Grüne wollen mehr Wildnis

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Die sich im Umfragetief befindlichen Grünen wollen zum Bundestagswahlkampf bei der Bevölkerung mit Öko-Themen punkten. Auch wenn die Parteivorsitzenden Katrin Göring-Eckhardt und Cem Özdemir jegliche Verbotsankündigung vermeiden wollten, so lässt das Wahlprogramm zur Bundestagswahl einiges erahnen.

Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckhardt stellten das Wahl­programms der Grünen vor (Symbolbild).
Foto: dpa/Kay Nietfeld

Die Partei will auf jeden Fall noch mehr Wald-Wildnis-Gebiete in Deutschland und feiert die Nationalparke in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die teilweise gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt wurden, als Erfolg. Artenkiller Nummer eins ist für die Grünen die moderne Landwirtschaft. Den flächendeckenden Einsatz von Gülle und Pestiziden soll mit Sofortmaßnahmen eingedämmt werden. Nach wie vor steht auch ein bundesweites Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen im Wahlprogramm. Die Jagd ist explizit nicht in dem Parteiprogramm erwähnt. Die ­Praxis der Land-, Fischerei- und Forstwirtschaft soll sich künfitg am Schutz der biologischen Vielfalt ausrichten. Was das für die Jagd heißt, lässt sich in Hessen und Nordrhein-Westfalen ­bestaunen. hho