Bayern: Sperber geschossen – Vogelschutz erstattet Anzeige

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Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat wegen Verstoßes gegen das Naturschutzrecht Anzeige erstattet, nachdem im Landkreis Cham ein Sperber angeschossen wurde. Das gab der Verband am 28. November bekannt.

Der Elch wurde vom Urin angelockt. (Symbolbild)
Foto: Reiner Bernhardt

Der kranke Greifvogel wurde der Polizei gemeldet. Untersuchungen ergaben so schwere Verletzungen in der Bauchhöhle, dass der Vogel eingeschläfert wurde. Die gefundene Munition lässt auf ein Luftgewehr schließen, sodass der LBV von einer Privatperson ohne Jagdschein als Schütze ausgeht. Es ist nicht der erste Fall in der Region: Allein 2017 wurden hier innerhalb eines Monats sechs Greifvögel mit Gift oder Schrot getötet. Alle Fälle blieben ohne Folgen für die unbekannten Täter, da die Ermittlungen eingestellt wurden. vk

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