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Bayern: Staatsforsten tief im Minus – Wildstrecke steigt

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Das Unternehmen Bayerische Staatsforsten (BaySF) hat im vergangenen Jahr 36 Millionen Euro Verlust gemacht. Das gab es im Rahmen der Vorstellung seiner Bilanz am 16. Oktober bekannt.

Auch in diesem Jahr war der Einschlag mit 5,12 Millionen Festmetern weiterhin sehr niedrig beim BaySF.
Foto: Michael Migos

Finanzvorstand Manfred Kröninger sieht eine „sehr ernste wirtschaftlichen Gefahr für das Unternehmen“ am Horizont. Das Unternehmen werde deshalb langfristige Kredite am Kapitalmarkt aufnehmen. Der Einschlag lag mit 5,12 Millionen Festmetern weiterhin sehr niedrig. Erneut gestiegen ist hingegen die Jagdstrecke an Schalenwild: Sie erreichte mit 68.510 Stück ein neues Rekordhoch, basierend vor allem auf erstmaligen Höchstzahlen beim Rotwild (3.939), beim Rehwild (46.130) und beim Schwarzwild (15.524). Die Zahl der entgeltlichen Jagdscheinnehmern ist auf 4.500 gestiegen, die Erlöse aus der Jagd haben die sieben Millionen Euro-Grenze geknackt, basierend vor allem auf 3,3 Millionen Euro aus dem Wildbretverkauf. Nach wie vor ist es aber so, dass sich die steigenden Abschüsse bei den Verjüngungsaufnahmen nicht in einem gesunkenen Verbiss wiederspiegeln. Dieser liegt mit durchschnittlich rund acht Prozent auf gleichem Niveau wie in den Vorjahren.

vk

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