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Elefantensterben: Ursache vermutlich gefunden

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Das mysteriöse Elefantensterben im Kavango–Zambezi Schutzgebiet (KAZA), das in den Medien für Furore sorgte, ist wahrscheinlich auf Stress durch Überpopulation zurückzuführen. Das berichtet die „Namibia Sun“ am 14. Juli unter Berufung auf den namibischen Umwelt- und Tourismusminister Pohamba Shifeta.

Foto: Pixabay

Der KAZA-Park am Okavango-Delta erstreckt sich auf eine Fläche 52 Millionen Hektar und ist damit größer als Deutschland. Er umfasst Territorien von Namibia, Sambia, Botswana, Angola und Simbabwe. Der Elefantenbestand wird dort auf über 250 000 Stück geschätzt. Laut Shifeta übersteige dies das natürliche Fassungsvermögen des Habitats um das zehnfache. Seit Mai sind im KAZA-Park mehr als 350 Dickhäuter unter ungeklärten Umständen verendet. Obduktionen haben bisher weder Hinweise auf Krankheiten noch Giftstoffe ergeben. Namibia plädiert wie auch Sambia, Botswana und Simbabwe für eine kontrollierte Nutzung des Elefantenbestandes und auch der Elfenbeinvorräte des Landes.

rig

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