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Ist er’s oder nicht?

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Im ersten Licht steht er auf der Schneise vor mir: ein Hirsch mit einer deutlich nach außen gerichteten, offenbar extrem starken linken Mittelsprosse vor einem hellen Grassaum, der Rest ist noch weitestgehend in Schatten gehüllt. Eine Woche später fällt im Revier ein alter Hirsch mit einer geteilten linken Stange, die weit nach außen ragt – er war es wohl.
Dämmerung, Jahreszeiten, Wetter, Perspektive, Hintergrund, Licht – Hirsche begegnen uns Stunde um Stunde, Tag um Tag, Jahr um Jahr, anders. Nicht nur ihre Geweihe verändern sich. Mal kommt er im Gegenlicht, in dem alle Geweihe stärker wirken. Ein anderes Mal steht er vor einer astreichen Kulisse, wobei einzelne Enden nicht vom Astgewirr unterschieden werden können. Dann huscht er nur für Bruchteile von Sekunden über eine Schneise – war er es?
Burkhard Stöcker begleitet seit Jahren Hirsche mit Notizblock und Kamera. Der Wildbiologe verrät Ihnen in WILD UND HUND 19/2013 seine Tipps, mit denen Sie Geweihte immer wieder erkennen können.
 
 
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