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LJV-Beitragserhöhungen auch in Rheinland-Pfalz

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Auf dem Landesjägertag am 19. Mai in Andernach ist trotz Kritik einiger Kreisgruppen eine Beitragserhöhung um 23 Euro beschlossen worden.

1 LJV-Präsident Kurt Alexander Michael wird sich im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl stellen.

2 Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) betonte, dass das Jagdgesetz nicht angefasst wird.

3 Fröhliche Gesichter: LJV-Präsident Kurt Alexander Michael lässt sich zusammen Mit Malu Dreyer (SPD) und DJV-Präsident Hartwig Fischer von der Presse ablichten.

4 Für ihn gab es die LJV-Verdienstnadel in Gold: DJV-Präsident Hartwig Fischer

Der Regelbeitrag liegt damit ab dem kommenden Jahr bei 108 Euro. LJV-Präsident Kurt Alexander Michael begründete dies unter anderem mit einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit sowie mit der abgeschlossenen landesweiten Hundeunfallversicherung. Der Präsident plädierte in seiner Rede außerdem auf die Abschaffung der Jagdsteuer. Das ehrenamtliche Engagement der Jäger würde finanziell bestraft.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der Besuch von Ministerpräsidenten Malu Dreyer (SPD). Sie betonte die wichtigen Aufgaben, die Jäger übernehmen würden und verwies in einer eher oberflächlichen Rede auf die Gefahren der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Im Gespräch mit WILD UND HUND unterstrich die Ministerpräsidentin, dass das Landesjagdgesetz nicht angerührt werde. „So haben wir es im Koalitionsvertrag festgelegt.“

Die Zusammenarbeit zwischen ihrem grün geführten Umweltministerium und dem LJV laufe gut. „Trotz der Spannungen in der Vergangenheit.“

Im Rahmen des Landesjägertages wurden auch einige Projekte vorgestellt. Darunter das Wildschutzprojekt Feld und Wiese. Ziel sei, der zunehmenden Lebensraumzerstörung im Offenland entgegenzutreten, erklärt der LJV in einer Mitteilung.

DJV-Präsident Hartwig Fischer wurde für sein großes Engagement mit der LJV-Verdienstnadel in Gold ausgezeichnet.

Auf WILD UND HUND-Nachfrage bestätigte LJV-Sprecher Günther Diether Klein, dass sich LJV-Präsident Michael im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl stellen wird.
sj

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