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LJV Sachsen-Anhalt feiert Jubiläum

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Der diesjährige Landesjägertag am 9. Mai in Wernigerode stand ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums.

(v. l. n. r.) Agrar- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens, Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, LJV-Präsident Dr. Hans-Heinrich Jordan
(v. l. n. r.) Agrar- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens, Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, LJV-Präsident Dr. Hans-Heinrich Jordan. Foto: Alexander Krah
Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr erstmalig von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff,  Agrar- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens, dem Präsidenten und Geschäftsführer des Landesjagdverbandes und führenden Politikern der im Landtag vertretenen Parteien besucht.
Alle Redner bestätigten der Jägerschaft ihre Unverzichtbarkeit für das Land in kultureller Hinsicht, ihrer Leistungen für den Natur- und Artenschutz und die erforderliche Wildbestandsregulierung. LJV-Präsident Dr. Hans-Heinrich Jordan konzentrierte sich in seiner Festansprache auf einen Rückblick der jungen Geschichte des LJV. Minister ¬Aeikens sagte, solange er Minister sei, werde es Landesjagdgesetze wie in Nordrhein-West¬falen oder Baden-Württemberg in Sachsen-Anhalt nicht geben.
 
Die Aktivitäten auch einiger Politiker  gegen den Einsatz von Wildkameras seien für ihn nicht nachvollziehbar. Ohne sie könnten sonst kaum belastbare Ergebnisse für die Wildforschung und das entsprechende Monitoring erzielt werden, sagte Aeikens.
Die geforderte „Umschichtung“ des Großraubwildes von Anhang II in Anhang IV der entsprechenden EU-Richtlinien als Grundlage für eine handlungsfähige Aufnahme des Großraubwildes in das Jagdrecht werde auf der nächsten Umweltministerkonferenz des Bundes thematisiert, so der Minister.  
 
kr
 

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