Maximilian Mayr-Melnhof am Start

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Der 70. Landesjägertag der Salzburger Jägerschaft endete am 29. April mit der einstimmigen Wahl von Maximilian Mayr-Melnhof zum neuen Landesjägermeister.

Foto zeigt Maximilian Mayr Melnhof (l.) mit seinem Vorgänger Josef Eder (r.) Quelle: Salzburger Jägerschaft/vk

In seiner viel beachteten Antrittsrede vor rund 400 Zuhörern wandte sich der Unternehmer an alle beteiligten Gruppen und bat unter anderem die Politik um sachliche Entscheidungen. „Die Lüge und die Eskalation, welche sich manche Gruppen zu eigen machen, um ihre Ziele zu erreichen – ist nicht unser Handwerkszeug“, versprach er. Er sagte aber auch: „Wir müssen einiges überdenken.“ Als Beispiel nannte er, dass 69 Prozent der Österreicher der Meinung seien, dass die Jagd weiterhin gesetzlich erlaubt bleiben solle. „Das ist in meinen Augen zu wenig und zeugt von Unkenntnis.“ Die Öffentlichkeitsarbeit werde das Steckenpferd der Jäger der nächsten Jahre sein, kündigte Mayr-Melnhof an.

Am 4. Mai fand laut Medienberichten vor dem Salzburger Landesgericht sein Prozess gegen Martin Balluch, den Obmann des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) in Wien, statt. Balluch führte gegen Mayr-Melnhof seit etwa anderthalb Jahren eine massive Kampagne wegen eines Jagdgatters. Im Zuge dessen kam es auch zu Drohungen. Mayr-Melhof verklagte Balluch wegen Beleidigung und übler Nachrede auf Schadensersatz von 100.000 Euro. Der Prozess läuft noch. Vk

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