Mecklenburg-Vorpommern: Schwindel um Wildbretabnahme

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Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern (MLU) hat das vor Kurzem veröffentlichte Schreiben eines regionalen Wildhändlers aus dem Kreis Güstrow dementiert. Dieser hatte angegeben, dass wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Wildbret von Sauen nicht mehr handelbar sei.

Schwindel um Wildbretabnahme
Laut MLU sei die Entsorgung von hochwertigem Wildbret von gesundem Schwarzwild völlig indiskutabel.
Foto: Werner Nagel

Jäger sind seitdem verunsichert, da sie glaubten, es gebe ein Handelsverbot. Der Wildhändler bot in dem Schreiben an, als Dienstleister die erlegten Sauen zu übernehmen und kostenlos bei SARIA Malchin zu entsorgen. Dieser Konzern produziert unter anderem hochwertiges Heimtierfutter. Das MLU gab auf WuH-Anfrage an, dass die Entsorgung von hochwertigem Wildbret von gesundem Schwarzwild völlig indiskutabel sei. Außerdem gebe es aufgrund der ASP keine Exportbeschränkungen, da die Seuche im Land bisher nicht ausgebrochen ist. aml

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