Museum bekommt Unfall-Elch

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Südöstlich von Berlin, im Landkreis Oder-Spree, wurde am 12. September ein toter Elch auf der Autobahn 12 gefunden. Der junge Hirsch wurde vermutlich Opfer eines Unfalls. Er erlitt einen Schädelbasisbruch und eine Beckenfraktur. Außerdem ist eine Geweihstange abgebrochen. Spekulationen über ein „Loch“ im Elch ließen Überlegungen zu einer möglichen Schussverletzung zu, scheinen aber aufgrund des Gesamtbefundes eher unwahrscheinlich.
In der Region wurde in der jüngsten Vergangenheit mehrfach Elchwild gesehen. Die Stücke kommen vermutlich aus Polen und wechseln über eine Grünbrücke in Briesen ein. Um Elchsichtungen zu registrieren, wurde ein Melde­formular unter ­forst.brandenburg.de bereitgestellt.
Der Hirsch wird aktuell vom Präparator des Naturkundemuseums Potsdam bearbeitet. Wie die Stadtverwaltung Potsdam mitteilte, werde es im Museum möglicherweise eine Sonderschau geben. uao

Der junge Elch musste mit einem Kran geborgen werden. Er erlitt mehrere Verletzungen, die ihn am Unfallort verenden ließen.
Bild: Marco Paulus
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