Sachsen-Anhalt: Beiträge erhöht, Beihilfe gestrichen

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Die Delegierten des Landesjagdverbandes (LJV) haben auf ihrer Versammlung am 13. Mai eine Erhöhung des Jahresbeitrags ab 2019 beschlossen.

LJV-Präsident Hans-Heinrich Jordan zeigte sich mit dem Beschluss über eine Beitragserhöhung nach zwölf Jahren Beitragsstabilität sehr zufrieden. Foto: Markus Hölzel

Der Beitrag steigt dann um zehn Euro auf 38 Euro pro Mitglied und Jahr. Die Erhöhung der DJV-Umlage um fünf Euro ist darin eingeschlossen. Die Finanzen des LJV bewegen sich im geplanten Rahmen. Eine entsprechende Beschlussvorlage wurde von den Delegierten mit über 90 Prozent bei 19 Gegenstimmen und drei Enthaltungen angenommen. LJV-Präsident Hans-Heinrich Jordan zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Die Erhöhung sichert die Fortsetzung einer souveränen Verbandsarbeit“, sagte er.
In einem weiteren mehrheitlich gefassten Beschluss stimmten die Delegierten für die Abschaffung einer Zuwendung zu den Prüfungsgebühren für Jagdscheinaspiranten. Diese hatte 125 Euro pro Prüfling betragen. Mehrere Redner betonten, die Beihilfe sei kein Argument für ernsthaft Interessierte, den Jagdschein auch wirklich zu erwerben. Für das Geld gebe es sinnvollere Verwendungen. mh