Südtirol: Präsident der „Tierschutzpartei“ verurteilt

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Die üble Nachrede auf einen verstorbenen Jäger kommt den Präsidenten der „Europäischen Tierschutzpartei“, Enrico Rizzi, teuer zu stehen. Das berichtete das Südtiroler Internetportal stol.it am 28. Juni.

De mortuis nihil nisi bene. Die Verleumdung eines verstorbenen Jägers kostet einen italienischen Politiker jetzt viel Geld.
Foto: Richard Günzel

Rizzi muss 5 000 € Geldbuße und 34 000 € Schadenersatz zahlen, weil er den ehemaligen Regionalratspräsidenten der norditalienischen Region Südtirol-Trentino, Diego Moltrer, nach dessen plötzlichem Tod verunglimpft hatte. Das entschied jetzt laut stol.it ein Kassationsgericht. Damit sei das Urteil rechtskräftig. Die Schadenersatzsumme erhält Moltrers Familie, die Rizzi verklagt hatte.
Der Tierschützer hatte laut Anklage über Facebook und in einem Radio-Interview den verstorbenen Politiker und Jäger Moltrer mit Worten wie „Mörder“, „schändliche Person“ und „Schuft“ bedacht. Laut Internetportal stol.it erlag Diego Moltrer in seinem Heimattal im Trentino während der Jagd einem Herzinfarkt. roe

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