WILD UND HUND TV-Tipps für Jäger

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Hier finden Sie die aktuelle Programmvorschau für Jäger

Mit freundlicher Unterstützung des Redaktionsbüros „Radio + Fernsehen“. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Hörfunk: Radio Rheinwelle 92,5 Mhz, Samstags, 13 bis 15 Uhr, vierwöchentlich, ungerade Kalenderwochen: Jagd – Faszination und Kultur
ORF-Radio Niederösterreich, 1. Dienstag im Monat, 21 Uhr: Naturerlebnis Jagd
Radio Bamberg: „Heike trifft… Drei Jäger“
Jagdfunk: Ein Interview-Podcast rund um die Jagd

Kino und DVD-Tipps: siehe Trailer und Seitenende

Alle Filme von WILD UND HUND finden Sie auch auf YouTube!

Zeitraum: 06. April bis 19. April 2017

Donnerstag, 6. April
NDR Fernsehen, 15.00 Uhr die nordstory – Das Hotel der wilden Tiere
In der Wildtierauffangstation Lüneburger Heide werden jedes Jahr Tausende tierische Patienten aufgepäppelt.

Donnerstag, 6. April
Schweizer Fernsehen SRF1, 20.05 Uhr  NETZ NATUR
Die Sendereihe versucht das Leben von Wildtieren möglichst ohne Störung zu dokumentieren. Manipulationen wie bewusste Störungen, die Provokation von Kämpfen oder das Abschießen von Tieren für Video-Aufnahmen wird abgelehnt. Für die Redaktion gilt der Grundsatz: Tiere sollen wegen Dreharbeiten nicht zu Schaden kommen. Gestellte Szenen, Aufnahmen, die zahme Tiere oder Tiere in Gehegen zeigen oder elektronische Tricks, sollen vom Publikum zwar in der Dokumentation als «Natur» erlebt werden. Die Anwendung von gestellten Aufnahmen und Tricks werden dem Publikum jedoch anschließend durch den Kommentar oder im Abspann der Sendung transparent gemacht.

Donnerstag, 6. April
n-tv, 22.10 Uhr Raubkatzen – Tödliche Angriffe
Stimmt es wirklich, dass Raubkatzen immer blutrünstiger werden? Was ist dran an den Gerüchten um ein Virus, das Löwen und Tiger ihre natürliche Angst vor Menschen vergessen lässt? Mehrere rätselhafte Todesfälle schüren die Panik. Ein Ranger in Colorado wurde angeblich von einem Puma angegriffen. In Sibirien hat ein Tiger Berichten zufolge einen Jäger getötet. Die n-tv Dokumentation untersucht, was wirklich dahinter steckt.

Donnerstag, 6. April
n-tv, 23.05 Uhr Blood Lions – Skrupellose Löwenjagd
Es ist ein brutales Geschäft: In Südafrika werden jährlich bis zu 800 Löwen in kommerziellen Jagden erlegt. Jäger aus aller Welt zahlen viel Geld, um die extra für diesen Zweck gezüchteten, zahmen Tiere zu töten. Der Zutritt zu den Farmen ist streng verboten. Der südafrikanische Journalist Ian Michler wagt dennoch den Blick hinter die Kulissen. Was er dort in den Käfigen sieht, ist das wahre Gesicht eines florierenden Geschäfts, das auf Kosten der Tiere geht.

Freitag, 7. April
3sat, 15.30 Uhr Rund ums Kaspische Meer
Das Kaspische Meer ist das größte Binnengewässer der Erde. Majestätische Berge, endlose Steppen, heiße Sandwüsten und üppige Sumpflandschaften umgeben das Gewässer. An den waldreichen Berghängen des Kaukasus haben Luchse und Wölfe ihre Heimat, das weitverzweigte Mündungsdelta der Wolga bietet Wasservögeln, Amphibien und der Rohrkatze ideale Lebensbedingungen.
Auf den Sandbänken vor der iranischen Küste tummeln sich Kaspische Robben und in der Steppe leben die urtümlich aussehenden Saigas. Die kleinen Huftiere mit ihren rüsselartigen Nasen sind vom Aussterben bedroht, da die Hörner der Böcke in der traditionellen chinesischen Medizin reißenden Absatz finden.

Freitag, 7. April
National Geographic WILD, 19.20 Uhr Tierisch ausgerüstet
Staffel 1, Folge 3 – Tarnung
Eine gute Tarnung entscheidet im Tierreich oft über Leben und Tod – sei es zur eigenen Verteidigung oder um Beute zu machen. Das Fell des Polarfuchses ist beispielsweise im Sommer braun und im Winter weiß.

Samstag, 8. April
Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr Welt der Tiere Der australische Dachs
In Australien, vorwiegend auf der Insel Tasmanien, lebt ein Tier, das dem europäischen Dachs sehr stark ähnelt, doch überhaupt nicht mit ihm verwandt ist: der Wombat. Er ist etwa gleich groß, wendig, schnell, und baut Behausungen unter der Erde. Ein BR-Team hat ihn beobachtet.
Als die ersten Siedler aus Europa nach Australien kamen, fanden sie dort ein Tier, das ihnen bekannt vorkam: Es ist etwa so groß wie ein Dachs, es verhält sich wie ein Dachs, es baut sich im Boden Burgen, ist wendig und schnell. Die Jäger stellten fest, das Fleisch des Tieres schmeckte wie Dachsfleisch – kein Wunder, dass man das Tier den australischen Dachs nannte. Doch der Wombat hat nichts mit dem europäischen Dachs zu tun – nicht einmal in seiner Vergangenheit, denn schon zur Zeit der Saurier unterschieden sich ihre Vorfahren grundlegend.
Wombats sind putzig, freundlich, aber leider bekommt sie der Normal-Australier nicht oft zu Gesicht. Nur in den wenig besiedelten Regionen Australiens, wie der Insel Tasmanien, kann man sie hautnah erleben. Tierfilmer Felix Heidinger geht dem Leben, der Geschichte und den Besonderheiten eines Tieres nach, das ihn übrigens eher an einen Bären, als an einen Dachs erinnert.

Samstag, 8. April
MDR Fernsehen, 13.15 Uhr Wildes Land der Bibel
Das Land der Bibel, zwischen den Golanhöhen und dem Oberlauf des Jordan im Norden bis hinunter zur Wüste Negev im Süden, ist nicht nur seit alters her Siedlungsgebiet, sondern auch ein Naturraum von besonderer Bedeutung. Es ist das Land, in dem die alttestamentarische Schöpfungsgeschichte handelt.
In den Bergen des Nordens gibt es noch Herden des Nubischen Steinbocks. Für die letzten Arabischen Leoparden und Wölfe sind sie begehrte Beute. In der Hula-Ebene, am Oberlauf des Jordan, rasten Millionen von Zugvögeln, die aus dem Norden kommend von hier aus nach Afrika weiterziehen.
Tausende von Störchen, Pelikanen, Kormoranen, Enten und Gänsen bevölkern die ausgedehnten Sumpfgebiete entlang des heiligen Flusses. Der mündet in und aus dem See Genezareth, der das Land um ihn herum mit Wasser speist und der Lebensraum einer Tierart ist, die man hier nicht erwartet, der schwimmenden und tauchenden Rohr-Katze.

Samstag, 8. April
Phoenix, 14.15 Uhr Wildes Deutschland Der Spreewald
Südöstlich von Berlin erstreckt sich eine geheimnisvolle Flusslandschaft, in der es mehr Wasser gibt als Land. Die Spree endet hier und teilt sich auf in ein Geflecht aus unzähligen Wasserläufen und Inseln. Es ist der Spreewald. Bis heute gibt es im Spreewald verborgene Winkel, die kaum ein Mensch je betreten hat. Die Naturdokumentation erzählt von einem ungewöhnlichen Lebensraum, der vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah ist.

Samstag, 8. April
Phoenix, 15.00 Uhr Wildes Deutschland Nordfriesland
Deiche, Strände, Halligen und natürlich die Nordsee – das ist Nordfriesland im äußersten Nordwesten Deutschlands. Wind und Wasser formen die Natur und sorgen dafür, dass sich das Land immer wieder in einem neuen Gewand zeigt. Das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer gehört zum größten Nationalpark Deutschlands und ist seit 2009 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes.

Samstag, 8. April
hr fernsehen, 20.55 Uhr Wildes Skandinavien (6) Grönland
Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Dokumentationsreihe „Wildes Skandinavien“ die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Von den Braunbären Finnlands zu Schwedens Elchen, von Islands Polarfüchsen zu Norwegens Moschusochsen, von Grönlands Eisbären zu den Rothirschen in Dänemark – jeder Film entführt in die Wildnis Nordeuropas. Grönland: Hier leben unter anderem Eisbären, Moschusochsen und Polarwölfe. Der Nordost-Grönland-Nationalpark ist der größte Nationalpark der Welt und Biosphärenreservat.

Sonntag, 9. April
Phoenix, 9.45 Uhr Wildes Deutschland Der Schwarzwald – Geheimnisvoller dunkler Tann
Der Schwarzwald – ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich dort? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite – röhrende Hirsche und flinke Eichhörnchen gehören dazu. Hoch über den Hirschen thront die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat.

Sonntag, 9. April
Phoenix, 10.30 Uhr Wildes Deutschland Vorpommerns Küste
Im Nordosten liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands. Die Natur an Vorpommerns Küste ist außergewöhnlich. Die einzigartige Landschaft zwischen Ostsee und Bodden steht seit 1990 unter strengem Schutz. Der Nationalpark ist mit über 80.000 Hektar neben dem Nationalpark Wattenmeer an der Nordsee das größte Schutzgebiet Deutschlands.

Sonntag, 9. April
Das Erste (ARD), 16.30 Uhr Erlebnis Erde Wildnis Nordamerika (5) Die Wüste lebt
Nordamerika ist ein Kontinent der Extreme. Im Regenschatten der Rocky Mountains sind ausgedehnte Wüsten entstanden. Hier herrschen die unerbittlichsten Bedingungen des Kontinents. Liegen sie, wie das „Große Becken“ auf Hochplateaus im Gebirge, wird es im Winter extrem kalt. Das legendäre „Tal des Todes“ in der Mojave-Wüste ist dagegen mit Temperaturen bis zu 56 Grad der trockenste und heißeste Ort der Erde.
Wüstenbussarde setzten auf Teamarbeit und jagen im Familienverbund wie Wölfe. Kojoten wägen genau ab, wie viel Energie die Jagd kostet und wie viel Kalorien die Beute liefert.

Montag, 10. April
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr Königstiger – Kampf ums Überleben
Der Ranthambhore-Nationalpark in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens. Hier lebt die 13 Jahre alte Machli. Ganz Indien kennt und verehrt sie. Noch ist sie die mächtigste Tigerin in der Region, doch sie ist alt und wird ihr Reich nicht mehr lange verteidigen können.
Tiger sind Einzelgänger und halten ein Revier normalerweise für sieben bis acht Jahre. Dass Machlis Herrschaft bereits länger als ein Jahrzehnt andauert, zeigt ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Der Rajbagh-See lockt Axis- und Sambarhirsche, die Hauptbeute der Königstiger. In diesem perfekten Umfeld bekommt Machli fünf Mal Nachwuchs. Neun ihrer Jungen überleben bis ins Erwachsenenalter. Keines wagt zu bleiben – bis auf Satra. Machlis selbstbewusste Tochter vertreibt in spektakulären Machtkämpfen ihre Schwestern Athara und Unis aus dem Gebiet und stellt sich schließlich ihrer Mutter …

Montag, 10. April
Das Erste (ARD), 20.15 Uhr Erlebnis Erde Wildes Deutschland – Der Hainich
Thüringens Urwald
Krachend stürzt eine alte Buche zu Boden und reißt ein riesiges Loch in das dichte Kronendach. Doch das ist kein Ende. Im Hainich – Deutschlands größten zusammenhängendem Laubwaldgebiet – sind gerade sterbende und tote Bäume die Grundlage für eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Das Totholz darf langsam verrotten und bietet Lebensraum für zahllose Insekten, für bedrohte Käfer, für vielfältige Pilze und seltene Moose. dreißig verschiedene Laubbaumarten stehen in enger Konkurrenz und streben zum Licht.
Die Buche dominiert alle. Nach der Eiszeit breiteten sich über ganz Europa Buchenurwälder aus. Heute gibt es nur noch kleine Überbleibsel davon, wie den Nationalpark Hainich in Thüringen. Deshalb gehört er auch zum UNESCO-Weltnaturerbe. Weitgehend ungestört von menschlicher Nutzung sind hier 25 Orchideenarten und auch die scheuen Wildkatzen zu entdecken. Dachse und Füchse haben sich im Kalksteinboden ihre Höhlen gegraben. In Baumhöhlen brüten Spechte und Waldkäuze. Im Hanich kann beobachtet werden, wie Buchenurwälder wachsen. Im Innern, aber auch am Rande.

Dienstag, 11. April
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr Marderhunde – Vom Amur bis zur Elbe
Marderhunde sind sehr erfolgreiche Eroberer, binnen weniger Jahrzehnte haben sie das ganze westliche Eurasien besiedelt. Henry M. Mix dokumentiert in seinem Film die erstaunliche Erfolgsgeschichte und die weite Reise der Eroberungskünstler.
Mitte des 20. Jahrhunderts verfrachteten Pelzjäger die kleinen Wildhunde per Flugzeug über den Ural nach Weißrussland. Die Marderhunde sollten sich dort vermehren. Mit durchschnittlich sechs bis sieben Jungen pro Wurf schaffte der Marderhund diese Aufgabe im Handumdrehen – und machte sich auf leisen Pfoten davon. Binnen weniger als zehn Jahren durchwanderte er Polen und überschritt die Grenze nach Deutschland. Hier wird er von den Jägern nicht gern gesehen. Er mache Dachs und Fuchs Konkurrenz und sei eine Gefahr für das Niederwild, so die grüne Zunft.
Quer durchs Baltikum wandernd erreichte der Marderhund auch Finnland. Dort leben heute mehr Tiere als in irgendeinem anderen Land. Den Elchjägern ist er ein Dorn im Auge. Wertvolle Elchhunde, eigens gezüchtet, hetzen statt hinter Elchen Marderhunden hinterher und bleiben nicht selten verschwunden.
Im Film wird ein aktuelles biologisches Phänomen beleuchtet: die Entstehung neuer Faunen durch eine globale Verfrachtung von Arten – und deren mögliche Folgen. Parallel dazu wird Geschichte eines verlassenen Welpen erzählt, der sich ganz alleine von der Brandenburgischen Uckermark gen Westen schlägt und schließlich eine eigene Familie gründet.

Dienstag, 11. April
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr Die Südheide  Wälder, Wiesen, weites Land
Wälder und Felder, Moore und Heide, Schäfer und Schnucken: das sind die Merkmale einer Landschaft, die schon vor 100 Jahren vom Heimatdichter Hermann Löns wegen ihrer Urwüchsigkeit gepriesen wurde. Dabei ist die Region im Städtedreieck Celle, Walsrode und Uelzen alles andere als naturbelassen. Jahrhundertelang wurde sie von Heidebauern geprägt und als norddeutsche Kulturlandschaft geformt.
Das Geheimnis des knapp 500 Quadratkilometer großen Naturparks Südheide liegt in seiner Vielgestaltigkeit: Böden, Geologie und Relief haben ihren Ursprung in der Eiszeit. Vielerorts durchfließen malerische Bäche die Landschaft, die ihre Quellen in zahlreichen Heidemooren haben.
Die ausgedehnten Wälder sind Rückzugsgebiete für Wildschweine und Dachse. In klaren Heidebächen jagen Fischotter und scheue Schwarzstörche nach Forellen und Neunaugen. Wichtiger Bestandteil der Südheide sind die unzugänglichen Moore, in denen Kraniche, gut geschützt vor Feinden, ihren Nachwuchs großziehen. Kreuzotter und die selten gewordenen Birkhühner hingegen fühlen sich auf den sandigen Heideflächen wohl, die der Region ihren Namen verdankt.
Die Dokumentation „Die Südheide“ erzählt von einem fast unbekannten Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch vielgestaltig ist. Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene. Flugaufnahmen zeigen die Region aus der Luftperspektive, extreme HD-Zeitlupen von Birkhühnern, Wildschweinen und Rehen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner im Herzen Niedersachsens.

Dienstag, 11. April
3sat, 14.25 Uhr Hyänen – Die Königinnen der Masai Mara
Sie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.
Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt. Die amerikanische Forscherin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf.
Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz – kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, sodass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.

Dienstag, 11. April
3sat, 16.05 Uhr Die Magie des Leoparden
Ökotourismus in Südafrikas Wildreservaten
Die „Magie des Leoparden“ lockt jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Wildlife Tourismus boomt wie nie zuvor und sorgt für das Entstehen von „Boomtowns“.
Heute leben hunderttausende Menschen zumindest indirekt von der Anziehungskraft der Wildnis. Der Film zeigt die Verbindungen zwischen Luxustourismus, Umwelt- und Wildtierschutz, sozialer Gerechtigkeit und „Empowerment“ als „Modell der afrikanischen Renaissance“.
Rund um den Krüger Nationalpark gibt es solche Boomtowns wie Mbombela (ehemals Nelspruit) oder Hoedspruit. Zahlreiche Interviews mit Betroffenen vermitteln die andere, menschliche Seite hinter der faszinierenden Tierwelt des Südlichen Afrikas.
Hinter der Fassade scheinbarer unberührter Wildnis aus den Reiseprospekten, Hotel-Broschüren und letztlich auch der Naturdokus im Fernsehen stehen komplexe Management-Pläne, schwierige Verhandlungen zwischen alten Eignern und ansässigen lokalen Gemeinschaften und betriebswirtschaftliche Strategien der Verwertung von Natur und Kultur. Im Unterschied zu den meisten Tierdokumentationen stehen damit Menschen und ihre Perspektiven auf den Nutzen von Naturschutz im Mittelpunkt dieses Films. Dabei kommen von der deutschen Erbin eines berühmten Wildreservates bis zu den Rangers und Hotelmanagerinnen Beteiligte mit völlig unterschiedlichen Erfahrungen zu Wort.

Dienstag, 11. April
NDR Fernsehen, 18.15 Uhr NaturNah: Wildes Borkum
Borkum ist die größte der Ostfriesischen Inseln. Weit über die Hälfte der Fläche von über 30 Quadratkilometern steht unter Naturschutz. Beeindruckend vielfältig ist die Inselnatur: Die wilde Dünenlandschaft, Wald, Watt und Binnenseen bieten Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.
Jonny Böhm ist der Hegeringleiter von Borkum. Gemeinsam mit seinem Jagdkollegen Christian Fink und der Borkumer Jägerschaft kümmert er sich ehrenamtlich um die Inselwildnis. Als Wattenjagdaufseher sind sie auch für die Rettung verwaister Heuler zuständig. Für Seehunde ist Borkum eine Art Hotspot: Auf der riesigen Sandbank direkt vorm Hauptstrand ruhen sich oft Hunderte der Meeressäuger aus. Mitte Juni, wenn die Muttertiere ihre Jungen bekommen, sind Jonny Böhm und Christian Fink fast täglich im Einsatz.
Der Tüskendörsee liegt direkt hinterm Deich. Hier finden viele seltene Brut- und Zugvögel ein reiches Nahrungsangebot. Martina Flerlage leistet ein Jahr lang Bundesfreiwilligendienst auf Borkum und arbeitet für den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und den Naturschutzbund NABU. Die Vogelbeobachtung hat sich bei ihr zur Leidenschaft entwickelt.
Christoph Müller ist der letzte Schäfer auf den Ostfriesischen Inseln. Seine Moorschnucken arbeiten als Landschaftspfleger im Osten der Insel. Die Dokumentation aus der Reihe „NaturNah“ zeigt die facettenreiche Natur der Insel Borkum im Wandel der Jahreszeiten.

Dienstag, 11. April
WDR Fernsehen, 20.15 Uhr Abenteuer Erde: Wildes Frankreich – 1. Schroffe Gipfel, dichter Wald
Leben wie Gott in Frankreich – dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Aber es sind nicht nur die Menschen und ihr Lebensstil des Savoir-vivre, die Frankreich ausmachen – das größte Land Westeuropas bietet eindrucksvolle Naturlandschaften und eine faszinierende Vielfalt an Tieren und Pflanzen
Diese zweiteilige Dokumentation präsentiert das Wilde Frankreich. Die erste Folge führt in die französischen Gebirgsmassive und Waldregionen – festgehalten in spannenden Bildern, fantastischen Flugsequenzen und spektakulären Geschichten. Die Pyrenäen im Südwesten Frankreichs bilden die natürliche Grenze zu Spanien.

Dienstag, 11. April
MDR Fernsehen, 20.45 Uhr Die Suhler Waffenschmiede – Präzision aus Meisterhand
Jens Ziegenhahn baut Jagdgewehre, die wie Prunkwaffen aussehen, Hendrik Frühauf gibt ihnen mit seiner Gravur den letzten Schliff und Ulrich Dreßler testet Kanonen und Gewehre im ältesten Beschussamt von Deutschland. Die Suhler Büchsenmacher sind Meister der Präzision. Ihre Waffen gehen an Königshäuser, Sheikhs und ganz normale Jäger.
Die Thüringische Stadt galt einst sogar als Rüstkammer Europas. Seit fast 500 Jahren arbeiten hier Rohrschmiedemeister, Schäfter, Büchsenmacher und Graveure Hand in Hand. Einige ihrer Erfindungen wurden weltberühmt, wie das Sportgewehr von Sven Fischer. Der Thüringer war bis 2006 einer der erfolgreichsten deutschen Biathleten, mit mehrfachem Olympia- und WM-Gold. Er konnte mit seinem Suhler Gewehr schneller schießen als andere Sportler. „Die Biathleten waren neidisch und fragten sich, wie ich so schnell nachladen kann.“ Die Suhler Büchsenmacher entwickelten zu DDR-Zeiten auch einen unterirdischen Kälteschießstand, damals eine Weltneuheit. Die Sportler trainierten unter realen Winterbedingungen bei minus 20 Grad.
Gleich nebenan – ganz im Verborgenen – testete die Stasi ihre geheimen Waffenentwicklungen. Arnd Ortlepp war damals der Leiter dieser Stasiaußenstelle. Er konstruierte in den 80ern unter anderem eine spezielle Anti-Terror-Waffe gegen Flugzeugentführungen und ein Scharfschützengewehr. Dazu wird demnächst ein Buch erscheinen.
Zahlreiche Büchsenmacher arbeiten noch in Suhl. Sie stellen Jagdgewehre her, die über Wochen in detaillierter Handarbeit montiert werden. Die größte Firma liefert in über 40 Länder. Aber auch in Deutschland ist die Nachfrage groß. Immer mehr Männer und Frauen machen einen Jagdschein. In Suhl gibt es deshalb seit Kurzem auch eine Jagdschule.

Mittwoch, 12. April
3sat, 14.05 Uhr Big Five Südamerika (1/5) Der Jaguar
Fünf Expeditionen machen sich auf, um die Big Five Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen die Expeditionsteilnehmer – Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und Filmteams – in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten ein. Das erste Team folgt den Spuren des Jaguars.
Die drittgrößte Katze der Welt – größer sind nur noch Löwe und Tiger – hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien konnte sich der Bestand erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 erholen. Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguazú haben sich die wenigen scheuen Exemplare in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch nun machen vor allem zwei junge Jaguar-Brüder den Forschern des Nationalparks zu schaffen, da sich die Raubkatzen bis in die Touristenzone vorwagen.
Auch im Pantanal, dem über 200 000 Quadratkilometer großen Schwemmland Zentralbrasiliens, schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer lassen die Jaguare heimlich vergiften. Lucas Leuzinger ist Biologe und Farmer und hat die Hälfte seines Farmlandes der Wildnis überlassen. Jaguar und Puma finden dort genug wilde Beute, so hat Lucas Leuzinger kaum Viehverlust zu beklagen.
Im Norden des riesigen Mosaiks aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen verfolgt Douglas Trent seit einigen Jahren die Jaguare mit der Kamera. Etwa 40 Exemplare konnte er schon ausmachen. Diese ungewöhnlich hohe Dichte spricht dafür, dass das Schutzgebiet den Katzen als Durchgang auf der Suche nach einem eigenen Revier dient. Doch solange noch wenig über die Bedürfnisse der Jaguare bekannt ist, wird es ein langer Weg sein, der größten Katze des südamerikanischen Kontinents eine sichere Zukunft zu geben.

Mittwoch, 12. April
NDR Fernsehen, 15.00 Uhr Deutschlands wilder Osten
Wo Kraniche und Adler zu Hause sind
Mecklenburg-Vorpommern hat einen außergewöhnlichen Reichtum an Natur wie er kaum irgendwo anders in Deutschland zu finden ist. Küste, eine unberührte Wald- und Seenlandschaft, Nationalparks. Zu den ungewöhnlichsten Lebensräumen zählen die vielen Moorgebiete, eigen- und einzigartige Ökosysteme der Erde.
Christina Walther war mit einem Kamerateam vom Frühjahr bis zum Herbst in den Regionen unterwegs, wo die Natur unter strengem Schutz steht und deshalb noch wild und urwüchsig ist. Engagierte Naturschützer und namhafte Wissenschaftler wie Michael Succow, ausgezeichnet mit dem Alternativen Nobelpreis, zeigen ihre schönsten und oft auch geheimen Plätze in der geschützten Natur. Dadurch gelingen Einblicke ins Verborgene der Landschaft.
Zu sehen sind beispielsweise die heimlichen nächtlichen Bewohner eines Regenmoores. Die seltenen Bilder konnten nur aus einem gut getarnten Versteck heraus und aufgrund des langen Ausharrens aufgenommen werden. Andere seltene Arten verstecken sich in Scharen tief hinter Schilf, weil sie mitten auf dem Wasser im größten Flusstalmoor Mitteleuropas auf einem Meer von farbenprächtigen Blüten brüten. Selbst in abgeschirmten Wäldern, die tief unter Wasser stehen, haben sich manche Arten noch eingerichtet.
Erst im Spätsommer kommt es dann zu einem außergewöhnlichen Schauspiel: Tausende Kraniche und andere Rastvögel machen bei Sonnenaufgang in den Lagunen des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft Station.

Mittwoch, 12. April
3sat, 15.30 Uhr Big Five Südamerika (3/5) Der Andenbär
Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären. Bis zur letzten Eiszeit bewohnten sie den gesamten nordamerikanischen Kontinent. Ein Filmteam begibt sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna auf Spurensuche nach den Bären in die ecuadorianischen Hochanden.
Hier in den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt auf Urwaldbäume klettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen. Doch es mehren sich Berichte, einzelne männliche Bären zögen in die Täler, um Maisfelder zu plündern oder Weidevieh anzufallen. Als Konsequenz blasen die Bauern zur illegalen Jagd auf Andenbären und dezimieren den Bestand. Was ist dran an den Geschichten über die zu Fleischfressern mutierten Vegetarier?
Die Expeditionsteilnehmer stellen fest, dass nicht die Bären in die Täler herabsteigen, sondern die Bauern ihre Weideflächen immer weiter in den Lebensraum der geschützten Art ausdehnen. Nun müssen die Bärenschützer nachhaltige Lösungen zum Schutz der letzten 5000 verbliebenen ecuadorianischen Andenbären suchen. Sie entwickeln dafür ihre ganz eigene, offensive Strategie.

Donnerstag, 13. April
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr Unbekanntes Afrika (1) Kalahari
Sieben BBC-Regisseure und 36 erfahrene Kameraleute stellten sich der Herausforderung, eine Naturfilmserie mit Episoden über Afrika zu drehen, die man vorher noch nie gesehen hat. Die Suche nach diesen neuen Geschichten dauerte in einigen Regionen über anderthalb Jahre; nach insgesamt fast vier Jahren Drehzeit ist diese fünfteilige Serie über ein tatsächlich „Unbekanntes Afrika“ entstanden.
In der ersten Folge über die Kalahari im Südwesten Afrikas, einer uralten, seit Jahrtausenden unveränderten Region, erlebt man aus diesem Gebiet vertraute Tiere aus einem völlig anderen Blickwinkel und mit bislang kaum gezeigtem Verhalten.
Dieser Film zeigt den hochdramatischen Kampf zwischen zwei Giraffenbullen, flirtende Spitzmaulnashörner unter Namibias Sternenhimmel und einen jungen Leoparden auf seinem ersten Beutezug, der in seinem jugendlichen Leichtsinn gleich zweimal vom Baum fällt.

Donnerstag, 13. April
NDR Fernsehen, 15.00 Uhr die nordstory – Hirsch, Hase, Reh
Der Rothirsch gilt als letzter „König“ in Deutschlands Wäldern und gehört neben Feldhase und Reh zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden.
„die nordstory“ begleitet das Leben dieser drei Wildtiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock. In faszinierenden Tieraufnahmen erlebt man den Liebestanz der Rehe. Außerdem erfährt man Wissenswertes über den Feldhasen. Die Dokumentation klärt zum Beispiel darüber auf, ob er seinem Ruf der ewigen Fruchtbarkeit tatsächlich gerecht wird.
Höhepunkt im Herbst ist die anstehende Brunft im Hirschrudel und die damit verbundenen spektakulären Kämpfe um den Thron.
Die Dokumentation begleitet Menschen, die im Deistervorland mit Begeisterung Hirsch, Hase und Reh in freier Wildbahn beobachten, und fasziniert durch aufwändige Tieraufnahmen.

Freitag, 14. April
NDR Fernsehen, 14.30 Uhr Expeditionen ins Tierreich Wildes Niedersachsen
Niedersachsen beginnt in Ostfriesland, wo das Wattenmeer auf die kilometerlangen Sandstände trifft. Weiter im Landesinneren liegt im Oldenburger Land der Hasbruch, ein Urwald, in dem die alten Eichen teilweise schon über 1.000 Jahre stehen. Hier finden die seltenen Schwarzspechte genügend Lebensraum und Nahrung.
Etwa dreißig Kilometer nordöstlich der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover liegt das Steinhuder Meer. Dort führen die Haubentaucher während der Paarungszeit ihren sogenannten „Pinguintanz“ auf.
Im Solling brütet eine deutlich kleinere Eulenart, der Sperlingskauz. Er ist kaum größer als seine Beutetiere. Seine Küken haben gute Überlebenschancen, denn seine Nahrung besteht vor allem aus Singvögeln. Somit sind Sperlingskauze bei der Jagd nicht von guten Mäusejahren abhängig.

Freitag, 14. April
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr Expeditionen ins Tierreich Wildes Kanada
Kanada erstreckt sich vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen gemäßigten Regenwäldern an der Pazifikküste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis des Landes sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen und ebenso unterschiedlichen wie faszinierenden Lebensräumen.
Der Film beginnt dort, wo die Europäer erstmals kanadischen Boden betraten. Dieses „neu gefundene Land“ heißt bis heute Neufundland. Eine auf den ersten Blick wilde und unberührte Gegend. Sie aber war damals schon lange von Ureinwohnern geformt worden.
Vor allem aber ist Kanada immer noch ein Ort spektakulärer Naturschauspiele: Im Osten ziehen Jahr für Jahr zahllose Buckelwale an die Küste Neufundlands. Riesige Schwärme von Lodden locken sie an. Die kleinen Fische kommen zum Ablaichen an die Strände, wenn sie nicht vorher in den gewaltigen Mäulern der Wale verschwinden.
In den endlosen Wäldern Kanadas segeln Flughörnchen von Baum zu Baum und legen dabei erstaunliche Distanzen beinahe spielend zurück. Das Land mit dem Ahornblatt in der Flagge besitzt das größte intakte Waldgebiet der Erde.
Im Zentrum des Landes schließlich findet sich die weite Prärie. Hier ist die Heimat eines der markantesten Tiere Nordamerikas: des Bisons. Früher gab es Millionen von ihnen, doch vor allem die weißen Siedler rotteten die meisten im 19. Jahrhundert aus. Nur selten hat man, wie in diesem Film, das Glück, diese gewaltigen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, wie sie sich ihren natürlichen Feinden, den Wölfen, in einem dramatischen Kampf auf Leben und Tod stellen müssen.
Doch nicht alles in der Prärie ist so dramatisch. Die Schwarzschwanzpräriehunde leben hier recht friedlich in riesigen Kolonien mit Tausenden Bauen. Diese werden, sobald sie verlassen sind, auch gerne von anderen Tieren genutzt, zum Beispiel von Kanincheneulen. In der schroffen Bergwelt der Rocky Mountains liefern sich die Böcke der Dickhornschafe erbitterte Kämpfe. Nur der Stärkste hat eine Chance bei den Weibchen. Weiter westlich erstreckt sich dann die Pazifikküste. Hier wandern Lachse millionenfach flussaufwärts über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod. Davon ernähren sich Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten. Auch die Wälder profitieren davon, denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen, düngen den Boden dieser Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes.
Im Norden Kanadas schließlich befindet sich die Arktis: eine raue Welt, die den größten Teil des Jahres von Schnee und Eis bedeckt ist. Heimat der Eisbären. Ein Weibchen hat ihre Jungen in einer Höhle an der Küste zur Welt gebracht und bereits seit acht Monaten nichts gefressen. Jetzt muss es dringend nach Nahrung suchen. Das aber kann es nur auf dem Meereis und damit erst, wenn der Nachwuchs fähig ist, mehrere Hundert Kilometer zurückzulegen. Doch dann ist bereits der Zeitpunkt erreicht, an dem das Meereis zu schmelzen beginnt. Eine Jagd auf die bevorzugten Robben wird unmöglich. Ein Dilemma, das mit der zunehmenden Erderwärmung hier jedes Jahr früher sichtbar wird. Landschaft oder auch die Tierwelt, durchschnittlich ist nichts in Kanada, dem Land der Extreme.

Samstag, 15. April
arte, 12.15 Ihr Wilde Arktis Die Taiga
Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien. Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden.
In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält – in ihrem Bau vor der Kälte geschützt – mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.

Samstag, 15. April
arte, 13.00 Uhr Wilde Arktis Die Tundra
Die arktische Tundra erstreckt sich über ein Fünftel der Erdoberfläche. Es herrscht ein sehr kaltes und trockenes Klima. Die Temperaturen fallen bis weit unter null Grad, und die starken Winde stellen auch die widerstandsfähigsten Lebewesen auf eine harte Probe. Das Ökosystem der Tundra befindet sich in einem sehr sensiblen Gleichgewicht. Während des kurzen arktischen Sommers taut die obere Schicht des Permafrostbodens auf. Dann herrscht geschäftiges Treiben. Und wie so viele Tiere zieht es zu dieser Zeit auch die Küstenseeschwalbe hierher.
Die Fauna der Tundra weist eine große Artenvielfalt auf: Hier leben Schnee-Eulen, Polarfüchse, Lemminge und Millionen von Zugvögeln. Die Kamera begleitet außerdem den 3.200 Kilometer langen Zug von 500.000 Rentieren, die von der Taiga in die Tundra ziehen. Dort bringen die Kühe ihre Jungen zur Welt. Doch nicht alle Rentiere schaffen es bis ans Ziel. Einige von ihnen sind von Wolfsattacken, Wildwasserdurchquerungen und den arktischen Temperaturen zu geschwächt und finden unterwegs den Tod.

Samstag, 15. April
SWR Fernsehen, 15.15 Uhr Wildes Deutschland – Der Schwarzwald
Der Schwarzwald – er ist ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter seinen vielen Klischees? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite – röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Doch hoch über den Hirschen thront die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat. Die beiden Tierfilmer Klaus Weißmann und Rolf Sziringer zeigen die wunderbare Naturwelt des Schwarzwalds abseits von Kuckucksuhr und Kirschtorte.

Sonntag, 16. April
arte, 15.15 Uhr Wildes Baltikum Die Küste
Im Baltikum liegen die längsten Strände der Ostsee. Hunderte Kilometer weißer Sand, bis zu 50 Meter hohe Dünen und der Baltische Glint – ein steiles, an der Wasserlinie aufragendes Kalksteinplateau – wechseln einander ab. Ein Riese namens Töll soll der Sage nach diese Landschaften geschaffen haben. Mit großen Eiszeitfindlingen habe er wie mit Murmeln gespielt, breite Sandstrände aufgeschüttet und Buchten geformt. Gemeinsam mit Tausenden, vielfach unbewohnten Inseln, prägen sie die herausragend schöne und im restlichen Europa wenig bekannte baltische Ostseeküste.
Der erste Teil der zweiteiligen Naturdokumentation zeigt die Naturschönheiten wie die Wanderdünen der Kurischen Nehrung, die romantischen Strände der lettischen Ostsee oder die Inselwelten Estlands. Immer wieder fasziniert die menschenleere und fast unberührte Natur. Im Winter bringen Ringelrobben auf dem Packeis ihre Jungen zur Welt. Die Hengste der Konik-Wildpferde liefern sich im Frühling erbitterte Kämpfe, und durch die Dünenwälder fliegen farbenprächtige Blauracken, die nirgendwo weiter nördlich in Europa vorkommen.
Durch die Küstenwälder streifen Luchse, in den Orchideenwiesen finden Wendehals und Wiedehopf ausreichend Nahrung. Auf den Inseln rund um Saaremaa in Estland jagen Kegelrobben nach Fisch. Sie teilen sich den Archipel mit der größten Seeschwalbe Europas, der Raubseeschwalbe.

Sonntag, 16. April
arte, 15.55 Uhr Wildes Baltikum Wälder und Moore
Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis bietet vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben mehr als 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihrem Nachwuchs gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten. Moore, Seen, Flüsse – überall im Baltikum bestimmt Wasser den Rhythmus der Natur.
Im Frühling verwandelt sich der Soomaa-Nationalpark im Westen Estlands in einen riesigen See. So ist die Region kurz nach der Schneeschmelze nur noch mit dem Boot zu erreichen. Europas breitester Wasserfall liegt in Lettland. Anfang Mai ziehen Rußnasen, Verwandte des Karpfens, den Fluss Venta hinauf. Die bis zu einem halben Meter langen Fische müssen eine 400 Meter lange Felsbarriere überwinden, um zu ihren Laichgebieten zu gelangen. Viele bringt dieses Hindernis an den Rand der Erschöpfung.
Das Baltikum hält viele Superlative bereit: Ein Fünftel des Weltbestandes der Schreiadler brütet hier. In den Flussauen Lettlands liegt eine der größten Balzarenen für Doppelschnepfen. Und an die 1.000 Wölfe gehen in Lettlands Wäldern auf die Jagd. Litauen ist das Land der Störche – mit mehr als 13.000 Paaren zählt es die meisten Weißstörche im Baltikum. Die Dokumentation „Wildes Baltikum – Wälder und Moore“ führt in Regionen, die vom Menschen seit Jahrhunderten beeinflusst und dennoch naturnah geblieben sind.

Sonntag, 16. April
rbb Fernsehen, 18.40 Uhr Wildes Deutschland Der Spreewald
Im Osten Deutschlands liegt eine geheimnisvolle Flusslandschaft, Rückzugsgebiet für seltene Tiere, Heimat der Sorben, ein Volk, das bis heute seine eigenen Traditionen pflegt. Im Spreewald bilden zahlreiche Flussarme und Kanäle ein Binnendelta, das in Deutschland selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum bietet.

Montag, 17. April
hr-fernsehen, 17.15 Uhr
Erlebnis Hessen: Im Hohen Habichtswald
Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Hobbyfotografen pirschen sich an Wildschwein, Dachs und Fuchs heran.

Montag, 17. April
arte, 18.35 Uhr Big Five Asien Der Löwe
Die meisten Menschen denken, dass allein Afrika die Heimat der Löwen sei. Doch einst lebten sie in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Und es sind die Jahreszahlen bekannt, als in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb.
Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Und der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können.
Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich ein Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich Asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, aber ihr Sozialleben grundverschieden ist. Die Löwen im Gir Forest zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erfährt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.

Dienstag, 18. April
3sat, 12.10 Uhr Wildes Nairobi – Wo Leoparden durch Gärten schleichen
Nairobi, eine der größten Städte Afrikas, liegt mitten in der Savanne – und die Wildnis reicht weit in die bunte Hauptstadt Kenias hinein. – Eine Expedition in den Großstadtdschungel.
Die Parkanlagen Nairobis werden von Affenbanden kontrolliert, die Becken der Kläranlage von Krokodilen und Nilpferden, und die Marabus, die in den Alleebäumen im Zentrum der Stadt ihre Brutplätze gefunden haben, sind die Herren der städtischen Müllhalde.
Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras. Nur wenige Meter neben der Landebahn des Flughafens beginnt der Nairobi Nationalpark.

Dienstag, 18. April
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr Wildes Russland Kamtschatka
Die Reihe „Wildes Russland“ zeigt zum ersten Mal die Natur des riesigen Landes zwischen dem Schwarzen Meer und dem Pazifischen Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die sechste Folge führt nach Kamtschatka.
Die Halbinsel Kamtschatka – hier treffen Feuer und Eis aufeinander. Feuerspeiende Vulkane herrschen über die Halbinsel. Als wäre die Natur noch etwas unentschlossen, formt sich das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkaneschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße Geysire.
Im so genannten „Tal der Geysire“ sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Es wurde daher zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben.
Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden „beheizte“ Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan.
Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um das dürftige Fischangebot. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor im Land der Bären und Vulkane.

Dienstag, 18. April
WDR Fernsehen, 20.15 Uhr Abenteuer Erde: Wildes Frankreich – 2. Weite Küste, raues Land
Die Cevennen sind eine wilde Bergregion im Süden Frankreichs. Hier haben Flüsse im Laufe der Zeit tiefe Canyons in das Kalkgestein geschnitten. Zwischen und über den Felswänden kreisen die Geier. Diese Greifvögel haben keinen allzu guten Ruf, aber sie spielen eine wichtige Rolle in diesem Ökosystem. Als Entsorgungstrupp der Natur beseitigen sie Tierkadaver und verhindern so, dass Bakterien und Verwesungsgifte das Wasser verseuchen, auf das alle Lebewesen hier angewiesen sind.

Mittwoch, 19. April
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr Wildes Russland Das Abenteuer
Einen Blick hinter die Kulissen der aufwendigen deutschen Naturfilmreihe „Wildes Russland“ gewährt die Folge „Das Abenteuer“. Sie zeigt, was Russland für die Tierfilmer während ihres dreijährigen Aufenthalts zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean, fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg, an Überraschungen bereithält. Tobias Mennle, Ivo Nörenberg, Henry M. Mix, Uwe Anders, Christian Baumeister und Oliver Goetzl stehen selbst vor der Kamera und berichten von großen Erwartungen, kleinen Katastrophen und bewegenden Erfolgserlebnissen.
Das Abenteuer Russland bedeutet mehr als nur eine Reise ins Unbekannte, wo Menschen rar sind und die Verständigung schwierig ist. Gleichzeitig verheißt es auch die Begegnung mit majestätischen Adlern, mächtigen Bären und Tierarten, die extrem selten sind oder gar nur in Russland existieren.
Um die faszinierende Wildnis und deren Bewohner filmen zu können, besteigen die furchtlosen Autoren uralte Fluggeräte, verbringen ganze Tage im Iglu und tauen bei Minus 30 Grad ihre gefrorenen Stiefel am Feuer auf. Sie entgehen nur knapp einem Erdrutsch, der einen kompletten Berghang in Bewegung versetzt und „wie von Gottes Hand gestoppt“ vor ihrer Hütte zum Stillstand kommt. Bären zerlegen ihre Kamera. Ein Unwetter schwemmt den Proviant davon. Sie stehen Auge in Auge mit Eisbären und schließen Freundschaft mit jungen Käuzen und neugierigen Polarfuchswelpen, die ihnen bis zum Tarnzelt folgen. Dabei achten sie stets darauf, den natürlichen Verlauf der Dinge in der Natur nicht zu stören und fangen dadurch bewegende Bilder einer monumentalen Wildnis ein.

Mittwoch, 19. April
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr Expeditionen ins Tierreich Wildes Hamburg Tiere in der Stadt
Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. Hier hat er sein Nest, der wohl schnellste Vogel überhaupt. Im Dach zieht er vier Junge groß. Nur ein paar Kilometer weiter entfernt, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Hier auf dem Parkfriedhof, unbemerkt von den meisten Besuchern der Grabstätten, lebt die größte Eulenart der Welt.
Die Zahl der Wildtiere, die es in Hamburg gibt, überrascht manchen, viele Arten würde man hier nicht erwarten. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den „heimlichen Untermietern“ gemacht.
In Hamburg leben knapp zwei Millionen Menschen. Bei vielen steht die Hansestadt für Hafen, Schiffe und Reeperbahn. Aber die Metropole hat auch jenseits der sündigen Meile eine „wilde“ Seite. Die Stadt an Elbe und Alster bietet mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum als jede andere deutsche Großstadt. Über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten leben hier.
Die Alsterschwäne sind Hamburgs Wahrzeichen und Glücksbringer zugleich. Einst durften nur Herrscher die edlen Ziervögel auf offenen Gewässern halten, so schafften die Hanseaten sich diese Tiere an, um dadurch die Unabhängigkeit der Stadt zu betonen. Die Höckerschwäne brüten direkt am Ufer der großen Außenalster und lassen sich weder von den flanierenden Spaziergängern noch von deren Hunden stören. Die kalte Jahreszeit verbringen sie im Winterquartier von Schwanenvater Nieß.
Im Hafen ziehen Füchse ziehen ihre Jungen auf. Sie finden Nahrung in einem nahe gelegenen Tanklager. Dort hat sich eine Kolonie Sturmmöwen angesiedelt. Bis auf wenige Arbeiter unterbricht niemand die Ruhe der Vögel auf dem weitläufigen Gelände. Selbst die bunten Austernfischer fühlen sich wohl in der Stadt. Sie brüten auf dem Kiesdach eines Einkaufszentrums. Zwischen den Steinen sind ihre Eier hier optimal getarnt, wie am Strand.
Die Liste der in Hamburg angesiedelten Wildtiere birgt so manche Überraschung: Direkt gegenüber von Blankenese fischen Seeadler in der Elbe. Europas größte Hirsche röhren im städtischen Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Vom Dach eines Wohnhauses aus sammeln Bienen ihren Honig von den Blüten der Straßenbäume. Hornissen quartieren sich in Vogelhäuschen ein. Und Iltisse haben ihren Bau im Schuppen einer Alstervilla.
Ein Grund für die Artenfülle in Hamburg: Mit einer Fläche von rd. 755 Quadratkilometern ist die Stadt eine der am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt und bietet eine Vielfalt an Lebensräumen. Hamburg ist nicht nur für die Menschen die „Perle des Nordens“, sondern auch für Pflanzen und Tiere.

Mittwoch, 19. April
National Geographic WILD, 21.00 Uhr Dein Hund: Das Genie
Staffel 1, Folge 2 – Ein Hund tut, was ein Hund tun muss
Sind unsere Hunde geborene Genies? Oder lernen sie nur von den Besten – uns Menschen? Klar, Hunde sind von Natur aus erstaunlich talentiert, aber wie viel ihres Könnens resultiert aus ihrer Beziehung zu uns? Dr. Brian Hare bringt Licht ins Dunkel. Der Lehrer für evolutionäre Anthropologie an der Duke Universität von North Carolina trifft in dieser Episode Hunde mit bemerkenswerten Fähigkeiten: u. a. einen Therapiehund, der Zeichensprache versteht, und einen überaus beeindruckenden Polizeihund.

Mittwoch, 19. April
3sat, 21.45 Uhr Herr Jäger und sein Bock Auf Jagd nach dem König der Alpen
36 Jahre hat Domenic Jäger auf den Moment gewartet, einen kapitalen Steinbock zu erlegen. Das wäre der Höhepunkt seines Jägerlebens. „Reporter“ begleitet ihn auf die Jagd.
„Der Steinbock ist unser Wappentier, unser Stolz. Nur alle zehn Jahre kriegt man die Chance, diese Tiere zu jagen; einen richtig großen, einen kapitalen Steinbock sogar nur einmal im Leben!“ schwärmt Domenic Jäger wenige Tage vor Jagdbeginn.
Doch mit der Freude kommen beim Jäger auch Bedenken auf. Normalerweise kennt er sein Jagdgebiet in- und auswendig. Die Berge und Täler im Albrisgebiet oberhalb von Pontresina aber, wo sich die Steinbockkolonie befindet, die er bejagen darf, sind Neuland für ihn. Der Druck ist groß.
Reporter Curdin Fliri heftet sich an Domenic Jägers Fersen. Macht sich mit ihm auf die Suche nach den majestätischen Tieren, die im kargen Gebirge mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen sind. Pirscht sich mit ihm zwischen Felsen und Geröll an, auf der Jagd nach seinem Traum. Es soll die Krönung seines Lebens als Jäger werden.

Zeitraum: 20. April bis 04. Mai 2017

Donnerstag, 20. April
3sat, 12.30 Uhr Der listige Jäger aus dem Wallis
Michel Fournier, genannt „Der Räuber“, ist ein bisschen Rebell, vom Typ her Beduine mit schwarzen Augen und schnellem Messer. Der Wildhüter liebt Natur und Tiere seiner Walliser Bergwelt. Die Pfeife verschwindet halb unter einem mächtigen Schnauzbart und dahinter ein Mann mit listig wachen Augen. Seine Glücksmomente findet er in den Augen von Freunden und Besuchern, die beim Anblick der imposanten Bergwelt strahlen. Ganz besonders in der Zeit der Zwischensaison, im Frühling und Herbst, wenn die Touristen fehlen und die Gämse und Hirsche auf der Suche nach Nahrung bis ins Tal und zu den Dörfern kommen, herrscht eine Ruhe und Stille, die schon beinahe unwirklich scheint.
Michel hat als Philanthrop viele Freunde. Einer davon ist Steve, der Wildhüter des Tales, der Michel auch mal bittet, wenn er Hilfe braucht bei der Bergung eines verstorbenen Tieres. Manchmal sterben allerdings auch Tiere, ohne dass der Wildhüter es erfährt – aber das ist eine andere Geschichte. Man lebt und lässt leben im abgelegenen Walliser Seitental „Val de échy“.

Donnerstag, 20. April
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr Expeditionen ins Tierreich -Wildes Hamburg-Tiere in der Stadt
Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. Hier hat er sein Nest, der wohl schnellste Vogel überhaupt. Im Dach zieht er vier Junge groß. Nur ein paar Kilometer weiter entfernt, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Hier auf dem Parkfriedhof, unbemerkt von den meisten Besuchern der Grabstätten, lebt die größte Eulenart der Welt.
Die Zahl der Wildtiere, die es in Hamburg gibt, überrascht manchen, viele Arten würde man hier nicht erwarten. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den „heimlichen Untermietern“ gemacht.
In Hamburg leben knapp zwei Millionen Menschen. Bei vielen steht die Hansestadt für Hafen, Schiffe und Reeperbahn. Aber die Metropole hat auch jenseits der sündigen Meile eine „wilde“ Seite. Die Stadt an Elbe und Alster bietet mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum als jede andere deutsche Großstadt. Über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten leben hier.
Im Hafen ziehen Füchse ziehen ihre Jungen auf. Sie finden Nahrung in einem nahe gelegenen Tanklager. Dort hat sich eine Kolonie Sturmmöwen angesiedelt. Bis auf wenige Arbeiter unterbricht niemand die Ruhe der Vögel auf dem weitläufigen Gelände. Selbst die bunten Austernfischer fühlen sich wohl in der Stadt. Sie brüten auf dem Kiesdach eines Einkaufszentrums. Zwischen den Steinen sind ihre Eier hier optimal getarnt, wie am Strand.
Die Liste der in Hamburg angesiedelten Wildtiere birgt so manche Überraschung: Direkt gegenüber von Blankenese fischen Seeadler in der Elbe. Europas größte Hirsche röhren im städtischen Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Vom Dach eines Wohnhauses aus sammeln Bienen ihren Honig von den Blüten der Straßenbäume. Hornissen quartieren sich in Vogelhäuschen ein. Und Iltisse haben ihren Bau im Schuppen einer Alstervilla.
Ein Grund für die Artenfülle in Hamburg: Mit einer Fläche von rd. 755 Quadratkilometern ist die Stadt eine der am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt und bietet eine Vielfalt an Lebensräumen. Hamburg ist nicht nur für die Menschen die „Perle des Nordens“, sondern auch für Pflanzen und Tiere.

Donnerstag, 20. April
arte, 18.35 Uhr Big Five Asien- Der Amur-Tiger
Amur-Tiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine von zwei Tiger-Unterarten, die einst in Russland beziehungsweise der Sowjetunion lebten. Die Tiger im russischen Fernen Osten stehen beispielhaft für die Probleme und Rückschläge beim Kampf um ihre Erhaltung. Als einzige Tigerform haben sich Amur-Tiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Über sechs Monate im Jahr friert es, und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad Celsius. Im kurzen ussurischen Sommer steigen sie regelmäßig bis auf über 30 Grad.
Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. „Tiger-Mensch“-Kontaktzonen sind somit allgegenwärtig. Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges.
Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren „Produkten“. Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge bis tief in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers, dazu zählen Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine, bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amur-Tiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer hat sich ein Filmteam auf die Suche nach den letzten „Schneetigern“ gemacht.

Freitag, 21. April
arte, 18.35 Uhr  -Big Five Asien – Die Nashörner
Da es kein einziges Java-Nashorn in irgendeinem Zoo oder Gehege der Welt gibt, sind Filmaufnahmen dieser extrem scheuen Tiere entsprechend selten. Das Filmteam hat sich auf eine knapp zehnwöchige Expedition in den Nationalpark Ujung Kulon auf Java begeben, um gemeinsam mit dem Fährtensucher Sarian Aufnahmen von diesem extrem seltenen Tier zu bekommen.
Java-Nashörner wurden über viele Jahrzehnte massiv bejagt. Überlebt haben nur Tiere, die eine außergewöhnliche Scheu an den Tag legten. Um die letzten Tiere zu schützen und einen Überblick über die aktuelle Population zu bekommen, wurden im Nationalpark zahlreiche Videofallen angebracht. So konnten bereits etwa 50 Tiere identifiziert werden.
Das Sumatra-Nashorn ist stammesgeschichtlich die mit Abstand älteste der noch lebenden fünf Nashornarten. Seit 18 Millionen Jahren streift es durch die Wälder. Die übrigen vier Arten gibt es dagegen erst seit vier Millionen Jahren.
Die Gründe für den dramatischen Rückgang in den letzten Jahrzehnten liegen im Abholzen und Abbrennen der Urwälder für Palmölplantagen und in der Wilderei, um das Horn der Nashörner zu erbeuten. Das Filmteam hat sich im Nationalpark Way Kambas auf Sumatra gemeinsam mit einer der bewaffneten Rhino Protection Units (Nashornschutzeinheiten) auf die Suche nach den letzten Sumatra-Nashörnern begeben und sie bei ihrem Kampf gegen die Wilderer begleitet.
Im Nordosten Indiens im Kaziranga-Nationalpark lebt der engste Verwandte des Java-Nashorns – das Panzernashorn. Das Panzernashorn ist das häufigste der drei asiatischen Nashornarten. Es lebt nur noch im Nordosten Indiens und in geschützten Gebieten im Terai Nepals. Es ist die einzige Nashornart, deren Population zunimmt.

Freitag, 21. April
Animal Planet, 21.00 Uhr – Kopfloser Elch
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt von einer wilden Naturlandschaft. Vor der windumtosten Pazifikküste, am Fuß schneebedeckter Berge sowie in den endlosen Wäldern finden zahlreiche Tiere Schutz. Doch auch der Mensch hat diese Wildnis längst erobert – mit oft gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „Washington Department of Fish and Wildlife“ (WDFW).
Die Polizeibeamten der Umweltbehörde sind tagtäglich im Einsatz, um im Evergreen State für Recht und Ordnung zu sorgen. Dabei kämpfen die Officers an vielen Fronten zugleich: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten, Umweltsünder auf frischer Tat ertappen oder flüchtige Verbrecher stellen gehört zu ihrem ganz normalen Arbeitsalltag. Diese Dokumentarserie begleitet die Wildschützer bei ihrem spannenden Job zwischen Zivilisation und Wildnis und ist bei den gefährlichen Einsätzen hautnah dabei.

Samstag, 22. April
Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr – natur exclusiv
Das Engadin in den Schweizer Alpen entlang des Inns ist geprägt von Wasser, Eis und Felsen. Mit dem 1914 gegründeten Nationalpark sollte die Zukunft von Luchs, Bartgeier und Co. gesichert werden, doch der Schutz allein reicht leider nicht aus. Eine schroffe, dennoch schöne Landschaft im Herzen Europas, geformt von Wasser, Eis und Felsen – das ist das Engadin. Ein Tal, tief verborgen in den Schweizer Alpen, geformt von einem Fluss, dem Inn, und von allen Seiten von Bergen umgeben. Gigantische Gletscher überspannen die Gipfel, die enorme Kraft des Eises schneidet neue Wege in die Landschaft.

Samstag, 22. April
hr fernsehen, 21.00 Uhr Wildes Großbritannien (1)
Herbst in Großbritannien. Jedes Wochenende im Oktober bewundern Tausende Besucher im Landschaftsgarten von Stourhead die Wandlung der Natur: Das Laub von Ahorn, Esche, Buche und Eiche veranstaltet ein Feuerwerk der Farben. Für viele Tiere sind die kürzer werdenden Tage ein Signal: Sikahirsche versammeln einen Harem, um ihn in erbitterten Kämpfen gegen Rivalen zu verteidigen. Eichhörnchen verstecken Nüsse und Eicheln als Vorrat für die kalte Jahreszeit. Im Gegensatz zu ihnen frisst die Haselmaus jetzt so viel sie kann,

Sonntag, 23. April
ZDF neo, 6.40 Uhr Terra X – Der sechste Sinn der Tiere
Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend – die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets.
Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen Lösungen – und sie haben eine heiße Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, frühzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn über Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen.
Der Mensch muss sich nur einklinken und die gelieferten Informationen richtig interpretieren. „Terra X – Der sechste Sinn der Tiere“ begleitet führende Wissenschaftler auf eine spannende Expedition rund um den Globus in extreme Gebiete dieser Erde.
Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, ist einer der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Seine Vision: in naher Zukunft ein ganzes Netz aus tierischen Frühwarnindikatoren zu entwickeln, immer am Puls der Erde, um bei extremen Naturereignissen Menschenleben zu retten. In den Dschungeln Indonesiens ist er dabei, mit wilden Elefanten ein Tsunami-Frühwarnsystem aufzubauen. In den Südausläufern der Rocky Mountains beobachtet er den majestätischen Kondor, und an den Hängen des aktivsten und gefährlichsten Vulkans Europas, dem Ätna, untersucht er das Verhalten von Ziegen kurz vor einem Vulkanausbruch. Die genaue Beobachtung tierischen Verhaltens kann Aufschluss über bevorstehende, große Umwälzungen in der Natur liefern – Katastrophen vorhersagbarer machen, Menschenleben retten.

Sonntag, 23. April
ZDF, 19.30 Uhr Terra X – Die Odyssee der einsamen Wölfe (1)
Es ist die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lassen sich ihre Wege quer durch Europa exakt nachvollziehen und miterleben.
100 Jahre lang war der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet. Die Menschen sehen seine Rückkehr mit gemischten Gefühlen. Überall dringt der Wolf in die Zivilisation ein und markiert damit eine der spektakulärsten Entwicklungen im europäischen Naturraum.
Der Zweiteiler „Die Odyssee der einsamen Wölfe“ betrachtet das aktuelle Thema der Rückkehr eines Raubtiers aus der Perspektive der europäischen Wolfsforschung. Bis heute ist es für die Wissenschaft ein Rätsel, warum einzelne junge Wölfe auf der Suche nach einem neuen Territorium unglaubliche Distanzen von mehr als 1000 Kilometern zurücklegen. Die Geschichte dreier solcher Wanderwölfe bringt Licht in ihren spannenden Alltag: Sie ziehen quer durch Europa, überwinden reißende Flüsse, klettern Felswände empor, queren frostklirrende Bergmassive. Sie bewältigen Barrieren der Zivilisation, Autobahnen, Grenzsicherungen und Großstädte.
Unverzichtbar für das Projekt: Die drei Helden tragen Sender. Wissenschaftler entwickelten so detailreiche GPS-Karten. Es sind Dokumente, die die Routen der Wölfe exakt nachvollziehen lassen und beweisen, dass es einzelnen Tieren auf diese Weise gelingt, in den versprengten Wolfspopulationen Europas für genetische Vielfalt zu sorgen.
Im ersten Teil läuft der italienische Wanderwolf Ligabue 2004 von Parma aus durch den Apennin, gelangt bis hoch hinauf zum Monte Ebro und stößt schließlich in den französischen Meeralpen auf Artgenossen. Doch was ein Happy End zu sein scheint, entpuppt sich als tödliche Falle. Die italienische Wolfsforscherin Francesca Marucco vollzieht die Wanderung von Ligabue heute noch einmal nach und erklärt die besonderen Herausforderungen.
Alan, der zweite Wanderwolf, bricht 2009 in der Lausitz an der deutsch-polnischen Grenze auf. Die deutsche Wolfsbiologin Ilka Reinhardt folgt seiner Wanderung Richtung Nordosten. Auch Wanderwolf Alan quert mehrspurige Autobahnen und durchschwimmt die 400 Meter breite Weichsel bei Danzig. Wird es ihm gelingen, nach 1500 Kilometern in Weißrussland ein eigenes Rudel zu gründen?
Erstmals kann der Zuschauer dabei sein, wenn die Wölfe durch Europa ziehen. Möglich macht dies der international anerkannte Wolfstrainer Zoltan Horkai. Mit Hilfe seiner Wölfe werden selbst die spektakulärsten Wolfsaktionen hautnah in besten Bildern erlebbar.
Der „Terra X“-Zweiteiler schlägt die Brücke zwischen aktueller Wissenschaft und Mythos. In atemberaubenden Naturaufnahmen werden Europas wichtigste Wolfsreviere dargestellt. Aufwändige und zum Teil computergenerierte Reenactments öffnen den Blick für die zahlreichen Geschichten und historischen Begegnungen mit dem Wolf.
„Terra X – Die Odyssee der einsamen Wölfe (2)“ wird am Sonntag, 30. April 2017, 19.30 Uhr ausgestrahlt.

Sonntag, 23. April
Animal Planet, 21.00 Uhr Serienstart Auf in die Wildnis – Das Grizzly-Projekt
Jeff Watson hat sein Leben den Bären verschrieben. Seit 27 Jahren arbeitet der erfahrene Tiertrainer mit den pelzigen Allesfressern. Jetzt sollen zwei seiner Zöglinge, Bob und Screech, in die Freiheit entlassen werden. Doch bevor es soweit ist, müssen die beiden Grizzlybären völlig neu lernen worauf es in der Wildnis ankommt. Von der Nahrungssuche bis zum Winterschlaf: Nur wenn die 300-Kilo-Brocken es schaffen, sich selbständig in den Wäldern Nordamerikas durchzubeißen, haben sie eine Überlebenschance! Diese Dokumentarserie begleitet „Bärenflüsterer“ Jeff bei seinem ambitionierten Auswilderungsprojekt und zeigt, wie Bob und Screech Schritt für Schritt ihren natürlichem Lebensraum entdecken.
Tiertrainer Jeff Watson wagt, was bisher niemand vor ihm versucht hat: Er will zwei vierjährige Grizzlybären, die in Gefangenschaft aufgewachsen sind, in ihren natürlichen Lebensraum entlassen! Aber bis die Bärenbrüder bereit sind, sich unabhängig vom Menschen in der Wildnis zu behaupten, ist es ein langer und nicht ganz ungefährlicher Weg. In dieser Folge ziehen Bob und Screech in ihr neues Freiluftgehege im US-Bundesstaat Indiana um. Auf dem weitläufigen Gelände, das von einem Elektrozaun umgeben ist, gibt es Bäche, Wälder und Wiesen – ein idealer Abenteuerspielplatz auf dem sich die Raubtiere allmählich an ihre neue Umgebung gewöhnen sollen.

Sonntag, 23. April
Animal Planet, 21.45 Uhr Irren ist tödlich – Die Bärenretterin
Im kalifornischen Urlaubsparadies Lake Tahoe herrscht ein regelrechter Krieg zwischen Mensch und Tier. Jährlich steigende Besucherzahlen und das Vordringen der Touristen in unberührte Gegenden reizen die Schwarzbären, die in diesem Gebiet ihre Heimat finden. Gestört in ihrem Revier, kommt es immer häufiger zu Konflikten. Traurige Konsequenz: Zahlreiche Bären verlieren durch Menschenhand ihr Leben. Eine Eskalation droht! Ann Bryant, Expertin für das Verhalten von Bären, ist die letzte Hoffnung für ein friedliches Miteinander. Um weitere Tötungen der Bärenpopulation zu verhindern, schreitet die Tierschützerin furchtlos ein. Zum Schutz der Tiere riskiert sie sogar ihr eigenes Leben.

Montag, 24. April
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr – Der Böhmerwald
Nahezu geräuschlos bewegt sich der scheue Luchs durch die weiten ruhigen Bergwälder. Bis zu 350 Quadratkilometer umfasst sein Revier.   Anfang des letzten Jahrhunderts war der Luchs fast überall in Mitteleuropa ausgerottet. Seit 30 Jahren ist die größte europäische Raubkatze in den tschechischen Nationalpark Sumava (Böhmerwald) zurückgekehrt. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wieder angesiedelt werden. Versteckt im Wald ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. An einem klaren Bach haben sich Fischotter eingerichtet und Birkhühner am Rande des Moores.

Montag, 24. April
N24, 20.05 Uhr – Die Foodtruckerin – Es gibt Wild!
Wild ist fettarm, leicht verdaulich und lecker, doch in deutschen Haushalten kommt es erstaunlich selten auf den Tisch. Wildtiere ernähren sich natürlich, weshalb ihr Fleisch frei von Hormonen und Medikamenten ist. In dieser Folge legt Foodbloggerin und Köchin Felicitas Then selbst Hand an, begleitet Jäger auf der Pirsch und zeigt die besten Rezepte, um sich das daraus gewonnene Frischwild nach allen Regeln der Kochkunst schmecken zu lassen.

Dienstag, 25. April
N24, 14.05 Uhr Tierisch abgefahren – Mamas und Papas
Eltern sein gilt bekanntlich als der härteste Job der Welt – auch im Tierreich. Hier wird die Erziehungsfrage mitunter sogar gefährlich, denn der Wettstreit ums Überleben macht in der Wildnis auch vor den Jüngsten nicht Halt. Dabei müssen sich die Sprösslinge nicht selten gegen die eigenen Eltern zur Wehr setzen. In einzigartigen Nahaufnahmen aus den Kinderstuben von Löwe, Emu und Co. geht die N24-Dokumentation der Frage nach, wer wirklich den Titel als strengste Eltern der Welt verdient hat.

Dienstag, 25. April
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr – Wildes Russland Der Ural
Die Reihe „Wildes Russland“ zeigt zum ersten Mal die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die zweite Folge führt in den Ural.
Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas ersorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an en süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen. Die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Weidegebiete zu gelangen.
Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei andere Tiere: für Europäische Nerze, sie sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden, und den Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt. Er taucht lieber nach Schnecken, seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel.

Dienstag, 25. April
NDR Fernsehen, 18.15 Uhr NaturNah: Tierkinder in Not
Florian Brandes und sein Team von der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen pflegen junge Wildtiere. Wildkatzen, Feldhamster oder Fledermäuse, die Jungtiere werden umsorgt, bis sie für die Auswilderung fit genug sind. Eichhörnchen-Babys ohne Eltern erhalten hier Flaschenmilch, für junge Fledermäuse gibt es eine Flugschule.
Als zwei verwaiste und kratzbürstige Wildkatzen-Kinder abgegeben werden, gerät die Eingangsuntersuchung zur Mutprobe für Tierarzt Florian Brandes. Und ausgerechnet am Tag der Auswilderung droht plötzlich einer der Hamster zu kollabieren.
Die Dokumentation aus der Reihe „NaturNah“ zeigt die Artenschützer um Tierarzt Florian Brandes bei ihrer Arbeit und begleitet die Jungtiere ein Jahr lang bis zur Auswilderung in die Freiheit.

Mittwoch, 26. April
3sat, 16.55 Uhr Der Bärenmann Reno Sommerhalders Leben unter Bären
Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat.
Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst – gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland.
In all den Jahren hatte Reno Sommerhalder Tausende von Begegnungen mit Bären. Ganze fünf Mal musste er dabei sein Pfefferspray einsetzen, um eine potenziell gefährliche Situation abzuwenden. Doch eigentliche Ernstfälle waren auch das nicht. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt denn auch, dass die Schweiz – vor allem das Tessin – durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären, wie er in diesem Film ausführt.
Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf auch für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besucherinnen und Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains – und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Seite 10/16
Skigebiete vergrößert werden. Dagegen kämpft der Kanadaschweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen – und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als „Ersatzmutter“ für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären durch das Tigerland unterwegs.
Sommerhalder findet sein Auskommen als Vortragsreisender, als Buchautor – und auch als Bärenführer vor allem in Alaska. Dort, in der bärenreichen Küstengegend, führt er seit Jahren Besucherinnen und Besucher in die Nähe der beeindruckenden Tiere. Viele der Bären kennt er von früheren Aufenthalten, gab ihnen sogar Namen – und die Tiere scheinen auch Sommerhalder zu kennen, ihm gar zu vertrauen. Ansonsten sehr misstrauische, vorsichtige Bärenmütter mit Jungen suchen die Nähe zu Sommerhalder. Womöglich gibt ihnen dies etwas Sicherheit vor aggressiven Bärenmännchen. Gewiss, Bärentouren sind nicht unproblematisch, weshalb Sommerhalder nur kleine Gruppen in die Wildnis führt und darauf achtet, so wenig Störung wie möglich zu verursachen.

Mittwoch, 26. April
NDR Fernsehen, 18.15 Uhr Wie geht das? Leben wie ein Steinzeitmensch
Werner Pfeifer ist Deutschlands einziger hauptberuflicher mesolithischer Jäger und Sammler. Wer behauptet, Steinzeitmenschen seien primitive Höhlenbewohner gewesen, dem widerspricht er. Bereits damals hatten die Menschen ein ungeheures Wissen über die Natur und handwerkliche Techniken. Nur so konnten sie in der Wildnis überhaupt überleben.
In der heutigen Zeit haben die Urahnen leider einen denkbar schlechten Ruf. Wer als „Steinzeitmann“ beschimpft wird, versteht das generell nicht als Kompliment. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Ein internationales Forscherteam rund um Werner Pfeifer möchte, dass die Steinzeit endlich den Respekt bekommt, denn sie verdient. Ihr Ziel: Sie wollen das alte Wissen neu entdecken.
„Living Mesolithikum“ nennt sich das Projekt des Steinzeitparks Dithmarschen in Albersdorf, für den Werner Pfeifer als „Steinzeitjäger“ tätig ist. Das Vorhaben soll Forschern Experimente unter steinzeitlichen Bedingungen ermöglichen. Dazu verzichten die gut ein Dutzend Wissenschaftler und Museumspädagogen 14 Tage lang auf moderne Annehmlichkeiten wie Schuhe, normale Bekleidung, Streichhölzer, Getreide und sogar auf die Zahnbürste. Wenn sie so leben wie vor 7.000 Jahren, können sie sich besser auf die Gedankenwelt der Steinzeitmenschen einlassen, so die Theorie hinter dem Projekt.
Nur zu Forschungszwecken sind moderne Geräte erlaubt. Zum Beispiel, um der Frage nachzugehen, ob der Neandertaler bereits Fernwaffen benutzte. Ein kontroverses Thema in der Archäologie. Die italienische Doktorandin Alice La Porta von der britischen Universität Exeter will mit aufwändig nachgebauten Steinzeitspeeren die Datenlage zum umstrittenen Rätsel verbessern. Ein ganzes Jahr lang dauern ihre Vorbereitungen schon an. Jeder der 40 Speere darf nur ein einziges Mal geworfen werden, sonst wären die Gebrauchsspuren auf den Steinspitzen nicht eindeutig zuzuordnen. Unter dem Mikroskop sollen dann später Kratzer und Beschädigungen mit 30.000 Jahre alten originalen Neandertalersteinspitzen verglichen werden. Für den Profi-„Steinzeitjäger“ Werner Pfeifer entsteht ein riesiger Druck. Wenn er mit den Nachbauten nicht das Ziel trifft, ein zuvor von Jägern erlegtes Reh, dann scheitert das Experiment und damit Alice La Portas Doktorarbeit!
Autor Tim Boehme wird den Wissenschaftlern auf die Finger schauen, sie in ihrem steinzeitlichen Alltag beobachten und erkunden, wie genau die Experimentalarchäologie eigentlich funktioniert.

Donnerstag, 27. April
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr Wildes Polen Tatra, Ostsee und Masuren
Wo leben in Europa noch Wisente in freier Wildbahn? Und wo brüten vermutlich mehr Zugvögel als in jedem anderen europäischen Land? In Polen. Die Natur dort steckt voller Überraschungen: Der Süden des Nachbarlandes zu Deutschland wird von den über 2.000 Meter hohen Gipfeln der Tatra überragt, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas, ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen.
Im Winter fegt ein eisiger Wind über Polens Osten. Nur wer ein dickes Fell hat, kann die kalte Jahreszeit in der Grenzregion zu Weißrussland überstehen. Den Wisenten macht die Kälte nichts aus. Ihr warmes Fell schützt die urtümlichen Rinder gegen jeden Schneesturm, doch der Hunger macht ihnen im Winter zu schaffen.
Die Wisente hier gehören zu den Letzten ihrer Art. Einst bevölkerten wilde Herden die meisten Regionen auf unserem Kontinent. Heute existieren die einzigen freilebenden Herden Mitteleuropas im Osten von Polen.
Klirrender Frost im Winter in Polen scheint Fischotter und Biber nicht zu stören, sie schwimmen und tauchen unbekümmert im eiskalten Wasser. Beide haben extrem dichtes Fell, das sie perfekt vor der Eiseskälte schützt. Obwohl Otter wie Biber im Wasser leben, sind sie keine Konkurrenten: Biber sind Vegetarier und ernähren sich im Winter von den Blatt- und Rindenvorräten. Fischotter sind das ganze Jahr über aktive Jäger und ernähren sich von Fischen und Krebsen.

Donnerstag, 27. April
n-tv, 22.10 Uhr Tödliches Afrika – Gruppenjagd
In der Welt der Tiere gilt das Prinzip des Stärkeren. Manche Tierarten entwickeln deshalb clevere Taktiken um zu überleben. Wildhunde sind vielleicht nicht die besten Kämpfer, aber im Rudel sind sie für ihre Feinde eine ernstzunehmende und bedrohliche Gefahr. Die n-tv Dokumentation zeigt, welche Tiere zu den erfolgreichsten aber auch zu den kaltblütigsten Jägern Afrikas gehören.

Freitag, 28. April
arte, 19.45 Uhr
Re: Wölfe in Deutschland
Jäger und Gejagter

Freitag, 28. April
arte, 18.30 Uhr Kielings wilde Welt Der Äthiopische Wolf
In dieser Folge will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents – die Bale-Berge. Hier leben noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe.
Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri, der sich in einem Schutzprojekt für den Äthiopischen Wolf engagiert. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre intensiv an dem Projekt gearbeitet, eine achtköpfige Herde von der Erhaltungszucht in die freie Wildbahn zu entlassen.

Samstag, 29. April
MDR Fernsehen, 13.15 Uhr Sumpflöwen
Das Löwenrudel ist am Boden, denn sein Oberhaupt, das mächtige Männchen Big John, wurde von Trophäenjägern getötet. Nun sind die drei Schwestern Mother, Ani und Kali mit ihren Jungen ganz auf sich allein gestellt in der Busanga-Ebene im Norden des sambischen Kafue-Nationalparks.
Schultertief versinken die Löwinnen im Sumpf. In diesem Umfeld ist es ihnen schier unmöglich zu jagen und gleichzeitig den Nachwuchs zu beschützen. Überall lauern Tiere, die einem kleinen, unachtsamen Löwen schnell den Garaus machen können: Flusspferde, Krokodile. Die Gefahr steigt noch, als sich zwei kraftstrotzende Brüder dem Rudel nähern. Sie erheben Anspruch auf die Weibchen und ihr Revier.
Ani hat vor wenigen Tagen abseits der Gruppe ein Junges zur Welt gebracht. Ohne Hilfe versucht sie, den Angriff der Männchen abzuwehren. Zu den Schwestern zurückgekehrt, setzt sie all ihre Kraft ein, um deren Nachwuchs Tau und Ada durchzubringen. Doch die zwei Brüder lassen nicht locker. Wenn sie Rudelführer werden wollen, müssen sie auch die beiden anderen Junglöwen töten. Tau wird verletzt, als es zum Streit um eine erbeutete Antilope kommt. Adas Neugier führt beinahe zur Katastrophe.
Nach kräftezehrenden Wochen zwischen Hunger und Kampf ist es Ani, die den Weg frei macht für einen Neuanfang in einem der härtesten Lebensräume Afrikas.

Samstag, 29. April
Phoenix, 15.00 Uhr Wildes Deutschland Der Thüringer Wald
Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und auch die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Der Film macht eine Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes.

Samstag, 29. April
Phoenix, 15.45 Uhr Wildes Deutschland Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Natur hat sich hier, in einer der wärmsten Regionen Deutschlands, schon vor Jahrhunderten mediterran eingerichtet. Nicht umsonst gilt der Pfälzerwald als die Toskana Deutschlands.

Samstag, 29. April
Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr natur exclusiv Big Five Asien – Der Amurtiger
Amurtiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger. Sie haben sich diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Über sechs Monate im Jahr sind dichte Schneefälle an der Tagesordnung, nicht selten sinken die Temperaturen auf minus 40 Grad.
Mehr als sechs Monate im Jahr friert es und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad. Im kurzen ussurischen Sommer steigt das Thermometer regelmäßig bis auf über 30 Grad. Diesen extremen Lebensraum haben sich die Amurtiger erschlossen – keine Tigerart ist weiter nördlich anzutreffen.
Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. Kontakte von Tigern mit Menschen sind hier keine Seltenheit. Denn Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges. Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren „Produkten“. Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger.
Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge tief hinein in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers – Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine – bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amurtiger.
In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer macht sich ein Big-Five-Team auf die Suche nach den letzten „Schneetigern“. Um Antworten zu finden auf die Frage: „Wird es in 20 Jahren noch wilde Tiger auf unserer Erde geben?“

Sonntag, 30. April
Phoenix, 7.30 Uhr Die Bärenretter von British Columbia
Warum Kanadas Tierschützer Jagdrechte kaufen
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Er begibt sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen.

Sonntag, 30. April
Phoenix, 18.30 Uhr Bedrohtes Paradies  Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

Sonntag, 30. April
ZDF, 18.30 Uhr Terra Xpress
Vorgarten-Schweine und die Brücke mit Tücke
Wildschweine dringen in Vororte ein. Behörden lassen einen Landwirt an einer baufälligen Brücke verzweifeln. Und ein neugieriger Luchs zeigt kaum Scheu vor Menschen.
Wildschweine sind auf dem Vormarsch. Diesmal lassen sie sich in der Nähe einer Kindertagesstätte blicken und verunsichern dadurch die Mitarbeiterinnen. Warum rücken die Schwarzkittel Wohngebieten immer näher, und wie geht man richtig damit um?
Manch einer ahnt gar nicht, was er besitzt und wofür er von Behörden zur Kasse gebeten werden kann. So wie ein Landwirt, der aus allen Wolken fällt, als ihm eine alte, marode Brücke als sein Eigentum zugewiesen wird, weil Landstücke beiderseits des Flusses ihm gehören. Die Behörden können sich nicht einigen – sollen sie das Bauwerk abreißen oder sanieren? Beide Möglichkeiten würden den Landwirt finanziell hart treffen.
Im Garten eines Hauses in der Oberpfalz frisst über mehrere Tage ein fremdes Tier aus einem Futternapf, der eigentlich für eine Hauskatze bestimmt ist. Zur großen Überraschung entpuppt sich der ungeladene Kostgänger als Luchs. Die große Raubkatze wird mehrfach gesichtet und fällt durch geringe Scheu gegenüber Menschen auf, ist aber nicht aggressiv. Was steckt hinter dem ungewöhnlichen Verhalten des Tieres?

Sonntag, 30. April
MDR Fernsehen, 20.15 Uhr Sagenhaft – Das Sächsische Burgenland
Axel Bulthaupt begibt sich auf eine spannende Reise durch das Sächsische Burgenland. Er erlebt eine wunderschöne Landschaft mit spektakulären Ansichten von oben, wie sie noch nie zu sehen waren.
In Wermsdorf erlebt er seine erste Schleppjagd. Hier, in den Wäldern rund um Schloss Hubertusburg, kann man sich alle zwei Jahre fühlen, wie einst die fürstlichen Jagdgesellschaften. Mit Hunden und Pferden geht es hinaus in die Natur. Heute wird zwar kein echtes Wild mehr gejagt, aber am Ende des Tages bekommt jeder Vierbeiner trotzdem zum Dank ein Stück Pansen. Nicht nur für Jäger ist die Wermsdorfer Schleppjagd ein bleibendes Erlebnis.
Hier lernt er auch Wolfgang Köhler kennen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das bedeutende Erbe der ehemaligen Jagdresidenz des sächsischen Kurfürsten zu bewahren. Er kennt viele, der wirklich unglaublichen Geschichten über das Schloss. Auch im Hauptberuf arbeitet Köhler hier auf dem Gelände. Er ist Chefarzt der neurologischen Abteilung des Fachkrankenhauses Hubertusburg, einer Klinik, die weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist.
In Rochlitz trifft Axel Bulthaupt Klaus Kalenborn, den Chef des Porphyrbruchs. Aus der Luft betrachtet wirkt der kleine Steinbruch wie eine geheime Schatzkammer inmitten großer Wälder. Die wilde rotbraune Färbung und seine hohe Widerstandsfähigkeit weckten bereits im Mittelalter das Interesse der Baumeister an diesem Stein. Bis heute wird er abgebaut und ziert so manche Kirche und manches Schloss der Region. Doch die Abbaumenge ist begrenzt.
In Grimma begegnet Axel Gerhard Weber. Er ist der wohl berühmteste Fotograf der Gegend. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte bereiste er über 500 Dörfer und zeigt in seinen Büchern, Artikeln und Ausstellungen unverfälschte Einblicke in ein Leben ohne Luxus, dafür geprägt von Stolz und Sinn für die Gemeinschaft. Seine „Dörflichen Impressionen“ zeigen authentische Einblicke in das Leben der Menschen rechts und links der Mulde.

Montag, 1. Mai
Phoenix, 8.15 Uhr Das Wunder Leben
Teil 2: Jäger und Gejagte
Für manche Tiere ist Angriff die beste Verteidigung: Kalifornische Ziesel teilen sich ihren Lebensraum mit Klapperschlangen. Um die gefährlichen Nachbarn auf Abstand zu halten, arbeiten die Nager mit einem Trick. Sie legen sich einen Tarnmantel um, indem sie alte Schlangenhaut zerkauen und sich die Paste auf den Schwanz reiben. Nähert sich nun eine Schlange, wedeln die Ziesel bedrohlich mit dem Schwanz. So wirken sie einerseits größer und verströmen vor allem ihr abschreckendes Parfum. Meist reicht das, um Angreifer zu verjagen.

Montag, 1. Mai
arte, 10.05 Uhr Unter Schakalen
Familien in der Serengeti
Zwei Schakalfamilien in der Serengeti sind die Protagonisten dieser spannenden Tierdokumentation. Gezeigt werden das Jagdverhalten, die Aufzucht der Jungtiere und der Kampf gegen natürliche Feinde wie die überall auf der Lauer liegenden Hyänen. Erzählt werden kleine amüsante, aber auch traurige Geschichten aus der Welt der wolfsähnlichen Raubtiere.
Auch unter Schakalen in der Serengeti verlaufen Familienbeziehungen recht unterschiedlich, wie die Dokumentation am Beispiel von Hunter und seiner Partnerin Whitetip sowie Zaber und seiner Gefährtin Storm zeigt. Hunter ist ein Familienvater, der gern alles fest im Griff hat. Er denkt in erster Linie an sein eigenes Wohlergehen. So gibt er nur unwillig etwas von seiner Jagdbeute an hungernde Familienmitglieder ab. Seine Partnerin Whitetip muss für sich selber sorgen. Und Verehrer seiner Tochter jagt Hunter auch schon mal kurzerhand über die Steppe davon, obwohl er sich sonst um die Aufzucht der Jungen wenig kümmert. Zaber dagegen ist ein Schakalmännchen, wie jedes Weibchen es sich wünscht. Er und seine Gefährtin Storm gehen gemeinsam auf die Jagd, Zaber teilt seine Beute, und Kindererziehung ist für ihn eine gemeinsame Angelegenheit. Die beiden Schakalfamilien sind die Protagonisten dieser aufwendig produzierten Tierdokumentation, bei der es vor allem um den täglichen Kampf und um das Überleben der Jungtiere geht, die den Fortbestand der Goldschakale in der Serengeti sichern sollen.

Montag, 1. Mai
arte, 10.50 Uhr Vertraute Feinde
Elefanten und Löwen am Chobe-Fluss
An der Westgrenze des Chobe-Nationalparks in Botsuana hat die Zahl der Löwen zugenommen. Aufgrund ihrer zahlenmäßigen Stärke trauen sie sich inzwischen sogar, Elefanten anzugreifen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Serondela-Elefantenherde und ihrer gefährlichen Gegner, der Löwen des Savuti-Rudels.

Montag, 1. Mai
arte, 11.35 Uhr Die letzte Königin von Liuwa
Überleben in Afrikas Wildnis
Der Landstrich Liuwa im Westen Sambias ist geprägt von sattem Grasland und ist Heimat zahlreicher Tierarten. Jedes Jahr überziehen schwere Stürme das Land und lassen den Fluss Sambesi über die Ufer treten. Alle Tiere sind gezwungen, sich an die dramatischen landschaftlichen Veränderungen anzupassen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte einer Löwin, die zum Symbol für den Überlebenskampf in Liuwa wurde.
Die Ebene von Liuwa ist eine spektakuläre und abgelegene Wildnis im Westen der afrikanischen Republik Sambia. Jedes Jahr fegen gewaltige Stürme über die von sattem Grasland dominierte Landschaft. Der Sambesi tritt über seine Ufer und verwandelt die Savanne in einen großen, seichten See. Zahlreiche der dort lebenden Tierarten verlassen die Überschwemmungsgebiete – die, die bleiben, müssen sich an die Bedingungen der veränderten Landschaft anpassen und um Territorium und Futter kämpfen. Die Tierdokumentation erzählt die Geschichte einer Löwin, die als Einzige ihres Rudels ein sinnloses Massaker überlebt. Durch ihre Geschichte wurde sie zum Symbol von Liuwa, einem Landstrich, dessen dramatische Veränderungen für Mensch und Tier eine große Herausforderung darstellen.

Montag, 1. Mai
arte, 12.20 Uhr
Re: Wölfe in Deutschland
Jäger und Gejagter

Montag, 1. Mai
Das Erste (ARD), 19.15 Uhr Erlebnis Erde
Wildes Deutschland: Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Unzählige Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern thronen auf den Berghängen des Albtraufs, der nördlichen Kante der Schwäbischen Alb.

Dienstag, 2. Mai
arte, 10.50 Uhr Big Five Asien Der Löwe
Die meisten Menschen denken, dass allein Afrika die Heimat der Löwen sei. Doch einst lebten sie in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Und es sind die Jahreszahlen bekannt, als in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb.
Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Und der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können.
Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich ein Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich Asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, aber ihr Sozialleben grundverschieden ist. Die Löwen im Gir Forest zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erfährt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.

Dienstag, 2. Mai
Phoenix, 19.15 Uhr Das Wunder Leben  Jäger und Gejagte
Für manche Tiere ist Angriff die beste Verteidigung: Kalifornische Ziesel teilen sich ihren Lebensraum mit Klapperschlangen. Um die gefährlichen Nachbarn auf Abstand zu halten, arbeiten die Nager mit einem Trick. Sie legen sich einen Tarnmantel um, indem sie alte Schlangenhaut zerkauen und sich die Paste auf den Schwanz reiben. Nähert sich nun eine Schlange, wedeln die Ziesel bedrohlich mit dem Schwanz. So wirken sie einerseits größer und verströmen vor allem ihr abschreckendes Parfum. Meist reicht das, um Angreifer zu verjagen.

Mittwoch, 3. Mai
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr Seenparadies Mecklenburg Unter Fischadlern und Wisenten
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Ihre Bühne ist die Natur, wo sich ebenfalls kleine und große Dramen der Tierwelt abspielen.
Scharen von Kranichen, die über Mecklenburg ziehen, verheißen den nahen Frühling. Jetzt ziehen auch die Schausteller los. Sie beginnen ihre Reise vor der Kulisse des Schweriner Märchenschlosses und folgen der alten Handelsstraße über die Stör nach Osten. Hinter Plau begegnen ihnen Tiere einer längst vergessenen Zeit: Wisente. Unbeirrt ziehen sie durchs seichte Wasser des Damerower Werders. Nur wenige Kilometer weiter öffnen sich die romantischen Waldseen und ein kleines Meer liegt vor dem Floß. Es nimmt Kurs auf den Müritz-Nationalpark, ein Paradies der Adler. Tierfilmer Christoph Hauschild hält mit einer Zeitlupenkamera die spektakulären Jagdflüge der Fischadler fest.
Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen in märchenhafte Wälder eingebettet die saubersten Seen Norddeutschlands. Die „Perle“ unter ihnen ist der sagenumwobene Stechlin. In ihm gehen Taucher dem Geheimnis vom Roten Hahn nach und entdecken eine wunderbare Unterwasserwelt. Die Gaukler indes stellen im Herbst ein letztes Mal ihre Bühne auf und spielen das Märchen vom Froschkönig vor der Kulisse des Rheinsberger Schlosses, bevor sie an die Müritz zurückkehren.

Mittwoch, 3. Mai
Animal Planet, 23.10 Uhr Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben
Über 100.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Tierangriffen. Doch so sehr diese Zahl erschrecken mag: Es gibt auch Fälle, bei denen Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen mit gefährlichen Tieren mit knapper Not entkommen sind. Welche Umstände entscheiden im Extremfall über Leben und Tod? Welche Tiere sind besonders gefährlich und wie sollte man auf eine Attacke reagieren?
„Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben“ dokumentiert außergewöhnliche Begegnungen zwischen Mensch und Tier, die uns auf teilweise schockierende Weise vor Augen führen, dass die Natur nicht immer nach unserer Pfeife tanzt. Vom Angriff eines Eisbären über lebensbedrohliche Begegnungen mit einem Nilpferd bis hin zum Biss gefährlicher Giftschlangen – Die Dokumentar-Serie zeigt packende Bilder, analysiert reale Fälle, gibt wichtige Survival-Tipps und klärt über wissenschaftliche Hintergründe auf.

Donnerstag, 4. Mai
n-tv, 20.15 Uhr Verrückte Tierwelt – Tierische Tabus
Bei vielen Tierarten wird nicht zwischen „hetero-„ und „homosexuell“ unterschieden. Forscher konnten unter Japanmakaken gleichgeschlechtliche Liebe unter Weibchen feststellen. Die starken Löwen in der afrikanischen Savanne pflegen teilweise sehr intime Männerfreundschaften. Ein ganz besonderes Rätsel ist die mexikanische Schienenechse, die in der Lage ist, eine jungfräuliche Geburt zu erleben. Die n-tv Dokumentation zeigt Erstaunliches, was in der Tierwelt allerdings völlig normal ist.

Donnerstag, 4. Mai
n-tv, 21.05 Uhr Tierdiebe: Gefährliche Fracht
Jedes Jahr werden Tiere über die internationalen Grenzen geschmuggelt. Trotz hoher Strafen lassen sich skrupellose Händler immer neue Ideen einfallen. Die n-tv Dokumentation erzählt die ebenso wahre wie erschreckende Geschichte rund um das Geschäft mit geschmuggelten Tieren.

Donnerstag, 4. Mai
n-tv. 22.10 Uhr Tödliches Afrika – Tödliche Waffen
Wer ist der wahre König der Tierwelt Afrikas? Nilpferde gehören zu den gefährlichsten Tieren. Doch sie sind für ein Löwenrudel auch eine verlockende Beute. Wer gewinnt den unerbittlichen Kampf am Ende? Die n-tv Dokumentation zeigt, wer die besseren Waffen hat.

Zeitraum: 04.Mai bis 17. Mai 2017

Donnerstag, 4. Mai
n-tv, 20.15 Uhr
Verrückte Tierwelt – Tierische Tabus
Bei vielen Tierarten wird nicht zwischen „hetero-„ und „homosexuell“ unterschieden. Die Löwen in der afrikanischen Savanne pflegen teilweise sehr intime Männerfreundschaften. Die n-tv Dokumentation zeigt Erstaunliches, was in der Tierwelt allerdings völlig normal ist.

Donnerstag, 4. Mai
n-tv, 21.05 Uhr
Tierdiebe: Gefährliche Fracht
Jedes Jahr werden Tiere über die internationalen Grenzen geschmuggelt. Trotz hoher Strafen lassen sich skrupellose Händler immer neue Ideen einfallen. Die n-tv Dokumentation erzählt die ebenso wahre wie erschreckende Geschichte rund um das Geschäft mit geschmuggelten Tieren.

Donnerstag, 4. Mai
n-tv. 22.10 Uhr
Tödliches Afrika – Tödliche Waffen
Wer ist der wahre König der Tierwelt Afrikas? Nilpferde gehören zu den gefährlichsten Tieren. Doch sie sind für ein Löwenrudel auch eine verlockende Beute. Wer gewinnt den unerbittlichen Kampf am Ende? Die n-tv Dokumentation zeigt, wer die besseren Waffen hat.

Freitag, 5. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Das Wendland – Niedersachsens wilder Osten
Der Landkreis ist einer der wichtigsten Naturräume Norddeutschlands mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten Schwarzstörche, Seeadler und Kraniche, leben Füchse, Fischotter und Biber. Vor den Elbdeichen liegen Auwälder und weite Überschwemmungsflächen, Waldgebiete grenzen an Felder und Feuchtwiesen.

Freitag, 5. Mai
3sat, 14.50 Uhr
Europas Urwälder: Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein „neuer“ Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein. Und zwar auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.

Freitag, 5. Mai
3sat, 15.35 Uhr
Europas Urwälder: Bialowieza – Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen „Könige des Urwalds“ leben dort in freier Wildbahn.

Freitag, 5. Mai
3sat, 16.15 Uhr
Europas Urwälder: Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete – meist in schwer zugänglichen Bergregionen – von der Abholzung verschont geblieben. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.

Freitag, 5. Mai
3sat, 17.45 Uhr
Europas Urwälder: Unberührtes Lappland
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.

Freitag, 5. Mai
Phoenix, 20.15 Uhr
Kieling – Expedition zu den letzten ihrer Art (1/3)
Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tiere unseres Planeten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten von Menschenhand noch unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: Mit Filmkamera und Abenteuerausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen.
Als „Bärenmann“ hat sich Kieling längst einen Namen auf der internationalen Bühne der Naturfilmer gemacht. Wie keinem anderem gelingt es ihm immer wieder, die Zuschauer in Atem zu halten, wenn er in Alaska riesigen Grizzlybären Auge in Auge gegenübersteht, einem der gewaltigsten Landraubtiere der Erde.
Auch in der aktuellen Dokumentationsreihe sucht Andreas Kieling wieder die Herausforderung und die unmittelbare Nähe zu ganz anderen Tieren. Er will die spektakulärsten und seltensten Tiere der Welt erleben. Das erfordert Mut und Ausdauer: Glühende Hitze, eisige Kälte, enorme Höhen und zahlreiche gefährliche Situationen bringen den Tierfilmer so manches Mal bis an den Rand der Erschöpfung. Doch der Wunsch, Kontakt zu den großen Persönlichkeiten des Tierreichs aufzunehmen, treibt Andreas Kieling an. Die Belohnung für diese Strapazen: „Kieling – Expeditionen zu den Letzten ihrer Art“, festgehalten in brillanten Bildern vor der Kulisse beeindruckender Landschaften. Zwei weitere Folgen sind im Anschluss ab 21.00 Uhr auf Phoenix zu sehen.

Samstag, 6. Mai
GEO Television, 17.45 Uhr
Zurück in der Wildnis
Der Turmfalke
Der tierische Rückkehrer der ersten Folge ist einer der schnellsten Jäger der Lüfte: der Turmfalke. Atemberaubende Luftaufnahmen und herzerwärmende Live-Bilder aus einem Falken-Nest dokumentieren das Ankommen und Aufwachsen einer Falken-Familie hautnah.
Biber, Eisvogel und Turmfalke sind in Europa über ein halbes Jahrhundert verschwunden – bis heute. Die Dokumentation feiert ihr Comeback. Mit High Speed-Kameras sind niederländische Filmemacher den Heimkehrern auf der Spur und zeigen mit Hilfe von Nest-, Luft- und Unterwasseraufnahmen die lange vermissten Tiere, wie man sie noch nie gesehen hat. Gestochen scharfe Slow-Motion-Szenen, unterlegt mit sinnlicher Filmmusik, machen die dreiteilige Dokumentationsreihe zu einem heimischen Naturschauspiel für die ganze Familie.

Samstag, 6. Mai
Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Big Five Asien – Die Nashörner
Ein Filmteam macht sich auf Spurensuche nach den drei asiatischen Nashornarten, die fast ausgerottet wurden: das Panzernashorn, das Java-Nashorn und das Sumatra-Nashorn. Rund 600.000 Nashörner lebten noch vor wenigen hundert Jahren in Asien. Die Zerstörung ihres Lebensraums und die Jagd auf das Horn haben sie an den Rand der Ausrottung gebracht. Da es kein einziges Java-Nashorn in irgendeinem Zoo oder Gehege der Welt gibt, sind Filmaufnahmen dieser extrem scheuen Tiere entsprechend selten. Das Filmteam hat sich auf eine 10-wöchige Expedition in den Ujung Kulon Nationalpark auf Java begeben, um gemeinsam mit dem Fährtensucher Sarian Aufnahmen von diesem extrem seltenen Tier zu bekommen.
Das Sumatra-Nashorn ist stammesgeschichtlich die älteste Nashornart. In vier kleinen Populationen, die weit voneinander entfernt und genetisch isoliert sind, leben höchstens noch 100 Sumatra-Nashörner. Die Gründe für den dramatischen Rückgang in den letzten Jahrzehnten liegen im Abholzen und Abbrennen der Urwälder für Palmölplantagen und in der Wilderei, um das Horn der Nashörner zu erbeuten.
Das Filmteam hat sich im Way Kambas Nationalpark gemeinsam mit einer der bewaffneten Rhino Protection Units (Nashornschutzeinheiten) auf die Suche nach den letzten Sumatra-Nashörnern begeben. Im Nordosten Indiens im Kaziranga Nationalpark lebt das Panzernashorn. Es lebt nur noch im Nordosten Indiens und in geschützten Gebieten Nepals. Es ist die einzige Nashornart, deren Bestand wächst. Aktuell schätzt man den Bestand auf insgesamt etwa 3.800 Tiere. Das Panzernashorn ist im Gegensatz zum Java- und Sumatra-Nashorn äußerst angriffslustig und wenig scheu. Das bekam auch das Filmteam zu spüren.

Samstag, 6. Mai
hr fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes London – Tiere im Großstadtdschungel
Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen – könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. Der Film erzählt verblüffende Geschichten, bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.

Sonntag, 7. Mai
GEO Television, 8.15 Uhr
Zurück in der Wildnis
Der Biber
Die zweite Episode der Dokureihe folgt dem Biber – Europas größtem Nagetier – bei seinem Heimspiel in den Niederlanden. Erst seit wenigen Jahren ist der Biber wieder an dortigen Flüssen zuhause. Die Kameras sind live dabei, wenn die tierischen Baumeister ihren Lebensraum gestalten.

Sonntag, 7. Mai
Das Erste (ARD), 16.30 Uhr
Erlebnis Erde
Tiermythen – Im Auge des Löwen
Jahrtausende lang haben die San, die Buschmänner Namibias, als Jäger und Sammler gelebt. Im Einklang mit einer atemberaubenden, aber oft lebensfeindlichen Natur. Viele ihrer alten Mythen und Legenden erzählen sogar von einer Urzeit, in der die Seelen von Mensch und Tier noch nicht getrennt waren. Löwen haben schon immer eine wichtige Rolle in den traditionellen Geschichten gespielt. Doch seit viele San sesshaft geworden sind, in Dörfern leben und Vieh besitzen, nehmen die Konflikte mit den Raubkatzen zu. So passiert es auch in Doupost, einem kleinen Dorf im Nordosten Namibias. Als wieder einmal Löwen das Dorf bedrohen machen sich die Ältesten auf eine Reise in ihre Vergangenheit.

Sonntag, 7. Mai
Phoenix, 21.45 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

Montag, 8. Mai
GEO Television, 13.20 Uhr
Waschbären – Einwanderer aus Wildwest
Etwa eine halbe Million amerikanischer Waschbären lebt heute in Deutschland. Ursprünglich sollten sie als Pelzlieferanten dienen, heute wäre man die Tiere gerne wieder los, da sie angeblich die bestehende Artenvielfalt gefährden. Die Doku klärt, ob die Vorurteile wirklich stimmen und ob es einen friedlichen Weg gibt, Waschbären in unsere heimische Tierwelt zu integrieren.

Montag, 8. Mai
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Niedersachsens kleine Helden
Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang: Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere. Feldhamster bewohnen das „Untergeschoss“ naturbelassener Feldränder. Die Nager sind in anderen Regionen Deutschlands längst ausgestorben, doch im südlichen Niedersachsen finden sie bis heute Schutz und Nahrung.
Viel leichter als Hamster sind andere Bewohner des Ackerlands zu entdecken: Fasane stolzieren laut rufend über den Acker, Feldhasen hoppeln schon im Januar über die schneebedeckten Felder. Wenn die Männchen sich wahre Boxkämpfe um die Weibchen liefern, fliegt so manches Fellbüschel. Doch wie den Hamstern macht auch den Hasen die moderne Landwirtschaft zu schaffen. Immer gründlicher ernten und pflügen die Bauern ihre Felder, und immer weniger Körner fallen bei der Ernte für die kleinen Feldbewohner ab.
Wenn die Felder grün werden, finden auch die Hasen wieder reichlich zu fressen. Am Feldrand im Gras verborgen sind die Hasenjungen zur Welt gekommen. Regungslos hocken die Winzlinge tagsüber in ihrem Versteck. In der Nacht kommt die Mutter, um ihren Nachwuchs zu säugen. So kann kaum ein Räuber die Jungtiere entdecken.
Wildtierbiologen spüren die Jungtiere mit Infrarotlicht auf, um ihnen einen kleinen Funksender anzuheften. Auf diese Weise wollen die Forscher herausfinden, wie sie die Feldhasen auch in Niedersachsen zukünftig besser schützen können.
Die Naturdokumentation von Günter Goldmann gewährt in diesem Porträt der Feld- und Wiesenbewohner im Göttinger Land über das Jahr außergewöhnliche Einblicke in das versteckte Leben mutiger Hamster und flinker Hasen.

Montag, 8. Mai
Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde
Wildes Neuseeland (1)
Inseln am Ende der Welt
Es scheint, als würden wir das Land gut kennen: Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders und extrem skurril ist: Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen Nachwuchs und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein skurriles Stelldichein.
Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Abgeschieden, zwischen drei Ozeanen gelegen, entwickelten sich hier in über 80 Millionen Jahren Tiere auf besondere Art und Weise. Räuberische Säuger gab es nicht. Ein Luxus, der dazu führte, dass einige Vogelarten ihre Fähigkeit zu fliegen ablegten, der berühmte Wappenvogel Neuseelands, der Kiwi ist nur einer von ihnen.

Dienstag, 9. Mai
GEO Television, 21.05 Uhr
Die Verwüstung des Himmels
Basierend auf dem weltweit publizierten Essay „Emptying the Skies“ von Jonathan Franzen dokumentiert der Film die illegale und brutale Jagd auf Zugvögel in Südeuropa. „Die Verwüstung des Himmels“ begleitet eine Gruppe Aktivisten bei ihrem gefährlichen Versuch, das Aussterben der kleinen Tiere zu verhindern.
In Mittelmeerländern wie Zypern, Malta und Italien werden jedes Jahr unzählige Zugvögel auf brutale Weise getötet: kopfüber von einem Ast hängend, Füße und Federn mit Leim am Holz festgeklebt. Die Tiere sterben einen qualvollen Tod und landen als Delikatesse im Kochtopf oder ausgestopft auf dem Schwarzmarkt. Die Europäische Union verbietet zwar das Jagen von Zugvögeln, doch ihre Population sinkt weiter, so dass das Aussterben einiger Arten wohl nicht mehr zu verhindern ist.
Die Dokumentation begleitet die Tierschützer des Committe Against Bird Slaughter bei ihrer Arbeit. Die Gruppe macht sich auf die Suche nach Vogelfallen, um die gefangenen Tiere zu befreien oder sie bei schwerwiegenden Verletzungen von ihren Qualen zu erlösen. Dabei bringen sich die Helfer immer wieder selbst in Gefahr, denn die Jäger fürchten um ihr Geschäft und gehen gegen die Tierretter brutal vor.
Jeden Herbst begeben sich Millionen von Zugvögeln auf die lange Reise aus dem kalten Nordeuropa in ihr Winterquartier nach Afrika. Doch viele von ihnen erreichen ihr Ziel nicht, sondern werden von Vogeljägern eingefangen. Obwohl die Jagd in vielen Ländern illegal ist, schätzt die Organisation Birdlife Cyprus, dass im Herbst 2014 auf Zypern rund zwei Millionen Vögel für den Verzehr gefangen wurden. Laut dem Naturschutzbund Deutschland landen jeden Herbst in Ägypten etwa 140 Millionen Zugvögel in Fallen und werden auf Märkten als Delikatesse verkauft.

Dienstag, 9. Mai
Bayerisches Fernsehen, 22.00 Uhr
Faszination Wissen
Der Biber – Nervig oder nützlich?
Plage der Landwirte, Liebling der Naturschützer: Kaum ein Wildtier in Bayern ist so umstritten wie der Biber. Einst ausgerottet, hat sich das Nagetier seit seiner Wiederansiedlung in nur wenigen Jahrzehnten kräftig vermehrt. Mit sichtbaren Folgen für Wald und Flur.
Durch seine Lebensweise und vor allem den Bau zahlreicher Dämme hat der Biber Bäche und Flusslandschaften im Freistaat dramatisch umgestaltet. Forstwirte stöhnen über angenagte und umgestürzte Bäume, Bauern beklagen Überschwemmungen ihrer Felder.
Doch die Rückkehr des Bibers bewirkt auch Positives: So entstehen durch die aufgestauten Wassermassen beeindruckende Auenlandschaften, die zahlreichen Arten neuen Lebensraum bieten.
In einem interdisziplinären Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler der TU München und der Hochschule Weihenstephan in Freising im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Umwelt jetzt klären, wie sich Biberdämme in Bayern auf den Rückhalt des Wassers auswirken – und ob die fleißige Bautätigkeit des Tieres gar dem Hochwasserschutz zugutekommt.

Mittwoch, 10. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Bayern – Geburt eines Urwaldes
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom „größten Waldfriedhof Mitteleuropas“ und vom Ruin der Tourismusregion Bayerischer Wald. Aber aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war.
Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich der Erfolg der Nationalpark-Idee „Natur Natur sein lassen“. Der „katastrophenartige“ Zusammenbruch der alten Fichten war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung „Urwald“. Und natürlich hatte die Veränderung des Lebensraumes auch erhebliche Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. So profitieren zahlreiche, lichthungrige und Wärme liebende Organismen von dieser Entwicklung: Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrig bleibt wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose.

Mittwoch, 10. Mai
ARD-alpha, 13.45 Uhr
Tiere und Pflanzen
Leben in der Rotte – Wildschweine
Da die natürlichen Feinde der Wildschweine, Wolf und Luchs, so gut wie ausgerottet sind, hat sich die Zahl der Tiere erhöht; und das, obwohl Jäger, die den Bestand regulieren, Jahr für Jahr mehr Tiere zur Strecke bringen. Wildschweine sind scheu, vorsichtig und intelligent genug, um dort, wo sie bejagt werden, nur nachts auf Nahrungssuche zu gehen.
Der Film beschreibt das Leben der Wildschweine über ein ganzes Jahr hinweg – typische Verhaltensweisen, Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen, Nahrungssuche und das Zusammenleben in der Rotte.

Mittwoch, 10. Mai
Phoenix, 16.45 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

Donnerstag, 11. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Bayern – Der Nationalpark Bayerischer Wald
1990 begann eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände zu vernichten. Ganz bewusst unterließ die Parkverwaltung eine Bekämpfung und bald begann ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen – ein neuer Urwald. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Filmautor Jürgen Eichinger stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor. In manchen Jahren kann man das Röhren der Hirsche bis Ende Oktober hören.
Waldeidechsen und Kreuzottern nutzen die umgestürzten Bäume zum Sonnen und Wärme tanken. Hart und kalt sind die Winter im Bayerischen Wald. Zu keiner anderen Jahreszeit ist die Natur hier so unberührt und urwüchsig. Der Frühling kommt spät in das Grenzgebirge. Habichtskäuze nutzen die Baumstümpfe als Aussichtswarte und zum Brüten. Mit Beginn des Sommers sind alle Vögel zurückgekehrt. Unzählige Schmetterlinge, Käfer und Bienen bevölkern die blühenden Hänge. Auch bei den Spätbrütern, wie Sperber und Sperlingskauz, sind nun die Jungen flügge. Den Spechten dient das „Totholz“ als Trommelplatz oder zur Anlage von Höhlen und der Luchsfamilie als Versteck. Im Film wird gezeigt, mit welcher Kraft und Fülle die Wildnis in den Nationalpark zurückgekehrt ist.

Donnerstag, 11. Mai
GEO Television, 11.35 Uhr
Expedition Wolf – Rückkehr der grauen Jäger, Folge 1
Über Jahrtausende waren Wölfe die erfolgreichsten Raubtiere Nordamerikas: intelligent, furchtlos und im Rudel unschlagbar. Doch als europäische Siedler in die USA kamen, rotteten sie die Wölfe fast aus. Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Wölfe in die kanadische Wildnis verdrängt worden. Nun hat sich ein Rudel im US-amerikanischen Bundesstaat Washington angesiedelt.

Donnerstag, 11. Mai
GEO Television, 18.30 Uhr
Expedition Wolf – Rückkehr der grauen Jäger, Folge 2
Die zweite Folge der Dokumentation heftet sich an die Fersen eines ganz bestimmten Wolfs-Rudels. Ein Experten-Team um Gordan Buchanan untersucht, ob Wölfe wirklich eine Zukunft an der Westküste der USA haben.

Freitag, 12. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Karussell des Lebens – Die Streuobstwiese
Die Streuobstwiese ist ein vielfältiger Lebensraum, der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet. In den alten Obstbäumen findet fast jede Vogelart einen Nistplatz, die vielfältigen Gräser, Blumen und Kräuter locken Insekten an und unter der Erde hausen Feldmäuse, die wiederum eine willkommene Nahrung für Füchse und Greifvögel sind. Zugvögel kommen jedes Jahr wieder zurück auf die Streuobstwiese, weil sie hier optimale Bedingungen zum Brüten finden. Und auch für den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, ist sie ein unverzichtbarer Lebensraum.

Freitag, 12. Mai
Phoenix, 18.30 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

Samstag, 13. Mai
Das Erste (ARD), 5.30 Uhr
Willi wills wissen (Jugendprogramm)
Wer hegt und pflegt und sägt im Wald?
Ungefähr 35 Milliarden Bäume gibt es in Deutschland – genug gute Gründe für Willi, im Nationalpark Bayerischer Wald nachzuforschen, wer eigentlich den Wald hegt und pflegt.
Sandra, eine Rangerin, ist eine Art Waldpolizistin und für das Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen verantwortlich. Mit ihr durchstreift der Reporter das Dickicht und beobachtet ein Rudel Rotwild. Willis Mut wird erst durch Sandras Kollegen Max auf die Probe gestellt: Als Tierpfleger ist Max auch für das Wolfsgehege zuständig. Willi ist ganz schön nervös, als er ein paar Brocken Rindfleisch für diese Tiere auslegt. Aber Max kann ihn beruhigen: Wölfe sind sehr scheu und haben mehr Angst vor den Menschen als umgekehrt.

Samstag, 13. Mai
Bayerisches Fernsehen, 6.00 Uhr
Leises Artensterben – Wie Tierarten unbemerkt verschwinden
Trotz vielfältiger Bemühungen von Naturschützern verschwinden immer mehr Tierarten in Europa. Der Steinbock, der in den Alpen fast verschwunden war, hat sich dort wieder angesiedelt. Die Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner sind in den Allgäuer Alpen unterwegs, um mehr über den Steinbock zu erfahren.

Samstag, 13. Mai
Phoenix, 10.00 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

Samstag, 13. Mai
hr fernsehen, 21.00 Uhr
Afrika – Der ungezähmte Kontinent (1)
Fünfteilige Sendereihe
Kalahari – Im Bann der roten Wüste
Ob in den Regenwäldern des Kongo oder den Savannen am Rift Valley, den feuchten Küsten der Kap-Halbinsel oder den Wüstengebieten von Sahara im Norden und Kalahari im Süden, auf keinem anderen Kontinent gibt es noch so viel wilde Natur wie in Afrika. Trotz ständig fortschreitender Zivilisation und Industrialisierung hat Afrika seine Faszination als ungezähmter Kontinent noch nicht verloren.
Die erste Etappe der Sendereihe führt in die Naturparadiese Südwestafrikas. Wasser bedeutet Leben, und genau das ist das Problem im Südwesten Afrikas, einem der geologisch ältesten Teile des Kontinents.
Im Schutz der Dunkelheit versammeln sich ungeahnt viele Spitzmaulnashörner zu einem gesellschaftlichen „Event“ am Wasserloch. Dank modernster Starlight-Kameras zeigt der Film ihr Sozialleben, ihre überraschende Kontaktfreudigkeit und Zärtlichkeit – doch auch ihre Misserfolge in Liebesangelegenheiten.
Dramatisch ist auch das Duell zweier Giraffenbullen um das Vorrecht auf die spärliche Vegetation im Hoanib-Tal. Ihre Hörner sind zwar kurz, doch mit den langen Hälsen können sie zu vernichtenden Schlägen ausholen. Auch wenn der jüngere Bulle mehr Kraft zur Verfügung hat, ist ihm der Alte doch an taktischer Erfahrung zumindest ebenbürtig. (Der 2. Teil folgt am 20. Mai.)

Sonntag, 14. Mai
ZDF neo, 6.10 Uhr
Terra X
Adventure X: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen.
Auch Tierfilmer Andreas Kieling kann sich dem Bann der Bären nicht entziehen. In Alaska macht er sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde.
Obwohl der Bestand der Grizzlybären in Alaska gesichert ist, nahm die Zahl der extrem großen Tiere rapide ab. Solche Bären wurden zuletzt in den Dreißigern erlegt. Trotzdem halten sich noch Gerüchte um einige Riesenbären in abgelegenen Landstrichen, die Buschpiloten oder Indianer gesichtet haben wollen.
1997 gab es endlich einen klaren Nachweis: Goldsucher fanden ein Bärenskelett von geradezu unglaublicher Größe. Das Tier muss aufgerichtet etwa 4,50 Meter gemessen haben und dürfte an die 1300 Kilo schwer gewesen sein. Die Untersuchung des Schädels ergab, dass das Tier vor rund 20 Jahren starb. Die Maße der Knochen sprengten alle Rekorde: Es gibt sie also noch, die Riesengrizzlys.
Andreas Kieling will den Gerüchten um die Giganten auf den Grund gehen. Mit einem einheimischen Indianer vom Stamm der Athabasken macht er sich auf eine beschwerliche und nicht ungefährliche Expedition durch die abgelegensten Regionen Alaskas. Er selbst hat inzwischen zehn Jahre Erfahrung in der Arktis bei verschiedenen Projekten gesammelt und lebte dabei schon mehrere Monate mit wilden Bären zusammen.
Monatelang durchkämmen die beiden Männer die abgelegensten Regionen des Nordens. Die Reise beginnt an der südöstlichen Küste Alaskas, in den legendären Regenwäldern. An einem Canyon, der versteckt wie in einem Märchenwald liegt, versuchen sich kleine Schwarzbären unter der Aufsicht ihrer Mutter beim Fischen. Große Grizzlys tauchen nur selten auf – Giganten sind nicht darunter.
Vorbei an den spektakulären Gletschern Alaskas geht die Expedition weiter Richtung Norden. Nächstes Ziel sind die Kodiak-Inseln, Heimat der Kodiakbären. Imposante Gestalten, doch die legendären Riesenbären sind auch hier nicht zu finden.
Auf der Überfahrt zu den Aleuten gerät das Kajütsegelboot der Expedition in die Schlechtwetterküche des Nordmeeres. Tagelang wird es zum Spielball schwerer Stürme. An Land folgen lange, strapaziöse Fußmärsche mit schwerer Ausrüstung. Kälte und Nässe setzen dem Tierfilmer und seinem Begleiter zu. Letztendlich wird Andreas Kieling für all seine Anstrengungen belohnt: In einem breiten Tal mit weiten Schotterfeldern trifft er auf die größten Bären, die er je gesehen hat.
Wehrlos steht er den Giganten von Angesicht zu Angesicht gegenüber. In dieser Situation liegt das Geheimnis der gewaltigen Tiere nicht in übermächtiger Kampfkraft oder wilder Aggression, sondern eher in ihrer friedfertigen Natur. Als wahrer Gigant erweist sich ein Riesengrizzly, den Andreas aufgrund seines Verhaltens den „Taucher“ nennt.
Dass Begegnungen mit Grizzly-Giganten allerdings äußerst dramatisch verlaufen können, zeigt sich, als Kieling den „Taucher“ am Kadaver eines Rivalen wiedertrifft. Offensichtlich hat der Gigant den Gegner durch Bisse in den Hals tödlich verletzt.
In der gefährlichen, hautnahen Begegnung mit dem mächtigsten Landraubtier der Erde beweist Andreas Kieling ein weiteres Mal seine Professionalität im Umgang mit wilden Tieren: Ruhiges und besonnenes Verhalten gegenüber dem aufgeregten Bären kann die lebensbedrohliche Situation entschärfen – der Bär zieht sich zurück.
Die Dokumentation zeigt in atemberaubenden Bildern die mühsame und abenteuerliche Expedition, die Andreas Kieling unternimmt, um der Legende nach den größten Bären der Welt auf den Grund zu gehen. Der Tierfilmer dreht in gigantischer Landschaftskulisse die Bilder seines Lebens – oft nur wenige Meter von seinen Protagonisten entfernt.

Sonntag, 14. Mai
ZDF neo, 6.50 Uhr
Terra X
Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor Kurzem unentdeckt blieben.
Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.
In den endlosen Gebirgsketten der Coastal Mountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe.
Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt.
Wenn im Herbst die Lachse die Flüsse zu ihren Laichgründen hinaufziehen, locken die Fische nicht nur Bären an die Ufer. Aus den Tiefen der Küstenregenwälder kommen auch die Wölfe, um auf Lachsfang zu gehen. Doch sie verspeisen nur die Köpfe. Ein weiteres Rätsel: Die Wölfe überwinden schwimmend große Distanzen, mehr als zehn Kilometer.
Gudrun Pflügers Zielgebiet liegt etwa 1000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Sie will mehr erfahren über die seltenen Wölfe. Vor allem, wie groß ist ihr Verbreitungsgebiet und wie ist ihr ursprüngliches Sozialverhalten? Die Suche in einem Gebiet, das fast so groß ist wie die Schweiz, gestaltet sich aber wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Als ehemalige mehrfache Weltmeisterin im Berglauf ist die Österreicherin bestens auf die körperliche Herausforderung vorbereitet. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Nach etlichen Fehlschlägen will Gudrun die Expedition fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt.
Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Gudrun Pflügers Traum wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie ihren Wölfen gegenüber. Dann die Sensation: Sie wird zum Familienmitglied. Richard Matthews gelingt es, mit seiner Kamera neben der großen Abenteuerreportage auch die einzigartige Landschaftskulisse British Columbias mit ihren Küstenregenwäldern in all ihrer Schönheit zu zeigen.

Sonntag, 14. Mai
3sat, 10.40 Uhr
Der wilde Wald der Kaiserin
Die Doku zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.

Montag, 15. Mai
arte, 18.35 Uhr
Amerikas Naturwunder
Grand Canyon
30 Kilometer Luftlinie sind es an der breitesten Stelle von der Nordseite des Grand Canyons bis zu seiner Südseite. Für einen der seltensten Vögel der Welt, den Kalifornischen Kondor, ist das keine Entfernung. Mit einer Spannweite von gut drei Metern überwindet er die Strecke in wenigen Minuten. Dass man Kondore in den USA heute noch beobachten kann, ist einem aufwendigen Rettungsprojekt zu verdanken. Zu Beginn der 80er Jahre gab es gerade noch 22 der majestätischen Vögel. Um sie vor dem Aussterben zu retten, wurden die letzten eingefangen und in der Obhut der Menschen vermehrt. Heute kreisen wieder mehr als 400 Kondore über dem Westen der USA, davon etwa 100 über dem Grand Canyon.

Montag, 15. Mai
Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde
Wildes Neuseeland (2)
Im Reich der Extreme
Größer kann der Gegensatz kaum sein: Ist der Norden Neuseelands sonnig und warm und aus dem Feuer der Vulkane geboren, so ist der Süden seine kalte, wankelmütige Schwester: An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal binnen 24 Stunden ab. Die Küsten sind geprägt von orkanartigen Winden, Gletscher reichen bis ans Meer und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen.

Montag, 15. Mai
3sat, 20.15 Uhr
Abenteuer Yukon
Leben in der Wildnis Kanadas
Kim Pasche lebt fast das ganze Jahr über im Yukon, dem äußersten Nordwesten Kanadas. Monatelang erforscht er im Urwald die Ursprünge unseres menschlichen Lebens. Eine Reise durch Raum und Zeit.
Yukon, ein fast menschenleeres Gebiet so groß wie Spanien. Der Schweizer Kim Pasche lebt hier wie ein Jäger und Sammler, ernährt sich von Beeren und Kräutern und jagt mit Pfeil und Bogen. Seit seiner Kindheit strebt er danach, den Ursprung der Dinge zu ergründen.
Zuerst hat der wissbegierige Jugendliche aus dem Schweizerischen Moudon die Gegenstände und Handlungen des täglichen Lebens untersucht, um hinter ihr Geheimnis zu kommen. Später hat er dann ganze Sommer damit verbracht ein Feuer mit zwei Hölzern zu entfachen, Feuersteine zuzuhauen und Werkzeuge und Waffen herzustellen aus dem, was die Natur ihm bot. Eine Leidenschaft, die erst so richtig zur Blüte kam, als Experten für primitives Leben seinen Weg kreuzten. So öffnete sich ein neuer Horizont für Kim Pasche: die Experimental-Archäologie. Seither betreibt er diese praxisbezogene Archäologie für Westschweizer Museen.
Doch Kim Pasche wollte mehr. Um sich einem steinzeitlichen Jäger und Sammler so nah wie möglich zu fühlen, suchte er die unberührte Wildnis. Im hohen Norden Kanadas, nahe der Grenze zu Alaska, wurde er fündig.

Dienstag, 16. Mai
ZDF neo, 5.25 Uhr
Terra X
Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor Kurzem unentdeckt blieben.
Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.
In den endlosen Gebirgsketten der Coastal Mountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe.
Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt.
Wenn im Herbst die Lachse die Flüsse zu ihren Laichgründen hinaufziehen, locken die Fische nicht nur Bären an die Ufer. Aus den Tiefen der Küstenregenwälder kommen auch die Wölfe, um auf Lachsfang zu gehen. Doch sie verspeisen nur die Köpfe. Ein weiteres Rätsel: Die Wölfe überwinden schwimmend große Distanzen, mehr als zehn Kilometer.
Gudrun Pflügers Zielgebiet liegt etwa 1000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Sie will mehr erfahren über die seltenen Wölfe. Vor allem, wie groß ist ihr Verbreitungsgebiet und wie ist ihr ursprüngliches Sozialverhalten? Die Suche in einem Gebiet, das fast so groß ist wie die Schweiz, gestaltet sich aber wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Als ehemalige mehrfache Weltmeisterin im Berglauf ist die Österreicherin bestens auf die körperliche Herausforderung vorbereitet. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Nach etlichen Fehlschlägen will Gudrun die Expedition fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt.
Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Gudrun Pflügers Traum wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie ihren Wölfen gegenüber. Dann die Sensation: Sie wird zum Familienmitglied. Richard Matthews gelingt es, mit seiner Kamera neben der großen Abenteuerreportage auch die einzigartige Landschaftskulisse British Columbias mit ihren Küstenregenwäldern in all ihrer Schönheit zu zeigen.

Dienstag, 16. Mai
ZDF neo, 6.05 Uhr
Terra X
Die Macht der Jahreszeiten: Frühling & Sommer
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Für die Dokumentation war ein Team ein Jahr lang unterwegs und hat ein eindrucksvolles Bild von der Macht der Jahreszeiten in Deutschland erstellt.
Da die Kameras aber nicht überall sein konnten, hat „Terra X“ die Zuschauer aufgerufen, eigene Fotos und Videos zur Verfügung zu stellen. Die schönsten Bilder sind unter www.jahreszeiten.zdf.de zu bewundern, einige haben sogar Eingang in die TV-Dokumentation gefunden.
Frühling und Sommer stehen im Zentrum dieser Folge. Die filmische Reise beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.
Zu den Vorboten des Frühjahrs gehört das Schneeglöckchen, das sich unbeirrbar durch das harsche Erdreich ans Tageslicht müht. Doch erst wenn die Sonnenstunden merklich zunehmen und die Schneegrenze immer weiter in die Berggipfel zurückweicht, lässt sich der Frühling nicht mehr aufhalten. Die Flüsse schwellen an, das Grundwasser füllt sich.
Im Reich der Tiere herrscht plötzlich rege Betriebsamkeit. Nach und nach legt die Landschaft ihr dunkles Winterkleid ab und präsentiert sich im leuchtend grünen Gewand. Die Zeit der Blüte setzt ein. Auch in der Atmosphäre tut sich was: Die Luft wird täglich milder und ist voll von neuartigen Gerüchen. Das Stimmungsbarometer steigt, die Menschen drängen nach draußen, in den Städten pulsiert wieder das Leben.

Mittwoch, 17. Mai
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Äthiopien – Im Hochland der Wölfe
Im Osten Afrikas, in der Nähe des Äquators, hebt sich das Äthiopische Hochland mehr als 4.000 Meter in den Himmel. Eisiger Wind peitscht über die weiten Ebenen. Und wenn die Nächte Frost bringen, erinnert nichts mehr an die Hitze Afrikas.
Äthiopiens Hochland ist einzigartig. Hier treffen die Landmassen Eurasiens auf den afrikanischen Kontinent. Monumentale Felstürme und tiefe Schluchten wechseln sich auf engstem Raum ab.
Die eindrucksvolle Landschaft ist einer der artenreichsten Lebensräume der Erde. Viele Tier- und Pflanzenarten kommen ausschließlich hier vor. Dazu gehören die Dscheladas. Die Affen mit der Löwenmähne sind die Bewohner zweier Welten: Die Nacht verbringen sie in steilen Felsklippen, wo sie vor Leoparden sicher sind. Tagsüber ziehen sie über die Wiesen, um Gras zu fressen.
Der Äthiopische Wolf steht wie kein anderer Bewohner der Hochplateaus für die Einzigartigkeit, aber auch für die Verletzlichkeit dieser Region. Von ihnen gibt es weltweit nur noch weniger als 500 Exemplare. Äthiopische Wölfe erinnern vom Aussehen her eher an Füchse und Schakale, aber dennoch sind sie eng mit dem Europäischen und dem Amerikanischen Wolf verwandt. Im Laufe der Jahrtausende haben sich die „Wölfe mit dem roten Fell“ perfekt an ihren extremen Lebensraum angepasst. Ihre Hauptnahrung sind die bis zu ein Kilo schweren Riesenmaulwurfsratten. Auch sie gibt es nur im Hochland von Äthiopien.
Äthiopische Wölfe müssen natürliche Konkurrenz und Jäger kaum fürchten. Ihre Beute ist im Überfluss vorhanden, Wilderei oder Trophäenjagd gibt es nicht. Dennoch sind sie vom Aussterben bedroht. Der Grund ist die Tierseuche Staupe, die mit den Viehzüchtern und ihren Hunden als tödliche Gefahr ins Hochland gelangt ist.
Der Film erzählt die Geschichte der Wölfin Megeti. Sie hat ihr Rudel durch die Staupe verloren und ist auf sich allein gestellt. Die Suche nach einer neuen Familie führt sie in Territorien, die von fremden Wölfen oder Viehzüchtern besetzt sind. Nach Wochen wird sie endlich von einem Rudel aufgenommen. In dessen Revier gibt es nicht nur fette Beute, sondern auch Schutz, Nähe und einen verspielten Welpenkindergarten. Doch der Erfolg währt nicht lange, die Geschichte der Wölfin Megeti nimmt eine dramatische Wendung.
Zwei Jahre lang arbeiteten die Tierfilmer Yann Sochaczewski und Henry Mix im Hochland von Äthiopien, um das Leben der „roten Wölfe“ und anderer seltener Tierarten zu dokumentieren. Entstanden ist ein Film, der mit charismatischen Protagonisten in eine atemberaubende Region der Welt entführt, die so bislang kaum im Fernsehen gezeigt werden konnte.

Mittwoch, 17. Mai
Animal Planet, 23.20 Uhr
Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben
Über 100.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Tierangriffen. Doch so sehr diese Zahl erschrecken mag: Es gibt auch Fälle, bei denen Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen mit gefährlichen Tieren mit knapper Not entkommen sind. Welche Umstände entscheiden im Extremfall über Leben und Tod? Welche Tiere sind besonders gefährlich und wie sollte man auf eine Attacke reagieren?
„Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben“ dokumentiert außergewöhnliche Begegnungen zwischen Mensch und Tier, die uns auf teilweise schockierende Weise vor Augen führen, dass die Natur nicht immer nach unserer Pfeife tanzt. Vom Angriff eines Eisbären über lebensbedrohliche Begegnungen mit einem Nilpferd bis hin zum Biss gefährlicher Giftschlangen – Die Dokumentar-Serie zeigt packende Bilder, analysiert reale Fälle, gibt wichtige Survival-Tipps und klärt über wissenschaftliche Hintergründe auf.

Zeitraum: 18.Mai bis 31. Mai 2017

Donnerstag, 18. Mai
3sat, 16.15 Uhr
Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens.
Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.
Die erste Etappe von Andreas liegt im Südosten Indiens. Im Rathambore Nationalpark hofft Andreas Kieling den seltenen bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadjas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling, ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen.

Donnerstag, 18. Mai
3sat, 17.00 Uhr
Kielings wilde Welt (2/3)
Im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Prof. Peter Berthold. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Im Rahmen eines Artenschutzprojektes werden bestimmte Tiere mit Sendern ausgestattet – keine ungefährliche Arbeit, wie sich herausstellt. Andreas macht Bekanntschaft mit einem aggressiven Vogel.
Dass Steinböcke zu den Kletterkünstlern der alpinen Steilhänge gehören, ist bekannt. Andreas Kieling hat die Akrobaten allerdings in einer Situation beobachtet, die den Atem stocken lässt: In der fast senkrechten Wand einer Staumauer im italienischen Valle Antrona klettern Steinböcke regelmäßig auf der Suche nach speziellen Mineralsalzen und Kräutern. Es sind ausschließlich weibliche Tiere mit ihrem Nachwuchs. Die Böcke wagen sich nicht in die Wand, sie sind zu schwer und können sich auch mit ihren majestätischen Hörnern nicht nah genug an die Wand drücken.

Donnerstag, 18. Mai
3sat, 17.45 Uhr
Kielings wilde Welt (3/3)
In Folge drei will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen.
Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeda erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents – die Balé Berge. Fast so groß wie das Saarland, gilt dieser Nationalpark als Hotspot für seltene Tierarten.
Hier leben gerade einmal noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri vom „Schutzprojekt für Äthiopische Wölfe“. Der argentinische Biologe bekämpft seit vielen Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. In dem weitläufigen Gebiet keine einfache Aufgabe.
Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre alles daran gesetzt, eine achtköpfige Herde in die Freiheit zu entlassen. Die Tiere stammen – wie alle weltweit lebenden 4500 Wisente – aus einer Erhaltungszucht und sind deshalb an Menschen gewöhnt. Bevor die Kolosse in die freie Wildbahn dürfen, müssen sie noch eine wichtige Prüfung über sich ergehen lassen. Beim Scheuversuch wird getestet, ob die schwergewichtigen Pflanzenfresser sich wie Wildtiere verhalten und „ordnungsgemäß“ vor dem Menschen flüchten.
Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers. Der virtuosen Flieger erreicht eine Spannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 wurden Bartgeier in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft den Leiter des internationalen Projekts Prof. Hans Frey bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Ranger setzen die Jungvögel in einen Horst und füttern sie – ohne gesehen zu werden – vier Wochen täglich über ein Fallrohr. So verhindern die Ranger eine Fehlprägung auf Menschen.

Freitag, 19. Mai
WDR Fernsehen, 14.30 Uhr
Abenteuer Erde: 24 Stunden
Teil 2. Die Macht des Mondes
Wenn die Sonne am Horizont verschwindet, verändert sich auch das Leben auf unserer Erde. Die Sonne mag zwar nicht mehr scheinen, doch sogar in der tiefsten Nacht hat sie Einfluss: Ihr Licht wird durch den Mond auf die Erde reflektiert und beeinflusst das Verhalten der Pflanzen und Tiere, die im Dunkeln leben. Das reflektierte Sonnenlicht wirkt als Liebeszauber, hilft bei der Jagd, lässt Mägen leer bleiben oder dient als Landkarte.
Viele Verhaltensweisen im Tierreich werden durch den Stand des Mondes beeinflusst. Manchen bietet das großartige Chancen, anderen wird das zum Verhängnis. Wie Tiere sich dem ständigen Wechsel stellen können, macht den Unterschied zwischen Erfolg oder Niederlage. Viele nachtaktive Tiere bleiben bei Vollmond lieber in ihren Verstecken und hungern, als sich unter dem hellen Licht in Gefahr zu begeben.

Freitag, 19. Mai
SWR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expedition in die Heimat
Unterwegs im Kinzigtal
Die Reisereportage des SWR führt dieses Mal in den Schwarzwald. Moderatorin Anna Lena Dörr erkundet das Kinzigtal zwischen Alpirsbach und Haslach. Mit dem Schwarzwaldverein wandert Anna Lena Dörr in den Alternativen Bärenpark im Wolftal. Drei Wölfe und acht Bären haben hier nach einem Leben in Gefangenschaft eine neue Heimat gefunden.

Freitag, 19. Mai
Bayerisches Fernsehen, 23.35 Uhr
Man nennt mich Shalako
Spielfilm
Eine Gruppe europäischer Adeliger will 1880 den Nervenkitzel einer Großwildjagd im Wilden Westen erleben. Als die Jagdgesellschaft in ein Indianerreservat eindringt, schlagen die Männer die Warnungen des erfahrenen Trappers Shalako in den Wind. Kurz darauf überfallen die Apachen das Lager – und die Jäger werden selbst zu Gejagten.

Samstag, 20. Mai
n-tv, 6.10 Uhr
Tierische Begegnungen – Technik und Taktik
Jede Tierart reagiert anders auf Gefahren und Bedrohung. Sind Kampf- oder Fluchtinstinkte geweckt, versuchen sie alles, um zu überleben. Doch mit welcher Taktik überlisten die Jäger ihre Beute? Und wie verteidigen sich die Opfer? Von tapferen Heldentaten zu knappen Fluchten und Beinahe-Unfällen – wenn Klein und Groß im Reich der Tiere aufeinander treffen, prallen Killer- und Fluchtinstinkte aufeinander. Die spannende n-tv Dokumentation zeigt verschiedene Tierbegegnungen in freier Wildbahn.

Samstag, 20. Mai
ZDFneo, 6.10 Uhr
Terra X
Adventure X: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen.
Auch Tierfilmer Andreas Kieling kann sich dem Bann der Bären nicht entziehen. In Alaska macht er sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde.
Obwohl der Bestand der Grizzlybären in Alaska gesichert ist, nahm die Zahl der extrem großen Tiere rapide ab. Solche Bären wurden zuletzt in den Dreißigern erlegt. Trotzdem halten sich noch Gerüchte um einige Riesenbären in abgelegenen Landstrichen, die Buschpiloten oder Indianer gesichtet haben wollen.
1997 gab es endlich einen klaren Nachweis: Goldsucher fanden ein Bärenskelett von geradezu unglaublicher Größe. Das Tier muss aufgerichtet etwa 4,50 Meter gemessen haben und dürfte an die 1300 Kilo schwer gewesen sein. Die Untersuchung des Schädels ergab, dass das Tier vor rund 20 Jahren starb. Die Maße der Knochen sprengten alle Rekorde: Es gibt sie also noch, die Riesengrizzlys.
Andreas Kieling will den Gerüchten um die Giganten auf den Grund gehen. Mit einem einheimischen Indianer vom Stamm der Athabasken macht er sich auf eine beschwerliche und nicht ungefährliche Expedition durch die abgelegensten Regionen Alaskas. Er selbst hat inzwischen zehn Jahre Erfahrung in der Arktis bei verschiedenen Projekten gesammelt und lebte dabei schon mehrere Monate mit wilden Bären zusammen.
Monatelang durchkämmen die beiden Männer die abgelegensten Regionen des Nordens. Die Reise beginnt an der südöstlichen Küste Alaskas, in den legendären Regenwäldern. An einem Canyon, der versteckt wie in einem Märchenwald liegt, versuchen sich kleine Schwarzbären unter der Aufsicht ihrer Mutter beim Fischen. Große Grizzlys tauchen nur selten auf – Giganten sind nicht darunter.
Vorbei an den spektakulären Gletschern Alaskas geht die Expedition weiter Richtung Norden. Nächstes Ziel sind die Kodiak-Inseln, Heimat der Kodiakbären. Imposante Gestalten, doch die legendären Riesenbären sind auch hier nicht zu finden.
Auf der Überfahrt zu den Aleuten gerät das Kajütsegelboot der Expedition in die Schlechtwetterküche des Nordmeeres. Tagelang wird es zum Spielball schwerer Stürme. An Land folgen lange, strapaziöse Fußmärsche mit schwerer Ausrüstung. Kälte und Nässe setzen dem Tierfilmer und seinem Begleiter zu. Letztendlich wird Andreas Kieling für all seine Anstrengungen belohnt: In einem breiten Tal mit weiten Schotterfeldern trifft er auf die größten Bären, die er je gesehen hat.
Wehrlos steht er den Giganten von Angesicht zu Angesicht gegenüber. In dieser Situation liegt das Geheimnis der gewaltigen Tiere nicht in übermächtiger Kampfkraft oder wilder Aggression, sondern eher in ihrer friedfertigen Natur. Als wahrer Gigant erweist sich ein Riesengrizzly, den Andreas aufgrund seines Verhaltens den „Taucher“ nennt.
Dass Begegnungen mit Grizzly-Giganten allerdings äußerst dramatisch verlaufen können, zeigt sich, als Kieling den „Taucher“ am Kadaver eines Rivalen wiedertrifft. Offensichtlich hat der Gigant den Gegner durch Bisse in den Hals tödlich verletzt.
In der gefährlichen, hautnahen Begegnung mit dem mächtigsten Landraubtier der Erde beweist Andreas Kieling ein weiteres Mal seine Professionalität im Umgang mit wilden Tieren: Ruhiges und besonnenes Verhalten gegenüber dem aufgeregten Bären kann die lebensbedrohliche Situation entschärfen – der Bär zieht sich zurück.
Die Dokumentation zeigt in atemberaubenden Bildern die mühsame und abenteuerliche Expedition, die Andreas Kieling unternimmt, um der Legende nach den größten Bären der Welt auf den Grund zu gehen. Der Tierfilmer dreht in gigantischer Landschaftskulisse die Bilder seines Lebens – oft nur wenige Meter von seinen Protagonisten entfernt.

Samstag, 20. Mai
ZDFneo, 6.55 Uhr
Terra X
Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor Kurzem unentdeckt blieben.
Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.
In den endlosen Gebirgsketten der Coastal Mountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe.
Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt.
Wenn im Herbst die Lachse die Flüsse zu ihren Laichgründen hinaufziehen, locken die Fische nicht nur Bären an die Ufer. Aus den Tiefen der Küstenregenwälder kommen auch die Wölfe, um auf Lachsfang zu gehen. Doch sie verspeisen nur die Köpfe. Ein weiteres Rätsel: Die Wölfe überwinden schwimmend große Distanzen, mehr als zehn Kilometer.
Gudrun Pflügers Zielgebiet liegt etwa 1000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Sie will mehr erfahren über die seltenen Wölfe. Vor allem, wie groß ist ihr Verbreitungsgebiet und wie ist ihr ursprüngliches Sozialverhalten? Die Suche in einem Gebiet, das fast so groß ist wie die Schweiz, gestaltet sich aber wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Als ehemalige mehrfache Weltmeisterin im Berglauf ist die Österreicherin bestens auf die körperliche Herausforderung vorbereitet. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Nach etlichen Fehlschlägen will Gudrun die Expedition fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt.
Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Gudrun Pflügers Traum wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie ihren Wölfen gegenüber. Dann die Sensation: Sie wird zum Familienmitglied. Richard Matthews gelingt es, mit seiner Kamera neben der großen Abenteuerreportage auch die einzigartige Landschaftskulisse British Columbias mit ihren Küstenregenwäldern in all ihrer Schönheit zu zeigen.

Samstag, 20. Mai
GEO Television, 8.20 Uhr
Unter Bären – Überleben in der Wildnis
Im Herbst befinden sich die amerikanischen Schwarzbären in großer Gefahr. Jäger sind ihnen auf den Fersen. Wildlife-Kameramann Gordon Buchanan, der den Frühling und Sommer mit den wilden Tieren verbracht hat, spielt nun ihren Bodyguard und sorgt dafür, dass sie sicher den langen Winterschlaf antreten können.
Ein Jahr lang waren der erfahrene Wildtierfilmer Gordon Buchanan und die Biologin Lynn Rogers einer freilebenden Schwarzbärenfamilie in den Wäldern von Minnesota/USA auf der Spur.
Das Abenteuer beginnt an einer Höhle, in der die Bärin mit ihren Jungen den Winterschlaf verbracht hat. Nur durch Spurenlesen gelang es den Forschern, der Bärentruppe dicht auf den Fersen zu bleiben und sie langsam an sich zu gewöhnen.
Die Belohnung der ausdauernden Begleitung war das Vertrauen der Bären. So entstanden Aufnahmen der Jungbärin Lily, ihre Mutter June und der neugeborenen Jungen aus nächster Nähe. Rührende Szenen der Bärenkinder beim Spielen und ihrer Jagd auf Insekten sind ebenso Teil der Expedition wie Begegnungen mit Wilderern. Hautnah erleben die Zuschauer auch das Erwachen der Bären im Frühling, die Paarungszeit im Sommer und das große Fressen im Herbst.

Sonntag, 21. Mai
3sat, 13.05 Uhr
Jagdfieber in Salzburg
Das Thema „Jagd“ boomt in Salzburg. Jedes Jahr steigen die Besucherzahlen auf der Salzburger Jagdmesse „Hohe Jagd“, eine der größten in Europa, und auch die Zahl jener, die die Jagdprüfung ablegen, ist in Salzburg besonders hoch. Die Jagd ist allerdings nicht nur beliebt, sondern auch umstritten. Zahlreiche Salzburger Jäger leisten sich Jagdreisen, um gut organisiert von Luxus-Lodges aus afrikanisches Großwild zu schießen. Daran gibt es weltweit viel Kritik – aber nicht nur: Naturschutzorganisationen und Wildbiologen können dem umstrittenen Treiben in Afrika mittlerweile sogar etwas Positives abgewinnen, sozusagen als „notwendiges Übel“. Die Wissenschaftler sagen nämlich, dass ein Teil der Millionenbeträge der Großwildjäger in Afrika auch gegen Wilderei und somit für den Artenschutz eingesetzt wird.

Sonntag, 21. Mai
Animal Planet, 21.00 Uhr
Höhlenbau für Anfänger
Das Grizzly-Projekt
Jeff Watson hat sein Leben den Bären verschrieben. Seit 27 Jahren arbeitet der erfahrene Tiertrainer mit den pelzigen Allesfressern. Jetzt sollen zwei seiner Zöglinge, Bob und Screech, in die Freiheit entlassen werden. Doch bevor es soweit ist, müssen die beiden Grizzlybären völlig neu lernen worauf es in der Wildnis ankommt. Von der Nahrungssuche bis zum Winterschlaf: Nur wenn die 300-Kilo-Brocken es schaffen, sich selbständig in den Wäldern Nordamerikas durchzubeißen, haben sie eine Überlebenschance! Diese Dokumentarserie begleitet „Bärenflüsterer“ Jeff bei seinem ambitionierten Auswilderungsprojekt und zeigt, wie Bob und Screech Schritt für Schritt ihren natürlichem Lebensraum entdecken.
Um die kalte Jahreszeit zu überstehen, verabschieden sich Bären in freier Wildbahn in einen monatelangen Winterschlaf. Da Bob und Screech jedoch fast ihr ganzes Leben an der Seite von Menschen verbracht haben, ist ihnen dieses natürliche Verhalten bislang völlig fremd – und genau das soll sich jetzt ändern! Dabei scheut Ziehvater Jeff Watson weder Kosten noch Mühen: Um den Höhlenbau im Freiluftgehege zu erleichtern, lässt der Bären-Experte eigens ein überdimensionales 360 Kilogramm schweres Kanalrohr anliefern. Außerdem stehen wichtige Lektionen in Sachen Grubengraben auf dem Programm. Wird das Winterschlaf-Training zum Erfolg? Oder zeigen die Bärenbrüder Jeff am Ende die kalte Schulter?

Montag, 22. Mai
arte, 9.35 Uhr
360° Geo Reportage
Laetitia, allein unter Wölfen
Das Dörfchen Puplowo in der russischen Taiga: Vor fünf Jahren gesellte sich dort mitten in der Wildnis zu einer Handvoll Einheimischen die junge Französin Laetitia Becker aus Straßburg. Es scheint, als habe sie hier das vollkommene Glück gefunden, im schlichten Holzhaus, in dem sie mit ihrem Pyrenäen-Schäferhund Thalis ganz allein dem harten russischen Winter trotzt. Hier kann sie sich ihrer Lebensaufgabe widmen: der Verhaltenserforschung von Wölfen. Mittlerweile beherrscht sie nicht nur die Landessprache, sondern auch die Sprache der Wölfe. „360° Geo Reportage“ hat die ungewöhnliche junge Frau und ihre Wölfe in der russischen Einsamkeit besucht.

Montag, 22. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Spaniens wilder Norden – Im Reich der Bären
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Individuen wieder auf bis zu 300 an.
Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in unberührten Wäldern aus Stein- und Korkeichen, Buchen und Esskastanien, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. In der Bevölkerung sind sie beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Die Bären haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen.
In über zwei Jahren Drehzeit gelang es, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren. Zu sehen ist, wie Bärenmütter ihren Nachwuchs vor den Männchen schützen, ihre Höhlen polstern, nach Ameisen, Blättern, Früchten und Beeren suchen, und wie sie vom Wintereinbruch überrascht werden. Gezeigt wird auch, wie sich die Männchen bei der Partnersuche gegenseitig übervorteilen, dabei jedoch alles nach dem Willen des Weibchens geschieht.
Die aufwendige Kameratechnik ermöglicht es, die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah zu erleben.

Montag, 22. Mai
ZDFinfo, 16.15 Uhr
Unterwegs in der Urzeit – Von Mammuts und Menschen
Inmitten einer Eiszeit leben Mammuts, riesiges Wild und zwei Menschenspezies nebeneinander und kämpfen gegen die lebensfeindlichen Bedingungen. Im Sommer leben sie in Graslandschaften, doch der Winter treibt Mensch und Tier weiter nach Süden.

Montag, 22. Mai
Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde
Wildes Neuseeland (3)
Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt, und so entwickelten sich Tiere über lange Zeiträume auf besondere Art und Weise. Eine Reise zu den Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.

Dienstag, 23. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Spaniens wilder Norden – Wolfsschluchten
Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück.
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind grün und wild. Hier leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden. Filmemacher Bernhard Rübe fand sie in Steineichenwäldern und Steilhängen, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. Die Wölfe leben scheu und zurückgezogen, sie jagen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unter Wildbiologen ist es eine Tatsache, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist.
Filmautor Bernhard Rübe dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden, und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Eindrucksvoll zeigt er, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat und erhärtet so den Verdacht, dass Wolfsabschüsse den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen erst verstärken: Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger. Diese gehen aus der Not heraus auf Schafe oder andere Nutztiere. Mehrere Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf stellt Bernhard Rübe in seinem Film vor. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.
Die aufwendige Kameratechnik ermöglicht es, die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah zu erleben.

Dienstag, 23. Mai
3sat, 13.15 Uhr
Milos und die Luchse
Zwei kleine Luchse aus dem Tierpark sollen in die Heimat ihrer Vorfahren, in die Wälder der Malá Fatra im Herzen der Slowakei, zurückkehren. Der Film begleitet den Weg in die Wildnis.
Zwei Jahre lang verfolgen Milos Majda, ein stiller Naturbursche und Ranger im Malá Fatra Nationalpark, und der Biologe und Tierfilmer Tomas Hulik den Weg der Luchsgeschwister. Dabei ist die Geschichte einer hart erkämpften Freundschaft entstanden.

Dienstag, 23. Mai
3sat, 14.00 Uhr
Schakale unter uns
Schakale sind aufgrund ihrer versteckten Lebensweise bis heute kaum erforscht. Der Film begleitet die Forscherin Elisabeth Schönthal, die von den scheuen Raubtieren fasziniert ist.
Schakale gelten in einigen Kulturen als unreine Aasfresser und Schädlinge. In Ägypten wurden sie als Gottheiten verehrt. Sie leben vor allem in den Steppenlandschaften Afrikas. Dass Schakale seit Kurzem auch in Europa heimisch sind, ist weitgehend unbekannt.
Heute melden Wildbiologen und Jäger bereits Sichtungen von Goldschakalen in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden und in Finnland. Elisabeth Schönthal sucht die scheuen Säugetiere in Europa und trifft auf Goldschakale in Ägypten und dem griechischen Karst, wo sie an den Küsten Krabben jagen.

Dienstag, 23. Mai
3sat, 14.45 Uhr
Die Legende vom Hasen und der Sonne
Eine indianische Legende erzählt, dass sich die Hasen einst mit der Sonne verbündeten und mit ihr die Welt und den Mond erschaffen haben. Die Dokumentation geht dieser Legende nach.
Der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen nimmt alle elf Jahre explosionsartig zu – parallel zum Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Es gibt also tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Hasen und der Sonne.

Dienstag, 23. Mai
3sat, 16.15 Uhr
Täuschen und Tarnen – Über Lebenskünstler der Natur
Das Motto „Tarnen und Täuschen“ als Erfolgsprinzip der Evolution: Die Dokumentation zeichnet am Beispiel einer kleinen Vulkaninsel nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln.
Manche Lebewesen sind sehr erfinderisch, um sich in Ökosystemen zu behaupten. So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet.
Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen – und meist durch Zufall – folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst. Denn evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, sondern ein Ziel – und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die gesamte Spezies.

Dienstag, 23. Mai
NDR Fernsehen, 18.15 Uhr
NaturNah: Die Spur der Schweine
Aufruhr im Schweriner Schlossgarten Im Schweriner Schlossgarten hat sich eine Rotte Wildschweine festgesetzt. Ihre Spur führt in liebevoll gepflegte Gemüsegärten, Blumenbeete und Rasenflächen. Hier bietet sich ein Bild der Verwüstung!
Einige Anwohner sind verzweifelt, schützen sich mit Elektrozäunen und Betonplatten gegen die Schweinebande. Vergeblich! Irgendwie wühlen sich die Wildschweine immer wieder durch. Andere freuen sich, dass die Wildschweine da sind. Diethard Gajek, der sein Grundstück mitten in ihrem Revier hat, meint, sie seien eine Bereicherung für die Natur. Er ist verärgert über die Entscheidung der Stadt, die jetzt einen Jäger mit einer Sondergenehmigung beauftragt hat, einige Wildschweine abzuschießen.
Fachlich beraten wird die Stadt von Kreisjägermeister Hans Hovemann (83). Er kennt das Schwarzwild genau und hat auch schon eine Idee, wie man es wieder loswird. „Es kann saugefährlich werden, wenn die Bache Frischlinge hat“, so Hovemann. Er sieht aber auch, dass es schwierig ist, in einem Wohngebiet zu jagen.
Auch Ulli Werth (75) kontrolliert seinen Maschendrahtzaun täglich. Mit 140 Tauben und 15 Hühnern wohnt er mitten im Wildschweinrevier und kann eine Menge über die Tier- und Pflanzenwelt im Schweriner Schlossgarten erzählen. Die Natur rund um das Villenviertel ist ein wahres Paradies. Hier leben Waschbären, Marder, Dachse, Rehe, Grün- und Schwarzspechte .Und jetzt auch schlaue Wildschweine. Wie lange noch?

Mittwoch, 24. Mai
arte, 11.30 Uhr
Wilde Arktis
Auf Island, dieser einzigartigen Insel mit ihren Vulkanen und ungezähmten Landschaften, entdeckt der Zuschauer im Rhythmus der Jahreszeiten die dort beheimatete Fauna, zum Beispiel den Polarfuchs. Die Reise führt weiter zur Inselgruppe Spitzbergen, die fast das ganze Jahr über vom Eis des Arktischen Ozeans umschlossen ist. Für die Eisbären sind diese Bedingungen ideal, so sind sie in diesem Naturschutzgebiet besonders zahlreich.

Mittwoch, 24. Mai
Animal Planet, 23.05 Uhr
Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben
Über 100.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Tierangriffen. Doch so sehr diese Zahl erschrecken mag: Es gibt auch Fälle, bei denen Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen mit gefährlichen Tieren mit knapper Not entkommen sind. Welche Umstände entscheiden im Extremfall über Leben und Tod? Welche Tiere sind besonders gefährlich und wie sollte man auf eine Attacke reagieren?

Donnerstag, 25. Mai
SWR Fernsehen, 15.00 Uhr
Wildes Deutschland: Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb.

Donnerstag, 25. Mai
GEO Television, 16.40 Uhr
Raubkatzen – Tödliche Eleganz
Auf der Erde leben 41 verschiedene Katzenarten. So unterschiedlich sie auch wirken, besitzen sie doch viele Gemeinsamkeiten. Ihr langer Schwanz scheint wohl die offensichtlichste Übereinstimmung zu sein. Die Dokumentation zeigt die typischen Merkmale der Tiere und klärt, ob der Löwe wirklich der König unter den Katzen ist.
Sie sind der Inbegriff von Anmut und Kraft, eindrucksvolle Jäger mit tödlicher Eleganz. 41 Katzenarten leben auf der Erde: Von der fünf Kilogramm schweren Wildkatze bis hin zum sibirischen Tiger, der 300 Kilo auf die Waage bringt. So verschieden sie sind, zeigen sie doch viele Gemeinsamkeiten auf. Dank ihrer biegsamen Knochen sind sie extrem gelenkig und der lange Schwanz hilft ihnen, bei Sprints und schnellen Wendungen das Gleichgewicht zu halten. Die Dokumentation zeigt die typischen Merkmale der Katzen und klärt, ob der Löwe wirklich der erfolgreichste Jäger und den anderen Arten überlegen ist.

Freitag, 26. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes London – Tiere im Großstadtdschungel
Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein „Großstadtdschungel“, in dem Wildtiere keine Rolle spielen, könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Millionenmetropole zu Hause. Filmemacher David Allen erzählt in „Wildes London“ verblüffende Geschichten von den tierischen Bewohnern der britischen Hauptstadt.

Freitag, 26. Mai
3sat, 14.45 Uhr
17.000 Kilometer KANADA
Kämpfen, Jagen, Überleben
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde.
Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten. Folge 2 ist im Anschluss ab 15.30 Uhr auf 3sat zu sehen.

Samstag, 27. Mai
ZDFneo, 6.15 Uhr
Terra X
Unter Grizzlys
Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion „Unter Grizzlys“ verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.
Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.

Samstag, 27. Mai
ZDFneo, 7.00 Uhr
Terra X
Unter Grizzlys
Drama in der Wildnis
Millionen von Lachsen haben auf ihrer Laichwanderung die Flüsse des Grizzly-Lands in Alaska erreicht. Ein irrsinniges Spektakel nimmt seinen Lauf, wenn das Hauen und Stechen der Grizzlys um die Fische beginnt, wenn sie in Scharen die Wasserfälle bevölkern, um tonnenweise Lachs zu verschlingen. Auch die Weibchen wollen mit ihren hungrigen Jungen an der verschwenderischen Fülle teilhaben. Aber dies ist lebensgefährlich für ihren Nachwuchs: ein schwieriges Unterfangen, den Kleinen das Fangen beizubringen und sie gleichzeitig vor den männlichen Tieren zu schützen. Wenn der Winter einbricht, wird der Überlebenskampf noch härter und die Bedrohungen noch größer.

Samstag, 27. Mai
3sat, 16.00 Uhr
Spaniens wilder Norden (1/2)
Im Reich der Bären
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären sind sie die einzig verbliebenen große Rückzugsorte im westlichen Europa.
In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation hier von wenigen Dutzend wieder auf bis zu 300 an. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in einer unberührten Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen.
In der Bevölkerung sind die Bären beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Sie haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen.
In über zwei Jahren Drehzeit gelang es Bernhard Rübe und seinem Team, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren. Zu sehen ist, wie Bärenmütter ihren Nachwuchs vor den Männchen schützen, wie sie ihre Höhlen polstern, nach Ameisen, Blättern, Früchten und Beeren suchen, und wie sie vom Wintereinbruch überrascht werden. Gezeigt wird auch, wie sich die Männchen bei der Partnersuche gegenseitig übervorteilen, dabei jedoch alles nach dem Willen des Weibchens geschieht. Die aufwendige Kameratechnik ermöglicht es, die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah zu erleben.

Samstag, 27. Mai
3sat, 16.45 Uhr
Spaniens wilder Norden (2/2)
Wolfsschluchten
In den nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind zwischen 1000 und 3000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden zuhause. Der Film zeigt das Leben der Tiere.
Die Wölfe sind scheu und zurückgezogen, sie jagen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unter Wildbiologen ist es eine Tatsache, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist.
Aufwendige Kameratechnik ermöglicht es, die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah zu erleben. Bernhard Rübe dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Eindrucksvoll zeigt er, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat, und erhärtet so den Verdacht, dass Wolfsabschüsse den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen erst verstärken: Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger. Diese gehen aus der Not heraus auf Schafe oder andere Nutztiere.
Bernhard Rübe stellt mehrere Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf vor. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.

Sonntag, 28. Mai
ZDFneo, 6.05 Uhr
Terra X
Kielings wilde Welt (1)
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. Er reist zu den schönsten Tierparadiesen und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Tiere.
Der Abenteurer Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.
Andreas‘ erste Etappe liegt im Südosten Indiens. Im Ranthambhore-Nationalpark hofft er, den seltenen Bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadschas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling, ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen.
Auf der Nordseeinsel Helgoland beobachtet Andreas Kegelrobben. Gut 450 Jahre lang war die Robbenart fast vollständig aus dem Wattenmeer verschwunden. Durch Naturschutzmaßnahmen kommen seit knapp 15 Jahren jeden Dezember auf Düne Süd wieder Junge zur Welt. Die kleine Insel bei Helgoland liegt Sturmflut geschützt und eignet sich deshalb besonders gut für die Aufzucht von Heulern.

Sonntag, 28. Mai
ZDFneo, 6.50 Uhr
Terra X
Kielings wilde Welt (2)
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. Er reist zu den schönsten Tierparadiesen und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Tiere.
Der Abenteurer trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.
Andreas Kieling beginnt seine Reise im Kaziranga-Nationalpark im Norden Indiens. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO Weltkulturerbe. Er ist bekannt für Panzernashörner, Wasserbüffel, Barasinghahirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am Ufer des Brahmaputra, der durch seine Überschwemmungen regelmäßig für Düngung der üppigen Vegetation sorgt. Wenn der Fluss über die Ufer tritt, beginnt für die Tiere des Parks eine harte Zeit. Sie flüchten aus den überschwemmten Gebieten und treffen sehr bald auf die Felder und Siedlungen der heimischen Bevölkerung. Konflikte bleiben nicht aus.
Im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Prof. Peter Berthold. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Im Rahmen eines Artenschutzprojektes werden bestimmte Tiere mit Sendern ausgestattet – keine ungefährliche Arbeit, wie sich herausstellt. Andreas macht Bekanntschaft mit einem aggressiven Vogel.

Sonntag, 28. Mai
ZDF, 18.30 Uhr
Terra Xpress
Was stört im Wald?
Im Rothaargebirge erregen Wisente die Gemüter. Tierfilmer Andreas Kieling zeigt Moderatorin Lena Ganschow, warum. Im Rahmen eines Artenschutz-Projekts leben die bis zu 1000 Kilogramm schweren Wisente frei in Wäldern. Wanderer sind verunsichert. Andreas Kieling zeigt, wie man sich richtig verhält. Weil die Tiere Bäume schädigen, sind Waldbauern gegen das Schutzprojekt.

Sonntag, 28. Mai
ZDF, 19.30 Uhr
Terra X
Unsere Wälder
Die Sprache der Bäume
Wir Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt – 90 Milliarden Bäume insgesamt.
Und kein Naturraum ist so stark mit unserer Identität verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern – unsere Wälder.
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe.
Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen – wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht.
Über das „Wood Wide Web“ der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus – und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikations-Fahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff – einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen.
Deswegen gilt das „Waldbad“ nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.
Drei Folgen „Terra X: Unsere Wälder“ werden sonntags um 19:30 Uhr ausgestrahlt.

Montag, 29. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Hamburg – Tiere in der Stadt
Im Turm der Hamburger Jakobikirche hat ein Wanderfalke sein Nest. Nur ein paar Kilometer weiter, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, leben Uhus, die größten Eulen der Welt.
Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach Wildtieren in Hamburg gemacht. Die Stadt an Elbe und Alster bietet mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum als jede andere deutsche Großstadt. Über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten leben hier.
Die Alsterschwäne sind Wahrzeichen und Glücksbringer zugleich. Weil einst nur Herrscher die edlen Ziervögel auf offenen Gewässern halten durften, schafften sich die Hamburger die Tiere an, um die Unabhängigkeit der Stadt zu betonen. Die Höckerschwäne brüten direkt am Ufer der großen Außenalster. Die kalte Jahreszeit verbringen sie im Winterquartier von Schwanenvater Nieß. Im Hafen ziehen Füchse ihre Jungen auf. Sie finden Nahrung in einem nahen Tanklager. Dort hat sich eine Kolonie Sturmmöwen angesiedelt. Bunte Austernfischer brüten auf dem Kiesdach eines Einkaufszentrums. Zwischen den Steinen sind ihre Eier hier optimal getarnt, wie am Strand. Seeadler fischen in der Elbe, direkt gegenüber von Blankenese. Europas größte Hirsche röhren im städtischen Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Vom Dach eines Wohnhauses aus sammeln Bienen ihren Honig an den Straßenbäumen. Hornissen beziehen Vogelhäuschen. Und Iltisse haben im Schuppen einer Alstervilla ihren Bau.
Ein Grund für die Artenvielfalt: Hamburg ist mit einer Fläche von 755 Quadratkilometern eine der am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt und bietet eine Vielfalt an Lebensräumen.

Montag, 29. Mai
Animal Planet, 14.50 Uhr
Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert – oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.

Dienstag, 30. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Regensburg – Tiergeschichten aus der alten Stadt
Durch den großen Fluss mit seinen Inseln, die großen Wälder rundum und die mittelalterliche Struktur besitzt Regensburg eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.

Dienstag, 30. Mai
Animal Planet, 14.55 Uhr
Bärenjagd
Die bewaldete Region rund um den Mount Rainier, nahe der Stadt Tacoma, ist ein beliebtes Bärenjagdgebiet. Um die Pelztiere anzulocken, werden oft Köder ausgelegt. Doch das ist streng verboten, denn es gefährdet den Bestand der gesamten Population. Deshalb sind die „Wildlife-Cops“ den Wilderern in dieser Folge mit verstecken Kameras auf der Spur. Dabei ertappen die Beamten einen Gesetzesbrecher auf frischer Tat.

Mittwoch, 31. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Deutschland – Die Berchtesgadener Alpen
Im Rahmen der großen Serie über Deutschlands schönste Naturregionen entstand das bildgewaltige Naturporträt über Deutschlands einzigen Alpennationalpark Berchtesgaden.
Gezeigt werden extreme Lebensräume wie die Karstlandschaften des Steinernen Meeres, der Watzmann mit der höchsten Felswand der Ostalpen, das Wimbachgries mit seinen ständig wandernden Schuttströmen und der Königssee, einer der tiefsten Seen Deutschlands. Wer in dieser Wildnis überleben will, muss perfekt an seine Umwelt angepasst sein. In schwindelnder Höhe leben Gämsen mit ihren neugeborenen Kitzen, immer auf der Hut vor den Fängen des Steinadlers, Tarnkünstler wie das Schneehuhn und es wachsen Bergblumen wie das legendäre Edelweiß. Auf den Hochalmen balgen sich Murmeltiere und in den Tiefen des Königssees laicht die rätselhafte Aalrutte, ein Meeresfisch, den es vor zehn Millionen Jahren ins Süßwasser verschlagen hat.
Cineflex-Flugaufnahmen, aufwendige Kamerafahrten und eindrückliche Langzeitbelichtungszeitraffer zeigen den Nationalpark Berchtesgaden auch von seinen weitgehend unbekannten Seiten, „malen“ Stimmungen und verdeutlichen so den Lauf der Jahreszeiten in einer der schönsten Regionen Deutschlands.

Mittwoch, 31. Mai
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildes Mallorca
Mallorca steht für Sommer, Sonne, Strand und Meer; die „wilde“ Seite der Touristeninsel kennen aber nur wenige, wie etwa das Reich der seltenen Mönchsgeier im Bergmassiv der Tramuntana.
In über 1.000 Metern Höhe in den Bergen des Nordens von Mallorca kann der Winter auf der beliebten Touristeninsel recht ungemütlich werden. Genau diese Jahreszeit haben die seltenen Mönchsgeier für ihre Balz auserkoren. Die Art war schon fast ausgestorben, bedroht durch Tourismus und die Giftköder der Jäger. Engagierten Biologen ist es gelungen, Tiere auszuwildern und den Bestand wieder zu vergrößern.
Eine von den Tierschützern ist Evelyn Tewes. Der Film begleitet die Österreicherin und die größten Vögel Europas rund ums Jahr. Oft gelangt sie nur in waghalsigen Klettermanövern zu „ihren“ Geiern. Inzwischen kreisen wieder rund 80 Mönchsgeier über Mallorca.

Mittwoch, 31. Mai
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Die Südheide
Wälder, Wiesen, weites Land
Wälder und Felder, Moore und Heide, Schäfer und Schnucken: Das sind die Merkmale einer Landschaft, die schon vor 100 Jahren vom Heimatdichter Hermann Löns wegen ihrer Urwüchsigkeit gepriesen wurde. Dabei ist die Region im Städtedreieck Celle, Walsrode und Uelzen alles andere als naturbelassen. Jahrhundertelang wurde sie von Heidebauern geprägt und als norddeutsche Kulturlandschaft geformt.
Das Geheimnis des knapp 500 Quadratkilometer großen Naturparks Südheide liegt in seiner Vielgestaltigkeit: Böden, Geologie und Relief haben ihren Ursprung in der Eiszeit. Vielerorts durchfließen malerische Bäche die Landschaft, die ihre Quellen in zahlreichen Heidemooren haben.Die ausgedehnten Wälder sind Rückzugsgebiete für Wildschweine und Dachse. In klaren Heidebächen jagen Fischotter und scheue Schwarzstörche nach Forellen und Neunaugen. Wichtiger Bestandteil der Südheide sind die unzugänglichen Moore, in denen Kraniche, gut geschützt vor Feinden, ihren Nachwuchs großziehen. Kreuzotter und die selten gewordenen Birkhühner hingegen fühlen sich auf den sandigen Heideflächen wohl, die der Region ihren Namen verdankt.
Die Dokumentation „Die Südheide“ erzählt von einem fast unbekannten Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch vielgestaltig ist. Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene. Flugaufnahmen zeigen die Region aus der Luftperspektive, extreme HD-Zeitlupen von Birkhühnern, Wildschweinen und Rehen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner im Herzen Niedersachsens.

Der schwedische Bärenjäger Rasmus Boström präsentiert seine neue Bärenjagd-DVD
Unsere Wildnis – ab 10.03.2016 im Kino
Der Adlerflüsterer
Grenzbock – Dokumentarfilm mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel. Kinostart 2. Februar 2016
Wie Brüder im Wind – ab 28. Januar 2016 im Kino. Interview mit Tierfilmer Ottmar Penker in WILD UND HUND 2/2016!
Magie der Moore – ab 24. September 2015 im Kino
WILD UND HUND Exklusiv Nr. 46 mit DVD
Die WILD UND HUND-Redaktion geht zum Jahresanfang gemeinsam auf Drückjagd.
WILD UND HUND-Exklusiv Nr. 44 mit DVD

Kino und DVD

 

Grenzbock

Ein Dokumentarfilm von Hendrik Löbbert mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel.

Ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der in die Welt der deutschen Jäger eintaucht und zeigt, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen. Auf leisen Sohlen betritt der junge Filmemacher Hendrik Löbbert die Welt der Jäger im brandenburgischen Wald und beobachtet, nach welchen Maßstäben dieser Kosmos funktioniert und wie sich dessen Bewohner darin bewegen.

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr vom Wolf nichts.
Grenzbock begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken. Kinostart: 04.02.2016
WILD UND HUND verloste 7 x 2 Kinokarten für den Film „Grenzbock“, der in ausgewählten Kinos laufen wird. Die ersten zwei Gewinner erhielten zudem ein Whitefox Jagdmesser „Dingo“ von Askari. Mehr zur Verlosung…
Lesen Sie hier ein Interview mit dem Regisseur Hendrik Löbbert…

Ab 28. Januar 2016 im Kino.

Wie Brüder im Wind

Mit „Wie Brüder im Wind“ kommt Ende Januar ein Film in die Kinos, dessen spektakuläre Wildaufnahmen und Besetzung mit Jean Reno und Tobias Moretti außergewöhnliche Unterhaltung versprechen. WILD UND HUND sprach mit Regisseur und Tierfilmer Otmar Penker…
Ab 10. März 2016 im Kino

Unsere Wildnis

Die Naturdokumentation von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud erzählt in atemberaubenden Bildern die Entfaltung der Flora und Fauna im Wandel der Jahreszeiten sowie die Einwirkung des Menschen auf die gesamte Umwelt.
Aus der Perspektive von Flora und Fauna wird uns die Schönheit und Harmonie der ursprünglichen Wildnis vor Augen geführt, die nach und nach unter der zunehmenden Einwirkung des Menschen schwindet. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich den ständig wechselnden Bedingungen anpassen, einheimische Tierarten wie Wildpferde, Wölfe und Bären werden verdrängt, aber die Natur findet immer wieder Wege, sich in dem neuen Lebensraum zu entfalten.UNSERE WILDNIS ist eine poetische Chronik unseres Lebensraums und eine Hymne auf die Mysterien der Natur. Vom Fuchsbau tief im Wald bis zu den im Laufe der Jahre immer größer werdenden Ansiedlungen der Menschen zeigt UNSERE WILDNIS den Zauber sowie die unglaubliche Vielfalt des Lebens und weckt Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Geschöpfe auf diesem Planeten. Kinostart: 10. März 2016
WILD UND HUND verloste 3 x 2 Freikarten. Gewonnen haben…
3D-Film: Halali: Waidwerk - Jäger - Wild

Halali: Waidwerk – Jäger – Wild

Ende 2016 kommt der 3D-Jagdfilm „Halali“ in die Kinos des deutschsprachigen Raums.
In der 90 Minuten soll der Film mit spektakulären Tier-, Natur- und Landschaftsaufnahmen in 3D mit vielen Missverständnissen rund um die Jagd aufräumen. Den Besuchern soll das wahre Bild der Jagd vermittelt werden. Filmstart ist November/Dezember 2016. Weiter wird es eine englischsprachige Version für den internationalen Kinoauftritt und ein eigenes Buch zum Kinostart geben.