WILD UND HUND TV-Tipps für Jäger

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Hier finden Sie die aktuelle Programmvorschau für Jäger

Mit freundlicher Unterstützung des Redaktionsbüros „Radio + Fernsehen“. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Hörfunk: Radio Rheinwelle 92,5 Mhz, Samstags, 13 bis 15 Uhr, vierwöchentlich, ungerade Kalenderwochen: Jagd – Faszination und Kultur
ORF-Radio Niederösterreich, 1. Dienstag im Monat, 21 Uhr: Naturerlebnis Jagd
Radio Bamberg: „Heike trifft… Drei Jäger“
Jagdfunk: Ein Interview-Podcast rund um die Jagd

Kino und DVD-Tipps: siehe Trailer und Seitenende

Alle Filme von WILD UND HUND finden Sie auch auf YouTube!

Zeitraum: 06.Juli bis 19. Juli 2017

Donnerstag, 6. Juli

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Leben mit dem Jaguar
Douglas Trent beim Fotografieren von Jaguaren im Pantanal
Die drittgrößte Katze der Welt – größer sind nur noch Löwe und Tiger – hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und seine Furchtlosigkeit haben ihn in weiten Teilen Amerikas verschwinden lassen. Einer der wichtigen Lebensräume für den Jaguar ist das Pantanal, ein riesiges Mosaik aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen – an die 8.000 Jaguare dürfte es dort heute noch geben. Doch in dem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Und noch immer lassen viele Viehbesitzer die Jaguare heimlich vergiften.
Noch weiß man zu wenig über die Lebensgewohnheiten der Katzen, deshalb haben sich die Forscher im dicht besiedelten Süden des Pantanals mithilfe von Senderhalsbändern an die Spuren einiger Jaguare geheftet. Der Fotograf Douglas Trent dagegen verfolgt seit einigen Jahren im Norden des Pantanals die Jaguare nur mit seiner Kamera. Jedes seiner Bilder hat eine Geschichte – und manchmal liegt zwischen zwei Bildern ein Jaguarleben.

Donnerstag, 6. Juli

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Romantisches Mecklenburg
Tausend Seen und ein Meer
Zwischen Elbe und Darß liegt ein weites Land mit Rapsfeldern, dunklen Wäldern, alten Alleen und herrschaftlichen Gutshäusern, mit tausend Seen und einem Meer: Mecklenburg. Tierfilmer Christoph Hauschild hat atemberaubende Aufnahmen von jagenden Seeadlern und balzenden Schwarzstörchen gemacht.

 

Donnerstag, 6. Juli

ARD-alpha, 14.30 Uhr
Paula und die wilden Tiere
Ganz nah am Nashorn
Hoch zu Roß reitet Paula durch die Savanne Südafrikas auf der Suche nach einem richtigen Koloss, dem Nashorn. Die grauen Riesen mit den zwei Hörnern auf der Nase haben es Paula bei ihren Recherchen absolut angetan. Sie möchte ganz nah an die Urtiere ran und alles über sie herausfinden. Warum also dann nicht aufs Pferd steigen und sich auf Spurensuche begeben. Typisch Paula: Das Pferd ist nämlich mit dem Nashorn verwandt. Dennoch machen die Breitmaulnashörner die Spurensuche auf Makalali nicht einfach und Paula muss alle Tricks und Kniffe anwenden, bis sie endlich einem Nashorn in freier Wildbahn gegenübersteht. Dabei rutscht ihr ganz schön das Herz in die Hose, als sie zwei kämpfenden Nashörnern direkt gegenübersteht. Sie findet heraus, dass Nashörner die Hörner abgesägt werden, um sie zu beschützen und erfährt am eigenen Leib, dass die Dickhäuter ganz schön sportlich sind!

 

Freitag, 7. Juli

Phoenix, 7.30 Uhr
Die Bärenretter von British Columbia
Warum Kanadas Tierschützer Jagdrechte kaufen
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Er begibt sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen.

 

Freitag, 7. Juli

ARD-alpha, 14.30 Uhr
Paula und die wilden Tiere
Wie böse ist der Wolf?
Wölfe haben einen schlechten Ruf: sie gelten als böse und gemeingefährlich. Im Märchen verschlingen sie Mensch und Tier mit Haut und Haar. In Abenteuergeschichten kämpfen erschöpfte Wanderer gegen hungrige Wolfsrudel, die unerbittlich immer näher kommen. Doch ist der Wolf wirklich so böse? Paula fährt nach Ernstbrunn bei Wien in Österreich. Hier leitet Friederike das Wolf Science Center, eine Forschungsstation für Wölfe. Und Paula ist überrascht: als sie mit Friederike ins Gehege zu den Wölfen darf, stellt sie fest, dass diese Tiere sehr scheu sind. Als Paula anschließend die Hunde besucht, fällt ihr auf, wie anders diese reagieren. Im Gegensatz zu den Wölfen freuen sich die Hunde über Paulas Besuch und zeigen das auch ganz deutlich.
Bislang wissen Forscher nur wenig über Wölfe. Das will Friederike ändern. Sie hat sich dafür Versuche ausgedacht, mit denen sie herausfinden kann, wie Wölfe reagieren und wie schlau sie sind. Paula hilft Friederike bei den Tests und ist beeindruckt, wie schnell Wölfe lernen und wie intelligent sie sind. Friederike will mit ihren Versuchen dazu beitragen, dass wir Menschen den Wolf besser verstehen und kennenlernen. Je mehr wir über diese Tiere wissen, desto weniger unheimlich sind sie uns und desto besser können wir ihnen helfen, in der Natur zu überleben. In Deutschland gibt es in der Lausitz und in Niedersachsen wieder Wölfe. Sie sind keine Gefahr für den Menschen, da sie Angst vor uns haben. Wer also einen Wolf in freier Wildbahn zu Gesicht bekommt, hat richtig viel Glück.

 

Samstag, 8. Juli

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Kurt und seine Wölfe
Wie ticken Wölfe? Wer ist schlauer, Hund oder Wolf? Welche wölfischen Fähigkeiten hat der Hund aufgegeben, um mit dem Menschen leben zu können? Diesen Fragen geht Professor Kurt Kotrschal mit seinem Forscherteam in Ernstbrunn bei Wien im einzigen Wolf Science Center der Welt nach.
Zwölf Wölfe, 17 Hunde. Mit diesen Tieren arbeiten die Forscher im Wolf Science Center bei Wien, um herauszufinden, worin sich Hunde und Wölfe unterscheiden, und wo ihre Gemeinsamkeiten liegen. Als Vorfahren unserer Hunde übten Wölfe schon immer eine Faszination auf uns Menschen aus. Die einen lieben sie, die anderen fürchten sie. Richtig erforscht sind diese Tiere bis heute nicht. Das Wolf Science Center in Ernstbrunn bei Wien stellt sich dieser Aufgabe. Hier werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Wölfen und Hunden untersucht und unter anderem erforscht, wie sehr der Wolf dem Menschen in seinem Sozialverhalten ähnelt. Leiter dieser Einrichtung ist Professor Kurt Kotrschal.
Bisher leben neben 17 Hunden zwölf Wölfe im Center, alle sind erwachsene Tiere, die von den Forschern per Hand aufgezogen wurden. Im Frühjahr 2017 kommen neue Welpen hinzu, aus Russland und Kanada. Diese Jungtiere werden in Ernstbrunn ein neues Rudel bilden, bis sie im Herbst mit den Alttieren zusammengebracht werden. Nur durch diese intensive Aufzucht können die Wölfe zu den Partnern ausgebildet werden, die die Wissenschaftler für ihre Experimente brauchen.
Seit acht Jahren gibt es das Projekt nun, diverse Erkenntnisse konnten schon gewonnen werden. Vieles ist den Forschern jedoch noch immer ein Rätsel. Etwa, warum die Wölfe heulen. So sind diese neuen Jungen ein wichtiger Schritt zum Erkennen des Wesens der Wölfe. Dafür müssen die Forscher um Prof. Kotrschal aber erst mal ihr Vertrauen gewinnen.

 

Sonntag, 9. Juli

ZDF, 9.03 Uhr
Sonntags
Wie viel Wildnis ertragen wir?
Wildschweine, Marder, ja sogar Waschbären bevölkern eine Großstadt wie Berlin. Der Wolf ist in den ländlichen Regionen zurück. Wie kommt der Mensch mit Natur und Wildnis zurecht?
Einige haben Angst davor, andere sehnen sich geradezu nach ungezähmter Natur als Gegenentwurf zur Zivilisation. „sonntags“ besucht den Wildtierexperten Derk Ehlert, die Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner und ein Wildnis-Camp für Väter und Söhne.

 

Sonntag, 9. Juli

Animal Planet, 20.15 Uhr
Ein gefährlicher Kampf für die Jäger
Die Monster-Jäger – Bestien auf der Spur
In Kentucky treibt angeblich seit 50 Jahren ein riesiger Wolf sein Unwesen. In West Virginia geht die Legende vom „Sheepsquatch“ um, und in den Höhlen von Greenbrier County lauert ein furchteinflößendes Raubtier auf seine Beute. Solche Horror-Geschichten gehören in den Appalachen beinahe zum Alltag, denn die Menschen dort sind abergläubisch. Obendrein finden sich immer wieder Augenzeugen, die felsenfest behaupten, die besagten Monster gesehen zu haben. In dieser Doku-Serie gehen eine Handvoll uriger Naturburschen den Grusel-Stories auf den Grund. Die Jäger und Fallensteller haben sich fest vorgenommen, Beweise für die Existenz der mysteriösen Kreaturen zu liefern und sie anschließend einzufangen.
Wer verbirgt sich hinter dem mysteriösen „Rogue Team“, das die Monster-Jäger seit einiger Zeit zu verfolgen scheint? Um das Rätsel zu lösen, setzen die Männer in dieser Folge Stück für Stück das Puzzle zusammen. Doch was sie dabei finden, übertrifft ihre schlimmsten Befürchtungen. Denn die Spur führt mitten zu ihrem eigenen Dämon: dem legendären „Cherokee Devil“! Vor einiger Zeit hatte dieser vermeintliche Mythos den Männern um ein Haar den Verstand geraubt. Jetzt müssen sich die Monster-Jäger entscheiden, ob sie bereit sind, sich ihren tiefsten Ängsten erneut zu stellen, oder ob es an der Zeit für einen taktischen Rückzug ist. Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit ungewissem Ausgang…

 

Montag, 10. Juli

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Lachs in der Elbe und Hase im Kohl
Wie jedes Jahr ziehen im April 500 Suffolkschafe im Eiltempo von der Dresdner Heide quer durch die Stadt zum Königsufer. Die saftigen Weiden der Elbwiesen werden sie bis zum Winter satt machen. Als Landschaftspfleger fressen sie im Namen des Naturschutzes. Denn viele Vögel können hier nur brüten, viele Insekten nur gedeihen, weil die Vierbeiner alles schön kurz halten.
Den Elbebiber schert das Treiben der Schafe nicht. Seit Anfang der 1990er-Jahre erobert sich der große Nager nach jahrzehntelanger Abwesenheit in der Barockstadt mit dem Glanz der alten sächsischen Residenz wieder Terrain. Dämme legt er dabei nicht an.
Im späten Frühjahr bringen Fischer am Oberlauf einiger Zuflüsse der Elbe im Auftrag des sächsischen Umweltministeriums junge Lachse ins Wasser: 350.000 bis 400.000. Wie der Biber ist der Edelfisch seit den 1990er-Jahren dabei, sich im Elbtal wiederanzusiedeln.
Dass die Hasen Dresden für sich entdeckt haben, das bekommen die Mitarbeiter eines Frühgemüse-Unternehmens deutlich zu spüren. Die Langohren fressen ihnen regelmäßig die appetitlichsten Pflanzenteile weg, doch sie stehen unter Schutz und dürfen nicht gejagt werden.
Und auch die Kleine Hufeisennase und der Große Abendsegler, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling und die Italienische Mauereidechse, der Turmfalke und der Waldkauz fühlen sich im Naturraum der Elbauen und -hänge, der Gärten und Parks Dresdens wohl.

 

Montag, 10. Juli

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Deutschland – Der Bayerische Wald
Der Film porträtiert den Bayerischen Wald an der Grenze zu Tschechien. Die Dokumentation zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur Katastrophe kam, die unter dem Namen Waldsterben bekannt wurde. Und sie demonstriert, wie daraus heute der „Urwald von morgen“ heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen und warum der einst die Katastrophe auslösende Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.

 

Dienstag, 11. Juli

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Geheime Jäger der Serengeti
Reinhard Künkel verbringt sein Leben als Abenteurer. Seit 30 Jahren lebt er in der Wildnis Afrikas am Südrand der Serengeti. Er wohnt fast das ganze Jahr über in einem Dschungelcamp. Fast jeden Tag geht er auf Safari, um Tiere zu fotografieren und zu filmen. Und weil er sich ständig zwischen wilden Tieren aufhält, entwickelt er auch ganz persönliche Bindungen zu besonders scheuen Tieren. In dieser Sendung erzählt er von einem sehr seltenen Jäger der Serengeti.

 

Mittwoch, 12. Juli

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Geparde
Afrikas elegante Jäger
Geparden in freier Wildbahn wie man sie noch nie gesehen hat.
Dieser Film zeigt Superzeitlupenkamera-Aufnahmen von den normalerweise nicht wahrnehmbaren Details der Jagdstrategien des schnellsten Landsäugetiers. Durch sie wird jede Muskelbewegung der eleganten Sprinter sichtbar. Geparde sind als Einzelgänger in der afrikanischen Savanne trotz ihrer Schnelligkeit in einer schwachen Position. Löwen jagen im Rudel, Leoparden sind kräftiger und die Hyänen als Clan unschlagbar. Oft werden die Jäger selbst zu Gejagten, besonders gefährlich wird es für Geparden-Weibchen.
Der Film begleitet eine junge Geparden-Mutter. Sie hat zum ersten Mal Nachwuchs bekommen und versucht, möglichst viele ihrer Jungen groß zu ziehen. Er zeigt, welche Tricks im täglichen Überlebenskampf nötig sind, damit die elegante Raubkatze ihre Kleinen durch die ersten gefährlichen Wochen bringen kann. Die Gepardin muss zu jeder Zeit wachsam sein und ihren Wurf immer wieder woanders verstecken, wenn sie selbst jagt. Denn alle Raubtiere in der Savanne versuchen, den Nachwuchs ihrer Konkurrenten zu töten. Besonders die Löwen haben es auf die Gepardin und ihre Jungen abgesehen. Im gleichen Revier jagen zudem drei junge Geparden-Brüder, sodass das junge Weibchen oft leer ausgeht.
Insgesamt ein Jahr lang bleiben die Geparden-Jungen bei ihrer Mutter und lernen von ihr alles, was sie zum Überleben brauchen. Am wichtigsten sind die Jagdlektionen. Der Film begleitet die drei jungen Geparden-Geschwister, zwei Weibchen und ein Männchen, in ihrem ersten Jahr und zeigt jedes Detail in den ersten zwölf Lebensmonaten der verspielten Jungen: von ihrem ersten Kräftemessen untereinander bis zur fast perfekten und erfolgreichen Jagd einer Antilope.

 

Donnerstag, 13. Juli

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Tierisch genial – Intelligenz mit Fell und Federn
Noch in den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts war es in Wissenschaftskreisen verpönt, von der Intelligenz der Tiere zu sprechen. Das Gleiche galt für Gefühle. Vor allem bei amerikanischen Verhaltensforschern galt es als unseriös, von Angst, Freude oder gar Intelligenz eines Tieres zu sprechen.
Dabei war bereits in Experimenten kurz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen worden, dass Tiere durchaus zu intelligenten Handlungen fähig sind. Aber es sollte noch Jahre dauern, bis der Damm gebrochen war und schließlich Forscher aus vielen Ländern Experimente durchführten, die eine geradezu verblüffende Intelligenz von Tieren aufzeigten.
Das Filmteam begibt sich in eine Welt von Vögeln, die vorausschauend planen, von Hunden, die virtuos Skateboard fahren oder von Schimpansen, die uns Menschen in punkto Gedächtnisleistung sogar weit überlegen sind. Was Vögel, Fische und Primaten in diesem Film zeigen, ist einfach „tierisch genial“.

 

Donnerstag, 13. Juli

arte, 16.45 Uhr
Warum sterben unsere Singvögel?
Vogelgezwitscher gehört zum Frühling – doch es wird allmählich leiser: Bei 86 Prozent aller Singvogelarten schrumpfen die Bestände, zum Teil dramatisch. Laut NABU sind in Deutschland aktuell mehr als 50 Vogelarten vom Aussterben bedroht beziehungsweise stark gefährdet.
Auf dem Land raubt ihnen die Agrarindustrie mit ihren Monokulturen immer mehr naturnahen Lebensraum und zerstört mit Pflanzengiften und Insektiziden ihre Nahrungsquellen. Ausgerechnet in Städten ist die Lage weniger dramatisch, doch zunehmend verdichtende Bebauung und eine hohe Katzendichte machen den Singvögeln das Leben auch hier schwer. Und die Zugvögel unter ihnen werden in Südeuropa und Afrika zusätzlich illegal bejagt.
Wie groß ist die Gefahr und wie können wir dabei helfen, heimische Singvögel zu schützen? Die Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen im Ökogarten der PH Heidelberg den Ornithologen Sebastian Olschewski und lernen, worauf es bei der Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens ankommt. Und für Stadtmenschen ohne eigene Grünflächen gibt es Tipps, wie man dennoch Schutzräume für die immer häufiger auch in der Großstadt anzutreffenden Tiere schaffen kann.

 

Freitag, 14. Juli

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Im Nationalpark Kellerwald
Schon vor Jahrzehnten wurde ein Teil der Landschaft unter Schutz gestellt. Nach langem Kampf vieler Naturfreunde wurde Anfang 2004 der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen Wirklichkeit. Er liegt im Dreieck Kassel, Marburg und Frankfurt am Main und erstreckt sich über eine Fläche von rund 6.000 Hektar. Im Norden wird er vom Edersee begrenzt, dem flächenmäßig drittgrößten Stausee Deutschlands.
Die Region ist bekannt für ihre ausgedehnten Buchenwälder, die neben Hirschen vor allem Dachsen, Wildschweinen, Störchen, Feuersalamandern und zahlreichen Fledermausarten ein Zuhause bietet.
Die Fürsten zu Waldeck und Pyrmont waren leidenschaftliche Jäger. Vor allem Rothirsche hatten es ihnen angetan. Das edle Wild sollte sich wohl fühlen und gut vermehren. Deshalb sorgten die Fürsten schon im 18. Jahrhundert dafür, dass auf ihrem Besitz der Wald nicht mehr so stark abgeholzt wurde wie andernorts. Das erklärt auch, warum im hessischen Kellerwald, einer der letzten großen zusammenhängenden Buchenmischwälder Europas, manche Bäume mehrere Hundert Jahre alt sind.
Neben Hirschen bietet er zahlreichen anderen Tierarten eine Heimstatt: Dachs, Wildschwein, Schwarzstorch, Rot- und Schwarzmilan, Feuersalamander, Hirschkäfer und viele Fledermausarten sind hier anzutreffen. Auch ein Fremdling aus Nordamerika trat vom Kellerwald aus seinen Siegeszug durch die europäische Wildnis an. 1934 wurden zwei Waschbär-Pärchen ausgesetzt, um als jagdbares Pelztier die heimatliche Fauna zu bereichern. Sie haben sich überaus gut vermehrt.

 

Freitag, 14. Juli

3sat, 14.45 Uhr
Auf verwehten Spuren
Durch die Wildnis Alaskas
Jochen Schliessler folgt den Spuren seines Vaters in die grenzenlosen Weite Alaskas und begegnet Menschen, die in der Einsamkeit der Wildnis ihre Freiheit gefunden haben.
Schon immer hat Alaska die Sehnsucht von Entdeckern, Abenteurern, Glückssuchern und Einsiedlern geweckt. Alaska versprach grenzenlose Freiheit und schnellen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum.
Seit den 1950er-Jahren zog es den deutschen Filmemacher Martin Schliessler immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Er war Buschpilot, filmte Bären, Elche und Karibus. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Auch minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte er am Nordmeer Eisbären und Ölbohrtürme.

 

Samstag, 15. Juli

Das Erste (ARD), 8.25 Uhr
Tiere bis unters Dach
Wie die Wildsau
Wildschweine machen Waldau unsicher und bedrohen Grieshabers Maisernte. Als Almuts Schwarm Rektor Stelzl mannhaft die Attacke eines Wildschweins abwehrt und sich dabei verletzt, beschließt Gretas Oma, ihre Abreise zu verschieben: Sie muss Stelzl gesund pflegen! Die Familie hat kaum Zeit, darüber nachzudenken. Denn von dem ebenfalls verletzten Wildschwein geht große Gefahr aus – Dr. Hansen, Grieshaber und Förster Nachtweyh machen sich gemeinsam auf die Suche. Aber Greta hat mit dem Borstenvieh mal wieder eigene Pläne.

 

Samstag, 15. Juli

National Geographic WILD, 23.30 Uhr
Der Jaguar – Herrscher des Dschungels
Der Jaguar gehört zu den geheimnisvollsten Tieren überhaupt. In zahlreichen Kulten verehrt und immer wieder künstlerisch dargestellt, geben die größten Katzen Amerikas der Menschheit bis heute zahlreiche Rätsel auf. Das dunkelste Mysterium stellen die Weibchen dar. Noch nie wurde ein weiblicher wilder Jaguar lebend gefangen. Dies ist auch der Grund, warum die Wissenschaft nur äußerst wenig über den Bereich der Geburt von Jaguaren weiß. Ein Team von NATIONAL GEOGRAPHIC begibt sich in die Wildnis, um Licht ins Dunkel zu bringen. Die spektakuläre Dokumentation „Der Jaguar – Herrscher des Dschungels“ begleitet Biologen und Filmemacher unter der Führung des Großkatzenexperten Guy Balme auf zwei Expeditionen in die Urwälder Lateinamerikas. Eine führt in den Dschungel von Belize, die andere in die Sümpfe des brasilianischen Pantanal. Ziel ist es, weibliche Jaguare zu fangen und mit einem Sendehalsband zu versehen, um die Tiere schließlich via Satellit zu verfolgen. Die auf diese Weise gesammelten Daten könnten die Forscher zu neuen Erkenntnissen führen. Diese sollen letztlich dabei helfen, die charismatischen Herrscher des Dschungels vor dem Aussterben zu bewahren.

 

Sonntag, 16. Juli

MDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Sagenhaft – Das Oderhaff
Heimat eine ganz neue Bedeutung.
Axel Bulthaupt begibt sich in einer neuen Folge seiner Sendereihe „Sagenhaft“ auf eine spannende Reise durch das Oderhaff. Er erlebt eine wunderschöne Landschaft, mit mystischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Schatz, der noch immer als Geheimtipp gilt, mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Von einem Vogelschützer und Jäger lässt sich Axel in die Geheimnisse des Riether Werder einweihen. Das 79 Hektar kleine Eiland steht unter strengem Naturschutz.

 

Sonntag, 16. Juli

National Geographic WILD, 22.40 Uhr
Königin der Geparden
Afrikanische Akazienwälder und Steppen sind die Heimat der Raubkatzen, die für ihre Schnelligkeit und Anmut bekannt sind: Geparden. Viele von ihnen leben in den südöstlichen Savannen der Serengeti – so wie das Weibchen, das mit fünf Jungen verborgen im hohen Gras liegt und sie entspannt säugt. Doch solch friedliche Familienmomente sind äußerst selten, denn die Mutter muss schon bald wieder auf die Jagd. Und das ist ebenso notwendig wie gefährlich, denn ohne sie sind die Neugeborenen völlig schutzlos der Wildnis ausgeliefert. Besonders Löwen haben es auf den Gepardennachwuchs abgesehen…

 

Montag, 17. Juli

3sat, 17.05 Uhr
unterwegs – Kenia
In Kenia, dem Land der weiten Savannen und der großen Gastfreundschaft, leben Elefanten, Löwen und Giraffen in freier Wildnis. Andrea Jansen hat dort vielfältige Eindrücke gesammelt. Dabei wurde sie stets mit einem herzlichen „Karibu!“ Willkommen geheißen. In Lamu, an der Ostküste Kenias, beginnt ihre Reise. Die Zeit scheint hier zuweilen stehen geblieben, ganz im Gegensatz zu Nairobi, der nächsten Station. Auf das hektische Treiben in der Millionenstadt folgen endlose Weiten in der Masai Mara, dem Endpunkt von Andrea Jansens Reise. Mit dem Masai James erlebt Andrea Jansen die unvergessliche Wildnis Afrikas.

 

Montag, 17. Juli

National Geographic WILD, 22.40 Uhr
Kampf der Löwenkönige
Der Statistik nach erreicht nur einer von sieben Löwen das Erwachsenenalter. Die Lebensweise dieser Großkatzen gibt Naturschützern und Wissenschaftlern immer noch viele Rätsel auf. Die Dokumentation zeigt nun erstmals den Weg männlicher Löwen zu ebenso stolzen wie mächtigen Anführern ihrer Rudel. In jeder Generation liefern sich die Männchen Kämpfe auf Leben und Tod, um das beste Leittier zu ermitteln. Jeder Überlebende ist am Ende das Ergebnis einer gnadenlosen Auswahl aus dem Kampf gegen ältere oder nomadisierende Rivalen – aber auch gegen den Hunger in einer lebensfeindlichen Umgebung.

 

Dienstag, 18. Juli

3sat, 15.30 Uhr
Der Flug der Eule
Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Lange war ihr Bestand gefährdet. Nun versucht man, die Vögel wieder anzusiedeln.
Der Film erzählt die Geschichte eines Schleiereulen-Weibchens. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.

 

Dienstag, 18. Juli

3sat, 16.10 Uhr
Der Flug des Seeadlers
Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. In dem riesigen Naturschutzgebiet finden die Vögel alles, was sie zum Leben benötigen.
Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Ursprünglich war der Seeadler fast überall in Europa verbreitet. Doch durch Verfolgung, den erhöhten Einsatz von Pestiziden und durch die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert beinahe ausgerottet.
Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft mit vielen Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.

 

Dienstag, 18. Juli

hr fernsehen, 20.15 Uhr
Erlebnis Hessen: Im wilden Rheingauer Wald
Der Rheingauer Hinterlandswald ist Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Sicherlich auch eines der schönsten und ursprünglichsten, denn die steilen, schroffen Felsen sind nur schwer zu bewirtschaften, und Spaziergängern begegnet man nur selten. Die Wildkatze lebt hier, und den Luchs wollen einige auch schon gesehen haben: Vierzig Prozent der Fläche stehen inzwischen unter Schutz.
Harald Löschner weiß genau, wo man am besten Rehe und Hirsche, Wildschweine oder auch die scheuen Mufflons sehen kann. Er ist ganz in der Nähe aufgewachsen, hat sich immer gewünscht, hier Förster zu werden. Inzwischen ist er seit 25 Jahren Revierleiter im Hinterlandswald. Für den Biologen Markus Dietz ist der Rheingauer Wald ein Paradies für Fledermäuse – noch. Zwergfledermaus, Abendsegler, Langohr: Alle leben sie hier. Sogar die Bechsteinfledermaus kommt so häufig vor, wie nirgendwo sonst in Europa.

 

Dienstag, 18. Juli

Bayerisches Fernsehen, 22.00 Uhr
Faszination Wissen
Wölfe – In Bayern bald wieder heimisch?
Ein Blick in unsere Nachbarländer zeigt, dass die Auseinandersetzungen zwischen Wolfsfreunden und Wolfsgegnern mit der Anzahl der Tiere immer härter werden. Noch sind Wölfe in Bayern kein Problem, weil es hier keine Rudel gibt. Das kann sich aber sehr schnell ändern. Wird es dann gelingen, mit dem Wolf zu leben?
150 Jahre waren sie weg. Jetzt sind sie wieder da: Wölfe. In Nord- und Ostdeutschland leben seit über 15 Jahren wieder mehrere Rudel. Und wahrscheinlich bald auch in Bayern. Denn es sind mittlerweile nicht mehr nur einzelne Tiere, die durch den Freistaat ziehen. Zwei Wolfspaare haben sich bei uns angesiedelt: eines auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr, das andere im Bayerischen Wald.
Tierschützer freuen sich. Mitten im globalen Artensterben erobert sich der Wolf seinen alten Lebensraum zurück. Ganz anders sehen es viele Landwirte und Tierhalter. Vor allem diejenigen, die ihre Tiere nicht in Ställen, sondern draußen auf der Weide halten. Sie befürchten, dass ihre Tiere die ersten sind, die vom Wolf gerissen werden.
Ein Blick in unsere Nachbarländer zeigt, dass die Auseinandersetzungen zwischen Wolfsfreunden und –gegnern mit der Anzahl der Tiere immer härter werden. Noch sind Wölfe in Bayern kein Problem, weil es hier keine Rudel gibt. Das kann sich aber sehr schnell ändern. Und dann wird es spannend. Sind wir vorbereitet? Werden wir es schaffen, mit dem Wolf zu leben?

 

Mittwoch, 19. Juli

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Seehund ahoi!
„Seehund ahoi!“ zeigt seltene und eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Leben der Seehunde in der freien Natur, auf den Sandbänken in der Nordsee oder in der Helgoländer Düne.
Seehund Timmy hat Glück: Der „Seehundjäger“ Delf Wille findet das Waisenkind und bringt es in die Heuler-Aufzuchtstation nach Friedrichskoog. Die nächsten Monate werden sich Tierpfleger dort liebevoll um Timmy und die anderen mutterlosen Seehunde bis zu ihrer Auswilderung zurück in die Nordsee kümmern.
Jens Westphalen und Thoralf Grospitz ist ein sensibles wie beeindruckendes Porträt der liebenswerten Robben gelungen. Sie zeigen seltene und eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Leben der Seehunde in der freien Natur, auf den Sandbänken in der Nordsee oder in der Helgoländer Düne.
In ihrer Dokumentation geben die Filmemacher Einblicke in die Geschichte der Robbenjagd und verfolgen die Forschungsarbeit von Biologen. Mit Sendern markierte Tiere liefern wertvolle Daten über ihr Verhalten und ihren Lebensraum – wichtige Grundlagen für den Schutz der Robben. Außerdem bietet der Film intime Einblicke in das Leben der Kegelrobben. Einst vom Aussterben bedroht, sind die großen Verwandten der Seehunde seit einigen Jahren wieder auf der Helgoländer Düne heimisch.

 

Mittwoch, 19. Juli

Animal Planet, 21.45 Uhr
Das große Hunde-ABC: Best Of
Der Hund ist der beste Freund und Begleiter des Menschen. Mit 800 verschiedenen Hunderassen weltweit treten auch unterschiedliche Eigenschaften und Verhaltensweisen zutage. Welcher Windhund kann 50 Kilometer ohne Unterbrechung zurücklegen? Welche Rasse ist die kleinste der Welt? Und warum ist der Golden Retriever der perfekte Familienhund? Das große Hunde-ABC zeigt die erstaunlichsten Vierbeiner dieser Erde und ihre Beziehung zum Menschen. Hunde-Experten, Tierfreunde sowie Veterinäre liefern spannende Fakten und kuriose Einblicke in die Welt der Hunde.

Zeitraum: 20.Juli bis 02.Aug 2017

Donnerstag, 20. Juli

ARD-alpha, 15.00 Uhr
Planet Wissen
Katzen – geliebt und gejagt
Katzen sind die Lieblingshaustiere der Deutschen. Insgesamt 11,8 Millionen Stubentiger leben in deutschen Haushalten. Sie sind anmutig und eigenwillig. Katzenbesitzer lieben ihre Schmusetiger – Vogelfreunde dagegen hassen die Vogeljäger. Vor allem verwilderte Hauskatzen, die sich in der Natur rasant vermehren, sind ein Problem. Jedes Jahr werden tausende Katzen von Jägern abgeschossen. In NRW ist damit jetzt Schluss. Ein neues Jagdgesetz verbietet den Abschuss von Hauskatzen. Wie sich die ungewollte Flut verwilderter Hauskatzen eindämmen lässt und warum es noch kein bundesweit einheitliches Kastrationsgesetz gibt,

 

Donnerstag, 20. Juli

3sat, 15.35 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.

 

Freitag, 21. Juli

ARD-alpha, 16.00 Uhr
Faszination Wissen
Wölfe – In Bayern bald wieder heimisch?
Ein Blick in unsere Nachbarländer zeigt, dass die Auseinandersetzungen zwischen Wolfsfreunden und Wolfsgegnern mit der Anzahl der Tiere immer härter werden. Noch sind Wölfe in Bayern kein Problem, weil es hier keine Rudel gibt. Das kann sich aber sehr schnell ändern. Wird es dann gelingen, mit dem Wolf zu leben?
150 Jahre waren sie weg. Jetzt sind sie wieder da: Wölfe. In Nord- und Ostdeutschland leben seit über 15 Jahren wieder mehrere Rudel. Und wahrscheinlich bald auch in Bayern. Denn es sind mittlerweile nicht mehr nur einzelne Tiere, die durch den Freistaat ziehen. Zwei Wolfspaare haben sich bei uns angesiedelt: eines auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr, das andere im Bayerischen Wald.
Tierschützer freuen sich. Mitten im globalen Artensterben erobert sich der Wolf seinen alten Lebensraum zurück. Ganz anders sehen es viele Landwirte und Tierhalter. Vor allem diejenigen, die ihre Tiere nicht in Ställen, sondern draußen auf der Weide halten. Sie befürchten, dass ihre Tiere die ersten sind, die vom Wolf gerissen werden.
Ein Blick in unsere Nachbarländer zeigt, dass die Auseinandersetzungen zwischen Wolfsfreunden und –gegnern mit der Anzahl der Tiere immer härter werden. Noch sind Wölfe in Bayern kein Problem, weil es hier keine Rudel gibt. Das kann sich aber sehr schnell ändern. Und dann wird es spannend. Sind wir vorbereitet? Werden wir es schaffen, mit dem Wolf zu leben?

 

Freitag, 21. Juli

3sat, 17.00 Uhr
Der geheimnisvolle Nebelparder
Der Nebelparder steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, sein Bestand in Indien ist gefährdet. Zwei Nebelparder-Babys sollen im Dschungel von Indien ausgewildert werden. Der Fotograf Sandesh Kadur und der Tierarzt und Leiter des „Wildlife Trust of India“, Bhaskar Choudhury, sind mit dabei, wenn die Parder Jagen lernen und in der Wildnis ausgesetzt werden. Das Unterfangen ist nicht einfach: Auf die Wildkatzen warten viele Bedrohungen.

 

Samstag, 22. Juli

ZDFneo, 6.40 Uhr
Terra X
Eisige Welten
Fernab der modernen Industrieländer liegen die unendlichen Weiten grandioser, kaum berührter Naturlandschaften von Arktis und Antarktis. „Eisige Welten“ folgt dem Lauf der Jahreszeiten.
Arktischer Winter – der Planet zeigt sich von seiner feindseligsten Seite. In der nördlichen Hochpolarregion steht die Sonne monatelang unter dem Horizont. Die meisten Tiere sind vor Wochen nach Süden gewandert.
Der männliche Eisbär verbringt den Winter draußen auf dem gefrorenen Ozean. Er gehört zu den wenigen Geschöpfen, die diese Bedingungen aushalten. Die weiblichen Eisbären liegen an den windgeschützten Hängen unter dem Schnee. In der Zeit größter Kälte und Dunkelheit beginnt hier neues Leben. Das dokumentieren einmalige Aufnahmen.
Die Dreharbeiten zu der fünften Folge bedeuten mit Abstand die größte Herausforderung für das Team. Stürme von über 160 Kilometern pro Stunde verhindern über Tage das Filmen, Temperaturen bis zu minus 50 Grad treiben Menschen und Gerätschaften an ihre Belastungsgrenzen. Die empfindlichen Luftkameras versagen zunächst und es kommt zu gefährlichen Kurzschlüssen.
Im Taigawald nahe des Polarkreises Nordkanadas kämpft die Crew nicht nur gegen die Elemente, sondern ist gefangen von einem noch heftigeren Kampf um Leben und Tod: Wölfe jagen ein riesiges Bisonrudel mitten in der arktischen Wildnis. Die Bisons sind zehnmal so groß wie die Wölfe, doch die Jäger haben keine Wahl. Sie müssen angreifen, wenn sie nicht verhungern wollen.
Vom Helikopter aus gelingt es, die Hetzjagd einzufangen. Doch das Team geht noch weiter und setzt einen Kollegen am Boden ab, der ganz auf sich gestellt einen geeigneten Platz finden muss. „Ich war genau vor ihnen und die Büffel rannten direkt auf mich zu. Das bringt dein Herz zum Pochen.“ Für den Kameramann eine Nervenprobe. Ein falscher Schritt, und ein Bison hätte ihn töten können.
Alles geht gut und dem Team gelingt eine der emotionalsten und bildgewaltigsten Szenen, die je von einem solchen Kampf gefilmt wurden. Der arktische Winter ist brutal kalt, aber in der Antarktis sind die dunkelsten Monate sogar noch grausamer. Die männlichen Pinguine haben seit Monaten nichts gegessen und haben nur einander als Schutz vor den Sturmböen.
Zu den Höhepunkten dieser Folge zählen auch außergewöhnliche Szenerien des Lebens unter dem Eis, die man so tatsächlich noch nie gesehen hat. Es sind Bilder wie aus einer Science-Fiction-Welt. Was liegt unter der Spitze des Eisberges? Eine Welt gigantischer Wirbelloser, die wie Monster des tiefen Ozeans erscheinen.

 

Samstag, 22. Juli

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr
Welt der Tiere
Ein Sommer in den Bergen
Christian Herrmann zeigt in der Dokumentation „Ein Sommer in den Bergen“ das pulsierende Leben in dieser oft rauen und unwirtlichen Gegend. Wenn die tief verschneiten Flanken der Bergmassive immer weiter ausapern,  kehrt langsam das Leben in die Hochtäler der Alpen zurück. Murmeltiere erwachen aus ihrem Winterschlaf, Gämsen und Rothirsche bekommen ihren Nachwuchs, die Flora zeigt sich in ihrem prächtigsten Gewand.

 

Samstag, 22. Juli

3sat, 10.45 Uhr
Zauberberge – Die Wildnis der Hohen Tatra
Auch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen.
Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch „das kleinste Gebirge der Welt“. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend: Viele der 300 Gipfel sind über 2500 Meter hoch, die höchste – die Gerlachspitze – misst 2.655 Meter.
In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen.
Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.

 

Samstag, 22. Juli

hr fernsehen, 17.30 Uhr
Erlebnis Hessen: Im wilden Rheingauer Wald
Der Rheingauer Hinterlandswald ist Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Sicherlich auch eines der schönsten und ursprünglichsten, denn die steilen, schroffen Felsen sind nur schwer zu bewirtschaften, und Spaziergängern begegnet man nur selten. Die Wildkatze lebt hier, und den Luchs wollen einige auch schon gesehen haben: Vierzig Prozent der Fläche stehen inzwischen unter Schutz.
Harald Löschner weiß genau, wo man am besten Rehe und Hirsche, Wildschweine oder auch die scheuen Mufflons sehen kann. Er ist ganz in der Nähe aufgewachsen, hat sich immer gewünscht, hier Förster zu werden. Inzwischen ist er seit 25 Jahren Revierleiter im Hinterlandswald. Für den Biologen Markus Dietz ist der Rheingauer Wald ein Paradies für Fledermäuse – noch. Zwergfledermaus, Abendsegler, Langohr: Alle leben sie hier. Sogar die Bechsteinfledermaus kommt so häufig vor, wie nirgendwo sonst in Europa.

 

Sonntag, 23. Juli

hr fernsehen, 8.30 Uhr
Wildes Regensburg
Die Filmautorin Marion Pöllmann zeigt diese alte, weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel.

 

Sonntag, 23. Juli

3sat, 14.20 Uhr
Wildnisse im Herzen Europas – Österreichs Nationalparks
Vom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können. Sechs einzigartige Nationalparks behüten dieses Naturerbe.
Die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen, die Auenlandschaften der Donau, die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten Felswände im Gesäuse und die Mäander des Thayatals sind sechs einzigartige Lebensräume, sechs Paradiese der Artenvielfalt.
Der Film stellt diese Nationalparks vor. Durch die Sendung führt der Tierarzt und frühere Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien Helmut Pechlaner, der sich ein Leben lang für den Schutz bedrohter Tierarten und den Erhalt ihrer Lebensräume eingesetzt hat.

 

Montag, 24. Juli

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Der Nationalpark Sumava (Böhmerwald) in Tschechien
Nahezu geräuschlos bewegt sich der scheue Luchs durch die weiten ruhigen Bergwälder. Bis zu 350 Quadratkilometer umfasst sein Revier. Im Februar, wenn es sehr kalt ist, beginnt für ihn die heißeste Zeit im Leben. Ein paar Tage lang wird der Einzelgänger zu einer regelrechten Schmusekatze. Nur drei Minuten dauert der eigentliche Akt. Dann gehen die Partner wieder getrennte Wege. Anfang des letzten Jahrhunderts war der Luchs fast überall in Mitteleuropa ausgerottet. Seit 30 Jahren ist die größte europäische Raubkatze in den Nationalpark Šumava (Böhmerwald) zurückgekehrt. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wiederangesiedelt werden.
Versteckt im Wald ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. An einem klaren Bach haben sich Fischotter eingerichtet und die Birkhühner am Rande des Moores. Im dichten Heidestrauch sorgt auch das Kleine Nachtpfauenauge für Nachwuchs. 300 Eier presst der Falter dabei aus seinem Körper.
Der Šumava-Nationalpark befindet sich im Südwesten Tschechiens, an der Grenze zu Österreich und Deutschland, wo sich der kleinere Nationalpark Bayerischer Wald anschließt. Zusammen bilden sie das großflächigste geschützte mitteleuropäische Waldgebiet, das „Grüne Dach Europas“, eine wichtige Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer.

 

Montag, 24. Juli

3sat, 20.15 Uhr
Wildes Patagonien
Nirgendwo ist die Natur rauer, nirgendwo ist sie wilder als in Patagonien – der Heimat des ewigen Eises. Monika Birk lädt zu einer Reise durch die Region ein. Sie startet in der Mitte des Landes. Nach einem kleinen Abstecher in die Hauptstadt Chiles, Santiago de Chile, begibt sich Monika Birk auf die Ruta del Fin del Mundo. Es geht mitten durch die Pampas, vorbei an Seen, Fjorden und Gletschern. Es ist das Revier der Guanakos und der Kondoren. Ein Gebiet von unendlicher Schönheit, so beschrieben einst die ersten Europäer die Pampas.

 

Dienstag, 25. Juli

3sat, 13.15 Uhr
Die Vogesen
Eindrucksvolle Berglandschaften, ausgedehnte Wälder, ursprüngliche Täler und stille Moore – die Vogesen bilden ein Naturidyll im Herzen Europas. Gämse, Hirsche, Igel, Vögel, Schmetterlinge, Käfer und andere Tiere haben ihren Lebensraum in den Wäldern und Bergen der Region gefunden.

 

Dienstag, 25. Juli

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Jäger der Anden
Der Puma
Es ist schwer, einen Puma vor die Kamera zu bekommen. Uwe Müller und seinem Team ist das Unmögliche gelungen: Weit im Süden Chiles, in einer der schönsten Landschaften der Erde, dem Torres del Paine Nationalpark, konnten sie einer Puma-Familie über viele Monate lang folgen.
Die scheue Wildkatze lebt zwischen schroffen Bergen und türkisblauen Seen. Der Puma ist ein Jäger, der seine Beute, hauptsächlich Guanakos, überrascht. In großen Gruppen ziehen die friedlichen Pflanzenfresser, eine verwandte Art der Lamas, über die weiten Pampas des Nationalparks. Die Guanakos sind stets aufmerksam und jederzeit zur schnellen Flucht bereit. Doch in der zerklüfteten Landschaft des Nationalparks gibt es immer einen Strauch oder Felsen, hinter dem der Puma Deckung findet.
Die Tierfilmer sind mit der Kamera dabei, wenn die Puma-Mutter auf die Jagd geht, der nur wenige Wochen alte Puma-Nachwuchs im Spiel seine Kräfte misst, aufmerksame Guanakos einen Angriff gerade noch rechtzeitig bemerken oder die halbstarken Wildkatzen langsam selbstständig werden.
Drei Jahre lang war das Team den Raubkatzen auf der Spur, in einer der schönsten Bergregionen Südamerikas, aber unter widrigsten Bedingungen, extreme Witterungsverhältnisse inklusive. Besonders die unberechenbaren Winde Patagoniens, die Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h erreichen können, haben die Filmaufnahmen extrem erschwert. Hinzu kam das aufwändige Aufspüren der Raubkatzen: Jeden Morgen um drei Uhr begann die nervenaufreibende Suche mit Scheinwerfern. In der Nacht reflektieren die Augen der Pumas das Licht und geben so ihren Standort preis.
Doch Pumas haben keine festen Schlaf- oder Futterplätze, sie sind ständig auf Wanderschaft. Mitunter ließen sich die Berglöwen über Wochen nicht sehen. War die Suche dann doch erfolgreich, kam die nächste Hürde: den gewandten und aufmerksamen Katzen mit der schweren Kameraausrüstung im Gebirge zu folgen.
Mit Ausdauer und endloser Geduld ist es Uwe Müller und seinem Team gelungen, eine Puma-Mutter mit ihren drei Jungen von der Kinderstube bis zum Erwachsenwerden zu begleiten und bisher ungesehenes Verhalten filmisch mit der Kamera einzufangen.
Computergesteuerte Zeitraffer, Bilder einer Spezial-Thermokamera sowie Super-Zeitlupenaufnahmen und zeitaufwändige Verhaltensaufnahmen geben seltene Einblicke in die versteckte Lebensweise der Pumas, ihrer Beute, den Guanakos, und all derer, die von ihren Jagdzügen profitieren.

 

Dienstag, 25. Juli

Animal Planet, 16.00 Uhr
Wölfe
Dunkle Wildnis – Räuber der Nacht
Wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, kann schnell zu einem lebensgefährlichen Abenteuer werden. Vor allem nach Sonnenuntergang. Denn wenn es Nacht wird in der Wildnis, erwacht eine fremde und geheimnisvolle Tierwelt zum Leben: Hungrige Wölfe durchstreifen die Wälder, Fledermäuse schwärmen aus, Giftschlangen lauern im Unterholz.
In „Dunkle Wildnis – Räuber der Nacht“ wagt sich Tier-Experte Brandon McMillan in unzugängliche Gebiete auf der ganzen Welt, um mehr über das nächtliche Verhalten der Tiere zu erfahren. Er kämpft sich durch den peruanischen Dschungel, legt sich in der afrikanischen Savanne auf die Lauer und watet durch die Sümpfe der Everglades – immer auf der Suche nach nachtaktiven Exoten des Tierreichs. Ausgerüstet mit modernen Wärmebildkameras und neuester Infrarottechnik gelingt es McMillan, seltene Tierarten aufzuspüren und einzigartige Bilder ihres nächtlichen Lebens einzufangen.
Doch trotz jahrelanger Erfahrung muss der Abenteurer bei seinen Expeditionen stets auf der Hut und hellwach sein: Egal ob Löwen, Hyänen oder Alligatoren – unzählige Raubtiere gehen im Schutz der Dunkelheit auf Jagd nach Beute. Damit wird jeder Schritt zur tödlichen Gefahr.

 

Mittwoch, 26. Juli

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Der Jaguar
Unbekannter Dschungeljäger
Der Jaguar im brasilianischen Pantanal jagt am liebsten in der Dämmerung. Geschickt nutzt die große Raubkatze jede Deckung, um sich unbemerkt an ihre Beute anzupirschen. Erfolg bei der Jagd hat ein Jaguar aber nur an etwa jedem fünften Tag.
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas.
An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister stellt sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Er will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang: das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren?
Über vier Millionen Rinder weiden im Pantanal, es sind die größten Vieherden der Welt. Die Viehzucht ist der Hauptwirtschaftszweig im Pantanal. Die Pantaneiros, wie sich die Einheimischen nennen, zögern nicht, die unter Schutz stehende Raubkatze zu schießen, wenn sie sich in die Nähe der Herden wagt.
Christian Baumeisters größter Wunsch ist es, einen Jaguar bei der Jagd zu filmen. Unermüdlich folgt er den Spuren eines alten Männchens, bis er tatsächlich den spektakulären Angriff der Raubkatze auf einen Kaiman vor die Kamera bekommt. Er filmt packende Szenen, die zuvor so noch nie im Fernsehen zu sehen waren und die enorme Kraft der Großkatze zeigen.
Viele Jahre war Tierfilmer Christian Baumeister auf der Suche nach den geschmeidigen Jaguaren, bis ihm diese einzigartigen Aufnahmen gelangen.
Der Film gibt Einblicke in das geheimnisvolle Leben der Jaguare: auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen, die eindrucksvollen Aufnahmen zeigen die Raubkatze ungewöhnlich nah.

 

Mittwoch, 26. Juli

3sat, 20.15 Uhr
Mord in bester Gesellschaft – Der Tote im Elchwald
Kriminalfilm, Österreich 2008
Psychiater Wendelin Winter soll an der Universität Lund einen Vortrag über Jagd halten und reist mit seiner Tochter nach Schweden. Bei einer traditionellen Elchjagd geschieht ein Mord.

 

Mittwoch, 26. Juli

Phoenix, 20.15 Uhr
Unter Grizzlys
Das Abenteuer beginnt
Ein 25 mannstarkes Team von Top Wildlife – Kameraleuten und Bärenexperten schlägt für einige Wochen ihre Zelte mitten im Eldorado der Grizzlys auf. Mit großem technischen Aufwand gelingt es, den Zuschauer so tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen, wie es bisher noch nicht gelungen ist. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Koproduktion. Kann auch für „Unter Grizzlys – Drama in der Wildnis“ genutzt werden.

 

Donnerstag, 27. Juli

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildes Ruhrgebiet
Auf den ersten Blick wirkt die Landschaft an der Ruhr wie ein kleines Paradies. Doch nirgendwo sonst in Deutschland ist die Natur den Interessen des Menschen so zum Opfer gefallen. Über Jahrhunderte haben die Tiere dort ein Nischendasein geführt. Mit dem Rückgang der Industrie hat aber ein neues Kapitel im Ruhrgebiet begonnen: Stück für Stück erobern sich Pflanzen und Tiere zurück, was für immer verloren schien. Mehr noch: Industrieruinen und Brachen bieten anderswo vertriebenen Tieren oder ausgerotteten Pflanzen eine neue Heimat und locken sogar Raritäten an, die man sonst kaum noch findet.
Nach dem Wirtschaftswandel ist der Verfall von Industriewerken in Ruinen oft die billigste Option. Die Natur kann so weitgehend ungestört verlorenes Terrain zurückerobern. In ehemaligen Möllerbunkern wachsen Birken, der Fuchs zieht seine Jungen in einer alten Fabrikhalle groß, der Steinmarder jagt in einer stillgelegten Gießerei Mäuse.
Während sich die Ödlandraritäten oft im Verborgenen verstecken, sorgen die Rothirsche, die größten Tiere, die im Ruhrgebiet leben, jeden Herbst für lautes Spektakel. Die einst zur Deckung des Holzbedarfs im Bergbau angepflanzten Wälder der Üfter Mark bleiben heute weitgehend sich selbst überlassen und bieten den „Königen der Wälder“ einen idealen Platz für die Brunft. Nirgendwo sonst in Nordrhein-Westfalen lässt sich das eindrucksvolle Ereignis besser beobachten.
Die Zeche für den Raubbau im Ruhrgebiet bezahlte die Natur. Doch dank ihrer unglaublichen Regenerationskraft gelingt es ihr, selbst aus Ruinen das Beste zu machen. Das Ruhrgebiet verwandelt sich vom Kohlenpott zur Heimat für anpassungsfähige Tiere.

 

Donnerstag, 27. Juli

n-tv, 23.05 Uhr
Wilde Superwaffe – Die Raubkatze
Die Stärke des Löwen, die Geschwindigkeit des Geparden und die Größe des Tigers – Raubkatzen bilden die Spitze der an Land lebenden Jäger des Tierreichs. Doch welche Art kann am besten klettern? Wer ist am schnellsten? Brüllt der Löwe am lautesten oder wird der König der Tiere am Ende vom Thron gestoßen? Und was passiert, wenn man die besten Eigenschaften der hochspezialisierten Großkatzen kombiniert? Die n-tv Dokumentation reist in die Welt von Löwen, Tiger und Co. und zeigt, zu welchen Leistungen sie wirklich fähig sind.

 

Freitag, 28. Juli

Phoenix, 7.30 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

 

Freitag, 28. Juli

NDR Fernsehern, 14.15 Uhr
Unter Eisbären
Abenteuer in Russlands Arktis
Dreharbeiten in der Arktis zählen zu den schwierigsten im Bereich des Naturfilms. Kameramann Uwe Anders lebte auf der russischen Wrangelinsel vier Monate lang unter Eisbären, Polarfüchsen und Walrossen. Schutz boten nur ein Zelt oder einfache Holz- oder Blechhütten der russischen Wissenschaftler, die im kurzen Sommer auf der Insel leben und arbeiten.
Jeden Tag ging es mit einem geländegängigen Quad-Bike hinaus in die Tundra. Auf der Suche nach den kleinen und großen Dramen in der arktischen Tierwelt kam der Filmer einem Kampf zwischen Moschusochsen bedrohlich nahe, erlebte, wie geschickt Polarfüchse als Eierdiebe sind, und musste mit ansehen, dass eine Schneeeule nicht ausreichend Futter für beide Küken fand. Ein Highlight dieser Expedition war die Ankunft der Eisbären im Spätsommer. Wenn das Meereis zu brüchig wird, haben die „Herrscher der Arktis“ lieber festen Boden unter ihren Pranken. Ohne den Schutz eines geschlossenen Fahrzeugs kam es immer wieder zu intensiven Begegnungen zwischen Uwe Anders und den größten Landraubtieren der Erde. Glücklicherweise griffen diese nicht ein einziges Mal an. Der Film von Heiko De Groot berichtet vom abenteuerlichen Alltag am nördlichen Ende der Welt.

 

Freitag, 28. Juli

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
die nordstory – Grüne Großstadt
Natürlich Hannover
Heinz Pyka ist Hannovers Stadtjäger. Sein Jagdrevier umfasst fast 900 Hektar, von der Leinemasch bis mitten in die City. Tiere erobern zunehmend die Stadt. Vor allem Waschbären, Marder und Füchse haben sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt. So muss der Jäger auch manchmal mitten in der Stadt mit seinem Gewehr auf die Jagd gehen.

 

Samstag, 29. Juli

n-tv, 16.10 Uhr
Wilde Superwaffe – Die Raubkatze
Die Stärke des Löwen, die Geschwindigkeit des Geparden und die Größe des Tigers – Raubkatzen bilden die Spitze der an Land lebenden Jäger des Tierreichs. Doch welche Art kann am besten klettern? Wer ist am schnellsten?
Brüllt der Löwe am lautesten oder wird der König der Tiere am Ende vom Thron gestoßen? Und was passiert, wenn man die besten Eigenschaften der hochspezialisierten Großkatzen kombiniert? Die n-tv Dokumentation reist in die Welt von Löwen, Tiger und Co. und zeigt, zu welchen Leistungen sie wirklich fähig sind.

 

Samstag, 29. Juli

Animal Planet, 18.40 Uhr
Ein Tiger auf Menschenjagd
Im Herzen von Indien, am Fuße des Himalayas, erstreckt sich ein über 500 Quadratkilometer großes Waldgebiet. Der Corbett-Nationalpark – ein Schutzgebiet für zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tierarten, so auch für die größte Raubkatze der Welt: den Königstiger. Doch es gibt ein Problem: eines der Tigerweibchen scheint einen ausgeprägten Appetit auf Menschenfleisch zu haben. Die traurige Bilanz: zehn tote Bauern und Parkmitarbeiter, alle angefallen von der gleichen Tigerin. Jetzt macht sich eine Gruppe von Forschern und Jägern auf den Weg, um das aggressive Tier in den Tiefen der Wälder zu finden, und mehr über die ungewöhnliche Angriffslust gegenüber Zweibeinern zu erfahren. Die Dokumentation „Ein Tiger auf Menschenjagd“ begleitet die Expedition auf ihrer gefährlichen Tour durch den indischen Dschungel.

 

Samstag, 29. Juli

Animal Planet, 19.30 Uhr
Salmoni: Angriff aus dem Tierreich
Tiger
Manche Berichte von Wildtier-Attacken lesen sich wie Schauermärchen: Elefanten, die in Indien ganze Dörfer verwüsten, Tiger, die im Schutz der Dunkelheit auf Menschenjagd gehen oder Flusspferde, die in Afrika Angst und Schrecken verbreiten. Was veranlasst Tiere zu solchen Angriffen? Trägt der Mensch am Ende selbst die Verantwortung dafür? Zoologe und Wildtier-Experte Dave Salmoni startet in dieser Dokumentation eine Expedition zu Brennpunkten, an denen Mensch und Tier aneinander geraten. Vor Ort erforscht er die Hintergründe, die zu solchen Attacken führen können.
Vor 100 Jahren lebten in Indien rund 40.000 Tiger. Heute sind es nach Experten-Schätzung nur noch 4000. Die meisten Tiere findet man in den „Sundarbans“, einem riesigen Mangrovenwald im Grenzgebiet zwischen Indien und Bangladesch. Dort greifen die Großkatzen auch am häufigsten Menschen an. Königstiger können 300 Kilo schwer und 3 ½ Meter lang werden, trotzdem wagen sich die Tiere fast nie bis in menschliche Siedlungen vor. Sie greifen in der Regel nur Personen an, die ihre Dörfer verlassen, doch dann endet das Zusammentreffen mit den Raubkatzen meist tödlich. Tierforscher Dave Salmoni untersucht vor Ort, warum sich einige Exemplare im Lauf der Jahre zu wahren „Menschenfressern“ entwickelt haben.

 

Sonntag, 30. Juli

MDR Fernsehen, 9.00 Uhr
Unser Dorf hat Wochenende
Dankerode liegt im Unterharz und ist ein Ortsteil der Stadt Harzgerode. In den Wäldern rund ums Dorf gehen die Jäger auf die Pirsch – zweimal im Jahr auch ohne Flinte: da sammeln sie den Müll ein, den andere gedankenlos im Wald entsorgen. Geschossen wird auch im Schützenverein, Höhepunkte im Jahr sind das Bratwurstschießen und dann, wenn Schützenkönig und -königin ernannt werden.

 

Sonntag, 30. Juli

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Norddeutschland von oben
Von der Ostsee in den Harz
Die Jäger und Förster der Rotwild-Hegegemeinschaft wollen wissen, wie viele Hirsche es im Solling gibt. Nur dann kann die Abschussquote festgelegt werden. Wildbiologe Karsten Hupe fährt deshalb nachts mit Scheinwerfern los, leuchtet in Waldränder, auf Wiesen und Felder und zählt die Tiere, die in den Lichtkegel geraten.

 

Sonntag, 30. Juli

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Deutschlands wilde Küste
An der Ostsee liegt eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands mit ihren berühmten Wahrzeichen: Die Kreidefelsen von Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel empor und bieten den seltenen Wanderfalken geschützte Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf.

 

Montag, 31. Juli

ZDFinfo, 9.30 Uhr
Tschernobyl 86 – Deutschland und der GAU
Am 26. April 1986 barsten in Block vier des Lenin-Kraftwerkes die Brennstäbe. Nachts um 1:24 Uhr nahm die größte technische Katastrophe in der Geschichte der Menschheit ihren Anfang. 31 Jahre später ist die Tragödie vor Ort längst nicht zu Ende, und auch in Deutschland – vor allem in Bayern – werden noch immer radioaktiv verseuchte Wildschweine und Pilze entsorgt.

 

Montag, 31. Juli

arte, 10.25 Uhr
360° Geo Reportage
Kurt und seine Wölfe
Wie ticken Wölfe? Wer ist schlauer, Hund oder Wolf? Welche wölfischen Fähigkeiten hat der Hund aufgegeben, um mit dem Menschen leben zu können? Um dies herauszufinden, arbeitet Professor Kurt Kotrschal als Teil eines Forscherteams in Ernstbrunn bei Wien im einzigen Wolf Science Center der Welt. In diesem Jahr nimmt das Center einen neuen Wurf Timberwölfe auf, die, von Hand aufgezogen, im Alter von fünf Monaten in die bereits bestehenden Rudel eingegliedert werden sollen. „360° Geo Reportage“ hat die Forscher und ihre Zöglinge während dieser spannenden Zeit besucht.
12 Wölfe, 17 Hunde – mit diesen Tieren, die in unterschiedlich großen Gruppen leben, arbeiten die Forscher im Wolf Science Center bei Wien, um herauszufinden, wie sehr sich Hunde und Wölfe noch unterscheiden. In diesem Jahr nimmt das Center einen neuen Wurf Timberwölfe auf, die, von Hand aufgezogen, im Alter von fünf Monaten in die bereits bestehenden Rudel eingegliedert werden sollen. Als Vorfahren unserer Hunde übten Wölfe schon immer eine Faszination auf uns Menschen aus. Die einen lieben sie, die anderen fürchten sie. Doch richtig erforscht sind diese Tiere bis heute nicht. Das Wolfsforschungszentrum in Ernstbrunn bei Wien stellt sich nun dieser Aufgabe. Hier werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Wölfen und Hunden untersucht, und unter anderem wird erforscht, wie sehr der Wolf dem Menschen in seinem Sozialverhalten ähnelt. Dr. Friederike Range und Dr. Zsófia Virányi haben gemeinsam mit Prof. Kurt Kotrschal diese Einrichtung ins Leben gerufen. Bisher leben neben 17 Hunden auch 12 Wölfe im Wolfsforschungszentrum, alles erwachsene Tiere, die von den Forschern per Hand aufgezogen wurden. In diesem Frühjahr kommen neue Welpen hinzu, aus Russland und Kanada. Diese Jungtiere werden in Ernstbrunn ein neues Rudel bilden, bis sie im Herbst mit den Alttieren zusammengebracht werden. Nur durch diese intensive Aufzucht können die Wölfe zu den Partnertieren ausgebildet werden, die die Wissenschaftler für ihre Experimente brauchen. Seit 2008 gibt es das Projekt nun schon, diverse Erkenntnisse konnten schon gewonnen werden. Vieles ist noch unbekannt. Etwa, warum die Wölfe heulen. So sind diese neuen Jungtiere ein wichtiger Schritt zum Erkennen des Wesens der Wölfe. Dafür müssen die Forscher um Professor Kotrschal aber erst einmal ihr Vertrauen gewinnen.

 

Dienstag, 1. August

3sat, 13.20 Uhr
NETZ NATUR
Der Ruf des Falken
Die Naturreportage aus der Schweiz
Wanderfalken sind ein Sinnbild für Kraft und Schnelligkeit. Pestizide brachten sie an den Rand des Aussterbens. Heute sind die Wanderfalken wieder da.
Doch noch ist ihre Zukunft nicht gesichert. Wanderfalken sind ein Sinnbild des erfolgreichen Naturschutzes in den letzten 30 Jahren. Das Pestizid DDT brachte sie in den 1950er Jahren zu trauriger Berühmtheit.
Denn die Falken litten als Top Jäger besonders unter der Wirkung von DDT: Ihre Eierschalen wurden zu dünn und zerbrachen. Deshalb verschwanden sie vielerorts in Europa. Nach dem Verbot des berüchtigten Umweltgiftes erholten sich die Bestände. Heute gibt es in der Schweiz wieder rund 300 Brutpaare. Sie dringen selbst in Städte vor, wo neue Gefahren lauern.
Der Tierfilmer Vincent Chabloz hat im Jura in freier Natur atemberaubende Aufnahmen von Wanderfalken gedreht. Die Kamera folgt den Jagdkünsten der potenten Flieger: Sie zeigt sie, wie sie wie ein Pfeil durch Finken- und Starenschwärme schießen, wie sie ihre weißen, tollpatschigen Jungen in steilen Felswänden in schwindelerregender Höhe großziehen und dann fliegen lehren: Bilder, wie man sie in der Schweiz noch nie gesehen hat. Der Filmemacher hat auch mehrere Brutpaare über Jahre hinweg begleitet und sie an automatische Kameras gewöhnt – diese erlauben ohne Störung eine außergewöhnliche Nähe.
Der Wanderfalke nistet aber nicht nur in abgelegener Natur, sondern auch mitten in den Städten. Stadttauben und andere Vögel in den Städten, die vom Futterangebot des Menschen profitieren, sicherten ihm ein bequemes Leben. An hohen Gebäuden fühlt er sich wie an Felswänden zu Hause – wenn da nicht militante Taubenzüchter wären, die es auf ihn abgesehen haben.
„NETZ NATUR“ nähert sich dem stolzen Vogel behutsam und versucht, seine Natur zu ergründen: Wie wurde er zum schnellsten Vogel der Welt? Wie schaffte er seine weltweite Verbreitung auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis? Und wie sieht seine Zukunft aus? Der Falke gibt viele Antworten gleich selbst.

 

Dienstag, 1. August

3sat, 14.05 Uhr
NETZ NATUR
Rehbock, ledig, sucht …
Die Naturreportage aus der Schweiz
Rehe besitzen eine optimale Ausrüstung, um sich vor ihren natürlichen Feinden zu schützen: ihr Fell. Im Sommer und im Winter tragen sie Farben, die sie in ihrer Umgebung tarnen.
Auch ihre Körperform ist bestens angepasst an ein unscheinbares Leben im Dickicht. „NETZ NATUR“ hat die geheimnisvollen Waldtiere genauer unter die Lupe genommen und berichtet aus dem gefahrenvollen Leben eines Rehs.
Zusammengerollt und geduckt im hohen Gras liegt es da, ganz alleine. Seine Augen wenden den Blick ab. Das ist die Überlebensstrategie des neugeborenen Rehkitzes. Noch kann es vor Feinden nicht fliehen. Aber sein getüpfeltes Kleid tarnt es perfekt. Deswegen ist es auch für Bauern beim Wiesenmähen praktisch unsichtbar.
Um einige Rehe vor dem Tod zu retten, werden mittlerweile Drohnen mit Wärmebildkameras eingesetzt. Diese spüren die hilflosen Rehkitze in der Wiese auf, damit sie vor dem Mähtod gerettet werden können. Weiter schützen Warnanlagen mit Bewegungsmeldern Rehe davor, mit Verkehrsmitteln zusammenzustoßen.
Ganz andere Probleme hat ein Rehbock: Getrieben von seinem Instinkt rennt er seiner Herzdame nach. Diese lässt ihn jedoch geschickt zappeln. Ob er sie herumkriegt? Solche Aufnahmen sind Tierfilmer Felix Labhardt gelungen. Er filmte Rehe über drei Jahre hinweg und weiß genau, wie man sich in die Privatsphäre dieser Tiere begibt.

 

Dienstag, 1. August

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Phantome der Nacht
Afrikas unbekannte Wildtiere
Sie leben im Verborgenen oder jagen im Schutze der Nacht: „Afrikas heimliche Sieben“, das Stachelschwein, das Schuppentier, der Serval, das Erdferkel sowie die Ginster-, Falb- und Zibetkatze.
Dieser exklusive Klub steht im Mittelpunkt des Films. Ständig laufen die Tiere Gefahr, von den Top-Jägern wie Löwen und Leoparden angegriffen zu werden. Sie sehen in den Nachtschwärmern entweder fette Beute oder Konkurrenten. Beides kann für die sieben tödlich enden. Daher haben diese faszinierenden Tiere erstaunliche Überlebensstrategien entwickelt: Sie verschwinden im Untergrund wie das Erdferkel, sind hochgerüstet wie das Stachelschwein, gelten als Meister der Tarnung wie die Ginsterkatze oder präsentieren sich gut gepanzert wie das Schuppentier.
Die südafrikanischen Tierfilmer Stefania und Peter Lamberti mussten viel Geduld aufbringen, um sich diesen scheuen Tieren nähern zu können. Am Ende ist dabei eine Dokumentation entstanden, die Tierarten in den Mittelpunkt stellt, die nicht zu Afrikas „Big Five“ gehören. Nashörner, Elefanten, Büffel, Leoparden und Löwen mögen zwar beeindruckend sein, doch das Leben der „heimlichen“ Stars ist nicht minder aufregend als das ihrer berühmten Nachbarn.

 

Dienstag, 1. August

hr fernsehen, 20.15 Uhr
Erlebnis Hessen: Im Hohen Habichtswald
Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Das ganze Jahr über sind sie hier unterwegs, auf Wanderwegen, Radpisten, im Klettergarten. Am Hohen Gras, in über 600 Metern Höhe, läuft im Winter ein Skilift. Hobbyfotografen pirschen sich an Wildschwein, Dachs und Fuchs heran.
Für Revierförster Arnd Kauffeld ist der Habichtswald mehr als der Hausberg, den er seit seiner Kindheit kennt und liebt. Er muss dafür sorgen, dass dort auch genügend Geld erwirtschaftet wird mit Holz- und Wildverkauf.

 

Dienstag, 1. August

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Abenteuer Erde: Wildes Norwegen
Norwegen ist ein Land der Extreme. In verschiedener Hinsicht. Einerseits hat es (nach Island) die geringste Bevölkerungsdichte – andererseits durch seine zahllosen Fjorde mit über 25 Tausend Kilometern die mit Abstand längste Küstenlinie Europas.
Während an der Küste noch ein halbwegs gemäßigtes Klima herrscht, ist Norwegens Inland extrem kalt. In den riesigen Waldgebieten sind die Flüsse monatelang zugefrorenen. Taut das Eis im Frühling, werden sie oft zu reißenden Strömen. Für die dort lebenden Tiere ist beides nicht optimal. Ein junger Elch zum Beispiel schafft es nicht, den wilden Fluss schwimmend zu überqueren, verliert dadurch den Anschluss an sein Rudel und ist ungeschützt seinen Feinden ausgeliefert. Schafft er es, diese Situation zu überleben?
Sobald die Flüsse wieder zufrieren, gibt es ein anderes Problem, denn eine wichtige Nahrungsquelle – die Fische – sind monatelang unerreichbar. Um dennoch an Nahrung zu kommen, beobachten viele Tiere das größte Raubtier Norwegens – den Braunbären. Bevor er seinen Winterschlaf beginnt, geht er öfter als sonst auf die Jagd, um Fettgewebe anzulegen, damit er während der Winterruhe nicht verhungert. Hat er ein Tier erlegt, nutzen Adler, Eulen und vor allem Raben jeden Moment, den der Bär abwesend ist, um an der Beute teil zu haben. Sogar Rotfüchse versuchen hier ihr Glück – wenn auch mit weniger Erfolg.
Ihre Verwandten – die Polarfüchse – leben in den Hochebenen der norwegischen Gebirgslandschaft. In guten Jahren ist die Nahrungs-Situation hier besser, denn es wimmelt nur so von Lemmingen. Eine leichte Beute, die dem Polarfuchs erlaubt – mehr als in anderen Regionen der Welt – für reichlich Nachwuchs zu sorgen.
Aber auch größere Tiere sind hier zu Hause: gigantische Rentierherden ziehen über die Hochebenen – gemeinsam mit einem eher einsam lebenden Feind: dem Vielfraß.

 

Mittwoch, 2. August

WDR Fernsehen, 8.05 Uhr
Bens Ranger Tagebuch
Löwen auf der Spur
Der „König der Tiere“ ist nicht leicht zu finden. Samuel, der „Löwen-Mann“ ist Spezialist auf diesem Gebiet und folgt den Raubkatzen mit technischen Hilfsmitteln: Einige Löwen tragen Halsbänder mit eingebautem Peilsender. Jeden Tag fährt Samuel mit Antenne und Empfangsgerät durch den Naturpark und sucht die Tiere, um mehr über Anzahl, Verbreitung und Jagdreviere zu erfahren. Und Ben darf heute mit fahren. Früh am Morgen geht es los. Das ist die beste Zeit, Löwen zu entdecken. Ben ist von der Technik begeistert und übernimmt die Arbeit mit der Antenne und dem Empfangsgerät.

 

Mittwoch, 2. August

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Hollywoods schlaue Füchse
Amerikas seltenstes Raubtier
Durch Industrieansiedlungen sowie Straßen- und Wohnungsbau im einstigen Naturparadies Kalifornien wird der Kitfuchs zunehmend aus seiner Heimat verdrängt. Die katzengroßen Raubtiere aus der Familie der Füchse standen deshalb kurz vor der Ausrottung; doch sie haben ein neues Refugium gefunden: In der Traumfabrik Hollywood, nur wenige Meter von der menschlichen Zivilisation entfernt, haben sich bereits mehrere Hundert Kitfüchse niedergelassen. In Nachbarschaft zu Kneipen, Kinos und Golfplätzen legen
die schlauen Vierbeiner ihre unterirdischen Behausungen an. Der Mensch als ihr größter Feind, so scheint es, könnte zum Freund werden.
Der Film begleitet ein Geschwisterpaar, das unter der Anleitung seiner Großmutter geschickt die Vorzüge des Nachtlebens für sich zu nutzen weiß. Auf den Streifzügen stehen Popcorn ebenso wie achtlos weggeworfene Pommes frites auf dem Speiseplan der beiden kleinen Kitfüchse. Doch auch das Leben in der Stadt ist für diese zarten Geschöpfe voller Gefahren: stark befahrene Straßen müssen überquert werden, und nicht alle Menschen lieben diese Tiere. Immer wieder sorgen deshalb Vandalen für Schlagzeilen, die die Eingänge zu den Bauten der Füchse zuschütten. Die Tiere sitzen dann in der Falle und ersticken qualvoll.
Doch die beiden Kitfüchse haben Glück und überleben die wichtigen ersten fünf Monate. Dann sind sie groß und kräftig genug, um ihre eigenen Wege gehen zu können. Der Bruder entscheidet sich für den einsamen Gang zurück in die Natur Kaliforniens, wo ihn vor allem der Hunger quälen wird. Seine Schwester bleibt hingegen in der Stadt. Sie will bald eine eigene Familie gründen, eine ebenfalls große Herausforderung. Durchschlagen werden sich beide, schließlich gilt bei ihnen das Motto: klein aber clever!

 

Mittwoch, 2. August

arte, 15.20 Uhr
Tierische Überlebenskünstler
Füchse
Bestimmte Tierarten haben sich besonders gut an ihre Umwelt angepasst. Die Dokumentationsreihe zeichnet die Evolution dieser Arten nach und demonstriert ihre erstaunlichen körperlichen Eigenschaften. So gelingt es dem Fuchs aufgrund seiner Intelligenz und der Ausprägung bestimmter physischer Merkmale, seinen Platz in unterschiedlichen Ökosystemen zu behaupten.
Aufgrund der ständig wachsenden Weltbevölkerung gelingt es zahlreichen fleischfressenden Tierarten nur unter Schwierigkeiten, ihr Überleben zu sichern. Eine Ausnahme bildet der Fuchs. Seine Population wächst stetig, und sein geografisches Verbreitungsgebiet vergrößert sich zunehmend. Den Schlüssel zu diesem Erfolg bilden der scharfe Sinn, die hohe Intelligenz und die ausgeprägte Anpassungsfähigkeit. Neuen Forschungsergebnissen zufolge können Füchse dank ihrer vertikalen Schlitzpupillen sogar tagsüber in heißen und staubigen Wüsten jagen. Weiterhin wurde nachgewiesen, dass Füchse das Magnetfeld der Erde nutzen, um eine Beute mitten im Sprung zu orten. Außerdem hält sie die regelmäßige Ernährung mit Aas gesund.

 

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Zeitraum: 03.Aug bis 16.Aug 2017

Donnerstag, 3. August

NDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Berg und Bergler – Der Ortler
Fast 4.000 Meter ragt der Ortler in den Südtiroler Himmel. Der höchste Berg der Ostalpen ist ein gewaltiger Koloss aus Fels und Eis. Unter Bergsteigern genießt er höchsten Respekt, seine Gipfelbesteigung ist ein hochalpines Abenteuer. Der Film porträtiert den Ortler und die Menschen, die in seiner Nähe wohnen und deren Leben von diesem Berg geprägt ist. Mit einer Gruppe Bergsteiger geht es auf den Gipfel. Dabei wird ein ehemaliger Wilderer begleitet, der auf Jagd nach Bildern von Steinböcken im Naturpark ist.

 

Donnerstag, 3. August

3sat, 16.55 Uhr
Der Bärenmann
Seit dreißig Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat.
Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst – gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland.
In all den Jahren hatte Reno Sommerhalder Tausende von Begegnungen mit Bären. Ganze fünf Mal musste er dabei sein Pfefferspray einsetzen, um eine potenziell gefährliche Situation abzuwenden. Doch eigentliche Ernstfälle waren auch das nicht. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt auch, dass die Schweiz – vor allem das Tessin – durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären, wie er in diesem Film ausführt.
Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf auch für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains – und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrößert werden. Dagegen kämpft der Kanadaschweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder, die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als „Ersatzmutter“ für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären durch das Tigerland unterwegs.
Sommerhalder findet sein Auskommen als Vortragsreisender, als Buchautor – und auch als Bärenführer, vor allem in Alaska. Dort, in der bärenreichen Küstengegend, führt er seit Jahren Besucher in die Nähe der beeindruckenden Tiere. Viele der Bären kennt er von früheren Aufenthalten, gab ihnen sogar Namen – und die Tiere scheinen auch Sommerhalder zu kennen, ihm gar zu vertrauen. Ansonsten sehr misstrauische, vorsichtige Bärenmütter mit Jungen suchen die Nähe zu Sommerhalder. Womöglich gibt ihnen dies etwas Sicherheit vor aggressiven Bärenmännchen. Gewiss, Bärentouren sind nicht unproblematisch, weshalb Sommerhalder nur kleine Gruppen in die Wildnis führt und darauf achtet, so wenig Störung wie möglich zu verursachen.

 

Freitag, 4. August

3sat, 5.10 Uhr
Auf der Spur des Luchses
Der Luchs ist ein Einzelgänger und extrem scheu. Die Reportage zeigt außergewöhnliche Aufnahmen des Luchses in der Schweiz. Dort ist er vor allem in den Voralpen und im Jura zu Hause.
Der leidenschaftliche Tierfotograf Laurent Geslin ist begeistert vom europäischen Luchs und betreibt großen Aufwand, um dieses scheue Tier auf Fotos bannen zu können.
Er versteckt Fotofallen an Stellen, an denen er darauf hofft, dass dieses Phantom des heimischen Waldes den Verschluss der getarnten Kamera auslöst. Der Luchs ist bis jetzt ein in freier Wildbahn wenig erforschtes Tier und gilt vielen Naturforschern gleichsam als heiliger Gral. Die Reportage von Raphaël Engel berichtet von einem stillen Abenteuer im winterlichen Jura, in dem der Fotograf auf seiner Suche nach dem Luchs auch auf Wildhüter, Biologen und Natur-Enthusiasten trifft.

 

Freitag, 4. August

WDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Abenteuer Erde: Wildes Norwegen
Während an der Küste noch ein halbwegs gemäßigtes Klima herrscht, ist Norwegens Inland extrem kalt. In den riesigen Waldgebieten sind die Flüsse monatelang zugefrorenen. Taut das Eis im Frühling, werden sie oft zu reißenden Strömen. Für die dort lebenden Tiere ist beides nicht optimal. Ein junger Elch zum Beispiel schafft es nicht, den wilden Fluss schwimmend zu überqueren, verliert dadurch den Anschluss an sein Rudel und ist ungeschützt seinen Feinden ausgeliefert. Schafft er es, diese Situation zu überleben?
Sobald die Flüsse wieder zufrieren, gibt es ein anderes Problem, denn eine wichtige Nahrungsquelle – die Fische – sind monatelang unerreichbar. Um dennoch an Nahrung zu kommen, beobachten viele Tiere das größte Raubtier Norwegens – den Braunbären. Bevor er seinen Winterschlaf beginnt, geht er öfter als sonst auf die Jagd, um Fettgewebe anzulegen, damit er während der Winterruhe nicht verhungert. Hat er ein Tier erlegt, nutzen Adler, Eulen und vor allem Raben jeden Moment, den der Bär abwesend ist, um an der Beute teil zu haben. Sogar Rotfüchse versuchen hier ihr Glück – wenn auch mit weniger Erfolg.
Ihre Verwandten – die Polarfüchse – leben in den Hochebenen der norwegischen Gebirgslandschaft. In guten Jahren ist die Nahrungs-Situation hier besser, denn es wimmelt nur so von Lemmingen. Eine leichte Beute, die dem Polarfuchs erlaubt – mehr als in anderen Regionen der Welt – für reichlich Nachwuchs zu sorgen.
Aber auch größere Tiere sind hier zu Hause: gigantische Rentierherden ziehen über die Hochebenen – gemeinsam mit einem eher einsam lebenden Feind: dem Vielfraß.
Die steilen Felshänge der Nordküste werden vor allem von Vögeln bevölkert. Papageitaucher und Basstölpel haben hier ihre riesigen Brutkolonien. Weißwangengänse dagegen machen nur einen Zwischenstopp. Ihre Brutkolonien liegen noch weiter nördlich: auf Spitzbergen. Einer arktischen Region, in der auch Walrosse zu Hause sind, die dort aber nur dank ihres dicken Fettpanzers überleben können. Die erwachsenen Tiere sind ungefährdet – die Jungtiere dagegen haben auch hier einen Feind: den Eisbären. Rund 1.500 Kilometer von seinen Verwandten, den Braunbären, entfernt, lebt er auf Spitzbergen in der rauesten Gegend des Landes.
Keines der Tiere Norwegens führt ein wirklich leichtes Leben – aber alle haben eines gemein: sie leben in einigen der faszinierenden Landschaften Europas.

 

Freitag, 4. August

3sat, 14.05 Uhr
Im Herzen Afrikas
Der Boubandjida-Nationalpark im Norden von Kamerun ist 2200 Quadratkilometer groß, eines der artenreichsten Schutzgebiete und Heimat der größten Elefantenpopulation im zentralen Afrika.
In der von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Buschsavanne gibt es außerdem seltene Antilopen, Raubtiere wie Panther und Löwen und unzählige Vogelarten. Der Franzose Paul Bour ist seit mehr als fünf Jahren als Berater im Park tätig.
Gemeinsam mit seinem kamerunischen Kollegen Alexandre Vailia N’Gertou kämpft er für die Erhaltung dieses beeindruckenden Naturreservoirs und vermittelt, wenn es um Konflikte zwischen Naturschutz und den Interessen der Bevölkerung geht. Es ist nicht immer einfach, die Bewohner der angrenzenden Dörfer vom Nutzen des Naturschutzes zu überzeugen: Es gibt Hirten, die ihre Rinder weiden lassen wollen, Bauern, die Ackerfläche benötigen, um ihre Familien zu ernähren, und Brandrodung betreiben, und es gibt das Problem der Wilderei.
Dennoch trägt die Arbeit der Parkschützer ihre Früchte – inzwischen sogar über die Grenzen des Kameruns hinweg. Im angrenzenden Tschad kämpft ein Verbündeter für die Errichtung eines Naturreservats nach dem Vorbild Boubandjidas: Dorfchef Paul Tao hat es geschafft, die eigene Bevölkerung von nachhaltiger Landwirtschaft zu überzeugen und seine Regierung von einem ambitionierten Plan: Auch der Tschad soll in der Grenzregion einen Nationalpark bekommen – den Séna-Oura Park. Das Besondere an diesem Projekt ist die geplante Zusammenlegung mit dem Boubandjida-Park auf der kamerunischen Seite – ein ambitioniertes länderüberschreitendes Projekt in Zentralafrika.

 

Samstag, 5. August

ZDFneo, 7.00 Uhr
Terra X
Geschichte der Tiere: Der Hund
Hund und Katze sind die beliebtesten und treuesten Wegbegleiter des Menschen. Die zweiteilige „Terra X“-Reihe erzählt alles Wissenswerte dieser einzigartigen Erfolgsstory.
Im Mittelpunkt der ersten Folge steht die Kulturgeschichte des Hundes. Sie beginnt mit dem Lagerwolf. In grauer Vorzeit geht er mit dem Menschen eine Zweckbeziehung ein. Aus anfänglichem Misstrauen entstehen Zuneigung und enge Bindung.
„Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos.“ Eine Erkenntnis, die zuerst der deutsche Schauspieler Heinz Rühmann formuliert hat, bevor Loriot sie später ein wenig präzisierte. Für den deutschen Humoristen war ein Leben ohne Mops unter keinen Umständen vorstellbar. Rund sieben Millionen Hundehalter in Deutschland geben beiden prominenten Künstlern recht. Der Hund ist nicht nur das erste Haustier, sondern auch der beste Freund des Menschen.
Liebe auf den ersten Blick ist es nicht, als sich Grauwolf und Mensch zum ersten Mal begegnen. „Canis lupus“ ist vom Hunger getrieben und stöbert in der Müllhalde einer Steinzeitsiedlung. Mit der Großen Eiszeit ist das friedlich grasende Großwild abgewandert. Die neuen Beutetiere sind kleiner, schreckhafter und flinker. Die Jagd im Rudel kostet mehr Kraft, erfordert anderes Vorgehen und bringt längst nicht immer den gewünschten Erfolg. Die schwierigen Verhältnisse in der Umwelt zwingen Mensch und Wolf zu einer bis dahin nie dagewesenen Kooperation, sagen Forscher.
Der Mensch folgt der Fährte der Wölfe, die mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn selbst drei Tage alte Spuren wittern können. Im Gegenzug duldet er, wenn die scheuen Tiere in ihre Siedlungen eindringen und sich über die Essensreste hermachen. Aus gegenseitiger Duldung wird allmählich Zutrauen – die Evolution bringt den Lagerwolf hervor. Er ist dem Wolf zwar genetisch noch näher als dem Hund, aber im Verhalten zeigt er sich bereits deutlich zutraulicher und lebt im losen Verbund mit der Gemeinschaft. Der Lagerwolf gilt als direkter Vorfahr des Hundes, der seinen Siegeszug als treuer Wegbegleiter des Menschen vermutlich in der Zeit antritt, als aus Jägern und Sammlern Bauern und Viehzüchter werden. Schon damals übernimmt der Hund Aufgaben als Wach- und Hütehund. Und er stellt seine hohe soziale Anpassungsfähigkeit unter Beweis. Eigenschaften, die ihm Jahrtausende später gottgleichen Status bescheren.
Dass der Hund eines Thrones wert ist, haben viele Hochkulturen gewusst. Die Ägypter ernennen den schakalköpfigen Anubis zum obersten Richter ihres Totenreichs. Die Griechen suchen eher nach rationalen Erklärungen für das außergewöhnliche Wesen des Hundes. Der Philosoph Xenophon liefert die erste wissenschaftliche Abhandlung über Erziehung, Fährtenarbeit und Verhalten. Die Römer gehen noch einen Schritt weiter: Sie züchten unterschiedliche Jagdhund-Rassen, führen aus dem Ausland Luxushündchen ein, schicken Kampfhunde in die Arena und halten Hunde, die vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt werden.
Mit der Christianisierung ändert sich die gesellschaftliche Wertschätzung der Vierbeiner. Die Kirche entdeckt ihre vermeintlich dunkle Seite als Begleiter von Hexen und Dämonen. Als die Bestiarien im 10. Jahrhundert aufkommen, hat sich die Lage schon wieder etwas entspannt. Der Hund wird zur Symbolfigur menschlicher Tugenden wie Treue, Wachsamkeit und Mut. Kaiser, Könige und Adlige präsentieren sich stolz mit ihren Lieblingen. Der Hund avanciert zum Prestigeobjekt.
Welche Rasse zu wem passt, ist über Jahrhunderte aber nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern vor allem der eigenen gesellschaftlichen Stellung. Daran hat sich womöglich bis heute nicht viel geändert, aber inzwischen hat der Hund vor allem das Herz des Menschen erobert. Er ist sein bester Freund, sein Kind- oder Partnerersatz. Er versteht auch ohne Worte, er liebt bedingungslos. Die Moderne verhilft ihm vielleicht zur größten Wertschätzung in der Jahrtausende alten Geschichte zwischen Mensch und Hund.

 

Samstag, 5. August

ZDFneo, 10.00 Uhr
Terra X
Der sechste Sinn der Tiere
Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend – die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets.
Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen Lösungen – und sie haben eine heiße Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, frühzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn über Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen.
Der Mensch muss sich nur einklinken und die gelieferten Informationen richtig interpretieren. „Terra X – Der sechste Sinn der Tiere“ begleitet führende Wissenschaftler auf eine spannende Expedition rund um den Globus in extreme Gebiete dieser Erde.
Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, ist einer der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Seine Vision: in naher Zukunft ein ganzes Netz aus tierischen Frühwarnindikatoren zu entwickeln, immer am Puls der Erde, um bei extremen Naturereignissen Menschenleben zu retten.

 

Samstag, 5. August

MDR Fernsehen, 12.45 Uhr
Unser Dorf hat Wochenende
Dankerode
Dankerode liegt im Unterharz und ist ein Ortsteil der Stadt Harzgerode. In den Wäldern rund ums Dorf gehen die Jäger auf die Pirsch – zweimal im Jahr auch ohne Flinte: da sammeln sie den Müll ein, den andere gedankenlos im Wald entsorgen. Geschossen wird auch im Schützenverein, Höhepunkte im Jahr sind das Bratwurstschießen und dann, wenn Schützenkönig und -königin ernannt werden.

 

Samstag, 5. August

rbb Fernsehen, 18.30 Uhr
Die rbb Reporter – Die Rückkehr der Wölfe
Geliebt, geduldet, gehasst
„Im alten Militärgebiet kann der Wolf gerne sein, aber bitte nicht in der Nähe meiner Kälber“, meint der Landwirt, der nachts nicht mehr schlafen kann, wenn die Kühe brüllen. Glücksmomente gibt es für die Rudelbeobachterin, wenn die Wildkamera gute Fotos schießt. Abschießen würde ihn gern mancher Jäger, weil der Wolf die Rehe wegholt. Das freut wiederum den Förster, denn weniger Wild ist gut für seinen Wald. Der Schäfer hat „aufgerüstet“, mit speziellen Hunden, und ist ziemlich gelassen.
Der Wolf spaltet die Gemüter, auch im Gebiet der Lieberoser Heide. In ihrem Buch „Wölfe. Ein Porträt“ schreibt Petra Ahne: „Es passiert etwas mit einer Landschaft, in der Wölfe leben. Ihre unsichtbare Anwesenheit ist wie eine leise Melodie, die die Stimmung verändert. Indem sie ihre Fremdheit und Ungreifbarkeit in den Wald tragen, machen sie aus ihm einen reicheren, geheimnisvollen Ort.“

 

Samstag, 5. August

SWR Fernsehen, 18.45 Uhr
Das vergessliche Eichhörnchen
Eichhörnchen sind zweifellos die Charaktertiere unserer Heimat. Neben Wäldern bewohnen sie auch Stadtparks, wo die eigentlich sehr scheuen Tiere das Vertrauen der Menschen gewonnen haben und sich in deren Nähe sicher fühlen. Ständig sind sie auf Futtersuche, und was sie nicht gleich fressen können, legen sie als Vorrat an. Dabei werden sie oftmals von anderen Tieren beobachtet. Rabenkrähen, aber auch Eichelhäher versuchen, ihnen ständig etwas abzuluchsen. Die Verluste sind für die Hörnchen gering, und so wuseln sie unbeirrt weiter. Es ist ein ständiges Suchen, Wiederfinden und anderswo Verstecken.

 

Samstag, 5. August

hr fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Deutschland: Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur: seien es seltene Kreuzottern im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, oder der Wanderfalter aus Afrika.
Highspeed- und andere Spezialkameras geben einzigartige Einblicke bis in die Welt kleinster Tiere. Umso überdimensionierter wirken Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Im Spessart erzählen selbst die Bäume und Pflanzen Geschichten. Über zwei Jahre lang sammelten verschiedene Kamerateams Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten – und die Schönheit dieses wertvollen Landstriches betonen.

 

Sonntag, 6. August

hr fernsehen, 9.05 Uhr
Erlebnis Hessen: Im Hohen Habichtswald
Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Das ganze Jahr über sind sie hier unterwegs, auf Wanderwegen, Radpisten, im Klettergarten. Am Hohen Gras, in über 600 Metern Höhe, läuft im Winter ein Skilift. Hobbyfotografen pirschen sich an Wildschwein, Dachs und Fuchs heran. Ausflugsziele für die ganze Familie sind verschiedene Gasthäuser, die sich meist schon vor vielen Jahren oben am Berg ansiedelten, darunter die älteste Gaststätte, Elfbuchen,

 

Sonntag, 6. August

3sat, 18.30 Uhr
SCHWEIZWEIT: Wildes Tessin
Das Onsernonetal ist eines der faszinierendsten und wildesten Täler der Südschweiz. Urwaldähnliche Wälder überdecken die steilen Hügel, auf deren Anhöhen sonnenverwöhnte Dörfer thronen.
Dort wo die afrikanische Kontinentalplatte auf die europäische stößt, liegt der wilde Süden der Schweiz. Westlich von Locarno gelegen, gilt das Onsernonetal als Favorit für einen Tessiner Nationalpark.
Die Natur ist eindrücklich, aber das Leben für die Bewohner ist hart, und Arbeit findet sich nur schwer. Deshalb hat sich das Tal in den letzten Jahrzehnten ziemlich entvölkert. Zwei Bewohner des Tales möchten dem Entgegenwirken: Der Lehrer und neue „Mühlenbetreiber“ Ilario Garbani und der Steindach-Decker Franco Varini. Beide lieben die intakte Natur des Tales und die überlieferten Traditionen der Region. Sie hoffen darauf, dass das Onsernonetal den Status eines Nationalparks erhalten wird und dadurch ein sanfter und nachhaltiger Tourismus entstehen könnte, der den Talbewohnern ökonomisch eine Zukunft zu bieten hätte.

 

Montag, 7. August

Animal Planet, 16.05 Uhr
Florida-Panther
In dieser Episode macht sich Brandon McMillan in den amerikanischen Everglades auf die Suche nach einer sehr seltenen, vom Aussterben bedrohten, Spezies. Experten schätzen, dass in dem rund 30.000 Quadratkilometer großen subtropischen Feuchtgebiet nur noch knapp 100 Exemplare dieser Tierart leben – die Rede ist vom Florida-Panther, einer Unterart des Pumas. Eine dieser nachtaktiven Raubkatzen in der stockdusteren Wildnis aufzustöbern, ist ein extrem schwieriges Unterfangen, denn die Tiere wissen sich in ihrer natürlichen Umgebung gut zu verbergen. Außerdem legen Florida-Panther innerhalb eines Monats Entfernungen bis zu 1000 Kilometer zurück, das heißt, wer die Tiere in der endlosen Sumpflandschaft bei der Jagd beobachten und filmen möchte, braucht ebenso viel Glück, wie Geduld.

 

Montag, 7. August

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Deutschland: Der Thüringer Wald
Tierfilmer Uwe Müller und sein Team machen eine Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und seiner reizvollen Umgebung.
Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester und auch die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung.

 

Dienstag, 8. August

WDR Fernsehen, 8.05 Uhr
Bens Ranger Tagebuch
Am Elefanten-Fluss
Ben nimmt an einer mehrtägigen Patrouille im Busch teil. Die Ranger sollen den Bestand an Wildtieren in einen entlegenen Teil des Naturschutzgebietes prüfen und vor Wilderern schützen. Ben wird zum ersten Mal mitten in der Wildnis zelten! Schon beim Aufbau die erste Aufregung: Eine Elefantenherde durchstreift nahe dem Nachtlager das Gebüsch! Sie sind auf dem Weg zum Fluss, doch leider haben Ben und die Ranger ihr Zelt direkt an der Wasserstelle der Dickhäuter platziert! In der Abenddämmerung geht Ben mit einem der Ranger die Elefanten am Fluss beobachten. Ben sorgt sich: wie wird er die Nacht in dem Zelt überstehen?

 

Dienstag, 8. August

ZDFinfo, 12.00 Uhr
Terra Xpress
Der Förster und das Stubenschwein
Ein Förster zieht einen verwaisten Frischling mit der Flasche auf, eine Biologin wird Ersatzmutter eines Luchs-Babys. Was wird aus den Tierbabys, wenn sie von den Menschen getrennt werden?
Wenn etwa aus dem süßen Wildschwein-Baby ein Kraftpaket wird, das die Möbel zerlegt. Wohin mit einem wilden Tier, das sich an den Menschen gewöhnt hat? Außerdem: Wie ein Riesen-Findling auf einen niedersächsischen Acker kommt und welche Folgen das für den Bauern hat.

 

Dienstag, 8. August

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Die Rückkehr der Raubtiere
Wolf, Luchs und Bär auf dem Vormarsch
Kann man in Deutschland wieder mit großen Raubtieren leben? In Natur und Wildnis ist das möglich. Aber wie fühlt es sich an, wenn Wolf, Luchs und Bär im Wald vor der Haustür Beute jagen, in dem man selber spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt?
2012 hat das erste wieder heimische Wolfspaar in Niedersachsen Junge bekommen. Das am westlichsten zwischen Hamburg und Hannover lebende Wolfrudel jagt keine zehn Kilometer von der A7 entfernt in der Heide.
Der NDR Journalist Tim Berendonk ist auf das Thema der rückkehrenden Raubtiere aufmerksam geworden, und es lässt ihn nicht mehr los. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller recherchiert er hier im Norden und in den Ländern, in denen diese Tiere nie ganz ausgerottet wurden. Die beiden reisen durch Finnland. Sie wollen erfahren, wie dort Landbevölkerung, Rentierzüchter und Jäger mit Wölfen, Luchsen und Bären klarkommen. Und auch, wie die großen Raubtiere zunehmend zum touristischen Magneten werden.
In Deutschland ist die Situation ganz anders: Vor 150 bis 200 Jahren rotteten die Menschen Wolf, Luchs und Bär in Deutschland und Mitteleuropa aus. Nachdem der Schutz der Tiere in der EU gesetzlich verankert wurde, kehren sie zurück. Sie dringen, vor allem im ländlichen Raum, immer weiter vor. Wolf, Luchs oder Bär sind aber nicht immer gern gesehen. Spätestens wenn tote Schafe, gerissen von den Raubtieren, auf der Weide liegen, ist die Willkommensfreude bei den Menschen getrübt.
Doch die wilden Tiere töten, um zu leben! Sie verteidigen, ebenso wie der Mensch, ihr Territorium und ihre Familie. Und sie sind nach menschlichen Maßstäben ziemlich schlau, schneller und stärker. Auch ihre Sinnesorgane wie Nase, Augen und Ohren sind denen des Menschen überlegen. Diese Überlegenheit empfinden viele Menschen als Gefahr. Selbst wenn die Fleischfresser Rehe und Hirsche jagen, werden sie von einer Vielzahl der weit über 300.000 Hobbyjäger im Lande als Konkurrenz oder Räuber verstanden, weil diese das Wild als „ihr Eigentum“ betrachten.
Der Film mit faszinierenden Naturaufnahmen, gepaart mit einer spannenden Reportage, macht die Rückkehr der Raubtiere zu einem packenden Erlebnis. Er gibt Antworten auf die Frage: Wie lebt es sich mit Wölfen, Luchsen und vielleicht auch bald wieder Bären?

 

Mittwoch, 9. August

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Raubtiere vor der Haustür
Harzluchse und Heidewölfe
Wie fühlt es sich für den Menschen an, wenn der Luchs hinterm Gartenzaun ein Reh tötet? Was macht ein Schäfer, wenn Wölfe seine Schafe reißen? Kann man in der heutigen Zeit noch mit Raubtieren leben? Einerseits wollen alle Natur und Wildnis erhalten, aber wie wild darf es, vor allem vor der eigenen Haustür, zugehen? Was ist, wenn Wolf und Luchs in den Wäldern jagen, in denen der Mensch spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt?
Die Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller und der Fernsehjournalist Tim Berendonk begeben sich auf eine Spurensuche, um das herauszufinden, die sie vom Harz bis nach Hessen und von der Lausitz bis nach Westpolen führen wird.
Wolf, Luchs und Bär sind vor fast 200 Jahren in Mitteleuropa durch den Menschen ausgerottet worden. Nun kehren diese Raubtiere selbstständig zurück oder werden, wie der Luchs, ausgewildert, weil in der EU Natur- und Artenschutz beschlossen wurde. Sie dringen neuerdings immer weiter vor in die Kulturlandschaft, meist fern der Großstädte. Deren Bewohner befürworten durchweg die Ansiedlung dieser Raubtiere. Im ländlichen Bereich ist die Lage anders. Die Raubtiere finden ihren neuen Lebensraum vor allem in der Landschaft und in den Wäldern rund um die kleineren Städte und Dörfer. Und dort sind sie nicht immer so willkommen, wie es Natur- und Artenschützer gern sähen. Das ist spätestens dann der Fall, wenn tote Schafe auf der Weide liegen, der Hund gebissen oder der beste Bock im Jagdrevier gerissen wird.
Der letzte Luchs im Harz wurde am 17. März 1818 erlegt. Die Ausrottung war damit abgeschlossen. Viele Harzbewohner waren skeptisch, als Anfang 2000 Luchse aus deutschen Wildgehegen im Nationalpark Harz ausgewildert wurden. Ein so großes Raubtier in einem von Tourismus geprägten Mittelgebirge mit vielen Ortschaften?
Auch Wissenschaftler übten Kritik: Sollten sich die Gehege-Tiere in der Natur behaupten können, wäre der Harz viel zu klein und isoliert, um einer lebensfähigen Luchspopulation Raum zu geben. Das ist über zehn Jahre her. Und tatsächlich ist das Revier im Harz schon lange zu klein für die nachwachsenden Luchse. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen wandern sie zum Beispiel nach Hessen. Ulrike Müller folgt den Spuren der großen Katze, die zur Gallionsfigur des Tourismus im Harz wurde.
Die Wölfe kamen von allein, seit der Jahrtausendwende erobern sie Deutschland zurück. Was in Sachsen begann, erlebt seine Ausbreitung in alle Richtungen. Schon über 20 Wolfspaare bringen Jahr für Jahr Junge zur Welt. Und die wandern durchs Land, um sich andernorts einen Partner und ihr eigenes Revier zu suchen. Diese Entwicklung begann an der polnischen Grenze. Jetzt treiben sich einzelne wandernde Wölfe schon vor Bremen, in den Niederlanden und in Schleswig-Holstein und Dänemark herum. 2012 bekam das erste Wolfspaar in der niedersächsischen Heide Nachwuchs. Es ist das am westlichsten jagende Wolfsrudel zwischen Hamburg und Hannover, keine zehn Kilometer von der A7 entfernt.
Der NDR Journalist Tim Berendonk wurde auf das Thema aufmerksam, das ihn nicht mehr loslässt. In 2013 haben sich zwei weitere Wolfsfamilien in Niedersachsen angesiedelt. Das Land rund um Wolfsburg und Wolfenbüttel wird allmählich wieder, was es einmal war: Wolfsland. Der Journalist recherchierte für diesen Film in Brandenburg, Sachsen und Westpolen, denn dort haben die Menschen schon länger Erfahrung mit dem Wolf vor der Haustür.

 

Mittwoch, 9. August

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Wildes Deutschland – Der Bodensee
Der Filmautor Jens-Uwe Heins hat sich mit seinem Team drei Jahre lang rund um den Bodensee auf die Suche begeben. Er ist dabei nicht nur den bedrohten Brachvögeln, Blaukehlchen und balzenden Haubentaucher auf die Spur gekommen. Er hat auch ein ganz besonderes Uhu-Paar mitten in Überlingen, eine ungewöhnliche Weißstorchkolonie am Affenberg Salem, ein Meer von blühenden Schwertlilien im Eriskircher Ried und Tausende rastende Zugvögel in den geschützten Seebuchten entdeckt.

 

Donnerstag, 10. August

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Wenn Büffel weinen
Das Filmteam hat eine Herde Büffel beobachtet, das an die Löwen jede Nacht ein Tier verloren hat.
Wenn es in einem Tierfilm um die Jagd geht, wird das Geschehen fast immer aus der Perspektive des Jägers dargestellt: Welche Strategie verfolgen die Löwen oder wird der Gepard mit seinem Spurt Erfolg haben?
Wie aber sieht die Sache aus der Sicht des Gejagten aus? Welche Taktik wendet die Gazelle an, um den Verfolgern zu entkommen? Wie wehrt sich ein Büffel nachts gegen die unsichtbaren Verfolger? Und was empfindet ein Tier beim Verlust eines Artgenossen aus den eigenen Reihen?
Das Filmteam hat eine Herde Büffel beobachtet, die an die Löwen jede Nacht ein Tier verloren hat. Die neue Perspektive und interessante Beobachtungen legen die überraschende Frage nahe: Können Büffel weinen?

 

Donnerstag, 10. August

3sat, 12.30 Uhr
Der Ruf der Tiere
Im Tierpark Bois du Petit-Chateau geht es wild zu: Vom Esel bis zum Wildschwein, vom Fisch bis zum Reptil kreucht und fleucht es. Eine kleine Oase mitten in La Chaux-de-Fonds.
Die rund 250 Tiere wurden alle im Zoo Bois du Petit-Chateau geboren. Sie stammen überwiegend aus der einheimischen und europäischen Fauna. Ihre Unfreiheit dient einem guten Zweck – dem Schutz ihrer Artgenossen in freier Wildbahn.
Denn der Auftrag des Tierparks von Bois du Petit-Chateau erschöpft sich nicht im Bereitstellen eines Erholungsraumes für tierinteressierte Menschen inmitten der Stadt. Der Park soll vor allem dazu dienen, die Besucher für Umweltprobleme wie stetig schwindende natürliche Lebensräume und aussterbende Tierarten zu sensibilisieren. Der Zoo ist dem Naturhistorischen Museum angegliedert. Im Museum finden sich die ausgestopften – und teilweise – bereits ausgestorbenen Tiere wieder, im Zoo die lebenden Exemplare. Eine Kombination, die so einmalig ist in Europa.
Der Tierpark beherbergt auch eine von der Chef-Tierpflegerin Yasmine Ponnampalan initiierte Krankenstation für Wildtiere, die sich jährlich um mehr als 350 kranke oder verletzte Tiere kümmert. Yasmine Ponnampalan und ihre Kollegen betrachten die Parkbewohner als ihre Lebensgefährten und schließen auch die Bewohner des Vivariums, Schlangen und Amphibien, die sonst nicht unbedingt gern gesehen sind, mit ein.

 

Donnerstag, 10. August

n-tv, 22.10 Uhr
Tierische Begegnungen – Technik und Taktik
Jede Tierart reagiert anders auf Gefahren und Bedrohung. Sind Kampf- oder Fluchtinstinkte geweckt, versuchen sie alles, um zu überleben. Doch mit welcher Taktik überlisten die Jäger ihre Beute? Und wie verteidigen sich die Opfer? Von tapferen Heldentaten zu knappen Fluchten und Beinahe-Unfällen – wenn Klein und Groß im Reich der Tiere aufeinander treffen, prallen Killer- und Fluchtinstinkte aufeinander. Die spannende n-tv Dokumentation zeigt verschiedene Tierbegegnungen in freier Wildbahn.

 

Donnerstag, 10. August

n-tv, 23.05 Uhr
Killer IQ – Löwen vs. Hyänen
Kämpfe zwischen Löwen und Hyänen in freier Wildbahn enden oft blutig. Doch in dieser n-tv Dokumentation geht es nicht darum, welches Tier die schärferen Zähne hat, gewandter oder schneller ist. Hier geht es einzig und allein ums Köpfchen. Wie gut reagieren die Tiere, wenn es um kognitive Fähigkeiten wie Tauziehen oder das Durchqueren eines Spiegel-Labyrinths geht? Beobachtet von Experten, versuchen die Tiere, Aufgaben und Rätsel zu lösen. Welches von ihnen hat mehr Grips?

 

Freitag, 11. August

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Marderhunde – vom Amur bis zur Elbe
Tanukis, Marderhunde, sind als Fabelwesen tief in der japanischen Mythologie verankert. Sie können sich in Dinge verwandeln und sogar in Menschen. Sie stiften Verwirrung, vollbringen Wunder und haben sogar einen eigenen Kalender.
Marderhunde sind jedoch äußerst reale Geschöpfe und sehr erfolgreiche Eroberer. Binnen weniger Jahrzehnte haben sie das ganze westliche Eurasien besiedelt. Ein Gebiet, fast dreimal so groß wie ihre entwicklungsgeschichtliche Heimat im Fernen Osten zwischen Amur und Ussuri. Mitte letzten Jahrhunderts verfrachteten Pelzjäger die kleinen Wildhunde per Flugzeug über den Ural nach Weißrussland. Die Pelzträger sollten sich dort vermehren. Mit durchschnittlich sechs bis sieben Jungen pro Wurf schaffte der Marderhund diese Aufgabe im Handumdrehen. Und machte sich auf leisen Pfoten davon.
Binnen weniger als zehn Jahren durchwanderte er Polen und überschritt die Grenze nach Deutschland. Hier wird er von den Jägern nicht gern gesehen. Er mache Dachs und Fuchs Konkurrenz und sei eine Gefahr fürs Niederwild, so die grüne Zunft.
Quer durchs Baltikum wandernd erreichte der Marderhund auch Finnland. Dort leben nun mehr dieser Tiere als in irgendeinem anderen Land. Den Elchjägern ist er ein Dorn im Auge. Wertvolle Elchhunde, eigens gezüchtet, hetzen statt Elchen Marderhunden hinterher und bleiben nicht selten verschwunden.
Der Film dokumentiert die erstaunliche Erfolgsgeschichte und die weite Reise der Eroberungskünstler. Dabei wird ein biologisches Phänomen beleuchtet: die Entstehung neuer Faunen durch eine globale Verfrachtung von Arten und deren mögliche Folgen. Parallel dazu wird die Geschichte eines verlassenen Welpen erzählt, der sich ganz alleine von der brandenburgischen Uckermark gen Westen schlägt und schließlich eine eigene Familie gründet.

 

Freitag, 11. August

Animal Planet, 21.00 Uhr
Rhino Wars – Kampf den Wilderern
Ein Nashornkalb quiekt neben seiner toten Mutter vergeblich nach Milch. Eine traumatische Erfahrung für das Kleine, denn seine herzzerreißenden Rufe werden nicht erhört. Diese Videoaufnahmen aus der letzten Nacht macht ein Trupp von Rangern im Krüger Nationalpark extrem wütend: Wie kann man zu Tieren nur so grausam sein? Das sinnlose Blutvergießen muss ein Ende haben, darin sind sich die Männer einig. Vom ersten Tag an gerät die Mission in Südafrika für das Team zur absoluten Herzensangelegenheit. Doch bevor sie in Aktion treten, müssen sich die Männer zunächst mit den Taktiken der Wilderer vertraut machen, denn sonst haben sie gegen die brutalen Räuberbanden nicht den Hauch einer Chance.
Heute schützen die Elitesoldaten im afrikanischen Busch vom Aussterben bedrohte Tiere. Die Männer unterstützen in der Region rund um den berühmten Krüger-Nationalpark eine Ranger-Einheit im Kampf gegen Wilderer. Schwer bewaffnete Banden machen hier im Auftrag internationaler Verbrechersyndikate illegal Jagd auf Nashörner. Das Horn der Dickhäuter wird auf dem asiatischen Schwarzmarkt zu ähnlichen Preisen gehandelt wie Gold. 2012 wurden fast 700 Tiere getötet, und auch viele Wildhüter mussten bei Auseinandersetzungen mit den brutalen Tierquälern ihr Leben lassen. Doch ab sofort haben die Trupps gut ausgebildete Kämpfer an ihrer Seite und sind fest entschlossen, dem blutigen Treiben ein Ende zu setzen.

 

Samstag, 12. August

n-tv, 10.10 Uhr
Tierische Begegnungen – Technik und Taktik
Jede Tierart reagiert anders auf Gefahren und Bedrohung. Sind Kampf- oder Fluchtinstinkte geweckt, versuchen sie alles, um zu überleben. Doch mit welcher Taktik überlisten die Jäger ihre Beute? Und wie verteidigen sich die Opfer? Von tapferen Heldentaten zu knappen Fluchten und Beinahe-Unfällen – wenn Klein und Groß im Reich der Tiere aufeinander treffen, prallen Killer- und Fluchtinstinkte aufeinander. Die spannende n-tv Dokumentation zeigt verschiedene Tierbegegnungen in freier Wildbahn.

 

Samstag, 12. August

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Dolomiten – Im Garten der Helden
Das Filmteam hat die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigt in seiner Dokumentation eine Wildnis im Aufbruch. Abseits touristischer Pfade hat das Weltnaturerbe Dolomiten viele unbekannte Überraschungen zu bieten. Die Dolomiten sind die bekannteste Region der Südalpen und ein Naturparadies – eine Landschaft wie geschaffen für Mythen und Helden, auch für Helden aus der Tierwelt. Kurt Mayer und Judith Doppler haben die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigen in ihrer Dokumentation eine Wildnis im Aufbruch.
Erstmals seit hundert Jahren durchqueren wieder Großraubtiere die Dolomiten wie der Wolf. Mit hartnäckigen Mythen wird aufgeräumt: Der Wolf ist keine reißende Bestie, der Luchs kein Räuber außer Rand und Band, und der Fuchs entpuppt sich hier als teilweise sogar vegetarischer Gourmet. Steinadler haben das Land der bleichen Berge, wie man die Dolomiten früher nannte, wieder unter sich aufgeteilt. Einzigartige Flugaufnahmen zeigen ihre Paarung und ihre bemerkenswerte Jagdtechnik. Junge Bärenwaisen leben in Cortina d’Ampezzo in geschütztem Gelände.
Gezeigt werden von Wasser und Eis zerfurchte Felsspitzen, leuchtende Zirben und Lärchenwälder, markante Gebirgsstöcke wie fossile Archipele einer versunkenen Zivilisation. Aus dem Blickwinkel eines Steinadlers geht es in König Laurins Rosengarten: Schneehase, Gams und Murmeltier, gewitzte Ernährungsstrategen und erprobte Hungerkünstler, faszinieren durch ihre Höchstleistungen. Als Relikt der Eiszeit lebt das Schneehuhn dort, wo es kühl geblieben ist. Der einsam umherziehende Wolf trifft zu guter Letzt nahe einer verwaisten Stellung des Österreichisch-Italienischen Alpenkrieges auf eine Gefährtin, die ihrerseits den langen Weg von den südlichen Apenninen bis in die Alpen gefunden hat.

 

Sonntag, 13. August

rbb Fernsehen, 18.00 Uhr
Im Garten der wilden Tiere
Mut zur Wildnis beweist der Hobbygärtner Dieter Dankelmann aus Hasbergen bei Osnabrück. Neben seltenen und exotischen Gewächsen gedeihen in seinem Naturgarten viele heimische Pflanzenarten, denn er weiß, dass nur sie imstande sind, Wildtiere rund ums Jahr zu ernähren. Der Film ermöglicht ungewöhnliche Einblicke in das geheimnisvolle Leben direkt vor der eigenen Haustür.

 

Sonntag, 13. August

rbb fernsehen, 19.00 Uhr
Wilde Berliner (1/4)
Von kranken Igeln und jungen Eichhörnchen
Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten – mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Stadt zu bieten. Dank ausgedehnter Grünflächen und den vielen Gewässern finden immer mehr tierische Bewohner den Weg hierher, entsprechend häufen sich spannende Begegnungen mit Wildtieren.
Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten – mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Stadt zu bieten. Dank ausgedehnter Grünflächen und den vielen Gewässern finden immer mehr tierische Bewohner den Weg hierher, entsprechend häufen sich spannende Begegnungen mit Wildtieren.
Den Keller von Gabriele Gaede (63) durchlaufen ca. 280 Igel pro Jahr. In ihrer kleinen Igelstation in Berlin-Hermsdorf kümmert sie sich um kranke Igel und verwaiste Igelbabys. Rund um die Uhr versorgt sie ihre Schützlinge: wiegen, füttern, aufpäppeln, überwintern, sauber machen. Denn so schnell wie möglich sollen die Igel wieder in die Freiheit.
Björn Lindner (45) arbeitet auf der Naturschutzstation Marienfelde. Seine Familie wurde um vier Stockentenküken größer, als die von der Berliner Feuerwehr aus einem Gulliloch befreit wurden. Seitdem bereiten er und seine beiden Töchter die Küken Schritt für Schritt auf das Auswildern am großen Teich vor.
Birgit Lüdke (52) aus Alt-Mariendorf ist selbstständige Fußpflegerin, doch im Sommer gehört die meiste Zeit ihren kleinen Eichhörnchen-Kindern. Dann wird ihr Wohnzimmer zur tierischen Kinderstube. Gemeinsam mit Sohn Lennard (17) und Tochter Delia (14) kümmert sich die Familie um Jungtiere, die verletzt oder hilflos gefunden wurden.
Nathalie Bunke (50) ist Jägerin und Tierliebhaberin zugleich. Am liebsten aber ist sie im Naturpark Marienfelde und verschafft sich einen Überblick über die dort lebenden Tiere. Bei ihren morgendlichen Runden für die Naturschutzstation beobachtet sie am liebsten Rehe. Sie kommt den Tieren zwar nicht so nah, dafür kann sie diese in der Freiheit beobachten.

 

Montag, 14. August

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Big Five Asien – Der Löwe
Ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile leben im Nationalpark Gir Forest wieder über 400 asiatische Löwen, sind jedoch nicht leicht aufzuspüren.
Einst lebten Löwen in Griechenland, in der Türkei, durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens.
Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile gibt es wieder über 400 asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas.
In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können. Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, ihr Sozialleben aber grundverschieden ist.
Die Löwen im Gir Wald zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erkennt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.

 

Montag, 14. August

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Mythos Wald
Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. „Mythos Wald“ erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, ist ein Biotop verloren gegangen, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. „Mythos Wald“ zeigt auf, wie dieses einst verlorene Paradies zurückgewonnen werden kann.
Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Große und kleine Dramen spielen sich in der Natur ab: Die Naturdokumentation zeigt, wie Füchse im Frühjahr ihre Jungen bekommen und wie die verspielten Welpen der Füchse ihren Bau verlassen, aber auch Erlebnisse einer Wildschweinrotte. „Mythos Wald“ dokumentiert aber nicht nur erstaunliches Tierverhalten, sondern macht durch sehr lange Zeitraffer, extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken Phänomene sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen blieben. Im Film zu sehen ist der „Tanz der Lebermoose“ und wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht.
Eigens für diese Produktion wurden einige Teile der Ausrüstung exklusiv entwickelt, um den hohen visuellen Anforderungen gerecht zu werden. Auch dieser Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion „Die Wiese“ ist eine Reise in eine Welt, die man zu kennen glaubt und nun mit ganz anderen Augen sehen wird.

 

Montag, 14. August

NDR Fernsehen, 15.00 Uhr
die nordstory – Der Hirschrufer
Immo Ortlepp liebt die Natur, sie ist sein Zuhause. Am Rande eines kleinen Dorfes in der Wedemark bei Hannover hat sich der passionierte Jäger und Naturfreund seinen Traum vom Leben verwirklicht. Er führt Jagdscheinanwärter zum „Grünen Abitur“, gibt Seminare, präpariert Trophäen und bringt Kindern und Jugendlichen die heimische Natur nahe. Sein „Biologieunterricht zum Anfassen“ ist legendär. Wer einmal bei Immo Ortlepp eine „Dschungeltour“ mitgemacht hat, verwechselt nie mehr einen Hasen mit einem Kaninchen.
Auf dem Waldgrundstück des ambitionierten Berufsjägers grunzen, röhren, gackern und blöcken die verschiedenen Tierarten, von frühmorgens bis zum Sonnenuntergang. Immo Ortlepp lebt mit großen und kleinen Wildschweinen, Frettchen, Hühnern, Puten, Hunden und dem zahmen Rothirschen Harry zusammen. Er kann sich ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen.
Kerstin Patzschke-Schulz zeigt die unterschiedlichen Lebenswelten dieses besonderen Menschen. Das NDR Team hat den außergewöhnlichen Niedersachsen durch das Jahr begleitet. Höhepunkt dieser „nordstory“ ist die Teilnahme von Immo Ortlepp an der Deutschen Meisterschaft im Hirschrufen und sein spektakulärer Sieg.

 

Dienstag, 15. August

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Mythos Wald
Der Kampf ums Licht
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. „Mythos Wald“ erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen.
Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten. Große und kleine Dramen spielen sich in der Natur ab: Die Naturdokumentation zeigt, wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgt die Fuchsfamilie aus dem ersten Teil und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einem Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor emporwächst.
Im Herbst beginnt das Buhlen um die Weibchen, gezeigt wird der Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern. Aber auch die „kleinen Kämpfe“ zwischen zwei Hirschkäfern werden genauso erbittert geführt.
Damit dieses Verhalten filmisch dokumentiert werden konnte, sind extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken verwendet worden. Dadurch werden Dinge sichtbar gemacht, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen blieben. Neueste Kameratechnik und traditionelle Tierfilmerarbeit schaffen mit dieser Produktion ein völlig neues Bild des Waldes für den Betrachter und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen Arten.
Auch dieser Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion „Die Wiese“ ist eine Reise in eine Welt, die man zu kennen glaubt und nun mit ganz anderen Augen sehen wird.

 

Dienstag, 15. August

NDR Fernsehen, 15.00 Uhr
die nordstory – Das Jahr der Auerochsen
Mitten im Naturpark Solling-Vogler im Weserbergland liegt ein ganz besonderer Wald. Seit einigen Jahren lässt man hier die Tradition der im Mittelalter weit verbreiteten Hutewälder wieder aufleben. Damals schickte man Schweine, Pferde und Auerochsen zur Fütterung in den Wald. Nachdem die Auerochsen ausgestorben waren, wurden in Deutschland Rückzüchtungen vorgenommen. Herausgekommen ist dabei das Heckrind, das zusammen mit den aus England stammenden Exmoorponys in Herden im Hutewald Solling-Vogler lebt.
Neuanpflanzungen durch den Menschen und die Mitarbeit der Tiere, die mit ihren Hufen und Mäulern das Gestrüpp niedrig halten und den Graswuchs fördern, führen zu lichten, manchmal fast parkähnlichen Waldabschnitten. Eingerahmt von baumbestandenen Weiden ergibt sich so eine zauberhafte Landschaft mit einer eigenen Wachstumsdynamik, die auch seltenen Insekten, Vögeln und Fledermäusen eine neue Heimat gibt.
Das Projekt zeichnet sich aber auch dadurch aus, dass man mit den Bauern in der Nachbarschaft eng kooperiert und die Tiere im Hutewald vermarktet. Einige Gasthöfe der Region haben sich auf das geschmackvolle Fleisch der Auerochsen spezialisiert und organisieren die beliebten „Auerochsenwochen“.

 

Mittwoch, 16. August

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Das Weserbergland – Sagenhaftes Niedersachsen
Naturfotograf Jürgen Borris, der seit Jahren im Weserbergland lebt, stellt seine Heimat vor.
Das Weserbergland gehört zu den schönsten Naturregionen Norddeutschlands. Kaum jemand kennt diesen Landstrich so wie Jürgen Borris. Der Naturfotograf lebt seit Jahren im Weserbergland, seinem liebsten Fotomotiv.
Wilde Exmoor-Ponys sind die „Landschaftspfleger“ im Wald und schützen die Natur, indem sie das zarte, junge Grün der Bäume abknabbern. Dadurch wird auf Dauer ein offener Wald geschaffen, wie er vor Jahrtausenden einmal weite Teile Europas bedeckte. Diese Wälder inspirierten schon die Gebrüder Grimm: Sie waren im Weserbergland zu Hause und so manches ihrer Märchen hat hier seinen Ursprung.
Im Bachlauf eines Wiesentals hat Jürgen Borris seine Kamera in Position gebracht. Er beobachtet eine Wasseramsel, die ihre Jungen füttert. Mit viel Geduld und etwas Glück gelingen ihm auch Fotos vom Eisvogel und Feuersalamander. Um Dachse und Füchse zu beobachten, muss Borris sein Tarnzelt aufbauen. Eine besondere Verbindung hat der Naturfotograf zu einer Rotte Wildschweinen. Die wehrhaften Tiere haben sich inzwischen so sehr an ihren regelmäßigen Besucher gewöhnt, dass Borris die Bachen und ihre Frischlinge aus geringer Entfernung fotografieren kann. Im Herbst beginnt die Apfelernte in den Wiesentälern des Weserberglands. Im Wald ist jetzt die Zeit der Hirsche: Mit erbitterten Kämpfen buhlen Dam- und Rothirsche um ihren Harem.

 

Mittwoch, 16. August

3sat, 13.20 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (1/2)
Kämpfen, Jagen, Überleben
Im ersten Teil der Reise sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10.000 Jahren besiedelten.

 

Mittwoch, 16. August

3sat, 14.05 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (2/2)
Wölfe, Freiheit, Killerwale
Der zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben.
In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. „Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist.

 

Mittwoch, 16. August

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Wildes Deutschland – Das Alpenvorland
Zahlreiche Luftaufnahmen und Landschaftsbilder, dazu verblüffende Zeitrafferaufnahmen und Superzeitlupen führen in diesem Film durchs Alpenvorland mit seinen kleinen Seen, weiten Mooren und ursprünglichen Flusstälern, gerahmt von weißen Gipfeln in der Ferne. Die Eiszeit hat hier ein einmaliges Erbe hinterlassen. Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher die heutige, echt bayerische Landschaft geprägt haben.
Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Arten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt.
Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und viele andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland. In den Auwäldern der Wildflusslandschaft Ammer lebt der Eisvogel und jagt zwischen den Kiesbänken des naturbelassenen Flusses nach Fischen. Aufnahmen in Superzeitlupe geben bisher nie gesehene Einblicke in die erstaunlichen Jagdtechniken und die besondere Anpassungsfähigkeit dieses „fliegenden Juwels“.
Die Reise durchs Alpenvorland führt weiter zu den Osterseen südlich des Starnberger Sees. Deren kreisrunde Form geht auf Eisblöcke zurück, die von den Gletschern zurück geblieben sind. Die Zu- oder Abflüsse sind meist nicht sichtbar. Und doch stehen die Seen unterirdisch mit anderen Gewässern in Verbindung. Einige besitzen so klares Wasser, dass es möglich ist, den Grund in neun Meter Tiefe zu sehen. Hier leben Rohrweihe, Zwergdommel und Drosselrohrsänger.
Das Murnauer Moos schließlich ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Mitteleuropas. Der See, ein Relikt des Loisach-Gletschers, wandelte sich im Laufe der Jahrtausende zum Moor. Es bildet ein Refugium für mehrere Tausend Tierarten, aber auch seltene Orchideen und Moorbirken wachsen hier. Besonders im Herbst streifen vereinzelt Rothirsche durch das Buschwerk.

Der schwedische Bärenjäger Rasmus Boström präsentiert seine neue Bärenjagd-DVD
Unsere Wildnis – ab 10.03.2016 im Kino
Der Adlerflüsterer
Grenzbock – Dokumentarfilm mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel. Kinostart 2. Februar 2016
Wie Brüder im Wind – ab 28. Januar 2016 im Kino. Interview mit Tierfilmer Ottmar Penker in WILD UND HUND 2/2016!
Magie der Moore – ab 24. September 2015 im Kino
WILD UND HUND Exklusiv Nr. 46 mit DVD
Die WILD UND HUND-Redaktion geht zum Jahresanfang gemeinsam auf Drückjagd.
WILD UND HUND-Exklusiv Nr. 44 mit DVD

Kino und DVD

 

Grenzbock

Ein Dokumentarfilm von Hendrik Löbbert mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel.

Ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der in die Welt der deutschen Jäger eintaucht und zeigt, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen. Auf leisen Sohlen betritt der junge Filmemacher Hendrik Löbbert die Welt der Jäger im brandenburgischen Wald und beobachtet, nach welchen Maßstäben dieser Kosmos funktioniert und wie sich dessen Bewohner darin bewegen.

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr vom Wolf nichts.
Grenzbock begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken. Kinostart: 04.02.2016
WILD UND HUND verloste 7 x 2 Kinokarten für den Film „Grenzbock“, der in ausgewählten Kinos laufen wird. Die ersten zwei Gewinner erhielten zudem ein Whitefox Jagdmesser „Dingo“ von Askari. Mehr zur Verlosung…
Lesen Sie hier ein Interview mit dem Regisseur Hendrik Löbbert…

Ab 28. Januar 2016 im Kino.

Wie Brüder im Wind

Mit „Wie Brüder im Wind“ kommt Ende Januar ein Film in die Kinos, dessen spektakuläre Wildaufnahmen und Besetzung mit Jean Reno und Tobias Moretti außergewöhnliche Unterhaltung versprechen. WILD UND HUND sprach mit Regisseur und Tierfilmer Otmar Penker…
Ab 10. März 2016 im Kino

Unsere Wildnis

Die Naturdokumentation von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud erzählt in atemberaubenden Bildern die Entfaltung der Flora und Fauna im Wandel der Jahreszeiten sowie die Einwirkung des Menschen auf die gesamte Umwelt.
Aus der Perspektive von Flora und Fauna wird uns die Schönheit und Harmonie der ursprünglichen Wildnis vor Augen geführt, die nach und nach unter der zunehmenden Einwirkung des Menschen schwindet. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich den ständig wechselnden Bedingungen anpassen, einheimische Tierarten wie Wildpferde, Wölfe und Bären werden verdrängt, aber die Natur findet immer wieder Wege, sich in dem neuen Lebensraum zu entfalten.UNSERE WILDNIS ist eine poetische Chronik unseres Lebensraums und eine Hymne auf die Mysterien der Natur. Vom Fuchsbau tief im Wald bis zu den im Laufe der Jahre immer größer werdenden Ansiedlungen der Menschen zeigt UNSERE WILDNIS den Zauber sowie die unglaubliche Vielfalt des Lebens und weckt Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Geschöpfe auf diesem Planeten. Kinostart: 10. März 2016
WILD UND HUND verloste 3 x 2 Freikarten. Gewonnen haben…
3D-Film: Halali: Waidwerk - Jäger - Wild

Halali: Waidwerk – Jäger – Wild

Ende 2016 kommt der 3D-Jagdfilm „Halali“ in die Kinos des deutschsprachigen Raums.
In der 90 Minuten soll der Film mit spektakulären Tier-, Natur- und Landschaftsaufnahmen in 3D mit vielen Missverständnissen rund um die Jagd aufräumen. Den Besuchern soll das wahre Bild der Jagd vermittelt werden. Filmstart ist November/Dezember 2016. Weiter wird es eine englischsprachige Version für den internationalen Kinoauftritt und ein eigenes Buch zum Kinostart geben.