WILD UND HUND TV-Tipps für Jäger

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Hier finden Sie die aktuelle Programmvorschau für Jäger

Mit freundlicher Unterstützung des Redaktionsbüros „Radio + Fernsehen“. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Hörfunk: Radio Rheinwelle 92,5 Mhz, Samstags, 13 bis 15 Uhr, vierwöchentlich, ungerade Kalenderwochen: Jagd – Faszination und Kultur
ORF-Radio Niederösterreich, 1. Dienstag im Monat, 21 Uhr: Naturerlebnis Jagd
Radio Bamberg: „Heike trifft… Drei Jäger“
Jagdfunk: Ein Interview-Podcast rund um die Jagd

Kino und DVD-Tipps: siehe Trailer und Seitenende

Alle Filme von WILD UND HUND finden Sie auch auf YouTube!

Zeitraum: 03. Januar bis 16. Januar 2019

Donnerstag, 3. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Königstiger – Kampf ums Überleben
Der Film „Königstiger – Kampf ums Überleben“ erzählt die wahre Geschichte einer Königstigerfamilie im Norden Indiens.
Der Ranthambhore-Nationalpark in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens. Hier lebt die 13 Jahre alte Königstigerin Machli. Ganz Indien kennt und verehrt sie. Noch ist sie die mächtigste Tigerin in der Region, doch sie ist alt und wird ihr Reich nicht mehr lange verteidigen können. Tiger sind Einzelgänger und halten ein Revier normalerweise für sieben bis acht Jahre. Dass Machlis Herrschaft bereits länger als ein Jahrzehnt andauert, zeigt ihren Mut und ihre Entschlossenheit.
Der Rajbagh-See lockt Axis- und Sambarhirsche, die Hauptbeute der Königstiger. In diesem perfekten Umfeld bekommt Machli fünf Mal Nachwuchs. Neun ihrer Jungen überleben bis ins Erwachsenenalter. Keines wagt zu bleiben – bis auf Satra. Machlis selbstbewusste Tochter vertreibt in spektakulären Machtkämpfen ihre Schwestern Athara und Unis aus dem Gebiet und stellt sich schließlich ihrer Mutter …

Donnerstag, 3. Januar

arte, 17.35 Uhr
Elche
Auf dem Weg zu uns
Wie viele Elche es genau sind, die in Deutschland durch die Wälder streifen, weiß man nicht; in Frankreich wurden noch keine Elche gesichtet. Viele der Tiere kommen aus Polen. Dort werden sie seit 2001 nicht mehr gejagt, seitdem sind die Bestände auf über 25.000 Tiere gestiegen. Deswegen machen sich die Elche auf den Weg zu uns.
Elche sind oft Einzelgänger. Nach Deutschland kommen oft Jungbullen. Sie suchen ein ungestörtes Plätzchen mit genügend Futter. Nur der offensichtliche Mangel an weiblichen Tieren verhindert bislang, dass sich bereits kleine Bestände auch dauerhaft in Deutschland angesiedelt haben. Aber es scheint sich etwas zu verändern. Inzwischen sind auch weibliche Tiere in Ostdeutschland, in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt, gesichtet worden, und in Brandenburg gibt es bereits einige Weibchen, die quasi ständig dort leben.
Die Sendung ist auch online verfügbar von 03/01 bis 03/04 auf dem Internetportal von ARTE.

Donnerstag, 3. Januar

Schweizer Fernsehen SRF 1, 20.05 Uhr
Die Schweiz und die Jagd
Viele Jahrtausende prägte die Jagd das tägliche Leben unserer eiszeitlichen Vorfahren. Jagen hieß für sie überleben, denn ihre Nahrung bestand hauptsächlich aus Fleisch. Doch welche Rolle spielt die Jagd in der Schweiz heute?
Die Menschen der Steinzeit hatten ein harmonisches Verhältnis zur Natur und waren sich ihrer Abhängigkeit von Tieren bewusst. Sie behandelten deshalb alle anderen Lebewesen in ihrer Umgebung mit großem Respekt. Die erlegten Tiere dienten nicht nur als Nahrung. Ihre Felle wurden zu Kleidung verarbeitet, und Knochen, Geweihe und Hörner bildeten Rohstoffe für Waffen und Werkzeuge. Mit der Entwicklung des Ackerbaus vor etwa 9.500 Jahren änderte sich dies grundlegend: Die Menschen wurden unabhängig vom Wild und somit auch von der Jagd als Lebensgrundlage. Trotzdem wurde durch die Jahrtausende auf vielfältige Weise leidenschaftlich weiter gejagt. Dabei spielten politische, wirtschaftliche und soziale Aspekte eine große Rolle.
Wofür steht bei uns die Jagd in der heutigen Zeit? Ist sie bloßes Vergnügen oder Notwendigkeit? Ist sie gar zu einem Trendhobby geworden? Was spricht für die Jagd, und wie argumentieren die Kritiker?
Für viele Menschen, die nicht jagen, heißt Jagen schlicht und einfach das Töten von Wild. Doch für die jagende Gemeinschaft ist es keineswegs nur mit dem Abschuss eines Wildtieres getan. Jägerinnen und Jäger unterstreichen, dass sie neben der Nutzung von Wildfleisch auch viele Aufgaben wahrnehmen. Sie schützen und pflegen den Lebensraum vieler Tierarten, verhüten Wildschaden und leisten bei Unfällen mit Wildtieren auf der Strasse Gratiseinsätze. Gemäß Gesetz und Standesregeln sind zudem alle Jagenden dazu verpflichtet, stets den respektvollen Umgang mit dem Tier in den Vordergrund zu stellen. Doch gelingt dies auch, und wie wird es kontrolliert?
In der Schweiz ruft die Jagd immer wieder kritische Stimmen unterschiedlichster Couleur auf den Plan, sei es wegen umstrittener Jagdmethoden wie etwa der Baujagd auf Füchse, wegen zu vieler Fehlschüsse, dem Alkoholkonsum auf der Jagd oder der grundsätzlichen Frage: Braucht es Jäger für die Regulierung der Wildbestände, oder soll diese durch staatliche Wildhüter erfolgen? Oder könnte das Wild gar auf natürlichem Weg durch Wölfe, Luchse und Bären reguliert werden?
Natürlich ist die Jagd nicht zuletzt auch deshalb für viele attraktiv, weil die erlegten Tiere in Form eines würzigen Wildpfeffers oder eines unkonventionellen Gerichts wie einem Murmeltier-Ragout auf dem Teller landen. Tatsache ist: In der Jagdsaison erfreuen sich Wildgerichte großer Beliebtheit – weit über die Jagdkreise hinaus.
Doch was bedeutet die Jagd für die «jagdbaren Tiere»? Wie prägt sie ihr Verhalten gegenüber den Menschen und wie entwickeln sich ihre Populationen? Leiden sie unter der Jagd oder fördern sie gar ihr Überleben?
„NETZ NATUR“ nähert sich aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln diesem vielschichtigen und emotionalen Thema. Die Jagd in der Schweiz ist in den kommenden Wochen Thema einer Webserie mit den unterschiedlichsten Einzelthemen und führt diese am 3. Januar 2019 mit einer 90-minütigen Spezialsendung «Die Schweiz und die Jagd» auf SRF1 zusammen.

Freitag, 4. Januar

Phoenix, 21.00 Uhr
Eine Welt aus Wäldern
Macht und Pracht des Waldes
Vor 20.000 Jahren erstreckte sich in Europa ein Reich aus Eis, und große Wildtierherden kämpften mit dem eisigen Klima. Rentiere gehörten zu den in großer Zahl vorkommenden Arten der letzten Kaltzeit. In riesigen Herden durchstreiften sie den europäischen Kontinent. An den Ufern des Mittelmeeres behaupteten sich winzige Grünflächen. Inmitten der Zeiten des Eises existiert eine andere Welt: die Welt der Wälder. Die Eismasse, die halb Europa bedeckt hatte, wird durch eine erneute Klimaerwärmung dezimiert: Das Eis, das sich im Laufe von 80.000 Jahren angesammelt hat, stürzt in sich zusammen und verschwindet im Meer.

Freitag, 4. Januar

Phoenix, 21.45 Uhr
Der Wald im Wandel
Pont Alexandre III. in Paris am frühen Morgen: Die Natur erobert die Seineufer zurück. In den Wäldern fallen reihenweise Bäume den Steinäxten zum Opfer. Die Wildtiere erleben die Ankunft merkwürdiger Wesen – Rinder, Ziegen, Schafe, Schweine – im Schlepptau der ersten Landwirte, die das Land roden und pflügen, Getreide säen und ihr Vieh weiden lassen. Neue Menschen aus dem Orient eignen sich das Land an und domestizieren die Tiere. Jäger und Sammler verschwinden, an ihre Stelle treten die ersten bäuerlichen Gemeinschaften. Viehzucht und Rodung drängen den Wald zurück, der ländliche Raum entsteht.

Samstag, 5. Januar

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr
Welt der Tiere
Der den Wolf versteht
Es gibt nur wenige Menschen in Russland, die sich für das Leben der Wölfe interessieren – einer ist der Wolfsforscher Vladimir Bologov. Von Kindesbeinen an arbeitet er mit Wölfen, findet Fährten, weiß jedes Geräusch zu deuten. Ohne viel Hightech weiß er, wie viele Tiere sich in der Tver-Region aufhalten, wo sie ihre Jungen aufziehen, wo sie jagen gehen. Er erkennt die einzelnen Wölfe an ihrer Stimme, wenn sie abends zu heulen beginnen. Er versteht diese Tiere wie nur wenige andere auf der Welt. Und er ist in Russland auch ihr einziger Anwalt.
Mit den Daten und Untersuchungen, die er in der Tver-Region in den letzten Jahren gesammelt hat, versucht er die Menschen zu überzeugen, dass der Einsatz von Gift nur grausam ist, aber zu keinem Ergebnis führt. Zusammen mit seinem Vater, ebenfalls ein landesweit bekannter Wolfsforscher, hat er eine simple und billige Methode entwickelt, um die Räuber nachts wirkungsvoll von unbewachten Kühen und Schafen fernzuhalten. Sie basiert auf der Psyche der Wölfe.

Samstag, 5. Januar

rbb Fernsehen, 15.55 Uhr
Die Bärenbande – In Skandinaviens Wäldern
Hoch im Norden Europas liegt das Reich der Braunbären. Verborgen in den Wäldern von Finnland, Schweden und Norwegen leben bis heute mehrere Tausend Bären. Mitten im Winter, wenn draußen meterdicker Schnee ihre Höhle bedeckt, bringen die Weibchen ihre Jungtiere zur Welt. Monatelang bleiben die Bärenjungen dicht bei der Mutter, werden von ihr gewärmt und gesäugt, bevor die Drillinge im Frühjahr beginnen, ihre Welt außerhalb der Höhle zu erkunden.
Gemeinsam mit der „Bärenbande“ geht dieser außergewöhnliche Naturfilm auf Entdeckungsreise in Skandinaviens wilde Wälder, in die Heimat der mächtigen Elche und cleveren Wölfe, zu den seltenen Waldrentieren und segelnden Gleithörnchen. Eisiger Wind, kaum Tageslicht und immer wieder Schnee, der Winter in Skandinavien ist unerbittlich! Braunbären verkriechen sich monatelang, halten Winterruhe in ihrer Höhle. Dabei hat selbst die kalte Jahreszeit ihre Experten: Der Bartkauz ist auch im Winter ein extrem erfolgreicher Jäger, denn die große Eule fixiert ihre Beute nicht nur mit den Augen, sondern hört sogar Geräusche von Nagetieren unter dem Schnee.

Samstag, 5. Januar

Bayerisches Fernsehen, 16.15 Uhr
natur exclusiv
Auf Leben und Tod – Die Arktis
Nicht nur das Wetter verändert sich in der Arktis, sondern auch der gesamte Lebensraum: Wo eben noch endloses Eis das Meer bedeckte, entsteht im Sommer ein Labyrinth aus Eisschollen. Aus eisigen Ebenen, auf denen im Winter Temperaturen von unter -50° Celsius herrschen und der Schnee meterhoch liegt, werden üppig blühende Wiesen, die Millionen von Zugvögeln anlocken.
Die Jäger müssen daher ständig ihre Strategien anpassen: Im Winter haben Eisbären die besten Bedingungen, um auf dem geschlossenen Meereis nach Robben zu jagen. Im Frühjahr wird es schon schwieriger und sie pirschen sich unter Wasser an ihre Beute an. Der Sommer, wenn das Nordpolarmeer offen ist, bringt für die größten Landjäger Zeiten des Hungers. Doch einige von ihnen haben erstaunliche Tricks entwickelt, um selbst dann noch etwas zwischen die Zähne zu bekommen.
Polarwölfe müssen sich im Frühjahr mit Schneehasen begnügen, die sich sammeln, um ihre Jungen aufzuziehen. Diesen Meistern im Hakenschlagen auf den Fersen zu bleiben, ist allerdings alles andere als einfach. Im Herbst, wenn die Hasenjagd zu schwierig wird, greift das Rudel auch größere Beute an: Moschusochsen. Die wehrhaften Tiere mit ihren spitzen Hörnern sind allerdings gefährliche Gegner.
Polarfüchse ernähren sich während des Winters nur von Aas. Erst mit der Rückkehr Abertausender Zugvögel im Frühjahr beginnen für sie fette Zeiten. Die kleinen Jäger brauchen sehr viel Geschicklichkeit, um Krabbentaucher zu fangen. Dank ihres grauen Sommerfells können sie sich perfekt zwischen Steinen verstecken und lauern dort ihrer Beute auf. Einen dieser Seevögel zu fangen, ist trotzdem noch lange nicht einfach.
Jeder einzelne Jäger hat sich perfekt dem ständigen Wandel in der Arktis angepasst, nutzt die Zeiten des Überflusses, um die des Mangels zu überstehen.
Dramatische Tiergeschichten, beschauliche Naturbeobachtungen und Expeditionsberichte – die Themen von natur exclusiv sind alle Naturerscheinungen: Pflanzen und Tiere genauso wie Landschaften und Ökosysteme sowie die Dynamik unseres Planeten Erde. Umfassende Reihen vermitteln Überblicke und ermöglichen Orientierung.

Sonntag, 6. Januar

arte, 13.30 Uhr
Yellowstone – Das Geheimnis der Wölfe
70 Jahre nach ihrer Ausrottung wurden im Jahr 1995 wieder Wölfe im Yellowstone-Nationalpark angesiedelt, auch um das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wiederherzustellen. Der Einfluss der Wölfe reicht die gesamte Nahrungskette hinab, bis zu kleinsten Insekten. Die Vegetation, selbst die Landschaft verändert sich. Die Aktion erwies sich als eine einmalige Erfolgsgeschichte mit vielen Überraschungen, aber auch mit unerwarteten Rückschlägen.
Seit Jahrhunderten jagen und töten Menschen Wölfe. Sie gelten als gnadenlose Killer, und in vielen Teilen der Welt wurden sie ausgerottet. Yellowstone, der erste Nationalpark der Welt, war keine Ausnahme. Menschen schufen sich dort das idealisierte Bild eines Naturparadieses. Für Wölfe war darin kein Platz, und 1926 wurden die letzten Wölfe getötet. Statt die perfekte Wildnis zu schaffen, löste der Mensch in Yellowstone eine Kettenreaktion mit ungeahnten Folgen aus, die das gesamte Ökosystem des Nationalparks aus dem Gleichgewicht brachte. Ohne Wölfe vermehrte sich die Population der Wapiti-Rothirsche explosionsartig.
Der Nationalpark versuchte, den Anstieg des Bestands durch gezielte Jagd in den 1960er Jahren zu dezimieren. Der Erfolg war nur von kurzer Dauer. Ohne Wölfe als natürlichen Feind vermehrten sich die Wapitis erneut sehr schnell, und die Öffentlichkeit wandte sich ebenfalls gegen die Tötung der Wapitis. 70 Jahre nachdem die letzten Wölfe durch den Yellowstone-Nationalpark streiften, wurden dort ab 1995 wieder Wölfe angesiedelt. Ein weltweit einmaliges Experiment, das damals wie heute viele Befürworter, aber auch entschiedene Gegner hatte. Für Yellowstone entpuppte sich die Wiederansiedlung der Wölfe als Segen. Denn die Tiere taten, was von ihnen erwartet wurde. Das Ökosystem veränderte sich grundlegend – mit überraschenden Folgen für Tier- und Pflanzenwelt.

Sonntag, 6. Januar

rbb Fernsehen, 19.00 Uhr
Wilde Berliner
Von molligen Bären und angesagten Bienen
Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen tierischen Artenvielfalt aufwarten. Mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Hauptstadt zu bieten. Dank der ausgedehnten Grünflächen und der vielen Gewässer finden immer mehr tierische Bewohner den Weg in die Stadt. Kein Wunder, dass es täglich zu spannenden Begegnungen von Mensch und Wildtier kommt.
Waschbären im Wohnzimmer? Die meisten würden sie nicht mal im Garten wollen! Ganz anders Gaby Müller (50), die mit gleich vier Waschbären zusammenlebt. Die Neuköllnerin sieht sich als Vermittlerin zwischen Mensch und Waschbär. Gemeinsam mit Waschbär Molly veranstaltet sie spannende Erlebnistage für Berliner Stadtkinder. Dass Waschbären keine Kuscheltiere sind, scheint aber nicht bei jedem Kind anzukommen.
Kaum einer hat so viel Erfahrung wie Birgit Lüdke (53), wenn es um Eichhörnchen geht. Liebevoll päppelt sie seit Jahren mutterlose oder verletzte Eichhörnchen bei sich zu Hause in Alt-Mariendorf auf. Ihr momentanes Ziehkind: Lillifee, ein äußerst hungriges und erst fünf Wochen altes Hörnchen.
Nathalie Bunke (51) und Terrier Oskar machen weiter den Wald sicher. Vor allem für die heimischen Wildtiere. Konflikte gibt es dabei immer wieder mit Berliner Hundebesitzern, weil die sich nicht an die Leinenpflicht halten. Ob Nathalie Bunke mit guten Argumenten statt Strafzettel auch bei den Uneinsichtigen punkten kann?

Montag, 7. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
natur exclusiv
Die Reise der Schneeeulen – Ein Wintermärchen
Die Schneeeule führt ein geheimnisvolles Leben nördlich des Polarkreises. In ganz besonderen Jahren aber tauchen Schneeeulen sogar in Deutschland auf – eine ornithologische Sensation. Mit traumhaften Bildern wird im Film eine faszinierende Naturgeschichte erzählt, die sich nur alle paar Jahre oder gar Jahrzehnte in unseren Breiten ereignet.
Der Lebensraum der Schneeeulen liegt nördlich des Polarkreises. In ganz besonderen Jahren jedoch tauchen Schneeeulen sogar in Deutschland auf. Zwischen 2002 und 2014 wurden vereinzelt Schneeeulen in Mitteleuropa gesichtet – eine ornithologische Sensation. Doch was treibt die hervorragend an die arktische Tundra angepassten Schneeeulen plötzlich in unsere Breiten?
Schneeeulen und Lemminge bilden seit Jahrtausenden eine Schicksalsgemeinschaft. Etwa alle vier Jahre vermehren sich die Lemminge massenhaft. Dann gibt es für die Schneeeulen genug Futter für die Jungenaufzucht. Die Eulen legen dann bis zu elf Eier und können erfolgreich ihre Küken großziehen. Doch in den letzten Jahren scheinen in einigen Regionen der Tundra die zyklischen Massenvermehrungen auszubleiben.
Die beste Anpassung an den Winter ist es, rechtzeitig in den Süden zu fliehen, wie es die meisten Zugvögel tun. Ist der nordische Winter zu kalt, der Schnee zu hoch, müssen die Eulen um zu überleben abwandern. Eine abenteuerliche Reise der Schneeeulen beginnt …
Der Film nimmt die Zuschauer mit auf diese ungewöhnliche Reise der Schneeeulen. Zu sehen ist, wie sich Tiere vom Norden bis in den Süden den unwirtlichen klimatischen Bedingungen des Winters anpassen, welche ökologischen Zwänge auf der Tierwelt lasten, und welche fantastischen Strategien es gibt, die lebensbedrohliche Kälte zu überleben.
Die Reise der Schneeeulen wird so zum erlebnisreichen „Wintermärchen“ für die ganze Familie.

Montag, 7. Januar

hr-fernsehen, 11.05 Uhr
Herrliches Hessen
Unterwegs im Grüngürtel Frankfurt
Claudia Poth ist eine passionierte Jägerin im Frankfurter Stadtwald mit viel Jägerethos und gutem Geschmack, den man in „ihrer“ Wildkammer im Stadtwald erwerben kann.

Dienstag, 8. Januar

arte, 11.05 Uhr
Jaguar – Heimlicher Jäger hautnah
Jaguare zählen zu den größten Raubkatzen der Erde. Zu ihrem Verbreitungsgebiet gehört auch das riesige Binnenland-Feuchtgebiet zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay. Da Jaguare es vorziehen, im Verborgenen zu leben, gibt es kaum Filmaufnahmen von den geschmeidigen Jägern. Mehrere Jahre hat Tierfilmer Christian Baumeister benötigt, bis ihm seine einzigartigen filmischen Einblicke in das bislang so geheimnisvolle Leben der Jaguare – auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen – gelangen.
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen; es ist siebenmal größer als Belgien. Das Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, einer der größten Raubkatzen der Erde. Nirgendwo sonst gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal.
Doch ihre Reviere sind so riesig, dass es kaum einmal gelingt, eine der scheuen und perfekt getarnten Großkatzen zu entdecken. Nie zuvor ist es gelungen, die Lebensgewohnheiten des gefleckten Jägers filmisch ausführlich zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren?
Mensch und Tier geraten immer wieder aneinander, vor allem da der Jaguar – sehr zum Ärger der Farmer im Pantanal – immer wieder auch Rinder reißt. Die Viehzucht ist der Hauptwirtschaftszweig der Region und die Cowboys zögern nicht, die unter Schutz stehende Raubkatze zu erschießen, wenn sie sich in die Nähe der Herden wagt. Eigentlich ziehen Jaguare Wildtiere Rindern vor. Aber weil auch die Farmer Wasserschweine und anderes Wild jagen, bleibt der hungrigen Raubkatze oft nur das Zuchtvieh, um ihren Hunger zu stillen. Ein Höhepunkt des Films ist die Jagd des Jaguars auf einen Kaiman – ein mindestens ebenso gefährliches Raubtier. Der Kampf der Giganten zeigt die ungezügelte Kraft der Großkatze aus nächster Nähe.

Dienstag, 8. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Deutschland – Der Bayerische Wald
Nach einer Borkenkäferplage in den 1980-er Jahren ist im Nationalpark Bayerischer Wald ein neuer gesunder Mischwald entstanden.
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee „Natur Natur sein lassen“. Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der „katastrophenartige“ Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung „Urwald“.
Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur „Katastrophe“ kam, und wie daraus heute der „Urwald von morgen“ heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.

Dienstag, 8. Januar

hr-fernsehen, 21.00 Uhr
Erlebnis Hessen: Im Hohen Habichtswald
Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Für Revierförster Arnd Kauffeld ist der Habichtswald mehr als der Hausberg, den er seit seiner Kindheit kennt und liebt. Er muss dafür sorgen, dass dort auch genügend Geld erwirtschaftet wird mit Holz- und Wildverkauf.

Mittwoch, 9. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Der Harz – Dunkler Wald und lichte Höhen
Wildkatze und Luchs streifen durch die urigen Wälder, Auerhahn und Rothirsch leben im Harz. Das war nicht immer so: Jahrhundertelang wurde das Gebirge durch Bergbau geschunden, entwaldet und leergeschossen. Heute kehrt mithilfe des Menschen die Natur allmählich zurück.
Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl ist sein Gipfel, nebelverhangen und wasserreich seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, kühl und feucht das ganze Jahr hindurch. Wildkatze und Luchs, Auerhahn und Rothirsch leben hier.
Ranger lenken die Touristenströme durch neu entstandene Nationalparks und erklären, warum der letzte freilebende Luchs 1818 ausgerottet wurde, und wie man ihn seit 1999 erfolgreich wieder angesiedelt hat. Der Luchs ist zum Symboltier geworden, er zeigt, dass Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können. Wildnis ist im Harz noch nicht überall – aber sie entsteht an vielen Orten.

Donnerstag, 10. Januar

arte, 18.35 Uhr
Israel – Der Norden
Der Norden Israels erstreckt sich von Tel Aviv über den See Genezareth bis zu den Golanhöhen. Intensive Landwirtschaft auf fruchtbaren Böden macht die Region zum Brotkorb des Landes. Die Dokumentation ist eine Entdeckungsreise durch eine vielfältige Kulturlandschaft. Leidenschaftliche Forscher vermitteln zwischen Landwirten, Tieren und Tierfreunden, um die letzten Wildnisgebiete zu erhalten. So haben Wölfe in den Golanhöhen eine sichere Heimat gefunden, Goldschakale bevölkern die Parks der Städte, und große Haiarten wandern ins Mittelmeer ein.
Die Sendung ist auch online verfügbar von 10/01 bis 09/02 auf dem Internetportal von ARTE.

Freitag, 11. Januar

arte, 18.35 Uhr
Israel – Der Süden
Die Sendung ist auch online verfügbar von 11/01 bis 10/02 auf dem Internetportal von ARTE.
Der Süden Israels umfasst das Gebiet zwischen Jerusalem und Eilat am Roten Meer. David Ben-Gurion folgte als erster Ministerpräsident des jungen Landes der Vision, die Region, die größtenteils aus Wüste besteht, zum Blühen zu bringen. Heute sind israelische Obst- und Gemüsefarmer dank innovativer Technologien in der Lage, Überschüsse zu produzieren. Millionen Zugvögel folgen der Route durch die Wüste. In unberührten Gegenden sind Wölfe, Hyänen und Sandfüchse unterwegs.

Samstag, 12. Januar

Das Erste (ARD), 7.10 Uhr
Paula und die wilden Tiere
Ein Wildschwein zum Knuddeln
Tierreporterin Paula besucht den Förster Boris Schnittker, der das Wildschweinferkel Chantalle als Pflegekind bei sich aufgenommen hat. Stimmt es, was man über diese Tiere sagt? Sind sie wirklich immer dreckig, borstig und stinken?
Von Peter Markett, dem Jäger, erfährt Paula alles, was man über wilde Wildschweine wissen muss. Im Gegensatz zu Chantalle können sie in unseren Wäldern gefährlich sein. Sie können größer werden als ein Schäferhund und richtig zubeißen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wie verhält man sich also am besten, wenn man tatsächlich einem Wildschwein begegnet? Paula probt das mit Peter Markett. Er zeigt Paula auch, wie man Fährten liest und wie der Lieblingsplatz einer Wildsau aussieht.

Samstag, 12. Januar

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr
Welt der Tiere
Der Krieg der Hörnchen
Außereuropäische Arten bedrohen die einheimischen Eichhörnchen
Vor gut hundert Jahren wurden einige Exemplare von „Sciurus carolinensis“, dem nordamerikanischen Grauhörnchen in England ausgesetzt. Seither haben sie sich in einem ungebremsten Siegeszug vermehrt und ausgebreitet – „Sciurus vulgaris“, die heimischen Eichhörnchen, wurden verdrängt, bald wird auch das Letzte aus britischen Wäldern und Parkanlagen verschwunden sein. Im Gegensatz zum europäischen Hörnchen aber sind die Invasoren auch noch große Waldschädlinge und Nahrungskonkurrenten der heimischen Vogelwelt. An der französisch-italienischen Mittelmeerküste hat sich nun auch noch eine zweite „Front“ eröffnet. Neben den amerikanischen Arten bedrohen jetzt auch asiatische Hörnchen die heimischen Tiere.

Samstag, 12. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Der Marderhund vom Böhmerwald
Marderhunde sind zähe, äußerst genügsame Überlebenskünstler und im Gegensatz zu vielen anderen wilden Säugetieren unserer Breiten können sie bereits mit vier Wochen auf sich selbst aufpassen. Ein Filmteam begleitet einen jungen Marderhund, dessen Familie von Jägern getötet wurde, auf seinem Weg durch unsere Wälder und in die Nähe des Menschen.
Marderhunde sind noch nicht lange in Bayern. 1960 kamen sie in Ostdeutschland an, angereist vor allem aus der Ukraine. Sie waren wegen ihres dichten Fells in Pelztierfarmen gehalten worden. Doch gefangen wurde ihr Fell struppig und war unverkäuflich. Ihr schönes, dichtes Fell wuchs nur in der Freiheit der Wälder. Und so setzten die Farmer sie wieder aus – um sie später in der Wildnis zu erlegen. Aber einige wenige entkamen der Hatz.
Marderhunde stellen keine großen Ansprüche an ihren Lebensraum und sind ausdauernde Wanderer. Natürliche Barrieren wie Flüsse sind für sie kein Problem, selbst ein breiter Strom wie die Elbe konnte sie auf ihren Wanderungen nicht aufhalten. Und so verließen sie ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet und kamen in Deutschland an.
Ein Kamerateam begleitete so einen kleinen Marderhund, dessen Familie von den Jägern ausgelöscht wurde, auf seinem Weg durch unsere Wälder und in die Nähe des Menschen. Entstanden ist eine kleine „Eroberungsgeschichte“ eines drollig aussehenden Tieres, amüsant und kritisch zugleich.

Sonntag, 13. Januar

Bayerisches Fernsehen, 19.15 Uhr
Unter unserem Himmel
Der Forstenrieder Park
Vom Winter zum Sommer
Der Forstenrieder Park diente jahrhundertelang dem exklusiven Jagdvergnügen der bayerischen Herzöge und Könige. 1918, wenige Tage vor der Revolution in Bayern, erlegte König Ludwig III. dort den letzten Königshirsch. Im Lauf der Zeit wurde die Jagdlandschaft der Wittelsbacher zum Münchner Naherholungsgebiet.
Der Forstenrieder Park am Rande der Großstadt war oftmals von Zerschneidung und Zerstörung bedroht: Umgehungsautobahnen, Großflughäfen, Gewerbe- und Wohngebiete waren hier geplant und manche dieser Pläne sind bis heute nicht vom Tisch. Es ist dem Engagement von Vereinen, Bürgern und Naturfreunden zu verdanken, dass es diesen großen Park im Süden von München bis heute gibt. Der Film zeichnet das Bemühen um die Erhaltung dieser Waldlandschaft nach und zeigt deren vielfältige Nutzung vom Winter bis in den Sommer.
Alexander Mania ist seit über 40 Jahren Berufsjäger im Wildpark. Seine Aufgabe besteht darin, das scheue Rot- und Schwarzwild für die Besucher sichtbar zu machen. Andererseits muss er für den behördlich vorgegebenen Abschuss sorgen, was keine leichte Aufgabe in einem stark frequentierten Erholungsgebiet darstellt.
Ganz andere Aufgaben hat der Revierförster des Parks, Andreas Wallner. Er hat hauptsächlich mit der Bekämpfung des Borkenkäfers zu tun, der die anfälligen Fichtenbestände der Münchner Schotterebene gefährdet. Darüber hinaus gilt sein besonderes Augenmerk vom Aussterben bedrohten Amphibien und dem seltenen Schwarzspecht, denen im Park optimale Lebensbedingungen geboten werden.
Für die Weiterentwicklung der Landschaft im Forstenrieder Park hin zu laubholzreichen Mischwäldern ist Wilhelm Seerieder als Chef der Münchner Forstbetriebe verantwortlich. Er führt durch den Eichelgarten, eine ehemalige Hutelandschaft für Schweine und Rinder.
Jaques Volland engagiert sich im Verein „Freunde des Forstenrieder Parks“. Der studierte Forstwissenschaftler und Historiker zeigt Stellen, an denen die Geschichte des Münchner Hirschjagdparks deutlich wird: alte Eichenalleen, Jagdsterne und die Diensthütte aus dem 19. Jahrhundert. Dieser von außen unscheinbare Zweckbau entpuppt kleine Schätze in seinen Innenräumen: Außergewöhnliche historische Wandmalereien, die jagdliche Szenen darstellen.

Montag, 14. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
natur exclusiv
Meisen – Leben im Gegenwind
Besonders mit der Brutzeit kommt eine Herausforderung, die nicht alle Meisen durchstehen. Neben dem Wetter setzt das Verschwinden natürlicher Nistmöglichkeiten den Höhlenbrütern zu. Vor allem Altholzbestände fehlen zunehmend. Doch wie bei der Futtersuche sind Meisen auch beim Nestbau wahre Anpassungskünstler. Manche Arten aber – wie etwa Hauben- und Tannenmeise – ziehen immer mehr den Kürzeren. Wie geschickt sich Kohl- und Blaumeise mit dem Lebensraum des Menschen auch arrangieren, gemeinsam bleiben allen die alten Feinde: Hauskatzen in Gärten und Parks, Sperber und Sperlingskauz im offenen Gelände und im Bergwald.

Montag, 14. Januar

arte, 10.30 Uhr
360° Geo Reportage
Sibirien, im Reich des Amur-Tigers
Die Sendung ist auch online verfügbar von 14/01 bis 13/02 auf dem Internetportal von ARTE.
Ein blitzartiger Biss ins Genick genügt ihm, um sein Opfer in Sekundenschnelle zu töten: Dem mächtigen Amur-Tiger möchte niemand in der klirrenden Kälte der sibirischen Taiga begegnen. Obwohl er von Natur aus Menschen meidet, gibt es immer wieder gefährliche Zwischenfälle, mitunter gar tödliche. Der Wildbiologe Alexander Batalow lässt sich davon nicht abschrecken. Im Gegenteil: Er begibt sich gezielt in die Nähe von Tigern. „360° Geo Reportage“ begleitet ihn auf seiner abenteuerlichen Reise ins Reich des Amur-Tigers.
Rund 8.500 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt, direkt an der Grenze zu China, erstreckt sich das raue Reich des Amur-Tigers. Hier durchstreift er ein Gebiet, das etwa halb so groß wie Deutschland ist. Dank eines strikten staatlichen Schutzprogramms konnte sich die zuvor stark bejagte Population der Amur-Tiger auf heute etwa 560 Tiere erholen. Der Sibirische Tiger ist, ausgewachsen mit einem Gewicht von fast 300 Kilogramm und einer Länge von fast vier Metern, der größte seiner Art und der einzige, der in Eis und Schnee lebt. Und das fast unsichtbar, denn die majestätische Großkatze jagt meist nachts.
Die Wälder Ussuriens sind artenreich, und die Tiger hatten bislang meist reiche Auswahl: Rehe, Hirsche und Wildschweine sind ihre Beutetiere. Doch deren Bestand ist bedroht – und mit ihnen erneut der Tiger. Denn durch teils illegalen Holzeinschlag verschwinden aus der Taiga viele Bäume, auch die Mongolische Eiche. Und ohne deren kalorienreiche Eicheln können die für den Tiger wichtigen Wildschweine den harten Winter nicht überstehen.
Noch sind die Wälder des Sichote-Alin-Gebirges intakt. Aber das aufstrebende China in direkter Nachbarschaft lechzt nach immer mehr Holz. Mit dramatischen Folgen: Das stetige Verschwinden der Eichen, gefolgt vom Dezimieren der Wildschweine, lässt viele wilde Tiger hungern. In ihrer Not sucht so mancher von ihnen in den Taiga-Dörfern nach Nahrung – und wird so zum „Problem-Tiger“. All dies beunruhigt den Tigerschützer Alexander Batalow. Sein Herz schlägt für den Tiger, und er engagiert sich für ihn seit über 30 Jahren. In seinem Pachtwald betreibt er Jagdwirtschaft und schützt zugleich die wichtigen Beutetiere des Tigers.

Montag, 14. Januar

arte, 18.35 Uhr
Wildes Großbritannien (1/5): Berge
Großbritanniens vielfältige Natur bietet zahlreichen außergewöhnlichen Tierarten einen vom Menschen noch weitgehend unberührten Lebensraum. In der fünfteiligen Dokumentationsreihe fangen die Filmemacher Bill Markham und Martha Holmes mit atemberaubenden Aufnahmen die natürliche Schönheit des wilden Großbritanniens ein. Der erste Teil vermittelt einzigartige Einblicke in die Artenvielfalt der Bewohner der Gebirgsketten auf der großen Insel: von den schottischen Highlands hoch oben im Norden bis zum Dartmoor-Nationalpark im äußersten Südwesten des Landes.
Die Sendung ist auch online verfügbar von 14/01 bis 09/02 auf dem Internetportal von ARTE.
Die schottischen Highlands zählen zu den spektakulärsten Naturlandschaften Großbritanniens. Hier überleben nur sehr zähe Tierarten, denn sie müssen in diesen schwer zugänglichen Gebieten widrigen Bedingungen trotzen. Die Reise beginnt in den verschneiten Cairngorms; hier ist der Steinadler beheimatet. Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen seine atemberaubende Schnelligkeit, die er bei der Jagd auf einen flinken Schneehasen einsetzen muss.
Der Bergwinter ist rüde, am besten kommen Ren und Schneehuhn mit diesen Bedingungen zurecht, denn ihr besonders dickes Fell oder Gefieder schützt sie vor der klirrenden Kälte. In den niederen Lagen der Highlands leben 400.000 Rothirsche. Es ist Paarungszeit und die Männchen liefern sich erbarmungslose Brunftkämpfe, die für den Verlierer sogar tödlich enden können.
In den weiter südlich gelegenen Grafschaften North Yorkshire und Cumbria prägen die Yorkshire Dales mit ihren Tal- und Hügellandschaften das Bild – ein Paradies für das Schottische Moorschneehuhn. Und die guten Lebensbedingungen für die dunkelbraun-rötlich gefiederten Wesen ziehen auch andere seltene Vogelarten an, wie etwa Kiebitze oder Rotschenkel.
Eine ganz besondere Tierart sorgt weiter im Südwesten für die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts: das Dartmoor-Pony. Im Dartmoor-Nationalpark frisst das Miniaturpferd Pflanzen, die sich sonst aggressiv verbreiten würden, und schützt somit die Vielfalt der einzigartigen Flora und Fauna.
Das Hochland mit seinem widrigen Klima verlangt den tierischen Bewohnern höchste Anpassungsfähigkeit ab. So zeichnen sich die präsentierten Arten als wahre Überlebenskünstler aus!

Dienstag, 15. Januar

3sat, 14.05 Uhr
Europas Urwälder: Bayerns neue Wildnis (1/5)
Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein „neuer“ Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen.
Der Mensch greift nicht ein – auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.

Dienstag, 15. Januar

3sat, 14.50 Uhr
Europas Urwälder: Bialowieza – Heimat der Wisente (2/5)
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen.
Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents.
Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen „Könige des Urwalds“ leben dort in freier Wildbahn.

Dienstag, 15. Januar

3sat, 15.35 Uhr
Europas Urwälder: Wilde Karpaten (3/5)
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause.
In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete – meist in schwer zugänglichen Bergregionen – von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.

Dienstag, 15. Januar

3sat, 16.15 Uhr
Europas Urwälder: La Gomeras Nebelwald (4/5)
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der „Monteverde“ genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder.

Dienstag, 15. Januar

3sat, 17.00 Uhr
Europas Urwälder: Unberührtes Lappland (5/5)
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens.
Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas – ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.

Dienstag, 15. Januar

3sat, 17.45 Uhr
Die Rückkehr der Wölfe
Das Wunder im Yellowstone National Park
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche zuungunsten der dortigen Flora und Fauna lange Zeit ungebremst – bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten.
Die Dokumentation zeigt die erstaunlichen und dramatischen Folgen, die eine Wiederansiedlung der Wölfe auf das gesamte Ökosystem des Nationalparks hat.
Entgegen ihrem eigentlichen Ruf der gnadenlos tötenden Räuber sind die Wölfe Schöpfer neuen Lebens.
70 Jahre lang vermehrte sich die Population der Wapiti-Rothirsche im US-amerikanischen Yellowstone-Nationalpark nahezu ungebremst. Ohne einen natürlichen Feind und trotz aller Versuche der Menschen, die Zunahme an Hirschen zu begrenzen, breiteten sich diese immer weiter aus und zerstörten weite Teile der Vegetation des Parks. Sie fraßen den Nationalpark buchstäblich kahl.
Doch mit der gezielten Wiederansiedlung von 41 kanadischen Wölfen in den Jahren 1995 bis 1997 ereignete sich geradezu ein Wunder: Die Tiere brachten das natürliche Gleichgewicht in den Nationalpark zurück. Die Wölfe jagten die Wapitis und, was noch entscheidender war, sie beeinflussten das Verhalten der Hirsche, so dass diese sich aus Tälern und Schluchten zurückzogen.
Das eigentlich Faszinierende daran: Durch die Anwesenheit der Wölfe reduzierte sich nicht nur die Population der Wapiti-Hirsche von 20 000 auf circa 7000 Tiere, auch die Pflanzenwelt des Nationalparks erholte sich, und es entstand neuer Lebensraum für andere Tierarten. Die Wissenschaftler und Experten sprechen bei diesem Phänomen von einer „trophischen Kaskade“ – einer Kettenreaktion, die durch die Veränderung der Nahrungskette innerhalb eines komplexen Ökosystems ausgelöst wird.

Dienstag, 15. Januar

arte, 18.35 Uhr
Wildes Großbritannien (2/5): Wälder
Die zweite Folge führt die Zuschauer durch die bezaubernden Wälder des Landes – den Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire im Westen Englands, den New Forest im Süden und die noch bestehenden Überbleibsel des schottischen Caledonian Forest, einst ein gemäßigter Regenwald im hohen Norden des Landes.
In Großbritanniens Wäldern finden sich nicht nur majestätische, zum Teil jahrtausendealte Bäume, sondern auch viele Tiere: Der Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire beherbergt beispielsweise eine wachsende Wildschweinpopulation.
Die Zahl der Ringeltauben – furchtlose Vögel, die selbst in ihr Revier eindringende Menschen angreifen – nimmt ebenfalls stetig zu. Aufnahmen aus einem Nest vermitteln einen Eindruck von der Aufzucht der Jungen, und auch die Jagdtechniken der Altvögel werden veranschaulicht.
Außerdem zeigt diese Folge von „Wildes Großbritannien“ den ersten Ausflug von Bärenjungen außerhalb der Höhle, eine Begegnung zwischen zwei Eichhörnchen und das Paarungsritual der europäischen Damhirsche im New Forest.
Schließlich wird die bewundernswerte Organisation eines Ameisenstaates im Caledonian Forest in Schottland ergründet. Die Tierwelt der britischen Wälder hat so manche Überraschung zu bieten!
Die Sendung ist auch online verfügbar von 15/01 bis 09/02 auf dem Internetportal von ARTE.

Mittwoch, 16. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Geheimnisvolle Welten – Nachts in Dschungel und Pampa
Ein internationales Team aus Biologen und Naturfilmern hat sich aufgemacht, um die Geheimnisse nachtaktiver Tiere zu lüften.
Bisher konnte kaum erforscht und so gut wie nie gefilmt werden, wie nachtaktive Tiere in kompletter Finsternis ihren Weg durch dichten Urwald finden oder gar Beute jagen. Ein internationales Team aus Biologen und Naturfilmern, darunter die deutsche Biologin Susanne Seltmann und der Max-Planck-Wissenschaftler Bryson Voirin, will die Geheimnisse dieser hoch spezialisierten Wesen lüften. Ihr Ziel ist es herauszufinden, warum Tiere nachts aktiv sind, und wie sie sich in der Dunkelheit orientieren. Mithilfe von neuartigen Nachtsichtgeräten und Spezialkameras spüren die Forscher den Tieren nach. Die Expedition führt das Team durch Mittel- und Südamerika, vom tropischen Dschungel Costa Ricas über die überschwemmten Wälder Amazoniens bis in die schroffe Bergwelt Patagoniens.
Die erfahrene Kamerafrau und Großkatzenexpertin Justine Evans will Pumas bei ihrer nächtlichen Jagd in den Bergen des Nationalparks Torres del Paine im Süden Chiles oder Jaguare am Strand von Costa Rica filmen. Ein Teil der Gruppe um den Insektenspezialisten George McGavin will herausfinden, wie man bei der Beobachtung der Tiere ganz ohne Tageslicht zurechtkommt. Bei der Durchquerung kilometerlanger Höhlen in den Tafelbergen Venezuelas begegnen ihnen bizarre Kreaturen, die sich perfekt an ein Leben in absoluter Dunkelheit angepasst haben. In den überfluteten Waldgebieten am Amazonas trifft das Team im Dunkeln nicht nur auf Mohrenkaimane, auch hoch oben im Blätterdach des Regenwaldes macht es eine interessante Entdeckung.

Mittwoch, 16. Januar

arte, 18.35 Uhr
Wildes Großbritannien (3/5): Küsten
In der dritten Folge begibt sich ARTE an Orte entlang der britischen Küste – im Osten der Insel nach Norfolk und an den Ästuar „The Wash“, im Westen nach Sefton bei Liverpool und auf die Insel Anglesey vor der walisischen Küste.

Mittwoch, 16. Januar

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Wildes Deutschland
Der Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald erstreckt sich auf 150 Kilometer über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn. Er gilt als einer der schönsten Wälder Deutschlands. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes.
Der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Die dichten, hohen Gehölze auf dem Bergkamm sind Heimat von Wildschweinen und Rothirschen, Siebenschläfern und Erdkröten: wertvoller Wald und einzigartiger Lebensraum.
In feuchten und windstillen Winternächten ist an den imposanten Externsteinen ein seltenes Phänomen zu beobachten: Haareis wächst aus alten Ästen am Boden. Wie durch Zauberhand schieben sich gefrorene Fäden aus dem Totholz. Dünn wie Haare, können sie bis zu 20 Zentimeter in nur einer Nacht wachsen.
In der Wistinghauser Senne leben tierische Waldpfleger. Im Zuge eines Naturschutzgroßprojektes wurden Exmoorponys und Schottische Hochlandrinder angesiedelt, um den Wald in Ordnung zu halten. Dabei erschaffen sie offene Lichtungen, die für andere Tiere, zum Beispiel dem Neuntöter, wichtig sind.
In den alten, oft über 100 Jahre alten Buchen findet der seltene Schwarzspecht genug Platz, um seine Höhle in das Holz zu hämmern. Fast einen Monat dauert der Bau dieser Höhle. Bis zu 17 Mal muss der Specht zuhaken, bis sich ein einziger Span löst. Es werden etwa 10.000 Späne, bis die Höhle fertig ist!
Während der zweijährigen Dreharbeiten gelang es den Tierfilmern Svenja Schieke und Ralph Schieke, die Tierwelt des Teutoburger Waldes intensiv zu dokumentieren. Zeitraffer und Jahreszeiten-Morphings bringen die eindrucksvolle Dynamik des Waldes nahe. Aus der Luft setzen hochwertige Bilder von ferngesteuerten Flugkameras die einzigartige Waldlandschaft in Szene. Die ungewöhnlichen Blickwinkel und einzigartigen Verhaltensaufnahmen schaffen ein Porträt des Teutoburger Waldes wie es so noch nicht
gezeigt wurde.

Zeitraum: 17. Januar bis 06. Februar 2019

Donnerstag, 17. Januar

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Gemeinsam sind sie stark – Afrikas Zebramungos

Sie sind die Überlebenskünstler der afrikanischen Steppen und Savannen: die Zebramangusten. Die kleinen, flinken und cleveren Tiere mit dem gestreiften Fell erreichen gerade einmal die Größe eines Marders. Doch gemeinsam sind sie stark: Im Familienverband schaffen es die selbstbewussten Winzlinge, Löwen zu entkommen und sogar Schlangen auszutricksen.

Zebramangusten, auch Mungos genannt, sind klein, flink, clever, haben ein gestreiftes Fell und sind die Überlebenskünstler der afrikanischen Steppen und Savannen. Im Familienverband schaffen es die selbstbewussten Winzlinge, Löwen zu entkommen und sogar Schlangen auszutricksen. Zwischen Elefantenherden, hungrigen Wildhunden und angriffslustigen Greifvögeln kämpft die Sippe des etwa 30 Mungos zählenden Magwa-Clans jeden Tag aufs Neue ums Überleben. Ort ihrer Abenteuer ist eines der größten Wildschutzgebiete der Welt: das Selous Reservat, 50.000 Quadratkilometer Wildnis im Herzen von Tansania, ein Gebiet größer als die Schweiz.

Die Chefin der Truppe ist Ela, ein starkes Weibchen. Als Leittier wird sie von Odu, dem ranghöchsten Männchen, unterstützt. Die beiden führen die kleine Gruppe zu den besten Nahrungsplätzen, wissen, wann es Zeit ist, das Revier zu verlassen und anderenorts neue Baue zu graben, wie man Gefahren meistert und Dürreperioden übersteht. Mit Beginn der Regenzeit gibt es zahlreichen Nachwuchs beim Magwa-Clan. Eines der Babys ist der blinde Kisu. Sein Glück: Einzelgänger Toku, der beste Jäger der Gruppe, hat sich zu seinem Beschützer erklärt. Solange die Jungtiere noch klein und unbeholfen sind, droht den Mangusten besonders oft Gefahr: Sie müssen sich vor Adlern, Leoparden und Löwen in Acht nehmen.

 

 

Donnerstag, 17. Januar

 

arte, 18.35 Uhr

Wildes Großbritannien: Inseln

ARTE lädt den Zuschauer ein, die Eurasischen Eichhörnchen von Brownsea Island kennenzulernen – die vielleicht letzten noch lebenden Exemplare dieser Gattung aus Großbritannien.

 

 

Freitag, 18. Januar

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Das Rätsel der Zwergelefanten

Auf riesigen Lichtungen mitten im Urwald der Zentralafrikanischen Republik versammeln sich täglich Waldelefanten, um lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten in der Savanne. Von Zeit zu Zeit zeigen sich hier aber auch Elefanten, die noch viel kleiner sind als die Waldelefanten. Kann Filmemacher Hans-Jürgen Steinfurth den Grund für ihren zwergenhaften Wuchs herausfinden?

Die Pygmäen nennen sie “Dörfer der Elefanten” – riesige Lichtungen mitten im Urwald der Zentralafrikanischen Republik. Tagtäglich versammeln sich dort Waldelefanten, um lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten in der Savanne. Sie erreichen höchstens eine Schulterhöhe von zweieinhalb Metern – große Savannenelefanten werden über vier Meter hoch. Von Zeit zu Zeit zeigen sich hier aber auch Elefanten, die noch viel kleiner sind als die Waldelefanten. Auch die scheuen Bongo-Antilopen, Graupapageien, Sitatungas und Rotbüffel besuchen die Urwaldlichtung.

Seit vielen Jahren erforscht die Biologin Andrea Turkalo die Waldelefanten der Lichtung von Dzanga-Sangha. Über 2.500 Tiere hat die Amerikanerin bisher registriert. In regelmäßigen Abständen beobachtet sie besonders kleine Elefanten. Doch das Forschungsgebiet der Wissenschaftlerin ist in Gefahr: Bis vor Kurzem trauten sich nur selten Wilderer in das Schutzgebiet von Dzanga-Sangha. Jetzt jedoch häufen sich die Meldungen vom sinnlosen Abschlachten der letzten Urwaldtiere.

Der erfahrene Filmemacher Hans-Jürgen Steinfurth lebt seit über 20 Jahren vor Ort. Er ist dorthin gegangen, wo Wilderer, versprengte Bürgerkriegssoldaten und Holzfäller den Urwald unsicher machen – wird er das Rätsel der Zwergelefanten lösen?

 

 

Freitag, 18. Januar

 

arte, 18.35 Uhr

Wildes Großbritannien: Landschaften

Die letzte Episode der Dokumentationsreihe ist den ländlichen Gefilden des Vereinigten Königreichs gewidmet. ARTE heftet sich zusammen mit dem Zuschauer an die Fersen von Hasen, Füchsen und den bedrohten Zauneidechsen und wirft einen Blick in das Nest einer Steinkauzfamilie.

Die ländlichen Gegenden Großbritanniens sind nationale Heiligtümer. Es scheint, als sei hier die Zeit stehengeblieben. In Wirklichkeit ging in den letzten hundert Jahren aber ein kolossaler Wandel vonstatten. Britische Kulturlandschaften sind das bevorzugte Jagdgebiet eines Vogels, der sich im ganzen Land großer Beliebtheit erfreut: der Schleiereule. Zum Überleben braucht sie täglich eine Beute von etwa vier kleinen Säugetieren. Der Turmfalke ist als potentieller Räuber jedoch häufig mit auf der Pirsch.

Die Sendung ist auch online verfügbar von 18/01 bis 09/02 auf dem Internetportal von ARTE.

 

 

Samstag, 19. Januar

 

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr

Welt der Tiere

Die Rückkehr der weißen Wölfin

Einst soll eine „weiße“ Wölfin einem Nomadenvolk am Ural geholfen haben. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Heute sind am Ural allerdings nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine „weiße“ Wölfin auf.

Die Überlieferung erzählt von einer „weißen“ Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die „Neuen Russen“, eingefallen. Der neueste Wintertrend ist die Großwildjagd. Ausgerüstet mit den teuersten und besten Jagdgewehren und den größten und schnellsten Skijets rast man über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe – von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine „weiße“ Wölfin auf …

 

 

Samstag, 19. Januar

 

Bayerisches Fernsehen, 16.15 Uhr

Frei Schnauze – Das Tiermagazin

Das Magazin „Frei Schnauze“ gibt Tipps zum Leben mit Tieren: Welches Tier passt zu mir? Was tun, wenn der Hund ständig bellt? Und was mache ich, wenn ich ein verletztes Wildtier finde? Viele Fragen rund um das Thema Tier werden beantwortet in „Frei Schnauze – Das Tiermagazin“.

In dieser Ausgabe stellt Lisa ihre Hunde Luca und Edina vor. Außerdem geht es zu einer Hundetherapeutin. Denn der ehemalige Straßenhund Jacky verhält sich Passanten gegenüber aggressiv. Kann man dieses Verhalten therapieren?

 

 

Samstag, 19. Januar

 

Animal Planet, 20.15 Uhr

Der Hund – Des Menschen bester Freund

Serienstart

Hunde sind seit jeher treue Begleiter des Menschen: Sie beschützen uns. Sie helfen bei der Jagd. Sie leben und spielen mit uns. Sie sind unsere Weggefährten oder sogar der beste Freund – oft ein Leben lang! Wissenschaftler gehen davon aus, dass die ersten Hunde bereits vor über 30.000 Jahren domestiziert wurden. Aber wie wurde aus wildlebenden Wölfen das wichtigste Haustier des Menschen? Welche erstaunlichen Fähigkeiten zeichnen Hunde aus? Diese Dokumentarserie geht der Jahrtausende alten Freundschaft zwischen Mensch und Hund auf den Grund – und zeigt anhand von bemerkenswerten Beispielen aus der ganzen Welt, was uns bis heute untrennbar mit ihnen verbindet.

Ganz gleich ob im afrikanischen Regenwald, in der arabischen Wüste oder mitten in einer modernen Millionenmetropole: Hunde sind auf der ganzen Welt geschätzte Weggefährten des Menschen! Die Gründe für diese besondere Freundschaft sind dabei so unterschiedlich, wie unser Lebensstil selbst – mal dient der Hund als Statussymbol, mal beschützt er vor giftigen Schlangen. Sogar bei der Behandlung von Krankheiten wird Hunden eine heilende Wirkung nachgesagt. Anhand von bemerkenswerten Beispielen geht diese Folge den zahlreichen Aufgaben auf den Grund, die Hunde als Haustiere erfüllen – vom Persischen Windhund über den Basenji, den so genannten Kongo-Terrier, bis zum Schoßhund in Tokio.

 

 

Sonntag, 20. Januar

 

rbb Fernsehen, 19.00 Uhr

Wilde Berliner

Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten – mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Hauptstadt zu bieten. Dank ausgedehnter Grünflächen und vielen Gewässern finden immer mehr tierische Bewohner den Weg in die Stadt. Immer öfter kommt es zu spannenden Begegnungen mit Wildtieren.

Ursula Stöter bekommt tierischen Nachwuchs. Ein kleiner Rotfuchs und zwei Waschbären werden in diesem Sommer von ihr und ihren zwei Hunden mit der Flasche großgezogen. Doch auch ein Fuchsbaby muss lernen – denn aus ihm soll mal ein richtige Filmfuchs werden.

Gisela Polz (65) bekommt einen Frischling aus Bayern. Die erste Zeit wird er in ihrer Nähe bleiben und dann später zu den ausgewachsenen Wildschweinen kommen. Gisela Polz nutzt diese für die Hundeausbildung, die sie für Jagdhunde anbietet.

 

 

Sonntag, 20. Januar

 

Bayerisches Fernsehen, 19.15 Uhr

Unter unserem Himmel

Der Forstenrieder Park

Der Forstenrieder Park hat sich in den letzten 100 Jahren von der Jagdlandschaft der Wittelsbacher zum Münchner Naherholungsgebiet entwickelt.

Der Jäger und Historiker Jaques Volland führt durch das ehemalige kurfürstliche Jagdschloss Fürstenried. Die Entscheidung von Kurfürst Max Emanuel, am Rande Münchens im 18. Jahrhundert einen Hirschjagdpark zu gestalten, hatte weitreichende Folgen. Es wurde eine enorme Infrastruktur von Schlössern, Kanälen, Jagdsternen und Sichtachsen erforderlich, die das Stadtbild bis heute prägen.

Prinz Luitpold von Bayern, ein Urenkel des letzten Königs Ludwig III., zeigt die Trophäen der Hirsche, die von seinen Vorfahren im Forstenrieder Park erlegt worden sind. Die Wittelsbacher verfügen seit 1918 nicht mehr über den Park, doch die Hirsche sind immer noch da. Es ist die Jägerschaft, die sich heute um den Bestand des Wildes kümmert. Das Filmteam begleitet Berufsjäger Alexander Mania vom Sommer an bis in den Herbst bei seiner Arbeit.

Seit 1924 wird zudem das Jagd- und Sportschießen im Forstenrieder Park im Verein Hubertus praktiziert. Die derzeitige Vereinsvorsitzende Monika Metzger ist Apothekerin und Jägerin. Der Verein betreibt ebenfalls eine Jagdschule, in der Freizeitjäger und auch immer mehr Jägerinnen auf die Jagdprüfung vorbereitet werden.

Im Forstenrieder Park kann der Besucher sogar das imposante Schauspiel der Hirschbrunft erleben, in unmittelbarer Nähe der Metropole. Höhepunkt der Jagdsaison bildet die große Bewegungsjagd im November. Große Hundemeuten stöbern das Wild aus den Einständen, wo es von 60 Schützen erwartet wird. Diese logistisch aufwendige Jagdart führt zu dem behördlich vorgegebenen Abschuss und das Wild hat anschließend, zum Ende des Herbstes, wieder Ruhe.

 

 

Montag, 21. Januar

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

natur exclusiv

Wildnis Nordamerika – Schöne neue Welt

Eisige Höhenzüge durchziehen den Norden, im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky Mountains liegen trockene Wüsten. Zwischen klirrender Kälte und flirrender Hitze trotzen viele Tiere den klimatischen Extremen. Nordamerika ist ein Kontinent der Kontraste – und der Wanderer: Jedes Frühjahr ziehen allein drei Milliarden Vögel aus den Überwinterungsgebieten im warmen Süden nach Norden.

 

 

Dienstag, 22. Januar

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Der Jaguar – Unbekannter Dschungeljäger

An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang – das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren.

Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt – ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas.

An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen.

Naturfilmer Christian Baumeister dokumentiert das Leben des geheimnisvollen Jägers – eine schwierige Aufgabe. Viele Jahre war er auf der Suche nach den geschmeidigen Jaguaren, bis ihm einzigartige Aufnahmen gelangen.

Der Film gibt Einblicke in das geheimnisvolle Leben der Jaguare – ob auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen. In eindrucksvollen Aufnahmen kommt der Zuschauer dem Jäger ungewöhnlich nah.

 

 

Dienstag, 22. Januar

 

Bayerisches Fernsehen, 11.55 Uhr

Reisen in ferne Welten: Tansania

Vom Kilimandscharo in die Serengeti

Das Filmteam begleitet einen Ranger, der sich Giraffen zu Fuß bis auf wenige Meter nähert, fliegt im Ballon über den Tarangire Nationalpark und beobachtet in der Serengeti Millionen von Gnus bei der Überquerung des Mara-Flusses. Big Migration heißt die weltweit größte Wanderung von Landsäugetieren – ein einzigartiges Naturereignis.

 

 

Mittwoch, 23. Januar

 

3sat, 17.00 Uhr

Schladminger Bergwelten

Von Gipfeln und Gämsen

Zwischen dem Dachstein und den Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen.

Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse, und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.

 

 

Donnerstag, 24. Januar

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Geheime Jäger der Serengeti

Filmautor Reinhard Künkel lebt seit dreißig Jahren in der Wildnis Afrikas am Südrand der Serengeti. Er wohnt fast das ganze Jahr über in einem Dschungelcamp und geht jeden Tag auf Safari, um Tiere zu fotografieren und zu filmen. Und weil er sich ständig zwischen wilden Tieren aufhält, entwickelt er auch ganz persönliche Bindungen zu besonders scheuen Tieren. In dieser Sendung erzählt er von einem sehr seltenen Jäger der Serengeti, der Streifenhyäne.

Streifenhyänen sind nachtaktiv. Es gelingt deshalb nur selten, diese als Einzelgänger bekannten Tiere zu beobachten. Tierfilmer Reinhard Künkel ist es jedoch geglückt, einem Hyänenpaar zu folgen, das bis nach Sonnenaufgang aktiv blieb und gelegentlich auch vor Sonnenuntergang den Bau aufsuchte. Dort wartete das Junge in der Erdhöhle hungrig auf Nahrung.

 

 

Freitag, 25. Januar

 

3sat, 13.20 Uhr

Auf der Spur des Luchses

Der Luchs ist ein Einzelgänger und extrem scheu. Die Reportage zeigt außergewöhnliche Aufnahmen des Luchses in der Schweiz. Dort ist er vor allem in den Voralpen und im Jura zu Hause. Der leidenschaftliche Tierfotograf Laurent Geslin ist begeistert vom europäischen Luchs und betreibt großen Aufwand, um dieses scheue Tier auf Fotos bannen zu können. Er versteckt Fotofallen an Stellen, an denen er darauf hofft, dass dieses Phantom des heimischen Waldes den Verschluss der getarnten Kamera auslöst. Der Luchs ist bis jetzt ein in freier Wildbahn wenig erforschtes Tier und gilt vielen Naturforschern gleichsam als heiliger Gral.

 

 

Freitag, 25. Januar

 

Animal Planet, 20.15 Uhr

Wolf vs. Wilderer

Serienstart

Am Mythos Wolf scheiden sich die Geister. Einst von Kelten und Germanen als übernatürliches Wesen verehrt, steht Canis lupus bei Jägern oft auf der Abschussliste. Der schlechte Ruf als Viehdieb eilt den Raubtieren voraus, so dass der Wolf beinahe ausgerottet wurde. Navy-Veteran Matthew Simmons und Psychologin Dr. Lorin Lindner verfolgen beim Schutz der Tiere einen völlig neuen Ansatz. Sie sind überzeugt, dass der Kontakt zu Wölfen auch Menschen heilen kann. Im kalifornischen Los Padres National Forest betreibt das Ehepaar das „Lockwood Animal Rescue Center“. Hier bekommen gerettete Problemwölfe und traumatisierte Ex-Soldaten, die sich um die Tiere kümmern, eine zweite Chance im Leben.

Start frei für „Operation Wolfguard“! Das Team des „Lockwood Animal Rescue Center“ rückt zu einem dreimonatigen Einsatz aus: In den Wäldern des Bitterroot National Forest in Montana wollen die Tierschützer Jagd auf illegale Wolfsjäger machen. Die groß angelegte Undercover-Mission soll helfen, die majestätischen Raubtiere in ihrem angestammten Lebensraum zu verteidigen. Denn sämtlichen Verboten zum Trotz werden hier immer wieder Fallen aufgestellt oder sogar einzelne Exemplare geschossen. Was dabei oft in Vergessenheit gerät: Der Wolf gehört zum Ökosystem dazu und leistet einen wichtigen Beitrag, natürliche Prozesse im Gleichgewicht zu halten.

 

 

Samstag, 26. Januar

 

arte, 21.50 Uhr

Bärenstark – Revolutioniert Meister Petz die Medizin?

Bären und die bisher ungeklärten Mechanismen ihres Organismus stehen im Blickpunkt der medizinischen Forschung. Denn die beinahe vollständige Reduktion der Körperfunktionen während der Winterruhe hinterlässt bei den Tieren keinerlei Schäden – beim Menschen undenkbar. Da Mensch und Bär sich genetisch sehr ähnlich sind, erhoffen sich Wissenschaftler durch genauere Untersuchungen der Bären einen Durchbruch im Kampf gegen weit verbreitete Leiden wie etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Osteoporose. Kann die Humanmedizin im Kampf gegen Krankheiten von den Bären lernen?

Die Suche nach den Geheimnissen von Meister Petz beginnt im verschneiten Tackåsen, im Norden von Schweden. Ein internationales Team aus Medizinern um den dänischen Kardiologen Ole Fröbert untersucht, wie Bären ihre Körperfunktionen während der Winterruhe steuern. Das Ziel: Neu gewonnene Erkenntnisse in der Humanmedizin nutzen und so weit verbreitete Volkskrankheiten wie etwa Osteoporose, Herz- und Nierenleiden bekämpfen. Denn was die Steuerung inneren Organe angeht, gehört der Bärenorganismus zu den Meistern der Anpassung.

Während der bis zu sechs Monaten andauernden Hibernation reduzieren Bären all ihre Körperfunktionen auf ein Minimum. Doch nach dieser Phase lassen sie keinerlei Degenerationserscheinungen erkennen, wie es unter gleichen Bedingungen bei Menschen der Fall wäre. Trotz eines deutlich langsameren Herzschlags gerinnt das Blut der Bären nicht, und trotz mangelnder Bewegung bauen sie weder Muskel- noch Knochenmasse ab. Wissenschaftler untersuchen die Organe der Tiere, um diese faszinierenden Funktionsweisen nachzuvollziehen und auf menschliche Zellen zu übertragen. Dazu schleichen sich Forscher während der Winterruhe der Tiere in deren Bau und nehmen allerhand Proben. Und manchmal wird im Dienst der Wissenschaft sogar ein Bär in einen Computertomographen geschoben …

Die Dokumentation begleitet renommierte Wissenschaftler bei ihrer fesselnden Arbeit zwischen Feld und Labor und zeigt vielversprechende Wege auf, anhand von Tierforschung die Humanmedizin zu revolutionieren.

Die Sendung ist auch online verfügbar von 26/01 bis 27/03 auf dem Internetportal von ARTE.

 

 

Sonntag, 27. Januar

 

arte, 14.05 Uhr

Big Five Asien

Der Löwe

Online verfügbar von 27/01 bis 03/02

Die meisten Menschen denken, dass allein Afrika die Heimat der Löwen sei. Doch einst lebten sie in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens.

Und es sind die Jahreszahlen bekannt, als in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Und der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen.

Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können.

Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich ein Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich Asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, aber ihr Sozialleben grundverschieden ist. Die Löwen im Gir Forest zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erfährt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.

 

 

Sonntag, 27. Januar

 

arte, 14.50 Uhr

Big Five Asien

Der Amur-Tiger

Online verfügbar von 27/01 bis 03/02

Amur-Tiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine von zwei Tiger-Unterarten, die einst in Russland beziehungsweise der Sowjetunion lebten. Die Tiger im russischen Fernen Osten stehen beispielhaft für die Probleme und Rückschläge beim Kampf um ihre Erhaltung. Als einzige Tigerform haben sich Amur-Tiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen.

Über sechs Monate im Jahr friert es, und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad Celsius. Im kurzen ussurischen Sommer steigen sie regelmäßig bis auf über 30 Grad. Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. Tiger-Mensch-Kontaktzonen sind somit allgegenwärtig. Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen.

Die Nähe zu China tut ihr Übriges. Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren „Produkten“. Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger.

Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge bis tief in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers, dazu zählen Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine, bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amur-Tiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer hat sich ein Filmteam auf die Suche nach den letzten „Schneetigern“ gemacht.

 

 

Sonntag, 27. Januar

 

3sat, 16.30 Uhr

Eine Erde – viele Welten: Die Berge

In den Rocky Mountains, den Anden und im Himalaja herrschen raue Witterungsbedingungen. Zerklüftetes Terrain, steile Hänge und ein Mangel an Sauerstoff, Futter und Wasser bilden die größten physischen Herausforderungen des Planeten.

Nur extreme Kletterkünstler wie der Nubische Steinbock oder der gewandte Schneeleopard können sich hier behaupten. Die gewaltigen Gebirgsregionen zählen zu den beeindruckendsten Landschaften der Erde, doch nur wenige Pioniere sind zäh genug, hier zu siedeln.

Nubische Steinböcke verfügen über weiche konkave Hufe, die eine bessere Griffigkeit aufweisen als jeder Kletterschuh. Selbst steilste Felswände turnen sie geschmeidig hinauf und hinunter.

Der Schneeleopard, das stärkste Raubtier des Hochgebirges, kann dank seiner Fellzeichnung mit der Umgebung optisch verschmelzen. Er ist dann so gut wie unsichtbar. Schneeleoparden sind besonders schwer zu filmen. Mithilfe von Kamerafallen ist es der Crew gelungen, Einblicke in die Welt dieser seltenen Wildtiere zu gewinnen.

 

 

Sonntag, 27. Januar

 

3sat, 18.00 Uhr

Eine Erde – viele Welten – Grasland

Von mächtigen Elefanten bis zur kleinsten Zwergmaus müssen alle in diesen Gebieten lebenden Geschöpfe mit dramatischen Umbrüchen zurechtkommen. Eine erstaunliche Vielfalt von Lebewesen hat sich im Grasland herausgebildet. Von den weiten Ebenen der afrikanischen Savanne über die Pampa Südamerikas bis zu den Steppen Sibiriens und der Mongolei reist das Filmteam zu den unterschiedlichsten Graslandschaften der Erde.

 

 

Montag, 28. Januar

 

3sat, 16.50 Uhr

Faszination Erde – Der Blick von oben

Mit einer speziellen, ursprünglich für das Militär entwickelten Kamera, fing der Fotograf Bilder der Erde aus dem Hubschrauber ein. „Wenn man es von oben betrachtet, erklärt sich vieles von selbst“, meint Arthus-Bertrand. Er zeigt mit seinem Film eine Wahrheit, die wir alle längst kennen, aber nicht glauben wollen: Die Menschheit hat ihre Heimat stärker verändert, als tragbar ist. „Es ist zu spät, ein Pessimist zu sein“, so Arthus-Bertrands Devise. „Handeln Sie!“

 

 

Dienstag, 29. Januar

 

3sat, 13.25 Uhr

Sonne, Siesta, Saudade

Biosphärenreservat Sierras de Cazorla

Dort, wo die Olivenhaine aufhören, beginnt das Biosphärenreservat Sierras de Cazorla. In dieser Region wird der „Knochenbrecher“ wieder gezüchtet und ausgewildert. Das Tier mit dem seltsamen Namen ist ein Geier. Er lässt die Knochen von verendeten Tieren hoch aus der Luft auf Felsen fallen. Aus den Splittern kann er sich dann leicht das Mark herausholen.

 

 

Mittwoch, 30. Januar

 

3sat, 17.00 Uhr

Die Elbe

Weil es auf einer Strecke von über 600 Kilometern keine Stauwerke gibt, die den Lauf des Flusses stören, konnten sich an der Elbe einzigartige naturnahe Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen erhalten, die vom jahreszeitlichen Wechsel der Wasserstände abhängig sind. Sie stehen im UNESCO-Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“, das sich über mehrere Bundesländer erstreckt, unter besonderem Schutz.

 

 

Mittwoch, 30. Januar

 

rbb Fernsehen, 22.45 Uhr

Wildnis Nordamerika

Mythos Wilder Westen

Die „Ozeane aus Gras“ mit ihren Charaktertieren, den stattlichen Bisons, sind der Inbegriff vom „Wilden Westen“. Heute stampfen wieder große Herden der einst fast ausgerotteten „Indianerbüffel“ über die vielleicht nordamerikanischste aller Landschaften. Eifrige Baumeister haben die weiten Graslandschaften mit Siedlungen untertunnelt: Präriehunde kommunizieren in den Kolonien, die manchmal aus einer Million der Nagetiere besteht, mit regelrechten „La Ola-Wellen“ über weite Strecken hinweg. Beide Arten – Bisons und Präriehunde – prägen seit Jahrtausenden die Grasländer besonders.

 

 

Donnerstag, 31. Januar

 

arte, 8.00 Uhr

Big Five Asien

Die Nashörner

Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt. Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.

Da es kein einziges Java-Nashorn in irgendeinem Zoo oder Gehege der Welt gibt, sind Filmaufnahmen dieser extrem scheuen Tiere entsprechend selten. Das Filmteam hat sich auf eine knapp zehnwöchige Expedition in den Nationalpark Ujung Kulon auf Java begeben, um gemeinsam mit dem Fährtensucher Sarian Aufnahmen von diesem extrem seltenen Tier zu bekommen. Java-Nashörner wurden über viele Jahrzehnte massiv bejagt. Überlebt haben nur Tiere, die eine außergewöhnliche Scheu an den Tag legten.

Um die letzten Tiere zu schützen und einen Überblick über die aktuelle Population zu bekommen, wurden im Nationalpark zahlreiche Videofallen angebracht. So konnten bereits etwa 50 Tiere identifiziert werden. Das Sumatra-Nashorn ist stammesgeschichtlich die mit Abstand älteste der noch lebenden fünf Nashornarten. Seit 18 Millionen Jahren streift es durch die Wälder. Die übrigen vier Arten gibt es dagegen erst seit vier Millionen Jahren.

Die Gründe für den dramatischen Rückgang in den letzten Jahrzehnten liegen im Abholzen und Abbrennen der Urwälder für Palmölplantagen und in der Wilderei, um das Horn der Nashörner zu erbeuten. Das Filmteam hat sich im Nationalpark Way Kambas auf Sumatra gemeinsam mit einer der bewaffneten Rhino Protection Units (Nashornschutzeinheiten) auf die Suche nach den letzten Sumatra-Nashörnern begeben und sie bei ihrem Kampf gegen die Wilderer begleitet. Im Nordosten Indiens im Kaziranga-Nationalpark lebt der engste Verwandte des Java-Nashorns – das Panzernashorn. Das Panzernashorn ist das häufigste der drei asiatischen Nashornarten. Es lebt nur noch im Nordosten Indiens und in geschützten Gebieten im Terai Nepals. Es ist die einzige Nashornart, deren Population zunimmt.

 

 

Freitag, 1. Februar

 

3sat, 14.00 Uhr

Namib – Zauber der Wüste

Verwilderte Pferde – Relikte des Ersten Weltkrieges – fügen sich seit 100 Jahren nahtlos in die Natur ein. Seit wenigen Jahren sind sie vom Aussterben bedroht, genauso wie die Wüstenlöwen, die sich ganz anders verhalten als ihre Verwandten in der Savanne und perfekt an die extreme Trockenheit angepasst sind. Ihr größter Feind ist der Mensch. Der Biologe Philip Stander sieht sich als Konfliktmanager der letzten 150 Wüstenlöwen und der ortsansässigen Bevölkerung.

 

 

Freitag, 1. Februar

 

NDR Fernsehen, 21.15 Uhr

Wildschweinalarm im Norden

Wie Usedom gegen die Schweinepest kämpft

Die gefürchtete Afrikanische Schweinepest rückt von Polen her immer näher an Deutschland heran. Der massenhafte Abschuss von Wildschweinen soll verhindern, dass sich die Seuche bei uns ausbreitet. Aber können die Jäger das überhaupt leisten?

In dem Film werden Waidmänner nahe der deutsch-polnischen Grenze bei ihrem Kampf gegen die Wühlschnauzen begleitet. Feuer frei aus den Gewehren, Jäger im Stress.

Nie zuvor war der Ausbruch einer Tierseuche in Deutschland so sehr gefürchtet wie der der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Der Landwirtschaft drohen Milliardenschäden. Was liegt da näher, als den vermeintlichen Hauptüberträger der Seuche energisch zu bekämpfen: die Wildschweine. 70, am besten 90 Prozent der Tiere sollen in Mecklenburg-Vorpommern von Jägern geschossen werden. Denn im Nachbarland Polen ist die ASP schon angekommen.

Hans-Martin Fröhlich und Jörg Espig sind Jäger auf der Insel Usedom. Es gibt dort sogar eine Abschussprämie für Wildschweine. Nahezu täglich wechselt das Schwarzwild aus Polen über die Grenze. Eine besondere Bedrohung. Deshalb legen die beiden Landwirte einen besonderen Ehrgeiz an den Tag, möglichst viele Schwarzkittel zu erlegen, um dadurch den Ausbruch der Seuche zu stoppen. Aber das bringt sie in diesen Tagen an die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit: Tag und Nacht sind sie im Einsatz gegen die Seuche.

Tagsüber sind sie bei Drückjagden aktiv, bei denen die Wildschweine durch Hunde den Jägern zugetrieben werden. Nachts sitzen sie bei Mondlicht Stunde um Stunde auf der Kanzel, um eine Rotte unter Beschuss zu nehmen. Zum Arbeiten kommen sie kaum noch, opfern sogar ihre Freizeit. Und die Familien murren schon.

Den Kampf gegen die Sauen führen die beiden schon seit dem Sommer, als die Rotten ihre Maisfelder verwüsteten. Die Jäger haben mit ihrem unermüdlichen Einsatz durchaus auch Erfolg und schießen mal eine Wildsau, eine! Aber wie sollen sie die geforderten 70 Prozent der vielleicht 500 Wildschweine in ihrer Region erlegen? Denn je mehr gejagt wird, umso scheuer werden die schlauen Tiere. Sie sind auch mit neuen Fallen kaum noch zu erlegen.

 

 

Samstag, 2. Februar

 

3sat, 16.45 Uhr

Winterparadies Schweden

Der Wald in Schweden birgt Überraschungen, zum Beispiel die Wolfssafari: Forscher und Touristen begeben sich auf die Pfade der Tiere in einem der aktivsten Wolfsreviere Schwedens. Früher war das eine nicht ganz ungefährliche Idee, heute ist es ein Kick für Touristen, wenn man dazu mit Schlafsack und Zelt bei Minustemperaturen im Schnee übernachtet.

 

 

Sonntag, 3. Februar

 

3sat, 5.10 Uhr

Im Bann des Polarlichts

Im Winterhalbjahr flimmert „Aurora Borealis“, das Polarlicht, nachts über den Horizont. Sonnenstürme, die ihre Energie auf die Erde schicken, sorgen für das faszinierende Phänomen. Hoch im Norden Europas zieht das Naturschauspiel die Menschen seit Jahrtausenden in seinen Bann.

Die Ureinwohner, die Sami, hielten das Nordlicht für ein schlechtes Zeichen. Die Sami waren bis vor mehreren Jahrhunderten ein nomadisch lebendes Jägervolk, das vor allem von der Jagd auf das Wildren lebte. In ihren Zelten wurde nur leise geredet, wenn das Polarlicht zu sehen war. Bis heute hält sich die Sitte unter den Sami, über das Polarlicht erst zu sprechen, wenn es wieder dunkel geworden ist.

 

 

Sonntag, 3. Februar

 

Phoenix, 20.15 Uhr

Wildes Russland – Der Kaukasus

Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinandertreffen, wo blubbernde Schlammvulkane auf dichte Wälder treffen und sich Sandstürme mit Lawinen abwechseln. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht – hier sind im Laufe der Evolution Tierarten entstanden, wie man ihnen sonst nirgends begegnet.

 

 

Montag, 4. Februar

 

Phoenix, 20.15 Uhr

Wildes Russland – Sibirien

Der harte Winter fordert Anpassung – der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch. Sibirien ist die kälteste bewohnte Gegend der Erde, und man lebt meist in einfachen Verhältnissen. Die Männer züchten die berühmten jakutischen Pferde und halten große Rentierherden – ihre Haustiere kennen jedoch keinen Stall und keine Futterzeit, sondern sorgen in der Wildnis für sich selbst.

 

 

 

Montag, 4. Februar

 

3sat, 21.00 Uhr

Roseggers Waldheimat – Ein Jahr im Zauberwald

Klaus T. Steindl folgt den Tieren der Region zwischen Semmering und Hochschwab und stößt dabei auf „Exoten“ wie den Marderhund, „Alteingesessene“ wie das Reh, „Wasserratten“ wie Fischotter und Steinkrebs oder „Bergfexen“ wie Gams und Steinbock.

Dabei lassen die einzigartigen Tieraufnahmen staunen – und schmunzeln: denn der Film lässt die Zuseherinnen und Zuseher hautnah am turbulenten Paarungstanz der Fischotter oder an der Geburt eines Rehkitzes teilnehmen; sie beobachtet ungestüme junge Gämsen, die sich im „Gämsenhort“ auf einem frühsommerlichen Schneefeld austoben; und sie ist dabei, wenn die Rehgeiß den Fuchs zum Schutze ihres Kitzes im wahrsten Sinne des Wortes an der Nase herumführt.

Für Unterhaltung und Erstaunen sorgen auch andere Verhaltensweisen aus der Tierwelt: beispielsweise die „ewige“ Rivalität zwischen Fuchs und Raben, die frechen Machtkämpfe unter Steinböcken oder die geduldig klugen Rehe, die sich im Notfall schon einmal bis zum Kopf einschneien lassen.

 

 

Montag, 4. Februar

 

Phoenix, 21.00 Uhr

Wildes Russland – Die Arktis

Die arktischen Gebiete Russlands erstrecken sich von Finnland im Westen bis Alaska im Osten. Die Beringstraße im äußersten Nordosten markiert die Grenze zwischen Russland und den USA. Hier liegt auch die Wrangel-Insel, die von der UNESCO 2004 zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Im Sommer warten hier große Gruppen von Eisbären auf die Ankunft der Walrosse. Doch Walrosse sind auch für die größten Bären der Erde keine einfache Beute.

 

 

Dienstag, 5. Februar

 

3sat, 15.30 Uhr

Elefantenparadies Südindien

Wenn einmal im Jahr in der Hauptstadt die „Königliche Jagd“ gefeiert wird, bringt Mahout Unni seinen Arbeitselefanten auf einem Lastwagen dorthin.

 

 

Dienstag, 5. Februar

 

Phoenix, 20.15 Uhr

Wildes Russland – Der Ferne Osten

Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dieser Gegend ist der Amur-Tiger (auch Sibirischer Tiger genannt). Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand.

Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam.

Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden.

 

 

Dienstag, 5. Februar

 

Phoenix, 21.00 Uhr

Wildes Russland – Kamtschatka

Die Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Meer finden Orkas und Pottwale Nahrung im Überfluss.

Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor – im Land der Bären und Vulkane.

 

 

Mittwoch, 6. Februar

 

3sat, 15.25 Uhr

Himba, Buschmänner und Löwen – Wildnis- und Kulturmarketing in Namibia

Namibia entwickelte ein Modell des Naturschutzes, das weltweit Beachtung findet. Im Rahmen von kommunalen Schutzgebieten – sogenannten „Conservancies“ – erhielten die Lokalbevölkerungen wie die berühmten Himba und San („Buschmänner“) die Verantwortung über „ihre“ Wildtiere übertragen. Dazu gehört aber auch das Recht, an allen touristischen Verwertungsformen zu partizipieren.

 

 

Mittwoch, 6. Februar

 

3sat, 16.15 Uhr

Im Reich der starken Löwinnen

Im Ruaha-Nationalpark in Südtansania dauert die Dürreperiode ungewöhnlich lange. Die Dokumentation zeigt, welche Überlebensstrategien Tiere entwickeln.

 

 

Mittwoch, 6. Februar

 

3sat, 17.00 Uhr

Showmaster aus der Wüste – Südafrikas Erdmännchen

Die von der BBC produzierte und vom ORF deutsch bearbeitete Dokumentation erzählt vom turbulenten Leben eines Erdmännchen-Clans in Südafrika und der angeschlossenen Forschungsstation: Sie sind unbändig, neugierig, immer auf der Hut – und bestens organisiert.

 

 

Mittwoch, 6. Februar

 

3sat, 17.45 Uhr

Wenn Tiere sich verlieben

Beim Partner des Begehrens zu landen – dafür setzen Männchen und Weibchen in der Tierwelt alle Hebel in Bewegung. Dann ist keine Anstrengung zu groß und kein Trick zu ungewöhnlich. Oft sind es die Männchen, die spektakuläre Darbietungen zeigen, um die Gunst der Auserwählten zu erlangen.

 

 

 

Zeitraum: 07. Februar bis 20. Februar 2019

Donnerstag, 7. Februar

SWR Fernsehen, 7.00 Uhr
Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies heraus zu bekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer.

Donnerstag, 7. Februar

arte, 19.40 Uhr
Die neue Lust am Pelz
Wildtiere im Visier
Echte Pelze liegen gerade mal wieder voll im Trend. Kein Wunder, die haben ja bereits unsere Ur-Ur-Ahnen getragen, damit sie an saukalten Wintertagen nicht frieren. Aus Tierschutzgründen lehnen viele Menschen inzwischen allerdings echte Pelze kategorisch ab. Vor allem die Billigware der Pelztierzuchtfarmen in Asien steht stark in der Kritik. Dass es auch anders geht, ohne Tierleid und ökologisch sinnvoll, zeigt das vom Deutschen Jagdverband (DJV) ins Leben gerufene bundesweite „Fellwechsel“-Projekt.

Freitag, 8. Februar

3sat, 14.45 Uhr
Kielings wilde Welt
In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. In dieser Folge will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen.
Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents – die Bale-Berge. Fast so groß wie das Saarland, gilt dieser Nationalpark als Hotspot für seltene Tierarten.
Hier leben gerade einmal noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri vom „Schutzprojekt für Äthiopische Wölfe“. Der argentinische Biologe bekämpft seit vielen Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. In dem weitläufigen Gebiet keine einfache Aufgabe.
Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit Kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre alles darangesetzt, eine achtköpfige Herde in die Freiheit zu entlassen. Die Tiere stammen – wie alle weltweit lebenden 4500 Wisente – aus einer Erhaltungszucht und sind deshalb an Menschen gewöhnt. Bevor die Kolosse in die freie Wildbahn dürfen, müssen sie noch eine wichtige Prüfung über sich ergehen lassen: Beim Scheuversuch wird getestet, ob die schwergewichtigen Pflanzenfresser sich wie Wildtiere verhalten und „ordnungsgemäß“ vor dem Menschen flüchten.
Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers. Der virtuose Flieger erreicht eine Spannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in den Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 wurden Bartgeier in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft den Leiter des internationalen Projekts Hans Frey bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Ranger setzen die Jungvögel in einen Horst und füttern sie – ohne gesehen zu werden – vier Wochen täglich über ein Fallrohr. So verhindern die Ranger eine Fehlprägung auf Menschen.
Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen

Freitag, 8. Februar

Animal Planet, 20.15 Uhr
Wolves and Warriors – Die Wolfstherapie
Am Mythos Wolf scheiden sich die Geister. Einst von Kelten und Germanen als übernatürliches Wesen verehrt, steht Canis lupus bei Jägern oft auf der Abschussliste. Der schlechte Ruf als Viehdieb eilt den Raubtieren voraus, so dass der Wolf beinahe ausgerottet wurde.
Navy-Veteran Matthew Simmons und Psychologin Dr. Lorin Lindner verfolgen beim Schutz der Tiere einen völlig neuen Ansatz. Sie sind überzeugt, dass der Kontakt zu Wölfen auch Menschen heilen kann. Im kalifornischen Los Padres National Forest betreibt das Ehepaar das „Lockwood Animal Rescue Center“. Hier bekommen gerettete Problemwölfe und traumatisierte Ex-Soldaten, die sich um die Tiere kümmern, eine zweite Chance im Leben.

Samstag, 9. Februar

arte, 12.55 Uhr
Wildes Großbritannien: Berge
Großbritanniens vielfältige Natur bietet zahlreichen außergewöhnlichen Tierarten einen vom Menschen noch weitgehend unberührten Lebensraum. In der fünfteiligen Dokumentationsreihe fangen die Filmemacher Bill Markham und Martha Holmes mit atemberaubenden Aufnahmen die natürliche Schönheit des wilden Großbritanniens ein. Der erste Teil vermittelt einzigartige Einblicke in die Artenvielfalt der Bewohner der Gebirgsketten auf der großen Insel: von den schottischen Highlands hoch oben im Norden bis zum Dartmoor-Nationalpark im äußersten Südwesten des Landes.
Die schottischen Highlands zählen zu den spektakulärsten Naturlandschaften Großbritanniens. Hier überleben nur sehr zähe Tierarten, denn sie müssen in diesen schwer zugänglichen Gebieten widrigen Bedingungen trotzen. Die Reise beginnt in den verschneiten Cairngorms; hier ist der Steinadler beheimatet. Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen seine atemberaubende Schnelligkeit, die er bei der Jagd auf einen flinken Schneehasen einsetzen muss.
Der Bergwinter ist rüde, am besten kommen Ren und Schneehuhn mit diesen Bedingungen zurecht, denn ihr besonders dickes Fell oder Gefieder schützt sie vor der klirrenden Kälte. In den niederen Lagen der Highlands leben 400.000 Rothirsche. Es ist Paarungszeit und die Männchen liefern sich erbarmungslose Brunftkämpfe, die für den Verlierer sogar tödlich enden können.
In den weiter südlich gelegenen Grafschaften North Yorkshire und Cumbria prägen die Yorkshire Dales mit ihren Tal- und Hügellandschaften das Bild – ein Paradies für das Schottische Moorschneehuhn. Und die guten Lebensbedingungen für die dunkelbraun-rötlich gefiederten Wesen ziehen auch andere seltene Vogelarten an, wie etwa Kiebitze oder Rotschenkel.
Das Hochland mit seinem widrigen Klima verlangt den tierischen Bewohnern höchste Anpassungsfähigkeit ab. So zeichnen sich die präsentierten Arten als wahre Überlebenskünstler aus!

Samstag, 9. Februar

arte, 13.40 Uhr
Wildes Großbritannien: Wälder
Die zweite Folge führt die Zuschauer durch die bezaubernden Wälder des Landes – den Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire im Westen Englands, den New Forest im Süden und die noch bestehenden Überbleibsel des schottischen Caledonian Forest, einst ein gemäßigter Regenwald im hohen Norden des Landes.
In Großbritanniens Wäldern finden sich nicht nur majestätische, zum Teil jahrtausendealte Bäume, sondern auch viele Tiere: Der Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire beherbergt beispielsweise eine wachsende Wildschweinpopulation.
Die Zahl der Ringeltauben – furchtlose Vögel, die selbst in ihr Revier eindringende Menschen angreifen – nimmt ebenfalls stetig zu. Aufnahmen aus einem Nest vermitteln einen Eindruck von der Aufzucht der Jungen, und auch die Jagdtechniken der Altvögel werden veranschaulicht.
Außerdem zeigt diese Folge von „Wildes Großbritannien“ den ersten Ausflug von Bärenjungen außerhalb der Höhle, eine Begegnung zwischen zwei Eichhörnchen und das Paarungsritual der europäischen Damhirsche im New Forest.
Schließlich wird die bewundernswerte Organisation eines Ameisenstaates im Caledonian Forest in Schottland ergründet. Die Tierwelt der britischen Wälder hat so manche Überraschung zu bieten.
Drei weitere Folgen „Wildes Großbritannien“ (Küsten/Inseln/Landschaften) sind im Anschluss ab 14.25 Uhr auf ARTE zu sehen.

Sonntag, 10. Februar

arte, 11.50 Uhr
Wildes Elba
Die Biologin und gebürtige Elbanerin kämpft an allen Fronten für den Erhalt der toskanischen Inseln, etwa gegen die eingeschleppten Wildschweine und Mufflons, die in der einzigartigen Fauna viele Schäden anrichten.

Sonntag, 10. Februar

3sat, 16.15 Uhr
Mit dem Frühling durch Europa
Von den Alpen zum Polarmeer
Nicht immer war es leicht, die charakteristischen Tiere der einzelnen Regionen mit ihrem Verhalten vor die Kamera zu bekommen, doch die große Tugend der Tierfilmer heißt Geduld – und so sind viele neue Aufnahmen gelungen, immer mit dem Ziel, den Frühling mit seinen vielen Facetten eindrucksvoll festzuhalten. Murmeltiere stellen sich zur Schau, aber auch Wildschweine, tanzende Kraniche, Rentiere. und Bären. In jeder Region präsentiert sich der Frühling anders: mal herb, mal lieblich, aber immer faszinierend.

Montag, 11. Februar

Bayerisches Fernsehen, 11.30 Uhr
Von Sibirien nach Japan – Wildes Kamtschatka
Der Journalist Klaus Scherer begibt sich auf eine 4.000 Kilometer lange Reise durch den unbekannten Fernen Osten von Kamtschatka in Sibirien über den Kurilen-Archipel bis hin zu Japans Halbinsel Hokkaido. Entlang der etwa 4.000 Kilometer langen Route begleitet Klaus Scherer im ersten Teil der dreiteiligen Reihe Jäger und Rentiernomaden mit ihren Herden und feiert mit sibirischen Ureinwohnern Feste.

Montag, 11. Februar

National Geographic WILD, 14.30 Uhr
Das letzte Nashorn
Zur Rettung des stark vom Aussterben bedrohten Sumatra-Nashorns haben Forscherteams in Malaysia ein ebenso einzigartiges wie ehrgeiziges Schutzprogramm gestartet. Ziel dabei ist es, die Population der nur noch knapp 200 Individuen zu schützen. Was in der Theorie recht einfach klingt, ist jedoch kostspielig und gefährlich – und der einzige Weg zum Erfolg führt über die Gefangennahme aller freilebenden Exemplare. „Das letzte Nashorn“ dokumentiert das faszinierende Projekt der Wissenschaftler, die die Spezies um jeden Preis vor der Ausrottung bewahren wollen. Werden sie das Rennen gegen die Zeit gewinnen?

Dienstag, 12. Februar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Estland – Wölfe, Biber, Bären
Estland hat Küstenlandschaften, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder Sand und weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern, weite Moore, glasklare Seen und über 1.500 Inseln. Das TV-Team begibt sich auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen Estlands. Dort hat man eine gute Chance, Bibern und luchsen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.

Dienstag, 12. Februar

Bayerisches Fernsehen, 11.10 Uhr
Von Sibirien nach Japan – Jenseits des Alaid
Der Journalist Klaus Scherer begibt sich auf eine 4.000 Kilometer lange Reise durch den unbekannten Fernen Osten von Kamtschatka in Sibirien über den Kurilen-Archipel bis hin zu Japans Halbinsel Hokkaido. Von Rangern lässt er sich zu Bären führen, die sich an der Fülle der Lachse erfreuen.

Dienstag, 12. Februar

3sat, 22.25 Uhr
Wild
Spielfilm, Deutschland 2016
Auf dem Weg zur Arbeit hat Ania eine seltsame Begegnung. Mitten im Park steht sie einem Wolf gegenüber. Sie sehen sich direkt in die Augen – und dieser Augenblick ändert alles.
Von diesem Moment an lässt sie der Gedanke, den Wolf wiederzufinden, nicht mehr los. Ania wird zur Jägerin, legt Fährten und schafft es, das wilde Tier zu fangen. Sie sperrt es in ihrer Hochhauswohnung – und sprengt alle Fesseln ihres bisherigen bürgerlichen Lebens.
Erstaunlicherweise finden die Menschen um sie herum daran Gefallen, besonders ihr Chef Boris, der ihre Nähe sucht wie nie zuvor. Fast scheint es, als teilten sie alle eine ähnliche, geheime wilde Sehnsucht. „Wild“ ist eine Liebesgeschichte von animalischer Radikalität.

Mittwoch, 13. Februar

3sat, 16.20 Uhr
Italien, meine Liebe
Abruzzen
In den wilden und rauen Abruzzen gibt es noch Bären und Wölfe in freier Wildbahn. Die Bilder der atemberaubenden Landschaft zeigen ein eher unbekanntes Italien.

Mittwoch, 13. Februar

rbb Fernsehen, 22.45 Uhr
Wildes Skandinavien
Finnland
Die Sendung gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären, Wölfe und Vielfraße. Die Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre Tierverhalten filmen können, das noch nie zuvor im Fernsehen zu sehen war.
Im Osten Skandinaviens erstreckt sich ein Mosaik aus Wasser und Wald: Finnland. Gerade einmal fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Braunbären und Wölfe streifen durch die Sümpfe, die seltenen Gleithörnchen bewohnen alte Spechthöhlen. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Einmalige Aufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, Aufzucht ihrer Jungen und beim Ernten von Seerosen.

Donnerstag, 14. Februar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Im Bann des Sibirischen Tigers
Die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen – das ist der Traum des britischen Ökologen und Naturschützers Chris Morgan. Die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Sibirischen Tiger machen das Aufspüren jedoch zu einer Herausforderung.
Sibirische Tiger sind in freier Natur nahezu unsichtbar. Der Tierforscher Chris Morgan wagt sich in ihr Revier, denn die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen – das ist sein Traum. Doch die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Tiger machen das Aufspüren zu einer Herausforderung. Deshalb trifft sich der britische Ökologe und Naturschützer mit dem koreanischen Tierfilmer Sooyong Park, dem es geglückt ist, fünf Jahre lang eine Tigerfamilie über drei Generationen hinweg zu beobachten. Dabei hat der Koreaner sensationelle Einblicke in das Leben der Sibirischen Tiger gewonnen: vom Sozialverhalten der Raubkatzen, von ihren Kämpfen, von der Suche nach neuen Revieren und von ihrem Sterben.
Von Sooyong Park erfährt Chris Morgan, wie die letzten Tiger in den riesigen Wäldern jagen, aber auch, dass sie selbst gejagt werden und ihr Bestand durch Wilderei extrem bedroht ist. Sooyong Park schildert, welche außergewöhnlichen Strapazen er für seine Aufnahmen auf sich genommen hat. „Ich wartete drei Monate ohne einen einzigen Tiger zu sehen“, erinnert er sich. Das nahezu regungslose Verharren in seinem kleinen Versteck bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius führte bei dem Koreaner zu gefährlichem Muskelschwund.
Schließlich folgt Chris Morgan im Revier von Sooyong Parks Tigerfamilie allein den Spuren der seltenen Katzen. Bis er schließlich tatsächlich einer alten Bekannten begegnet …

Donnerstag, 14. Februar

arte, 18.35 Uhr
Island: Sommer der Polarfüchse
Ein kurzer Sommer in Islands rauem Norden, zwei Polarfuchsfamilien, zwei Geschichten: Die Seefüchse an den Steilklippen finden als „High Society“ mit brütenden Seevögeln in ihrem Revier reiche Nahrung, während unten am Meeresufer die Strandfüchse auf der Verliererseite stehen, ständig am Verhungern sind und in ihrer Not sogar Fliegen fressen. Werden trotzdem alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen? Die Dokumentation zeichnet ein bildgewaltiges, warmherziges Porträt zweier Tierfamilien, die jede Chance nutzen und als echte Überlebenskünstler allen Widrigkeiten ihrer wilden Heimat trotzen.
Eine Wunderwelt geprägt von gewaltigen Kräften der Natur: Island. Nur ein Landtier gelangte aus eigener Kraft auf die entlegene Vulkaninsel – der Polarfuchs. Am See nahe der Steilküste haben sich Mutter und Vater Seefuchs als erfahrenes Paar in die „High Society“ der Füchse gekämpft und eines der besten Reviere erobert, mit Zugang zu den Klippen, wo viele Seevögel brüten. Aber begehrliche Nachbarn müssen in Schach gehalten werden, und sieben immer hungrige Fuchskinder in nur 90 Tagen großzuziehen erfordert den vollen Einsatz der Eltern. Dabei wäre ein Fehltritt auf der Vogeljagd tödlich. Nur im senkrechten Fels sind die Dreizehenmöwen für Füchse unerreichbar, dort bauen sie ihre Nester und ziehen ihre Jungen über dem Abgrund groß.
Am Kiesstrand auf der anderen Seite der Halbinsel hat ein junges Fuchspaar sechs Welpen bekommen, aber hier gibt es keine Seevögel als Beute, nur spärliche Nahrung am Meeresufer. Erst als das schwächste Junge verhungert ist und eine Fliegeninvasion eine neue Futterquelle bietet, haben die jungen Strandfüchse eine Chance, den Sommer zu überleben. Mit den gerade flüggen Dreizehenmöwen, die erschöpft in den Fuchsrevieren notlanden, beginnt auch für die Verlierer vom Strand endlich eine bessere Zeit. Werden alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen? Zwei Jahre lang nahm der Filmemacher Tobias Mennle am Familienleben der Polarfüchse teil. Mutter Seefuchs schenkte ihm ihr Vertrauen, und so fand er sich mitten im Gewusel der Jungfüchse und filmte aus nächster Nähe die schönsten und dramatischsten Momente.
Die Sendung ist auch online verfügbar von 14/02 bis 15/05 auf dem Internetportal von ARTE.

Freitag, 15. Februar

National Geographic WILD, 17.45 Uhr
Serienstart: Afrikas Jäger
Staffel 1, Folge 1 – Hunger
Schon viele Male sah Kamuti die Sonne Sambias über dem fruchtbaren Luangwatal auf- und untergehen. Seit zehn Jahren umfasst das Revier der Leopardin dort mehr als 725 Fußballfelder. Doch nun gibt es ein Problem. Die Großkatze ist mittlerweile 13 Jahre alt und die Jagd wird daher immer beschwerlicher. Zudem macht ihr ein Löwenrudel aus dem benachbarten Nsefu-Gebiet zu schaffen, das nicht nur Kamutis Beute stiehlt, sondern sie sogar offen angreift. Drei Tage begleitet das Filmteam die Leopardendame auf ihrer Suche nach Nahrung. Dabei entstehen dank Wärmebildkamera auch sensationelle Nachtaufnahmen.

Freitag, 15. Februar

Animal Planet, 20.15 Uhr
Wolves and Warriors – Die Wolfstherapie
Am Mythos Wolf scheiden sich die Geister. Einst von Kelten und Germanen als übernatürliches Wesen verehrt, steht Canis lupus bei Jägern oft auf der Abschussliste. Der schlechte Ruf als Viehdieb eilt den Raubtieren voraus, so dass der Wolf beinahe ausgerottet wurde. Navy-Veteran Matthew Simmons und Psychologin Dr. Lorin Lindner verfolgen beim Schutz der Tiere einen völlig neuen Ansatz. Sie sind überzeugt, dass der Kontakt zu Wölfen auch Menschen heilen kann! Im kalifornischen Los Padres National Forest betreibt das Ehepaar das „Lockwood Animal Rescue Center“. Hier bekommen gerettete Problemwölfe und traumatisierte Ex-Soldaten, die sich um die Tiere kümmern, eine zweite Chance im Leben…

Samstag, 16. Februar

3sat, 10.00 Uhr
Der Flug der Eule
Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Lange war ihr Bestand gefährdet. Nun versucht man, die Vögel wieder anzusiedeln. Der Film erzählt die Geschichte eines Schleiereulen-Weibchens. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.

Samstag, 16. Februar

3sat, 10.45 Uhr
Waldrapp – Ein Vogel im Aufwind
Der Waldrapp ist eine Vogelart, die vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben ist. Heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr. Der Versuch, Nachkommen von Waldrappen aus Nordafrika in Österreich freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, zeigt erste Erfolge.

Samstag, 16. Februar

MDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Wildes Kanada
Der wilde Westen
Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen – dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs.
Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen.
Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen – dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs.
Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod – und ernähren damit die Umwelt. Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten – aber auch die Wälder. Denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen düngen diese Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes.
Doch auch sonst hat der Westen einiges zu bieten: die schroffe Bergwelt der Rocky Mountains und andere Gebirgsketten British Columbias. Dickhorn- und Dall-Schafe kämpfen hier gegen die karge Natur – und gegen ihre Feinde: Steinadler, Wölfe oder Grizzlybären.
Es ist ein wildes und gefährliches Leben – im Wilden Westen Kanadas.
Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen.

Samstag, 16. Februar

Bayerisches Fernsehen, 16.25 Uhr
natur exclusiv
Wildes Istanbul
Filmautor Kurt Mayer zeigt, dass es in Istanbul auch Wildtiere gibt: Die Stadt ist ein wichtiger Zwischenstopp für die Zugvögel auf der Nord-Süd-Route, Störche, Bussarde und Schlangenadler frequentieren Istanbul zu Zehntausenden. Wildschweine durchschwimmen den Bosporus und Wölfe machen Straßenhunden ihr Territorium streitig.
Dabei wurde ein besonderes Phänomen beobachtet: In den Regionen rund um Istanbul paaren sich Wölfe mit verwilderten Hunden; manche Biologen sprechen sogar schon vom Entstehen einer neuen Spezies, dem „Wolfhund“.
Filmautor Kurt Mayer zeigt, dass es in Istanbul auch Wildtiere gibt: Die Stadt ist ein wichtiger Zwischenstopp für die Zugvögel auf der Nord-Süd-Route, Störche, Bussarde und Schlangenadler frequentieren Istanbul zu Zehntausenden. Wildschweine durchschwimmen den Bosporus und Wölfe machen Straßenhunden ihr Territorium streitig.
Dabei wurde ein besonderes Phänomen beobachtet: In den Regionen rund um Istanbul paaren sich Wölfe mit verwilderten Hunden; manche Biologen sprechen sogar schon vom Entstehen einer neuen Spezies, dem „Wolfhund“. Wolfhunde durchstreifen die Außenbezirke der Metropole, wo sie sich das Territorium mit Füchsen, Dachsen, Wildschweinen, migrierenden Wölfen, aber vor allem den Straßenhunden der Stadt teilen müssen.
Der Filmautor begleitet einen jungen Wolfhund auf seinem Weg nach und durch Istanbul. Angezogen vom abwechslungsreichen Rudelleben der städtischen Streuner, sucht er Anschluss in der Stadt. Seine Reise bringt ihn durch die dunklen Gassen der Vororte, lässt ihn eine der Bosporus-Brücken überqueren, durch den geschichtsträchtigen Belgrader Wald im europäischen Norden der Stadt ziehen, bis er schließlich auf die rastenden Störche trifft, die im Herbst mit ihren Jungen nach Süden ziehen und sich am Rande der Stadt eine Rast gönnen.
Dramatische Tiergeschichten, beschauliche Naturbeobachtungen und Expeditionsberichte – die Themen von natur exclusiv sind alle Naturerscheinungen: Pflanzen und Tiere genauso wie Landschaften und Ökosysteme sowie die Dynamik unseres Planeten Erde. Umfassende Reihen vermitteln Überblicke und ermöglichen Orientierung.

Samstag, 16. Februar

Phoenix, 16.30 Uhr
Eisige Welten
Im Bann der Polarnacht
Arktischer Winter – der Planet zeigt sich von seiner feindseligsten Seite. In der nördlichen Hochpolarregion steht die Sonne monatelang unter dem Horizont. Die meisten Tiere sind vor Wochen nach Süden gewandert. Im Taigawald nahe des Polarkreises Nordkanadas kämpft die Crew nicht nur gegen die Elemente, sondern ist gefangen von einem noch heftigeren Kampf um Leben und Tod: Wölfe jagen ein riesiges Bisonrudel mitten in der arktischen Wildnis.

Sonntag, 17. Februar

rbb Fernsehen, 14.00 Uhr
Wildes Skandinavien
Finnland
Die Sendung gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären, Wölfe und Vielfraße. Die Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre Tierverhalten filmen können, das noch nie zuvor im Fernsehen zu sehen war.
Im Osten Skandinaviens erstreckt sich ein Mosaik aus Wasser und Wald: Finnland. Gerade einmal fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Braunbären und Wölfe streifen durch die Sümpfe, die seltenen Gleithörnchen bewohnen alte Spechthöhlen. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Einmalige Aufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, Aufzucht ihrer Jungen und beim Ernten von Seerosen.

Sonntag, 17. Februar

3sat, 15.00 Uhr
Wildes Deutschland: Die Berchtesgadener Alpen
Wer in dieser Wildnis überleben will, muss perfekt an seine Umwelt angepasst sein. In schwindelnder Höhe leben Gämsen mit ihren neugeborenen Kitzen, immer auf der Hut vor den Fängen des Steinadlers, und Tarnkünstler wie das Schneehuhn.

Montag, 18. Februar

3sat, 14.05 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (2/2)
Wölfe, Freiheit, Killerwale
Der zweite Teil führt das Film-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal. Es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat.
Doch die Menschen haben gelernt, die ganz unterschiedlichen Herausforderungen anzunehmen und niemals aufzugeben – immer auf der Suche nach einem besseren Leben.
In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit Tausenden von …

Montag, 18. Februar

3sat, 14.50 Uhr
Wildes Überleben (1/5)
Geborene Jäger
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand – selbst in extremen Situationen und ungewöhnlichen Lebensräumen. Die Dokumentationsreihe zeigt in faszinierenden Bildern die ganze Vielfalt dieser evolutionären Mechanismen. Die erste Folge stellt in spektakulären Aufnahmen einige der Beutemacher vor. Die vier weiteren Folgen von „Wildes Überleben“ sind ab 15.30 Uhr im Programm von 3sat enthalten. Die Themen: Rastlose Wanderer / Leben in Extremen / Vorsprung durch Intelligenz / Tierische Kommunikation.

Dienstag, 19. Februar

3sat, 16.30 Uhr
Tierkinder – Nesthocker und Frühaufsteher
Der Bogen spannt sich von jungen Füchsen und Hundewelpen bis zu Erdmännchen und Greifvögeln, die gerade flügge werden.

Dienstag, 19. Februar

3sat, 17.00 Uhr
Schritte ins Leben
Welche unterschiedlichen Strategien hat die Natur entwickelt, um die Jungtiere der Wildnis durch die ersten Stunden und Tage zu bringen? Und welche Strapazen nehmen Tiereltern auf sich, um das Überleben ihres Nachwuchses zu sichern?
Was mit den Kleinen passiert, hängt in erster Linie davon ab, wie viel Nachwuchs die Eltern bekommen. Bei den Tierarten, die nur wenige Junge zur Welt bringen, sind die Babys meist weniger entwickelt und in den ersten Tagen oft völlig hilflos. Also verbringen ihre Eltern lange Zeit damit, ihren Nachwuchs durch die gefährliche Welt zu geleiten. Die Elterntiere haben mit Gefahren umzugehen gelernt, denen die Kleinen ohne ihre Hilfe schutzlos ausgeliefert wären.

Dienstag, 19. Februar

3sat, 17.45 Uhr
Tierische Herzensbrecher
Manche Tiere haben es dem Menschen ganz besonders angetan: Mit großen Kulleraugen erobern sie deren Herzen im Sturm, mit Geräuschen bringen sie sie zum Lachen, wieder andere haben ein flauschiges Fell, das viele Menschen am liebsten den ganzen Tag streicheln würden.

Dienstag, 19. Februar

rbb Fernsehen, 21.00 Uhr
Bilderbuch: Die Schorfheide
Die Schorfheide war zu verschiedenen Zeiten das Jagdgebiet der Mächtigen. Kaiser Wilhelm II. ließ sich vom Bahnhof Joachimsthal in sein Jagdrevier kutschieren. Im tiefsten Wald erinnert ein Stein an die Stelle, wo er seinen 1.000. Hirsch schoss. Wenige Schritte davon entfernt steht ein komfortabler Hochstand mit breiter Treppe. Auf der Lichtung wurde den Jägern des DDR-Politbüros das Wild vor die Flinte getrieben.
Den legendären Wildbestand gibt es nicht mehr. Die Naturschützer fasziniert das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wegen des unberührten Terrains. Wer hier lebt, mag die Stille, die Entschleunigung und die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Mittwoch, 20. Februar

SWR Fernsehen, 7.15 Uhr
Tiere und Pflanzen
Überleben nach dem Sturm
Der Orkan Lothar – Katastrophe oder Chance? Weite Waldflächen wurden von „Lothar“ im Dezember 1999 völlig zerstört. Ein unwiederbringlicher Verlust an intakter Umwelt? Weit gefehlt. Dort, wo die zerstörten Flächen sich selbst überlassen bleiben, regt sich schon bald neues Leben. Arten, denen von den eintönigen Fichten-Monokulturen vorher keine ökologische Nische geboten wurde, haben nun eine Überlebenschance. Der Film beobachtet die Kolonisierung der Sturmwurfflächen durch Amphibien, Insekten und Licht liebende Pflanzen. Auch der Einfluss der neuen Waldstrukturen auf Wildschweine, Rotwild und Beutegreifer wird untersucht.

Mittwoch, 20. Februar

Animal Planet, 20.15 Uhr
Parks und Wildlife Departments – Die Gesetzeshüter von Texas
Alles ist größer im „Lone Star State“: Für das Einsatzgebiet der „Texas Game Wardens“ trifft diese Redensart auf jeden Fall zu. Denn das Territorium, welches die Gesetzeshüter überwachen, umfasst knapp 650.000 Quadratkilometer. Dort gilt es, 27 Millionen Einwohner samt Tierwelt vor Wilderern, Schmugglern und Umweltkatastrophen zu schützen. Zudem vergeht an der Küste, in der Wüste und in den Prärien kein Tag, an dem nicht irgendwo Gefahr droht. Deshalb sind die Männer und Frauen des „Parks und Wildlife Departments“ rund um die Uhr in Alarmbereitschaft.

Der schwedische Bärenjäger Rasmus Boström präsentiert seine neue Bärenjagd-DVD
Unsere Wildnis – ab 10.03.2016 im Kino
Der Adlerflüsterer
Grenzbock – Dokumentarfilm mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel. Kinostart 2. Februar 2016
Wie Brüder im Wind – ab 28. Januar 2016 im Kino. Interview mit Tierfilmer Ottmar Penker in WILD UND HUND 2/2016!
Magie der Moore – ab 24. September 2015 im Kino
WILD UND HUND Exklusiv Nr. 46 mit DVD
Die WILD UND HUND-Redaktion geht zum Jahresanfang gemeinsam auf Drückjagd.
WILD UND HUND-Exklusiv Nr. 44 mit DVD

Kino und DVD

 

Grenzbock

Ein Dokumentarfilm von Hendrik Löbbert mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel.

Ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der in die Welt der deutschen Jäger eintaucht und zeigt, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen. Auf leisen Sohlen betritt der junge Filmemacher Hendrik Löbbert die Welt der Jäger im brandenburgischen Wald und beobachtet, nach welchen Maßstäben dieser Kosmos funktioniert und wie sich dessen Bewohner darin bewegen.

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr vom Wolf nichts.
Grenzbock begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken. Kinostart: 04.02.2016
WILD UND HUND verloste 7 x 2 Kinokarten für den Film „Grenzbock“, der in ausgewählten Kinos laufen wird. Die ersten zwei Gewinner erhielten zudem ein Whitefox Jagdmesser „Dingo“ von Askari. Mehr zur Verlosung…
Lesen Sie hier ein Interview mit dem Regisseur Hendrik Löbbert…

Ab 28. Januar 2016 im Kino.

Wie Brüder im Wind

Mit „Wie Brüder im Wind“ kommt Ende Januar ein Film in die Kinos, dessen spektakuläre Wildaufnahmen und Besetzung mit Jean Reno und Tobias Moretti außergewöhnliche Unterhaltung versprechen. WILD UND HUND sprach mit Regisseur und Tierfilmer Otmar Penker…
Ab 10. März 2016 im Kino

Unsere Wildnis

Die Naturdokumentation von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud erzählt in atemberaubenden Bildern die Entfaltung der Flora und Fauna im Wandel der Jahreszeiten sowie die Einwirkung des Menschen auf die gesamte Umwelt.
Aus der Perspektive von Flora und Fauna wird uns die Schönheit und Harmonie der ursprünglichen Wildnis vor Augen geführt, die nach und nach unter der zunehmenden Einwirkung des Menschen schwindet. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich den ständig wechselnden Bedingungen anpassen, einheimische Tierarten wie Wildpferde, Wölfe und Bären werden verdrängt, aber die Natur findet immer wieder Wege, sich in dem neuen Lebensraum zu entfalten.UNSERE WILDNIS ist eine poetische Chronik unseres Lebensraums und eine Hymne auf die Mysterien der Natur. Vom Fuchsbau tief im Wald bis zu den im Laufe der Jahre immer größer werdenden Ansiedlungen der Menschen zeigt UNSERE WILDNIS den Zauber sowie die unglaubliche Vielfalt des Lebens und weckt Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Geschöpfe auf diesem Planeten. Kinostart: 10. März 2016
WILD UND HUND verloste 3 x 2 Freikarten. Gewonnen haben…
3D-Film: Halali: Waidwerk - Jäger - Wild

Halali: Waidwerk – Jäger – Wild

Ende 2016 kommt der 3D-Jagdfilm „Halali“ in die Kinos des deutschsprachigen Raums.
In der 90 Minuten soll der Film mit spektakulären Tier-, Natur- und Landschaftsaufnahmen in 3D mit vielen Missverständnissen rund um die Jagd aufräumen. Den Besuchern soll das wahre Bild der Jagd vermittelt werden. Filmstart ist November/Dezember 2016. Weiter wird es eine englischsprachige Version für den internationalen Kinoauftritt und ein eigenes Buch zum Kinostart geben.
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