WILD UND HUND TV-Tipps für Jäger

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Hier finden Sie die aktuelle Programmvorschau für Jäger

Mit freundlicher Unterstützung des Redaktionsbüros „Radio + Fernsehen“. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Hörfunk: Radio Rheinwelle 92,5 Mhz, Samstags, 13 bis 15 Uhr, vierwöchentlich, ungerade Kalenderwochen: Jagd – Faszination und Kultur
ORF-Radio Niederösterreich, 1. Dienstag im Monat, 21 Uhr: Naturerlebnis Jagd
Radio Bamberg: „Heike trifft… Drei Jäger“
Jagdfunk: Ein Interview-Podcast rund um die Jagd

Kino und DVD-Tipps: siehe Trailer und Seitenende

Alle Filme von WILD UND HUND finden Sie auch auf YouTube!

Zeitraum: 04. Oktober bis 17. Oktober 2018

Donnerstag, 4. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Wildes Deutschland: Der Spreewald

Südöstlich von Berlin erstreckt sich eine beeindruckende Flusslandschaft, hier beendet die Spree ihren zügigen Lauf und wandelt ihre Gestalt. Sie teilt sich auf in ein Geflecht aus unzähligen Wasserläufen und Inseln: den Spreewald. Dorthin haben sich Schwarzstorch, Kranich und Seeadler zurückgezogen. Die fischreichen Gewässer bieten dem scheuen Fischotter ideale Lebensbedingungen und im Herbst sind die Rufe der Rothirsche aus den Erlenbrüchen zu hören.

 

 

Donnerstag, 4. Oktober

 

n-tv, 20.15 Uhr

Safari-Paparazzi: Wildlife pur (1)

Sich anzupassen, ist die beste Möglichkeit, in der Wildnis zu überleben. Der Gruppenzuhalt einer Tierart ist besonders wichtig, wenn es um die Verteidigung geht. Manchmal wird man während einer Safari Zeuge einzigartiger Szenen. Wie schützen Mütter ihre Jungen vor Raubtieren? Welche Strapazen nehmen sie dafür in Kauf? Die Dokumentation zeigt das Verhalten bestimmter Tierarten. Theo Pagel, Direktor des Kölner Zoos, kommentiert und erklärt.

 

 

Donnerstag, 4. Oktober

 

n-tv, 21.05 Uhr

Safari-Paparazzi: Wildlife pur (2)

In Afrika kann es wild zugehen: Das Temperament der dortigen Wildtiere kann für Safari-Touristen gefährlich werden. Wie gefährlich, das können auch Reisende hautnah erleben. Die Dokumentation zeigt, was es bedeutet, wenn ein Löwe sich zum Angriff bereit macht oder ein schwarzer Marlin unter Wasser zu toben beginnt. Theo Pagel, der Direktor des Kölner Zoos, erklärt, was einige Wildtiere in Rage bringen kann.

 

 

Freitag, 5. Oktober

 

rbb Fernsehen, 20.15 Uhr

Füchse & Co.

Wildtiere in der Stadt

Wildnis direkt vor unserer Haustür: Fuchs und Igel, Eichhörnchen und Biber, Waschbär und Waldkauz. Über 13.000 Wildtiere leben in Berlin. Moderator Sascha Hingst ist unseren wilden Nachbarn in Berlin und Brandenburg auf der Spur. –

 

 

Freitag, 5. Oktober

 

Animal Planet, 21.45 Uhr

Das Grizzly-Projekt

Höhlenbau für Anfänger

Jeff Watson hat sein Leben den Bären verschrieben. Seit 27 Jahren arbeitet der erfahrene Tiertrainer mit den pelzigen Allesfressern. Jetzt sollen zwei seiner Zöglinge, Bob und Screech, in die Freiheit entlassen werden. Doch bevor es soweit ist, müssen die beiden Grizzlybären völlig neu lernen worauf es in der Wildnis ankommt. Von der Nahrungssuche bis zum Winterschlaf: Nur wenn die 300-Kilo-Brocken es schaffen, sich selbständig in den Wäldern Nordamerikas durchzubeißen, haben sie eine Überlebenschance! Diese Dokumentarserie begleitet „Bärenflüsterer“ Jeff bei seinem ambitionierten Auswilderungsprojekt und zeigt, wie Bob und Screech Schritt für Schritt ihren natürlichem Lebensraum entdecken.

Um die kalte Jahreszeit zu überstehen, verabschieden sich Bären in freier Wildbahn in einen monatelangen Winterschlaf. Da Bob und Screech jedoch fast ihr ganzes Leben an der Seite von Menschen verbracht haben, ist ihnen dieses natürliche Verhalten bislang völlig fremd – und genau das soll sich jetzt ändern! Dabei scheut Ziehvater Jeff Watson weder Kosten noch Mühen: Um den Höhlenbau im Freiluftgehege zu erleichtern, lässt der Bären-Experte eigens ein überdimensionales 360 Kilogramm schweres Kanalrohr anliefern. Außerdem stehen wichtige Lektionen in Sachen Grubengraben auf dem Programm. Wird das Winterschlaf-Training zum Erfolg? Oder zeigen die Bärenbrüder Jeff am Ende die kalte Schulter?

 

 

Samstag, 6. Oktober

 

arte, 11.10 Uhr

Yellowstone-Nationalpark

Warum verschwinden die Wapitis?

Im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Wapiti-Hirsche aus ungeklärten Gründen immer weiter zurück. Wölfe, Pumas, Grizzlybären – die Liste der Verdächtigen ist lang. Aber warum greifen diese Raubtiere plötzlich vermehrt die majestätischen Hirsche an? Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks.

Jedes Jahr im Frühling ziehen Wapiti-Hirsche aus den verschneiten Bergen des US-Bundestaats Montana in die wilde Naturlandschaft des Yellowstone-Nationalparks. Früher traten einige Zehntausend Tiere diese Wanderung an, aber seit zehn Jahren nimmt ihre Zahl rapide ab und liegt nun nur noch bei knapp 3.000: Die Hirsche im Yellowstone sterben aus. Dies alarmiert Ranger und Wissenschaftler, denn die Hirschherden sind ein wichtiger Bestandteil des ältesten Nationalparks der Welt, der eines der letzten nahezu intakten Ökosysteme der gemäßigten Klimazone schützt.

Der Filmemacher Manfred Corrine begleitet drei Biologen vor Ort bei ihren Forschungen über den Rückgang des Hirschbestands. Jedes noch so kleine Indiz wird zurückverfolgt und fügt sich in das Mosaik des faszinierenden und komplexen Ökosystems. Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten.

Die Dokumentation begleitet diese Spurensuche in einer atemberaubenden Landschaft. Sie erläutert die Bedeutung ausgeglichener Ökosysteme und zeigt Lösungen auf, um das ökologische Gleichgewicht eines der berühmtesten Naturparks der Welt wiederherzustellen.

 

 

Samstag, 6. Oktober

 

Phoenix, 16.00 Uhr

Wildes Baltikum

Wälder und Moore

Im Nordosten Europas, im Baltikum, nennt man die Ostsee auch „Westsee“. Hier liegen drei nur wenig beachtete Länder: Estland, Lettland und Litauen. Die Dokumentation zeigt die Vielfalt der baltischen Natur jenseits der Küste: Braunbären, Luchse und Auerhühner, die in den weiten Wäldern Estlands leben, den breitesten Wasserfall Europas und die Balz der Doppelschnepfen in den Feuchtwiesen an der Grenze zwischen Lettland und Litauen.

 

 

Samstag, 6. Oktober

 

National Geographic WILD, 23.20 Uhr

Serienstart

Raubtier ohne Beute

Staffel 1, Folge 1 – Vom Jäger zum Gejagten

Löwe, Nilkrokodil oder Gepard: Sind sie wirklich die uneingeschränkten Herrscher der afrikanischen Savanne? Und sind die, die ihnen in die Quere kommen, dem Tode geweiht? Ausnahmslos? Die Antwort ist: Nein. Es kommt sogar nicht selten vor, dass die Rollen von Jäger und Gejagtem vertauscht werden – sei es durch Krankheit, Unerfahrenheit oder ein Missgeschick. Raubtier ohne Beute zeigt, was passiert, wenn die, die sonst an der Spitze der Nahrungskette stehen, plötzlich selbst zur Beute werden.

 

 

Sonntag, 7. Oktober

 

arte, 11.40 Uhr

Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?

Wölfe breiten sich in Deutschland und Frankreich immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies herauszubekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mit Hilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei „Familie Wolf“ im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.

So entstand die unglaubliche Geschichte einer ganz besonderen Wolfsfamilie an einem ungewöhnlichen Ort. Das porträtierte Rudel um den Rüden Leo hat sein Revier auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord in Niedersachsen. Einige Tiere aus dieser Familie sorgten für Schlagzeilen. Als sie sich ungewöhnlich nah Autos und Spaziergängern näherten, wurden sie zu „Problemwölfen“ erklärt. Ihr auffälliges Verhalten endete mit dem ersten staatlich genehmigten Abschuss eines der streng geschützten Tiere in Deutschland.

Wer sind diese Wölfe? Woher kamen sie? Warum haben sich einige von ihnen anders verhalten als die meisten ihrer Artgenossen? Die Dokumentation begibt sich auf eine spannende Spurensuche. Dabei lernt der Zuschauer Wölfe als soziale Familienwesen kennen, die sich neugierig, verspielt und vorsichtig verhalten. Es gelang den Filmemachern, ungewöhnliche Begegnungen sowohl mit Menschen wie mit anderen Wildtieren in ihrer Nachbarschaft zu dokumentieren.

Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen erzählt „Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?“ eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod. Sie zeigt, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schief laufen kann, wenn die Menschen falsch reagieren.

 

 

Sonntag, 7. Oktober

 

rbb Fernsehen, 23.35 Uhr

Grenzbock

Der Dokumentarfilm „Grenzbock“ taucht ein in die Welt der deutschen Jäger, und beobachtet, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen.

Im Kerngebiet eines ehemaligen Truppenübungsplatzes in Brandenburg soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr vom Wolf nichts – und der hat aus Sicht der meisten Jäger in Brandenburg sowieso nichts verloren. In eigenartiger Monumentalität, unterstützt von der besonderen Bildsprache des preisgekrönten Kameramanns Hajo Schomerus, nähert sich der Film „Grenzbock“ seinen Protagonisten. Mit ihrem Festhalten an alten Traditionen, ihren ritualisierten Abläufen und der sehr eigenen Jägersprache wirken sie wie aus einer anderen Zeit.

 

 

Montag, 8. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Die wunderbare Welt der Enten^

Enten stecken voller Überraschungen. Diese charmante Dokumentation zeigt die unbekannte Seite der drolligen Wasservögel.

Brautenten brüten in Höhlen hoher Bäume, was die Gefahren durch erdnahe Eierdiebe erheblich sinken lässt. Aber wie sollen die flugunfähigen Küken zur nahen Wasserfläche kommen? Angefeuert von den ständigen Rufen der Mutter steckt das erste Entlein seinen Kopf aus dem Nistloch – und springt. Nach 20 Metern freiem Fall springt das kleine Federknäuel kurz vom Boden auf, bevor es unverletzt Richtung Wasser watschelt.

Enten besitzen faszinierende Fähigkeiten, die es ihnen erlauben, unter widrigen Bedingungen zurechtzukommen. Im Gegensatz zu ihrer watschelnden oder gemütlich auf dem Wasser treibenden Erscheinung können sie ausgezeichnet fliegen. Manche Arten legen im Herbst Tausende Kilometer Richtung Süden zurück. Mit ihrem hochenergetischen Flugstil sind sie selbst für Greifvögel kaum einzuholen.

Schellenten müssen nicht ziehen, sie können in arktischen Gewässern ausharren. Dafür haben sie einen speziellen thermischen Trick auf Lager, um im eiskalten Wasser keine Wärme abzugeben: Sie müssen darauf achten, immer kalte Füße zu haben. Durch einen Mechanismus im Blutkreislauf wird das Blut abgekühlt, bevor es in die nackten Beine gepumpt wird und auf dem Weg zurück in den Rumpf wieder erwärmt. So wird der Wärmeaustausch zwischen dem Wasser und der Ente minimiert.

Große Gruppen von Eiderenten können mit ihrer Körperwärme Gewässer an manchen Stellen eisfrei halten. Und sie sind exzellente Taucher, bis zu 20 Meter tief. Eiderenten sind die einzigen Mitglieder der Familie, die unter Wasser Flugbewegungen ausführen, um besser vorwärtszukommen – nicht nur dieses interessante Verhalten wurde für diese Dokumentation zum ersten Mal gefilmt.

 

 

Montag, 8. Oktober

 

ARD-alpha, 15.25 Uhr

Paula und die wilden Tiere

Wo ist die Wildkatze?

Tierfreak Paula ist heute im Bayerischen Wald. Sie sucht nach dem seltensten Wildtier in Deutschland – der Katze. Der Katze? Nein, der Luchs ist nicht gemeint, auch nicht ein verwilderter Stubentiger. Kaum jemand weiß, dass es diese Tiere überhaupt in Deutschland noch gibt: Wildkatzen, Samtpfoten, die nur sehr fern mit unseren heimischen Miezen verwandt sind. Gefährliche Räuber, die aber dem Menschen nichts zuleide tun, denn sie sind so scheu, dass nicht einmal Experten ihre Aufenthaltsorte genau wissen.

Mäuse kann man vielleicht mit Speck fangen, aber wie macht man das mit den Wildkatzen, über die Paula mehr in Erfahrung bringen will? Tierärztin Claudia Schuh und Pfleger Werner vom Bayerwald Tierpark wissen, da hilft nur Baldrian – und eine Kamerafalle. Doch Paula hat auch das Glück Wildkatzen ganz nahe zu kommen. Die Katzen im Bayerwald Tierpark gehören zu einem Auswilderungsprogramm und Paula kommt hautnah an sie ran. Doch sie flößen ihr auch gehörigen Respekt ein, denn sie erkennt, dass die mutigen Räuber sich auch gegen deutlich größere Feinde zur Wehr setzten würden – und mit ihren scharfen Krallen und spitzen Zähnen vielleicht sogar gewinnen.

Einzigartige Aufnahmen nehmen den Zuschauer mit in die heimliche Welt des wilden Stubentigers – auch außerhalb der Zuchtgehege. Wir erfahren etwas über seine Bedrohung und wie ihm Paula und die Zuschauer helfen können.

 

 

Montag, 8. Oktober

 

Phoenix, 19.15 Uhr

Indiens wilde Wölfe

Der indische Wolf gilt als stark bedroht. Nur selten zeigt er sich den Menschen. In einzigartigen Bildern führt der Film in unbekannte und unberührte Landschaften Indiens. Zu sehen sind erstaunliche Verhaltensweisen von Wölfen in der Wildnis, auch wenn dieses Tier andernorts vielleicht schon hinlänglich gefilmt wurde.

 

 

Montag, 8. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 21.00 Uhr

Bayern erleben

Alpenschamanen

Ein Gewehrschuss und das Röhren eines tödlich getroffenen Hirsches in der Stille der Nacht am Untersberg – das ist ein Schlüsselerlebnis für Rainer Limpöck. Mit einem Schlag tauchen die Bergmythen seiner Kindheit auf: Geschichten von Naturgeistern, die den Wald und den Berg bevölkern, Geschichten von einer beseelten Natur jenseits der alltäglichen Welt. Auf vielen Bergwanderungen spürt er ihnen fortan nach. Er will magische Naturorte in den Alpen wieder ins Bewusstsein rufen, gründet das Netzwerk der Alpenschamanen.

 

 

Dienstag, 9. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Im Schatten der Anden

Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von mehr als 7.500 Kilometern sind die Anden die längste Gebirgskette der Welt. Gipfel von bis zu 7.000 Meter Höhe bieten nicht nur einen sehr imposanten Anblick, sondern beeinflussen auch das Klima, indem sie Wasser- und Wetterscheide zugleich sind. Das Land im Schatten der Anden ist voller Kontraste, ein Land aus Feuer und Eis, aus Kälte und Hitze.

Im feuchten und stürmischen patagonischen Süden herrschen schroffe Gebirgsmassive und Gletscher vor, während im weiter nördlich gelegenen trockenen Andenhochland Vulkane, heiße Quellen, Geysire und Salzseen das Bild prägen. Westlich der Bergkette sorgen vom Pazifik mit Feuchtigkeit angereicherte Luftmassen für üppige, flechtenbehangene Märchenwälder, während die Ostseite nur etwa zehn Prozent der Feuchtigkeit abbekommt und trockene Halbwüsten aufweist.

Die Reise führt von Feuerland im äußersten Süden Südamerikas entlang der Anden nach Norden bis ins Pantanal, das größte Feuchtgebiet der Erde. Atemberaubender Schlusspunkt sind die Wasserfälle des Rio Iguaçu.

 

 

Dienstag, 9. Oktober

 

Animal Planet, 20.15 Uhr

Dr. Dee: Tierärztin in Alaska

Es ist Winter in Alaska und Dr. Dee Thornell hat alle Hände voll zu tun, selbst in entlegenen Gebieten, ihre vierbeinigen Patienten zu versorgen. Per Kleinflugzeug startet die Tierärztin in das winzige Dorf Allakaket. Mitten in der entlegenen Wildnis gibt es weder Straßen noch Autos – dafür aber jede Menge Hunde, die teilweise noch nie medizinisch behandelt wurden! Mit dabei ist auch Ehemann Ken, der seine Frau tatkräftig unterstützt, das Gemeindezentrum in dem 100-Seelen-Örtchen in eine provisorische Tierklinik zu verwandeln. Außerdem in dieser Folge: Hund Brutus wurde angeschossen und Dr. Dee gerät auf einer Rentier-Ranch in Bedrängnis …

 

 

Dienstag, 9. Oktober

 

National Geographic WILD, 21.00 Uhr

Heldinnen im Tierreich

Männer sind stark und Frauen oft stärker: Ob bei der Fortpflanzung, der Aufzucht der Jungen oder der Jagd, oft geben weibliche Tiere den Ton an. Die Dokumentation porträtiert „Heldinnen im Tierreich“.

 

 

Mittwoch, 10. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Wildschweine im Teutoburger Wald

Der Teutoburger Wald, der 120 Kilometer lange Mittelgebirgszug zwischen Bielefeld und Osnabrück, bietet eine abwechslungsreiche Tierwelt. Uhus nisten in den Felsen, Hermeline ziehen in alten Baumhöhlen ihre Jungen auf. Damhirsche äsen auf den Wiesen und liefern sich zur Brunftzeit erbitterte Kämpfe. Ein weiterer häufiger Bewohner des Teutoburger Waldes ist das Wildschwein. Die Tiere fressen alles, was ihnen vor die Schnauze kommt und verschaffen auch anderen Waldbewohnern durch ihre Wühlerei leichten Zugang zu Wurm und Wurzel.

Tierfilmer Günter Goldmann begleitet eine Wildschweinrotte über ein Jahr, zeigt seltene Verhaltensweisen von den kleinen Frischlingen im Frühling bis zu den großen, kämpferischen Keilern im Herbst. Daneben zeichnet er ein liebevolles Porträt einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands.

 

 

Mittwoch, 10. Oktober

 

Animal Planet, 20.15 Uhr

Der Hund – Des Menschen bester Freund

Hunde sind seit jeher treue Begleiter des Menschen: Sie beschützen uns. Sie helfen bei der Jagd. Sie leben und spielen mit uns. Sie sind unsere Weggefährten oder sogar der beste Freund – oft ein Leben lang! Wissenschaftler gehen davon aus, dass die ersten Hunde bereits vor über 30.000 Jahren domestiziert wurden. Aber wie wurde aus wildlebenden Wölfen das wichtigste Haustier des Menschen? Welche erstaunlichen Fähigkeiten zeichnen Hunde aus? Diese Dokumentarserie geht der Jahrtausende alten Freundschaft zwischen Mensch und Hund auf den Grund – und zeigt anhand von bemerkenswerten Beispielen aus der ganzen Welt, was uns bis heute untrennbar mit ihnen verbindet.

Ganz gleich ob im afrikanischen Regenwald, in der arabischen Wüste oder mitten in einer modernen Millionenmetropole: Hunde sind auf der ganzen Welt geschätzte Weggefährten des Menschen! Die Gründe für diese besondere Freundschaft sind dabei so unterschiedlich, wie unser Lebensstil selbst – mal dient der Hund als Statussymbol, mal beschützt er vor giftigen Schlangen. Sogar bei der Behandlung von Krankheiten wird Hunden eine heilende Wirkung nachgesagt. Anhand von bemerkenswerten Beispielen geht diese Folge den zahlreichen Aufgaben auf den Grund, die Hunde als Haustiere erfüllen – vom Persischen Windhund über den Basenji, den so genannten Kongo-Terrier, bis zum Schoßhund in Tokio.

 

 

Mittwoch, 10. Oktober

 

Animal Planet, 21.00 Uhr

Der Hund – Des Menschen bester Freund

In der Wildnis

Wölfe, Füchse, Schakale oder Kojoten: Der Stammbaum von wildlebenden Vertretern aus der Familie der Hunde ist weit verzweigt. Weltweit gibt es heute 36 verschiedene Hundearten, die ausschließlich in der Wildnis leben und sich mit ausgeklügelten Überlebensstrategien an extreme Umweltbedingungen angepasst haben. Wie funktionieren die Sozialstrukturen innerhalb eines Rudels? Mit welchen Jagdtechniken stellen die Raubtiere ihrer Beute nach? Diese Folge zeigt atemberaubende Wildlife-Aufnahmen aus der ganzen Welt und geht dabei den wilden Wurzeln unserer vierbeinigen Freunde auf den Grund – vom Afrikanischen Wildhund über den seltenen Äthiopischen Wolf bis zum Mähnenwolf Südamerikas!

Weitere drei Folgen sind ab 21.45 Uhr zu sehen: „Freund und Helfer“, „Zuchthunde und Raubtiere“ und „Schicksal der Straßenhunde“.

 

 

Donnerstag, 11. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Wildes Deutschland – Die Sächsische Schweiz

Tief eingeschnittene Flusstäler und wüstenhafte Felsplateaus – Deutschlands „Grand Canyon“ ist die Sächsische Schweiz. Über zwei Jahre arbeiteten die Tierfilmer Henry M. Mix, Yann Sochaczewski und Axel Gebauer im Elbsandsteingebirge. Ungewöhnliches Tierverhalten, hochauflösende Zeitlupenbilder und atemberaubende Flugaufnahmen machen ihren Naturfilm aus der Reihe „Wildes Deutschland“ so besonders.

Winter im Nationalpark Sächsische Schweiz – die berühmten Basteifelsen mit der angrenzenden Brücke sind von Schnee bedeckt. Obwohl Schnee und Eis die Bäche säumen, sind die Wasseramseln äußerst aktiv. Die kleinen Vögel tauchen im eisigen Wasser nach Köcherfliegen-Larven. Hoch über ihren Köpfen ziehen es andere Tiere vor, den Winter zu verschlafen: Mehrere Gartenschläfer liegen dicht an dicht in einer Felshöhle. Die kleinen Nagetiere haben Atmung und Herzschlag auf ein lebensnotwendiges Minimum reduziert.

Sobald das Frühjahr den Schnee auf den Gipfeln schmelzen lässt und die Sonne den Sandstein erwärmt, steigen dichte Dampf- und Nebelschwaden über die Felsen der Sächsischen Schweiz. Bis heute sind Felsriffe und -türme in ihrer natürlichen Form erhalten. Malerisch liegt der Horst eines Schwarzstorch-Paares hoch oben in den Felsen. Die beiden Störche nutzen ihn schon seit Jahren, denn unten im Flusstal gibt es Fisch als Nahrung für die Jungen. In unmittelbarer Nachbarschaft, oben in den Felsen, haben Wanderfalken gebrütet. Sie ernähren ihre Jungen von erjagten Tauben und Singvögeln.

 

 

Donnerstag, 11. Oktober

 

3sat, 16.10 Uhr

Täuschen und Tarnen – Über Lebenskünstler der Natur

Das Motto „Täuschen und Tarnen“ als Erfolgsprinzip der Evolution: Die Dokumentation zeichnet am Beispiel einer kleinen Vulkaninsel nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln.

Manche Lebewesen sind sehr erfinderisch, um sich in Ökosystemen zu behaupten. So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet.

Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen – und meist durch Zufall – folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst. Denn evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, sondern ein Ziel. Dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die gesamte Spezies.

 

 

Donnerstag, 11. Oktober

 

arte, 17.40 Uhr

Die letzten Jäger Grönlands

Dokumentation, Slowenien 2017

Was passiert mit den Bewohnern eines extremen, einst vollkommen isolierten Lebensraums, die sich von einer auf Eigenversorgung basierenden Existenz auf Globalisierung umstellen müssen? Die Dokumentation begleitet Mitglieder der Inuit-Gemeinschaft in Ostgrönland, die beschlossen haben, ihre Kultur der Jagd und des Fischfangs aufrechtzuerhalten.

Ostgrönland ist eine der am dünnsten besiedelten Landschaften der Welt: Nur 4.500 Einwohner leben an der 20.000 Kilometer langen Küste. Kaum ein Ort auf Erden weist derart extreme Klimaverhältnisse auf. Die Menschen mussten sich an dieses feindliche Ökosystem anpassen und zum Überleben spezielle Fähigkeiten entwickeln – etwa ihre einzigartigen Jagd- und Fischfangtechniken.

Isoliert durch den gigantischen Packeisgürtel, waren die Siedlungen der Inuit jahrhundertelang von der Außenwelt abgeschnitten. Erst in den letzten fünf Generationen hielt das „moderne“ Leben hier Einzug. Seither ist die lokale Bevölkerung mit drastischen Umwälzungen konfrontiert. Auch die Jagdkultur der Inuit wurde unwiederbringlich beeinträchtigt, nicht zuletzt durch das 2009 von der Europäischen Union verhängte Verbot des Handels mit Robbenfellen. Im Visier hatte die EU zwar den industriellen Robbenfang, doch durch diese Maßnahme entzog sie den Inuit ihre wirtschaftliche Grundlage. Heute leben die Ureinwohner Ostgrönlands immer mehr von staatlicher Unterstützung.

Die wirtschaftliche Schwächung ihrer Gemeinschaft in Verbindung mit modernem Komfort und der allmächtigen Globalisierung beschleunigen den Untergang ihrer 4.000 Jahre alten Lebensweise und Kultur. Der Film schildert den Kampf einiger weniger Inuit, die zusammen mit ihren Familien die Bräuche und Traditionen ihrer Vorfahren am Leben erhalten möchten.

 

 

Donnerstag, 11. Oktober

 

Schweizer Fernsehen SRF 1, 20.05 Uhr

NETZ NATUR

Die Redaktion produziert vier Eigenproduktionen im Jahr, die von Andreas Moser moderiert und kommentiert werden. Die Themen der Eigenproduktionen orientieren sich an aktuellen oder historischen Ereignissen oder Phänomenen in der Natur der Schweiz.

 

 

Freitag, 12. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Big Five Südamerika – Der Andenbär

Fünf Expeditionen machen sich auf, um die Big Five Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer – Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam – beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich.

Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt auf Urwaldbäume klettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen. Doch es mehren sich Berichte, einzelne männliche Bären zögen in die Täler, um Maisfelder zu plündern und Weidevieh anzufallen. Als Konsequenz blasen die Bauern zur illegalen Jagd auf Andenbären und dezimieren den Bestand.

Was ist dran an den Geschichten über die zu Fleischfressern mutierten Vegetarier?

Ein Filmteam begibt sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna auf Spurensuche in die ecuadorianischen Hochanden. Die Expeditionsteilnehmer stellen fest, dass nicht die Bären in die Täler herabsteigen, sondern die Bauern ihre Weideflächen immer weiter in den Lebensraum der geschützten Art ausdehnen. Nun müssen die Bärenschützer nachhaltige Lösungen zum Schutz der letzten 5.000 verbliebenen ecuadorianischen Andenbären suchen. Sie entwickeln dafür ihre ganz eigene, offensive Strategie.

 

 

Freitag, 12. Oktober

 

3sat, 15.50 Uhr

Himba, Buschmänner und Löwen

Wildnis- und Kulturmarketing in Namibia

Ein Reisebus nähert sich dem San-Dorf Grashoek in Namibia. Ein Schild begrüßt die Besucher im „Bushman Living Museum“. Noch im Bus beginnen die Insassen zu fotografieren.

Eine typische Szene – und doch hat sie wenig gemeinsam mit üblichen Szenarien im Kulturtourismus. Keine anstürmenden Kinderscharen, keine laufenden Frauen, die aufgeregt Handwerkskunst anbieten und auch keine jungen Männer, die gegen Entgelt ihre Dienste anbieten.

Ein einzelner San in westlicher Kleidung zückt seine Papiere, die ihn als Tourismus-Bevollmächtigten der Gemeinschaft ausweisen. Höflich fragt er nach dem Gruppenleiter und übergibt eine Mappe – in der Art einer Speisekarte – mit den kulturellen Angeboten und den dafür verlangten Preisen. Abgestuft nach der Anzahl der Touristen und der Anzahl der gewünschten Teilnehmer auf San-Seite: Von einer einfachen Dorfbesichtigung bis zum Trance-Tanz, der Teilnahme an einem Kurz-Workshop zur Schmuckproduktion aus Straußenei-Schalen, dem Training im Bogenschießen, der Teilnahme an einer traditionellen Jagd, und letztlich der Verheiratung auf „Bushmen-Art“ ist alles möglich. Jede Aktivität hat ihren fixen Preis, und genaue Angaben informieren über die Dauer und die Art der Leistung.

Im südlichen Afrika sind sogenannte Bushmen-Walks und Besuche beim „ockerroten Volk“ der Himba ebenso allgegenwärtig wie Großwild-Safaris. Sie haben einen Beigeschmack von zivilisatorischer Ungleichheit und Ungleichzeitigkeit – als eine Art Zeitreise zu uralten, „primitiven“ Kulturen. Dementsprechend finden sich in vielen Prospekten und Tourismus-Broschüren die verräterischen Worte vom Besuch in der „Vorzeit“ oder „Steinzeit“ menschlicher Kulturen.

Folgt man der Auslegung der derzeit international bekanntesten Anthropologen Jean und John Comaroff, handelt es sich dabei um einen weltweiten Trend, der im südlichen Afrika vielleicht besonders auffällig ist: der Errichtung von Ethno-Themenparks oder „Lebenden Museen“. Nach ihrer Analyse im Buch „Ethnicity, Inc.“ kann die Musealisierung von traditionellen Kulturen aus kommerziellen Gründen zu sehr unterschiedlichen Prozessen und Situationen führen. Die möglichen Resultate solcher interkultureller Kontaktnahmen erweisen sich als keineswegs so eindeutig, wie die Annahmen der meisten Ethnologen erwarten ließen: Vor die Wahl gestellt, unter dem Druck staatlicher Gesetze und Verwaltungsregime ihre Lebensweise völlig aufzugeben oder einen Teil ihrer Lebenszeit in die Selbstdarstellung der kulturellen Traditionen zu investieren, bedeutet die zweite Option zumindest im besten Fall einen Gestaltungsspielraum für Menschen und Kollektive, die sich der Landflucht und dem oktroyierten Kulturverlust widersetzen.

Die Dokumentation „Himba, Buschmänner und Löwen“ nimmt das Ethno-Marketing in Namibia als Beispiel eines weltweiten Trends im Umgang mit „exotischen“ indigenen Kulturen ins Visier. Sie geht der Frage nach, wie sich das Leben in einem „Lebenden Museum“ oder in einem „Kulturdorf“ anfühlt: Was bedeutet diese Form der kommerziellen Verwertung kultureller Kompetenzen und ethnischer Geschichte für die betroffenen Menschen? Handelt es sich tatsächlich um eine – wenn auch ambivalente – Chance, nach mehr oder weniger eigenen Kriterien unter Bewahrung der eigenen Traditionen zu überleben? Oder tendiert die eingeübte Praxis der Selbstdarstellung zu einem fortschreitenden Identitätsverlust bis hin zu einem Gefühl der kulturellen Prostitution?

 

 

Freitag, 12. Oktober

 

3sat, 16.45 Uhr

Juwel der Elefantenküste – Afrikas Wunderland Isimangaliso

3280 Quadratkilometer am Meer mit Elefanten, Nashörnern, Büffeln, Löwen und Leoparden: der südafrikanische Nationalpark „Isimangaliso“, in der Sprache der Zulus schlicht „Wunder“.

Der Küstenstreifen wurde 1999 zum ersten UNESCO-Weltnaturerbe Südafrikas erklärt. „Isimangaliso“ bietet mit seinen ausgedehnten Feuchtgebieten, Sumpflandschaften, Savannen und Küstenwäldern eine unvergleichliche Biodiversität mit entsprechender Artenvielfalt.

Elefanten kommen hier bis an die Meeresufer. Und Kleinstädte wie St. Lucia werden nachts immer wieder von Nilpferden besucht, die schon mal eine Tankstelle als Hippo-Toilette benutzen. Seit Kurzem leben auch wieder Löwen im Mkhuze-Wildreservat und vervollständigen damit die „Big Five“ neben Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard.

Das Vorkommen der „Big Five“ ist aus Marketing-Gründen immens wichtig, schließlich will „Isimangaliso“ mittelfristig dem berühmten Krüger-Nationalpark ernsthaft Konkurrenz machen. Von der touristischen Erschließung des Gebiets sollen nicht nur die großen Handelsketten profitieren: Ökotourismus gilt hier als zentrale Strategie für nachhaltige Entwicklung und Naturschutz.

Mit diesem Konzept werden die lokalen Gemeinschaften in die Planung und Organisation des Parks einbezogen. „Isimangaliso“ beansprucht Modellcharakter für eine künftige Entwicklungspolitik, die Naturschutz und wirtschaftliche Interessen miteinander in Einklang bringen will. Die ansässige Bevölkerung soll das „Juwel der Elefantenküste“ als Lebensgrundlage auch für kommende Generationen verstehen und für seinen nachhaltigen Schutz Sorge tragen.

 

 

Freitag, 12. Oktober

 

3sat, 17.35 Uhr

Im Reich der Königselefanten – Das Tembe

Wildreservat in Südafrika

Das Tembe-Wildreservat gilt als Zufluchtsort der letzten Giganten: Elefantenbullen mit gewaltigen Stoßzähnen. Das 300 Quadratkilometer große Reservat wurde vom König der Tembe begründet.

Der „Tembe Elephant Park“ im Nordosten Südafrikas an der Grenze zu Mosambik soll aber nicht nur den „Königselefanten“ Schutz, sondern auch der lokalen Bevölkerung eine Lebensgrundlage bieten. Mit Jobs im Ökotourismus trägt das Projekt zur Armutsbekämpfung bei.

Der „Tembe Elephant Park“ gilt als die afrikanische Heimat der letzten Giganten. Nach Ansicht vieler Zoologen ist das 300 Quadratkilometer große Schutzgebiet an der Grenze Südafrikas zu Mosambik einer der wenigen sicheren Rückzugsorte für die „Great Tuskers“. Ein Blick auf die Giganten genügt, um zu wissen, warum sie auch als „Königselefanten“ bezeichnet werden. Aber die Metapher passt noch aus einem zweiten Grund: Das Wildreservat wurde von einem König gegründet, dem Vater von Inkosi Israel Tembe, dem heutigen Chief der Tembe-Gemeinschaft. Der Stamm vom Volk der Tonga, der hier seit Generationen beheimatet ist, verwaltet den Park gemeinsam mit der staatlichen Naturschutzbehörde. Das ist von großer ökonomischer Bedeutung, weil das Grenzgebiet zu Mosambik von besonderer Armut geprägt ist.

In dieser entlegenen Region von KwaZulu-Natal stehen die landwirtschaftlich interessantesten Flächen an der Küste unter strengem Naturschutz. Dort, wo Ackerbau betrieben werden durfte, entwickelten sich die Elefanten zum größten Problem. Sie bedrohten vor allem nachts die Felder – und damit letztlich auch die ansässige Bevölkerung, die die Früchte ihrer Arbeit mit allen Mitteln verteidigen wollte. Blutige Konflikte zwischen Mensch und Wildtier mit großen Verlusten für beide Seiten waren die logische Konsequenz.

Mit der Gründung des „Tembe Elephant Park“ 1983 wandelte sich die Bedeutung der Elefanten vom Problemfall zum Zukunftspotenzial. Mittlerweile lebt die Tembe-Gemeinschaft zu einem guten Teil von „ihren“ Elefanten und hat die geeigneten Schutzmaßnahmen sowohl für die umliegenden Dörfer als auch für die Wildtiere getroffen. Der regierende König hat die Attraktivität des Wildparks durch die Wiederansiedlung der vor langer Zeit durch Jagd ausgerotteten Löwen wesentlich erhöht.

Jetzt ist der „Tembe Elephant Park“ ein vollwertiges „Big-Five-Reservat“, das neben seinen berühmten „Königselefanten“ auch Nashörnern, Büffeln, Leoparden und eben den „Königslöwen“ als Neuankömmlingen Schutz gewährt. Mit der starken Einbeziehung der Lokalbevölkerung gilt das einzigartige Projekt als Modell für Naturschutz, Erhaltung der Biodiversität und wirtschaftliche Entwicklung.

 

 

Samstag, 13. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr

Welt der Tiere

Bärengeschwister – Das neue Zuhause

Außergewöhnliche und seltene Bilder zeigen, wie die jungen Bären ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer „Ersatzmutter“ lernen, aber auch was an Wissen bereits in ihren Genen steckt. Die witzigen und überraschenden Situationen, in die die drei geraten, machen den Film zu einem unterhaltsamen und spannenden Abenteuer.

Die jungen Bären sind nun schon richtig groß. Immer mehr entfernen sie sich von Vaclav Chaloupek, der die Bärenwaisen aufgezogen hat. Je älter die Bären werden, umso schwieriger wird es, die beiden auf ihren abenteuerlichen Streifzügen durch den fast unberührten Böhmerwald zu bändigen. Vor allem, wenn ihnen doch einmal fremde Menschen begegnen. Die Bärengeschwister sind nicht aggressiv, aber sie haben Menschen gegenüber keine Scheu. Das könnte ihnen irgendwann zum Verhängnis werden.

Weil Bären so unglaublich klug sind, gelingt es ihnen schnell, sich in einer durch Menschen geprägten Umwelt zurechtzufinden. Aber mehr noch, sie akzeptieren ihre besondere Situation nicht nur, sie fühlen sich anscheinend auch noch sehr wohl. Ein Zeichen dafür, wie anpassungsfähig Bären sind.

Seltene Filmaufnahmen dokumentieren, wie die Bären ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie lernen, und was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.

 

 

Samstag, 13. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 17.05 Uhr

Frei Schnauze – Das Tiermagazin

Das Magazin „Frei Schnauze“ gibt Tipps zum Leben mit Tieren: Welches Tier passt zu mir? Was tun, wenn der Hund ständig bellt? Und was mache ich, wenn ich ein verletztes Wildtier finde? Denn eines ist klar: Unseren Tieren soll es gutgehen!

„Frei Schnauze – Das Tiermagazin“ ist schon vor Ausstrahlung der jeweiligen Folge in der BR Mediathek zu sehen und dann 12 Monate lang verfügbar.

 

 

Sonntag, 14. Oktober

 

3sat, 13.05 Uhr

Der Wolf kommt zurück

Film von Ulli Wolf

Ehemalige Beutegreifer wie Wölfe kehren in unsere Wälder zurück. Während sie bei Naturschutzorganisationen höchst willkommen sind, ist die Landwirtschaft alles andere als begeistert darüber.

Manche Almen werden nicht mehr bewirtschaftet, weil so viele Schafe gerissen wurden. In Deutschland und der Schweiz gibt es schon Nachtwachen wegen Wölfen, und in Österreich haben sich etliche Expertenrunden gegründet, um Lösungen für das „Problem Wolf“ zu finden.

Seine Kraft, seine Schlauheit, seine Scheuheit haben ihn zu einem Fabelwesen gemacht. Einst am Rande der Ausrottung, kehrt er nun wieder in unsere Wälder zurück – Canis Lupus, der Wolf. Aber nicht nur seine, sondern auch die Rückkehr von Fischottern und Bibern sorgt zwar bei Wildbiologen und Umweltschützern für Freude über die Bereicherung der Artenvielfalt, bei einem Teil der Bevölkerung aber sorgt die ungewohnte Artenvielfalt für Unbehagen – doch diese Tiere haben einst bei uns in freier Wildbahn gelebt.

Wolf & Co. faszinieren im Zoo, doch kaum tauchen sie in freier Natur auf – in ihrem ursprünglichen Lebensraum – reagieren viele Menschen mit Skepsis. Bauern fürchten die Rückkehr des Wolfs – manche Almen werden deshalb gar nicht mehr bewirtschaftet, Fischer sehen im Fischotter ein Problem, Forstwirte haben mit dem Biber keine Freude. Die Wildtiere kommen zurück um zu bleiben – aber haben sie Platz in unserer heutigen Kulturlandschaft?

 

 

Montag, 15. Oktober

 

3sat, 6.05 Uhr

Kenia: Kein Platz für wilde Tiere

Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen.

Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führen sollte. Dagegen gab es Proteste.

Nun wird die Strecke größtenteils über Brücken im Park geführt. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.

 

 

Dienstag, 16. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Kragenbären im Tigerwald

Ein Projekt zur Rettung des Kragenbären in Südostsibirien

Der Bestand des Kragenbären in Südostsibirien schrumpft unaufhaltsam. Als der Forscher Alex Sedow in seinem Pachtwald keine Kragenbären mehr findet, befürchtet er, dass sie abgewandert sind. Sowohl Futtermangel als auch ihr Erzfeind, der Amur-Tiger, könnten sie vertrieben haben. Weil er sich Sorgen um ihren Fortbestand macht, startet Alex eine Expedition in die Taiga: Wo mag es die geschickten Kletterer hin verschlagen haben? Seine Suche ist ein lebensgefährliches und mühsames Unterfangen, das ihn tief in das unwegsame Dickicht Ussuriens führt.

Ganz unerwartet taucht im Lager zumindest ein verlassener Kragenbär auf: ein entkräftetes und verwaistes Jungtier. Um ihm zu helfen, bringt Alex es zu einer Auffangstation, in der es wieder zu Kräften kommt.

Doch die Hoffnung des Forschers ist es, auch die übrige Bärenpopulation zu finden. Nach und nach entdeckt er, wo es genügend Futter gibt. Tatsächlich findet er dort auch Bärenspuren. Die Aufnahmen seiner Kamerafalle bestätigen ihm schließlich, dass die Kragenbären in den Wald zurückkehren. Erleichtert stellt Alex fest, dass sie ihr Refugium also nicht aufgegeben haben, sondern es wieder bevölkern und sich auch vom Amur-Tiger nicht verdrängen lassen. Nun kann also auch das Bärenjunge, das sich mittlerweile gut erholt hat, ausgewildert werden und unter seinesgleichen ein hoffentlich langes und ungestörtes Leben führen.

 

 

Mittwoch, 17. Oktober

 

SWR Fernsehen, 11.15 Uhr

Planet Wissen

Mein Hund und ich – Tipps von Martin Rütter

Kein anderes Haustier ist so treu ergeben wie der Hund. Kein Wunder also, dass sechs bis sieben Millionen Hunde in deutschen Haushalten leben. Doch bei aller Liebe ist längst nicht jede Mensch-Hund-Beziehung perfekt: Hunde, die beim Gassi gehen weglaufen, auf Rufen nicht reagieren oder gegenüber Artgenossen aggressiv werden, sind nicht selten. „Alles eine Frage der richtigen Erziehung“, sagt Hundetrainer Martin Rütter. Der Tierpsychologe und Entertainer erklärt, in welche Erziehungsfallen Hundehalter besonders häufig tappen und wie es mit der Verständigung klappt.

 

 

 

 

 

Zeitraum: 18. Oktober bis 01. November 2018

Donnerstag, 18. Oktober

 

SWR Fernsehen, 7.00 Uhr

Luchsmord – Tatort-Kommissar Andreas Hoppe ermittelt

Zwei grausam getötete Luchse werden im Bayerischen Wald gefunden. Es gibt Hinweise, dass Täter bekannt sind. Doch bis heute können sie nicht überführt werden. Ein Naturkrimi, der bittere Realität ist und den Naturschützer und Tatortkommissar Andreas Hoppe in den Bayerischen Wald führt. Dort trifft er auf eine Mauer des Schweigens. Bis ein verdeckt ermittelnder Artenschutzfahnder auftaucht. Plötzlich führt die Spurensuche zur Pelzmafia. Aber auch Jägerschaft und ermittelnde Behörden geraten in die Kritik.

 

 

Donnerstag, 18. Oktober

 

SWR Fernsehen, 7.15 Uhr

Raubtiere des Waldes

Wolfsgeheul im Schwarzwald? Undenkbar. Über Jahrhunderte hinweg wurden die Raubtiere unserer Wälder systematisch verfolgt – Wolf und Braunbär in Deutschland gar komplett ausgerottet. Seither ist das ökologische Gleichgewicht der Wälder gestört, und der Mensch muss regulierend eingreifen – Jäger als Wolf-Ersatz.
Der Film stellt die wichtigsten Raubtiere des Waldes vor – Wolf, Luchs, Fuchs, Dachs, Baummarder und Braunbär. Er erzählt auch von der Hoffnung, dass durch gezielte Wiederansiedlungsprojekte oder heimliche Einwanderer vielleicht doch wieder einmal Wolfsgeheul im deutschen Wald zu hören sein wird – auch außerhalb von Wildparks.

 

 

Donnerstag, 18. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Wildes Deutschland – Die Uckermark

Tierfilmer Christoph Hauschild porträtiert die wohl einsamste Region Deutschlands, die Uckermark, und gibt seltene Einblicke in die Natur.

Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen – das ist die Uckermark im Nordosten Brandenburgs. Die Uckermark ist mit mehr als 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz – im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten.

Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, es gibt Biber, Dachse, Marderhunde und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die Uckermark die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen.

Gefühlvoll setzt Filmautor Christoph Hauschild die Uckermark in Szene. Hochstabilisierte Aufnahmen aus dem Helikopter zeigen die Region aus luftiger Perspektive, extreme HD-Zeitlupen von Kranichen, Fischadlern oder Fledermäusen sowie aufwendige Zeitrafferaufnahmen gewähren Einblicke in das Leben der Tiere und verleihen dem Film den besonderen Hochglanzlook.

 

 

Freitag, 19. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Big Five Südamerika – Der Riesenotter

Fünf Expeditionen machen sich auf, um die Big Five Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer – Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam – beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich.

Die Expedition führt ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Kamerateam auf den Weg zum Manu-Nationalpark. Mit dem Boot geht es flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Riesenotter in den Altarmen des Rio Manu. Und tatsächlich gelingt es, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, und zwar sowohl bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen als auch bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen. Aus diesen Kämpfen gehen häufig ganz unerwartete Sieger hervor.

Die weltweite Zerstörung der natürlichen Lebensräume von Wildtieren macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei im Land zu dokumentieren. Der durch den aktuellen Run auf Gold angefachte rücksichtslose Abbau des Edelmetalls wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen der Riesenotter aus. So beobachtet die Expedition einen Solitario, einen Riesenotter, der seine Familie verlassen hat und auf der Suche nach einer neuen Heimat nicht mehr weiterzukommen scheint. Aufgehalten wird er von abgelagerten Giften, Zerstörung der Natur sowie von Menschen und ihren Hunden, die Jagd auf den Otter machen. Für das Überleben der Tiere im Tiefland von Peru wird entscheidend sein, ob es ihnen gelingt, wenn sie im Alter von zwei bis drei Jahren ihre Familie verlassen müssen, diese neuen Barrieren zu überwinden.

 

 

Freitag, 19. Oktober

 

3sat, 13.20 Uhr

Naturerbe Afrika

Gegensätze, wie sie größer wohl kaum sein können, bestimmen die Natur Afrikas. Durch seine Lage und seine kompakte Form besitzt Afrika die größte zusammenhängende Landmasse der Tropen.

In der südlichen Sahara finden sich mit dem Aïr-Gebirge und der Wüste Ténéré extrem gegensätzliche Landschaftsformen. Eine menschenfeindliche Mondlandschaft, bizarr und schroff, sowie ockerfarbene Dünen mit stetig wechselnden Formen.

Tansania mit seinen berühmten UNESCO-Welterbestätten Serengeti, Ngorongoro und Kilimandscharo ist so etwas wie das Bilderbuch Afrikas und weckt die Sehnsucht vieler Europäer nach einer intakten Natur.

 

 

Freitag, 19. Oktober

 

3sat, 14.05 Uhr

Namibia – Im Etosha Nationalpark

Der berühmte Etosha-Nationalpark im Norden Namibias zieht Touristen aus aller Welt an. Der Film begleitet den Tierarzt von Etosha und eine Gruppe von Rangern bei ihren Einsätzen im Gelände.

Bereits 1907 gegründet, gehört er zu den ältesten Nationalparks der Erde. Doch Etosha ist beileibe keine heile Welt: Auch hier konkurrieren Löwen, Nashörner, Zebras, Elefanten und Giraffen mit den Menschen und ihrem Vieh um Land, Wasser und Nahrung.

Umso wichtiger ist es, die Anwohner ins Park-Management einzubeziehen. „Nur, wenn die Bevölkerung freiwillig mitmacht“, so Tierarzt Mark Jago, „kann der Schutz der Wildtiere von Dauer sein. Ein lebendes Nashorn bringt mehr als ein totes, das muss allen klar werden.“ Der Erfolg gibt den Verantwortlichen recht: Namibia ist Vorreiter beim Tier- und Naturschutz in Afrika. Der Bestand vom Aussterben bedrohter Arten wie etwa dem Breitmaulnashorn ist seit Jahren stabil. Die Wilderei wurde erfolgreich eingedämmt.

Der Film führt auch zu den San. Das kleine, zähe Volk der Buschleute hat Jahrtausende in den Wüsten und Steppen des südlichen Afrika überlebt. Das Kerngebiet des Etosha-Parks war einst ihr Territorium, bevor ein Großteil von ihnen in Reservate verbannt wurde. Traditionell leben sie als Jäger und Sammler.

 

 

Freitag, 19. Oktober

 

3sat, 14.50 Uhr

Faszination Afrika

Namibia – Der Mythos der Buschleute

Xau und Ghabbo sind Jäger aus dem Volk der San, die im südlichen Afrika leben. Eines Tages verlassen beide ihr Dorf Richtung Westen, um das Land ihrer Urväter zu suchen.

Der Film nimmt die Erzählung eines alten San zum Anlass, um eine Reise durch Namibia vom Innern der Kalahari-Wüste bis zum Atlantischen Ozean aus der Perspektive der Ureinwohner Afrikas mit der Kamera zu verfolgen.

Die San sind, genetisch betrachtet, die letzten noch lebenden direkten Verwandten unserer Urahnen. Damit erlauben sie einen einzigartigen Einblick in die Geschichte der menschlichen Evolution. Heute droht nun die Kultur der San im Zuge der Globalisierung völlig unterzugehen und in Vergessenheit zu geraten.

Der Film macht die traditionelle Lebensweise der San und ihr ganz spezielles Weltbild nachvollziehbar und erlebbar. Gleichzeitig porträtiert er eines der schönsten Länder Afrikas: Namibia. Dabei geht es 2000 Kilometer durch faszinierende, bizarre, manchmal surreale Landschaften mit einer vielfältigen Fauna und Flora.

 

 

Samstag, 20. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 17.00 Uhr

Frei Schnauze – Das Tiermagazin

Das Magazin „Frei Schnauze“ gibt Tipps zum Leben mit Tieren: Welches Tier passt zu mir? Was tun, wenn der Hund ständig bellt? Und was mache ich, wenn ich ein verletztes Wildtier finde? Denn eines ist klar: Unseren Tieren soll es gutgehen!

 

 

Samstag, 20. Oktober

 

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr

TIERE TOTAL: Von Grzimek bis zum Katzenvideo

Wir alle sind begeistert von Tieren, egal ob sie in freier Wildbahn leben oder bei uns Zuhause. Doch woher kommt diese Faszination?

Wir begeben uns auf Spurensuche durch über sechzig Jahre Tiere im Fernsehen und zeigen, welche verrückten Geschichten Menschen mit Tieren erlebt haben und versuchen zu ergründen, was an den Geschichten so toll ist: Warum wurde Knut der Eisbär weltweit bekannt? Was passiert, wenn man einen Gepard mit ins Studio bringt? Was hat Heino mit Robbenbabys zu tun? Und warum sind Katzen im Internet so populär?

Die WDR-Sendung „TIERE TOTAL: Von Grzimek bis zum Katzenvideo“ ist eine Reise durch die Geschichte der Tierdokumentation mit fachmännischen Reiseleitern, wie Andreas Kieling, Joyce Ilg, Hannes Jaenicke, Shary Reeves, Oli P., Kate Kitchenham, Theo Pagel, Simone Sombecki und Wiwaldi mit Horst Pferdinand.

 

 

Sonntag, 21. Oktober

 

3sat, 13.05 Uhr

Das Almtal – Mächtige Berge, klares Wasser und faszinierende Wildtiere

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Konrad-Lorenz-Forschungsinstitut liegt der völlig neu gestaltete „Cumberland Wildtierpark“. Auf 60 Hektar können Besucher heimische Wildtiere wie Luchse, Bisons, Wölfe, Bären, Elche oder Waldrappe hautnah erleben.

 

 

Sonntag, 21. Oktober

 

Das Erste (ARD), 16.30 Uhr

Erlebnis Erde

Alaskas Bären (1)

Ein Sommer unter Grizzlys

Braun-, Schwarz- und Eisbären – Alaska hat sie alle zu bieten. Um sich ein unverfälschtes Bild von ihrem Leben machen zu können, reist der Ökologe und Naturschützer Chris Morgan 5000 Kilometer durch den größten, nördlichsten und westlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten.

In der nahezu unberührten Küstenlandschaft der Alaska-Halbinsel trifft er auf eine außergewöhnliche Grizzly-Gesellschaft. Auf engem Raum leben hier so viele Braunbären zusammen wie nirgendwo sonst.

Bärenmutter Nadie führt ihre beiden im Frühjahr geborenen Jungen durch die üppigen Seggenwiesen. Lauter neue Eindrücke für die Grizzlykinder: die Grashalme, die Düfte, die vielen Artgenossen. Jeden Tag lernen sie dazu.

Während der Paarungszeit muss sich die Familie ihren Weg durch die gefährliche Kampfzone der Rivalen bahnen. Aus sicherer Entfernung beobachten die Kleinen, wie in der Arena am Fluss kolossale Männchen ihre Kräfte messen.

Im Juli füllt sich der Strom langsam mit Lachsen, die zu ihren Laichgewässern landeinwärts streben. Für die Grizzlys eine Zeit des Überflusses, aber auch der Konflikte. Es gibt Streit um die besten Fangplätze.

Nur resolute Tiere wie Nadie kommen voll auf ihre Kosten. Oft setzt sich die erfahrene Mutter gegen Männchen durch, die doppelt so groß sind wie sie.

Gut für ihre Jungen: Dank vieler frischer, fettreicher Mahlzeiten sind sie am Ende der Saison gesund und kugelrund. Die langen Wintermonate werden die drei Bären in ihrer Schlafhöhle gut überstehen.

 

 

Montag, 22. Oktober

 

3sat, 13.20 Uhr

Wildes Halle

Wels in der Saale und Falke im Turm

Die Fauna in und rund um die Saale ist äußerst vielfältig. Dort sind Biber, Wanderfalken, angesiedelte Welse, Rehe, Fledermäuse und Krähen heimisch.

Anfang der 1990er-Jahre haben Fischer in der Saale Welse wiederangesiedelt, nachdem es 40 Jahre lang unterhalb der Chemiestandorte Leuna und Buna keine mehr gab. Sie gedeihen gut. Manche Exemplare bringen es auf stattliche zwei Meter.

Die Nutrias in der Saale freuen sich über die ersten warmen Sonnenstrahlen. Andernorts überstehen die eingebürgerten Südamerikaner den mitteleuropäischen Winter oft nicht. In Halle haben sie es leichter: Viele Leute bringen den Nagern Futter ans Ufer. Man kann es ihnen nicht verdenken – mit einer Möhre zwischen den Pfoten sehen die auch als Biberratte bezeichneten Tiere einfach putzig aus.

Sobald sich die letzten Nachtfröste verzogen haben, starten Tausende Kröten von der Insel Peißnitz durch die Wilde Saale zu ihren Laichgewässern, den Kreuzer Teichen im Amselgrund. Hier sind sie einst geschlüpft, und nichts bringt sie davon ab, hierher zurückzukehren, um ihrerseits für Nachwuchs zu sorgen.

In 30 Metern Höhe ziehen Wanderfalken an einer Industrieanlage ihre Jungen auf. Sie haben den „Kunstfelsen“ im flachen Land um Halle für sich ausgesucht. Hauptsache, die Übersicht stimmt. Die großen Greife stehen unter besonderer Beobachtung engagierter Naturschützer. Ihre kleineren Verwandten, die Turmfalken, nisten direkt im Stadtzentrum. Über dem Halleschen Markt kreisen sie um den Roten Turm.

Hoch über der Saale thront die Burg Giebichenstein. In einem alten Taubenschlag innerhalb der Burgmauern dienen verwilderte Haustauben der Wissenschaft. Ihre Eier werden auf Umweltgifte untersucht, die die Tauben mit der Nahrung aufnehmen. In Halle-Neustadt haben ihre Artgenossen leer stehende Hochhäuser „besetzt“. Ursprünglich Felsbrüter, besiedeln diese Vögel gern Balkone und Nischen in den Häuserschluchten.

Viele Tiere haben die grünen Inseln der Saalestadt für sich entdeckt: Rehe ein Wäldchen an einer Schnellstraße, Mopsfledermäuse die Dölauer Heide und Tausende Saatkrähen aus Europas Nordosten finden ihre Schlafbäume im Winter auf Ziegelwiese und Peißnitz.

 

 

Montag, 22. Oktober

 

3sat, 15.35 Uhr

Wilde Heimat: Der Herbst

Im Herbst legt sich Nebel über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im Sonnenlicht. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite.

In der Herbstzeit reifen die meisten Früchte. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Nahrung ab.

Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit. Bei Wildschweinen, Hirschen und Gämsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen.

 

 

Montag, 22. Oktober

 

3sat, 16.15 Uhr

Wilde Heimat: Der Winter

Der Winter ist für die Tierwelt die härteste Zeit des Jahres. Die Tage sind kurz und dunkel, Schnee und Eis überziehen Land und Gewässer. Adler, Luchs und Fuchs finden immer schwerer Beute.

Oft hängt ihr Überleben von den Opfern ab, die der Winter fordert. Doch es gibt auch Tiere, die ausgerechnet in eisiger Kälte ihren Nachwuchs bekommen, wie zum Beispiel Kreuzschnäbel. Und an der Nordseeküste kommen zur Jahreswende die ersten Kegelrobbenjungen zur Welt.

Im Südwesten Deutschlands wird es schon im März merklich wärmer. Feldhasen beginnen mit der Paarung, und Wildschweine haben bereits Nachwuchs. Die Hochalpen sind dagegen noch weit über den Winter hinaus von Schnee bedeckt. So manche Lawine bringt eine Gams ums Leben, und Kolkraben wie Steinadler bekommen ihre Chance.

 

 

Dienstag, 23. Oktober

 

SWR Fernsehen, 18.15 Uhr

MENSCH LEUTE

Vanessa und ihre Raubvögel – Flugversuche als Falknerin

Vanessa Müller ist Biologin, Jägerin, Falknerin. Die 31-Jährige betreibt eine eigene Falknerei in Weil im Schönbuch. Das Interesse an ihr ist groß, doch kann sie davon auch leben? Der SWR begleitet sie mit der Kamera, wenn sie ihre Raubvögel bei Kindergeburtstagen, bei Flugschauen und Hochzeiten präsentiert.

Vor gut zwei Jahren machte sich die studierte Biologin selbstständig und eröffnete ihre „Garuda Falknerei“. Raubvögel bedeuten ihr alles, die Liebe zu den Tieren will sie auch anderen vermitteln. „Mit dem Kennenlernen kommt das Schützenwollen“, sagt sie. Für ihre Auftritte bei Hochzeiten, Mittelalter-Märkten oder in Schulen trainiert die jüngste Falknerin in Baden-Württemberg jeden Tag drei bis vier Stunden mit den Tieren. Auch gegen Tauben setzt sie ihre Raubvögel ein. Sie greifen an, wenn Schusswaffen oder Gift nicht erlaubt oder unwirksam sind.

Vanessa Müller verbringt nahezu jeden Tag von früh bis spät mit ihren Schützlingen. Sie lebt für ihren Job, der ursprünglich nur ein Hobby sein sollte. Doch selbst das trauten ihr alteingesessene Falkner aufgrund ihrer Jugend und ihrer schmächtigen Figur nicht zu. Mittlerweile bildet sie selbst aus – darunter auch Herren um die Vierzig, die bei ihr das Falknerhandwerk lernen.

 

 

 

Mittwoch, 24. Oktober

 

arte, 7.15 Uhr

360° Geo Reportage

Die Bärenhunde von Nevada

Ein Bär auf der Veranda auf Futtersuche bei den Menschen. Das kann gefährlich werden – für Mensch und Tier. Damit solche Bären nicht abgeschossen werden müssen, hat sich Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey eine friedlichere Lösung ausgedacht: Er fängt sie ein und verpasst ihnen mit seinen Karelischen Bärenhunden einen solchen Schrecken, dass sie lange nicht wiederkommen. „360° Geo Reportage“ hat den Bären-Biologen bei seiner Arbeit begleitet.

Es ist der Müll, der die Schwarzbären im US-Bundesstaat Nevada in die Siedlungen lockt. Wenn in der Natur das Futter knapp wird, finden sie hier immer etwas. Die Tiere flüchten meist, sobald sie auf Menschen treffen, doch ein Bär kann auch schon mal angreifen. Vielerorts werden Bären einfach abgeschossen, wenn sie den Menschen zu nahe kommen. Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey hat eine friedlichere Lösung gefunden, um die Bären auf Abstand zu halten. „360° Geo Reportage“ begleitet ihn, wie er sie einfängt und abseits der Siedlungen wieder frei lässt. Die wichtigsten Helfer dabei: seine Karelischen Bärenhunde. Sie jagen die Bären mit aggressivem Bellen wieder zurück in den Wald.

Das Fenster ist ausgehebelt, der Kühlschrank hat Kratzer, die Bewohnerin ist aufgelöst. Ein Bär ist nachts in ihr Haus eingestiegen und hat Käse und Getränkedosen auf dem Fußboden verteilt. Eine bedrohliche Situation. Deshalb stellen Lackey und seine Mitarbeiterin eine Bärenfalle auf, in der ein Köder den Bären anlockt. Greift dieser danach, schnappt die Falle zu. Ein paar Nächte später sitzt schon ein 200-Kilo-Koloss in der Falle. Er darf zurück in die Freiheit, aber er soll lernen, die Menschen wieder als Gefahr wahrzunehmen und nicht als Nahrungsquelle. Diese Lektion verpassen ihm die Karelischen Bärenhunde. Der Bär ist in Panik, als er aus der Falle springt. Die Hunde hetzen ihn mit ihrem furchterregenden Gebell bis zum nächsten Baum. Dort klettert er hinauf. Er wird erst in Stunden wieder herunterkommen, völlig verängstigt, aber am Leben.

 

 

Mittwoch, 24. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Wildkatzen

Versteckt in Deutschlands Wäldern

Sie ist scheu und geheimnisvoll wie kaum ein anderes Tier – die Europäische Wildkatze. Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört leben können. Diese Naturdokumentation erzählt vom heimlichen Leben der Wildkatze in der Eifel – von der Jungenaufzucht im Frühjahr bis zur schwierigen Mäusejagd im Winter.

Fast unsichtbar schleicht sie durch die Wälder der Eifel – heute wie vor Jahrtausenden. Wildkatzen waren einst in fast allen mitteleuropäischen Wäldern zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden.

Wildkatzen haben es im Winter schwer: Es ist so gut wie unmöglich, Mäuse unter der Schneedecke zu erjagen. Wo es Baumhöhlen zum Schlafen, Hecken zum Verstecken und Lichtungen zum Jagen gibt, fühlen sie sich wohl. Am Waldrand gehen sie auf die Jagd, hauptsächlich nachts und in der Dämmerung. Wildkatzen sind Einzelgänger. Allein durchstreifen sie die Wälder, einen Partner dulden sie nur zur Paarungszeit. Die jungen Kätzchen zieht nur die Mutter auf. Wenn sie im Herbst selbstständig werden und die Konkurrenz unter den Geschwistern überhandnimmt, machen die Jungtiere sich auf die Suche nach einem eigenen Revier – falls sie es lebend über die nächste Straße schaffen. Trotz aller Bemühungen, die seltenen Tiere zu schützen, geraten oft schon Wildkatzenjunge in Lebensgefahr: Wenn Waldarbeiten oder Spaziergänger eine Wildkatzenfamilie aufschrecken, gehen immer wieder Jungtiere verloren – und landen oft als vermeintliche Hauskatzen beim Menschen. Solche Findelkinder sehen niedlich aus, lassen sich jedoch nicht zähmen. Mit ein bisschen Glück landen die Findlinge in einer Auffangstation für Wildkatzen, wo sich Biologen um sie kümmern: Sie päppeln die Katzen auf und bereiten sie auf das Leben im Wald vor. Wenn eine Wildkatze die alltäglichen Gefahren und den ersten Winter gut übersteht, hat sie gute Chancen, sich ein eigenes Revier zu erobern – gut versteckt in Deutschlands Wäldern.

 

 

Mittwoch, 24. Oktober

 

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr

Expeditionen ins Tierreich

Die Südheide

Wälder, Wiesen, weites Land

Wälder und Felder, Moore und Heide, Schäfer und Schnucken: Das sind die Merkmale einer Landschaft, die schon vor 100 Jahren vom Heimatdichter Hermann Löns wegen ihrer Urwüchsigkeit gepriesen wurde. Dabei ist die Region im Städtedreieck Celle, Walsrode und Uelzen alles andere als naturbelassen. Jahrhundertelang wurde sie von Heidebauern geprägt und als norddeutsche Kulturlandschaft geformt.

Das Geheimnis des knapp 500 Quadratkilometer großen Naturparks Südheide liegt in seiner Vielgestaltigkeit: Böden, Geologie und Relief haben ihren Ursprung in der Eiszeit. Vielerorts durchfließen malerische Bäche die Landschaft, die ihre Quellen in zahlreichen Heidemooren haben.

Die ausgedehnten Wälder sind Rückzugsgebiete für Wildschweine und Dachse. In klaren Heidebächen jagen Fischotter und scheue Schwarzstörche nach Forellen und Neunaugen. Wichtiger Bestandteil der Südheide sind die unzugänglichen Moore, in denen Kraniche, gut geschützt vor Feinden, ihren Nachwuchs großziehen. Kreuzotter und die selten gewordenen Birkhühner hingegen fühlen sich auf den sandigen Heideflächen wohl, die der Region ihren Namen verdankt.

Die Dokumentation „Die Südheide“ erzählt von einem fast unbekannten Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch vielgestaltig ist. Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene. Flugaufnahmen zeigen die Region aus der Luftperspektive, extreme HD-Zeitlupen von Birkhühnern, Wildschweinen und Rehen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner im Herzen Niedersachsens.

 

 

Mittwoch, 24. Oktober

 

MDR Fernsehen, 20.45 Uhr

Sündenbock Wildschwein – Panikmache oder echte Gefahr?

Der Wildschwein-Bestand in Deutschland explodiert. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Schadensmeldungen – trotz intensivster Bejagung. Allein in Sachsen-Anhalt erlegten die Jäger im aktuellen Jagdjahr knapp 50.000 Wildschweine – die höchste je erzielte Strecke. Das stört die Ausbreitung des Borstenviehs kaum: „Man wird die Schweine nicht wegbekommen. Da hat man keine Chance. Man kann nur probieren, die Bestände irgendwie im Griff zu behalten“, so Hans-Joachim Geyer von der Glücksburg Agrar e.G.

Das hat menschgemachte Gründe: Wildschweine lieben Mais und weil die Anbaufläche ständig wächst, vermehren sich die Tiere stark. Seit 2010 wuchs die Maisanbaufläche um fast 300.000 Hektar. Denn Mais wird zunehmend als Energiequelle für Biogas-Anlagen eingesetzt, der Anbau von der EU stark gefördert. Das hat Schattenseiten. Fast täglich gibt es neue Meldungen von verwüsteten Feldern, Äckern oder Kleingärten. Auf der Suche nach Nahrung dringen die Wildtiere bis in die Stadtzentren von Leipzig, Magdeburg oder Dessau vor.

Und die Wildschweine bringen noch eine weitere Gefahr mit. Bauern fürchten die Afrikanische Schweinepest. „Die Angst ist sehr groß, weil die Unsicherheit groß ist. Wann kommt sie und wo wird sie zuerst auftreten? Wir leben hier in einer direkten Nähe zu Polen. Und dann liegt noch die A4 um die Ecke. Da sind die Gefahren sehr groß, dass Krankheit hier zuerst auftreten könnte“, meint Swen Jatzke, Schweinezüchter in Sachsen. Obwohl sie für den Menschen ungefährlich ist, hätte die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verheerende Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Die Verluste könnten in die Milliarden gehen. „Dann müssten alle Schweine im Sperrbezirk getötet werden… und auch entsprechend entsorgt. Da werden noch Lösungen gefunden werden müssen“, so Silke Breske, Fachtierärztin für Schweine.

Bauern, Jäger und viele Kommunen fordern von der Politik, mit Prämien für abgeschossene Wildschweine gegen die drohende Seuche vorzugehen. Experten bezeichnen das als Panikmache. „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Afrikanische Schweinepest zu uns kommt, hat weniger mit den Wildschweinen zu tun, sondern mit uns Menschen. Im Wesentlichen verbreitet sich die Krankheit über weggeworfene Nahrungsreste, zum Beispiel an Autobahn-Raststätten“, so Prof. Sven Herzog, Wildtierökologe an der TU-Dresden.

Sündenbock Wildschwein – Panikmache oder echte Gefahr? Dieser Frage geht „Exakt – die Story“ nach. Die Autoren sprechen mit Betroffenen, begleiten Jäger, befragen Experten und blicken findigen Tüftlern über die Schultern, die an neuen Methoden zur Abwehr von Wildschweinen arbeiten.

 

 

Donnerstag, 25. Oktober

 

3sat, 12.15 Uhr

Die Alpen

Schweizer Berge neu entdeckt

Das Wappentier des Kantons Graubünden ist der Steinbock, ein Überlebenskünstler, der auf den kargen Grasflächen oberhalb der Waldgrenze zu Hause ist. Lange Zeit war er im Alpenraum ausgestorben. Erst durch gezielte Wiederansiedlung kehrten rund 300 Steinböcke in den Schweizerischen Nationalpark im Kanton Graubünden zurück, behütet von der Wildbiologin Seraina Campell Andri.

 

 

Donnerstag, 25. Oktober

 

3sat, 14.50 Uhr

Goldgräber und Grizzlybären

Unterwegs in West-Kanada

Filmautorin Monika Birk reist nach West-Kanada, ins Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen, rauschender Flüsse und der Goldgräber.

 

 

Donnerstag, 25. Oktober

 

3sat, 15.35 Uhr

Die Spur des Bären

Thomas Roth durchreist Kanada:

Thomas Roth durchreist Kanada: Er startet in der Arktis, durchquert die Nordwestpassage, stößt auf dem Yukon in Kanadas Herz vor und fliegt zu den pazifischen Inseln ganz im Westen.

 

 

Freitag, 26. Oktober

 

hr-fernsehen, 21.00 Uhr

Naturparadies Skandinavien

Skandinaviens Besonderheiten sind die weiten, unberührten Landschaften und die große Artenvielfalt. Hier gibt es noch eine große Anzahl von Elchen, Rentieren, Rot- und Polarfüchsen und auch Wölfen. In Norwegen hat sich im Hochland Dovrefjell ein fast vollständig intaktes Ökosystem – das letzte seiner Art in Europa – erhalten. Dort leben etwa 230 Grönländische Moschusochsen. Ihre zottigen Pelze und die kräftig gehörnten Köpfe verleihen den Tieren ein imposantes Aussehen. Mit dem dichten, langhaarigen Fell trotzen sie den extremsten Witterungen. In Finnland besteht noch eine Bärenpopulation von etwa tausend Exemplaren. Die Kamera begleitet eine Bärin mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs auf ihren Streifzügen. Im Frühjahr bietet auch die Vogelwelt einzigartige Naturerlebnisse wie die spektakuläre Balz des Birkwildes und den Rastaufenthalt der Graukraniche in Schweden. Stimmungsvolle Aufnahmen von Wäldern, Mooren, Flüssen, Seen und von mächtigen Wasserfällen zeigen eindrucksvoll die ursprüngliche Landschaft.

 

 

Samstag, 27. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr

Welt der Tiere

Waschbären-Party

Inzwischen ist Kassel die „deutsche Hauptstadt von Waschbären“, die sich nicht mehr vertreiben lassen, denn hier finden die intelligenten Tiere ideale Lebensbedingungen. Auch in anderen Bundesländern wird man künftig mit den geschickten und lernfähigen Kleinbären leben müssen.

Für ihre Klugheit und die geschickten Pfoten wurden Waschbären schon in ihrer ursprünglichen Heimat, dem amerikanischen Kontinent, bewundert. Zahlreiche indianische Legenden ranken sich um die schwarz-weiße Zorro-Maske der Kleinbären, die für Dunkelheit und Licht, für das Diesseits und Jenseits stand und von verschiedenen Stämmen mit schwarz-weißer Gesichtsbemalung imitiert wurde. Aus dem indianischen Wort „Aroucun“ wurde das englische „Racoon“ für Waschbären. Da sie Allesfresser sind und bei uns kaum natürliche Feinde haben, sind sie in der deutschen „Waschbärenhauptstadt“ Kassel zu einer regelrechten Plage geworden. Die Bürger versuchen sie abzuschrecken, indem sie ihre Öko-Tonnen abschließen und Elektrozäune auf ihre Dächer montieren, damit die immer hungrigen Kleinbären kein Chaos anrichten können. Denn gelangen sie erst einmal in eine Wohnung, wird dort eine zünftige Waschbärenparty gefeiert.

 

 

Samstag, 27. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr

Welt der Tiere

Was ist nur los im Tal der Geier?

Zwei ausgewachsene Bartgeier, die ihre Kreise jahrelang über den Tälern der Alpen ziehen, sind plötzlich verschwunden. Der Verdacht liegt nahe, dass Wilderer am Werk sind. Wieder gibt es eine „Geierwalli“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Licht in das immer wiederkehrende Verschwinden der Geier zu bringen.

Nicola und Tauernwind heißen zwei Bartgeier, die ihre Kreise jahrelang über den Tälern der Alpen gezogen haben. Und plötzlich sind sie verschwunden. Der Verdacht liegt nahe, dass Wilderer am Werk sind, vor allem weil dies nicht der einzige Vorfall dieser Art ist. Nina Roth-Callies hat das Projekt der Wiederansiedlung von Bartgeiern in den Alpen von Anfang an begleitet. Jetzt hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Licht in das immer wiederkehrende Verschwinden der Geier zu bringen. Und noch eine weitere Frage treibt sie um: Warum hat es in Österreich bisher kein einziges Geierpaar geschafft ein Junges aufzuziehen? Aber eine erfolgreiche Wiederansiedlung auch in Österreich, das hat sich Nina Roth-Callies als Ziel gesetzt und kämpft dafür mit dem Einsatz und Engagement einer echten „Geierwalli“.

 

 

Sonntag, 28. Oktober

 

3sat, 15.40 Uhr

Schladminger Bergwelten – Von Gipfeln und Gämsen

Zwischen dem Dachstein und den Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region.

 

 

Sonntag, 28. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 14.30 Uhr

natur exclusiv

Ein Leopard mit kleinen Schwächen

Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botsuana dokumentieren die preisgekrönten Filmemacher Dereck und Beverly Joubert das Heranwachsen eines jungen Leoparden mit liebevollem Humor und faszinierenden Nahaufnahmen.

Die Filmautoren verfolgen die erste Lebensphase des jungen Leoparden Dikeledi im Okavango-Delta. Schnell zeigt sich, dass Dikeledi als Leopard nicht gerade ein Naturtalent ist. Er stellt sich oft besonders ungeschickt an. Auch nach Monaten beherrscht er die Kunst des Kletterns nicht, er besitzt wenig Gespür für Balance und den Umgang mit seinen übergroßen Pranken. In einem Alter, da er längst selbst jagen sollte, lässt er sich noch immer genüsslich von der Mutter mit Nahrung versorgen. Als sein Vater im Revier erscheint, muss Dikeledi gehen. Ohne Jagderfahrung und umgeben von Hyänen, Schakalen, Geiern und Pavianen stolpert der junge Leopard zunächst von Misserfolg zu Misserfolg. Beinahe verpasst er die Chance seines Lebens, weil er zu tief schläft. Der erste eigene Riss – ein Wendepunkt. Langsam, aber sicher findet der Leopard mit den kleinen Schwächen seinen Platz in der großen, weiten Welt.

 

 

Sonntag, 28. Oktober

 

Das Erste (ARD), 16.30 Uhr

Erlebnis Erde

Alaskas Bären (2)

Zwischen Anchorage und Polarmeer

Braun-, Schwarz- und Eisbären – Alaska hat sie alle zu bieten. Um sich ein unverfälschtes Bild von ihrem Leben machen zu können, reist der Ökologe und Naturschützer Chris Morgan 5.000 Kilometer durch den größten, nördlichsten und westlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten.

In Anchorage, der Hauptstadt Alaskas, ist die Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation fließend. Wie selbstverständlich wandert eine Schwarzbärenfamilie vom Wald über den Golfplatz in die Gärten der Wohnviertel. In „ihrem“ Revier macht es für die beiden Bärenkinder keinen Unterschied, ob sie auf einen Baum oder über einen Zaun klettern.

Im riesigen, rund 240 Kilometer nördlich von Anchorage gelegenen Denali-Nationalpark wirft der Winter seine Schatten voraus. Wölfe lauern den kleinen Arktischen Zieseln auf, die sich für die kalten Monate im Bau gerade ordentliche Fettpolster anfuttern. Auch die Toklat-Grizzlys haben jetzt nur noch eines im Sinn: Beeren. Anders als ihre Verwandten an der Küste müssen die Braunbären im Inneren Alaskas ohne üppige Lachsmahlzeiten auskommen.

Der Weg Richtung Polarmeer führt dann durch spektakuläre Landschaften. Moschusochsen grasen direkt am Straßenrand. Mehrere hundert Kilometer auf dem schnurgeraden Dalton-Highway weiter tauchen plötzlich die fahlen Lichter von Prudhoe Bay, der Erdölstadt am Ende des nordamerikanischen Kontinents, auf. Und bald auch die ersten Eisbären.

 

 

Montag, 29. Oktober

 

SWR Fernsehen, 10.30 Uhr

Im Bann der Jahreszeiten – Herbst

Goldener Oktober

Im „Goldenen Oktober“ ist mit der Laubfärbung der Bäume der Höhepunkt des Herbstes erreicht. Ballonfahrer Klaus Sarinksi und Jäger Edmund Puzio genießen die Farbenpracht der Wälder. In Südfrankreich bietet sich die letzte Gelegenheit zur Beobachtung der Murmeltiere

 

 

Montag, 29. Oktober

 

3sat, 17.00 Uhr

Die Hohen Tauern mit Hermann Maier

Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In jahrhundertelanger Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor.

Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Tiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Lauf der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden.

 

 

Dienstag, 30. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Vom Kuscheln, Träumen und Schmusen – Erdmännchen

Filmautor Christian Herrmann erzählt, was während der Nacht in den unterirdischen Bauten von Erdmännchen geschieht.

Ein Erdmännchen nach dem anderen schlüpft aus dem Bau. Sie stellen sich auf die Hinterbeine und blinzeln in die Sonne. Reihum beziehen sie Stellung, suchen Horizont und Himmel nach möglichen Feinden ab. Die Luft ist rein: Nun kommen auch die Jüngsten aus dem Bau gekrabbelt. Übermütig tollen sie herum – so oder so ähnlich spielt sich das Familienleben der Erdmännchen jeden Morgen ab. Was aber geschieht nachts, wenn sie alle wieder in ihrem Bau verschwinden? Zusammen mit Forschern der Universität Zürich ist ein BR-Team erstmals dem Verhalten von Erdmännchen nachts in ihrem Bau nachgegangen.

 

 

Dienstag, 30. Oktober

 

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr

Abenteuer Erde: Urwald von morgen – Nationalpark Eifel

Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens, nur fünfzig Kilometer südwestlich der Metropole Köln, ist das grüne Herz des Westens. Diese Eifelregion ist Schauplatz eines wegweisenden Experiments: Auf drei Viertel der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen, und die Natur übernimmt Stück für Stück die Hoheit. Tote Bäume werden stehen gelassen, Äste krachen herab und Stämme vermodern am Boden. So entsteht ein Urwald von morgen, der schon jetzt vor allem scheuen Tieren ein einzigartiges Zuhause bietet.

Der Film erzählt eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes inmitten einer von Menschen geprägten Umgebung. Abseits der Dörfer und Äcker stehen die heimlichen Rückkehrer im Mittelpunkt. Heimlichtuer, die die Menschennähe nicht mögen, oft scheu und zurückgezogen leben oder eben ohne Rückzugsorte aussterben würden. Wie „Eifeltiger“ schleichen nun immer mehr Wildkatzen durchs Dickicht, es nagen Biber ungestört an Bäumen und klappern Schwarzstörche im Blätterdach. Und selbst die größte Katzenart Europas, der Luchs, ist hier schon gesichtet worden und könnte bald im Urwald auf Jagd gehen.

Der Nationalpark ist (noch) keine Wildnis, sondern ein ehemaliger Forst, in dem Bäume nach Festmeter bewertet wurden. Ohne menschliche Pflege und Axt sterben nun die angepflanzten Fichten und die ursprünglich beheimateten Buchen kehren zurück. Neu entstehende Laubwälder sind robuster gegen Stürme und Parasiten und bieten im Kronenraum vielfältigere Lebensräume für Tiere und Pflanzen als die eintönigen Fichtenforste, die noch immer große Teile des Nationalparks prägen.

Der Zuschauer wird auf unterhaltsame Weise Zeuge eines andauernden Umgestaltungsprozesses in einem menschenverlassenen Schmuckstück der Natur. Geheimnisvoll und spannend erzählt der Film, wie sich wilde Tiere in ihrem neuen grünen Domizil einrichten.

 

 

Mittwoch, 31. Oktober

 

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Vögel des Todes – Wald- und Steinkauz

Eulen gelten als Vögel des Unheils, des Todes und der Finsternis. Das Leben dieser Nachtgeschöpfe ist in unseren Köpfen noch immer von Vorstellungen geprägt, die Tierfilmer Günter Goldmann als Vorurteile entlarvt.

Schon seit jeher und in den unterschiedlichsten Kulturen der Welt haftet Eulen ein Image des Düsteren an. Sie gelten als Vögel des Unheils, des Todes und der Finsternis – waren den alten Griechen zugleich aber auch Symbol der Weisheit, das sogar Münzen zierte. Ihren finsteren Leumund verdanken sie wohl vor allem ihrer nächtlichen Aktivität und den geheimnisvollen Rufen.

Vorgestellt werden drei heimische Eulenarten: Die Schleiereule mit ihrem auffälligen, herzförmigen Gesicht lebt oft in Scheunen; der Waldkauz, der nicht nur – wie sein Name sagt – in Wäldern, sondern auch in städtischen Parks und in der Nähe von Höfen nistet und der Steinkauz. Als ehemaliger Steppenbewohner braucht er große, vom Menschen bewirtschaftete Flächen – findet dort aber kaum mehr Nistplätze.

In faszinierenden Aufnahmen schildert der Tierfilmer Günter Goldmann das Leben von Eulen – von der Balz über das Schlüpfen des anfangs noch blinden Nachwuchses bis zur Jagd – und zeigt diese Vögel auch als Freunde des Menschen. Denn welcher Bewohner eines älteren Gehöfts könnte etwas gegen Tiere haben, die in der Brutzeit pro Nacht mindestens zehn Mäuse vertilgen müssen, um bei Kräften zu bleiben?

 

 

Mittwoch, 31. Oktober

 

Animal Planet, 20.15 Uhr

Der Bigfoot Alaskas

Die Monster-Jäger von Alaska

Inmitten der Wildnis Nordamerikas liegt eines der größten Geheimnisse der Natur: das „Alaska-Dreieck“. Hier soll sich das Revier von Bigfoot und weiteren mysteriösen Kreaturen befinden. Seit über 500 Jahren finden sich Aufzeichnungen von Augenzeugen und ihren beängstigenden Aufeinandertreffen mit diesen Bestien. Diese Berichte spornen erfahrene Trapper zur Erforschung des abgelegenen Gebiets an. Mit neuesten Technologien fahnden engagierte Jäger nach Beweisen für die Existenz dieser Geschöpfe. „Die Monster-Jäger von Alaska“ verfolgt Spuren von Wesen wie dem furchterregenden Saberwolf. Bei der Suche nach der Wahrheit setzen die Trapper der Doku-Serie mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel.

Weitere fünf Folgen der Serie „Die Monster-Jäger von Alaska“ sind ab 21.00 Uhr auf Animal Planet zu sehen.

 

 

Donnerstag, 1. November

 

n-tv, 20.15 Uhr

Tierische Instinkte – Die Prüfung des Lebens

Alle Tiere sind mit einem Überlebensinstinkt geboren, doch nur die Stärksten können bestehen. Das Aufwachsen ist hart: Ein Baby-Elefant wird von den männlichen Familienmitgliedern getreten und muss das Leben in der Herde erst kennenlernen, ein junger Grizzlybär lernt schnell, wie wichtig es ist, sich selbst beschützen zu können. Die Dokumentation veranschaulicht, wie junge Tiere lernen, sich durch das Leben zu kämpfen.

 

 

Donnerstag, 1. November

 

n-tv, 21.05 Uhr

Tierische Instinkte – Große Machtkämpfe

Die meiste Nahrung, das beste Territorium, die größte Chance auf Paarung. Macht bedeutet im Tierreich eine Vielzahl von Privilegien. So verdrängt ein weibliches Erdmännchen ihre eigene Tochter aus dem Clan, weil sie in ihr eine Konkurrentin sieht. Die Dokumentation zeigt in seltenen Bildern die größten Machtkämpfe im Tierreich.

 

 

 

 

Zeitraum: 02. November bis 14. November 2018

Donnerstag, 1. November

WDR Fernsehen, 8.30 Uhr
Der Herbst ist da!
Alte Sitten und Bräuche in Rheinland und Westfalen
Allerheiligen, Allerseelen. Und Allerhasen? Unter diesem Namen wird am 3. November der Hubertustag gefeiert, wenn die Jäger offiziell wieder schießen dürfen.

Donnerstag, 1. November

WDR Fernsehen, 13.45 Uhr
Abenteuer Erde: Urwald von morgen – Nationalpark Eifel
Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens, nur fünfzig Kilometer südwestlich der Metropole Köln, ist das grüne Herz des Westens. Diese Eifelregion ist Schauplatz eines wegweisenden Experiments: Auf drei Viertel der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen, und die Natur übernimmt Stück für Stück die Hoheit. Tote Bäume werden stehen gelassen, Äste krachen herab und Stämme vermodern am Boden. So entsteht ein Urwald von morgen, der schon jetzt vor allem scheuen Tieren ein einzigartiges Zuhause bietet.
Der Film erzählt eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes inmitten einer von Menschen geprägten Umgebung. Abseits der Dörfer und Äcker stehen die heimlichen Rückkehrer im Mittelpunkt. Heimlichtuer, die die Menschennähe nicht mögen, oft scheu und zurückgezogen leben oder eben ohne Rückzugsorte aussterben würden. Wie „Eifeltiger“ schleichen nun immer mehr Wildkatzen durchs Dickicht, es nagen Biber ungestört an Bäumen und klappern Schwarzstörche im Blätterdach. Und selbst die größte Katzenart Europas, der Luchs, ist hier schon gesichtet worden und könnte bald im Urwald auf Jagd gehen.
Der Nationalpark ist (noch) keine Wildnis, sondern ein ehemaliger Forst, in dem Bäume nach Festmeter bewertet wurden. Ohne menschliche Pflege und Axt sterben nun die angepflanzten Fichten und die ursprünglich beheimateten Buchen kehren zurück. Neu entstehende Laubwälder sind robuster gegen Stürme und Parasiten und bieten im Kronenraum vielfältigere Lebensräume für Tiere und Pflanzen als die eintönigen Fichtenforste, die noch immer große Teile des Nationalparks prägen.
Der Zuschauer wird auf unterhaltsame Weise Zeuge eines andauernden Umgestaltungsprozesses in einem menschenverlassenen Schmuckstück der Natur. Geheimnisvoll und spannend erzählt der Film, wie sich wilde Tiere in ihrem neuen grünen Domizil einrichten.

Donnerstag, 1. November

n-tv, 20.15 Uhr
Tierische Instinkte – Die Prüfung des Lebens
Alle Tiere sind mit einem Überlebensinstinkt geboren, doch nur die Stärksten können bestehen. Das Aufwachsen ist hart: Ein Baby-Elefant wird von den männlichen Familienmitgliedern getreten und muss das Leben in der Herde erst kennenlernen, ein junger Grizzlybär lernt schnell, wie wichtig es ist, sich selbst beschützen zu können. Die Dokumentation veranschaulicht, wie junge Tiere lernen, sich durch das Leben zu kämpfen.

Donnerstag, 1. November

n-tv, 21.05 Uhr
Tierische Instinkte – Große Machtkämpfe
Die meiste Nahrung, das beste Territorium, die größte Chance auf Paarung. Macht bedeutet im Tierreich eine Vielzahl von Privilegien. So verdrängt ein weibliches Erdmännchen ihre eigene Tochter aus dem Clan, weil sie in ihr eine Konkurrentin sieht. Die Dokumentation zeigt in seltenen Bildern die größten Machtkämpfe im Tierreich.

Freitag, 2. November

3sat, 13.20 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere bauen
Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen.
Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute.
Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während der Menschen sein Revier gern für sich allein hat, ist es im Tierreich völlig normal, dass – oftmals viele verschiedene – andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.

Freitag, 2. November

3sat, 14.05 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere sich herausputzen
Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres.
Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor – sie hilft auch, sich zu verteidigen, oder kann für die Beziehung nützlich sein.

Freitag, 2. November

3sat, 14.50 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere sich tarnen
„Bloß nicht auffallen!“, lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden – oder um selbst erfolgreich jagen zu können.
Dazu haben sich viele Tierarten im Lauf ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an.
Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal, mit welchen Mitteln und zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte „Tricks“, um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.

Freitag, 2. November

3sat, 16.15 Uhr
Europa ungezähmt
Die großen Wälder
In der Sendung geht es um die „großen Wälder“ Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des Eurasischen Luchses.
Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel.
Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

Freitag, 2. November

3sat, 17.45 Uhr
Europa ungezähmt
Die Alpen
Mit Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum.
Oberhalb der Baumgrenze sind die Reviere der Murmeltiere. Sie legen große unterirdische Höhlensysteme an, die zum Schutz und Überwintern dienen. Dort können sie sich auch vor dem Steinadler in Sicherheit bringen, dessen Lieblingsspeise Murmeltiere sind.
1.200 Adler-Paare haben sich in den Alpen wieder angesiedelt.

Samstag, 3. November

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr
Welt der Tiere
Wie viel Wolf steckt im Hund?
Wie viel Wolf tatsächlich noch im Hunde steckt, ist eine Frage, die Forscher wie Hundeliebhaber gleichermaßen beschäftigt. Erzählt wird mit anschaulichen Bildern, wo die Wurzeln der langjährigen Partnerschaft von Mensch und Hund liegen.
Eines ist sicher, alle unsere Hunde stammen vom Wolf ab. Doch wie muss man sich diese Entwicklung vorstellen? Vor über 12.000 Jahren sind die ersten Hunde aufgetaucht. Aber diese Hunde waren nur eine Vorstufe von dem Tier, das im Laufe der Zeit zum Haustier wurde. Filmautorin Andrea Rüthlein erzählt mit anschaulichen Bildern, wo die Wurzeln der langjährigen Partnerschaft von Mensch und Hund liegen.

Samstag, 3. November

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Der Steinbockmann
Der Alpensteinbock war schon so gut wie ausgestorben und ist mithilfe eines Zucht- und Auswilderungsprogramm europäischer Zoos wieder heimisch geworden. Ein ehemaliger Jäger, der für das Land Tirol die Tiere zählt, erzählt über die Tiere seines Revieres. Ein Film über die Alpensteinböcke, ihre Geschichte und ihr Leben im Jahresverlauf.
Walter Ladner will wissen, wie „seine“ Alpensteinböcke den Wintereinbruch überstanden haben, ob sie ihre alten Unterstände gefunden haben. Er hat deswegen die Hütte im oberen Paznauntal in Tirol verlassen, die Tourenski angeschnallt, obwohl die Lawinengefahr groß ist. Er kennt die Tiere von klein auf, weiß wo sie Futter suchen, ihre Kitze aufziehen, wo die Böcke um die Geißen kämpfen. Seit er denken kann, geht er hinauf in die Berge seiner Heimat, hat hier schon als kleiner Junge Ziegen gehütet. Und die wilden Ziegen der Berge, die Steinböcke, sind seine Passion geworden. Immer wieder steigt er in die steilen Hänge, den faszinierenden Tieren hinterher. Er bewundert ihre Fähigkeit dort zu überleben – trotz Kälte, Schnee und Eis. Er ist der Steinbockmann. Und seine Passion wird zu seinem Schicksal. Als er trotz Neuschnees nach den Steinböcken schauen will, kommt es zum Schlimmsten. Eine Lawine löst sich im Hang über ihm und erfasst ihn.

Samstag, 3. November

3sat, 10.10 Uhr
Pfeif drauf! Die Alpenmurmeltiere
In den Höhen des Gebirges finden die Murmeltiere, die für sie geeigneten Lebensbedingungen. Das Ende der letzten Eiszeit hat sie von Asien aus in die Alpen getrieben. Nach Bieber und Stachelschwein ist das Murmeltier das drittgrößte Nagetier in Europa und hat es so zum Bergliebling der Touristen und Einheimischen gebracht. Die Jäger haben ganz eigene Bezeichnungen für die putzigen Nager. Das Männchen ist „der Bär“, das Weibchen „die Katz“, und die Jungtiere nennen sie „Affen“.
Die Dokumentation „Pfeif drauf! Die Alpenmurmeltiere“ begleitet Murmeltiere in ihren hochalpinen Revieren über das Jahr durch: von der Aufzucht der Jungtiere bis hin zum Winterschlaf.

Samstag, 3. November

3sat, 11.20 Uhr
Wer die Heimat liebt – Das heilige Erbe
Heimatfilm, Österreich 1956
Der Jäger Jakob Sonnleitner liebt die Natur seines Reviers. Eines Abends stellt er einen Wilderer, der beim Fluchtversuch tödlich verunglückt. Das hat Folgen für Sonnleitner. Der Tote ist der Sohn des einflussreichen Bauern Hochegger. Dem Bauern gelingt es, die Abberufung Sonnleitners zu erzwingen, obwohl kein Zweifel daran besteht, dass der alte Jäger unschuldig ist. Sonnleitner wird in ein Revier am Neusiedler See versetzt. Bis zum Eintreffen des neuen Jägers pflegt seine Tochter Evi das alte Revier.

Samstag, 3. November

Bayerisches Fernsehen, 16.15 Uhr
natur exclusiv
Auf Leben und Tod – Die große Jagd
Der Planet-Erde-Produzent Alastair Fothergill enthüllt die spektakulären Strategien von Jägern und Gejagten.
Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide Parteien geht es dabei um Leben und Tod. „Die große Jagd“ aus der Serie „Auf Leben und Tod“ von Alastair Fothergill zeigt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Jäger auf die Pirsch gehen.
Für einen Leoparden hängt der Jagderfolg davon ab, wie gut er jede Deckung zu nutzen weiß, um möglichst nah an seine Beute heranzukommen. Geduld ist dabei die oberste Prämisse. Wildhunde dagegen bringen ihre Beute in einem Gebiet zur Strecke, in dem es kaum Möglichkeiten gibt, sich zu verstecken: In der offenen Savanne Afrikas müssen sie Ausdauer zeigen – genug Ausdauer, um ihre Beute bis zur Erschöpfung über große Distanzen zu jagen.
Jäger müssen sich vielen Herausforderungen stellen: Ob es die riesigen Krokodile der Serengeti sind, die geduldigsten Raubtiere der Erde, die ein ganzes Jahr auf eine Mahlzeit warten können oder der Amurfalke, der auf seiner Suche nach Nahrung über 22.000 Kilometer im Jahr zurücklegt.
Doch welche Strategie auch immer verfolgt wird, die überraschende Wahrheit ist, dass Raubtiere in den meisten Fällen erfolglos sind. Selbst für den versiertesten Jäger ist der Ausgang stets offen. Für jede Mahlzeit müssen sie kämpfen, und oft setzen sie sogar ihr Leben aufs Spiel.

Samstag, 3. November

Bayerisches Fernsehen, 17.00 Uhr
Frei Schnauze – Das Tiermagazin
Das Magazin „Frei Schnauze“ gibt Tipps zum Leben mit Tieren: Welches Tier passt zu mir? Was tun, wenn der Hund ständig bellt? Und was mache ich, wenn ich ein verletztes Wildtier finde? Denn eines ist klar: Unseren Tieren soll es gut gehen!
„Frei Schnauze – Das Tiermagazin“ ist schon vor Ausstrahlung der jeweiligen Folge in der BR Mediathek zu sehen und dann 12 Monate lang verfügbar.

Sonntag, 4. November

3sat, 15.55 Uhr
Ungarn – Wildnis zwischen Donau und Theiß
In Ungarn, einem Land kaum größer als Österreich, leben Menschen und Tiere auf engstem Raum beisammen. Doch vielerorts hat sich die Natur ihre Ursprünglichkeit bis heute bewahrt. Geprägt wird Ungarn von den großen Flüssen Donau und Theiß und der Puszta, der weiten ungarischen Grassteppe. Regelmäßig im Jahr kommt es zu Überschwemmungen, dann wird die Puszta für Wildgänse und rastende Kraniche zum Paradies. In den Auwäldern, die die Flüsse säumen, stellen Fischer ihre Reusen auf und hoffen auf einen reichen Fang – Welse, Hechte, Brachsen und Karpfen. In dieser einmaligen Kulturlandschaft fühlen sich Seeadler und Fischotter wohl. Die Gewässer bieten so viel Nahrung und Schutz, dass in Ungarn über 10.000 Fischotter leben, mehr als irgendwo sonst in Europa.
Filmemacher Zoltán Török wirft einen liebevollen Blick auf sein Heimatland und zeigt, wie außergewöhnlich und vielfältig die Natur Ungarns ist. Er begleitet Hirten, die bis heute in traditionellen Trachten Graurinder hüten, zeigt Seeadler bei der Aufzucht ihrer Jungen und folgt Rapfen, mit Karpfen verwandten Fischen, vom Plattensee bis in ihre Laichgebiete. Im Hochsommer ist die Balz der Eintagsfliegen ein besonderes Schauspiel: Für wenige Stunden im Jahr schlüpfen die filigranen Insekten und tanzen elfengleich im Sonnenlicht – gejagt von Uferschwalben, die zu Hunderten in der Steilwand der Theiß brüten. Ungarns malerische Wildnis durchläuft einen permanenten Wandel. Wer sich daran anpasst, hat ein Paradies gefunden.

Sonntag, 4. November

GEO Television, 15.55 Uhr
Unter Wölfen – Überleben im Rudel
Serienstart
Der aus Schottland stammende Kameramann Gordon Buchanan möchte mehr über den arktischen Wolf erfahren. Dieser gilt als ein gefürchtetes Jagdtier, das schwer zu fassen ist und auch nur schwer vor die Kamera zu bekommen ist. Die Dokumentation begleitet Gordon Buchanan bei seinen Versuchen, mit dem arktischen Wolf in Kontakt aufzunehmen und das Vertrauen des berüchtigten Tieres zu gewinnen.
Kameramann Gordon Buchanan möchte mehr über den arktischen Wolf erfahren. Dieser gilt als schwer fassbares und gefürchtetes Jagdtier. Die gefühlvolle Dokumentation begleitet Gordan Buchanan bei seinen Versuchen, mit dem arktischen Wolf in Kontakt zu treten und das Vertrauen des berüchtigten Tieres zu gewinnen.

Sonntag, 4. November

Das Erste (ARD), 16.30 Uhr
Alaskas Bären (3)
Wanderer der Arktis
Braun-, Schwarz- und Eisbären – Alaska hat sie alle zu bieten. Um sich ein unverfälschtes Bild von ihrem Leben machen zu können, reist der Ökologe und Naturschützer Chris Morgan 5.000 Kilometer durch den größten, nördlichsten und westlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten.
Jedes Jahr im Herbst kommen zahlreiche Eisbären auf die Insel Barter an Alaskas Polarmeerküste. Zwischen November und Januar bringen trächtige Weibchen hier in Schneehöhlen ihre Jungen zur Welt. Reste vom Walfang locken Mütter mit hungrigem Nachwuchs an.
Je länger der Winter auf sich warten lässt, desto schärfer wird bei den weißen Bären die Konkurrenz um die letzten nahrhaften Bissen. Erst wenn der Ozean zugefroren ist, können sie losziehen, um weit draußen im Packeis ihrer bevorzugten Beute aufzulauern: Robben. Doch weil die Eisdecke inzwischen immer brüchiger wird und früher als in der Vergangenheit zu schmelzen beginnt, verkürzt sich die Jagdsaison für die größten Räuber der Arktis von Jahr zu Jahr.
In der unberührten Wildnis der Brookskette wandern riesige Karibu-Herden zu ihren Sommerweiden. Wölfe und einzelne Braunbären folgen ihnen. An einem Fluss weit oben in den Bergen stößt Chris Morgan auf Lachse. Kurz darauf taucht eine Grizzlymutter mit ihrem Nachwuchs auf. Geduldig lehrt sie ihre drei Jungen die Kunst des Fischens. Es ist ihr letzter gemeinsamer Sommer.

Sonntag, 4. November

GEO Television, 16.50 Uhr
Besser geht’s nicht – Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis
Die Überlebenskünstler
Elefanten genießen den Ruf echter Überlebenskünstler. Sie haben sich körperlich perfekt an die extremen Lebensräume angepasst, in denen sie zuhause sind. Warum ausgerechnet ihre Körper ihnen ihr Fortbestehen sichern, zeigt „Die Überlebenskünstler“.
Jäger, Genies, Opportunisten, Besiedler, Überlebenskünstler und tödliche Killer: In beeindruckenden Bildern entschlüsselt die 6-teilige Doku-Reihe das Erfolgsgeheimnis verschiedener Tier-Typen.
Unsere Erde ist die Heimat unzähliger Lebewesen. Einige von ihnen sind besonders erfolgreich, stärker als andere und extrem anpassungsfähig. Was genau ist ihr Erfolgsrezept? Die Doku-Reihe zeigt auf unvergleichliche Weise, was genau bestimmte Tiere zu etwas ganz Besonderem macht. Zudem liefern neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Verhaltensforschung faszinierende Einblicke in die Wunder der Tierwelt.

Montag, 5. November

SWR Fernsehen, 10.30 Uhr
Im Bann der Jahreszeiten – Herbst
Novembernebel
Der Film bringt ungemütliches Wetter mit sich. Im Harz lauert Ole Anders Luchsen auf und in Baden-Württemberg untersuchen die Biologen Manfred und Christina Kage das Herbstlaub und seine „Bewohner“.

Montag, 5. November

GEO Television, 16.40 Uhr
Operation: Fliegendes Nashorn
In einigen Regionen Südafrikas werden Nashörner täglich von Wilderern bedroht. Die „Operation: Fliegendes Nashorn“ ist der ambitionierte Versuch, die Nashörner zu beschützen. Hierfür werden die Tonnen schweren Tiere auf spektakuläre Art und Weise an geheime Orte ausgeflogen, die den Wilderern nicht zugänglich sind.

Dienstag, 6. November

arte, 11.05 Uhr
Wildes Deutschland
Die Isar, der letzte Wildfluss
Eigentlich verändert sich der Lauf der Isar ständig. Jedenfalls gilt das für ihre ersten 60 Kilometer. Die Isar entspringt bei Scharnitz im Karwendel und mündet nach rund 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau. Während sie flussabwärts von München weitgehend verbaut und kanalisiert ist, besitzt die Isar flussaufwärts noch ihren ursprünglichen Charakter. Je weiter man ihrem Lauf in Richtung Alpen folgt, umso wilder wird sie. Dort, wo sie als Wildfluss in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendels dahinströmt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist.

Dienstag, 6. November

GEO Television, 18.35 Uhr
Lily – Ein Bärenleben
Acht Jahre alt, rund 200 Kilogramm schwer und fast 200.000 Facebook-Freunde: „Lily“ ist der vielleicht berühmteste Schwarzbär der Welt – und jetzt in Lebensgefahr. Denn in Nord-Minnesota sind die wilden Bären für viele Anwohner eine Plage und stehen unter keinem Schutz. Die Doku begleitet den Überlebenskampf eines Schwarzbären, der mit seiner Geburt zum Internetstar wurde.
Alles beginnt mit Videoaufnahmen ihrer Mutter „June“ im Winter 2007. Seitdem verfolgen Bärenforscher jeden von Lilys Schritten. Über Nacht wird das Bärenbaby zum gefeierten Internet-Star. Jäger antworten auf ihre Weise auf den Medienrummel: Sie setzen ein Kopfgeld auf Lily aus. 2013 kommt es in der Jagdsaison dann zum Showdown zwischen Gegnern und Anhängern der Schwarzbären.
Als Zuschauer kann man sich der Sympathie für Dr. Lynn Rogers kaum entziehen, wenn er vertrauensvoll „Hey Bear, its me“ in den Wald flüstert, sobald er auf einen seiner Schützlinge trifft. Seit 45 Jahren studiert der Bären-Experte mit Kollegen wie Sue Mansfield die kanadischen Schwarzbären.
Das Drama um Lilys erstes Baby „Hope“ verfolgen Millionen Menschen online hautnah. Mit der Veröffentlichung im Netz öffnet der Bärenfreund der Welt ein einzigartiges Fenster in die Welt wilder Schwarzbären. Für die Forscher sind die zutraulichen Schwarzbären in Nord-Minnesota ein Glücksfall, für viele Anwohner bloß eine Plage. Sie stehen hier nicht unter Schutz und dürfen jedes Jahr im Herbst sechs Wochenlang legal erlegt werden. Damit ist der Konflikt zwischen Bären-Fans und –Gegnern vorprogrammiert.
Vielen Anwohnern und Jägern sind die Tierschützer ein Dorn im Auge. Um dem Rummel ein Ende zu setzen, wollen sie gerade die berühmtesten Sender-Bären auslöschen. Während die Internet-Gemeinschaft Protest-Lawinen lostritt, versucht Lynn vor Ort „seine“ Bären zu schützen…

Mittwoch, 7. November

arte, 7.15 Uhr
360° Geo Reportage
Schweiz, das Verschwinden der Gletscher
Die Schweiz – Land der Berge, Gletscher, Bergbäche und Seen. Die Alpen zeigen hier ihre schönsten Seiten. Doch die Natur verändert sich: Die Gletscher schrumpfen, Felsmassive werden brüchig. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen. Die Menschen hier müssen sich den Veränderungen stellen. Die Berge geraten in Bewegung. „360° Geo Reportage“ war zu Besuch im Wallis und im Berner Oberland und hat sich ein Bild von den Veränderungen der Natur gemacht.

Mittwoch, 7. November

National Geographic WILD, 13.40 Uhr
Wilde Welt der Tiere
Prärie
Nordamerikas Great Plains erstrecken sich über 2,7 Millionen Quadratkilometer. Ihr Name Prärie stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „Wiese“ oder „Weide“. Doch das riesige Steppengebiet östlich der Rocky Mountains ist alles andere als saftiges Grünland. Um während des stickigen Sommers und eiskalten Winters überleben zu können, musste sich die Tierwelt extremen Umweltbedingungen anpassen.
Diese Episode von „Wilde Welt der Tiere“ zeigt die Herausforderungen, denen sich die Bisons, Rotfüchse, Gabelböcke, Weißkopfseeadler und Wildpferde der Prärie Tag für Tag aufs Neue stellen müssen.

Donnerstag, 8. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Auf der Fährte des Jaguars
Im Dschungel Guyanas
Guyana ist die Heimat exotischer Lebewesen. Der Herrscher im Dschungel des kleinen Lands im Norden Südamerikas ist der Jaguar. Die Filmemacher Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz folgen seiner Fährte und entdecken so manche Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben.
Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde, denn im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen wie in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel Hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der Jaguar. Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz folgen mit einem Kamerateam seiner Fährte und entdecken dabei große und kleine Überraschungen in der grünen Wunderwelt, die voller Leben steckt.

Donnerstag, 8. November

3sat, 20.15 Uhr
Die neue Lust am Schießen
Die Zahl der Schusswaffen in Deutschland steigt, obwohl es hierzulande eines der strengsten Waffengesetze der Welt gibt. Liegt die Faszination fürs Schießen in unserer Natur?
Zwei verlorene Weltkriege und eine starke Friedensbewegung prägten in Deutschland lange die Scheu vor Schusswaffen. Doch mittlerweile beobachten Experten ein Umdenken in der Gesellschaft. LaserTag, Airsoft und Paintball sind beliebte Freizeitvergnügungen.
Die Freizeit mit Schein-Waffen liegt seit mehreren Jahren im Trend. Und immer mehr Menschen erwerben einen Waffenschein. „So viele Jäger wie nie zuvor“, verkündet der Deutsche Jagdverband. Schießen fördere die Konzentrationsfähigkeit bei Jugendlichen, behaupten die Schützenvereine. Schusswaffen sind in immer mehr Haushalten zu finden. Welche Beweggründe lassen Menschen zur Waffe greifen? 3sat-Reporter und Kriegsdienstverweigerer Gregor Steinbrenner reist durch Deutschland und die Schweiz, um das Faszinosum Schusswaffe zu erkunden.
Staunend beobachtet Gregor Steinbrenner seinen Sitznachbarn in der Zürcher Tram: Das Gewehr lässig über die Schulter geworfen, ist ein Banker unterwegs zur Arbeit. Am Abend wird er wohl noch zum Schießstand fahren. Was in der Schweiz zum Alltag gehört, würde in Deutschland für Aufregung sorgen: Schusswaffen im öffentlichen Raum sieht man hierzulande selten. Doch auf Schießständen, Airsoft-Spielfeldern und in den Jagdrevieren der Wälder zeigt sich ein anderes Bild: Es wird geballert, was das Zeug hält.
Wer sind die Menschen, die zur Waffe greifen, und was machen Gewehre und Pistolen mit uns? Wie viele Waffen sind überhaupt in Umlauf, und wie gefährlich ist der Griff zur Schusswaffe? Gregor Steinbrenner besucht Wissenschaftler, trifft Waffenbefürworter und Waffengegner und drückt selbst den Abzug.

Freitag, 9. November

arte, 15.50 Uhr
Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume.
Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt uns zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Illwiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.
Die Dokumentation beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer, indem sie Einblick in die spannendsten und schönsten Momente gewährt. Bis zu dem ganz großen Augenblick: wenn die Jungen die Familie verlassen und ein selbständiges Leben beginnen.

Freitag, 9. November

GEO Television, 18.30 Uhr
Alles über Adler
Mit nahezu einem Meter Körperlänge gehören Adler zu den größten flugfähigen Vögeln der Erde. Mit viel Muskelkraft und zweieinhalb Metern Flügelspannweite wuchten sie ihren sechs Kilogramm schweren Körper in die Höhe. Es gibt mindestens 60 unterschiedliche Adlerarten, doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind brillante Jäger. Sie scannen die Welt unter ihnen mit Augen, die drei Mal schärfer sehen als die von Menschen.

Samstag, 10. November

arte, 12.45 Uhr
Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume.
Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt uns zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Illwiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.
Die Dokumentation beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer, indem sie Einblick in die spannendsten und schönsten Momente gewährt. Bis zu dem ganz großen Augenblick: wenn die Jungen die Familie verlassen und ein selbständiges Leben beginnen.

Samstag, 10. November

arte, 13.40 Uhr
Frankreich – Wild und schön
Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander.
König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesen-Massiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.

Samstag, 10. November

arte, 14.25 Uhr
Frankreich – Wild und schön
Die Brenne, Land der tausend Teiche
Online verfügbar von 10/11 bis 17/11
Auf der Nordseite des französischen Zentralmassivs entfaltet sich das Berry. Eine seiner sehr besonderen Landschaften ist die Brenne, das Land der tausend Teiche. Zwischen Land und Wasser sind hier zahlreiche Vogel- und Säugetierarten heimisch.
Füchse und die äußerst anpassungsfähigen Wildschweine durchstreifen Wälder, Wiesen und sumpfige Ufer, während das auf den Teichwiesen äsende Damwild unwissentlich der Sumpfschildkröte nutzt, denn sie legt in der freigeschürften Erde ihre Eier ab. Im September ist das Röhren der brunftigen Hirsche im Nebel zu hören. Im Winter versammeln sich Enten, Blesshühner und Schwäne, im Februar ziehen die Graukraniche von hier aus zur Fortpflanzung nach Deutschland, Schweden und Finnland. Der fragile Artenreichtum, der die Brenne zu einem beliebten Jagdgebiet macht, ist auf den nährstoffarmen Boden zurückzuführen, dank dem die Region von intensiver Landwirtschaft und Pestiziden verschont blieb.

Sonntag, 11. November

arte, 15.30 Uhr
Engadin – Wildnis der Schweiz
Online verfügbar von 11/11 bis 18/11
Vor hundert Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst – ohne Eingriff des Menschen – gestalten sollte. Das Engadin, der „Garten des Inn“, beherbergt mit dem Nationalpark auch heute noch das größte unangetastete Wildnisgebiet der Schweiz. Diese Region sollte beispielgebend sein für viele ähnliche Projekte und Vorbild für Dutzende weitere Nationalparks im alpinen Raum.
Heute jagen im Engadin Steinböcke munter über steile Wände, und prächtige Bartgeier betreiben eifrig ihre Knochenschmieden – und selten, aber doch regelmäßig, steckt auch wieder ein Luchs seine Nase in diese hoch gelegene alpine Wildnis. Aber das war nicht immer so: Durch die intensive Bejagung ging der Steinbock-Bestand in der Schweiz massiv zurück – und um 1906 waren Steinböcke ausgerottet.
Durch den Erfolg eines internationalen Wiederansiedelungsprojekts findet man im 21. Jahrhundert auch den Bartgeier wieder im Engadin. Weit oben am Berg kämpfen auf hochgelegenen Brunftplätzen dominante Rothirsche, im September und Oktober oft schon im Schnee, um die weiblichen Tiere; auch ihr Bestand hat sich wieder erholt.
Der Filmemacher Kurt Mayer sagt über seine Arbeit an der Naturdokumentation: „In einem Nationalpark zu drehen, ist immer eine besondere Herausforderung. Aber wir hatten nicht erwartet, dass uns die luxuriöse Urlaubsdestination Engadin Bedingungen wie in den Extremlandschaften Asiens bieten würde. So wurde fast jeder Dreh in den ‚Gebirgs-Savannen‘ oberhalb der Baumgrenze zur aufwendig geplanten Expedition. Der Lohn dafür sind einzigartige Aufnahmen und intime Beobachtungen hochalpinen Lebens abseits aller menschlichen Pfade.“

Montag, 12. November

3sat, 14.30 Uhr
Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Sisi bauen.
Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer großen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild.
Der „wilde Wald der Kaiserin“ bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.

Montag, 12. November

3sat, 15.25 Uhr
Der Flug der Eule
Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen.
Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.

Montag, 12. November

3sat, 16.10 Uhr
Der Flug des Seeadlers
Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor.
Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft.
Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.

Montag, 12. November

3sat, 20.15 Uhr
Mythos Amur (1/2)
Zwischen Russland und China
Der Amur zählt zu den längsten Flüssen der Erde und ist dennoch kaum bekannt. Sein Einzugsgebiet ist viermal so groß wie Deutschland und erstreckt sich über die Mongolei, Russland und China.
Die zweiteilige Dokumentation erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellen-Herden durch die mongolische Steppe.
Die ungewöhnliche Entdeckungsreise gegen den Strom, vom Pazifik 5000 Kilometer landeinwärts bis zu den Quellflüssen in der Mongolei, beginnt am Mündungsdelta, wo die Küsten des Japanischen und des Ochotskischen Meeres in der Tatarenstraße aufeinandertreffen.
Wenn hier die Lachse auf ihren alljährlichen Wanderungen vorüberziehen, werden sie bereits von Braunbären, Robben und Seevögeln erwartet. Die Fische, die das große Fressen überleben, ziehen den großen Strom weiter aufwärts in die Zuflüsse des Amur zu den Laichplätzen im Sichote-Alin-Gebirge.
Hier liegen die Siedlungen der Udege. Sie leben seit Jahrhunderten im Reich des Amurtigers. Dessen bevorzugte Beute sind Sikahirsche. Im Winter, wenn der Ferne Osten Russlands für Monate von strengem Frost beherrscht wird, überleben viele Tiere dank der Beuterisse der Tiger.
Über 2000 Kilometer markiert der Strom die längste Flussgrenze der Welt und trennt Russland und China. Die Landschaften entlang der Ufer könnten unterschiedlicher kaum sein: Auf der chinesischen Seite prägen ausgedehnte Reisfelder das Bild, Monokulturen, die keinen Lebensraum für Tiere bieten.
Auf der russischen Seite ist die ursprüngliche Naturlandschaft weitgehend erhalten. Dorthin zieht es die Wildtiere. Der bedeutendste Nebenfluss des Flusses Amur auf chinesischer Seite ist der Songhua. Er entspringt in den Bergen an der Grenze zu Nordkorea.
Durch die abgeschiedenen Wälder streifen nicht nur Amurtiger, sondern auch die vom Aussterben bedrohten, letzten Amurleoparden. Seit einiger Zeit geht China konsequent gegen Wilderer vor, die Tiger und Leoparden stark dezimiert haben. Chinesische Ranger patrouillieren im Rahmen eines Schutzprogramms regelmäßig in der fast menschenleeren Gegend. Mithilfe von Kamerafallen versuchen sie, vor allem den Bestand der Amurleoparden zu dokumentieren. Manche Aufnahmen sind eine wahre Sensation.

Montag, 12. November

3sat, 21.00 Uhr
Mythos Amur (2/2)
Durch die Mongolei
Der zweite Teil der Reise flussaufwärts zum Ursprung des Amurs beginnt am Zusammenfluss des großen Stroms mit seinem wichtigsten Zufluss, dem Songhua.
Im Sommer 2013 erreichte hier das Hochwasser einen Höchststand. Über Wochen war der Amur 100 Kilometer breit. Zehntausende Menschen mussten evakuiert werden. Auch die Tiere hatten unter den verheerenden Folgen der Überschwemmung zu leiden.
1000 Kilometer weiter flussaufwärts ist der Amur noch nicht so mächtig. Hier sind nicht Tiger, sondern Wölfe die gefürchteten Jäger. Im Rudel haben sie es vor allem auf Sibirische Rehe und Wildschweine abgesehen.
Der Grenzfluss Amur markiert in seinem Verlauf den nördlichsten Punkt Chinas. Die Landschaft ähnelt der russischen Taiga und ist die Heimat von Bartkauz und Sichelhuhn. Hier im Norden leben die letzten chinesischen Rentiernomaden vom Volk der Ewenken.
Die Reise entlang der chinesisch-russischen Grenze führt schließlich an den Zusammenfluss der Quellflüsse Schilka und Argun. Entlang ihrer Ufer erstreckt sich die endlose sibirische Taiga nach Russland, China und bis in die nahe Mongolei. Der südliche Quellfluss, der Cherlen, durchquert in der Mongolei das größte Grasland der Erde.
Alljährlich ziehen dort riesige Herden Mongolischer Gazellen über die Ebenen, um zwischen Winter- und Sommerweiden zu wechseln. Ein eindrucksvolles Schauspiel. Auch die Nomaden ziehen seit Jahrhunderten mit ihren Viehherden übers Land. Die Idylle des Sommers steht im scharfen Kontrast zu den extremen Bedingungen im Winter: Frost und Eis stellen Mensch und Tier auf eine harte Probe. Die Nomaden versuchen, ihre Herden gegen Schneestürme und Wölfe zu schützen. Die Gazellen sind beiden Gewalten ausgeliefert.
In einigen Sommern jedoch bleibt für lange Zeit der Regen aus, und die Feuchtgebiete des Cherlen schwinden. Manchmal versiegt der Quellfluss sogar in der Steppe, und das Wasser erreicht den Amur nicht mehr. Der große Strom wird dann nur noch durch seinen zweiten Quellfluss gespeist, der auf der russischen Seite durch das immergrüne Tal des Flusses Onon fließt. Hier finden viele Wildtiere Zuflucht. Trotz des unterschiedlichen Verlaufs der beiden Flüsse haben sie einen gemeinsamen Ursprung: den heiligen Berg der Mongolen, den Burchan Chaldun. Hier wurde Dschingis Khan geboren, der „Vater der Mongolen“, und hier liegt er begraben. Bis heute ist der heilige Berg verbotenes Gebiet und somit das wohl älteste Naturschutzgebiet der Erde. Er ist der eigentliche Ursprung des Amurs.
Die zweiteilige Dokumentation erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellenherden durch die mongolische Steppe.

Dienstag, 13. November

arte, 7.15 Uhr
360° Geo Reportage
Die Bärenhunde von Nevada
Ein Bär auf der Veranda auf Futtersuche bei den Menschen. Das kann gefährlich werden – für Mensch und Tier. Damit solche Bären nicht abgeschossen werden müssen, hat sich Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey eine friedlichere Lösung ausgedacht: Er fängt sie ein und verpasst ihnen mit seinen Karelischen Bärenhunden einen solchen Schrecken, dass sie lange nicht wiederkommen. „360° Geo Reportage“ hat den Bären-Biologen bei seiner Arbeit begleitet.
Es ist der Müll, der die Schwarzbären im US-Bundesstaat Nevada in die Siedlungen lockt. Wenn in der Natur das Futter knapp wird, finden sie hier immer etwas. Die Tiere flüchten meist, sobald sie auf Menschen treffen, doch ein Bär kann auch schon mal angreifen. Vielerorts werden Bären einfach abgeschossen, wenn sie den Menschen zu nahe kommen. Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey hat eine friedlichere Lösung gefunden, um die Bären auf Abstand zu halten. „360° Geo Reportage“ begleitet ihn, wie er sie einfängt und abseits der Siedlungen wieder frei lässt. Die wichtigsten Helfer dabei: seine Karelischen Bärenhunde. Sie jagen die Bären mit aggressivem Bellen wieder zurück in den Wald.
Das Fenster ist ausgehebelt, der Kühlschrank hat Kratzer, die Bewohnerin ist aufgelöst. Ein Bär ist nachts in ihr Haus eingestiegen und hat Käse und Getränkedosen auf dem Fußboden verteilt. Eine bedrohliche Situation. Deshalb stellen Lackey und seine Mitarbeiterin eine Bärenfalle auf, in der ein Köder den Bären anlockt. Greift dieser danach, schnappt die Falle zu. Ein paar Nächte später sitzt schon ein 200-Kilo-Koloss in der Falle. Er darf zurück in die Freiheit, aber er soll lernen, die Menschen wieder als Gefahr wahrzunehmen und nicht als Nahrungsquelle. Diese Lektion verpassen ihm die Karelischen Bärenhunde. Der Bär ist in Panik, als er aus der Falle springt. Die Hunde hetzen ihn mit ihrem furchterregenden Gebell bis zum nächsten Baum. Dort klettert er hinauf. Er wird erst in Stunden wieder herunterkommen, völlig verängstigt, aber am Leben.

Dienstag, 13. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Abenteuer Yukon (Teil 1)
Durchs wilde Herz Kanadas
15 Jahre Alaska-Erfahrung liegen hinter Andreas Kieling. Schon viele Geschichten haben ihm indianische Freunde über den Yukon erzählt. Anknüpfend an den Erfolg seiner ersten Alaskareise im Jahr 2004, befährt der Tierfilmer und Abenteurer dieses Mal den legendären Goldfluss.
Über viele Monate erkundet er den Yukon von den Quellen in Kanada bis zum Flussdelta an der Beringsee. Als ständigen Begleiter hat er seine Hündin Cita dabei. Sein Sohn Erik stößt während der Schulferien zu ihm. Es kommt zu hautnahen Begegnungen mit Bären, Büffeln, Elchen und Wölfen.
In der Tundra trifft der Abenteurer auf urtümliche Moschusochsen und Karibuherden. Einer der Höhepunkte der Reise: An einem Seitenfluss kann sich Andreas einer Gruppe von Bären bis auf wenige Meter nähern. Ihm gelingt es sogar, mit einem Grizzly nach Lachsen zu tauchen – einmalige Unterwasseraufnahmen entstehen.

Mittwoch, 14. November

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Abenteuer Yukon (Teil 2)
Von Andreas Kieling
Durch das nördliche Kanada und ganz Alaska windet sich ein Fluss, der zur Legende geworden ist. Das Gebiet des Yukon ist bis heute das geblieben, was es immer war: eine riesige Wildnis, in der der Mensch nur eine Nebenrolle spielt. Der Tierfilmer Andreas Kieling erkundet über viele Monate den Yukon von den Quellen in Kanada bis zum Flussdelta an der Beringsee.
Auf der mittleren Etappe seiner Reise begleitet den Tierfilmer Andreas Kieling seine Familie. Endlich kann Andreas seiner Frau Birgit und den beiden Söhnen Erik und Thore die unberührte Schönheit und Weite Alaskas zeigen. Mit ihrem Segelboot, der Tardis, folgen sie dem Lauf des Yukon, filmen Elche mit ihren Kälbern, Der elfjährige Erik und sein neun Jahre alter Bruder Thore lernen schnell, die größten Lachse aus dem Yukon zu fischen und Feuerholz zu organisieren.

Mittwoch, 14. November

National Geographic WILD, 23.20 Uhr
Die Nacht der Löwen
Wenn die meisten Menschen die Augen schließen, erwachen bei anderen Wesen die Lebensgeister erst so richtig: Stubentiger, die nachts auf die Pirsch nach Mäusen gehen, folgen dem uralten genetischen Programm aller Katzen – denn im Schutz der Nacht ist die Jagd besonders vielversprechend. Im Laufe der Evolution haben sich insbesondere die Katzenaugen perfekt an die Dunkelheit angepasst. Dank einer reflektierenden Zellschicht hinter der Netzhaut passiert das eintreffende Licht ihre Netzhaut gleich zweimal. Diese „Restlichtverstärkung“ ermöglicht es den nachtaktiven Räubern im Zusammenspiel mit ihren großen Pupillen, auch in finsterster Nacht perfekt zu sehen.
Die Dokumentation „Die Nacht der Löwen“ verfolgt die Anpassungen des Katzenauges durch die Jahrmillionen und zeigt, wie Katze, Löwe, Tiger & Co. ihren überlegenen Gesichtssinn bei der Jagd einsetzen. Durch den Einsatz neuester Aufnahmeverfahren können die Zuschauer die nächtlichen Verfolgungsszenen in einer bislang unerreichten Bildqualität miterleben – und wer das gesehen hat, wird auch die eigene Hauskatze künftig mit anderen Augen sehen…

Der schwedische Bärenjäger Rasmus Boström präsentiert seine neue Bärenjagd-DVD
Unsere Wildnis – ab 10.03.2016 im Kino
Der Adlerflüsterer
Grenzbock – Dokumentarfilm mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel. Kinostart 2. Februar 2016
Wie Brüder im Wind – ab 28. Januar 2016 im Kino. Interview mit Tierfilmer Ottmar Penker in WILD UND HUND 2/2016!
Magie der Moore – ab 24. September 2015 im Kino
WILD UND HUND Exklusiv Nr. 46 mit DVD
Die WILD UND HUND-Redaktion geht zum Jahresanfang gemeinsam auf Drückjagd.
WILD UND HUND-Exklusiv Nr. 44 mit DVD

Kino und DVD

 

Grenzbock

Ein Dokumentarfilm von Hendrik Löbbert mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel.

Ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der in die Welt der deutschen Jäger eintaucht und zeigt, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen. Auf leisen Sohlen betritt der junge Filmemacher Hendrik Löbbert die Welt der Jäger im brandenburgischen Wald und beobachtet, nach welchen Maßstäben dieser Kosmos funktioniert und wie sich dessen Bewohner darin bewegen.

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr vom Wolf nichts.
Grenzbock begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken. Kinostart: 04.02.2016
WILD UND HUND verloste 7 x 2 Kinokarten für den Film „Grenzbock“, der in ausgewählten Kinos laufen wird. Die ersten zwei Gewinner erhielten zudem ein Whitefox Jagdmesser „Dingo“ von Askari. Mehr zur Verlosung…
Lesen Sie hier ein Interview mit dem Regisseur Hendrik Löbbert…

Ab 28. Januar 2016 im Kino.

Wie Brüder im Wind

Mit „Wie Brüder im Wind“ kommt Ende Januar ein Film in die Kinos, dessen spektakuläre Wildaufnahmen und Besetzung mit Jean Reno und Tobias Moretti außergewöhnliche Unterhaltung versprechen. WILD UND HUND sprach mit Regisseur und Tierfilmer Otmar Penker…
Ab 10. März 2016 im Kino

Unsere Wildnis

Die Naturdokumentation von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud erzählt in atemberaubenden Bildern die Entfaltung der Flora und Fauna im Wandel der Jahreszeiten sowie die Einwirkung des Menschen auf die gesamte Umwelt.
Aus der Perspektive von Flora und Fauna wird uns die Schönheit und Harmonie der ursprünglichen Wildnis vor Augen geführt, die nach und nach unter der zunehmenden Einwirkung des Menschen schwindet. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich den ständig wechselnden Bedingungen anpassen, einheimische Tierarten wie Wildpferde, Wölfe und Bären werden verdrängt, aber die Natur findet immer wieder Wege, sich in dem neuen Lebensraum zu entfalten.UNSERE WILDNIS ist eine poetische Chronik unseres Lebensraums und eine Hymne auf die Mysterien der Natur. Vom Fuchsbau tief im Wald bis zu den im Laufe der Jahre immer größer werdenden Ansiedlungen der Menschen zeigt UNSERE WILDNIS den Zauber sowie die unglaubliche Vielfalt des Lebens und weckt Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Geschöpfe auf diesem Planeten. Kinostart: 10. März 2016
WILD UND HUND verloste 3 x 2 Freikarten. Gewonnen haben…
3D-Film: Halali: Waidwerk - Jäger - Wild

Halali: Waidwerk – Jäger – Wild

Ende 2016 kommt der 3D-Jagdfilm „Halali“ in die Kinos des deutschsprachigen Raums.
In der 90 Minuten soll der Film mit spektakulären Tier-, Natur- und Landschaftsaufnahmen in 3D mit vielen Missverständnissen rund um die Jagd aufräumen. Den Besuchern soll das wahre Bild der Jagd vermittelt werden. Filmstart ist November/Dezember 2016. Weiter wird es eine englischsprachige Version für den internationalen Kinoauftritt und ein eigenes Buch zum Kinostart geben.
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