WILD UND HUND TV-Tipps für Jäger

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Programmvorschau für Jäger für den Zeitraum bis zum 15. Februar 2017

Mit freundlicher Unterstützung des Redaktionsbüros „Radio + Fernsehen“. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Hörfunk: Radio Rheinwelle 92,5 Mhz, Samstags, 13 bis 15 Uhr, vierwöchentlich, ungerade Kalenderwochen: Jagd – Faszination und Kultur
ORF-Radio Niederösterreich, 1. Dienstag im Monat, 21 Uhr: Naturerlebnis Jagd
Radio Bamberg: „Heike trifft… Drei Jäger“
Jagdfunk: Ein Interview-Podcast rund um die Jagd

Kino und DVD-Tipps: siehe Trailer und Seitenende

Alle Filme von WILD UND HUND finden Sie auch auf YouTube!

Zeitraum: 19. Dezember 2016 bis 18. Januar2017

Montag, 19. Dezember
arte, 8.35 Uhr
Wenn Mensch und Tier sich in die Quere kommen

Wohnsiedlungen, Autobahnen, Ackerland: Der Mensch macht sich zunehmend breit – und die natürlichen Lebensräume vieler Tiere schwinden. Konflikte sind da unausweichlich. ARTE fragt: Was tun, wenn Mensch und Tier sich ins Gehege kommen? Noch vor wenigen Jahrzehnten waren Wildschweine in deutschen und in französischen Wäldern eher selten zu beobachten. Heute machen sich ganze Rotten über Felder und Gärten her. Vor allem in Mais-Monokulturen finden die Tiere Schutz und reichlich Kraftfutter. Ideale Bedingungen, sich weiter kräftig zu vermehren. Jäger schießen schon deutlich mehr Wildschweine als früher – ohne messbare Wirkung. Forscher arbeiten deshalb schon an einer Art Antibabypille für Wildsauen. Auch Möwen gehen vielen Menschen zunehmend auf die Nerven: Sie brüten auf Hausdächern, machen Lärm und attackieren sogar Passanten. Auf Sylt versuchen Behörden und Anwohner deshalb, die Tiere mit Vogelgeschrei aus dem Lautsprecher zu vertreiben. Und es gibt noch schrägere Methoden zur Vertreibung der Störenfriede. Naturschützer fordern stattdessen ein Umdenken: Respekt und Schutz für die natürlichen Lebensräume der Tiere würde die Probleme nachhaltiger lösen. Denn in Wahrheit leiden doch meist die Tiere unter den Menschen. In einer Auffangstation in der Nähe von Arcachon wird das besonders deutlich. Hier helfen die Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei der Pflege verwundeter Wildtiere und hören so manch traurige Geschichte. Aber die Moderatoren erleben auch einen sehr bewegenden Moment: Sie dürfen einen Milan, der angeschossen und in der Station aufgepäppelt wurde, in die Freiheit entlassen.

Montag, 19. Dezember
3sat, 13.55 Uhr
Hyänen – Die Königinnen der Masai Mara

Sie sind nicht so stark wie Löwen. Sie sind nicht so schnell wie Geparden. Sie sind die ungeliebten Außenseiter von Afrikas Tierwelt. Und doch sind sie die Könige der Masai Mara: Hyänen.Hyänen gelten als feig, hässlich und uninteressant. Das über Jahrzehnte überlieferte Bild wird durch neueste Forschungen auf den Kopf gestellt. Die amerikanische Forscherin Kay Holecamp fand heraus, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf.Sie haben ein ausgeprägtes soziales Verhalten und eine bemerkenswerte Intelligenz – kluge Bestien sozusagen. Das macht sie so erfolgreich, sodass sie sich auch inmitten der großen Raubkatzen der Savanne behaupten können.

Montag, 19. Dezember
3sat, 14.40 Uhr
Afrika – Der ungezähmte Kontinent (1/4) Kalahari – Im Bann der roten Wüste

Auf Safari in Afrika: Für viele ist das ein unvergessliches Erlebnis – oder ein langgehegter Traum. Kein Kontinent ist so umweht vom Nimbus der Wildheit, keiner so bekannt für seine Tierwelt.Dort sind Löwen, Giraffen, Leoparden und Flusspferde zu Hause. Serengeti, Kalahari, Kongo oder Sambesi sind Namen, die sofort Bilder von unverfälschter Natur entstehen lassen. In diesen „ungezähmten Kontinent“ entführt der spektakuläre Afrika-Fünfteiler.Wasser bedeutet Leben. Und genau das ist das Problem im Südwesten Afrikas, einem der geologisch ältesten Teile des Kontinents. In der Kalahari mit ihren rätselhaften Feenkreisen sind Wasserstellen, wie sie hier nur sporadisch auftreten, zwangsläufig Treffpunkt aller vom Durst Geplagten – also von Jägern und potenziellen Opfern gleichermaßen. Ironischerweise gibt es eigentlich Wasser im Überfluss – nur ist es unerreichbar. 60 Meter in der Tiefe, am Grund des sogenannten „Drachenhauchlochs“ in Namibia, liegt der größte unterirdische See der Erde! Dem äußerst trockenen Südwesten Afrikas widmet sich der erste Teil der fünfteiligen Dokumentation „Afrika – Der ungezähmte Kontinent“. In fast vier Jahren Produktionszeit ist mit dieser Serie ein Meisterstück des Dokumentarfilms gelungen: Unzählige Male war die faszinierende Tierwelt Afrikas schon Gegenstand beeindruckender Naturfilme – aber so hat man sie noch nie gesehen! Atemberaubende Landschaften sind das Szenenbild dieser dramatischen Begegnungen – die Dokumentation erlaubt es dem Publikum, mit den Protagonisten des Films regelrecht mitzuleben. Im Schutz der Dunkelheit versammeln sich ungeahnt viele Spitzmaulnashörner zu einem gesellschaftlichen „Event“ am Wasserloch. Dank modernster Starlight-Kameras werden die Zuschauer und Zuschauerinnen Zeugen ihres Soziallebens, ihrer überraschenden Kontaktfreudigkeit und Zärtlichkeit – doch auch ihrer Misserfolge in Liebesangelegenheiten.Dramatisch ist auch das Duell zweier Giraffenbullen um das Vorrecht auf die spärliche Vegetation im Hoanib-Tal. Ihre Hörner sind zwar kurz, doch mit den langen Hälsen können sie zu vernichtenden Schlägen ausholen. Und auch wenn der jüngere Bulle mehr Kraft zur Verfügung hat, ist ihm der Alte doch an taktischer Erfahrung zumindest ebenbürtig.

Montag, 19. Dezember
Animal Planet, 22.30 Uhr
Die Nacht des Wolfes

Inmitten der Wildnis Nordamerikas liegt eines der größten Geheimnisse der Natur: das „Alaska-Dreieck“. Hier soll sich das Revier von Bigfoot und weiteren mysteriösen Kreaturen befinden. Seit über 500 Jahren finden sich Aufzeichnungen von Augenzeugen und ihren beängstigenden Aufeinandertreffen mit diesen Bestien.Diese Berichte spornen erfahrene Trapper zur Erforschung des abgelegenen Gebiets an. Mit neuesten Technologien fahnden engagierte Jäger nach Beweisen für die Existenz dieser Geschöpfe. „Die Monster-Jäger von Alaska“ verfolgt Spuren von Wesen wie dem furchterregenden Saberwolf. Bei der Suche nach der Wahrheit setzen die Trapper der Doku-Serie mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel. Weitere Folgen sind an den folgenden Tagen jeweils ab 22.30 Uhr im Programm von Animal Planet zu sehen.

Dienstag, 20. Dezember
arte, 10.20 Uhr
Skandinavien: Der Ruf der Natur Der Vielfraß

Der Wildlife-Journalist und Fotograf Kimmo Ohtonen will veranschaulichen, wie durch den Schutz der sechs bedeutendsten einheimischen Tierarten Skandinaviens Natur insgesamt erhalten werden könnte. Er ist davon überzeugt, dass das gesamte Ökosystem, in dessen Nahrungskette diese Tiere ganz oben stehen, bewahrt und geschützt werden kann. „Skandinavien: Der Ruf der Natur“ schildert, wie es einigen Menschen im hohen Norden nach wie vor gelingt, im Einklang mit der Natur zu leben, während andere aufgrund wirtschaftlicher Interessen immer wieder neue Möglichkeiten finden, Raubbau an der Natur betreiben.

Dienstag, 20. Dezember
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Deutschland – Die Uckermark

Tierfilmer Christoph Hauschild porträtiert die wohl einsamste Region Deutschlands, die Uckermark, und gibt seltene Einblicke in die Natur. Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen – das ist die Uckermark im Nordosten Brandenburgs. Die Uckermark ist mit mehr als 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz – im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. Tierfilmer Christoph Hauschild porträtiert die wohl einsamste Region Deutschlands, die Uckermark, und gibt seltene Einblicke in die Natur. Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen – das ist die Uckermark im Nordosten Brandenburgs. Die Uckermark ist mit mehr als 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz – im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, es gibt Biber, Dachse, Marderhunde und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die Uckermark die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Gefühlvoll setzt Filmautor Christoph Hauschild die Uckermark in Szene. Hochstabilisierte Aufnahmen aus dem Helikopter zeigen die Region aus luftiger Perspektive, extreme HD-Zeitlupen von Kranichen, Fischadlern oder Fledermäusen sowie aufwendige Zeitrafferaufnahmen gewähren Einblicke in das Leben der Tiere und verleihen dem Film den besonderen Hochglanzlook. Die nächste Folge von „Wildes Deutschland“ ist am Donnerstag, den 22. Dezember, um 10.30 Uhr im Bayerischen Fernsehen zu sehen.

Dienstag, 20. Dezember
arte, 20.15 Uhr
Die Odyssee der einsamen Wölfe

Die drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko haben sich auf die Suche nach einer Partnerin gemacht. Dabei überwinden sie Hunderte von Kilometern und bewältigen die tödlichen Gefahren der menschlichen Zivilisation. In bislang nie gesehenen Bildern erzählt die Dokumentation die Rückkehr des Wolfes nach Zentraleuropa.Die drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko überwinden bei ihrer Suche nach einer Partnerin atemberaubende Distanzen und bewältigen die tödlichen Barrieren der menschlichen Zivilisation. Von einem uralten Impuls getrieben, überqueren sie mehrspurige Autobahnen, reißende Flüsse und frostklirrende Gebirge. Bis heute ist es für die Wissenschaft ein Rätsel, warum immer wieder einzelne Wölfe plötzlich ihre Rudel verlassen und zu Wanderungen über mehr als 1.000 Kilometer aufbrechen.Diese Frage war auch der Grund für den Start mehrerer europäischer Forschungsprojekte. Und um eine Antwort zu finden, wurden die Wölfe Ligabue aus Italien, Alan aus Deutschland und Slavko aus Slowenien mit Sendern ausgestattet. Gemeinsam mit den Wolfsforschern Luigi Boitani, Francesca Marucco, Ilka Reinhardt und Hubert Potocnik hat man dann vier Jahre lang die Reisen der drei Wanderwölfe nachvollzogen. Für die Dokumentation wurden die spektakulären Abenteuer von Ligabue, Alan und Slavko mit dressierten Wölfen des ungarischen Tiertrainers Zoltan Horkai nachgedreht. Auf diese Weise ist eine wissenschaftlich fundierte Tierdokumentation entstanden, die die faszinierenden Lebensräume der europäischen Wölfe zeigt – gleichzeitig in Italien und Frankreich, in Deutschland, Polen und Litauen, in Slowenien und Österreich. Erstmals und hautnah wird die Rückkehr des Wolfes in seine uralten Lebensräume in Zentraleuropa nachvollziehbar.

Dienstag, 20. Dezember
arte, 22.35 Uhr
360° Geo Reportage Arktis – Ein Junge wird Jäger

Immer weniger Polar-Inuit-Jungen wollen Jäger werden. Der zwölfjährige Qaaqqukannguaq ist eine Ausnahme. Zusammen mit seinem Vater begibt er sich zum ersten Mal auf eine mehrtägige Jagdreise mit dem Hundeschlitten durch die Eiswüste. Die beiden werden 70 Kilometer von ihrer winzigen Siedlung Savissivik aus bis zur Eiskante am Kap York zurücklegen. „360° Geo Reportage“ begleitet sie dabei. In einer der nördlichsten besiedelten Regionen der Welt, die zehn Monate im Jahr von Eis bedeckt ist, ist Jagen eine der wenigen Möglichkeiten für die Menschen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch die Jagd bedeutet für die Polar-Inuit nicht nur Versorgung. Aus ihr leiten sie nach wie vor ihre kulturellen Werte und ihre Identität ab. „Erst wenn du jagen kannst, bist du ein Mann“, sagen die Väter heute noch zu ihren Söhnen. Auf einer tagelangen Reise durch eine von bizarren Eisbergen gesäumte weiße Wüste wird der erst zwölf Jahre alte Qaaqqukannguaq die schwierige Kunst der Polarjagd von seinem Vater lernen. Er wird die Peitsche so schwingen und die Hunde so hetzen, bis sie Furcht vor ihm haben und ihm bei jeder der gefährlichen Wasserspalten oder Risse im Eis gehorchen. Er wird mit dem Blick die blendende Schneedecke nach Robben und Walrossen bis zum Horizont abtasten und sich dann langsam – im Schutz eines weißen Holzgestells – an das Tier heranpirschen. Er wird in den hellen Nächten und bei Sturm mit seinem Vater ein Zeltlager auf den Schlitten spannen und die frische Robbenleber in einem mit Schnee gefüllten Topf auf dem Primuskocher garen. Vor allem aber wird er lernen, das Eis zu lesen. An kaum sichtbaren Zeichen soll Qaaqqukannguaq blitzschnell erkennen, ob eine Gletscherwand gleich einbricht oder ob sich unter der ebenen Schneefläche eine Spalte im Eis verbirgt. Allein an den Windverwehungen soll er merken, welchen Kurs er mit seinem Schlitten gerade steuert. Kurzum: Qaaqqukannguaq soll auf dieser Reise zum richtigen Jäger werden.

Mittwoch, 21. Dezember
arte, 8.30 Uhr
Eisbären ohne Lebensraum?

Die Arktis, der Lebensraum der Eisbären, ist bedroht. Die Erderwärmung war dort in den letzten Jahrzehnten doppelt so hoch wie im globalen Mittel. Riesige Eisflächen schmelzen, die Eisbären geraten in Bedrängnis. Noch wird die Zahl der wildlebenden Tiere auf 25.000 geschätzt. Wird es ihnen gelingen, sich an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen im Tierpark Berlin den Evolutionsbiologen Axel Janke, der sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die genetische Entwicklung des Eisbären beschäftigt hat. Die „Xenius“-Moderatoren wollen wissen: Hat der Eisbär in der Arktis noch eine Chance – oder kann er in Zukunft nur im Zoo überleben?

Mittwoch, 21. Dezember
arte, 18.25 Uhr
Wildes Deutschland: Die Elbe Dunkle Wälder, tiefe Schluchten

Sie fließt durch schroffe Täler, vorbei an Burgen, malerischen Städten und Schlössern bis zum Hamburger Hafen und schließlich in die Nordsee: die Elbe. Als 1.100 Kilometer langes Band zieht sie sich quer durch Tschechien und Deutschland. Der Fluss hat sich seine Ursprünglichkeit in großen Teilen bewahrt – an der Elbe leben Tierarten, die in anderen Regionen Europas selten geworden sind.Nebel liegt über dem Riesengebirge, weiße Schwaden ziehen durch die Wälder. Ein kleiner Steinring auf 1.386 Metern markiert symbolisch die Quelle des großen Stroms, der hier „Labe“ genannt wird. Nur einen Kilometer entfernt stürzt die Elbe 40 Meter tief, um dann durch felsige Landschaft mit dunklen Wäldern und tiefen Schluchten zu fließen. Auf offenen Waldlichtungen röhren im Herbst die Rothirsche, im zeitigen Frühjahr balzen bereits Birkhähne im Nationalpark Riesengebirge, während in tieferen Lagen Fischotter im Eiswasser nach Beute tauchen. Bei Spindleruv Mlyn wird die Elbe zum ersten Mal von einem Stauwehr gezähmt; die Anwohner sollen vor Hochwasser geschützt werden. Dennoch – auf ihrem Weg durch das Böhmische Becken ist die Elbe ist voller Naturschätze. Vorbei an den Städten Hradec Králové und Pardubice windet sie sich zunächst nach Süden. Vielerorts leben Fischotter direkt am Fluss, Rotbauchunken fühlen sich in den Gewässern ehemaliger Truppenübungsplätze heimisch. Besondere Lebensräume sind die Altarme der Elbe: An stillen Orten mit viel Röhricht lebt eines der kleinsten Nagetiere Europas, die Zwergmaus. Im sauberen Wasser pflegen Bitterlinge eine einzigartige Symbiose: Die kleinen Karpfenfische legen ihre Eier in Süßwassermuscheln und verbreiten dafür deren Nachwuchs.Die Böhmische und die Sächsische Schweiz bilden ein natürliches Kunstwerk auf kleinstem Raum: malerische Felsen und Tafelberge, bizarre Schluchten und Felslabyrinthe, Sandsteinnadeln und urwüchsige Buchenwälder. Die Folge endet bei Dresden.

Mittwoch, 21. Dezember
arte, 19.30 Uhr
Wildes Deutschland: Die Elbe Im Reich des Seeadlers

Der Winter ist bitterkalt an der sächsischen Elbe. Füchse zeigen sich am helllichten Tag auf der Suche nach Partnern und verendeten Tieren. Das zieht auch Raben und Greifvögel an – ein Kampf ums Überleben in einer vereisten Traumlandschaft. Die Elbe in Deutschlands Osten ist so naturbelassen und vielfältig, dass sie über eine Länge von 400 Kilometern unter besonderem Schutz steht: Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe erstreckt sich von Sachsen-Anhalt bis Schleswig-Holstein. Zehntausende Zugvögel nutzen die Elbauen zum Überwintern oder als Rastplatz während des Durchzuges, bevor der Frühling Moorfrösche und Urzeitkrebse in die Tümpel der Auen lockt. Wie wild die Elbe sein kann, zeigt sie bei Dessau-Roßlau. In der Nähe erstreckt sich das Kernstück eines der größten europäischen Auwälder, der Steckby-Lödderitzer Forst. 1.000 Pflanzenarten, 135 Vogel- und 40 Säugetierarten leben hier – eine einzigartige Vielfalt, geschaffen von der Elbe und ihren ständig wechselnden Wasserständen. Auf ihrem Weg vorbei an Tangermünde und dem Wendland bleibt die Elbe einer der natürlichsten Flüsse Europas mit Platz für Seeschwalben, Rothirsche und Neubürger wie die Waschbären. Bei Geesthacht wird der Strom auf deutscher Seite zum ersten Mal gezähmt. Hamburgs Hafen ist nicht mehr weit. Kurz hinter der Hansestadt kommt es in den Elbmarschen des Kehdinger Landes jeden Herbst zu einem gewaltigen Schauspiel: 80.000 Nonnengänse bevölkern die Wiesen bis der Frühling kommt. Bereits in Sichtweite sind Cuxhaven und die Weiten des Wattenmeers, wo die Elbe, Europas wilder Strom, nach rund tausend Kilometern in die Nordsee mündet.

Donnerstag, 22. Dezember
SWR Fernsehen, 9.45 Uhr
Die Alpen – Schweizer Berge neu entdeckt

Die Alpen sind „das hohe Herz“ Europas: eine Welt voller Abenteuer und Schönheit. Der Film zeigt uns die atemberaubende Schönheit der Schweizer Alpen und stellt Menschen aus der Region vor. Das Wappentier des Kantons Graubünden ist der Steinbock, ein Überlebenskünstler, der auf den kargen Grasflächen oberhalb der Waldgrenze zu Hause ist. Lange Zeit war er im Alpenraum ausgestorben. Erst durch gezielte Wiederansiedlung kehrten rund 300 Steinböcke in den Schweizerischen Nationalpark im Kanton Graubünden zurück, behütet von der Wildbiologin Seraina Campell Andri.

Donnerstag, 22. Dezember
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Deutschland – Der Bayerische Wald

Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee „Natur Natur sein lassen“.Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der „katastrophenartige“ Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung „Urwald“.Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur „Katastrophe“ kam, und wie daraus heute der „Urwald von morgen“ heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.

Donnerstag, 22. Dezember
n-tv, 20.15 Uhr
Großkatzen – Wilde Jäger (1)

Der erfolgreichste Jäger der Welt ist die Katze. Ihre Gattungsfamilie hat viele Arten. Eine davon ist der Nebelparder, beheimatet im Dschungel von Thailand zu finden. Doch auch abseits der tropischen Gebiete haben sich Großkatzen angesiedelt, so lebt der sibirische Tiger in den eisigen Weiten der sibirischen Steppe. Der König der Katzen, der Löwe, jagt in der afrikanischen Savanne. Die n-tv Dokumentation ist den gefährlichen Tieren auf der Spur und zeigt ihre Intelligenz, Schnelligkeit und ihren Stolz.

Donnerstag, 22. Dezember
n-tv, 21.05 Uhr
Großkatzen – Wilde Jäger (2)

Die Gattungsfamilie der Katze gehört zu den gefährlichsten und erfolgreichsten Jägern der Welt. In Zentralamerika leben die winzigen Ozelot-Katzen und jagen im Dickicht des Dschungels. Ihre extreme Anpassungsfähigkeit macht sich auch beim kanadischen Luchs bemerkbar, der Schnee und Eiseskälte trotzt. Die n-tv Doku reist außerdem in den US-Bundesstaat Texas, wo Puma Katzen beheimatet sind und nach Afrika, um das Jagdverhalten der Leoparden zu beobachten.

Donnerstag, 22. Dezember
ZDF, 22.15 Uhr Im Zauber der Wildnis

Die Krone Nordamerikas: Der Waterton Glacier National Park. An der Grenze zwischen den USA und Kanada vereint ein großes Projekt ganz unterschiedliche Akteure: Sie wollen einen Nationalpark vergrößern, um ihn zu retten. Der Waterton Glacier National Park ist eine einzigartige Naturregion. Große Teile des fast 5000 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebietes sind unberührt von menschlichen Eingriffen. Seit dem Jahr 1492, das als Referenzpunkt für europäische Einflüsse in Amerika gilt, ist hier fast keine Tier- oder Pflanzenart ausgestorben. Das gesamte Areal ist so artenreich wie kaum eine andere Wildnis auf der Erde: Insgesamt leben hier über 70 Säugetier- und rund 250 Vogelarten; nachgewiesen sind fast 1200 Pflanzenarten. Die Dokumentation über die Zukunft der Nationalparks führt hinein in diese einzigartige Welt und begleitet eine Expedition in das Gebiet, in dem noch nie zuvor ein Kamerateam filmen durfte. Der Park, seit 1932 ein Zusammenschluss des kanadischen Waterton Lakes National Park und des US-amerikanischen Glacier National Park, ist der erste „Friedenspark“ der Welt. Doch die Einzigartigkeit des grenzübergreifenden Ökosystems ist in Gefahr. Im Nordwesten ragt ein großer Keil ungeschütztes Gebiet mitten hinein in den Park. Einer der wichtigsten kanadischen Highways führt durch die Region, es wird massiv Holz eingeschlagen – und es darf gejagt werden. Die Jäger-Lobby ist mächtig. Der wichtigste Wildtier-Korridor Nordamerikas ist hier brutal zerschnitten. Der Nationalpark könnte ohne die Verbindung zu nördlicheren Schutzgebieten wie dem Banff National Park zu einer Insel werden – das langsame Aussterben und das Ende einer der bedeutendsten Naturräume des Planeten wäre damit programmiert. Aktivisten, Wissenschaftler und Naturliebhaber haben dieser Bedrohung den Kampf angesagt. Für sie gibt es nur eine Lösung: Der Park muss vergrößert werden. Die Dokumentation begleitet diese Enthusiasten durch ein wichtiges Jahr: Geologe Richard Hauer macht sich Sorgen um den Flathead River, die Lebensader des National Parks. Die Kiesbett-Flussauen des sich wild schlängelnden Flusses bieten Raum für die größte Artenvielfalt der gesamten Region. Doch das Quell- und Einzugsgebiet des Flusses liegt außerhalb des Parks, im bisher ungeschützten Bereich. Mit seinem Observationsflugzeug ist Richard Hauer drohenden Gefahren permanent auf der Spur. Naturschutz-Aktivist Harvey Locke ist die treibende Kraft bei der Vergrößerung des Parks. Um die politischen Entscheider von der Notwendigkeit der Erweiterung zu überzeugen, unternimmt er Expeditionen mitten hinein in die Wildnis des „fehlenden Tortenstückes“, in ein Gebiet, in der noch nie ein Kamerateam war. Biologin Mirjam Barrueto aus der Schweiz steckt ihre ganze Forschungskraft in das Projekt. Mit einer innovativen Datensammlung wollen sie und ihr Team feststellen, ob und wie viele Vielfraße in dem ungeschützten Gebiet leben. Der Nachweis der scheuen Tiere wäre ein weiteres Argument für die Vergrößerung des Parks. „Krone des Kontinents“ wird die Region genannt – die schneebedeckten Gipfel des Waterton Glacier National Parks ragen wie Zacken einer Krone spektakulär empor. Eine Region, die Sehnsüchte weckt – auch für Deutsche. Oliver Meister kam vor 25 Jahren während einer Wanderung zufällig in dieses Gebiet – und konnte sich nicht mehr losreißen. Er wurde Ranger im Park und betreibt ein uriges Hostel mitten in der Wildnis. Kim Pearson, die Wildtierbiologin des kanadischen Park-Teils, hat schon in vielen Naturschutzgebieten gearbeitet – aber so vielseitig und anspruchsvoll wie hier war es noch nirgendwo. Kim ist verantwortlich für eine kleine Herde Bisons, die im Park lebt. Sie und ihr Team haben eine mutige Vision: Irgendwann sollen die Tiere wieder wild und grenzenlos in den Ebenen entlang der Rocky Mountains und im Nationalpark zwischen den USA und Kanada umherstreifen. Die Blackfeet-Indianer, deren Siedlungsgebiet im Osten des Nationalparks liegt, haben aus diesem Grund sogar eine Stammes- übergreifende Büffel-Initiative gegründet. Sie versuchen, ihre eigene Herde Jahr für Jahr zu vergrößern. Mit Erfolg: Derzeit haben sie 600 Tiere. Wenn die Größe auf einige Tausend angewachsen ist, dann wollen sie den Versuch wagen, die Bisons auszuwildern – dann wäre das Ökosystem rund um den Waterton Glacier National Park wieder so intakt wie vor 1492. Ein spannendes Jahr hinter den Kulissen eines spektakulären Nationalparks – ein Jahr im Zauber der Wildnis.

Freitag, 23. Dezember
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr König der russischen Wälder – der Seeadler

Der Seeadler liefert so manches Mal das Bild eines tollpatschigen, manchmal etwas begriffsstutzigen Räubers. Häufig ist er zu finden im Norden Weißrusslands: in einer Landschaft aus abwechselnd lichten und dunklen Wäldern, mit sandigen Hügeln, jahrtausendealten Mooren und einer Vielzahl kleiner Seen, zwischen Tundra und gemäßigter Zone, geprägt und gestaltet von der letzten Eiszeit. Hier sind die Sommer kurz und intensiv, mit langen Tagen und hellen Nächten. Der Winter ist lang, dunkel und schneereich. Hier an der Grenze zum Baltikum und Russland gibt es noch Bären und Wölfe, aber nur wenige Dörfer – dafür Stille, einzigartige Natur und den „Garfield der Lüfte“: den Seeadler.

Freitag, 23. Dezember
Phoenix, 12.00 Uhr
Kodiak – Alaska

Das Fell der Bären war es, das vor 7000 Jahren die ersten Jäger vom Volk der Aleuten nach Kodiak zog. Später kamen Russen und schließlich die Amerikaner. Russische Siedlungen gab es im 18. und frühen 19. Jahrhundert von Alaska bis Kalifornien. Doch die Kolonien waren nicht rentabel, so verkauften die Russen Alaska – und damit auch den Kodiak-Archipel – 1867 an die Amerikaner. Heute haben sich die Bewohner von Kodiak bewusst für ein Dasein im Einklang mit der Natur entschieden, in der vom Menschen bis zum Braunbären alle Lebewesen ihren Platz haben.

Samstag, 24. Dezember
Animal Planet, 8.15 Uhr
Wild Frank – Abenteuer in Afrika

7-teilige Dokumentarserie – an Heiligabend bis 13.30 Uhr auf Animal Planet. Frank Cuesta wandelt in dieser Doku-Serie in den Fußstapfen eines großen Entdeckers. David Livingstone kam Mitte des 19. Jahrhunderts als Missionar nach Afrika, doch weltberühmt gemacht haben ihn seine Expeditionen auf dem schwarzen Kontinent. Dabei durchwanderte der schottische Forscher als erster Europäer die Wüste Kalahari und stieß am Sambesi-Fluss auf gigantische Wasserfälle – die er zu Ehren der Queen taufte. Er folgt den Aufzeichnungen Livingstones und erlebt in atemberaubenden Landschaften aufregende Abenteuer. Außerdem macht sich der Spanier in Afrika auf die Suche nach den Big Five – Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.

Samstag, 24. Dezember
arte, 11.25 Uhr
Frankreich – Wild und schön Die Alpen, Gipfel der Extreme

Die Alpen sind wie ein Haus mit mehreren Stockwerken aufgebaut, in denen jeweils andere Bewohner leben. Am Fuße des Gebirges liegen saftige, grüne Täler, weiter oben der Bergwald, darüber die Bergweiden oder Almen, und wiederum darüber die felsigen Gipfel mit dem ewigen Schnee.Die Murmeltiere leben auf den Bergweiden, das heißt auf zwei- bis dreitausend Meter Höhe. Sie sind ständig auf der Hut vor ihrem größten Fressfeind, dem Königsadler. Wenn der Winter naht, bereiten die Murmeltiere, die der Raubvogel nicht schlagen konnte, ein Quartier für ihren sechsmonatigen Winterschlaf vor. Im Herbst ist Brunftzeit für die Gämsen. Diese ausgezeichnete Kletterer haben flexible Hufe, dank derer ihnen die erstaunlichsten Kletterpartien gelingen. Der Steinbock lebt noch weiter oben, wo die Hänge immer steiler abfallen. Im Bergwald, auf rund 2.000 Meter Höhe, verlässt der Fuchs seinen Bau, aber Beute findet er jetzt nur selten. Der Schneehase ist fast unsichtbar, seine Tarntracht schützt ihn vor Jägern. Der Lämmergeier ist mit einer Spannweite von fast drei Metern der größte Raubvogel Europas. Die Vögel fühlen sich wohl im Bergwald: Alpenbraunelle, Erlenzeisig und Schwarze Amsel ernähren sich von den hier wachsenden Vogelbeeren. Im Frühjahr erwacht alles zu neuem Leben: Die Murmeltiere verlassen ihren Schlafkessel, Birk- und Auerhahn ziehen ihre Show ab. Diese Vögel leben am Waldesrand, und in der Balzzeit überbieten sie sich mit prächtigen Federn und dem typischen Balzgesang: Die Hähne gluckern, trillern, wetzen und schleifen ohne Unterlass.Den Frühling symbolisiert auch eine Blume mit unerwarteten Eigenschaften: die Alpen-Soldanelle. Mit ihrer dunklen Farbe speichert sie Sonnenwärme, mit der sie den Schnee um sich herum zum Schmelzen bringt. Im Sommer wimmeln die Bergweiden vor Leben. Es ist die Zeit des Almauftriebs. Die Viehherden haben die Täler verlassen, um auf den Almen zu äsen. Trotz der harten Lebensbedingungen der Alpengipfel hat sich das Leben auch hier ausgebreitet. Von der Alpen-Soldanelle bis zum Steinbock hat jede hier heimische Art erstaunliche Widerstandskräfte und Überlebensstrategien entwickelt. Mit der Gletscherschmelze ist jedoch der ewige Schnee bedroht, und die Anpassungskünstler des Hochgebirges müssen sich neuen Herausforderungen stellen.

Samstag, 24. Dezember
arte, 14.20 Uhr
Frankreich – Wild und schön Die Vogesen, geheimnisvoller Wald

Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander.König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesen-Massiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.

Samstag, 24. Dezember
NDR Fernsehen, 11.30 Uhr
Expeditionen ins Tierreich XXL Wildes Kanada

Kanada erstreckt sich vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen gemäßigten Regenwäldern an der Pazifikküste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis des Landes sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen und ebenso unterschiedlichen wie faszinierenden Lebensräumen. Der Film beginnt dort, wo die Europäer erstmals kanadischen Boden betraten. Dieses „neu gefundene Land“ heißt bis heute Neufundland. Eine auf den ersten Blick wilde und unberührte Gegend. Sie aber war damals schon lange von Ureinwohnern geformt worden. Vor allem aber ist Kanada immer noch ein Ort spektakulärer Naturschauspiele: Im Osten ziehen Jahr für Jahr zahllose Buckelwale an die Küste Neufundlands. Riesige Schwärme von Lodden locken sie an. Die kleinen Fische kommen zum Ablaichen an die Strände, wenn sie nicht vorher in den gewaltigen Mäulern der Wale verschwinden. In den endlosen Wäldern Kanadas segeln Flughörnchen von Baum zu Baum und legen dabei erstaunliche Distanzen beinahe spielend zurück. Das Land mit dem Ahornblatt in der Flagge besitzt das größte intakte Waldgebiet der Erde. Im Zentrum des Landes schließlich findet sich die weite Prärie. Hier ist die Heimat eines der markantesten Tiere Nordamerikas: des Bisons. Früher gab es Millionen von ihnen, doch vor allem die weißen Siedler rotteten die meisten im 19. Jahrhundert aus. Nur selten hat man, wie in diesem Film, das Glück, diese gewaltigen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, wie sie sich ihren natürlichen Feinden, den Wölfen, in einem dramatischen Kampf auf Leben und Tod stellen müssen. Doch nicht alles in der Prärie ist so dramatisch. Die Schwarzschwanzpräriehunde leben hier recht friedlich in riesigen Kolonien mit Tausenden Bauen. Diese werden, sobald sie verlassen sind, auch gerne von anderen Tieren genutzt, zum Beispiel von Kanincheneulen. In der schroffen Bergwelt der Rocky Mountains liefern sich die Böcke der Dickhornschafe erbitterte Kämpfe. Nur der Stärkste hat eine Chance bei den Weibchen. Weiter westlich erstreckt sich dann die Pazifikküste. Hier wandern Lachse millionenfach flussaufwärts über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod. Davon ernähren sich Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten. Auch die Wälder profitieren davon, denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen, düngen den Boden dieser Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes. Im Norden Kanadas schließlich befindet sich die Arktis: eine raue Welt, die den größten Teil des Jahres von Schnee und Eis bedeckt ist. Heimat der Eisbären. Ein Weibchen hat ihre Jungen in einer Höhle an der Küste zur Welt gebracht und bereits seit acht Monaten nichts gefressen. Jetzt muss es dringend nach Nahrung suchen. Das aber kann es nur auf dem Meereis und damit erst, wenn der Nachwuchs fähig ist, mehrere Hundert Kilometer zurückzulegen. Doch dann ist bereits der Zeitpunkt erreicht, an dem das Meereis zu schmelzen beginnt. Eine Jagd auf die bevorzugten Robben wird unmöglich. Ein Dilemma, das mit der zunehmenden Erderwärmung hier jedes Jahr früher sichtbar wird. Landschaft oder auch die Tierwelt, durchschnittlich ist nichts in Kanada, dem Land der Extreme.

Sonntag, 25. Dezember
Animal Planet, 8.15 Uhr
Sitz, Platz, Aus! Tierische Nervensägen 5 Folgen (bis 12.00 Uhr)

Stolzer Stubentiger, halbstarker Haushund oder frecher Vorstadt-Vogel: Wir alle lieben unsere Haustiere – trotz ihrer kleinen Ticks und Macken. Doch manchmal schlagen die niedlichen Racker einfach über die Stränge, wie diese Videoclips aus aller Welt beweisen. Wenn der vierbeinige Freund das nagelneue Sofa zum Kauknochen umfunktioniert hat oder auf der Futtersuche ganze Kücheneinrichtungen systematisch zerlegt wurden, hört man es durchs Haus brüllen: „Sitz! Platz! Aus!“ Um nach solchen Verwüstungen wieder für gute Stimmung zu sorgen, hilft am Ende nur eine perfekt ausgefeilte Schmuse-Taktik.

Sonntag, 25. Dezember
NDR Fernsehen, 14.45 Uhr
Expeditionen ins Tierreich XXL Die Bärenbande In Skandinaviens Wäldern

Hoch im Norden Europas liegt das Reich der Braunbären. Verborgen in den Wäldern von Finnland, Schweden und Norwegen leben bis heute mehrere Tausend Bären. Mitten im Winter, wenn draußen meterdicker Schnee ihre Höhle bedeckt, bringen die Weibchen ihre Jungtiere zur Welt. Monatelang bleiben die Bärenjungen dicht bei der Mutter, werden von ihr gewärmt und gesäugt, bevor die Drillinge im Frühjahr beginnen, ihre Welt außerhalb der Höhle zu erkunden.Gemeinsam mit der „Bärenbande“ geht dieser außergewöhnliche Naturfilm auf Entdeckungsreise in Skandinaviens wilde Wälder, in die Heimat der mächtigen Elche und cleveren Wölfe, zu den seltenen Waldrentieren und segelnden Gleithörnchen. Eisiger Wind, kaum Tageslicht und immer wieder Schnee, der Winter in Skandinavien ist unerbittlich! Braunbären verkriechen sich monatelang, halten Winterruhe in ihrer Höhle. Dabei hat selbst die kalte Jahreszeit ihre Experten: Der Bartkauz ist auch im Winter ein extrem erfolgreicher Jäger, denn die große Eule fixiert ihre Beute nicht nur mit den Augen, sondern hört sogar Geräusche von Nagetieren unter dem Schnee! Sonne und Wärme gewinnen endlich wieder die Oberhand, in Skandinaviens Wäldern ist Frühling. Zum ersten Mal verlässt die Bärenmutter mit ihren Drillingen die schützende Höhle. Und was gibt es für die Winzlinge da draußen nicht alles zu entdecken! Eine alte Spechthöhle ist auch das neue Zuhause der Schellenten-Familie. Für die Entenmutter ist sie ein perfekt geschützter Ort, um ihre Eier zu legen. Doch ihre Küken sind Nestflüchter, schon kurz nach dem Schlüpfen wollen die kleinen Federknäuel das Nest in luftiger Höhe verlassen. Dabei können sie noch längst nicht fliegen! Es gibt nur eine Möglichkeit: Die Küken müssen in die Tiefe springen. Was folgt, ist die erste und vielleicht größte Mutprobe ihres Lebens! Gemeinsam mit ihrer Mutter streifen die Bären-Drillinge durch den Wald: Was kann man fressen und was nicht? Das muss der Nachwuchs erst lernen. Bei ihren Ausflügen begegnet die Familie vielen Tieren, auch Artgenossen! Doch gerade die meinen es nicht immer gut mit den kleinen Bären: Fremde, ausgewachsene Männchen sind eine ernste Gefahr. Sie töten die Jungtiere, die nicht ihre eigenen sind, um mit deren Mutter selber Nachwuchs in die Welt zu setzen. Sogar fremde Bärenweibchen sind den Kleinen nicht immer wohlgesonnen, also muss die Mutter mit ihren Drillingen ständig auf der Hut sein! Alles andere als einfach, denn gerade ihr Kleinster macht gerne mal eine „Extratour“. Drei Jahre lang arbeiteten die renommierten Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg an den Aufnahmen für diesen Film. Sie verbrachten viele Hundert Drehtage in den Wäldern Nordeuropas. Mit viel Geduld und noch mehr Know-how gelangen ihnen äußerst seltene und spannende Verhaltensaufnahmen aus der Wildnis Skandinaviens, unterstützt mit Aufnahmen von Jan Henriksson, Rolf Steinmann, Kari Kemppainen, Joosep Matjus, Florian Leo. Aus Tierschutzgründen wurden die Szenen mit den Bärenjungen innerhalb der Höhle und das Spiel davor nicht in freier Wildbahn gedreht. Alle anderen Bärenaufnahmen sind in der freien Natur Skandinaviens entstanden.

Montag, 26. Dezember
arte, 9.00 Uhr
Entdeckungsreisen ans Ende der Welt Alaska – Arctic National Wildlife Refuge

Der amerikanische Naturfotograf und Abenteurer Art Wolfe lädt in der Dokumentationsreihe zu einer Entdeckungsreise in die entlegensten Gegenden der Erde ein und zeigt deren faszinierende Schönheit. Wolfe erkundet die Natur mit Begeisterung und hält sie in seinen Bildern fest. Bei seinen Expeditionen nach Amerika, Asien, Afrika und in die Antarktis blickt der Zuschauer immer wieder durch die Linse seines Fotoapparats und kann so hautnah an seinen persönlichen Erlebnissen und Eindrücken teilhaben. Auf den eisigen Gewässern des Kongakut River dringt Art Wolfe flussabwärts bis zum nördlichsten Naturschutzgebiet der USA vor, das sich zwischen den Weiten der Tundra und den zerklüfteten Gipfeln der Brookskette erstreckt. Das einzigartige Ökosystem bietet Vögeln und anderen Tierarten Schutz, darunter Karibus, von denen eine Herde bei ihrer alljährlichen Wanderung in die Ebene gefilmt wird.

Montag, 26. Dezember
hr-fernsehen, 20.15 Uhr
Die Rhön – Naturschönheiten im Land der offenen Fernen

Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet, und das ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die aus wissenschaftlicher Sicht ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Wolf, Luchs und Wildkatze.

Montag, 26. Dezember
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich XXL Wildes Niedersachsen

Von der Küste bis zum Harz – Niedersachsen ist so vielfältig wie kaum ein anderes Bundesland: Wie eine Perlenkette reihen sich die sieben Inseln vor dem ostfriesischen Wattenmeer auf und bieten Robben und Zugvögeln wichtigen Lebensraum. Daran grenzend: Die zahlreichen Moore und Heiden, für die Niedersachsen so berühmt ist. Der Nationalpark Südheide zwischen Hamburg und Hannover gilt als ein Symbol dieser Landschaften. All das überragt nur der Harz mit seinem über 1.000 Meter hohen Brocken, dem höchsten Berg Norddeutschlands. Hier sind die seltenen Luchse und Wildkatzen heimisch. Mit aufwendig produzierten Bildern porträtiert dieser Film in 90 eindrucksvollen Minuten die vielen unterschiedlichen Facetten des Bundeslandes.

Dienstag, 27. Dezember
arte, 12.35 Uhr
Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Asien Japan und Wild

Beppu auf der japanischen Insel Kyushu: Die Stadt der tausend heißen Quellen gilt als das Tor zum wilden Japan fernab vom weiten Meer. Aus allen Ecken quillt heißer Dampf empor. Der tätige Vulkan Aso auf der kleinen Insel ist dafür verantwortlich. Als besondere Attraktion in Beppu gilt eine Garküche, die sich aus den Quellen speist. Das lässt sich Sarah Wiener nicht entgehen, bevor es sie in die ausgedehnten Wälder rund um Beppu zieht. Dort leben Wildschweine und es gedeihen die berühmten Shiitake-Pilze. Das Wildschwein muss von Sarah und der kleinen Jagdgesellschaft mit Hunden durch das Gehölz gejagt und erlegt werden. Beim abschließenden Abendessen gibt es ein besonderes Wildschweinragout. Sarah drängt sich die Frage auf: Wildschwein mit Fisch – warum diese Kombination? Ist das etwa der Geschmack Japans? Der Koch, Herr Yamada, hat die Antwort. Für Sarah bereitet er ein Frühstück mit allen unabdingbaren Zutaten zu. Zum Glück hat Herr Yamada ein eigenes Thermalbad und Sarah kann am Vorabend des „Japanischen Omeletts“ entspannen.

Dienstag, 27. Dezember
SWR Fernsehen, 13.45 Uhr
Tierparks im Südwesten

Die Tierparks im Südwesten haben eine lange Tradition und eine wichtige Aufgabe beim Schutz bedrohter Tierarten. Löwen, Elefanten, Eisbären, Wölfe sind hier zu Hause, aber auch Haustiere, die Stadtkinder nur aus dem Bilderbuch kennen. Durch die Sendung führt Zooinspektorin Alexandra Japes. Sie arbeitet im Zoo Neuwied. Gemeinsam mit dem Tierfotografen Harald Löffler und seiner Kamera erkundet sie die Wilhelma, den berühmtesten Tierpark im Südwesten.

Mittwoch, 28. Dezember
arte, 9.05 Uhr
Entdeckungsreisen ans Ende der Welt Kenia – Nationalpark Masai Mara und Laikipia

Seit Millionen Jahren ist die riesige Savanne Ostafrikas Schauplatz großer jahreszeitlicher Tierwanderungen. Das Grasland der Serengeti erstreckt sich vom Norden Tansanias, wo der Serengeti-Nationalpark liegt, bis zum Südwesten Kenias, dem Masai-Mara-Naturschutzgebiet. Allein über 1,2 Millionen Gnus wandern in Herden auf der Suche nach Gras in diesen Gebieten umher. Außerdem leben hier Zebras, Giraffen und Elefanten, aber auch Raubtiere wie Leoparden, Löwen, Hyänen und die äußerst selten gewordenen Geparden. Nach einer Begegnung mit Nilpferden, Tausenden Gnus und Zebras hebt Fotograf Art Wolfe mit seinem alten Freund Alexis Peltier ab, um Luftaufnahmen vom Abflug der Flamingovölker zu machen. Der Buschpilot führt ihn in eine entlegenere Gegend Kenias, in die Region Laikipia, wo sich engagierte Naturschützer für die Wiederherstellung und den Erhalt der ursprünglichen Wildnis und großen biologischen Vielfalt einsetzen. Zu Pferd gelingen Art Wolfe später Bilder von Giraffengruppen und Elefanten. Und natürlich lässt es sich der unerschrockene Abenteurer nicht nehmen, sich an eine Nashornfamilie heranzupirschen.

Mittwoch, 28. Dezember
Animal Planet, 15.00 Uhr
Ein Bär kommt selten allein

Die Jagdsaison für Rotwild geht zu Ende. Doch nicht jedes Tier darf geschossen werden: Um den Artbestand zu sichern, stehen Hirschkühe und Junghirsche, die das fortpflanzungsfähige Alter noch nicht erreicht haben, unter strengem Schutz! Leider halten sich manche Jäger nicht an die Regeln, wie in diesem Fall: Naturschutzpolizist Dan Chadwick erwischt zwei Männer, die einen geschützten Hirsch getötet haben. Wollten die Jäger den Zwischenfall wirklich melden oder sich stattdessen heimlich aus dem Staub machen, um einer Strafe zu entgehen? Klarer stellen sich die Dinge in der Kleinstadt Snoqualmie östlich von Seattle dar: Hier wurde der Innenraum eines Autos von einem Bären völlig verwüstet – und das nicht zum ersten Mal!

Donnerstag, 29. Dezember
n-tv, 16.10 Uhr
TOP 10: Die gefährlichsten Tier-Waffen

Tiere sind mit scharfen Zähnen und Krallen ausgestattet, um ihre Beute fangen zu können. Diese Werkzeuge sichern ihr Überleben in freier Wildbahn. Einige Arten verfügen aber ganz spezielle Waffen. Von Gift über eine ausgefeilte Jagdtaktik – die Dokumentation zeigt in einem tierischen Countdown die besten Jäger.

Donnerstag, 29. Dezember
n-tv, 20.15 Uhr
Tödliches Afrika – Killerinstinkte

Im Tierreich überlebt meist der Stärkere. Der Gepard hat durch seine enorme Schnelligkeit einen großen Vorteil, während eine ausgeklügelte Jagdstrategie den Löwen Überlegenheit verschafft. In den Flüssen Afrikas herrschen hingegen die Krokodile und lauern dort auf ihre Beute. Die n-tv Dokumentation reist unter anderem in die Savanne und zeigt die besten Überlebenskünstler in freier Wildbahn.

Donnerstag, 29. Dezember
n-tv, 21.05 Uhr
Tödliches Afrika – Gruppenjagd

In der Welt der Tiere gilt das Prinzip des Stärkeren. Manche Tierarten entwickeln deshalb clevere Taktiken um zu überleben. Wildhunde sind vielleicht nicht die besten Kämpfer, aber im Rudel sind sie für ihre Feinde eine ernstzunehmende und bedrohliche Gefahr. Die n-tv Dokumentation zeigt, welche Tiere zu den erfolgreichsten aber auch zu den kaltblütigsten Jägern Afrikas gehören.

Donnerstag, 29. Dezember
n-tv, 23.05 Uhr
Achtung, Wilderer! Kampf gegen Elfenbein-Jäger

Auf der Jagd nach Elfenbein werden jedes Jahr tausende Elefanten getötet. Hinter skrupellosen Wilderern stehen häufig die Warlords des Landes. Sie finanzieren durch den Mord an den Tieren und den Verkauf der kostbaren Stoßzähne ihre Kämpfe. In der n-tv Dokumentation ist Journalist Bryan Christy den Machenschaften der Anführer dicht auf der Spur und zeigt, wie er das Aussterben der Tiere stoppen möchte.

Freitag, 30. Dezember
N24, 4.35 Uhr
Die Foodtruckerin – Es gibt Wild!

Wild ist fettarm, leicht verdaulich und lecker, doch in deutschen Haushalten kommt es erstaunlich selten auf den Tisch. Wildtiere ernähren sich natürlich, weshalb ihr Fleisch frei von Hormonen und Medikamenten ist. In dieser Folge legt Foodbloggerin und Köchin Felicitas Then selbst Hand an, begleitet Jäger auf der Pirsch und zeigt die besten Rezepte, um sich das daraus gewonnene Frischwild nach allen Regeln der Kunst schmecken zu lassen.

Freitag, 30. Dezember
Animal Planet, 21.45 Uhr
Auf Jagd nach fetter Beute Ein Mann unter Wölfen

Shaun Ellis ist der „Wolf-Mann“: Kaum ein anderer Mensch hat es bisher geschafft, wilden Wölfen so nahe zu kommen. Er isst, schläft, spielt und jagt sogar gemeinsam mit ihnen. Im Laufe der Zeit hat er sich so den Respekt der Raubtiere erarbeitet und konnte sich einen festen Platz innerhalb des Rudels sichern.Doch Naturbursche Shaun muss stets auf der Hut sein – eine falsche Bewegung, eine unbedachte Provokation könnte tödlich für ihn enden. Neben den Wölfen nimmt aber auch seine Lebensgefährtin Helen einen ganz besonderen Platz in seinem Herzen ein. Wird das Rudel das unbekannte „Weibchen“ in seinem Kreis akzeptieren oder muss sich der Tierfreund am Ende zwischen beiden entscheiden?

Samstag, 31. Dezember
arte, 13.45 Uhr
Zugvögel (1/2) Kundschafter in fremden Welten

Die zweiteilige Dokumentation begleitet Zugvögel in alle Welt; mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die „Vogelperspektive“ erfunden haben – im Dienste der Wissenschaft: Es ist noch immer nicht restlos erforscht, wie Vögel navigieren. Der Kamera-Helikopter überquert mit den Störchen erstmals gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia. „Zugvögel“ begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein – lange vor seinen Eltern – zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden; eine gefährliche Reise mit zahlreichen mörderischen Etappen. Der Flug mit Tausenden anderer Störche über die Straße von Gibraltar wird dabei erstmals mit einer gyrostabilisierten Helikopter-Kamera begleitet. Vor 150 Jahren haben Vogelkundler anhand von Pfeilspitzen, mit denen Störche aus Afrika nach Europa zurückkehrten, analysiert, wo sie den Winter verbracht hatten. Inzwischen zeichnen möglichst kleine, leichte Hightech-Sender jede Flugbewegung eines Vogels als GPS-Koordinaten auf und melden dazu Flughöhe und -geschwindigkeit, Luftwiderstand und Energieverbrauch. Künftig sollen diese Sender live per Satellit auszulesen sein – von der Sahara bis nach Sibirien. Für Martin Wikelski, Leiter des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell, beginnt damit eine neue Ära. „Über das Flugverhalten der Vögel können wir dann herausfinden, wie die Welt sich an diesem Fleck gerade verändert.“ Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Mit Graugansküken, die sich – wie man seit Konrad Lorenz weiß – leicht auf Menschen prägen lassen, wird gerade die erste Sender-Generation in mühevoller Kleinarbeit kalibriert. Denn nur wenn die Sender präzise und konstant messen, wird man in Zukunft Erstaunliches per Vogelzug erfassen und vorhersagen können – von lokalen Windverhältnissen bis zu Unwettern, drohenden Erdbeben oder Riesenheuschrecken-Plagen. Denn wenn Vögel ihre Flugroute ändern, hat das immer einen Grund. Mauersegler etwa können Unwetter erspüren, die noch 600 Kilometer entfernt sind.

Samstag, 31. Dezember
Animal Planet, 21.00 Uhr Unter Beschuss Die Wildlife-Cops

Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert – oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen. Pacific County im Südwesten von Washington: Sergeant Dan Chadwick wird zu einem Streit zwischen Jägern gerufen. Drei Männer beschuldigen sich gegenseitig, einen geschützten Junghirsch geschossen zu haben. Um den Fall zu lösen ist kriminalistischer Spürsinn gefragt – und Vorsicht geboten! Denn die Gemüter sind erhitzt und alle Beteiligten sind schwer bewaffnet. Ist der Jährling am Ende einem Jungspund zum Opfer gefallen?

Sonntag, 1. Januar
hr-fernsehen, 17.15 Uhr Die Rhön – Naturschönheiten im Land der offenen Fernen

Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet, und das ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die aus wissenschaftlicher Sicht ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Wolf, Luchs und Wildkatze.

Sonntag, 1. Januar
Bayerisches Fernsehen, 19.15 Uhr
Unter unserem Himmel Steinböcke in den Allgäuer Bergen

Er ist der Kletterkönig unter den Tieren der Berge und ein raffinierter Lebenskünstler in Schnee und Eis. Der Steinbock ist das größte, dauerhaft im Hochgebirge lebende Tier. Im Winter steigt er nicht, wie Hirsch oder Gams, in die schützenden Waldregionen hinab, sondern bleibt in der Felsregion, in der ein Mensch ohne Schutz nicht einmal eine Nacht überleben würde. Steinböcke haben sich vorzüglich an das raue, arktische Klima unserer Gipfelregionen angepasst. Über ein Jahr lang beobachtete der Bergfilmer Gerhard Baur die Tiere bei der Mindelheimer Hütte in den Allgäuer Bergen. Im Frühjahr werden die jungen Kitze geboren und müssen in kurzer Zeit sicher in den steilen Felsen klettern lernen, um die gefährliche Winterzeit zu überleben.

Montag, 2. Januar
Bayerisches Fernsehen, 11.15 Uhr
Winterparadies Schweden

Schwedische Winter sind lang und dunkel, aber die Schweden machen das Beste daraus. Hier birgt der Wald noch Überraschungen, z. B. die Wolfssafari: Forscher und Touristen begeben sich auf die Pfade der Tiere in einem der aktivsten Wolfsreviere Schwedens.

Montag, 2. Januar
arte, 16.45 Uhr
Frankreich – Wild und schön Die Provence, Reich der Sonne

Im Lubéron-Massiv sitzt hoch oben in den Zedernbäumen ein merkwürdiger Raubvogel: der Schmutzgeier, der kleinste Geier Europas. Zuletzt werden in der Abenddämmerung langsam die nächtlichen Jäger aktiv, darunter der Uhu.

Montag, 2. Januar
MDR Fernsehen, 23.30 Uhr
In aller Freundschaft Blattschuss

Fritz Kuttesch begleitet seinen Freund Robert Walk auf die Jagd. Fritz und Robert sind schon seit Kindertagen befreundet und seit Fritz Witwer ist, verbringen die beiden noch mehr Zeit miteinander. Robert, der ein erfahrener Jäger ist, gibt seinem Freund genaue Anweisungen, wie er sich im Wald zu bewegen hat. Doch als Robert einen Keiler anvisiert und abdrückt, steht Fritz direkt in der Schussbahn. Mit einer Fleischwunde am Bein wird er in die Sachsenklinik eingeliefert, wobei die Freunde einander gegenseitig Vorwürfe machen. Robert ist fassungslos über Fritz’ Unvorsichtigkeit, doch dieser beteuert, dass er sich genau an Roberts Anweisungen gehalten hat.

Dienstag, 3. Januar
arte, 15.45 Uhr
Frankreich – Wild und schön Die Brenne, Land der tausend Teiche

Füchse und die äußerst anpassungsfähigen Wildschweine durchstreifen Wälder, Wiesen und sumpfige Ufer, während das auf den Teichwiesen äsende Damwild unwissentlich der Sumpfschildkröte nutzt, denn sie legt in der freigeschürften Erde ihre Eier ab. Im September ist das Röhren der brunftigen Hirsche im Nebel zu hören. Im Winter versammeln sich Enten, Blesshühner und Schwäne, im Februar ziehen die Graukraniche von hier aus zur Fortpflanzung nach Deutschland, Schweden und Finnland. Der fragile Artenreichtum, der die Brenne zu einem beliebten Jagdgebiet macht, ist auf den nährstoffarmen Boden zurückzuführen, dank dem die Region von intensiver Landwirtschaft und Pestiziden verschont blieb.

Dienstag, 3. Januar
arte, 22.55 Uhr
Wüstenkönige – Die Löwen der Namib

Am Rande der Namib-Wüste erschließen Rinderhirten ständig neue Weidegebiete für ihre Herden. So geraten die Löwen dort immer öfter in Konflikt mit den Menschen. Sie werden Opfer von hinterhältigen Fallen oder beim Angriff auf Nutz- und Weidetiere erschossen. Ist das Ende für die Wüstenlöwen Namibias gekommen? Mehr als zwei Jahre haben die Naturfilmer Will und Lianne Steenkamp in der kargen Wüste Namibias verbracht, um ein achtköpfiges Löwenrudel durch endlos heiße Tage zu begleiten und filmisch zu porträtieren.Für zwei Jahre haben die Filmemacher Will und Lianne Steenkamp ihre Wohnung mit dem Geländewagen und ihr Bett mit dem Schlafsack getauscht, um an der Seite eines Löwenrudels in der Wüste zu verbringen. Sie tauchen ein in das Leben im Hoanib-Becken der Namib-Wüste und erzählen eine Geschichte voller Emotionen. Die engagierten Kameraleute konnten lückenlos die entscheidenden Momente im Heranwachsen der prächtigen Tiere miterleben. Das porträtierte Löwenrudel setzt sich aus einer sehr erfahrenen Löwin, ihren beiden erwachsenen Töchtern und deren fünf heranwachsenden männlichen Löwenjungen an der Schwelle zum Erwachsenenalter zusammen. Die alte Löwin ist bereits 17 Jahre alt, eine routinierte Jägerin und trotz ihres hohen Alters mutig und wild. Ihre Spezialität ist die Jagd auf Giraffen. Die Löwen der Namib-Wüste sind eine langsam verschwindende Spezies. Löwen sind kaum für ein Leben in derart trockenen Gebieten geschaffen, und nur sehr wenige Rudel haben sich im Lauf von Jahrhunderten an diese Umgebung adaptiert und spezielle Jagdstrategien entwickelt. Damit die kleine Population der Wüstenlöwen überlebt, müssen die jungen Männchen das Erwachsenenalter erreichen und sich mit Weibchen aus anderen Rudeln fortpflanzen. Die Zeit drängt, denn die Löwenpopulation in der Namib ist schon verschwindend klein. Nur wenn die jungen Löwen rasch lernen, selbstständig zu jagen und unabhängig von ihren Müttern zu leben, gibt es überhaupt eine Chance für sie, ein eigenes Rudel zu gründen. Das könnte entscheidend sein für das Überleben einer ganzen Art, denn männliche Löwen gibt es nur mehr wenige in den Wüstenregionen Namibias. Die Dokumentation begleitet drei Löwenweibchen mit ihren fünf Jungen durch die Wüste Namib. Hautnah erlebt das Publikum die entscheidenden Phasen des Abkapselns von den Müttern bis hin zur ersten selbstständigen erfolgreichen Jagd der jungen Löwengang. Die Geschichte folgt den Löwen von den Sandstränden der legendären Skelettküste bis weit in die namibische Wüste, ins Hoanib-Tal, wo die Löwen Tag für Tag durch surreal wirkende Trockenlandschaften ziehen.

Mittwoch, 4. Januar
3sat, 13.45 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (1/2) Kämpfen, Jagen, Überleben

Im ersten Teil der Reise sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10.000 Jahren besiedelten.

Mittwoch, 4. Januar
3sat, 14.30 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (2/2) Wölfe, Freiheit, Killerwale

Der zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. „Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist.

Mittwoch, 4. Januar
3sat. 15.15 Uhr
Steffens entdeckt: Rocky Mountains Heimat der Bären

Fantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären. Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an – fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte „Bear-Jams“.Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt. Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder, macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe „Steffens entdeckt“ auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren. Er lernt einiges über den Pflanzenschutz im Gebiet und über das empfindlichste Tier in den Rocky Mountains: die Banff Springs Snail, eine winzige, unscheinbare Schnecke, die in kleinen warmen Thermalquellen lebt und stärker vom Aussterben bedroht ist als Grizzly oder Puma. Der Grund: Menschen baden in den warmen Quellen und verunreinigen dabei das Wasser mit Creme oder Insektenschutzmittel.


Donnerstag, 5. Januar

Bayerisches Fernsehen, 11.15 Uhr
Länder-Menschen-Abenteuer
Grönland – Wo aus Jägern Bauern werden

Die Inuit mögen es nicht, von wohlmeinenden Menschen aus dem Süden ausschließlich als Opfer des Klimawandels dargestellt zu werden. Dennoch hat die Veränderung des Klimas auch schwerwiegende Folgen: Der Jäger Mala Kuko durchkreuzt mit seinen Söhnen auf der Suche nach Robben immer häufiger den Eisgürtel vor dem ostgrönländischen Tasiilaq – vergeblich. Seit die Temperaturen in der Luft und dem Wasser steigen, finden sie deutlich weniger Jagdbeute. Im Süden der riesigen Insel, die etwa sechsmal größer als Deutschland ist, haben jetzt einige Jäger aufgegeben. Sie werden Bauern und bauen Gemüse wie Brokkoli, Weißkohl und Salat an.


Donnerstag, 5. Januar

rbb Fernsehen, 15.15 Uhr
Wildes Deutschland
Die Lausitz

Weit im Südosten Deutschlands liegt das kleine Land der tausend Teiche – die Lausitz, eine Region voller Gegensätze. Sie beherbergt seltene Tierarten in Teichlandschaften. In der Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt gleicht die Lausitz einer Mondlandschaft. Weit im Südosten Deutschlands liegt das kleine Land der tausend Teiche – die Lausitz, eine Region voller Gegensätze. Sie beherbergt seltene Tierarten in paradiesischen Teichlandschaften. In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt gleicht die Lausitz einer Mondlandschaft. Jahrzehntelanger Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Doch die Natur zwischen Brandenburg und Sachsen kehrt zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen. Wenn es Frühling wird, erfüllen seltsame Laute die Wasserwelt der Teichlausitz: Balzrufe der äußerst seltenen Rohrdommel. Nicht nur die Teichlausitz bietet Wildtieren wertvollen Rückzugsraum – selbst dorthin, wo der Tagebau die Landschaft extrem verändert hat, kehren Neusiedler wie Bienenfresser und Wiedehopfe zurück. Deutschlands „neue“ Wölfe, eingewandert aus Polen, haben auf den Manöverplätzen Fuß gefasst. Wo Wasser ist, fühlen sich auch Waschbären und Marderhunde wohl – beide stammen ursprünglich nicht aus Europa, gehören mittlerweile jedoch zur Lausitzer Tierwelt.


Donnerstag, 5. Januar

arte, 16.45 Uhr
Frankreich – Wild und schön
Die Vogesen, geheimnisvoller Wald

Die von der Schauspielerin Senta Berger erzählte Reihe unternimmt in starken, poetischen Bildern eine Reise in zehn unterschiedliche Regionen Frankreichs. Diese Folge führt ins Vogesen-Massiv im Osten Frankreichs. Es beherbergt uralte Wälder, in denen eine vielfältige Fauna und Flora gedeiht. Hier unterliegt das Leben dem Zyklus des Lichts. Der Lauf der Sonne beeinflusst das Wachstum der Pflanzen ebenso wie das Verhalten der Tiere. Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesen-Massiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren. Wdh. der Sendung am Dienstag, 10. Januar, um 11.40 Uhr auf ARTE.


Donnerstag, 5. Januar

n-tv, 23.05 Uhr
TOP 10: Tierische Jäger

Kämpfe im Dschungel unterliegen kaum einer Regel. Wenn die Männchen einer Tierart um Reviere, Futter oder Weibchen kämpfen, kann so etwas Stunden dauern. Welcher tierische Kämpfer ist der beste? Die Dokumentation zeigt die stärksten Tiere und die längsten Kämpfe.


Donnerstag, 5. Januar

n-tv, 0.10 Uhr
TOP 10: Tierische Draufgänger

Menschen gehen oft hohe Risiken ein und setzen dabei sogar ihr Leben aufs Spiel, um den Adrenalinrausch zu erleben. Tiere haben so etwas nicht nötig. Sie setzen ihr Leben aufs Spiel, um so ihr Überleben zu sichern. Vögel, die sich wagemutig von Klippen stürzen, sind dabei nur der Anfang.

Freitag, 6. Januar
WDR Fernsehen, 7.20 Uhr
Planet Wissen: Katzen – geliebt und gejagt

Katzen sind die Lieblingshaustiere der Deutschen. Insgesamt 11,8 Millionen Stubentiger leben in deutschen Haushalten. Sie sind anmutig und eigenwillig. Katzenbesitzer lieben ihre Schmusetiger – Vogelfreunde dagegen hassen die Vogeljäger. Vor allem verwilderte Hauskatzen, die sich in der Natur rasant vermehren, sind ein Problem. Jedes Jahr werden tausende Katzen von Jägern abgeschossen. In NRW ist damit jetzt Schluss. Ein neues Jagdgesetz verbietet den Abschuss von Hauskatzen.Wie sich die ungewollte Flut verwilderter Hauskatzen eindämmen lässt und warum es noch kein bundesweit einheitliches Kastrationsgesetz gibt, will Planet Wissen zusammen den Experten erörtern. Eingeladen sind der Tierarzt Dr. Ralf Unna und der NABU-Vogelkundler Lars Lachmann.


Freitag, 6. Januar

rbb Fernsehen, 15.15 Uhr
Winter in Ostpreußens Zauberwald

In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Auf seiner filmischen Reise hat Wolfgang Wegner Land und Leute wiederentdeckt und Tiere beobachten können, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Auf seiner filmischen Reise hat Wolfgang Wegner Land und Leute wiederentdeckt und Tiere beobachten können, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen. Auf der winterlichen Reise in die Rominter Heide begegnet der Filmemacher Förstern und Waldarbeitern, einem Mann, der heute im ehemaligen Bahnhof von Szittkehmen lebt, dem Schweizer Jagdschriftsteller Andreas Gautschi, der hier seinen Lebensmittelpunkt hat, zwei jungen Leuten, die mitten im Wald eine kleine Pension betreiben und ihren Gästen köstliche Spezialitäten der Region servieren. Und er begleitet polnische Grenzschützer, die, seitdem Polen Mitglied der Europäischen Union ist, die europäische Außengrenze bewachen. Sie durchschneidet die Rominter Heide, die Puscza Romincka.

Freitag, 6. Januar
Bayerisches Fernsehen, 19.15 Uhr
Winter in den Ammergauer Bergen

In Unternogg, am Königstraßl von Linderhof nach Neuschwanstein gelegen, stoßen zwei große Jagdreviere aneinander, darum leben dort zwei Berufsjäger mit ihren Familien. Das TV-Team begleitet Peter Renner auf der Gamspirsch und erlebt unverhofftes doppeltes Jagdglück.


Samstag, 7. Januar

Das Erste (ARD), 7.20 Uhr
Anna und die wilden Tiere (Jugendprogramm) Ist das Reh die Frau vom Hirsch?

Tierreporterin Anna will wissen, ob das Reh tatsächlich die Frau vom Hirsch ist. Sie macht sich auf nach Graz in Österreich und trifft dort Monika, die den Verein „Kleine Wildtiere in großer Not“ leitet. Dort werden kleine Rehkitze aufgepäppelt, die bei Mäharbeiten verletzt wurden oder ihre Mutter bei einem Unfall verloren haben. Anna ist überrascht, wie klein die kuscheligen Kitze sind. Zusammen mit Monika bereitet sie Milch vor, darf die Rehkinder füttern und untersucht einen Neuankömmling auf Wunden und Parasiten. Hirsche bekommt Anna in Graz allerdings nicht zu sehen. Denn Rehe und Hirsche, so erklärt ihr Monika, sind eben zwei ganz verschiedene Tierarten. Deshalb reist die Tierreporterin weiter ins Allgäu und trifft Michl, den Leiter des Alpenwildparks in Obermaiselstein.
Rudi, der Platzhirsch in Michls Rothirschrudel, ist so zahm, dass er sich sogar kraulen lässt. Dann wird es anstrengend für Anna: Am steilen Hang mäht sie Gras und hilft, die Hirsche zu füttern. Als Belohnung darf sie danach junge Hirschkälber beim Säugen beobachten.


Samstag, 7. Januar

SWR Fernsehen, 134.45 Uhr
Der Trapper aus dem Münsterland

Fritz Dieck aus Lienen im Münsterland hat einen Beruf mit extremem Seltenheitswert: Er ist professioneller Trapper in Kanada. Fritz Dieck lebt vom Fallenstellen. Seine Trapline – also das Jagdgebiet – umfasst 140.000 Hektar und liegt weitab der Zivilisation in British Columbia. Dort in der absoluten Wildnis leben er und seine Frau Gabriela als Selbstversorger in einer Holzhütte ohne Strom und fließend Wasser. Im Winter, wenn die Temperaturen bis zu minus 40 Grad erreichen, ist Trapping Season. Dieck ist dann jeden Tag mit dem Motorschlitten und auf Schneeschuhen unterwegs, um Fallen zu stellen und das erlegte Wild einzusammeln.


Samstag, 7. Januar

SWR Fernsehen, 14.30 Uhr
Der Natur auf der Spur – – Abenteuer wilder Südwesten

Die Dokumentation begibt sich in naturbelassene Regionen Baden-Württembergs. Dort leben vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Auerhahn, Sumpfschildkröte, Schwarzstorch und Luchs. Die Sendung begleitet die beiden Wildnis-Experten Sebastian Olschewski und Michael Eick vom Naturschutzbund (Nabu) bei ihren Expeditionen in den Nationalpark Schwarzwald, das Donautal und in oberschwäbische Moore und Bannwälder.


Sonntag, 8. Januar

ZDFneo, 7.15 Uhr
Terra X
Kielings wildes Deutschland (1)

Andreas Kieling entdeckt die wildesten Regionen unserer Heimat, von den Berchtesgadener Alpengipfeln, den Wäldern des Hochharzes bis zu den Wiesen und Flussauen des Norddeutschen Tieflandes. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um unsere Tierwelt steht. Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern und Verlieren, von alarmierenden Zahlen, aber auch von Chancen. Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur so weit das Auge reicht. Nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns. Und das oft genug nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Dieses wilde Deutschland zu entdecken, ist das Thema der zweiteiligen „Terra X“-Dokumentation von Andreas Kieling. Fast 60 000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch unser Land: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Es ist eine Reise der Superlative. Deutschland ist trotz dichter Besiedlung mit 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas. Neueste Bestandszahlen der Wissenschaft, in modernen Animationen umgesetzt, zeigen, wo genau und in welcher Zahl die Charaktertiere Deutschlands heute noch leben. Betrachtet man Deutschland von oben, so fallen die vielen grünen Flächen auf: Ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt. Die Wälder sind nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor – immerhin bieten sie mehr Arbeitsplätze als die Autoindustrie – sie sind immer noch Sinnbild für Wildnis und Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.Besonders dort, wo die Wälder der Mittelgebirge unter Schutz stehen, spielte sich in den vergangenen 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte ab, die ihresgleichen sucht: Heimlich sind in den 80er Jahren Luchse aus Tschechien wieder eingewandert. Die größte Raubkatze Mitteleuropas war bei uns, wie in ganz Westeuropa, vollständig von der Bildfläche verschwunden. Jetzt ist sie zurück. Dort, wo es gezielte Wiederansiedlungsprojekte gibt, haben die scheuen Tiere besonders gute Chancen, wieder heimisch zu werden. Andreas und Cleo begeben sich auf eine spannende Suche und werden mit unglaublichen Bildern belohnt. Von Naturschutz und gutem Futterangebot durch die Nähe der Menschen profitieren andere Tiere, wie zum Beispiel Seeadler und Wildschweine. Auch ihnen kommt Andreas Kieling nahe und kann Erstaunliches berichten. Verlierer in Deutschlands Wildnis sind Rothirsch, Großtrappe und die Vögel des Wattenmeeres.


Sonntag, 8. Januar

SWR Fernsehen, 7.30 Uhr
Transsilvanien im Schnee Eine Reise durch das kalte Herz Rumäniens

Transsilvanien, das klingt nach einsamen Bergtälern, in denen Wölfe heulen und Graf Dracula im bleichen Licht des Vollmonds sein Unwesen treibt. Wer Transsilvanien hört, der denkt fast schon automatisch an Vampire oder Werwölfe – doch wie ist Transsilvanien wirklich?


Sonntag, 8. Januar

ZDFneo, 8.00 Uhr
Terra X Kielings wildes Deutschland (2)

Andreas Kieling reist quer durch Deutschland – dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zu uns Menschen eingenistet hat.Kurios die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von gigantischem Ausmaß. Kann die Industrie mit den Erholungsbedürfnissen der Menschen und der Artenvielfalt der Tiere in Einklang gebracht werden? Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur so weit das Auge reicht. Nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns. Und das oft genug nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Dieses wilde Deutschland zu entdecken, ist das Thema der zweiteiligen „Terra X“-Dokumentation von Andreas Kieling. Fast 60 000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch unser Land: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Es ist eine Reise der Superlative. Deutschland ist trotz dichter Besiedlung mit 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um unsere heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht. Neueste Bestandszahlen der Wissenschaft, in modernen Animationen umgesetzt, zeigen, wo genau und in welcher Zahl die Charaktertiere Deutschlands heute noch leben. Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern und Verlieren, von alarmierenden Zahlen, aber auch von Chancen, die sich im wilden Deutschland zunehmend bieten. Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren bei uns 4000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die wir geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Allen voran der Wolf, der sich auf den Truppenübungsplätzen in der Lausitz wohlfühlt. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige Tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge. Andreas Kieling und Cleo erleben hautnah mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: „Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen.“


Sonntag, 8. Januar

arte, 13.45 Uhr
Wildes Deutschland: Die Elbe Dunkle Wälder, tiefe Schluchten

Sie fließt durch schroffe Täler, vorbei an Burgen, malerischen Städten und Schlössern bis zum Hamburger Hafen und schließlich in die Nordsee: die Elbe. Als 1.100 Kilometer langes Band zieht sie sich quer durch Tschechien und Deutschland. Der Fluss hat sich seine Ursprünglichkeit in großen Teilen bewahrt – an der Elbe leben Tierarten, die in anderen Regionen Europas selten geworden sind.Nebel liegt über dem Riesengebirge, weiße Schwaden ziehen durch die Wälder. Ein kleiner Steinring auf 1.386 Metern markiert symbolisch die Quelle des großen Stroms, der hier „Labe“ genannt wird. Nur einen Kilometer entfernt stürzt die Elbe 40 Meter tief, um dann durch felsige Landschaft mit dunklen Wäldern und tiefen Schluchten zu fließen. Auf offenen Waldlichtungen röhren im Herbst die Rothirsche, im zeitigen Frühjahr balzen bereits Birkhähne im Nationalpark Riesengebirge, während in tieferen Lagen Fischotter im Eiswasser nach Beute tauchen. Bei Spindleruv Mlyn wird die Elbe zum ersten Mal von einem Stauwehr gezähmt; die Anwohner sollen vor Hochwasser geschützt werden. Dennoch – auf ihrem Weg durch das Böhmische Becken ist die Elbe ist voller Naturschätze. Vorbei an den Städten Hradec Králové und Pardubice windet sie sich zunächst nach Süden. Vielerorts leben Fischotter direkt am Fluss, Rotbauchunken fühlen sich in den Gewässern ehemaliger Truppenübungsplätze heimisch. Besondere Lebensräume sind die Altarme der Elbe: An stillen Orten mit viel Röhricht lebt eines der kleinsten Nagetiere Europas, die Zwergmaus. Im sauberen Wasser pflegen Bitterlinge eine einzigartige Symbiose: Die kleinen Karpfenfische legen ihre Eier in Süßwassermuscheln und verbreiten dafür deren Nachwuchs. Die Böhmische und die Sächsische Schweiz bilden ein natürliches Kunstwerk auf kleinstem Raum: malerische Felsen und Tafelberge, bizarre Schluchten und Felslabyrinthe, Sandsteinnadeln und urwüchsige Buchenwälder. Die Folge endet bei Dresden.


Sonntag, 8. Januar

Schweizer Fernsehen SRF1, 18.15 Uhr

Anfang Januar 2017 startet auf SRF 1 eine neue Tiersendung. Moderatorin Monika Fasnacht reist durch die Schweiz und zeigt eindrückliche und bewegende Tiergeschichten, die ihr unterwegs begegnen. Dazu sucht die Redaktion noch Geschichten, welche unter tiergeschichten@srf.ch eingereicht werden können. Ab Januar 2017 strahlt SRF 1 eine neue Tiersendung aus. Die Reihe begleitet Moderatorin Monika Fasnacht und ihren Hund Filou auf der Suche nach den schönsten, berührendsten und spektakulärsten Tiergeschichten der Schweiz. Die Sendung erzählt von heimischen Haus-, Wild- und Nutztieren und bringt den Zuschauerinnen und Zuschauern deren Besitzer näher. Aber auch Wissenswertes und Nützliches kommen nicht zu kurz. Geplant sind zehn Folgen, die jeweils sonntags um 18.15 Uhr auf SRF 1 zu sehen sein werden. Für die Sendung sucht die Redaktion vielleicht auch Ihre Geschichte. Hatten Sie ein intensives Erlebnis mit Ihrem Tier? Mussten Sie eine schwierige oder traurige Situation meistern? Oder hatten Sie ein besonders freudiges Erlebnis mit Ihrem Liebling? Gibt es ein aktuelles Problem, von dem Sie noch nicht wissen, wie Sie es lösen sollen? Steht Ihnen eine besondere Herausforderung bevor? Gibt es Erfahrungen, die Sie gerne mit anderen teilen möchten? Dann melden Sie sich unter tiergeschichten@srf.ch.


Sonntag, 8. Januar

rbb Fernsehen, 19.00 Uhr
Wilde Berliner Von badenden Hörnchen und luftigen Akrobaten

Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen tierischen Artenvielfalt aufwarten. Mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Hauptstadt zu bieten. Dank der ausgedehnten Grünflächen und der vielen Gewässer finden immer mehr tierische Bewohner den Weg in die Stadt. Kein Wunder, dass es täglich zu spannenden Begegnungen von Mensch und Wildtier kommt. Dr. Renate Lorenz (65) lebt für die Berliner Tierwelt. Ob Haustier oder Wildtier – in ihrer Tierarztpraxis in Lichterfelde ist jedes tierische Lebewesen willkommen. Renate Lorenz ist bekannt für ihr großes Herz und ihren professionellen Ehrgeiz, hilfsbedürftige Wildtiere gesund zu pflegen – selbst wenn sie dafür kein Honorar abrechnen kann. Ihre Wildtier-Kinderstube ist vor allem im Sommer bis auf den letzten Platz belegt. Ganz frisch eingetroffen: ein verwundeter Igel und zwei mutterlose Eichhörnchenbabies. Die Leinenpflicht für Hunde in Berlin bringt viele Hauptstädter auf die Palme und polarisiert die Gemüter. Nathalie Bunke (51) von der Naturwacht im Naturpark Marienfelde ist selbst Hundeliebhaberin. Doch auch die Wildtiere der Stadt liegen ihr am Herzen. Konflikte mit Hundebesitzern gibt es vor allem im Sommer, wenn die Rehe ihre Kitze ablegen. Weil Hundebesitzer ihre Vierbeiner nicht anleinen wollen, finden Nathalie Bunke und ihre Kollegen immer wieder totgebissenen Nachwuchs. Im Dialog mit den Hundebesitzern nimmt die ausgebildete Jägerin kein Blatt vor den Mund. Auch die Wildtiere Berlins brauchen eine Lobby, so ihr Credo. Klaus Roggel (71) aus Charlottenburg-Wilmersdorf macht aus seiner Faszination für Mauersegler keinen Hehl. Seine Mission: Er will es den flinken Luftakrobaten leichter machen, in der Großstadt Brutstätten zu finden. Über seine private Homepage bietet er anderen Berlinerinnen und Berlinern tatkräftige Unterstützung bei der Ansiedlung von Mauerseglern an der eigenen Hauswand an. Diesmal führt ihn sein Mauersegler-Coaching an den Bundesring in der Nähe vom Tempelhofer Feld. Hier möchte sich Wolfgang Bergfelder einen Brutkasten für Mauersegler zulegen. Olaf Schrader ist zwar noch nicht so lange mit den tierischen Arbeitskollegen in der TU Druckerei vertraut, aber sie scheinen sich an ihn gewöhnt zu haben. Täglich schauen die Eichhörnchen vorbei, und manchmal springen hier und da ein paar Gramm Nüsse dabei für sie raus.


Montag, 9. Januar

arte, 9.25 Uhr
Die Odyssee der einsamen Wölfe

Die drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko haben sich auf die Suche nach einer Partnerin gemacht. Dabei überwinden sie Hunderte von Kilometern und bewältigen die tödlichen Gefahren der menschlichen Zivilisation. In bislang nie gesehenen Bildern erzählt die Dokumentation die Rückkehr des Wolfes nach Zentraleuropa. Die drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko überwinden bei ihrer Suche nach einer Partnerin atemberaubende Distanzen und bewältigen die tödlichen Barrieren der menschlichen Zivilisation. Von einem uralten Impuls getrieben, überqueren sie mehrspurige Autobahnen, reißende Flüsse und frostklirrende Gebirge. Bis heute ist es für die Wissenschaft ein Rätsel, warum immer wieder einzelne Wölfe plötzlich ihre Rudel verlassen und zu Wanderungen über mehr als 1.000 Kilometer aufbrechen. Diese Frage war auch der Grund für den Start mehrerer europäischer Forschungsprojekte. Und um eine Antwort zu finden, wurden die Wölfe Ligabue aus Italien, Alan aus Deutschland und Slavko aus Slowenien mit Sendern ausgestattet. Gemeinsam mit den Wolfsforschern Luigi Boitani, Francesca Marucco, Ilka Reinhardt und Hubert Potocnik hat man dann vier Jahre lang die Reisen der drei Wanderwölfe nachvollzogen. Für die Dokumentation wurden die spektakulären Abenteuer von Ligabue, Alan und Slavko mit dressierten Wölfen des ungarischen Tiertrainers Zoltan Horkai nachgedreht. Auf diese Weise ist eine wissenschaftlich fundierte Tierdokumentation entstanden, die die faszinierenden Lebensräume der europäischen Wölfe zeigt – gleichzeitig in Italien und Frankreich, in Deutschland, Polen und Litauen, in Slowenien und Österreich. Erstmals und hautnah wird die Rückkehr des Wolfes in seine uralten Lebensräume in Zentraleuropa nachvollziehbar.


Montag, 9. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Jäger der Anden – Der Puma

Mit Ausdauer und endloser Geduld ist es Uwe Müller und seinem Team gelungen, eine Pumamutter mit ihren drei Jungen von der Kinderstube bis zum Erwachsenwerden zu begleiten und bisher ungesehenes Verhalten mit der Kamera einzufangen. Einen Puma vor die Kamera zu bekommen, ist wie die berühmte Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Weit im Süden Chiles, in einer der schönsten Landschaften der Erde, dem Torres del Paine Nationalpark, haben Uwe Müller und sein Team das Unmögliche möglich gemacht. Ihnen ist gelungen, einer Pumafamilie über viele Monate zu folgen. Zwischen schroffen Bergen und türkisblauen Seen lebt die scheue Wildkatze als eleganter Überraschungsjäger. Ihre Hauptbeute sind Guanakos, gut 3.000 der Lamaverwandten ziehen in großen Gruppen über die weiten Pampasteppen des Nationalparks. Die Tierfilmer sind mit der Kamera dabei, wenn die Pumamutter auf die Jagd geht, die nur wenige Wochen alten Pumajungen im Spiel ihre Kräfte messen, aufmerksame Guanakos einen Angriff gerade noch rechtzeitig bemerken oder die halbstarken Wildkatzen langsam selbstständig werden. Computergesteuerte Zeitraffer, Bilder einer Spezial-Thermokamera sowie Super-Zeitlupenaufnahmen und zeitaufwendige Verhaltensaufnahmen geben seltene Einblicke in die versteckte Lebensweise der Pumas, ihrer Beute, den Guanakos und all derer, die von ihren Jagdzügen profitieren. Drei Jahre war das Film-Team den Raubkatzen auf der Spur. In einer der schönsten Bergregionen Südamerikas, aber unter widrigsten Bedingungen – extreme Witterungsverhältnisse inklusive. Besonders die unberechenbaren Winde Patagoniens, die Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h erreichen können, haben das Filmen extrem erschwert. Hinzu kam das aufwendige Aufspüren der Raubkatzen: Jeden Morgen um 3.00 Uhr begann die nervenaufreibende Suche mit Scheinwerfern. In der Nacht reflektieren die Augen der Pumas und geben so ihren Standort preis. Doch Pumas haben keine festen Schlaf- oder Futterplätze, sie sind ständig auf Wanderschaft. Mitunter ließen sich die Berglöwen über Wochen nicht sehen. War die Suche dann doch erfolgreich, kam die nächste Hürde: den gewandten und aufmerksamen Katzen mit der schweren Kameraausrüstung im Gebirge zu folgen …


Montag, 9. Januar

rbb Fernsehen, 15.15 Uhr
Bilderbuch: Die Schorfheide

Eine gute Stunde fährt der Zug von Berlin Richtung Nordosten bis in die Schorfheide. Hier schossen Kaiser, Nazis und Kommunisten ihre Hirsche und Hasen. Heute erstreckt sich hier ein riesiges Biosphärenreservat, das mit den Buchenwäldern von Grumsin auf der UNESCO–Weltnaturerbe-Liste steht, neben dem Grand Canyon und den Galapagos-Inseln. 60 Kilometer nordöstlich von Berlin dehnt sich zwischen Groß Schönebeck und Templin eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands aus: die Schorfheide. Das riesige Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin steht mit den Buchenwäldern von Grumsin auf der UNESCO–Weltnaturerbe-Liste, neben dem Grand Canyon und den Galapagos-Inseln. Zur Schorfheide gehören darüber hinaus so verschiedene Landschaften wie geheimnisvolle Sümpfe und Moore, endlose Sonnenblumenfelder, unzählige Badeseen sowie kleine Orte mit winzigen Fachwerkkirchen. Die Schorfheide war zu verschiedenen Zeiten das Jagdgebiet der Mächtigen. Kaiser Wilhelm II. ließ sich vom Bahnhof Joachimsthal in sein Jagdrevier kutschieren. Im tiefsten Wald erinnert ein Stein an die Stelle, wo er seinen 1000. Hirsch schoss. Wenige Schritte davon entfernt steht ein komfortabler Hochstand mit breiter Treppe. Auf der Lichtung wurde den Jägern des DDR-Politbüros das Wild vor die Flinte getrieben. Den legendären Wildbestand gibt es nicht mehr. Die Naturschützer fasziniert das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wegen des unberührten Terrains. Wer hier lebt, mag die Stille, die Entschleunigung und die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. In dem Film von Gabriele Conrad erzählen ein Landarzt, der den „ganzen Menschen“ und nicht nur die Herzrhythmusstörungen seiner Patienten behandelt, ein Revierförster, dem der Wald wichtiger ist als die Jagderfolge, und eine junge Pferdeflüsterin von „ihrer“ Schorfheide.


Montag, 9. Januar

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde Auf Leben und Tod (1) Die große Jagd

Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide geht es dabei um Leben und Tod. „Die große Jagd“ aus der Serie „Auf Leben und Tod“ vom Produzenten Alastair Fothergill („Planet Erde“) enthüllt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Tiere auf die Pirsch gehen. Für einen Leoparden hängt der Jagderfolg davon ab, wie gut er jede Deckung zu nutzen weiß, um möglichst nah an seine Beute heran zu kommen. Geduld ist dabei die oberste Prämisse. Wildhunde haben ganz andere Probleme zu meistern: Wie bringen sie ihre Beute in der offenen Savanne Afrikas zur Strecke, die kaum Möglichkeiten bietet, sich zu verstecken? Ihre Methode heißt Ausdauer. Die Wildhunde hetzen ihre Beute bis zur totalen Erschöpfung. Orcas wiederum verlassen sich auf Teamwork und Intelligenz. Gemeinsam nehmen sie es sogar mit 40 Tonnen schweren Buckelwalen auf. Jäger müssen sich vielen Herausforderungen stellen: Ob es die riesigen Krokodile der Serengeti sind – die geduldigsten Raubtiere der Erde – die ein ganzes Jahr auf eine Mahlzeit warten können, oder der Amurfalke, der auf seiner Suche nach Nahrung mehr als 22.000 Kilometer im Jahr zurücklegt. Doch welche Strategie auch immer verfolgt wird, die überraschende Wahrheit ist, dass Raubtiere in den meisten Fällen erfolglos sind. Selbst für den versiertesten Jäger, ist der Ausgang stets offen. Für jede Mahlzeit müssen sie kämpfen, und oft setzen sie dabei ihr Leben aufs Spiel.


Dienstag, 10. Januar

arte, 8.40 Uhr
Wildes Deutschland: Die Elbe Im Reich des Seeadlers

Der Winter ist bitterkalt an der sächsischen Elbe. Füchse zeigen sich am helllichten Tag auf der Suche nach Partnern und verendeten Tieren. Das zieht auch Raben und Greifvögel an – ein Kampf ums Überleben in einer vereisten Traumlandschaft. Die Elbe in Deutschlands Osten ist so naturbelassen und vielfältig, dass sie über eine Länge von 400 Kilometern unter besonderem Schutz steht: Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe erstreckt sich von Sachsen-Anhalt bis Schleswig-Holstein. Zehntausende Zugvögel nutzen die Elbauen zum Überwintern oder als Rastplatz während des Durchzuges, bevor der Frühling Moorfrösche und Urzeitkrebse in die Tümpel der Auen lockt. Wie wild die Elbe sein kann, zeigt sie bei Dessau-Roßlau. In der Nähe erstreckt sich das Kernstück eines der größten europäischen Auwälder, der Steckby-Lödderitzer Forst. 1.000 Pflanzenarten, 135 Vogel- und 40 Säugetierarten leben hier – eine einzigartige Vielfalt, geschaffen von der Elbe und ihren ständig wechselnden Wasserständen. Auf ihrem Weg vorbei an Tangermünde und dem Wendland bleibt die Elbe einer der natürlichsten Flüsse Europas mit Platz für Seeschwalben, Rothirsche und Neubürger wie die Waschbären. Bei Geesthacht wird der Strom auf deutscher Seite zum ersten Mal gezähmt. Hamburgs Hafen ist nicht mehr weit. Kurz hinter der Hansestadt kommt es in den Elbmarschen des Kehdinger Landes jeden Herbst zu einem gewaltigen Schauspiel: 80.000 Nonnengänse bevölkern die Wiesen bis der Frühling kommt. Bereits in Sichtweite sind Cuxhaven und die Weiten des Wattenmeers, wo die Elbe, Europas wilder Strom, nach rund tausend Kilometern in die Nordsee mündet.


Dienstag, 10. Januar

arte, 11.00 Uhr
Frankreich – Wild und schön
Die Alpen, Gipfel der Extreme

Die Alpen sind wie ein Haus mit mehreren Stockwerken aufgebaut, in denen jeweils andere Bewohner leben. Am Fuße des Gebirges liegen saftige, grüne Täler, weiter oben der Bergwald, darüber die Bergweiden oder Almen, und wiederum darüber die felsigen Gipfel mit dem ewigen Schnee. Die Murmeltiere leben auf den Bergweiden, das heißt auf zwei- bis dreitausend Meter Höhe. Sie sind ständig auf der Hut vor ihrem größten Fressfeind, dem Königsadler. Wenn der Winter naht, bereiten die Murmeltiere, die der Raubvogel nicht schlagen konnte, ein Quartier für ihren sechsmonatigen Winterschlaf vor. Im Herbst ist Brunftzeit für die Gämsen. Diese ausgezeichnete Kletterer haben flexible Hufe, dank derer ihnen die erstaunlichsten Kletterpartien gelingen. Der Steinbock lebt noch weiter oben, wo die Hänge immer steiler abfallen. Im Bergwald, auf rund 2.000 Meter Höhe, verlässt der Fuchs seinen Bau, aber Beute findet er jetzt nur selten. Der Schneehase ist fast unsichtbar, seine Tarntracht schützt ihn vor Jägern. Der Lämmergeier ist mit einer Spannweite von fast drei Metern der größte Raubvogel Europas. Die Vögel fühlen sich wohl im Bergwald: Alpenbraunelle, Erlenzeisig und Schwarze Amsel ernähren sich von den hier wachsenden Vogelbeeren. Im Frühjahr erwacht alles zu neuem Leben: Die Murmeltiere verlassen ihren Schlafkessel, Birk- und Auerhahn ziehen ihre Show ab. Diese Vögel leben am Waldesrand, und in der Balzzeit überbieten sie sich mit prächtigen Federn und dem typischen Balzgesang: Die Hähne gluckern, trillern, wetzen und schleifen ohne Unterlass. Den Frühling symbolisiert auch eine Blume mit unerwarteten Eigenschaften: die Alpen-Soldanelle. Mit ihrer dunklen Farbe speichert sie Sonnenwärme, mit der sie den Schnee um sich herum zum Schmelzen bringt. Im Sommer wimmeln die Bergweiden vor Leben. Es ist die Zeit des Almauftriebs. Die Viehherden haben die Täler verlassen, um auf den Almen zu äsen. Trotz der harten Lebensbedingungen der Alpengipfel hat sich das Leben auch hier ausgebreitet. Von der Alpen-Soldanelle bis zum Steinbock hat jede hier heimische Art erstaunliche Widerstandskräfte und Überlebensstrategien entwickelt. Mit der Gletscherschmelze ist jedoch der ewige Schnee bedroht, und die Anpassungskünstler des Hochgebirges müssen sich neuen Herausforderungen stellen.


Dienstag, 10. Januar

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Abenteuer Erde: Wildes Kanada Teil 1. Land der Extreme

Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen. Die erste Folge dieser vierteiligen Serie beginnt dort, wo die Europäer erstmals kanadischen Boden betraten. Dieses „neu gefundene Land“ heißt bis heute Neufundland. Eine auf den ersten Blick wilde und unberührte Gegend.


Dienstag, 10. Januar

rbb Fernsehen, 23.30 Uhr
Ein Sommer an der Spree

An einer Stelle meldet sich die Natur auf eigenwillige Weise zurück: In die Wälder und Tagebaulandschaften der Lausitz sind Wölfe gezogen. Sebastian Koerner, einer der besten Tierfilmer Deutschlands, hatte kürzlich das „Spremberger Rudel“ vor seinem Objektiv. Zusammen mit seiner Frau Gesa Kluth hat er die Hoffnung, dass die Wölfe ihre neu gewonnenen Territorien behaupten können.


Mittwoch, 11. Januar

WDR Fernsehen, 8.20 Uhr
Planet Wissen Jagd auf dem Prüfstand

Die Jagdpraxis in Deutschland steht seit Jahren in der Kritik: Rückständigkeit, Wahrung traditioneller Besitzansprüche, mangelnde Verantwortung und fachliche Fähigkeiten, sowie Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind die wesentlichen Vorwürfe. Die Schäden in der Land- und Forstwirtschaft werden nicht zurückgedrängt und während einerseits die Bestände an Wildschweinen und Rehen explodieren, sind Feldhase und Rebhühner fast ausgerottet. Die Frage steht im Raum: Ist unser mit über 360.000 vorwiegend privaten Jägern und Jägerinnen organisiertes Jagdsystem überhaupt noch in der Lage, ein funktionierendes Wildtiermanagement zu betreiben? Im Kanton Genf verzichtet man seit über 40 Jahren auf Privatjäger. Zusammen mit Gottlieb Dandliker, dem dortigen Wildtierinspektor und Prof. Rainer Wagelaar von der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg – selbst Jäger, Jagdausbilder und Jagdkritiker – lotet Planet Wissen Missstände, Möglichkeiten und Grenzen der deutschen Jagd aus.


Mittwoch, 11. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wilde Pyrenäen – Winterzauber und Frühjahr

Der Winter in den Pyrenäen ist hart, Nahrung ist jetzt für alle knapp, die meisten Tiere der Berge kämpfen um ihr Überleben. Gämsen suchen in den Tälern nach letzten genießbaren Leckerbissen. Wölfe unternehmen weite Wanderungen und suchen nach Beute. Auch die Bartgeier finden kaum Nahrung. Spanische Vogelschützer haben deshalb in den Pyrenäen Futterplätze für die Bartgeier eingerichtet. Sie liegen in eisigen Höhen und dorthin muss das Futter zu Fuß hinaufgebracht werden.


Donnerstag, 12. Januar

WDR Fernsehen, 7.50 Uhr
Planet Schule: Grönland

Die globale Erwärmung hat auf Grönland das Leben vieler Menschen verändert. So kreuzt der Jäger Mala Kuko immer häufiger vergeblich vor der Ostküste auf der Suche nach Robben. Einige ehemalige Jäger haben inzwischen aufgegeben und sind Bauern geworden.


Donnerstag, 12. Januar

NDR Fernsehen, 14.00 Uhr
Wildes Skandinavien (1) Dänemark

Die siebenteilige NDR-Naturfilmreihe „Wildes Skandinavien“ präsentiert mit überwältigenden Bildern die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Auch Dänemark hat viel zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Der Film über Dänemark von Jan Haft gibt Einblicke in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten.Die urigen Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas: Hier bringen Wildschweine heutzutage wieder ihren Nachwuchs zur Welt und pflügen effizient den Boden um, damit bessere Keimbedingungen für viele seltene Pflanzen herrschen. Auch Rothirsche fühlen sich in dem Schutzgebiet zu Hause, die schon seit der letzten Eiszeit hier heimisch sind. In Lille Vildmose scheint die Zeit still zu stehen. Während Dänemark auf den ersten Blick eine einzige große Kulturlandschaft ist, herrscht im Schutzgebiet im Norden Jütlands noch ursprünglicher Mischwald. Dänemark wurde früh besiedelt, die Wikinger entdeckten das Land für sich und holzten große Teile der Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden, wo ehemals Bäume wuchsen. Dort, wo nun Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende von Zugvögeln.


Donnerstag, 12. Januar

n-tv, 20.10 Uhr
Wildnis Großstadt – Kojoten in der City

Wilde Tiere in der Großstadt? Was wie eine urbane Legende klingt, ist in einigen Städten wahr: In Chicagos Straßen tummeln sich Kojoten und in Austin, Texas, dient eine Brücke als Behausung für eine Fledermauskolonie. Die n-tv Doku macht sich gemeinsam mit einem der bekanntesten Fährtenleser auf die Spur der Tiere im Großstadtdschungel.


Donnerstag, 12. Januar

n-tv, 21.05 Uhr
Vom Jäger zum Gejagten: Raubtiere

Manchmal läuft es in der Wildnis nicht nach Plan. Man könnte denken, dass die Jäger im Tierreich immer gewinnen. Der Stärkere schlägt den Schwächeren. Aber so einfach ist es nicht. Auch Löwe, Tiger oder Krokodil haben manchmal einen schlechten Tag. Die n-tv Doku zeigt was passiert, wenn die Beute entwischt.


Donnerstag, 12. Januar

n-tv, 22.10 Uhr
TOP 10: Die gefährlichsten Tier-Waffen

Tiere sind mit scharfen Zähnen und Krallen ausgestattet, um ihre Beute fangen zu können. Diese Werkzeuge sichern ihr Überleben in freier Wildbahn. Einige Arten verfügen aber ganz spezielle Waffen. Von Gift über eine ausgefeilte Jagdtaktik – die Dokumentation zeigt in einem tierischen Countdown die besten Jäger.


Freitag, 13. Januar

arte, 8.40 Uhr Die Donau – Lebensader Europas
Zwischen Flut und Frost

Im Herbst erreichen die ersten Gäste aus der Arktis die charakteristische Steppenlandschaft der Puszta zwischen Donau und Theiß. Millionen von Zugvögeln machen hier auf ihrer Reise in den Süden Rast. Gänse und Kraniche landen in der ungarischen Tiefebene, um frische Kräfte zu sammeln. Sie bleiben so lange, bis strenger Frost sie zum Weiterflug in den Süden zwingt. Denn schon früh bringt hier der Nordwind eisige Polarluft und lässt die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt sinken.


Freitag, 13. Januar

arte, 11.05 Uhr
Wildes Neuseeland (3 Folgen)

Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt dieser Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders sind und extrem Skurriles zu bieten haben.


Freitag, 13. Januar

Animal Planet, 21.45 Uhr
Allein unter Löwen – Dave Salmoni in Namibia

Dave Salmoni ist ein echter Raubtier-Experte. Kein Wunder, denn der erfahrene Zoologe und Tierforscher aus Kanada wagt sich bereits seit vielen Jahren gefährlich nahe an bissige Großkatzen, riesige Salzwasserkrokodile, aggressive Elefantenbullen und angriffslustige Grizzlybären heran. Doch selbst für den hart gesottenen Wildlife-Spezialisten gibt es noch Herausforderungen der besonderen Art: Mitten im Buschland Namibias will er ein halbes Jahr lang selbst Teil eines wilden Löwenrudels werden – die Raubtiere bei ihren Beutezügen begleiten, Geburten und sogar Rangordnungskämpfe hautnah miterleben. Aus nächster Nähe will er die Tiere in freier Wildbahn beobachten, um ihr Verhalten besser zu verstehen. Ein absolut lebensgefährliches Projekt. Doch damit nicht genug: Denn das Rudel im „Erindi Game Reserve“ hat seine natürliche Scheu vor dem Menschen längst verloren: Immer wieder reißen die Großkatzen das Vieh nahe gelegener Farmen und verhalten sich selbst Besuchern und Rangern gegenüber ungewöhnlich aggressiv. Ziel der Aktion: Dave Salmoni muss das Vertrauen der Löwen gewinnen und sie langsam an einen respektvollen Umgang mit Menschen gewöhnen. In einem Gebiet, das auf Öko-Tourismus angewiesen ist, kann dies am Ende Leben retten – auch das der Löwen. Nur durch seine jahrelange Erfahrung als Tiertrainer ist es Dave Salmoni möglich, das Verhalten der Raubkatzen richtig zu deuten, die aggressiven Tiere unter Kontrolle zu halten und am Ende vielleicht sogar als Mitglied des Rudels akzeptiert werden. „Allein unter Löwen“ dokumentiert das riskante Projekt in der Wildnis Namibias.


Samstag, 14. Januar

rbb Fernsehen, 18.32 Uhr
Die rbb Reporter – Die Rückkehr der Elche
Spurensuche in der Mark mit ihnen hier in Deutschland, in Brandenburg?

Ungläubiges Staunen, Schlangen von Schritt fahrenden Autos, aus denen Smartphones gehalten werden, und Glücksgefühle – das alles verursachen sie: Elche in Brandenburg. Manchmal werden sie auch zuerst für Pferde gehalten oder Hirsche, denn wer rechnet schon mit ihnen hier in Deutschland, in Brandenburg? Doch es gibt sie tatsächlich. Aus Polen kommen immer wieder Elche nach Brandenburg herübergewandert oder -geschwommen. Einige kehren nach einer Stippvisite wieder zurück, andere bleiben. Denn es gibt durchaus Ecken in Brandenburg, in denen Elche ideale Bedingungen vorfinden. Die Gegend um Lieberose am Rande des Spreewaldes scheint mit ihren großen Waldgebieten, Seen, Tümpeln und Sümpfen so ein elchfreundlicher Ort zu sein, denn hier werden seit Jahren regelmäßig Tiere gesichtet. Das war schon zu DDR-Zeiten so. In den vergangenen Jahren nehmen die Begegnungen wieder zu. Im Mittelalter waren Elche zwischen Elbe und Oder zu Hause, ab Mitte des 19. Jahrhunderts verschwanden sie aber zunehmend. In Polen ist die Elchpopulation in den vergangenen Jahren stark gestiegen, deshalb suchen vor allem jüngere Tiere immer wieder nach neuem Lebensraum. Dabei scheint sie eine Art inneres Navigationssystem nach Westen zu führen. Seiner Größe ist sich der „König der Moore“ durchaus bewusst, denn bei den meisten Begegnungen beeindrucken die Tiere mit ihrer großen Gelassenheit. Weder von Straßenverkehr, Pilzsammlern oder Hunden lassen sich die Tiere aus der Ruhe bringen, sonnen sich, fressen und ziehen dann wieder ihres Weges. Wohin, wissen nur sie, denn sie sind zu schnell unterwegs, als dass ihnen jemand zu Fuß durch den Wald folgen könnte. Auch wenn ein ausgewachsenes Tier bis zu 50 Kilogramm Zweige oder Getreide täglich frisst, scheinen doch diejenigen eindeutig in der Mehrheit, die sich darüber freuen, den exotischen Koloss mit Glück vielleicht einmal im heimischen Wald erspähen zu können.


Samstag, 14. Januar

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr natur exclusiv
Tiermythen – Im Auge des Löwen

Jahrtausendelang haben die San, die Buschmänner Namibias, als Jäger und Sammler gelebt. Im Einklang mit einer atemberaubenden, aber oft lebensfeindlichen Natur. Viele ihrer alten Mythen und Legenden erzählen sogar von einer Urzeit, in der die Seelen von Mensch und Tier noch nicht getrennt waren. Löwen haben schon immer eine wichtige Rolle in den traditionellen Geschichten gespielt. Doch seit viele San in Dörfern leben und Vieh besitzen, nehmen die Konflikte mit den Raubkatzen zu. Auch in Doupost, einem kleinen Dorf im Nordosten Namibias. Als wieder einmal Löwen das Dorf bedrohen, machen sich die Ältesten auf eine Reise in ihre Vergangenheit…


Samstag, 14. Januar

hr-fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Arabien – Wüste voller Leben

Seit Jahrhunderten regt der Zauber des Orients die Fantasie an. Arabien ist eine Welt der Extreme – reich an Mythen und Legenden. Nichts prägt die Arabische Halbinsel mehr als die Wüste – von den felsigen Einöden im Norden bis zu den gewaltigen Dünenfeldern des Südens in der größten Sandwüste der Welt, der Rub al Chali. Weite Teile Arabiens sind lebensfeindlich und von Menschen so gut wie unberührt. Doch das Meer aus Sand ist nicht öde und leer. Wer genau hinschaut, findet eine erstaunliche Artenvielfalt. In der Wüste überlebt nur der, der sich perfekt anpasst.


Sonntag, 15. Januar

DMAX, 16.15 Uhr Die Monster-Jäger Bestien auf der Spur
20-teilige Dokumentarserie Immer sonntags um 16.15 Uhr auf DMAX

In Kentucky treibt angeblich seit 50 Jahren ein riesiger Wolf sein Unwesen. In West Virginia geht die Legende vom „Sheepsquatch“ um, und in den Höhlen von Greenbrier County lauert ein furchteinflößendes Raubtier auf seine Beute. Solche Horror-Geschichten gehören in den Appalachen beinahe zum Alltag, denn die Menschen dort sind abergläubisch. Obendrein finden sich immer wieder Augenzeugen, die felsenfest behaupten, die besagten Monster gesehen zu haben. In dieser Doku-Serie gehen eine Handvoll uriger Naturburschen den Grusel-Stories auf den Grund. Die Jäger und Fallensteller haben sich fest vorgenommen, Beweise für die Existenz der mysteriösen Kreaturen zu liefern und sie anschließend einzufangen.


Sonntag, 15. Januar

hr-fernsehen, 20.15 Uhr
Die Rhön – Naturschönheiten im Land der offenen Fernen

Wegen ihrer einzigartigen Geschichte und Vielfalt ist die Rhön seit 1992 UNESCO-Biosphärenreservat. Natur und Charakter der Rhön liegen gerade in ihrer Vielfalt: eine einzigartige Reichhaltigkeit von Lebensräumen und eine weit überdurchschnittliche Menge an Tier- und Pflanzenarten. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die aus wissenschaftlicher Sicht ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Wolf, Luchs und Wildkatze. Der Film folgt Landschaft und Lebensräumen durch die Jahreszeiten, beobachtet seltene und besondere Tiere und Pflanzen und lässt dabei auch den Menschen nicht außen vor.

Montag, 16. Januar
arte, 16.15 Uhr mareTV
Winterzauber

Auf der kleinen Insel Koos ruft man im Winter Jäger Ronald Abraham. Er sucht im Schnee nach frischen Spuren von Füchsen, die jetzt über die Eisdecke auf die Insel kommen und den Vogelbestand gefährden.


Montag, 16. Januar

3sat, 17.40 Uhr
Radioaktive Wölfe

Tschernobyl, 30 Jahre nach dem Super-GAU: Am Schauplatz des größten Reaktorunfalls der Geschichte ist in den letzten Jahrzehnten ein unbeabsichtigtes ökologisches Experiment abgelaufen. Für Menschen ist das Gebiet immer noch verbotene Zone. Doch riesige Rudel von Wölfen haben die Region erobert und streifen durch die Schwemmgebiete des Prypjat und die verlassenen Siedlungen. Was einst die Kornkammer der Sowjetunion war, ist nun von Wäldern bedeckt. Mit der neuen Vegetation sind Bisons, Luchse und Wölfe zurückgekehrt.


Montag, 16. Januar

3sat, 20.15 Uhr
Im Regenwald der Geisterbären

Ein Wald, der von Fisch lebt, ein weißer Bär, der kein Eisbär ist, Wölfe die sich aus dem Meer ernähren: Es ist eine seltsame, vollkommen vergessene Welt an der Nord-Westküste Kanadas. Hier existiert ein Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: ein Kaltregenwald. Aber wie sollte in der „Kälte“ an der Westküste Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Und was für seltsame Kreaturen leben hier? Der Regenwald liegt im nördlichsten Teil der Küste Britisch Kolumbiens, kurz vor Alaska. Aus der Luft zeigt sich eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert.


Montag, 16. Januar

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr Erlebnis Erde
Auf Leben und Tod (2) Die Arktis Dreiteiliger Film von Alastair Fothergill

In der zweiten Folge aus der Serie „Auf Leben und Tod“ vom „Planet Erde“-Produzenten Alastair Fothergill dringen die Tierfilmer in die Arktis vor. Kein Ort unseres Planeten verändert sich über die Jahreszeiten dramatischer und stellt Jäger wie Polarfuchs, Eisbär und Polarwolf vor größere Herausforderungen. Das Jahr ist in dieser unwirtlichen Region für die Raubtiere voller Entbehrungen, nur gelegentlich bietet ein kurzes Zeitfenster einfachere Jagdmöglichkeiten und damit bessere Überlebenschancen. Nicht nur das Wetter verändert sich, sondern auch der gesamte Lebensraum: Wo eben noch endloses Eis das Meer bedeckte, entsteht im Sommer ein Labyrinth aus Eisschollen. Aus eisigen Ebenen, auf denen im Winter Temperaturen von unter -50° Celsius herrschen und der Schnee meterhoch liegt, werden üppig blühende Wiesen, die Millionen von Zugvögeln anlocken. Die Jäger müssen daher ständig ihre Strategien anpassen: Im Winter haben Eisbären die besten Bedingungen, um auf dem geschlossenen Meereis nach Robben zu jagen, im Frühjahr wird es schon schwieriger und sie pirschen sich unter Wasser an ihre Beute an. Der Sommer, wenn das Nordpolarmeer offen ist, bringt für die größten Landjäger Zeiten des Hungers. Doch einige von ihnen haben erstaunliche Tricks entwickelt, um selbst dann noch etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Polarwölfe müssen sich im Frühjahr mit Schneehasen begnügen, die sich sammeln, um ihre Jungen aufzuziehen. Diesen Meistern im Hakenschlagen auf den Fersen zu bleiben, ist allerdings alles andere als einfach. Im Herbst, wenn die Hasenjagd zu schwierig wird, greift das Rudel auch größere Beute an: Moschusochsen. Die wehrhaften Tiere mit ihren spitzen Hörnern sind allerdings gefährliche Gegner. Polarfüchse ernähren sich während des Winters nur von Aas. Erst mit der Rückkehr abertausender Zugvögel im Frühjahr beginnen für sie fette Zeiten. Die kleinen Jäger brauchen sehr viel Geschicklichkeit, um Krabbentaucher zu fangen. Dank ihres grauen Sommerfells können sie sich perfekt zwischen Steinen verstecken und lauern dort ihrer Beute auf. Einen dieser Seevögel zu fangen, ist trotzdem noch lange nicht einfach. Jeder einzelne Jäger hat sich perfekt auf den ständigen Wandel in der Arktis angepasst, nutzt die Zeiten des Überflusses, um die des Mangels zu überstehen.


Dienstag, 17. Januar

Animal Planet, 15.05 Uhr Bärenjagd

Die bewaldete Region rund um den Mount Rainier, nahe der Stadt Tacoma, ist ein beliebtes Bärenjagdgebiet. Um die Pelztiere anzulocken, werden oft Köder ausgelegt. Doch das ist streng verboten, denn es gefährdet den Bestand der gesamten Population. Deshalb sind die „Wildlife-Cops“ den Wilderern in dieser Folge mit verstecken Kameras auf der Spur. Dabei ertappen die Beamten einen Gesetzesbrecher auf frischer Tat.


Dienstag, 17. Januar

hr-fernsehen, 18.50 Uhr
Winterfreuden in Kanada

Unvergleichbares lässt sich in Churchill in der Provinz Manitoba erleben. Von hier starten Eisbärsafaris, denn die weißen Riesen kommen im Herbst vom Landesinneren hierher an die Küste, um auf Robbenjagd zu gehen. Von geschlossenen Safaribussen aus kann man dem faszinierenden Treiben der Eisbären zuschauen.


Dienstag, 17. Januar

hr-fernsehen, 20.15 Uhr
Erlebnis Hessen: Im Hohen Habichtswald

Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Das ganze Jahr über sind sie hier unterwegs, auf Wanderwegen, Radpisten, im Klettergarten. Am Hohen Gras, in über 600 Metern Höhe, läuft im Winter ein Skilift. Hobbyfotografen pirschen sich an Wildschwein, Dachs und Fuchs heran.


Mittwoch, 18. Januar

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich (2)
Wildes Skandinavien Norwegen

Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen hier das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz.

Mittwoch, 18. Januar
WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Abenteuer Erde: Wildes Kanada

Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen. Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen – dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs. Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod – und ernähren damit die Umwelt. Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten – aber auch die Wälder. Denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen düngen diese Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes. Doch auch sonst hat der Westen einiges zu bieten: die schroffe Bergwelt der Rocky Mountains und andere Gebirgsketten British Columbias. Dickhorn- und Dall-Schafe kämpfen hier gegen die karge Natur – und gegen ihre Feinde: Steinadler, Wölfe oder Grizzlybären.


Mittwoch, 18. Januar

Animal Planet, 21.20 Uhr
Das große Hunde-ABC: Best Of

Der Hund ist der beste Freund und Begleiter des Menschen. Mit 800 verschiedenen Hunderassen weltweit treten auch unterschiedliche Eigenschaften und Verhaltensweisen zutage. Welcher Windhund kann 50 Kilometer ohne Unterbrechung zurücklegen? Welche Rasse ist die kleinste der Welt? Und warum ist der Golden Retriever der perfekte Familienhund? Das große Hunde-ABC zeigt die süßesten und erstaunlichsten Vierbeiner dieser Erde und ihre Beziehung zum Menschen. Hunde-Experten, Tierfreunde sowie Veterinäre liefern spannende Fakten und kuriose Einblicke in die Welt der Hunde.

 

Zeitraum: 19. Januar bis 1. Februar 2017

 

Donnerstag, 19. Januar

SWR Fernsehen, 7.00 Uhr

Bruno, der Bär ohne Pass

Jederzeit kann ein Bär über die Grenzen kommen. So wie der berühmte Pionier seiner Art im Frühsommer 2006: Bruno. Er wurde zunächst als Held gefeiert, dann als Problembär abgestempelt und schließlich erschossen. Wie geht man in Zukunft mit den großen Wildtieren um? Der Schauspieler Hannes Jaenicke, bekannt für sein weltweites Engagement im Tier- und Naturschutz, macht sich erstmals in seiner Heimat auf die Spurensuche. Seine Reise führt von Slowenien über Italien bis in die bayerischen Alpen. Hannes Jaenicke trifft dabei Jäger und Wildhüter, Bärenmanager und Tierparkleiter. Sie alle kannten Bruno und seine ungewöhnliche Vorgeschichte. Stück für Stück enträtselt Hannes Jaenicke, warum der Bär sich so anders verhielt, als die Behörden es von ihm erwarteten.

Hannes Jaenickes abenteuerliche Reise offenbart das zwiespältiges Verhältnis zu einem ganz normalen Wildtier, das man gerne als Teddybär verhätschelt oder als Bestie verurteilet. Ruhig und sachlich versucht er die Frage zu klären: Ist man in Deutschland schon bereit, wieder mit Braunbären zu leben?

 

 

Donnerstag, 19. Januar

3sat, 13.20 Uhr

Das Jahr der Wildnis (1/5)

Januar bis März

Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März. In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Und in weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit. Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf – scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.

 

 

Donnerstag, 19. Januar

3sat, 14.05 Uhr

Das Jahr der Wildnis (2/5)

April bis Juni

Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter. Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne. In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.

 

 

Donnerstag, 19. Januar

3sat, 14.45 Uhr

Das Jahr der Wildnis (3/5)

Juli bis August

In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt. Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer. Und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.

 

 

Donnerstag, 19. Januar

3sat, 15.30 Uhr

Das Jahr der Wildnis (4/5)

September bis Oktober

Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.

 

 

Donnerstag, 19. Januar

3sat, 16.15 Uhr

Das Jahr der Wildnis (5/5)

November bis Dezember

In den beiden letzten Monaten des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger. Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei.

 

 

Donnerstag, 19. Januar

3sat, 16.55 Uhr

Wildes Indien – Königreich der Elefanten

Der Asiatische Elefant kommt nur noch zerstreut in den Vorbergen des Himalajas vor. Welche Gewohnheiten haben die imposanten „Grauen Riesen“ und warum sind sie heilig? Auf dem Subkontinent mit seinen atemberaubenden Landschaften wimmelt es geradezu von seltenen Arten – und genau diesen widmet sich die Reihe „Wildes Indien“. Der erste Teil begibt sich auf die Spur des Asiatischen Elefanten. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen – das entspricht rund einem Fünftel der Weltbevölkerung.

 

 

Donnerstag, 19. Januar

3sat, 17.40 Uhr

Wildes Indien – Der Bengalische Tiger

Der Bengalische- oder Königstiger gehört zu den gefährdeten Arten. Die majestätischen Raubkatzen, die einst in weiten Teilen Asiens verbreitet waren, sind äußerst geschickte Jäger. Ein Exemplar benötigt acht Kilo Fleisch am Tag zum Überleben. In Indien leben auf gerade einmal zwei Prozent der Gesamtfläche der Erde über eine Milliarde Menschen. Das ist rund ein Fünftel der Weltbevölkerung. Es ist erstaunlich, dass es noch wilde Tiger dort gibt. Neben „Rund um die Uhr“-Verkehrschaos und aus den Nähten platzenden Wohnsiedlungen bleibt Platz für Wildlife und Natur.

 

 

Freitag, 20. Januar

ONE, 9.30 Uhr

Wildes London – Tiere im Großstadtdschungel

London ist berühmt – für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen – könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. „Wildes London“ erzählt verblüffende Geschichten – bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.

Wenn ihr Besuch aus der Themse auftaucht, wird den Männern vom Billingsgate Fischmarkt warm ums Herz: Jeden Morgen dreht sich alles um ‚ihre‘ Robbe, die genau weiß, wo in den Docklands sie täglich ihr Frühstück bekommt – in Form von frischem Fisch, den ihr die Männer am Billingsgate servieren. Die Arbeiter verwöhnen das Tier, das offenbar als Einzelgänger in der Themse lebt. Längst nicht jeder bekommt die Robbe zu Gesicht – was die Arbeiter vom Fischmarkt offensichtlich mit Stolz erfüllt.

Mitten in London lebt sogar einer der schnellsten Jäger im Tierreich: Für den Wanderfalken sind Häuserschluchten ein ideales Revier – denn ihre Beutetiere, Tauben, sind in der Stadt nahezu unbegrenzt verfügbar. Mit über 300 km/h jagt der Greifvogel im Sturzflug – hoch über den Köpfen der Londoner, von denen die meisten nicht einmal ahnen, welche Dramen sich im Luftraum direkt über ihnen abspielen.

Selbst ein trostlos grauer Wohnblock birgt in London ein kleines Naturwunder: Eine wilde Füchsin hat Freundschaft geschlossen mit einer alten Dame, die in einem der oberen Stockwerke wohnt. Regelmäßig erscheint die Füchsin im Vorgarten, wo sie mit Würstchen verwöhnt wird, die die alte Dame aus dem Fenster wirft – eine besondere Art der Fernbeziehung? Wenn es um die Wurst geht, hört die Füchsin sogar auf ‚Sitz‘ und bringt – nicht ganz uneigennützig – ihre Jungtiere mit.

 

 

Freitag, 20. Januar

WDR Fernsehen, 14.30 Uhr

Abenteuer Erde: Wildes Kanada

Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen.

Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen – dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs.

Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod – und ernähren damit die Umwelt. Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten – aber auch die Wälder. Denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen düngen diese Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes.

Doch auch sonst hat der Westen einiges zu bieten: die schroffe Bergwelt der Rocky Mountains und andere Gebirgsketten British Columbias. Dickhorn- und Dall-Schafe kämpfen hier gegen die karge Natur – und gegen ihre Feinde: Steinadler, Wölfe oder Grizzlybären.

 

 

Samstag, 21. Januar

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr

Welt der Tiere

Der den Wolf versteht

Es gibt nur wenige Menschen in Russland, die sich für das Leben der Wölfe interessieren – einer ist der Wolfsforscher Vladimir Bologov. Seit Kindesbeinen arbeitet er mit Wölfen, findet Fährten, weiß jedes Geräusch zu deuten. Ohne viel Hightech weiß er, wie viele Tiere sich in der Tver-Region aufhalten, wo sie ihre Jungen aufziehen, wo sie jagen gehen. Er erkennt die einzelnen Wölfe an ihrer Stimme, wenn sie abends zu heulen beginnen. Er versteht diese Tiere wie nur wenige andere auf der Welt. Und er ist in Russland auch ihr einziger Anwalt.

Mit den Daten und Untersuchungen, die er in der Tver-Region in den letzten Jahren gesammelt hat, versucht er, die Menschen zu überzeugen, dass der Einsatz von Gift nur grausam ist, aber zu keinem Ergebnis führt. Zusammen mit seinem Vater, ebenfalls ein landesweit bekannter Wolfsforscher, hat er eine simple und billige Methode entwickelt, um die Räuber nachts wirkungsvoll von unbewachten Kühen und Schafen fernzuhalten. Sie basiert auf der Psyche der Wölfe.

 

 

Samstag, 21. Januar

3sat, 16.00 Uhr

Die Heimkehr des Wolfes

In den Bergen des Piemont verlaufen die Grenzen von drei Ländern: Italien, Frankreich, und der Schweiz. Dort überall gibt es heute wieder Wölfe. Zunächst war die Anwesenheit des Wolfes im norditalienischen Susatal nur ein Gerücht. Dann wurde der erste Wolf von einem Schneepflug getötet, und schließlich gab es auf einer Hochalm den ersten Kontakt zwischen Mensch und Wolf. Genetische Spuren zeigten, dass es sich um italienische Wölfe aus den Abruzzen handelt.

 

 

Samstag, 21. Januar

ARD-alpha, 19.00 Uhr

Schätze der Welt – Erbe der Menschheit

Tai (Elfenbeinküste) – Der letzte Dschungel

Der im Südwesten der Elfenbeinküste gelegene Nationalpark „Taï“ bedeckt eine Fläche von mehr als 300.000 Hektar, besteht überwiegend aus dichtem Regenwald und wurde 1982 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Am Rande des Schutzgebietes schuf man eine gleichfalls aus Wald bestehende Pufferzone, um den eigentlichen Park besser zu schützen. Diese tropischen Regenwaldgebiete sind die letzten Reste einer einstmals bewaldeten Fläche, die vor Ankunft der Europäer den überwiegenden Teil Westafrikas überzogen hatte. Früher lebten die Menschen von dem Wald, heute leben sie mit ihm. Manche der Parkranger waren Wilderer bevor sie Wildhüter wurden.

 

 

Sonntag, 22. Januar

n-tv, 14.05 Uhr

Wildnis Großstadt – Bären im Keller

Wenn der Lebensraum von Tieren immer weiter eingeschränkt wird, dringen sie in Wohngebiete ein. So finden auf dem gepflegten Golfplatz in Australien erbitterte Revierkämpfe zwischen Kängurus statt. In Moskau streifen ganze Rudel von Straßenhunden umher. Und in Amerika kann es passieren, dass ein Schwarzbär im Keller seinen Winterschlaf halten möchte. Die n-tv Doku forscht nach.

 

 

Sonntag, 22. Januar

DMAX, 16.15 Uhr

Die Monster-Jäger

Bestien auf der Spur

20-teilige Dokumentarserie

Immer sonntags um 16.15 Uhr auf DMAX

In Kentucky treibt angeblich seit 50 Jahren ein riesiger Wolf sein Unwesen. In West Virginia geht die Legende vom „Sheepsquatch“ um, und in den Höhlen von Greenbrier County lauert ein furchteinflößendes Raubtier auf seine Beute. Solche Horror-Geschichten gehören in den Appalachen beinahe zum Alltag, denn die Menschen dort sind abergläubisch. Obendrein finden sich immer wieder Augenzeugen, die felsenfest behaupten, die besagten Monster gesehen zu haben.

In dieser Doku-Serie gehen eine Handvoll uriger Naturburschen den Grusel-Stories auf den Grund. Die Jäger und Fallensteller haben sich fest vorgenommen, Beweise für die Existenz der mysteriösen Kreaturen zu liefern und sie anschließend einzufangen.

 

 

Sonntag, 22. Januar

Schweizer Fernsehen SRF1, 18.15 Uhr

Tiergeschichten mit Monika und Filou

Moderatorin Monika Fasnacht reist mit ihrem Hund Filou durch die Schweiz und zeigt eindrückliche und bewegende Tiergeschichten, die ihr unterwegs begegnen. Die Sendung erzählt von heimischen Haus-, Wild- und Nutztieren und bringt den Zuschauerinnen und Zuschauern deren Besitzer näher. Aber auch Wissenswertes und Nützliches kommen nicht zu kurz. Geplant sind zehn Folgen, die jeweils sonntags um 18.15 Uhr auf SRF 1 zu sehen sein werden.

 

 

Montag, 23. Januar

 

SWR Fernsehen, 13.15 Uhr

Planet Wissen Extra: Rückkehr der Wildtiere

Der Wolf war in Deutschland längst ausgerottet, doch heute sind einzelne Rudel wieder hier zu Hause. Auch der Biber war in Europa nur noch selten zu finden und die Kegelrobbe durch Jagd, Krankheiten und Umweltgifte an Nord- und Ostsee verschwunden. Inzwischen bemüht man sich, die Tiere wieder hier anzusiedeln oder dafür zu sorgen, dass ihr natürlicher Lebensraum erhalten bleibt.

Zu Gast bei „Planet Wissen“ waren im vergangenen Jahr Menschen, die sich voll und ganz für diese Wildtiere einsetzen: Die Biologin Gesa Kluth und der Wolfsforscher Sebastian Koerner kämpfen für die Rückkehr von Wölfen nach Deutschland.

 

 

Montag, 23. Januar

3sat, 20.15 Uhr

NETZ NATUR: Die vielen Wölfe der Schweiz

Die Naturreportage aus der Schweiz

Aus biologischer Sicht zeigt sich immer deutlicher: Wolfsfamilien, die im vergangenen Sommer in der Schweiz Nachwuchs hatten, beginnen nun ihre ökologische Rolle in der Natur wahrzunehmen.

Mit Naturschützern auf der einen Seite und Anti-Wolf Aktivisten wie Schäfern und Jägern auf der anderen, ist der Wolf Mittelpunkt einer heftigen politischen Debatte in der Schweiz. Wie kann eine Lösung zwischen Ausrottung und Gefahren für die Alpwirtschaft aussehen?

Das Wallis meldet 200 gerissene Schafe, und man versucht einmal mehr, einen Wolf abzuschießen. In anderen Gebieten schafft man es aber meist recht gut, die Schafherden vor Angriffen zu schützen, sodass es keine dramatischen Verluste gab. Trotzdem formieren sich in verschiedenen Kantonen Vereine unter der Bezeichnung „Schweiz ohne Großraubtiere“ und verbreiten mit großer Energie bis in die nationale Politik ihre Sicht einer drohenden Wolfsgefahr und in der Folge den Zusammenbruch der Alpwirtschaft – tatkräftig unterstützt und inspiriert von Anti-Wolf Aktivisten aus dem Ausland, die mit propagandistischen Filmen und Auftritten die Stimmung anheizen.

Der anhaltende Druck aus organisierten Schäferkreisen und Teilen der Jägerschaft führt politisch dazu, dass das Parlament möglicherweise einer Standesinitiative aus dem Wallis unter dem Titel „Wolf. Fertig lustig!“ folgt, die den Austritt der Schweiz aus der Artenschutzkonvention (Berner Konvention) fordert: So soll man den Schutz des Wolfes aufheben und ihn ohne Schonzeit bis zur Wiederausrottung bejagen können. Auch die Bundesverwaltung kommt den Wolfsgegnern mit einer hängigen Revision des Jagdgesetzes, die den Kantonen die eigene Regulierung des Wolfes anvertrauen will, weitgehend entgegen.

Entsprechend gibt es in der hoch polarisierten Diskussion im Moment nur noch Schwarz und Weiß mit der Verurteilung derjenigen („die romantischen Städter – die sturen Bergler“), die anders oder differenziert denken. Entsprechend einem neuen Zeitgeist in der Politik gilt: Wer die eigene Meinung nicht teilt, wird als Gegner betrachtet.

Doch weshalb bewegt eine Tierart aus der hiesigen Fauna die Menschen so sehr, dass sie mitunter jedes Augenmaß verlieren? „NETZ NATUR“ geht den historischen und psychologischen Hintergründen nach und fördert erstaunliche, bisher wenig beachtete Zusammenhänge zutage. Die Sendung zeigt nahe Begegnungen mit Wölfen und illustriert aufgrund eindrücklicher historischer Quellen, welche Rolle die Wölfe in der Geschichte der Schweiz und Europas spielten. Sie erklärt biologische Fakten und weist darauf hin, wie wichtig es wäre, genau hinzuschauen, um das natürliche Verhalten der Wölfe ausnutzen zu können, damit sie keinen Schaden stiften und ihre ökologische Rolle zur Gesundheit und ausgewogenen Raumverteilung des Wildes wahrnehmen können.

So wird die Sendung zur spannenden Begegnung mit einer Tierart zwischen Mythos, Politik und Realität, zwischen gestern und heute. Sie zeigt auf, wie die Menschen im Land die Wölfe auf ganz unterschiedliche Art sehen und wahrnehmen und versucht, durch Sachlichkeit zwischen den extremen Standpunkten zu vermitteln.

 

 

Montag, 23. Januar

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr

Erlebnis Erde

Auf Leben und Tod (3)

Der Wald

Dreiteiliger Film von Alastair Fothergill

Die dritte Folge der Serie „Auf Leben und Tod“ spielt im Wald und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten.

Hautnah erlebt man Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringen. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich fündig geworden ist, gilt es gleich neue Probleme zu bewältigen: Freies Blickfeld gibt es meist nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden.

Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf. In den Laubwäldern Europas fliegen wir Seite an Seite mit Sperbern und erleben, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen. Schließlich dringt der Film in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Reviere. Dort ist er dabei, wenn springende Spinnen, Koboldmakis, Harpyien und Schimpansen auf die Jagd gehen. Sie alle bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraumes mit bemerkenswerten Strategien.

 

 

Dienstag, 24. Januar

3sat, 13.40 Uhr

Mit Wölfen unter einer Decke (1/3)

Ernstbrunn – Montana und zurück

Was unterscheidet den Haushund vom Wolf, wenn beide unter denselben Bedingungen aufwachsen? Welche Fähigkeiten gingen im Zuge der Domestikation verloren und welche wurden dazugewonnen?

In der dreiteiligen Reihe versuchen Regisseurin Barbara Fally-Puskás und ihr Filmteam gemeinsam mit den Mitarbeitern des Wolf Science Center in Ernstbrunn, Antworten auf all diese Fragen zu finden. Im ersten Teil holen sie vier Welpen aus Montana, USA, nach Österreich.

Im niederösterreichischen Weinviertel heulen seit gut eineinhalb Jahren Wölfe. Nicht in freier Wildbahn, sondern wohlbehütet in den Gehegen des Wolf Science Center (WSC). Vier einjährige Timberwölfe sind im Mai 2009 in die Schlossgärten von Ernstbrunn eingezogen. Nachdem das Quartett für wissenschaftliches Arbeiten zu klein ist, entschließen sich die Wolfsforscher, weitere Jungtiere nach Ernstbrunn zu holen – diesmal jedoch nicht aus dem Tierpark Herberstein, sondern aus den USA, der Heimat der Timberwölfe.

Regisseurin Barbara Fally-Puskás will von Anfang an dabei sein. Gemeinsam mit Bea Belenyi und Helene Möslinger, zwei Mitarbeiterinnen des Wolf Science Center, und Kameramann Ferdinand Cibulka reist Fally-Puskás nach Montana, um dort 14 Tage alte Welpen abzuholen. Da keine amerikanische Fluglinie derart junge Wölfe transportieren darf, geht die Reise im Dienste der Wolfsforschung per Auto quer durch die USA von Montana nach New York. 4.500 Kilometer mit vier winzigen Wolfswelpen im Gepäck.

Rückblickend gesteht Fally-Puskás: „Es war erstaunlich, wie sich von der ersten Minute mit den Welpen bis zum Eintreffen in Ernstbrunn nahezu alles ausschließlich um deren Nahrungsaufnahme und das Geschäft danach drehte. Trinken die Kleinen genug? Wollen sie mehr? Vertragen sie die Nahrung? Haben sie Durchfall?“ Und nicht immer scheint alles zum Besten. Die Kleinen verkraften die Umstellung nur schwer, ein Zwischenstopp mit Tierarztbesuch im Wolfspark von Indiana ist notwendig. Für die letzte Etappe von New York nach Wien dürfen die Kleinen an Bord einer österreichischen Fluglinie. Und ob Passagiere oder Flugpersonal – alle schließen die süßen Welpen sofort in ihr Herz. Schließlich kommen die vier kleinen Welpen – Tatonga, Nanuk, Yukon und Geronimo – und ihre Begleiter gesund und wohlbehalten in Wien an.

Doch wozu der ganze Aufwand? Kurt Kotrschal, Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstation in Grünau und Professor an der Universität Wien, sowie die Kognitionsbiologen Friederike Range und Zsofia Viranyi haben sich vor einigen Jahren in Wien zusammengefunden. Kotrschal: „Da waren dann drei beisammen, die verrückt genug sind, so ein Projekt aus dem Nichts zu starten!“ Die drei Leiter des WSC beschlossen in Kooperation mit der Universität Wien und der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau, die geistigen Fähigkeiten des Wolfes zu erforschen und festzustellen, was den Hund nun tatsächlich von seinem Urahnen unterscheidet. Wölfe sind wie der Mensch von Kooperationen abhängig. Wie viel sie zur Kooperation bewusst beitragen oder im Laufe ihres Lebens erlernen können, ist eine spannende Frage, die es von den Forschern zu klären gilt. Deshalb ziehen Kurt Kotrschal, Friederike Range und Zsofia Viranyi nun erstmals in der Canidenforschung ein Rudel Wölfe mit der Hand auf. Bisher hat man nur Erfahrungen mit Einzelaufzuchten gemacht. Die Wölfe im WSC dürfen Wolf im Rudel bleiben und bauen dennoch eine innige Beziehung zu ihren menschlichen Partnern auf.

 

 

Dienstag, 24. Januar

3sat, 14.25 Uhr

Mit Wölfen unter einer Decke (2/3)

Sechs Welpen und ein Todesfall

Im zweiten Teil der Wolfsserie entwickeln sich die vier amerikanischen Welpen und ihre zwei neuen Artgenossen aus der Schweiz zu frechen Halbstarken.

Noch stehen innige Schmusestunden mit ihren zweibeinigen Betreuern und ausgiebige Balgereien untereinander im Vordergrund. Aber von Anfang an wird auch trainiert und getestet. Immer spielerisch, immer mit viel Lob und vor allem mit Leckerlis.

„Ohne Leckerli geht bei Wölfen gar nichts. Ein Hund arbeitet auch ohne Belohnungshappen, ein Wolf muss zumindest wissen, dass ich etwas dabei habe“, sagt Bea Belenyi und sie spricht aus Erfahrung. Die Einzigen, die die kleinen Racker in die Schranken weisen, sind die privaten Haushunde von Zsofia Viranyi, Friederike Range, Kurt Kotrschal und Bea Belenyi. Diese Hunde sind bei der Aufzucht der Welpen ständige Begleiter. Sie werden von den Welpen geliebt und als ranghöher akzeptiert. Die Hunde disziplinieren die kleinen Wölfe, wenn ihr Spiel zu grob wird, wenn sie zu fest zubeißen oder sich nicht entsprechend unterwerfen.

Während sich die Kleinen gut entwickeln, muss das Team des WSC bei den älteren Wölfen einen Rückschlag hinnehmen. Taya, die von Geburt an kranke Wölfin, verstirbt eines Nachts plötzlich. Kurz darauf sorgt auch Tatonga für Aufregung. Sie hat sich im Gehege schwer verletzt und muss eine Woche in der Tierklinik verbringen. Zurück kommt eine kleine Wölfin mit einer großen Narbe auf der Stirn, die nun nicht mehr aus der Flasche trinken mag, aber Fremden gegenüber viel zutraulicher ist als ihre Altersgenossen. Während sich alle anderen jedes Mal aufs Neue an das Kamerateam gewöhnen müssen, kommt Tatonga zur Begrüßung angelaufen.

Kaum sind die kleinen Wölfe dem Ärgsten entwachsen, ziehen die nächsten Säuglinge in Ernstbrunn ein. Diesmal sind es vier Hundewelpen, die genauso aufgezogen werden wie die Wölfe. Wieder warten auf die drei Leiter des WSC, Zsofia Viranyi, Friederike Range und Kurt Kotrschal, sowie auf die Trainerin Bea Belenyi lange schlaflose Nächte auf einer Matratze, die sie mit den kleinen Quälgeistern verbringen. Auch die Hunde wollen alle zwei Stunden ein Fläschchen haben. Die Hundewelpen dienen den Wissenschaftlern als Vergleichsgruppe. Nur dadurch, dass sie so aufwachsen wie die Wölfe, lassen sich faire Vergleiche anstellen.

Was unterscheidet den Wolf vom Haushund? Welche Fähigkeiten gingen auf dem Weg der Domestikation verloren, welche wurden dazugewonnen? Das sind die großen Fragen, die das WSC-Team beschäftigen. Wie reagieren die Wölfe auf neue Dinge? Wie die Hunde? Lassen sich Hunde ein Stück Fleisch einfach wegnehmen? Die Wölfe wohl eher kaum. Ab welchem Alter verstehen Hunde menschliche Zeigegesten? Wann die Wölfe? Warum folgen Wölfe der Blickrichtung des Menschen, während Hunde unverwandt weiter das Gesicht anstarren?

Im Alter von sechs Monaten bekommen die jungen Wölfe erstmals Besuch von ihren ein Jahr älteren Artgenossen. Alt und Jung sind offensichtlich begeistert. Aragorn tollt mit den Kleinen herum und würgt sogar halbverdaute Nahrung als Futter für sie hervor. Wie aber werden Aragorn, Kaspar und Shima reagieren, wenn sie ihr Revier dauerhaft mit den sechs Halbstarken teilen müssen?

 

 

 

Dienstag, 24. Januar

3sat, 15.10 Uhr

Mit Wölfen unter einer Decke (3/3)

Im Rudel geht es rund

Im letzten Teil der Wolfsserie wird das Rudel zusammengeführt. Die vier Welpen aus Amerika und die zwei Welpen aus der Schweiz kommen zu den drei eineinhalbjährigen Wölfen.

Der Zaun zwischen den beiden Gehegen wird geöffnet. Die Menschen sind deutlich aufgeregter als die Tiere. Niemand weiß, was passiert. Bisher waren die älteren Drei nur bei den Kleinen zu Besuch. Nun aber müssen sie auch ihr angestammtes Revier teilen.

Das Tor wird geöffnet. Sofort laufen die Kleinen zu den Großen. Die Begrüßung ist kurz, aber herzlich. Dann erforschen die Halbwüchsigen den neuen Teil des Geheges. Die Alten kümmert das wenig. Nur den Unterstand dürfen die Neulinge nicht betreten.

Im Gehege stehen eine Menge Obstbäume und die Früchte sind reif. Man sollte meinen, das kümmere Wölfe herzlich wenig. Weit gefehlt: Für eine reife Birne lernen Wölfe sogar klettern. Bis zu 70 Prozent ihres Nahrungsbedarfs decken die Tiere im Herbst mit frischem Obst ab. Während anfangs alles sehr harmonisch ablief, zeigen sich nun die ersten Unstimmigkeiten im Rudel. Shima wird das erste Mal läufig. Die Kleinen gewinnen an Selbstbewusstsein und beginnen, zuerst Shima zu mobben – ein paar Wochen später ist Aragorn an der Reihe. Immer wieder müssen Zsofia Viranyi, Friederike Range und Kurt Kotrschal einschreiten und einige der Wölfe separieren. Es werden verschiedene Konstellationen ausprobiert. Ob die neun Wölfe je wieder als Rudel zusammenfinden, ist offen.

Erstaunlich ist die Entwicklung der Altwölfe. Zsofia Viranyi: „Die werden zunehmend entspannter. Vor einem Jahr noch waren sie Fremden gegenüber sehr vorsichtig und distanziert.“ Mittlerweile kann auch das Kamerateam das Gehege betreten und sofort filmen. Früher war jedes Mal eine lange Eingewöhnungsphase notwendig.

Im Schlosspark von Ernstbrunn befindet sich ein idyllischer Tierpark, der Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zeigt. Da auch der Wolf hier einst heimisch war, bot sich Hausherr Prinz Heinrich XIV. von Reuss als Gastgeber für das Wolf Science Center an. Bis jetzt waren Wölfe und Wissenschaftler vor der Haustür in den ehemaligen hängenden Gärten einquartiert. Doch Umbauten stehen an – die Tiere sollen weitläufige Gehege im Wildpark und ihre Betreuer ein gut ausgestattetes Forschungszentrum bekommen. Der Testraum soll mit verspiegelten Scheiben ausgestattet werden, dann können auch Besucher beim täglichen Training und vor allem bei den Tests zuschauen. Bis es soweit ist, sind die Wolfsforscher vor allem damit beschäftigt, erste Testergebnisse auszuwerten und passende Rudelzusammenstellungen zu finden. Kotrschal: „Wir haben ein paar Rüden, die gerne mobben, und wir haben Weibchen, die sich nicht vertragen.“ Dass Shima und Yukon nicht miteinander können, steht fest, dass Kaspar auf jeden Fall ein Rudel führt, ebenfalls. Also bleiben die drei Altwölfe Kaspar, Aragorn und Shima beisammen. Doch wer von den Jungen passt dazu? Und wer wird beim zweiten Rudel das Kommando übernehmen?

Der Umzug in die neuen Gehege findet in Etappen statt. Zuerst die Hunde, die ebenfalls Sommer wie Winter als Rudel in einem Gehege leben werden, dann das Kaspar-Rudel und dann das – wie könnte es auch anders sein – Nanuk-Rudel. Nanuk war seinen Artgenossen gegenüber von Anfang an äußerst durchsetzungsstark. Menschen gegenüber allerdings immer sehr freundlich, ja geradezu zuvorkommend. Die neuen Territorien werden von den Wölfen im Sturm erobert. Freudig laufen sie das gesamte Areal ab und erkunden die Höhlen, Hügel und Teiche. Doch nach etwa einer halben Stunde kommen sie zu Zsofi, Friederike und Kurt und holen sich ein paar Streicheleinheiten ab. Wer hätte das gedacht? Das WSC-Team kann es nun kaum erwarten, mit den vielen Vorhaben, die erst in der neuen Anlage möglich sind, zu beginnen.

 

 

Dienstag, 24. Januar

3sat, 16.45 Uhr

Die geheimnisvolle Welt der Bäume

Naturschätze der Steiermark

Bäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt.

Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere und sie liefern wertvollste Rohstoffe vom Holz über heilsame Lindenblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz.

Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume – sie umgeben uns und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren.

Sie öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat.

Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde.

Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum.

Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den Jahrhunderte alten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten, wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nützen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.

 

 

Dienstag, 24. Januar

3sat, 17.35 Uhr

Engadin – Wildnis der Schweiz

Vor rund 100 Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Der „Garten des Inn“ beherbergt auch heute noch die größte unangetastete Wildnis der Schweiz.

Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst, ohne Eingriff des Menschen, gestaltet. Für diese Dokumentation haben sich Kurt Mayer und Judith Doppler ein Jahr lang der faszinierenden Region des Engadin gewidmet.

Wenn sich im Frühling die Morgensonne in den blaugrünen „Augen“ der Oberengadiner Seenplatte spiegelt, dann füllen sich langsam die Wildbäche der Region und mächtige Wasserfälle stürzen die riesigen Felswände hinab. Der Wasserreichtum haucht dieser hochalpinen Region Leben ein. Durch das Wasser wird es hier im Sommer grün, Wildtiere wagen sich bis in extreme Höhen vor. Ein Wassertropfen, der während eines sommerlichen Gewitters hier fällt, darf sich entscheiden, ob er über Inn und Donau ins Schwarze Meer fließt, über den Rhein in die Nordsee will oder den Weg nach Süden nimmt, um schließlich in der Adria zu landen.

Heute jagen im Engadin Steinböcke munter über steile Wände und prächtige Bartgeier betreiben eifrig ihre Knochenschmieden. Und selten, aber doch regelmäßig, steckt auch wieder ein Luchs seine Nase in diese hochgelegene alpine Wildnis. Aber das war nicht immer so: Durch die intensive Bejagung ging der Steinbock-Bestand in der Schweiz massiv zurück – und um 1906 waren Steinböcke endgültig ausgerottet. Nur noch im italienischen Gran Paradiso, im königlichen Jagdrevier im Aostatal, gab es noch einen kleinen Steinbock-Bestand, strengstens bewacht von den königlichen Jägern. Erst das beherzte Einschreiten eines betuchten Schweizer Hoteliers sorgte für die Rückkehr der Steinböcke in die Schweiz.

Etwa 100 Jahre später ist im Engadin ein weiteres Alpentier wieder heimisch geworden: der Bartgeier. Bis zu drei Meter beträgt seine Flügelspannweite, und er ist einer der faszinierendsten Gleiter über den mächtigen Alpentälern des Engadins- aber auch er wurde im Lauf des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Durch den Erfolg eines internationalen Wiederansiedlungsprojekts findet man den Bartgeier – übrigens tragen hier Männchen wie Weibchen Bart – auch wieder im Engadin.

Weit oben am Berg, auf hochgelegenen Brunftplätzen, kämpfen auch wieder dominante Rothirsche im September und Oktober – oft schon im Schnee – um die weiblichen Tiere. Auch ihr Bestand hat sich wieder erholt: Um 1850 gab es durch die rücksichtslose Bejagung fast keine Hirsche mehr in der Schweiz. Während die Hirschkühe mit ihren Kälbern in gemischten Rudeln leben, bleiben die Geweih tragenden männlichen Hirsche lieber unter sich.

Diese Dokumentation taucht in ein kleines Tierrefugium mit großer Vergangenheit ein, in ein wildes Land am Rande von Gletschern und dunklen Wäldern – eine Reise zu den Quellen des Inn. Seit der Gründung vor rund 100 Jahren sollte die Region beispielgebend sein für viele ähnliche Projekte und Vorbild für Dutzende weitere Nationalparks im alpinen Raum.

 

 

Mittwoch, 25. Januar

ZDF, 11.15 Uhr

SOKO Stuttgart (Krimi-Reihe)

Blattschuss

Im Wald wird die Leiche des plastischen Chirurgen Professor Frank Holzer gefunden. Er hatte an einer Jagd teilgenommen, zu der der Klinikbesitzer Jacob von Grünfeld geladen hatte.

Grünfeld ist sich sicher, dass es sich nur um einen Unfall handeln kann und eine verirrte Kugel Holzer getroffen hat. Jan Arnaud macht sich daran, die eingesammelten Gewehre der Jäger zu kontrollieren. Wer hat den tödlichen Schuss abgegeben?

 

 

Mittwoch, 25. Januar

3sat, 17.45 Uhr

Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere kommunizieren

Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.

 

 

Donnerstag, 26. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr

Europas wilder Osten – Der Nationalpark Lagodechi in Georgien

3.000 Meter über der georgischen Ebene kämpfen die stärksten Männchen um die Weibchen: Von November bis Januar ist bei den Ostkaukasischen Steinböcken Paarungszeit. Die Rundhornsteinböcke leben im Osten des 1.300 Kilometer langen Kaukasus, der Europa und Asien trennt. Als Grenzgänger zwischen Georgien, der russischen Teilrepublik Dagestan und Aserbaidschan werden die Letzten ihrer Art im georgischen Nationalpark Lagodechi besonders behütet. Das noch zu Zarenzeiten gegründete, älteste Schutzgebiet des gesamten Kaukasus liegt an der Südseite des Gebirges, knapp 200 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Tiflis und etwa 400 Kilometer vom Doppelgipfel des Elbrus.

Die Kaukasus-Birkhähne zeigen im Frühling vollen Einsatz. Nur wer hoch und ausdauernd genug hüpft, kann bei einem Birkhuhn landen. Den Nachwuchs zieht die Mutter alleine auf.

Die Kleinasiatischen Frösche können sogar bei Schnee um eine Partnerin werben. Den wechselwarmen Tieren genügen schon Temperaturen knapp über null Grad, um zu laichen.

In den Hochstaudenfluren gehört der Riesenbärenklau zu den ersten Pflanzen, die sprießen. Kaukasus-Anemone und Kaukasisches Gedenkemein im Tal sind dann bereits verblüht. In den Urwäldern von Lagodechi – fast 220 Quadratkilometer reine Laubwälder – gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Endemiten, zum Teil Relikte aus dem Tertiär, weil die Gletscher der letzten Eiszeit nicht über den Kaukasuskamm gelangten.

 

 

Donnerstag, 26. Januar

Das Erste (ARD), 19.45 Uhr

Wissen vor acht – Natur

Elche ante portas?

Elche kehren wieder nach Deutschland zurück. Zurück? Ja, denn früher waren die größten Vertreter der Hirsche auch hier heimisch. Was tun, wenn man einem Elch begegnet – Thomas D weiß die Antwort!

 

 

Freitag, 27. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr

Europas wilder Osten: Der Nationalpark Slitere in Lettland

Im Film über die Natur und deren Schutz an Lettlands Küste wechseln sich Beobachtungen der Tierwelt im Lauf der Jahreszeiten ab mit stimmungsvollen Landschaftsbildern: blühende Heideflächen, kleine Binnenseen, Moore im Morgennebel, sumpfige Wälder und nahezu unberührte Strände.

Seit einigen Tagen herrscht Tauwetter in Kurzéme (deutsch: Kurland) im Westen Lettlands. Doch das ist nicht der Grund, warum die Bäume im Küstenwald vor der Ostsee nasse Füße haben: Biber setzen ihn unter Wasser. Sie betätigen sich als Holzfäller, um an Baumrinde heranzukommen, denn noch finden die Vegetarier kaum Grünes. Der Weißstorch hingegen kann bereits aus dem Vollen schöpfen. Viele Frösche laichen in dem gestauten Wasser. Ab und zu lässt sich auch schon mal ein Elch im Laubwald an den windgeschützten Hängen der Steilküste blicken. An deren Fuß hat sich die Luchsin bereits in die Wurfhöhle verkrochen. Die selten gewordenen Katzen, von denen in Lettland vor 80 Jahren nur im Gebiet des heutigen Nationalparks Slitere einige überlebt hatten, fühlen sich in diesem Schutzgebiet am Kap Kolka, rund 150 Kilometer westlich der Hauptstadt Riga, sichtlich wohl. Wie auch die Biber: Mehr als 100 betätigen sich hier inzwischen wieder als Landschaftsgestalter, nachdem vor etwa 30 Jahren die großen Nager nach und nach in Lettland wieder angesiedelt worden waren. Schwarzstorch und Bachneunauge zählen ebenfalls zu den Bewohnern dieser Wälder, die seit vielen Jahrzehnten sich selbst überlassen bleiben. Auch den 30 bis 40 Elchen bieten sie genügend Rückzugsgebiete.

Neben einem außergewöhnlichen Reichtum an seltenen Tieren und Pflanzen wartet der Slitere-Nationalpark mit einer vielgestaltigen Landschaft auf. Die Schutzzone macht nicht an der Küste halt; sie schließt einen breiten Streifen Ostsee mit ein. In den Fischerdörfern leben noch einige Liven, die zu einer der kleinsten ethnischen Gruppen Europas gehören.

 

 

Freitag, 27. Januar

3sat, 14.50 Uhr

Europas Urwälder: Bayerns neue Wildnis

Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein „neuer“ Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein. Und zwar auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.

 

 

Freitag, 27. Januar

3sat, 15.30 Uhr

Europas Urwälder: Bialowieza – Heimat der Wisente

Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen „Könige des Urwalds“ leben dort in freier Wildbahn.

 

 

Freitag, 27. Januar

3sat, 16.15 Uhr

Europas Urwälder: Wilde Karpaten

Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete – meist in schwer zugänglichen Bergregionen – von der Abholzung verschont geblieben. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.

 

 

Freitag, 27. Januar

3sat, 17.00 Uhr

Europas Urwälder: La Gomeras Nebelwald

Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der „Monteverde“ genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder. Das Besondere am „Monteverde“ ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als „Micro-Hot-Spot“: Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.

 

 

Freitag, 27. Januar

3sat, 17.45 Uhr

Europas Urwälder: Unberührtes Lappland

Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas – ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation „Europas Urwälder: Unberührtes Lappland“ lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.

 

 

Samstag, 28. Januar

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr

Welt der Tiere

Der Krieg der Hörnchen

Außereuropäische Arten bedrohen die einheimischen Eichhörnchen.

Vor gut hundert Jahren wurden einige Exemplare von „Sciurus carolinensis“, dem nordamerikanischen Grauhörnchen in England ausgesetzt. Seither haben sie sich in einem ungebremsten Siegeszug vermehrt und ausgebreitet – „Sciurus vulgaris“, die heimischen Eichhörnchen, wurden verdrängt, bald wird auch das Letzte aus britischen Wäldern und Parkanlagen verschwunden sein. Im Gegensatz zum europäischen Hörnchen aber sind die Invasoren auch noch große Waldschädlinge und Nahrungskonkurrenten der heimischen Vogelwelt. An der französisch-italienischen Mittelmeerküste hat sich nun auch noch eine zweite „Front“ eröffnet. Neben den amerikanischen Arten bedrohen jetzt auch asiatische Hörnchen die heimischen Tiere.

 

 

Samstag, 28. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr

Welt der Tiere

Die Rückkehr der weißen Wölfin

Die Überlieferung erzählt von einer „weißen“ Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die „Neuen Russen“, eingefallen. Der neueste Wintertrend ist die Großwildjagd. Ausgerüstet mit den teuersten und besten Jagdgewehren und den größten und schnellsten Skijets rast man über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe – von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine „weiße“ Wölfin auf …

 

 

Sonntag, 29. Januar

Schweizer Fernsehen SRF1, 18.15 Uhr

Tiergeschichten mit Monika und Filou

Moderatorin Monika Fasnacht reist mit ihrem Hund Filou durch die Schweiz und zeigt eindrückliche und bewegende Tiergeschichten, die ihr unterwegs begegnen. Die Sendung erzählt von heimischen Haus-, Wild- und Nutztieren und bringt den Zuschauerinnen und Zuschauern deren Besitzer näher. Aber auch Wissenswertes und Nützliches kommen nicht zu kurz. Geplant sind zehn Folgen, die jeweils sonntags um 18.15 Uhr auf SRF 1 zu sehen sein werden.

 

 

Sonntag, 29. Januar

Animal Planet, 20.15 Uhr

Die Monster-Jäger – Bestien auf der Spur

In Kentucky treibt angeblich seit 50 Jahren ein riesiger Wolf sein Unwesen. In West Virginia geht die Legende vom „Sheepsquatch“ um, und in den Höhlen von Greenbrier County lauert ein furchteinflößendes Raubtier auf seine Beute. Solche Horror-Geschichten gehören in den Appalachen beinahe zum Alltag, denn die Menschen dort sind abergläubisch. Obendrein finden sich immer wieder Augenzeugen, die felsenfest behaupten, die besagten Monster gesehen zu haben. In dieser Doku-Serie gehen eine Handvoll uriger Naturburschen den Grusel-Stories auf den Grund. Die Jäger und Fallensteller haben sich fest vorgenommen, Beweise für die Existenz der mysteriösen Kreaturen zu liefern und sie anschließend einzufangen.

 

 

Montag, 30. Januar

arte, 5.55 Uhr

Täuschen und Tarnen

Über Lebenskünstler der Natur

Wie kann sich das Leben angesichts der vielen bedrohten Lebensräume und Tierarten immer wieder durchsetzen? Bunt und einfallsreich, mit einer Fülle an unerwarteten und faszinierenden Tricks! Regisseur Kurt Mündl zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich neue Lebensräume und Populationen entwickeln. Fast ist der Film eine kleine Evolutionsgeschichte, die die vielfältigen Interdependenzen und unglaublich erfinderischen Kommunikationstechniken in der Tierwelt aufzeigt. Und das alles in 3D!

Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen – und meist durch Zufall – folgt ein Tier dem anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an das Habitat anpasst. Evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, doch sie haben ein Ziel – und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die ganze Spezies. Die Besiedelung karger Lebensräume ist ein langer Prozess, abhängig von Tierpopulationen und ebenso bestimmt von der Entwicklung der Flora. Er ist nie abgeschlossen und durch ständige Neuansiedelung sowie das Aussterben von Arten gekennzeichnet. Zuerst kommen die Beutetiere, dann folgen die Räuber; denn auch der kräftigste Jäger kann nicht überleben, wenn die geeignete Nahrung fehlt. Das Spannende dabei ist aber die ständige Veränderung und Adaption an die neuen Lebensräume. Sie ist bei kleinen Populationen oft am leichtesten nachzuweisen. Bei Echsen, Vögeln, Schmetterlingen oder Käfern ist die Fähigkeit zu rascher Anpassung oft die einzige Möglichkeit zu überleben. Im Laufe der Generationen wird eine gelungene Anpassung sehr oft durch farbliche oder andere körperliche Merkmale sichtbar.

 

 

Montag, 30. Januar

3sat, 20.15 Uhr

Die Macht der Jahreszeiten: Frühling & Sommer

Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Urzeiten prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografischer Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe. In den tropischen Klimazonen sind es nur zwei, auf der Nord- und Südhalbkugel hingegen vier Jahreszeiten, die den Takt vorgeben. So auch in Deutschland: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

 

 

Montag, 30. Januar

3sat, 21.00 Uhr

Die Macht der Jahreszeiten: Herbst & Winter

Für die zweiteilige Dokumentationsreihe war ein „Terra X“-Team ein Jahr lang unterwegs und hat ein eindrucksvolles Bild von der Macht der Jahreszeiten erstellt. Da die Kameras nicht überall gleichzeitig sein konnten, hat „Terra X“ die Zuschauer erstmalig zu einer Mitmach-Aktion aufgerufen. Mehrere 100 Fotos und Videos sind eingegangen, einige davon haben Eingang in die TV-Dokumentation gefunden.

 

 

Dienstag, 31. Januar

hr-fernsehen, 11.05 Uhr

Grönland

Die globale Erwärmung hat auf Grönland das Leben vieler Menschen verändert. So kreuzt der Jäger Mala Kuko immer häufiger vergeblich vor der Ostküste auf der Suche nach Robben. Einige ehemalige Jäger haben inzwischen aufgegeben und sind Bauern geworden. Sie züchten Schafe, weil es jetzt mehr Heu gibt, und bauen Kartoffeln und Gemüse an, was vor wenigen Jahren wegen der Kälte nicht möglich gewesen wäre.

 

 

Dienstag, 31. Januar

3sat, 13.15 Uhr

Der globale Zoo

Partnersuche für wilde Tiere

Ein Schneeleopardenmännchen aus Estland und ein Nashornbulle aus Tschechien sollen im Zoo Zürich schnell Väter werden. Immer geht es dabei um die Zucht gefährdeter Tierarten. Seriöse Zoos sind heute weltweit vernetzt, um aussterbende Tiere wenigstens in Gefangenschaft am Leben zu erhalten. Was braucht es, bis Tiere reisen können? Wie lange dauert es, bis sie akzeptiert sind?

Der Zoo als Partnervermittlung für wilde Tiere? Und das alles, damit letztlich die Menschen auf der Welt noch eine Zukunft haben? Denn wenn diese Tierarten aussterben, wird die Erde für Menschen kaum mehr lebenswert sein. Marianne Pletscher und ihre Teams haben mehrere Jahre lang Tiere auf ihren Reisen und bei ihrer Eingewöhnung am neuen Ort im Zoo Zürich beobachtet. Entstanden sind einmalige Aufnahmen, die viel Zeit und Geduld erforderten. Es kommt zu seltsamen und lustigen, aber auch gefährlichen Begebenheiten. So konnte die Kamera beobachten, wie sich ängstliche Männchen vor ihren neuen Weibchen fürchten, wie heftige Feindschaften entstehen, die mit dem Tod enden, wie wunderbare Liebesgeschichten zum gewünschten Nachwuchs führen und wie dieser abreisen muss, sobald er alt genug ist, um selber Kinder zu bekommen.

 

 

Mittwoch, 1. Februar

arte, 12.05 Uhr

Täuschen und Tarnen

Über Lebenskünstler der Natur

Wie kann sich das Leben angesichts der vielen bedrohten Lebensräume und Tierarten immer wieder durchsetzen? Bunt und einfallsreich, mit einer Fülle an unerwarteten und faszinierenden Tricks! Regisseur Kurt Mündl zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich neue Lebensräume und Populationen entwickeln. Fast ist der Film eine kleine Evolutionsgeschichte, die die vielfältigen Interdependenzen und unglaublich erfinderischen Kommunikationstechniken in der Tierwelt aufzeigt. Und das alles in 3D!

Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen – und meist durch Zufall – folgt ein Tier dem anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an das Habitat anpasst. Evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, doch sie haben ein Ziel – und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die ganze Spezies. Die Besiedelung karger Lebensräume ist ein langer Prozess, abhängig von Tierpopulationen und ebenso bestimmt von der Entwicklung der Flora. Er ist nie abgeschlossen und durch ständige Neuansiedelung sowie das Aussterben von Arten gekennzeichnet. Zuerst kommen die Beutetiere, dann folgen die Räuber; denn auch der kräftigste Jäger kann nicht überleben, wenn die geeignete Nahrung fehlt. Das Spannende dabei ist aber die ständige Veränderung und Adaption an die neuen Lebensräume. Sie ist bei kleinen Populationen oft am leichtesten nachzuweisen. Bei Echsen, Vögeln, Schmetterlingen oder Käfern ist die Fähigkeit zu rascher Anpassung oft die einzige Möglichkeit zu überleben. Im Laufe der Generationen wird eine gelungene Anpassung sehr oft durch farbliche oder andere körperliche Merkmale sichtbar.

 

 

Mittwoch, 1. Februar

3sat, 14.00 Uhr

Terra X

Das Geheimnis der Eiszeitjäger

Es ist eine Welt, in der Menschen kaum überleben können, eine Welt, in der Eisbären bei Durchschnittstemperaturen von minus 20 Grad die wirklichen Herren sind. Eine Welt, beherrscht von riesigen Gletschern und umherziehenden Rentierherden: Deutschland im Norden vor knapp 12 000 Jahren. Das ganze nördliche Europa ist fest im Griff der letzten Eiszeit, massive Eisschollen aus Skandinavien breiten sich bis zur Elbe aus. In dieser kargen und unwirtlichen Welt überleben nur die, die es schaffen, mit dem Wenigen, was der Boden hergibt, zu überleben. Lange Zeit hielt es die Wissenschaft für unmöglich, dass Menschen hier existieren konnten.

Bis ein Mann kam und alle bisherigen Forschungsergebnisse auf den Kopf stellte: Alfred Rust, arbeitsloser Elektriker aus Hamburg, sollte mit seinen Funden im Ahrensburger Tunneltal 1933 unser Wissen revolutionieren. Nach einer entbehrungsreichen Lehrzeit, die den Autodidakten nach Syrien, in die Türkei und bis an den Rand des Todes führte, gelang es ihm, in dem Landstrich nordöstlich von Hamburg Relikte aus der Eiszeit auszugraben, die eindeutig von Menschen stammen. Es sind die Hinterlassenschaften einer damals noch unbekannten Jägerkultur. Eine Sensation, die kaum einer für möglich hielt. Doch woher kamen die urzeitlichen Jäger?

Eine Frage, die heute noch die moderne Forschung beschäftigt. Dr. Thomas Terberger, Prähistoriker aus Greifswald, hat zahlreiche archäologische Funde aus der letzten Eiszeit analysiert. Er kann heute ein genaues Bild der Nomaden zeichnen. Die Jäger der Eiszeit, die in diese riesigen Tundrengebiete vordrangen, kamen aus dem wärmeren Süden. Sie machten Jagd auf Rentiere, die sich von den wenigen Pflanzen ernährten. In kleinen Gruppen zogen die Menschen den Herden hinterher. Einfache Zelte, todbringende Waffen und effektive Werkzeuge gehörten zur einfachen Ausstattung der Eiszeitjäger – sie musste langen, um zu überleben.

Die moderne Eiszeit-Forschung verdankt Rust und seinen Entdeckungen sehr viel, sagt Archäologe Thomas Terberger. Die Funde aus dem Tunneltal bei Hamburg gelten noch immer als die ergiebigsten Relikte der eiszeitlichen Jäger. Die Tausende Jahre alten Waffen und die Überreste der erlegten Tiere analysieren die Forscher heute mit modernsten Methoden. Dadurch gelingt es ihnen, die Geheimnisse der Eiszeitjäger nach und nach zu lüften. So entdeckte man unter anderem bei Hamburg die ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte – und dass die Nomaden ein ausgeklügeltes Treibjagdsystem nutzen.

Als sich die Gletscher zum Ende der Eiszeit zurückzogen und die Natur langsam aus ihrer Kältestarre erwachte, zogen die Nomaden sogar noch weiter gen Norden und legten den Grundstein für die heutige Besiedelung Nordeuropas.

 

 

Mittwoch, 1. Februar

3sat, 14.45 Uhr

Zwischen Feuer und Eis

Islands wilde Winter

Fünf Uhr morgens am Polarkreis: Schneeflocken tanzen über dem Meer, kreischende Möwen umkreisen die „Poleifur“, das Schiff von Gylfi Gunnarson. Auch im Winter werfen die Fischer ihre Netze aus. Wild sind die isländischen Winter, das Wetter ist unberechenbar. Doch die Isländer tragen es mit Humor. „Wenn dir das Wetter nicht gefällt, brauchst du nur fünf Minuten warten oder fünf Kilometer weiter fahren.“

 

 

 

 

Zeitraum: 02.Februar bis 15. Februar 2017

Donnerstag, 2. Februar
SWR Fernsehen, 7.00 Uhr
Theos Tierwelt
Die Arche vor der Haustür

Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber Züchten und Aussetzen – geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens.

Donnerstag, 2. Februar
NDR Fernsehen, 15.00 Uhr
die nordstory – Leben mit dem Wolf

Kein Tier polarisiert die Bevölkerung in Niedersachsen so sehr wie der Wolf. Mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendwo im Land ein Tier gesichtet wird. Während die einen die Rückkehr des stark geschützten Wildtieres begrüßen, fürchten andere den Kontakt. Die nordstory begleitet über ein Jahr lang die Wolfsbeauftragte des Landes Niedersachsen, ehrenamtliche Wolfsberater und Nutztierhalter auf dem schwierigen Weg der gemeinsamen Koexistenz von Mensch und Canis lupus, dem Urahn der Haushunde. Wichtig ist das Monitoring – eine wissenschaftliche Datenerfassung Die Wiederansiedlung des Wolfes ist eine der größten Herausforderungen im Artenschutz. Besonders wichtig ist deshalb das sogenannte Monitoring des Landes Niedersachsen. Für das Team um die promovierte Biologin Dr. Britta Habbe geht es bei dieser wissenschaftlichen Datenerfassung darum, Bewegungs- und Verhaltensmuster der Tiere zu analysieren und Erkenntnisse über die räumliche Ausbreitung und Lebensweise der Wölfe zu generieren. Je mehr Informationen gesammelt werden, desto besser können auch Nutztiere in diesen Gebieten geschützt werden. Ein Wolf soll besendert werden Theo Grüntjens ist ein Wolfsberater der ersten Stunde. Seit 2009 engagiert sich der Forstingenieur und sammelt dabei fast täglich Informationen auf einem 60 Quadratkilometer großen Waldgebiet 80 Kilometer nördlich von Hannover. Um wissenschaftlich validere Daten zu bekommen, will er in Zusammenarbeit mit Dr. Britta Habbe einen Wolf besendern. Dafür baut er eine Falle, die einmalig in Europa ist. Grüntjens versteht die Konflikte zwischen Mensch und Tier und wirbt immer wieder in der Bevölkerung für mehr Verständnis für den Wolf. Oft reichen Präventionsmaßnahmen nicht aus Das ist bei Nutztierhaltern nur begrenzt vorhanden. Immer wieder kommt es in den Herden zu Rissen und Übergriffen durch den Wolf. Das kann Existenzen gefährden. Das Land Niedersachsen unterstützt den „wolfsgerechten“ Umbau von Weideplätzen, doch nicht immer reichen die Präventionsmaßnahmen aus. Dazu kommt es immer öfter auch zu Begegnungen von Mensch und Wolf, sogar in Wohngebieten.

Donnerstag, 2. Februar
rbb Fernsehen, 15.15 Uhr
Die Alpen Schweizer Berge neu entdeckt

Das Wappentier des Kantons Graubünden ist der Steinbock, ein Überlebenskünstler, der auf den kargen Grasflächen oberhalb der Waldgrenze zu Hause ist. Lange Zeit war er im Alpenraum ausgestorben. Erst durch gezielte Wiederansiedlung kehrten rund 300 Steinböcke in den Schweizerischen Nationalpark im Kanton Graubünden zurück, behütet von der Wildbiologin Seraina Campell Andri.

Donnerstag, 2. Februar
n-tv, 20.15 Uhr
Tierische Begegnungen – Technik und Taktik

Jede Tierart reagiert anders auf Gefahren und Bedrohung. Sind Kampf- oder Fluchtinstinkte geweckt, versuchen sie alles, um zu überleben. Doch mit welcher Taktik überlisten die Jäger ihre Beute? Und wie verteidigen sich die Opfer? Von tapferen Heldentaten zu knappen Fluchten und Beinahe-Unfällen – wenn Klein und Groß im Reich der Tiere aufeinander treffen, prallen Killer- und Fluchtinstinkte aufeinander. Die spannende n-tv Dokumentation zeigt verschiedene Tierbegegnungen in freier Wildbahn.

Donnerstag, 2. Februar
n-tv, 21.05 Uhr
Wilde Superwaffe – Die Raubkatze

Die Stärke des Löwen, die Geschwindigkeit des Geparden und die Größe des Tigers – Raubkatzen bilden die Spitze der an Land lebenden Jäger des Tierreichs. Doch welche Art kann am besten klettern? Wer ist am schnellsten? Brüllt der Löwe am lautesten oder wird der König der Tiere am Ende vom Thron gestoßen? Und was passiert, wenn man die besten Eigenschaften der hochspezialisierten Großkatzen kombiniert? Die n-tv Dokumentation reist in die Welt von Löwen, Tiger und Co. und zeigt, zu welchen Leistungen sie wirklich fähig sind.

Freitag, 3. Februar
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr Estland – Wölfe, Biber, Bären

Estland hat Küstenlandschaften, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder sandig und weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern, weite Moore, glasklare Seen und über 1.500 Inseln. Auf einer davon lebt Jaan Tätte. Der international bekannte Theaterautor und Sänger studierte ursprünglich Biologie und hat die Liebe zur Natur nie verloren. In jeder freien Minute ist er draußen unterwegs, beobachtet Tiere und sammelt Anregungen für seine Lieder und Texte. Sein Sohn Jaan Junior hat zwar viele Sommer mit der Familie auf der Insel Vilsandi verbracht, doch der Teenager tobt sich lieber im urbanen Leben der estnischen Hauptstadt Tallinn aus. Aber neugierig darauf, was den Vater immer wieder in die Wildnis treibt, ist er schon, und so begibt er sich mit ihm auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen seiner Heimat: Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat er eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum. Das Filmteam begleitet Vater und Sohn durch ihre Heimat. Entstanden ist ein Film, der estnische Poesie mit wunderschönen Bildern von Landschaft und Tierwelt verbindet.

Freitag, 3. Februar
WDR Fernsehen, 14.30 Uhr
Abenteuer Erde: Wildes Kanada Der hohe Norden

Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen. Die letzte Folge dieser vierteiligen Serie führt weit hinauf in die Polargebiete Kanadas – einer rauen Welt, die den größten Teil des Jahres von Schnee und Eis bedeckt ist. Diese abweisende, schroffe und lebensfeindliche Region hat aber gigantische Meereisflächen, die zu leben scheinen. Mit Ebbe und Flut bewegen sie sich über 16 Meter auf- und abwärts und bilden eine Landschaft, die aussieht, als würden sie atmen und dabei regelmäßig gefährliche Spalten und Risse erzeugen. Trotzdem ist genau diese Umgebung die Heimat eines Tieres, das zum Symbol für die Arktis geworden ist – des Eisbären. Ein Eisbärenweibchen hat ihre Jungen in einer Höhle an der Küste zur Welt gebracht und bereits seit acht Monaten nichts gefressen. Jetzt muss es dringend nach Nahrung suchen. Das aber kann es nur auf dem Meereis und damit erst, wenn der Nachwuchs fähig ist, mehrere hundert Kilometer zurückzulegen. Oft ist dann bereits der Zeitpunkt erreicht, an dem das Meereis zu schmelzen beginnt und eine Jagd auf die bevorzugten Robben unmöglich wird. Ein Dilemma, das mit der zunehmenden Erderwärmung hier jedes Jahr früher sichtbar wird. Und so suchen sich manche Eisbären andere Futterquellen. Im nördlichen Québec wollen sie es ihren Verwandten, den Grizzlies, gleichtun – indem sie in einem durch warme Quellen nicht zugefrorenen Fluss Fische fangen. Leichter gesagt als getan, denn Eisbären fehlt die Erfahrung – und so müssen sie erst nach dem Prinzip Versuch und Irrtum tollpatschig erlernen, hier Beute zu machen. Werden die Eisbären eines Tages diese Region verlassen müssen? Oder können sie vielleicht gar nicht überleben? Wir wissen es noch nicht. Sicher ist nur – der Hohe Norden hat sich drastisch verändert – unwiderruflich!

Freitag, 3. Februar
Phoenix, 20.15 Uhr Wildes Russland (1/6) Der Kaukasus

Die Reihe „Wildes Russland“ zeigt zum ersten Mal die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Die erste Folge führt in den wilden Kaukasus. In atemberaubender HD Qualität werden die einzigartigen Landschaften und die Artenvielfalt gezeigt. Wdh. der Sendung am Samstag, 4. Februar, um 18.30 Uhr auf Phoenix.

Freitag, 3. Februar
Phoenix, 21.00 Uhr Wildes Russland (2/6) Der Ural

Fernab der russischen Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die zweite Folge führt in den Ural. Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Wdh. der Sendung am Samstag, 4. Februar, um 19.15 Uhr auf Phoenix.

Samstag, 4. Februar
ZDFneo, 6.15 Uhr Terra X Unter Grizzlys (1)

Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen.Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz.Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen. Hautnah verfolgt die Crew den Überlebenskampf der Bärenmütter und ihrer Kinder, die bedrohlichen Attacken des großen Clanchefs und die der zu allem entschlossenen Konkurrenten. Dabei erleben selbst die Bärenkenner Dinge, die sie vorher noch nicht gesehen haben. Tag für Tag werden sie Zeuge von großen persönlichen Dramen und überraschend traurigen Ereignissen. Welche großen Risiken sie dafür in Kauf nehmen, wird den Teams immer dann bewusst, wenn sich ein Grizzly unvermittelt bis auf wenige Meter nähert und keiner weiß, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit den Raubtieren ist die Crew am Ende des Sommers unversehrt. Teil 2 folgt um 7.00 Uhr auf ZDFneo.

Samstag, 4. Februar
Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr Welt der Tiere Der Marderhund vom Böhmerwald

Marderhunde sind noch nicht lange in Bayern. 1960 kamen sie in Ostdeutschland an, angereist vor allem aus der Ukraine. Sie waren wegen ihres dichten Fells in Pelztierfarmen gehalten worden. Doch gefangen wurde ihr Fell struppig und war unverkäuflich. Ihr schönes, dichtes Fell wuchs nur in der Freiheit der Wälder. Und so setzten die Farmer sie wieder aus – um sie später in der Wildnis zu erlegen. Aber einige wenige entkamen der Hatz. Marderhunde stellen keine großen Ansprüche an ihren Lebensraum und sind ausdauernde Wanderer. Natürliche Barrieren wie Flüsse sind für sie kein Problem, selbst ein breiter Strom wie die Elbe konnte sie auf ihren Wanderungen nicht aufhalten. Und so verließen sie ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet und kamen in Deutschland an. Ein Kamerateam begleitete so einen kleinen Marderhund, dessen Familie von den Jägern ausgelöscht wurde, auf seinem Weg durch unsere Wälder und in die Nähe des Menschen. Entstanden ist eine kleine „Eroberungsgeschichte“ eines drollig aussehenden Tieres, amüsant und kritisch zugleich

Samstag, 4. Februar
3sat, 17.30 Uhr Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno
Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2008

Tirol und Bayern sind in Aufruhr: Braunbär Bruno geht um, und alle machen Jagd auf ihn. Bärenexperte Wolfgruber und Tierparkdirektor Rettensteiner wollen ihn fangen, andere retten.Bruno wird zum Medienstar und zum Politikum. Während die Bärenschützer alle Register ziehen, um Bruno anzulocken, wartet die Jägerschaft bereits mit dem Finger am Abzug auf den Schießbefehl. „Der Bär ist los!“ ist eine turbulente Filmsatire, prominent besetzt mit Harald Krassnitzer, Fritz Karl und Nadeshda Brennicke und inspiriert vom Fall des authentischen „Problembären“ Bruno, der 2006 im Grenzgebiet zwischen Tirol und Bayern für Aufsehen sorgte und letztendlich geschossen wurde.

Samstag, 4. Februar
Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr natur exclusiv Wildes Deutschland – Spessart und Steigerwald

Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur. Sei es die seltene Kreuzotter im Schnee, die Fledermaus, die Fische jagt, oder der Wanderfalter aus Afrika. Highspeed- und andere Spezialkameras bieten einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschwein, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten. Bis zu fünf Kamerateams sammelten über zwei Jahre lang Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten und die Schönheit dieses wertvollen Landstrichs betonen.

Samstag, 4. Februar
Phoenix, 20.15 Uhr Wildes Russland (3/6) Sibirien

Eine gigantische Wildnis im Herzen Russlands, von der Kälte mit eisiger Hand regiert – das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, der tiefste und älteste See der Welt und die wohl widerstandsfähigsten Tiere des Planeten. Das Moschustier dürfte das einzige Reh mit Vampirzähnen sein – und wo sonst machen Wölfe Bären die heißbegehrte Beute streitig? Sibirien ist die kälteste bewohnte Gegend der Erde, und man lebt meist in einfachen Verhältnissen.

Samstag, 4. Februar
Phoenix, 21.00 Uhr Wildes Russland (4/6) Die Arktis

Die arktischen Gebiete Russlands reichen von Finnland im Westen bis Alaska im Osten. Die Beringstraße im äußersten Nordosten markiert die Grenze zwischen Russland und den USA. Hier liegt auch die Wrangel-Insel, die von der UNESCO 2004 zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Im Sommer warten hier große Gruppen von Eisbären auf die Ankunft der Walrosse. Doch Walrosse sind auch für die größten Bären der Erde keine einfache Beute. Im äußersten Westen der Arktis, im Weißen Meer, finden Belugawale ideale Bedingungen, um ihre Jungen aufzuziehen. Schneekraniche auf der russischen Halbinsel Tschukotka haben es dagegen schwer.

Sonntag, 5. Februar
NDR Fernsehen, 6.45 Uhr Schätze der Welt Yellowstone, USA

Der erste Nationalpark der Welt Der Yellowstone der älteste Nationalpark auf der Welt. Mit Hunderten von Geysiren, Tausenden von Thermalquellen und einer nahezu unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt ist er seit 1872 sicher das vielseitigste UNESCO Weltnaturerbe der USA. Die Entwicklung des Parks dokumentiert, wie sehr sich die Vorstellungen über Natur- oder Landschaftsschutz in den letzten 150 Jahren verändert haben. Bei der Gründung hieß es, der Park ist ausschließlich zur Wohltat und zum Vergnügen der Menschen da und dazu gehörte auch die Jagd. Erst gut zehn Jahre später, 1883, wurde diese verboten. Zuvor hatten Jäger und Wilderer die Wölfe ausgerottet und fast alle Bisons geschossen. In einem langwierigen Prozess wurden die Wildtiere im Park wieder heimisch. Die Wiederaufzucht von Bisonherden und Wölfen gilt als einer der größten Erfolge der amerikanischen Naturschutzbewegung. Das Ziel der Parkverwaltung ist es heute. der Natur und allen Tieren im Park ihren freien Lauf zu lassen, auch den Bären, die jahrelang fast wie Haustiere gehalten wurden.

Sonntag, 5. Februar
Phoenix, 20.15 Uhr Wildes Russland (5/6) Der Ferne Osten

Ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis, mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste – das ist Ussurien, das Revier des Amur-Tigers. Im Fernen Osten erstreckt sich die russische Pazifikküste. Die Landschaft zeigt sich im exotisch asiatischen Gewand, und der Chankasee an der Grenze zu China und Korea schmückt sich im Sommer mit prachtvollen Lotusblüten. Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dem dichten Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand.

Sonntag, 5. Februar
Phoenix, 21.00 Uhr  Wildes Russland (6/6) Kamtschatka

Auf der Halbinsel Kamtschatka liegen Feuer und Eis im ewigen Wettstreit. Die Region zählt zu den vulkanisch aktivsten der Erde. Als wäre die Natur noch etwas unentschlossen, formt sich das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochende Geysire. Im „Tal der Geysire“ sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Es wurde daher zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben. Trotz der launischen Natur ist die Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt.

Montag, 6. Februar
Das Erste (ARD), 20.15 Uhr Erlebnis Erde Seeadler – Der Vogel Phönix

Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen – der Seeadler ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vogel alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. Aber auch bei uns in Deutschlands sind mittlerweile wieder mehr als 700 Seeadlerreviere besetzt – eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes. „Seeadler – Der Vogel Phönix“ präsentiert die verschiedenen Lebensräume, in denen der Seeadler in Europa heimisch ist. Der Film zeigt spektakuläre Bilder, etwa von den norwegischen Lofoten, wo die Adler mit den Orcas und Buckelwalen ziehen und von deren Jagderfolg profitieren. Oder aus den Mooren Finnlands, wo die Seeadler die Nähe zu Wolf und Bär suchen, denn auch hier profitiert der Seeadler von dem Jagdglück anderer. Bei uns in Deutschland leben die meisten Seeadler im gewässerreichen Nordosten der Republik. Der Film begleitet unter anderem die Adler, die zu Fuß auf einer von hunderten Kormoranen besiedelten Insel unterwegs sind, um dort die „Babynahrung“ der Kormoran-Küken abzustauben. Wie so oft profitiert der Adler vom Erfolg seiner Nachbarn. Dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger, brüten in unseren Wäldern noch nie so viele Seeadler wie heute. Die Zeiten, in denen Adler als Schädlinge betrachtet wurden sind endgültig vorbei. Andere Bedrohungen, wie die bleihaltige Jagdmunition, sind überschaubar. Damit ist die Rückkehr des Seeadlers ein Vorzeigeprojekt des Artenschutzes.

 

Montag, 6. Februar
Phoenix, 18.30 Uhr Wildes Russland (5/6) Der Ferne Osten

Ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis, mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste – das ist Ussurien, das Revier des Amur-Tigers. Im Fernen Osten erstreckt sich die russische Pazifikküste. Die Landschaft zeigt sich im exotisch asiatischen Gewand, und der Chankasee an der Grenze zu China und Korea schmückt sich im Sommer mit prachtvollen Lotusblüten. Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dem dichten Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand.

Montag, 6. Februar
Phoenix, 19.15 Uhr Wildes Russland (6/6) Kamtschatka

Auf der Halbinsel Kamtschatka liegen Feuer und Eis im ewigen Wettstreit. Die Region zählt zu den vulkanisch aktivsten der Erde. Als wäre die Natur noch etwas unentschlossen, formt sich das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochende Geysire. Im „Tal der Geysire“ sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Es wurde daher zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben. Trotz der launischen Natur ist die Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt.

Dienstag, 7. Februar
GEO Television, 17.35 Uhr Expedition Wolf – Rückkehr der grauen Jäger, Folge 1

Über Jahrtausende waren Wölfe die erfolgreichsten Raubtiere Nordamerikas: intelligent, furchtlos und im Rudel unschlagbar. Doch als europäische Siedler in die USA kamen, rotteten sie die Wölfe fast überall aus. Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Wölfe in die kanadische Wildnis verdrängt worden. Nun hat sich ein Rudel im US-amerikanischen Bundesstaat Washington angesiedelt – nach 70 Jahren die ersten Wölfe in den Vereinigten Staaten.

Dienstag, 7. Februar
GEO Television, 18.30 Uhr Expedition Wolf – Rückkehr der grauen Jäger, Folge 2

Die zweite Folge der Dokumentation heftet sich an die Fersen eines ganz bestimmten Wolfs-Rudels. Ein Experten-Team um Gordan Buchanan untersucht, ob Wölfe wirklich eine Zukunft an der Westküste der USA haben.

Dienstag, 7. Februar
WDR Fernsehen, 20.15 Uhr Abenteuer Erde: Tierisch genial – Intelligenz mit Fell und Federn

Noch in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts war es in Wissenschaftskreisen verpönt, von der Intelligenz der Tiere zu sprechen. Das Gleiche galt für Gefühle. Vor allem bei amerikanischen Verhaltensforschern galt es als unseriös, von Angst, Freude oder gar Intelligenz eines Tieres zu sprechen. Dabei war bereits in Experimenten kurz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen worden, dass Tiere durchaus zu intelligenten Handlungen fähig sind. Aber es sollte noch Jahre dauern, bis der Damm gebrochen war und schließlich Forscher aus vielen Ländern Experimente durchführten, die eine geradezu verblüffende Intelligenz von Tieren aufzeigten. Folgen Sie uns in die Welt von Vögeln, die vorausschauend planen, von Hunden, die virtuos Skateboard fahren oder von Schimpansen, die uns Menschen in punkto Gedächtnisleistung sogar weit überlegen sind. Was Vögel, Fische und Primaten in diesem Film zeigen ist einfach „tierisch genial“.

Mittwoch, 8. Februar
GEO Television, 10.30 Uhr Alles über Adler

Seit Jahrtausenden beflügeln sie Mythen und Legenden: Adler, die Jäger der Lüfte. Sie sind stark, wachsam und wahre Akrobaten. Unnachgiebig bei der Jagd, ständig im Kampf um das Überleben und unermüdlich im Einsatz für ihren Nachwuchs. Die Dokumentation geht den Geheimnissen dieser majestätischen Tiere auf den Grund. Mit nahezu einem Meter Körperlänge gehören Adler zu den größten flugfähigen Vögeln der Erde. Mit viel Muskelkraft und zweieinhalb Meter Flügelspannweite wuchten sie ihren sechs Kilogramm schweren Körper in die Höhe. Es gibt mindestens 60 unterschiedliche Adlerarten, doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind brillante Jäger. Sie scannen die Welt unter ihnen mit Augen, die drei Mal schärfer sehen als die von Menschen.

Mittwoch, 8. Februar
Animal Planet, 21.20 Uhr Echte Talente Das große Hunde-ABC: Best of

Der Hund ist der beste Freund und Begleiter des Menschen. Mit 800 verschiedenen Hunderassen weltweit treten auch unterschiedliche Eigenschaften und Verhaltensweisen zutage. Welcher Windhund kann 50 Kilometer ohne Unterbrechung zurücklegen? Welche Rasse ist die kleinste der Welt? Und warum ist der Golden Retriever der perfekte Familienhund? Das große Hunde-ABC zeigt die süßesten und erstaunlichsten Vierbeiner dieser Erde und ihre Beziehung zum Menschen. Hunde-Experten, Tierfreunde sowie Veterinäre liefern spannende Fakten und kuriose Einblicke in die Welt der Hunde.

Donnerstag, 9. Februar
GEO Television, 17.30 Uhr Expedition Schneetiger, Teil 1

Die Filmcrew nimmt nach ihrer Ankunft im Osten der Russischen Föderation Kontakt zum Sikhote-Alin Research Center auf, deren Wissenschaftler sich dem Erhalt des Amurtigers verschrieben haben. Die Raubkatzenexpertin Bonnin tauscht sich dabei mit Dr. Victor Lukarevsky und Dr. Dale Miquelle aus, die zu den renommiertesten Koryphäen für Fragen der Lebensumstände Sibirischer Tiger zählen. Mit Hilfe der modernen Technik des Filmteams, können dann auch eindrucksvolle Bilder gemacht werden. Dem Team gelingt es anhand von Kamerafallen, einen männlichen sowie einen weiblichen Tiger zu fotografieren, die sich womöglich kürzlich gepaart haben. In Aufregung geraten Wissenschaftler und Filmcrew kurze Zeit später durch die Nachricht, in einem Dorf sei ein Hund von einem hungrigen Jungtier erlegt worden. Tatsächlich kann nur wenig später ein kaum vier Monate alter weiblicher Amurtiger eingefangen und in Sicherheit gebracht werden. Dennoch ist die Arbeit noch nicht erledigt, da sich herausstellt, dass sich noch zwei männliche Geschwister des Jungtiers in der Wildnis aufhalten. So schließt sich Max Hug Williams spontan einer Gruppe von Rangern an, die zu einer gefährlichen Rettungsaktion aufbrechen. Der Amurtiger bzw. Sibirische Tiger zählt zu den sechs noch existierenden Unterarten des Tigers. Die durchschnittliche Kopf-Rumpf-Länge beläuft sich auf 190 bis 220 Zentimeter, kann aber bei besonders stattlichen Exemplaren auch 280 Zentimeter erreichen. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 110 Zentimetern überragt der Sibirische Tiger selbst den ebenfalls imposanten Königstiger. Die Färbung ist in der Regel deutlich heller als jene südlicher Tigerunterarten. Das dicke und lange Fell schützt vor der oftmals klirrenden Kälte seiner angestammten Reviere. Die Lebenserwartung eines Sibirischen Tigers beträgt 15 bis 20 Jahre. Die Raubkatze ist überwiegend nachtaktiv und muss zur Deckung ihres enormen Energiebedarfs täglich rund zehn Kilogramm Fleisch verzehren. Zu ihren bevorzugten Beutetieren gehören Rothirsche, Wildschweine und Rehe.

Donnerstag, 9. Februar
GEO Television, 18.20 Uhr Expedition Schneetiger, Teil 2

In dieser Episode wird zunächst gezeigt, wie die von Kameramann Max Hug Williams begleiteten Ranger ihre Suche nach dem verwaisten Amurtiger- Nachwuchs fortsetzen. Zwei der drei Jungtiere können relativ rasch aufgespürt und mit allem Notwendigen versorgt werden. Das dritte Tigerbaby befindet sich in einem alarmierenden Zustand, ist stark dehydriert und kurz vor dem Verhungern. Doch wegen der großen Anteilnahme freundlicher Einheimischer, gelingt schließlich auch die Rettung dieser kleinen Raubkatze. Präsentatorin Liz Bonnin unterstützt derweil die Wissenschaftler und Naturschützer des Sikhote-Alin-Forschungszentrums bei der Erkundung der wichtigen Frage, ob im Naturreservat paarungsbereite, bereits trächtige weibliche Amurtiger oder auch Muttertiere umherstreifen. Allerdings ist Serga das einzige Tigerweibchen, welches sich nachweislich in der näheren Umgebung aufhält und dieses gilt als nicht mehr fruchtbar. Anders verhält es sich mit Sergas Tochter Princess, allerdings ist sie schon seit geraumer Zeit nicht mehr innerhalb der Grenzen des Naturreservats gesichtet worden. Gerade als die Mitglieder des Filmteams im Begriff sind, ihre Zelte in Russland wieder abzubrechen, gibt es dennoch einen Hoffnungsschimmer für die Zukunft des sibirischen Tigers zu vermelden. Denn die Aufnahme einer Kamerafalle belegt die Existenz eines bislang absolut unbekannten weiblichen Exemplars. Somit kann die Filmcrew die Heimreise mit einer gewissen Zuversicht antreten, denn auch die drei geretteten Jungtiere sind in hervorragender Verfassung und können in nicht allzu ferner Zukunft ausgewildert werden.

Donnerstag, 9. Februar
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr Länder – Menschen – Abenteuer Einsatz in Alaska

Auf Streife in der Wildnis Sie schützen Tiere und Natur. Vor allem in der Jagdsaison sind die Alaska Wildlife-Troopers immer wieder Alarmbereitschaft. Dann ist die ungewöhnliche Polizeitruppe ständig auf Patrouille in Wäldern und Meeresbuchten.Daniel Valentine (39) und seine Kollegen sind auf dem Kodiak-Archipel stationiert. Die Inselgruppe südwestlich von Anchorage verfügt über einzigartige Landschaften, wild und unzugänglich, und ist ein beliebtes Freizeitgebiet für Jäger und Angler. Alan Jones ist der einzige Pilot der Truppe. Sein Einsatzgebiet erstreckt sich über 300 Kilometer, eine Landfläche fast so groß wie Schleswig-Holstein. Meistens weiß er nicht, was ihn an den abgelegenen Orten erwartet. Illegale Jagdbeute, aggressive Jäger, verängstigte Jungtiere? Seinem Kollegen Shane Nicholson geht es nicht anders. Was wird er bei der toten Bärenmutter vorfinden? Wurde sie erschossen? Wo sind die Jungtiere geblieben? Die Polizisten greifen hart durch, wenn Jagdgesetze überschritten oder Fischereibestimmungen missachtet werden. Wen sie erwischen, dem drohen bis zu 10.000 Dollar Bußgeld und bis zu einem Jahr Gefängnis. Wenn jedoch Roy Rastopsoff jagt, gelten andere Gesetze. Er gehört zu den Aleuten, den Ureinwohnern, und genießt daher Sonderrechte. Für seine Familie darf er sogar Seehunde erlegen, was anderen nicht erlaubt ist. Insgesamt leben 13.000 Menschen auf dem Kodiak-Archipel. Einige von ihnen werden von Elise Pletnikoff medizinisch versorgt. Die Ärztin arbeitet im Krankenhaus der Stadt Kodiak, Verwaltungssitz der gleichnamigen Insel. Aber manchmal ist die 31-Jährige auch mit dem Flugzeug unterwegs zu ihren Patienten. Einmal im Monat hat sie Sprechstunde für die 225 Einwohner von Old Harbor. Elise Pletnikoff ist dann auf sich allein gestellt. Einen Facharzt oder einen Operationssaal in der Nähe gibt es nicht. Im Notfall müssen die Patienten in die Klinik geflogen werden. Die meisten Bewohner auf Kodiak Island leben vom Fischfang oder vom Tourismus. Aber manche sind auch Lebenskünstler wie Sherri Ewing. Sie betreibt einen Cateringservice und ein  Outdoorrestaurant. Als sie vor 20 Jahren vom Bundesstaat Wisconsin auf die Insel zog, hat sie als Köchin in einem Bärenjägercamp angeheuert. Inzwischen tritt sie sogar in einer eigenen Fernsehkochshow auf. Filmemacher Christian Pietscher zeigt in seiner Dokumentation einzigartige Landschaften und ungewöhnliche Menschen. Sie alle können sich nicht vorstellen, das Inselarchipel jemals zu verlassen. Alaskas Wildnis und das ungewöhnliche Leben auf Kodiak Island lässt sie nicht mehr los. Wdh. der Sendung am Freitag, 10. Februar, um 14.00 Uhr im NDR Fernsehen.

Freitag, 10. Februar
3sat, 14.45 Uhr Räuberkinder

Wenn tief in den osteuropäischen Waldgebieten der letzte Schnee verschwindet, kommen langsam die Jungen der großen europäischen Räuber aus ihren Verstecken. Während der Sommermonate erlernen sie spielerisch Fähigkeiten für ihr späteres Raubtierleben. Es ist ihr erster Sommer, noch unbeschwert und wohlbehütet. Denn Bär, Wolf, Luchs oder Seeadler zeigen sich jetzt von ihrer sanften Seite: als liebevolle Eltern.

Freitag, 10. Februar
Phoenix, 18.30 Uhr Wildlife in Afrika

Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

Samstag, 11. Februar
ZDFneo, 11.20 Uhr Terra X Deutschland-Saga

Wer waren die ersten Menschen auf deutschem Boden? Welche Spuren haben sie hinterlassen und wie weit reichen diese bis in die Gegenwart? Die Frage nach unseren Ursprüngen führt Christopher Clark zunächst in die Schwäbische Alb, wo vor rund 14 000 Jahren steinzeitliche Jäger lebten. Im Eselsburger Tal stellte der Homo sapiens Rentieren und Bären nach, suchte Schutz in den Höhlen der Kalkfelsen und fertigte raffinierte Steinwerkzeuge an. Die Deutschen jener Zeit waren durchaus schöpferisch, ihre Erfindungen „made in Germany“ fanden schon damals weite Verbreitung. Doch sind die urzeitlichen Bewohner des Schwabenlandes bei weitem nicht als erste Vorfahren der späteren Deutschen anzusehen.

Samstag, 11. Februar
MDR Fernsehen, 13.15 Uhr Wildes Baltikum Wälder und Moore (2/2)

Im Nordosten Europas, wo die Ostsee „Westsee“ heißt, liegen drei Länder, fast unentdeckt und wenig beachtet: Estland, Lettland und Litauen. Im zweiten Teil seiner Dokumentation zeigt Christoph Hauschild die Vielfalt der baltischen Natur jenseits der Küste: Braunbären, Luchse und Auerhühner in den weiten Wäldern Estlands, den breitesten Wasserfall Europas oder die Balz der Doppelschnepfen in den Feuchtwiesen an der Grenze von Lettland zu Litauen. Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis gibt vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben über 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihren Jungen gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit, sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten. Moore, Seen, Flüsse – überall im Baltikum bestimmt Wasser den Rhythmus der Natur. Im Frühling verwandelt sich der Soomaa Nationalpark, im Westen Estlands, in einen riesigen See. Es ist die so genannte fünfte Jahreszeit: Kurz nach der Schneeschmelze füllt sich die Region mit Wasser und ist nur noch mit dem Boot zu erreichen. Europas breitester Wasserfall liegt in Lettland: Anfang Mai ziehen Rußnasen, Verwandte des Karpfens, den Fluss Venta hinauf. Die kaum einen halben Meter langen Fische, müssen eine 400 Meter lange Felsbarriere überwinden, um zu ihren Laichgebieten zu gelangen. Ein Hindernis, dass viele an den Rand der Erschöpfung bringt. Das Baltikum hält viele Superlativen bereit: Ein Fünftel des Weltbestandes der Schreiadler brütet hier. In den Flussauen Lettlands liegt eine der größten Balzarenen für Doppelschnepfen. Über 1.000 Wölfe gehen in Lettlands Wäldern auf die Jagd. Litauen ist das Land der Störche – mit über 13.000 Paaren zählt es die meisten Weißstörche im Baltikum. Die Dokumentation „Wildes Baltikum – Wälder und Moore“ führt in Regionen, die vom Menschen seit Jahrhunderten beeinflusst und dennoch naturnah sind. Hochstabilisierte Aufnahmen aus dem Helikopter zeigen die drei Länder aus luftiger Perspektive, extreme HD-Zeitlupen von Schreiadlern, Fischottern oder Prachtlibellen, gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner. Einfühlsam porträtiert Tierfilmer Christoph Hauschild das Baltikum im Nordosten Europas und zeigt eine Natur, die man anderenorts bereits schmerzlich vermisst.

Samstag, 11. Februar
Das Erste (ARD), 16.30 Uhr Weltspiegel-Reportage: Die guten Grizzly-Jäger

Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. Wir porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations Mike Willy überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.

Samstag, 11. Februar
hr fernsehen, 20.15 Uhr Der Puma Jäger der Anden

Einen Puma vor die Kamera zu bekommen, ist wie die berühmte Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Weit im Süden Chiles, in einer der schönsten Landschaften der Erde, dem Torres del Paine Nationalpark, haben Filmautor Uwe Müller und sein Team das Unmögliche möglich gemacht. Ihnen ist es gelungen, einer Pumafamilie über viele Monate zu folgen. Zwischen schroffen Bergen und türkisblauen Seen lebt die scheue Wildkatze als eleganter Überraschungsjäger. Ihre Hauptbeute sind Guanakos. Gut 3.000 der Lamaverwandten ziehen in großen Gruppen über die weiten Pampasteppen des Nationalparks. Die friedlichen Pflanzenfresser sind stets aufmerksam und jederzeit zur schnellen Flucht bereit. Doch in der zerklüfteten Landschaft des Nationalparks gibt es immer einen Strauch oder einen Felsen, hinter dem der Puma Deckung findet. Die Tierfilmer sind mit der Kamera dabei, wenn die Pumamutter auf die Jagd geht, wenn die nur wenige Wochen alten Pumajungen im Spiel ihre Kräfte messen, aufmerksame Guanakos einen Angriff gerade noch rechtzeitig bemerken oder die halbstarken Wildkatzen langsam selbstständig werden. Drei Jahre war das Team den Raubkatzen auf der Spur, in einer der schönsten Bergregionen Südamerikas, aber unter widrigsten Bedingungen – extreme Witterungsverhältnisse inklusive. Besonders die unberechenbaren Winde Patagoniens, die Geschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometer in der Stunde erreichen können, haben das Filmen extrem erschwert. Hinzu kam das aufwändige Aufspüren der Raubkatzen: Jeden Morgen um drei Uhr begann die nervenaufreibende Suche mit Scheinwerfern. In der Nacht reflektieren die Augen der Pumas und geben so ihren Standort preis. Doch Pumas haben keine festen Schlaf- oder Futterplätze, sie sind ständig auf Wanderschaft. Mitunter ließen sich die Berglöwen über Wochen nicht sehen. War die Suche dann doch erfolgreich, kam die nächste Hürde: den gewandten und aufmerksamen Katzen mit der schweren Kameraausrüstung im Gebirge zu folgen. Mit Ausdauer und endloser Geduld ist es Uwe Müller und seinem Team gelungen, eine Pumamutter mit ihren drei Jungen von der Kinderstube bis zum Erwachsenwerden zu begleiten und bisher ungesehenes Verhalten mit der Kamera einzufangen. Computergesteuerte Zeitraffer, Bilder einer Spezial-Thermokamera sowie Super-Zeitlupenaufnahmen und zeitaufwändige Verhaltensaufnahmen geben seltene Einblicke in die versteckte Lebensweise der Pumas, ihrer Beute, den Guanakos, und all derer, die von ihren Jagdzügen profitieren.

Samstag, 11. Februar
hr fernsehen, 21.00 Uhr Die Retter der Schneeleoparden

Sie sind die Könige der Bergwelt: schnell wie der Wind, schlau wie ein Fuchs und stark wie ein Bär. Seit Jahrtausenden leben die Schneeleoparden von Kirgisistan hoch oben im ewigen Eis des Tien-Shan-Massivs, fern von jeder Zivilisation. Sie müssen nur den Hunger fürchten – und die Menschen. Denn in der letzten Zeit ist der Bestand der edlen Tiere in dem zentralasiatischen Staat mehr und mehr bedroht, wird ihnen der nötige Lebensraum immer mehr eingeschnürt. Der Klimawandel lässt die Gletscher schmelzen, die Bauern ziehen mit ihren Ziegen immer höher in die unwirtlichen Gebirgs-Regionen und betrachten die Schneeleoparden als Feinde, die ihre Herden bedrohen. Jäger wildern die Tiere, deren Fell auf dem Schwarzmarkt gerne 10.000 Dollar bringt. Vor zwanzig Jahren streiften mehr als 4.000 Großkatzen durch die Berge, heute – so wird geschätzt – gibt es in Kirgisistan nur noch 250 Schneeleoparden. Der deutsche Naturschutzbund NABU hat hoch über dem Issyk-Kul-See ein Projekt zum Schutz der bedrohten Raubkatzen eingerichtet. Geleitet wird das weltgrößte Freigehege zum Schutz der Raubkatzen von dem Biologen Thorsten Harder. Hier leben auf einer Fläche von etwa 7.000 Quadratmetern mehrere Tiere, die aus den Fallen von Wilderern gerettet wurden und die in freier Wildbahn wenig Überlebenschance hätten. Vor einer traumhaften Bergkulisse leben sie nun unter nahezu normalen Bedingungen, Pfleger kümmern sich um ihre Wunden und sorgen für ausreichend Futter. Inzwischen haben Kunak, Bagira und Co. auch Nachwuchs, zwei junge Leoparden, die später wieder ausgewildert werden sollen. Mit der kirgisischen Tierärztin Saltanat Seitova gelang es Thorsten Harder auch, zahlreiche Tiere aus dem Privatzoo des ehemaligen kirgisischen Präsidenten Kurmanbek Bakiew zu befreien, darunter Wölfe, Bären und auch ein Schneeleoparden-Männchen. Wenn alles gut geht, kann es bald auch zu den Tieren am Issyk-Kul. Die schwarz-weiß gefleckten Tiere werden in der kirgisischen Kultur mythisch verehrt. Ein Schneeleopardenfell würde seinem Besitzer Macht und Prestige übertragen, glauben viele. Deswegen schmückte bis vor kurzem auch die politische Elite ihr Heim gern mit solchen Trophäen. Dem Einsatz von Thorsten Harder und seinen Mitstreitern ist es zu verdanken, dass die Schneeleoparden von Kirgisistan heute sicherer sind denn je. Das Schutzprogramm umfasst auch Ranger, die den Wilderern nachstellen und dafür sorgen, dass der Schwarzmarkt nach und nach austrocknet. So bleibt die Hoffnung, dass die Schneeleoparden wie früher die weiten Gebirgszüge des Landes bewohnen und das einstige Wappentier Kirgisistans eine Zukunft hat. Der Film zeigt in spektakulären Aufnahmen Schneeleopardenbabys und erwachsene Tiere vor einer grandiosen Bergwelt. Es ist ein Porträt der Menschen, die sich dem Schutz dieser Tiere verschrieben haben, ebenso wie des Landes Kirgisistan. Der Film lässt miterleben, unter welch teilweise primitiven Bedingungen die Naturschützer sich ihrer Aufgabe widmen müssen und welche kleinen und großen Triumphe sie dabei erringen. Das ehemalige Bollwerk gegen China kämpft nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit bitterer Armut und politischer Instabilität. Sein größter Schatz – seine weite, unberührte Natur – droht im Zuge dieses Kampfes mehr und mehr unter die Räder zu kommen. Umso wichtiger sind Signale, wie sie die Retter der Schneeleoparden setzen.

Sonntag, 12. Februar
arte, 8.15 Uhr Arktis – Ein Junge wird Jäger

In Grönlands Norden leben viele Angehörige der Polar-Inuit bis heute von der Jagd auf Robben und Eisbären. Doch immer weniger Jungen wollen Jäger werden. Der zwölfjährige Qaaqqukannguaq ist eine Ausnahme. Mit seinem Vater und Großvater wird er sich während der Frühlingsferien zum ersten Mal auf eine mehrtägige Jagdreise mit dem Hundeschlitten durch die Eiswüste begeben – 70 Kilometer weit von ihrer winzigen Siedlung Savissivik bis zur Eiskante am Kap York. Eine gefährliche Tour auf immer dünner werdendem Eis.

Sonntag, 12. Februar
Das Erste (ARD), 16.35 Uhr Erlebnis Erde

London ist berühmt: für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein „Großstadtdschungel“, in dem Wildtiere keine Rolle spielen, könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. „Wildes London“ erzählt verblüffende Geschichten, bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen. Den Männern vom Billingsgate Fischmarkt wird warm ums Herz, wenn ihr Besuch aus der Themse auftaucht: Jeden Morgen dreht sich alles um „ihre“ Robbe. Sie weiß genau, wo sie in den Docklands täglich ihr Frühstück bekommt, in Form von frischem Fisch, den ihr die Männer am Billingsgate servieren. Die Arbeiter verwöhnen das Tier, das offenbar als Einzelgänger in der Themse lebt. Längst nicht jeder bekommt die Robbe zu Gesicht, was die Arbeiter vom Fischmarkt offensichtlich mit Stolz erfüllt. Mitten in London lebt sogar einer der schnellsten Jäger im Tierreich: Für den Wanderfalken sind Häuserschluchten ein ideales Revier, denn ihre Beutetiere, die Tauben, sind in der Stadt nahezu unbegrenzt verfügbar. Mit über 300 km/h jagt sie der Greifvogel im Sturzflug, hoch über den Köpfen der Londoner, von denen die meisten nicht einmal ahnen, welche Dramen sich im Luftraum direkt über ihnen abspielen. Selbst ein trostlos grauer Wohnblock birgt in London ein kleines Naturwunder: Eine wilde Füchsin hat mit einer alten Dame Freundschaft geschlossen, die in einem der oberen Stockwerke wohnt. Regelmäßig erscheint die Füchsin im Vorgarten, wo sie mit Würstchen verwöhnt wird, die die alte Dame aus dem Fenster wirft. Eine besondere Art der Fernbeziehung. Wenn es um die Wurst geht, hört die Füchsin auch auf „Sitz“ und bringt, nicht ganz uneigennützig, ihre Jungtiere mit. Von russischen Pelikanen im Park über geheimnisvolle Schildkröten in der Themse bis zu Skorpionen in den Docklands: London ist nicht nur Lebensraum für Millionen Menschen, sondern auch für unzählige Wildtiere, die sich perfekt an den Großstadtdschungel angepasst haben. Diese BBC-Dokumentation zeigt London von seiner überraschend wilden Seite.

Sonntag, 12. Februar
3sat, 18.30 Uhr SCHWEIZWEIT: Auf der Spur des Luchses

Der Luchs ist ein Einzelgänger und extrem scheu. Die Reportage zeigt außergewöhnliche Aufnahmen des Luchses in der Schweiz. Dort ist er vor allem in den Voralpen und im Jura zu Hause. Der leidenschaftliche Tierfotograf Laurent Geslin ist begeistert vom europäischen Luchs und betreibt großen Aufwand, um dieses scheue Tier auf Fotos bannen zu können. Er versteckt Fotofallen an Stellen, an denen er darauf hofft, dass dieses Phantom des heimischen Waldes den Verschluss der getarnten Kamera auslöst. Der Luchs ist bis jetzt ein in freier Wildbahn wenig erforschtes Tier und gilt vielen Naturforschern gleichsam als heiliger Gral.

Sonntag, 12. Februar
n-tv, 22.05 Uhr Jäger und Gejagte – Top-Jäger

In der Tierwelt wird Tag für Tag ein gnadenloser Kampf ums Überleben ausgefochten. Doch wer hat den Titel ‚König der Tiere‘ verdient? Macht seine Schnelligkeit den Geparden zum Top-Jäger? Oder ist es das Gift des Skorpions, das den entscheidenden Vorteil bringt? Ist sein Gift tödlicher als das einer Schlange? Oder gewinnt am Ende doch der Löwe? Die n-tv Dokumentation sucht nach dem gefährlichsten Tier.

Sonntag, 12. Februar
n-tv, 22.30 Uhr Jäger und Gejagte – Geschwindigkeit

Im Tierreich tobt seit Jahrmillionen ein Kampf um Leben und Tod. Jäger und Beute machen sich dabei jeden Vorteil zu Nutze. Der entscheidende Faktor ist dabei oftmals Geschwindigkeit. Das Rennen ums Überleben erreicht dabei mitunter enorme Geschwindigkeiten. Doch wer ist am schnellsten? Machen die Geparden das Rennen? Oder laufen die Antilopen und Gnus den Raubtieren am Ende davon? Die n-tv Dokumentation sieht genauer hin.

Montag, 13. Februar
3sat, 20.15 Uhr Highway durch die Rocky Mountains (1/3)

Tiere haben viele Gründe, auf oder neben die Straße zu kommen: Das zeigen Ernst Arendt und Hans Schweiger auf ihrer amüsanten Reise durch die Rocky Mountains in einem traumhaften Herbst. Sie halten fest, wo man wegen Hirschen warten muss, wo Bergschafe schwere Trucks ausbremsen, wo die Tiere ganz artig über den Zebrastreifen gehen und wie ein Bär sich neben der Straße den Winterspeck anfrisst, oder ein Murmeltier Material für den Winter sammelt.

Montag, 13. Februar
SWR Fernsehen, 20.15 Uhr Wildes Deutschland: Der Bodensee

Ein Flair von Süden und mediterraner Leichtigkeit umgibt Europas größten See nördlich der Alpen im Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit magischen Orten und traumhaften Seelandschaften zieht er jedes Jahr ein Millionen-Publikum an seine Ufer.Neben dem milden Klima, zauberhafter Kulturlandschaft und romantischen Städtchen bietet der Bodensee auch eine traumhafte Natur: Ob im Rheindelta, Wollmatinger- und Eriskircher Ried, ob auf dem Bodanrück oder bei den Rheinfällen – die Ufer und Schutzgebiete am Schwäbischen-Meer sind auch Rückzugsgebiete für viele selten gewordene Tiere und Pflanzen. Der Filmautor Jens-Uwe Heins hat sich mit seinem Team drei Jahre rund um den See auf die Suche begeben und fand dabei nicht nur bedrohte Brachvögel, Blaukehlchen und balzende Haubentaucher. Vorgestellt wird auch ein ganz besonderes Uhupaar mitten in Überlingen, eine ungewöhnliche Weißstorchkolonie am Affenberg Salem, ein Meer von blühenden Schwertlilien im Eriskircher Ried und Tausende von rastenden Zugvögeln in den geschützten Seebuchten.

Dienstag, 14. Februar
arte, 11.05 Uhr Amur Der Ferne Osten

Das Flusssystem des Amur bildet eine riesige Wasserlandschaft mit unzähligen Flüssen, Seen und Sümpfen. Aus diesem Einzugsgebiet befördert der gigantische Strom täglich Unmengen an Wasser, Nährstoffen und Sedimenten in den Pazifik und macht den Ozean zu einem der fruchtbarsten Meere der Welt. In ihrem Verlauf begegnet man Braunbären, Schwärmen aus Zehntausenden Seevögeln und ebenso vielen Lachsen auf Wanderschaft. Auf der russischen Seite kommen Sikahirsche auf der Nahrungssuche bis an die Küste, verfolgt von hungrigen sibirischen Tigern.

Dienstag, 14. Februar
arte, 12.35 Uhr Amur Der schwarze Drache

Der südliche Quellfluss des Amur, der Cherlen, schlängelt sich durch die größte Graslandschaft der Welt, die mongolische Steppe unweit der Wüste Gobi. Dort durchstreifen eine Million Mongolei-Gazellen und riesige Viehherden die kalte und trockene Savanne. Es erscheint unerklärlich, wie ein so riesiger Wasserlauf eine derart trockene Landschaft durchfließen kann. Seine fruchtbaren Ufer werden von zahlreichen Vogelarten bevölkert, darunter Jungfernkraniche zur Paarungszeit und Zugvögel auf der Durchreise nach Indien. Steppenadler jagen Murmeltiere, und Wölfe lauern auf Gazellen, während sich die Rabengeier auf die Reste freuen.

Mittwoch, 15. Februar
3sat, 13.20 Uhr Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere durchhalten

Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes „Frostschutzmittel“, das ihre Zellen intakt hält. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.

Mittwoch, 15. Februar
3sat, 12.30 Uhr SCHWEIZWEIT: Auf der Spur des Luchses

Der Luchs ist ein Einzelgänger und extrem scheu. Die Reportage zeigt außergewöhnliche Aufnahmen des Luchses in der Schweiz. Dort ist er vor allem in den Voralpen und im Jura zu Hause. Der leidenschaftliche Tierfotograf Laurent Geslin ist begeistert vom europäischen Luchs und betreibt großen Aufwand, um dieses scheue Tier auf Fotos bannen zu können. Er versteckt Fotofallen an Stellen, an denen er darauf hofft, dass dieses Phantom des heimischen Waldes den Verschluss der getarnten Kamera auslöst. Der Luchs ist bis jetzt ein in freier Wildbahn wenig erforschtes Tier und gilt vielen Naturforschern gleichsam als heiliger Gral.

Mittwoch, 15. Februar
3sat, 14.05 Uhr Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere schlafen

Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.

 

 

Der schwedische Bärenjäger Rasmus Boström präsentiert seine neue Bärenjagd-DVD
Unsere Wildnis – ab 10.03.2016 im Kino
Der Adlerflüsterer
Grenzbock – Dokumentarfilm mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel. Kinostart 2. Februar 2016
Wie Brüder im Wind – ab 28. Januar 2016 im Kino. Interview mit Tierfilmer Ottmar Penker in WILD UND HUND 2/2016!
Magie der Moore – ab 24. September 2015 im Kino
WILD UND HUND Exklusiv Nr. 46 mit DVD
Die WILD UND HUND-Redaktion geht zum Jahresanfang gemeinsam auf Drückjagd.
WILD UND HUND-Exklusiv Nr. 44 mit DVD

Kino und DVD

 

Grenzbock

Ein Dokumentarfilm von Hendrik Löbbert mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel.

Ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der in die Welt der deutschen Jäger eintaucht und zeigt, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen. Auf leisen Sohlen betritt der junge Filmemacher Hendrik Löbbert die Welt der Jäger im brandenburgischen Wald und beobachtet, nach welchen Maßstäben dieser Kosmos funktioniert und wie sich dessen Bewohner darin bewegen.

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr vom Wolf nichts.
Grenzbock begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken. Kinostart: 04.02.2016
WILD UND HUND verloste 7 x 2 Kinokarten für den Film „Grenzbock“, der in ausgewählten Kinos laufen wird. Die ersten zwei Gewinner erhielten zudem ein Whitefox Jagdmesser „Dingo“ von Askari. Mehr zur Verlosung…
Lesen Sie hier ein Interview mit dem Regisseur Hendrik Löbbert…

Ab 28. Januar 2016 im Kino.

Wie Brüder im Wind

Mit „Wie Brüder im Wind“ kommt Ende Januar ein Film in die Kinos, dessen spektakuläre Wildaufnahmen und Besetzung mit Jean Reno und Tobias Moretti außergewöhnliche Unterhaltung versprechen. WILD UND HUND sprach mit Regisseur und Tierfilmer Otmar Penker…
Ab 10. März 2016 im Kino

Unsere Wildnis

Die Naturdokumentation von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud erzählt in atemberaubenden Bildern die Entfaltung der Flora und Fauna im Wandel der Jahreszeiten sowie die Einwirkung des Menschen auf die gesamte Umwelt.
Aus der Perspektive von Flora und Fauna wird uns die Schönheit und Harmonie der ursprünglichen Wildnis vor Augen geführt, die nach und nach unter der zunehmenden Einwirkung des Menschen schwindet. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich den ständig wechselnden Bedingungen anpassen, einheimische Tierarten wie Wildpferde, Wölfe und Bären werden verdrängt, aber die Natur findet immer wieder Wege, sich in dem neuen Lebensraum zu entfalten.UNSERE WILDNIS ist eine poetische Chronik unseres Lebensraums und eine Hymne auf die Mysterien der Natur. Vom Fuchsbau tief im Wald bis zu den im Laufe der Jahre immer größer werdenden Ansiedlungen der Menschen zeigt UNSERE WILDNIS den Zauber sowie die unglaubliche Vielfalt des Lebens und weckt Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Geschöpfe auf diesem Planeten. Kinostart: 10. März 2016
WILD UND HUND verloste 3 x 2 Freikarten. Gewonnen haben…
3D-Film: Halali: Waidwerk - Jäger - Wild

Halali: Waidwerk – Jäger – Wild

Ende 2016 kommt der 3D-Jagdfilm „Halali“ in die Kinos des deutschsprachigen Raums.
In der 90 Minuten soll der Film mit spektakulären Tier-, Natur- und Landschaftsaufnahmen in 3D mit vielen Missverständnissen rund um die Jagd aufräumen. Den Besuchern soll das wahre Bild der Jagd vermittelt werden. Filmstart ist November/Dezember 2016. Weiter wird es eine englischsprachige Version für den internationalen Kinoauftritt und ein eigenes Buch zum Kinostart geben.