WILD UND HUND TV-Tipps für Jäger

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Hier finden Sie die aktuelle Programmvorschau für Jäger

Mit freundlicher Unterstützung des Redaktionsbüros „Radio + Fernsehen“. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Hörfunk: Radio Rheinwelle 92,5 Mhz, Samstags, 13 bis 15 Uhr, vierwöchentlich, ungerade Kalenderwochen: Jagd – Faszination und Kultur
ORF-Radio Niederösterreich, 1. Dienstag im Monat, 21 Uhr: Naturerlebnis Jagd
Radio Bamberg: „Heike trifft… Drei Jäger“
Jagdfunk: Ein Interview-Podcast rund um die Jagd

Kino und DVD-Tipps: siehe Trailer und Seitenende

Alle Filme von WILD UND HUND finden Sie auch auf YouTube!

Zeitraum: 07 Dez. bis 20.DEZ 2017

Donnerstag, 7. Dezember

NDR Fernsehen, 13.15 Uhr

Buddha und die Schneeleoparden

Einsatz im Himalaya

Der Himalaya ist die Heimat der Schneeleoparden, die weltweit zu den am stärksten gefährdeten Raubkatzen gehören. Nicht mehr als 6.000 bis 8.000 Exemplare gibt es noch auf der Erde. Und ihr Lebensraum wird immer weiter durch Umweltzerstörung und die Ausweitung von Weideflächen eingeschränkt. Immer wieder kommt es dadurch zu Konflikten zwischen Mensch und Tier, denn insbesondere in den Wintermonaten räubern die Großkatzen in den Herden und reißen Schafe. Da scheint es manch einem der Hirten nur allzu gerecht, den Schneeleoparden abzuschießen.

Donnerstag, 7. Dezember

DR Fernsehen, 14.15 Uhr

Die Hohe Tatra

Im Reich der Bären

Steil, wild, unzugänglich – eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt – die Hohe Tatra. Ein Gebirge der Extreme, das sich als höchster Teil der Karpaten zwischen der Slowakei und Polen erstreckt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden: Wolf und Luchs streichen durch die wilden Wälder. Und Bären. Viele Bären: Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Wie ist das möglich? Über 900 Drehtage filmten Erik Baláž und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten.

Im Frühjahr führt eine Bärenmutter nach sechs Monaten Eis und Schnee, ihre Jungen zum ersten Mal aus dem Schutz der Höhle nach draußen. Dort lauern Gefahren auf die Kleinen, wie fremde Bärenmännchen, die ihnen nach dem Leben trachten. In den Berghöhen reifen die Früchte der Zirbelkiefern. Sie können tausend Jahre und älter werden. Tannenhäher machen sich über ihre Zapfen her. Und locken auch Bären an. Im Hochwald ernten sie reife Beeren und sie steigen in die Bäume!

Einzigartige Aufnahmen, die noch nie gefilmt wurden. Tannenhäher und Bären sorgen beide für den Winter vor. Die Bären fressen sich eine Speckschicht an, das können die Vögel nicht. Die Häher verstecken die Zirbelkiefersamen. Und finden später nicht alle wieder. So säen sie den Zirbelwald der Zukunft aus. Auch für die Zukunft der Bären in der Hohen Tatra.

Freitag, 8. Dezember

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr

Wildes Masuren

Masuren, das sind dunkle Wälder, klare Flüsse und tiefblaue Seen. Tiere, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden sind, bevölkern diese Landschaft im Nordosten Polens. Wisente und Elche durchstreifen die ausgedehnten Wälder, Fischotter tauchen in sauberen Flüssen nach Beute. Hier bleibt im Einklang mit der Landwirtschaft noch Platz für Feuchtwiesen und Sümpfe, in denen sich die Frösche tummeln.

Ein Hauptdarsteller in diesem Film ist der Wisent, der in Polen vor dem Aussterben bewahrt werden konnte. Der Film zeigt die großen Wildrinder im Wechsel der Jahreszeiten und ihre Kälber beim Spiel.

Doch er stellt auch jene Tierarten vor, für die sich die Lebensbedingungen selbst in Masuren immer weiter verschlechtern: die Birkhühner etwa oder die buntschillernden Blauracken.

Samstag, 9. Dezember

3sat, 10.00 Uhr

Der Wilde Wald der Kaiserin

Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Hermesvilla liegt am Stadtrand Wiens inmitten des Lainzer Tiergartens. Der bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren.

Im Park leben immer noch Wildschweine, Mufflons, Damwild aber auch kleine seltene Arten wie Eichenprozessionsspinner, Schusterkäfer, Feuersalamander oder vom Aussterben bedrohte Flusskrebse.

Der wilde Wald der Kaiserin bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor rund 60 Jahren bei uns ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.

Samstag, 9. Dezember

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr

Welt der Tiere

Wenn aus Wölfchen Wölfe werden

Wenn Wolfsbabys in einem Tierpark zur Welt kommen, können sie meist nicht im Rudel der Eltern bleiben. Die Gehege sind oft zu klein, um das Rudel zu vergrößern. So auch im Wildpark Schorfheide bei Berlin. Nach der Geburt von vier europäischen Wölfen, werden die Welpen vom Rudel getrennt. Die drei winzigen Wölfinnen und der kleine Rüde sollen im Alter von zwei Monaten an einen Wildpark in der Schweiz abgegeben werden und dort in ein anderes Rudel integriert werden. Zuvor müssen sie jedoch sozialisiert werden, um sich an Menschen zu gewöhnen.

Wenn Wolfsbabys in einem Tierpark zur Welt kommen, können sie meist nicht im Rudel der Eltern bleiben. Die Gehege sind oft zu klein, um das Rudel zu vergrößern. So auch im Wildpark Schorfheide bei Berlin. Nach der Geburt von vier europäischen Wölfen, werden die Welpen vom Rudel getrennt. Die drei winzigen Wölfinnen und der kleine Rüde sollen im Alter von zwei Monaten an einen Wildpark in der Schweiz abgegeben werden und dort in ein anderes Rudel integriert werden. Zuvor müssen sie jedoch sozialisiert werden, um sich an Menschen zu gewöhnen. Die junge Tierärztin Claudia lebt zwei Monate mit den Wolfsbabys als Ersatzmutter im Wildpark, füttert sie Tag und Nacht und baut eine Beziehung zu den Tieren auf. Doch dann kommt der große Tag und die vier Jungwölfe werden in die Schweiz gebracht.

Samstag, 9. Dezember

National Geographic WILD, 12.50 Uhr

Die Nacht der Löwen

Wenn die meisten Menschen die Augen schließen, erwachen bei anderen Wesen die Lebensgeister erst so richtig: Stubentiger, die nachts auf die Pirsch nach Mäusen gehen, folgen dem uralten genetischen Programm aller Katzen – denn im Schutz der Nacht ist die Jagd besonders vielversprechend. Im Laufe der Evolution haben sich insbesondere die Katzenaugen perfekt an die Dunkelheit angepasst. Dank einer reflektierenden Zellschicht hinter der Netzhaut passiert das eintreffende Licht ihre Netzhaut gleich zweimal. Diese „Restlichtverstärkung“ ermöglicht es den nachtaktiven Räubern im Zusammenspiel mit ihren großen Pupillen, auch in finsterster Nacht perfekt zu sehen.

Die Dokumentation „Die Nacht der Löwen“ verfolgt die Anpassungen des Katzenauges durch die Jahrmillionen und zeigt, wie Katze, Löwe, Tiger und Co. ihren überlegenen Gesichtssinn bei der Jagd einsetzen. Durch den Einsatz neuester Aufnahmeverfahren können die Zuschauer die nächtlichen Verfolgungsszenen in einer bislang unerreichten Bildqualität miterleben – und wer das gesehen hat, wird auch die eigene Hauskatze künftig mit anderen Augen sehen…

Sonntag, 10. Dezember

MDR Fernsehen, 9.30 Uhr

Überwintern in den Alpen

Ruhen alle Tiere in unseren Bergen, wenn sich dort der Schnee meterhoch türmt? Wie Murmeltier oder Dachs, die in ihren Höhlen den Winter verschlafen? Oder sind manche Arten so aktiv wie im Sommer, wenn es warm ist? Wie erleben Fische den Winter? Erstarren sie oder werden die Lebensfunktionen nur eingeschränkt?  Zwei Winter lang begleitete der Autor Christian Herrmann die Tierwelt des Tannheimer Tales, um diese Fragen zu beantworten.

Die Suche nach Futter treibt die sonst so scheuen Gämsen hinunter ins Tal, auch die Hirsche müssen lange, beschwerliche Wanderungen durch den tiefen Schnee zurücklegen. Christof Haller, Jäger des Tales, kennt die Stellen, wo die Tiere sich versammeln und beobachten lassen. Nicht zuletzt leidet auch die Vogelwelt der Alpen unter dem Winter.

Sonntag, 10. Dezember

Bayerisches Fernsehen, 13.45 Uhr

Unterwegs in den Alpen

König Ortler

Der Ortler ist der höchste Berg Südtirols und der Westalpen. „König Ortler“ wird er in alten Heimatliedern genannt. Am 27.September 1804 wurde der Berg vom Gamsjäger Joser Pichler zum ersten Mal bestiegen. Zuvor waren etliche groß angelegte Versuche – auch seitens des Militärs – gescheitert.

Der Filmautor erzählt die Geschichte der Erstbesteigung über die Nordwestflanke, gedreht wurde auf der Original-Route. Er berichtet auch darüber, welche Faszination der Ortler heute noch auf die Bergsteiger ausübt und zeigt die Besonderheiten des Nationalparks Stilfserjoch.

Sonntag, 10. Dezember

arte, 23.30 Uhr

Grenzbock

Erstausstrahlung – Online verfügbar von 10/12 bis 17/12 auf dem Internetportal von ARTE

Der Dokumentarfilm taucht in die Welt der deutschen Jäger ein und beobachtet, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen.

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Wildnis blasen. Im Kerngebiet eines ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr der Wölfe nichts – und die haben aus Sicht der meisten Jäger in Brandenburg sowieso nichts verloren. Der Dokumentarfilm begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken.

Der Filmemacher Hendrik Löbbert zeigt die Welt der Jäger im brandenburgischen Wald. Er hat beobachtet, nach welchen Maßstäben dieser Kosmos funktioniert und wie sich dessen Bewohner darin bewegen. Zwischen den Antipoden der Jagd sind zwar zahlreiche journalistisch ausgewogene Reportagen entstanden, aber es gab bisher keinen Dokumentarfilm, der vorurteilsfrei in die Welt der Jäger eingetaucht ist und sich in dieser Parallelwelt umgesehen hat – und dabei das mythenverhangene Selbstbild der Jäger ernst genommen hat.

In eigenartiger Monumentalität nähert sich der Dokumentarfilm den Protagonisten, die mit ihrem Festhalten an alten Traditionen, ihren ritualisierten Abläufen und der sehr eigenen Jägersprache wirken wie aus einer anderen Zeit, ohne sie zu verraten.

Montag, 11. Dezember

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr

Mallorcas schroffe Gipfel

Mallorca: Schnee, Sturm, schroffe Felsen: In über 1.000 Metern Höhe im Bergmassiv der Tramuntana kann der Winter auf der Sonneninsel ungemütlich werden. Genau diese Zeit haben die seltenen Mönchsgeier für ihre Balz auserkoren. Sie waren fast ausgestorben, bedroht durch Tourismus und Giftköder der Jäger. Dank engagierter Naturschützer kreisen sie wieder über der Insel.

Engagierten Biologen ist es gelungen, Tiere auszuwildern und die Population wieder zu vergrößern. Eine von ihnen ist Evelyn Tewes aus Österreich. Der Film begleitet die Österreicherin und die größten Vögel Europas rund ums Jahr.

Oft gelangt die Wissenschaftlerin nur durch waghalsige Klettermanöver zu „ihren“ Geiern. Die Mönchsgeier leben in Einehe und ziehen jedes Jahr in denselben abgelegenen Steilwänden, wo Ruhe herrscht, ihre Jungen auf.

Auch die mallorquinische Geburtshelferkröte, die es nur auf Mallorca gibt, hat sich ins Gebirge zurückgezogen. Dieser Lurch galt als längst ausgestorben und wurde erst 1978 wiederentdeckt. Für ihn wurde ein eigenes Schutzprogramm entwickelt.

Doch die Insel hat auch in stärker besuchten Regionen Sehenswertes zu bieten: Eingekeilt zwischen Bettenburgen lassen sich in den Sümpfen von S´Albufera, dem größten Feuchtgebiet der Balearen, Purpur- und Seidenreiher oder Zwergrohrdommeln beobachten. Die ehemalige Umweltministerin Margalida Rosselló durchstreift mit dem Team die Sümpfe und erläutert die großen Probleme der Insel: Müll, Wassermangel, Bettenburgen. Ihre Regierung hatte im Mai 2002 eine Ökosteuer eingeführt, die von der nachfolgenden konservativen Regierung im Herbst 2003 sofort wieder abgeschafft wurde.

In einer Mischung aus Naturdokumentation und Reportage porträtiert der Film die Natur Mallorcas unter dem Druck der ökologischen Probleme.

Montag, 11. Dezember

arte, 18.35 Uhr

Wildes Venedig

Hinter der malerischen Fassade aus Palästen, Kirchen und Kanälen existiert in Venedig eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebewesen – allgegenwärtig, aber kaum sichtbar. Die Dokumentation erforscht das unbekannte Venedig der Tiere und zeigt dabei den Zusammenhang von offenem Meer und Lagunengewässer, trifft auf die reiche Vogelpopulation der unbewohnten Laguneninseln und findet Venedigs junge Falken.

Die Sendung ist auch online verfügbar von 11/12 bis 18/12 auf dem Internetportal von ARTE.

Montag, 11. Dezember

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr

Wilder Rhein – Von den Burgen in die Berge

Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere die am oder im Rhein leben. Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars der Sendung wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.

Dienstag, 12. Dezember

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Der erste Winter – Wie Tierkinder die Kälte meistern

In den eisigen Landstrichen der Arktis und Antarktis kann die Temperatur bis auf minus 80 Grad fallen. Und doch gibt es Tiere, die sich genau dort heimisch fühlen und gelernt haben, dem Frost und den eisigen Winden zu widerstehen.

Schwierig allerdings wird es, wenn diese Tiere Nachwuchs bekommen. Denn der ist zuerst einmal genauso verletzlich und hilflos wie alle Jungtiere. In nur wenigen Monaten müssen diese Jungen so kräftig sein und so viel gelernt haben, dass sie den gewaltigen Herausforderungen eines arktischen oder antarktischen Winters trotzen können.

Was macht ein Eisbär auf dem Glatteis? Wieso ist der Tatendrang junger Polarfüchse so außerordentlich wichtig?

Das sind Lebenserfahrungen, die Mütter, Väter und Verwandte jedes Jahr aufs Neue an ihre Jungen weitergeben, damit sie ihn meistern: den ersten Winter.

Dienstag, 12. Dezember

arte, 18.35 Uhr

Wildes Istanbul

Erstausstrahlung

Die Stadt ist lebendig, umtriebig, jung – und manchmal ohrenbetäubend laut: Istanbul verbindet Asien mit Europa und damit die geheimnisvolle, bunte Welt des Orients mit der modernen Gesellschaft westeuropäischer Prägung. Istanbul, die pulsierende Metropole am Bosporus, gehört zu den faszinierendsten Städten unserer Tage, und die Stadt ist, das mag manchen überraschen, die Heimat zahlreicher wildlebender Tiere.

Istanbul, einst Sammelpunkt der vielen Routen der Seidenstraße und bis heute eine der faszinierendsten Städte der Welt, ist auch für Wildtiere anziehend. So stellt die Stadt, die sich über zwei Kontinente erstreckt, einen wichtigen Zwischenstopp für die Zugvögel auf der Nord-Süd-Route dar: Störche, Bussarde und Schlangenadler frequentieren Istanbul zu Zehntausenden. Außerdem sorgen Wildschweine für Aufsehen, die sogar den Bosporus durchschwimmen.

Von den vielen Straßenhunden der Stadt werden Wölfe angezogen. Dabei wurde ein besonderes Phänomen beobachtet: In den Regionen rund um Istanbul paaren sich Wölfe mit verwilderten Hunden; manche Biologen sprechen sogar schon vom Entstehen einer neuen Spezies, dem Wolfhund. Wolfhunde durchstreifen die Außenbezirke der Metropole und machen das Territorium Füchsen, Dachsen, Wildschweinen, migrierenden Wölfen, aber vor allem den Straßenhunden der Stadt streitig.

Die Dokumentation begleitet einen jungen Wolfhund auf seinem Weg nach und durch Istanbul. Angezogen vom abwechslungsreichen Rudelleben der städtischen Streuner, sucht er Anschluss in der Stadt. Seine Reise bringt ihn durch die dunklen Gassen der Vororte, lässt ihn eine der Bosporus-Brücken überqueren, durch den geschichtsträchtigen Belgrader Wald im europäischen Norden der Stadt ziehen, bis er schließlich auf die rastenden Störche trifft, die im Herbst mit ihren Jungen nach Süden ziehen und sich am Rande der Stadt eine Rast gönnen.

Die Sendung ist auch online verfügbar von 12/12 bis 11/01 auf dem Internetportal von ARTE.

Mittwoch, 13. Dezember

ARD-alpha, 19.30 Uhr

W wie Wissen

Kein Tier ist dem Menschen so nah, kann seine Gesten und Gesichtsausdrücke so gut verstehen wie der Hund. Der beste Freund des Menschen ist seit Jahrtausenden perfekt an den Menschen angepasst. Sein ganzes Verhalten ist darauf ausgerichtet, dem Menschen zu gefallen und Aufgaben für ihn zu übernehmen. Es gibt auch kein Tier mit so vielen Rassen: 350 verschiedene Hunderassen gibt es.

Doch während früher jede Rasse eine Funktion hatte – etwa als Jagdhund, Hütehund oder Wachhund – sind die meisten Hunde heute meist ohne Aufgabe. Gezüchtet werden sie nach Äußerlichkeiten, und das führt teils zu bizarren Formen: Der niedliche Mops etwa kann oft kaum schnaufen, Erbkrankheiten setzen den Tieren besonders heftig zu. Auf den ersten Blick weniger schlimm, aber auch ein großes Problem: die Einsamkeit. Denn viele Hunde berufstätiger Herrchen verbringen viele Stunden am Tag allein im Haus oder in der Wohnung. Viele Hunde leiden an heftiger Trennungsangst, oft unbemerkt von ihren Besitzern erleben sie tagsüber ein Martyrium.

Hunden mit richtigen Aufgaben geht es da viel besser: Lawinenhunde etwa müssen Vermisste und Verschüttete im Gebirge suchen – tags und nachts. Sie müssen lernen, im Hubschrauber mitzufliegen und allein abgesetzt zu werden. Dafür trainieren sie mit ihren Hundeführern unermüdlich – und es geht ihnen dabei richtig gut. Andere Hunde werden speziell dafür ausgebildet, unter Schutz stehende, seltene Wildtiere aufzuspüren – im Dienste der Wissenschaft.

Mittwoch, 13. Dezember

National Geographic WILD, 21.00 Uhr

Die Yukon-Tierärztin

Wildschwein gehabt!

Während Schwarzwild in einigen Provinzen Kanadas so gut wie gar nicht vorkommt, vermehrt sich die Art in anderen Regionen umso mehr. Dr. Michelle Oakleys Aufgabe ist es diesmal, einen ganz besonders fruchtbaren Keiler ausfindig zu machen. Das aggressive Tier denkt aber gar nicht daran, sich kampflos zu ergeben. Bei ihrem Trip quer durchs Land wird’s ein zweites Mal stressig für die Veterinärin, als ein Karibu auf dem Weg zu seinem neuen Zuhause in Panik gerät. Des Weiteren muss sich Michelle u.a. um ein trächtiges Mutterschaf und einen jungen Hund mit besorgniserregender Beule am Hals kümmern.

Mittwoch, 13. Dezember

rbb Fernsehen, 22.15 Uhr

Sommer der Eisbären

Überleben in der Wildnis Kanadas

Eisbären – die majestätischen Jäger der Arktis sind in Gefahr. Mit dem Ende der kalten Jahreszeit schmilzt das Eis und damit die Lebensgrundlage für das größte Landraubtier der Erde. Um die eisfreie Zeit zu überstehen, begeben sich viele Eisbären Kanadas auf die Reise zum Festland an der Hudson Bay. Um dorthin zu gelangen, vollbringen die Tiere Unglaubliches: Sie schwimmen bis zu 500 Kilometer.

Eisbären – die majestätischen Jäger der Arktis sind in Gefahr. Mit dem Ende der kalten Jahreszeit schmilzt das Eis und damit die Lebensgrundlage für das größte Landraubtier der Erde. Durch den Klimawandel werden die Sommer immer länger und wärmer – und damit auch der Überlebenskampf der weißen Riesen. Um die eisfreie Zeit zu überstehen, begeben sich viele Eisbären Kanadas auf die große Reise zum Festland an der Hudson Bay.

Um dorthin zu gelangen, vollbringen die Tiere unglaubliche Leistungen: Sie schwimmen teilweise bis zu 500 Kilometer am Stück, nicht selten schaffen sie diese Strecke in weniger als 10 Tagen. Regisseur Adam Ravetch ist es gelungen, eine Eisbärenfamilie mit zwei Jungen und einen dreijährigen Jungbären, für den es der erste Sommer ohne den Schutz und die Fürsorge seiner Mutter ist, auf ihrer atemberaubenden Reise zu begleiten. Dabei sind einzigartige Aufnahmen entstanden, die uns Eisbären mit anderen Augen sehen lassen.

Donnerstag, 14. Dezember

National Geographic WILD, 9.35 Uhr

Wild World

Staffel 1, Folge 1 – Alaska

Am Fuß des Mount McKinley, Nordamerikas höchstem Berg, breitet sich die Wildnis Alaskas wie ein lebendiger Teppich aus. Unterhalb dieses Bergs, auch „der Große“ genannt, sind die Jahreszeiten extremer als anderswo. Im Winter ist es in Denali über 20 Stunden lang dunkel, und die Temperaturen sinken unter minus 70 Grad Celsius. Im Sommer scheint dagegen 20 Stunden lang die Sonne. Grizzlys, Wölfe, Elche, Eichhörnchen und Steinadler haben jeweils ihren eigenen Weg gefunden, um die lange eisige Winterkälte und die Sommerhitze zu ertragen. Hier müssen Tiere und Pflanzen stark sein, um zu überleben.

Donnerstag, 14. Dezember

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr

Die Hohe Tatra

Leben am Abgrund

Wie eine Insel aus vergangener Zeit ragt das kleinste Hochgebirge der Welt empor – die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter. Ein Lebensraum mit besonderen Herausforderungen und besonderen Bewohnern. Denn hier leben seit der Eiszeit Gämsen und Murmeltiere, die sonst nur in den Alpen zu finden sind. Sie bilden hier sogar ihre eigenen Unterarten.

Nachdem sich die Gletscher zurückgezogen hatten, blieb es hier eisig und kalt – die Berge der Hohen Tatra wurden zu Inseln für die kälteresistenten Arten. Die Hohe Tatra ist ihr Rückzugsort. Die Gämsen sind besonders gut an Höhe und Kälte angepasst. Sie bekommen sogar ihre Kitze in den höchsten Höhen. Murmeltiere überbrücken die kalte Jahreszeit im Winterschlaf.

Andere Tierarten sind nach der Eiszeit wieder eingewandert und haben sich den Herausforderungen in der steilen Bergwelt angepasst. Allen voran Rothirsche, Luchse und Bären. Aber auch Frösche und Fische gehören zu den „neuzeitlichen“ Einwanderern. Sie haben nur eine kurze Saison, in der sich Eier und Kaulquappen in den eisigen Höhen entwickeln können. Sie halten sich daher an seichten Stellen der Bergseen auf.

Selbst in der warmen Jahreszeit ist kein Verlass auf die Sonne. In der Hohen Tatra kann Schnee zu jeder Jahreszeit fallen, selbst im Sommer. Und ab Oktober hält bereits der Winter wieder Einzug.

Über 900 Drehtage filmten Erik Baláž und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten vom Leben am Abgrund.

Freitag, 15. Dezember

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr

Wildkatzen – Versteckt in Deutschlands Wäldern

Die Europäische Wildkatze ist scheu und geheimnisvoll wie kaum ein anderes Tier. Fast unsichtbar schleicht sie durch die Wälder der Eifel, heute wie vor Jahrtausenden.

Wildkatzen waren einst in fast allen mitteleuropäischen Wäldern zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie vielerorts verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heutzutage die deutsche Kulturlandschaft zu schaffen: Es gibt kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder, in deren Schutz Wildkatzen ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer.

Diese Naturdokumentation erzählt vom heimlichen Leben der Wildkatze in der Eifel: von der Jungenaufzucht im Frühjahr bis zur schwierigen Mäusejagd im Winter.

Wildkatzen sind Waldkatzen. Wo es Baumhöhlen zum Schlafen, Hecken zum Verstecken und Lichtungen zum Jagen gibt, fühlen sie sich wohl. Am Waldrand gehen Wildkatzen auf die Jagd, hauptsächlich nachts und in der Dämmerung. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise, und die gibt es auch auf den Eifelwiesen reichlich. So reichlich, dass auch Füchse, Bussarde und andere Mäusejäger satt werden.

Wildkatzen sind Einzelgänger. Allein durchstreifen sie die Wälder, einen Partner dulden sie nur zur Paarungszeit. Die jungen Kätzchen werden nur von der Mutter aufgezogen. Wenn sie im Herbst selbstständig werden und die Konkurrenz unter den Geschwistern überhandnimmt, machen die Jungtiere sich auf die Suche nach einem eigenen Revier, falls sie es lebend über die nächste Straße schaffen.

Nicht nur der Straßenverkehr setzt den Wildkatzen zu. Trotz aller Bemühungen, die seltenen Tiere zu schützen, geraten oft schon Wildkatzenjunge in Lebensgefahr: Wenn Waldarbeiten oder Spaziergänger eine Wildkatzenfamilie aufschrecken, gehen immer wieder Jungtiere verloren und landen oft als vermeintliche Hauskatzen beim Menschen.

Solche Findelkinder sehen niedlich aus, lassen sich jedoch nicht zähmen. Denn obwohl sie einer getigerten Hauskatze ähnlich sehen, sind Wildkatzen so unbändig wie ihr Name.

Mit ein bisschen Glück landen die Findlinge in einer Auffangstation für Wildkatzen, wo sich Biologen um sie kümmern: Sie päppeln die Katzen auf und bereiten sie auf das Leben im Wald vor. Dort müssen sie sich wie ihre in der Wildnis aufgewachsenen Artgenossen schließlich alleine zurechtfinden. Wenn eine Wildkatze die alltäglichen Gefahren und den ersten Winter gut übersteht, hat sie gute Chancen, sich ein eigenes Revier zu erobern, gut versteckt in Deutschlands Wäldern.

Freitag, 15. Dezember

SWR Fernsehen, 18.15 Uhr

Unterwegs im Hegau

Neun Vulkanberge verleihen dem Hegau zwischen Schwarzwald, Baar und Bodensee sein einzigartiges Aussehen. Der Dornsberg mit seinem Jagdparcours ist Ziel von Sportschützen und Jägern aus aller Welt. In der dortigen Jagdschule erlernen Kursteilnehmer die Beizjagd mit Steinadler, Habicht und Wanderfalke.

Freitag, 15. Dezember

National Geographic WILD, 19.45 Uhr

Tierisch unglaublich! – Fakten des Tierreichs

Krähen & Wölfe

Raben und Krähen zählen zu den intelligentesten Vögeln: Der Gebrauch von Werkzeugen – etwa Zweigen, mit denen sie Beutetiere aus schmalen Spalten angeln – ist ihnen ebenso vertraut wie abstraktes Denken, wodurch sie etwa von sich bewegenden Zweigen im Wald auf deren Verursacher schließen. Selbst die Gesichter von Menschen können sich die Tiere merken und so diejenigen wiedererkennen, die ihnen freundlich oder feindlich gesonnen sind. Spitzenplätze in Sachen Intelligenz erreichen auch Wölfe: Ihr komplexes Sozialverhalten und ausgefeilte Jagdstrategien tragen maßgeblich zum Erfolg der Art bei.

Samstag, 16. Dezember

arte, 10.00 Uhr

Bedrohte Wildnis

Tibets Antilopen, eine Tierart im roten Bereich

Die Tibetantilopen, die auch Tschiru genannt werden, leben in den tibetischen Hochebenen auf über 4.000 Meter Höhe. Im Winter wird es hier bis zu minus 30 Grad Celsius kalt; die Luft enthält dann 35 bis 40 Prozent weniger Sauerstoff als auf Höhe des Meeresspiegels. In diesem ungemütlichen Klima kämpfen die Tibetantilopen täglich ums Überleben. Zu ihren ärgsten Feinden gehören jedoch weder die extremen Wetterbedingungen noch natürliche Jäger – die Gefahr geht von einer Eisenbahnlinie aus. Die unüberwindbare Grenze der Stützmauer der neuen Eisenbahn, die China fortan mit Tibet verbindet, wird zur Falle für die umherziehenden Tibetantilopen.

Nur wenige Antilopen können ihre Wanderung fortsetzen. Die Herden, die sich an den Bahngleisen drängen, werden zur Zielscheibe für hungrige Wölfe. Die cleveren Raubtiere haben begriffen, dass die Antilopen in der Falle sitzen, und werden immer mutiger. Auch sind sie leichte Beute für Wilderer. Der Bau der Eisenbahnlinie hat massiv in das natürliche Gleichgewicht der tibetischen Hochebene eingegriffen. Die Tibetantilopen sind seit 2006 besonders bedroht: Vorher gab es Millionen von ihnen, die hier auf über 4.000 Metern täglich ums Überleben kämpften. Doch erst der menschliche Eingriff in ihre Umwelt dezimierte ihre Population auf knapp 150.000.

Die Sendung ist auch online verfügbar von 16/12 bis 24/12 auf dem Internetportal von ARTE.

Samstag, 16. Dezember

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr

natur exclusiv

Die Schwäbische Alb – Die Tricks des Eichelhähers

Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Sie wird in dieser spannend erzählten Naturgeschichte von einer ganz neuen Seite gezeigt.

Sonntag, 17. Dezember

arte, 8.50 Uhr

Wenn ich groß bin, werde ich … Tierarzt

„Wenn ich groß bin, werde ich …“ Wer hat in seiner Kindheit diesen Satz nicht gesagt und von einer glanzvollen Karriere als Feuerwehrmann, Arzt, Astronaut oder Forscher geträumt? In der Serie für Kinder stellen verschiedene Personen ihre Tätigkeiten vor. Dies veranschaulicht die breite Palette beruflicher Möglichkeiten und ermutigt die jungen Zuschauer, sich bei der Wahl von ihren persönlichen Interessen und Vorlieben leiten zu lassen. Der neugierige Pieper, eine freche, aber sympathische kleine Kartoffel, führt durch die Serie und vermittelt spielerische Einblicke in die Arbeitswelt.

Es ist wohl einer der häufigsten Wunschberufe bei Kindern und Jugendlichen. Dabei braucht man für diese Arbeit besonders starke Nerven und natürlich eine große Leidenschaft für Tiere. Lieve hat beides, sie ist Tierärztin. In ihrer Tierklinik behandelt sie in erster Linie Hunde und Katzen. Dort kann sie die Tiere rundum behandeln: Es gibt einen Operationssaal, eine Aufwachstation, ein Analyselabor und natürlich, wie in anderen Arztpraxen auch, mehrere Behandlungsräume, einen Empfang und ein Wartezimmer.

Die Sendung ist auch online verfügbar von 17/12 bis 16/01 auf dem Internetportal von ARTE.

Sonntag, 17. Dezember

Das Erste (ARD), 17.30 Uhr

Erlebnis Erde

Winterwelten

Der Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee umhüllt Berge und Täler mit einem weißen Schleier und verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Glitzernde Eisskulpturen entstehen wie zerbrechliche Kunstwerke aus Kälte und Wasser. Und wenn die Sonne scheint, funkelt die Welt plötzlich in einem ganz neuen Licht.

Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen und ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob Fuchs, Maus, Wildschwein, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel – jeder versucht auf seine Weise dem Hunger und der Kälte zu trotzen. Ein dichtes Winterfell oder Daunenkleid schützt vor der Kälte, aber die Nahrung ist für alle knapp. Hirsche fahren ihren Stoffwechsel herunter, um mit dem kargen Futter auszukommen und bewegen sich möglichst wenig, um keine Energie zu verschwenden. Wasservögel müssen sich bewegen, denn sonst frieren sie auf dem Eis fest. Eichhörnchen haben gut vorgesorgt und machen sich auf die Suche nach ihren heimlichen Nahrungsvorräten, die sie bereits im Herbst versteckt haben. Der Fuchs dagegen muss ständig jagen. Es ist kein leichtes Unterfangen, unterm Schnee Mäuse zu fangen, und häufig auch vergebens. Die Strategien der Natur sind vielfältig und voller Wunder und führen oft zu erstaunlichen, aber auch heiteren Begebenheiten.

Der Film ist eine Winterreise durch die Natur Deutschlands. Die Filmemacher Annette und Klaus Scheurich haben zauberhafte Bilder von weißen Schneelandschaften eingefangen und zeigen in eindrucksvollen, aber auch heiteren und humorvollen Aufnahmen, wie die heimische Tierwelt über den Winter kommt.

Montag, 18. Dezember

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr

Welt der Tiere

Kiss – Die Geschichte von einem russischen Luchskind

Der drei Monate alte Luchs wuchs in einem reichen Moskauer Villenvorort als Haustier auf, bis seine Besitzer ihn weggaben. Ein Schicksal wie das vieler Exoten: Ganz klein war er süß, doch bald viel zu wild für die teuren Vorhänge und Möbel. Jetzt wird er die luxuriöse Villa gegen ein altes russisches Holzhaus bei einem Biologenehepaar tauschen.

200 Kilometer nordöstlich von Moskau: Der geländegängige uralte Minibus biegt in eine Staubstraße. Am Steuer sitzt der 52-jährige Biologe Alexej Muraschow. Auf der Rückbank versucht seine Frau Jana, einen drei Monate alten Luchs auf dem Schoß festzuhalten. Kiss wuchs im reichen Moskauer Villenvorort „Rubljowskoje Chaussee“ auf, bis seine Besitzer ihn weggaben. Ein Schicksal wie das vieler Exoten: Ganz klein war er süß, doch bald viel zu wild für ein Leben als Haustier. Die Muraschows sind gespannt, ob Kiss sich auf ihrer privaten Tierstation einleben kann, wo das Biologenehepaar seit 20 Jahren kranke Wildtiere aufpäppelt. Langfristig hoffen die Muraschows, dass Kiss hilft, die im Gebiet der Wolga selten gewordenen Luchse zu vermehren.

Montag, 18. Dezember

3sat, 20.15 Uhr

Unter Grizzlys (1/2)

Das Abenteuer beginnt

Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen.

Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz.

Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen.

In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.

Hautnah verfolgt die Crew den Überlebenskampf der Bärenmütter und ihrer Kinder, die bedrohlichen Attacken des großen Clanchefs und der zu allem entschlossenen Konkurrenten. Dabei erleben selbst die Bärenkenner Dinge, die sie vorher noch nicht gesehen haben. Tag für Tag werden sie Zeuge von großen persönlichen Dramen und überraschend traurigen Ereignissen.

Welche großen Risiken sie dafür in Kauf nehmen, wird den Teams immer dann bewusst, wenn sich ein Grizzly unvermittelt bis auf wenige Meter nähert und keiner weiß, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit den Raubtieren ist die Crew am Ende des Sommers unversehrt.

Montag, 18. Dezember

Phoenix, 20.15 Uhr

Wildes Skandinavien

Dänemark

Mit überwältigenden Bildern präsentiert „Wildes Skandinavien“ die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Weite Strände, mildes Klima und natürlich „Die kleine Meerjungfrau“ im Hafen von Kopenhagen – so kennt man Dänemark. Aber das kleine Land hat deutlich mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben; Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln und „Raabjerg Mile“, eine der größten Wanderdünen Europas. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt seltene Tiere wie Wanderfalken und Kampfläufer. Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind sogar am Strand zu beobachten.

Montag, 18. Dezember

3sat, 21.00 Uhr

Unter Grizzlys (2/2)

Drama in der Wildnis

Grizzlys hautnah. Ein 25 Mann starkes Team schlägt in Alaskas Wildnis seine Zelte auf und dokumentiert das Leben der riesigen Raubtiere so nah wie nie zuvor.

Wenn Millionen von Lachsen auf ihrer Laichwanderung die Flüsse Alaskas bevölkern, drängeln sich Hunderte von Grizzlys an den Stromschnellen, um tonnenweise Fisch zu verschlingen. Ein Hauen und Stechen beginnt.

35 Kameras über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren einen ganzen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlich nahen Begegnungen und Einblicken in das Leben einzelner Bären in dieser Gemeinschaft.

Bärenmütter kämpfen bis zur Erschöpfung um das Überleben ihrer Kinder, die Attacken des großen Clanchefs nehmen bedrohliche Ausmaße an. Konkurrenten sind zu allem entschlossen, wenn es um die Lachse aber auch um die Weibchen geht.

Selbst die Bärenkenner erleben Dinge, die sie vorher nie gesehen haben. Tag für Tag werden sie Zeuge von großen Dramen und überraschend traurigen Ereignissen. Welche Risiken sie dafür in Kauf nehmen, wird den Teams immer dann bewusst, wenn sich ein Grizzly unvermittelt bis auf wenige Meter nähert und keiner weiß, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit den Raubtieren kann die Crew am Ende des Sommers unversehrt zurückkehren.

Montag, 18. Dezember

Phoenix, 21.00 Uhr

Wildes Skandinavien

Norwegen

Norwegen, ein Land wie aus der Eiszeit: gewaltige Gletscher, raue Gebirge, endlose Tundra und tiefe Fjorde. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Erstmals zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Das Team folgt einer Herde Moschusochsen auf ihrer Wanderung durch die baumlose Tundra. Die Naturfilmer werden Zeugen der eindrucksvollen Brunftkämpfe, erleben die Moschusochsen bei der Paarung und der Aufzucht ihrer Jungen.

„Wildes Skandinavien“ dokumentiert Tierverhalten so detailliert, dass selbst das Unsichtbare sichtbar wird. In der Superzeitlupe wird die Wucht förmlich spürbar, wenn zwei Kolosse von Moschusochsen mit voller Kraft und Kopf voran aufeinanderprallen. Auch die Ohrentaucher gehen beim Kampf um die Weibchen nicht zimperlich miteinander um. Erst die hochauflösende Zeitlupe macht deutlich, wie heftig die Vögel miteinander streiten. Friedlicher und weitaus graziler geht es beim Balztanz zu, wenn sich die Partner anmutig im Synchronschwimmen üben.

Dienstag, 19. Dezember

arte, 11.20 Uhr

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in den Alpen

In Savoyen

Sarah Wiener begibt sich in dieser Reihe auf einen grenzüberschreitenden kulinarischen Streifzug durch eine ganze Region: die Alpen. Mit Landkarte, Adressen, Fotos und vor allem einer großen Portion Neugier ausgestattet, erhält die charmante Köchin nicht nur Einblicke in die Kochtöpfe, sondern lernt auch die Bewohner der Alpenländer und ihre Kultur näher kennen. Dazu gehören nicht zuletzt auch das Alphornspielen, Holzlöffelschnitzen und Schuhplattlern. Der Nationalpark Vanoise liegt in Savoyen, im französischen Teil der Grajischen Alpen. Gegründet 1963 als erster französischer Nationalpark, wurde er vorrangig zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Steinbocks eingerichtet und zählt heute zu den beliebtesten Nationalparks des Landes.

In den Savoyen, im Nationalpark Vanoise, warten Cathérine und Christian Finas in ihrer charmanten Öko-Berghütte gleich mit zwei Gängen auf Sarah Wiener: Zunächst werden Mangold-Schnecken in Blätterteig serviert, im Anschluss Gams mit Polenta und roten Beeren. Die Zubereitung der Gerichte ist nicht einfach, doch noch schwerer ist es, eine Gams zu jagen. Die Berge sind steil und unwegsam, die Gämse flink und hellhörig. Nicht einmal der erfahrene Jäger Georges Lozat kann garantieren, dass das gebirgige Abenteuer von Erfolg gekrönt sein wird.

Die Sendung ist auch online verfügbar von 19/12 bis 26/12 auf dem Internetportal von ARTE.

Dienstag, 19. Dezember

NDR Fernsehen, 13.15 Uhr

NaturNah: Wildes Borkum

Borkum ist die größte der Ostfriesischen Inseln. Weit über die Hälfte der Fläche von über 30 Quadratkilometern steht unter Naturschutz. Beeindruckend vielfältig ist die Inselnatur: Die wilde Dünenlandschaft, Wald, Watt und Binnenseen bieten Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.

Jonny Böhm ist der Hegeringleiter von Borkum. Gemeinsam mit seinem Jagdkollegen Christian Fink und der Borkumer Jägerschaft kümmert er sich ehrenamtlich um die Inselwildnis. Als Wattenjagdaufseher sind sie auch für die Rettung verwaister Heuler zuständig. Für Seehunde ist Borkum eine Art Hotspot: Auf der riesigen Sandbank direkt vorm Hauptstrand ruhen sich oft Hunderte der Meeressäuger aus. Mitte Juni, wenn die Muttertiere ihre Jungen bekommen, sind Jonny Böhm und Christian Fink fast täglich im Einsatz.

Der Tüskendörsee liegt direkt hinterm Deich. Hier finden viele seltene Brut- und Zugvögel ein reiches Nahrungsangebot. Martina Flerlage leistet ein Jahr lang Bundesfreiwilligendienst auf Borkum und arbeitet für den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und den Naturschutzbund NABU. Die Vogelbeobachtung hat sich bei ihr zur Leidenschaft entwickelt.

Christoph Müller ist der letzte Schäfer auf den Ostfriesischen Inseln. Seine Moorschnucken arbeiten als Landschaftspfleger im Osten der Insel. Die Dokumentation aus der Reihe „NaturNah“ zeigt die facettenreiche Natur der Insel Borkum im Wandel der Jahreszeiten.

Dienstag, 19. Dezember

Phoenix, 20.15 Uhr

Wildes Skandinavien

Finnland

Mit überwältigenden Bildern präsentiert „Wildes Skandinavien“ die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Ganz im Osten Skandinaviens erstreckt sich wie ein Mosaik aus Wasser und Wald Finnland, der wilde Osten Skandinaviens. Menschen leben hier verhältnismäßig wenige – gerade einmal fünf Millionen auf einer Fläche so groß wie Deutschland, dafür aber umso mehr wilde Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse und Vielfraße. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohl fühlen, können auch Wölfe leben – im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt.

Dienstag, 19. Dezember

ZDF, 22.15 Uhr

Im Zauber der Wildnis

Ein kalifornischer Traum: Der Yosemite Nationalpark

Der Yosemite Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume – eine atemberaubende Natur.

Doch die Insel der Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht. Vier Millionen Besucher rollen jedes Jahr durch die geschützte Wildnis. Die durstige Landwirtschaft saugt die knappen Wasservorräte aus den Seen und Reservoirs.

Die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock haben den rund 3000 Quadratkilometer großen Park mit seinen unzähligen Flüssen und Seen bereist, mit einer Vielfalt von mehr als 400 Wirbeltier- und über 1500 Pflanzenarten. Dabei spürten sie vor allem auch den Verbindungen zwischen Park und Außenwelt nach. Gerade an diesem Ort des blauen Planeten wird nämlich deutlich, wie fragil das Gleichgewicht der Natur in Zeiten von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcen-Ausbeutung ist.

Denn der Yosemite Nationalpark ist nur wenige Hundert Kilometer entfernt von amerikanischen Großstädten wie Sacramento, San Francisco oder Los Angeles, deren Smog bis in den Park zieht – und zudem Millionen von Besuchern lockt. Ein erträgliches Gleichgewicht zwischen Wildnis und den Ansprüchen der Zivilisation zu wahren, ist daher eine der großen Herausforderungen für die Hüter des Yosemite Nationalparks. Aber auch eine der zentralen Fragen der Wissenschaftler, die hier arbeiten: Wie viel Mensch verträgt die Natur?

Um dieses Paradies zu schützen, greifen die Verantwortlichen dabei auch zu ungewöhnlichen Methoden. Sie arbeiten mit der Staatlichen Feuerwehr zusammen, die wiederum Häftlinge in ihre Arbeit einbindet. Dabei geht es nicht immer nur darum, Feuer zu verhindern. Nicht selten müssen sogar geplante Brände gesetzt werden, um die natürliche Entwicklung der Flora zu gewährleisten. Denn Naturschutz bedeutet auch, der Natur innerhalb gewisser Grenzen freien Lauf zu lassen.

An anderer Stelle wiederum muss dieser Lebensraum scharf kontrolliert werden. Der staatliche Beauftragte für Wildtiermanagement ist im Jagdgebiet unterwegs und überprüft die Beute und Methoden der Jäger. Hydrologen und Mammutbaum-Forscher sorgen sich indes um die Tausende von Jahren alten Bäume. Denn sie sind bedroht von der Erderwärmung – und der schwankenden Wasserversorgung. Die Wissenschaftler gewähren einen Blick in ihre Arbeit, lassen sich von der Kamera begleiten bis in die Gipfel der Urweltriesen und zu den Gletschern des Parks.

Dass dieser Zauber der Wildnis erhalten bleiben kann, trotz einer nicht immer gerade umweltfreundlichen Politik in den USA, davon ist der Naturschützer Pete Devine überzeugt: „Es ist egal, ob man Amerikaner ist oder Europäer. Alle verstehen, dass dies ein Teil von Amerika ist, den wir als wunderschön erkannt haben.“ Er fordert, ihn so zu erhalten wie er ist, damit diese Region „für die Menschen im Jahr 2117 genauso schön ist wie heute für uns“.

Mittwoch, 20. Dezember

Phoenix, 19.15 Uhr

Wildes Skandinavien

Grönland

Kalbende Gletscher, schwimmende Eisberge und Polarlichter – Grönland ist die größte Insel der Erde, mit einem Herz aus Eis. Im Nordosten der Insel liegt der größte Nationalpark der Erde: Dies ist das Reich der Eisbären, Moschusochsen und Walrosse. Lange, dunkle Winter mit eisigen Schneestürmen machen Grönland zu einem Lebensraum für Spezialisten.

Mittwoch, 20. Dezember

Phoenix, 20.15 Uhr

Wildes Skandinavien

Island

Island – vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik mit ihren zerklüfteten Bergen, zahlreichen Wasserfällen und rund 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige. Die ersten Polarfüchse kamen auf Eisschollen vor rund 10.000 Jahren, und erst vor gut 1000 Jahren gelangten die berühmten Islandpferde auf die Insel. Mittlerweile ist die ursprüngliche Pferderasse streng geschützt. Berühmt ist Island auch für seine Seevogelkolonien. Eines der größten Naturwunder Islands ist die Silfra-Spalte. Der Vulkanausbruch im März 2011 zeigt, dass Islands Natur noch lange nicht zur Ruhe gekommen ist.

Mittwoch, 20. Dezember

Phoenix, 21.00 Uhr

Wildes Skandinavien

Schweden

Zwischen Norwegen und Finnland erstreckt sich Schweden mit seinen Moor- und Heidelandschaften, Hochgebirgen und 28 Nationalparks. Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird „Europas letzte Wildnis“ genannt. In den Hochlagen des Sarek Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Die große Eule hört eine Wühlmaus sogar unter der Schneedecke deutlich genug, um sie zu fangen. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken – es gibt statt nahrhafter Blätter nur magere Zweige und Rinde für ihn. Faszinierendes Tierverhalten und brillante Flugaufnahmen machen diese Dokumentation zu einem Fernseherlebnis.

Zeitraum: 21.DEZ bis 03. JAN 2018

Donnerstag, 21. Dezember
Phoenix, 18.30 Uhr
Wildes Skandinavien: Island
Vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik mit ihren zerklüfteten Bergen, zahlreichen Wasserfällen und rund 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige. Die ersten Polarfüchse kamen auf Eisschollen vor rund 10.000 Jahren.

Donnerstag, 21. Dezember
Phoenix, 19.15 Uhr
Wildes Skandinavien: Schweden
Zwischen Norwegen und Finnland erstreckt sich Schweden mit seinen Moor- und Heidelandschaften, Hochgebirgen und 28 Nationalparks. Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird „Europas letzte Wildnis“ genannt. In den Hochlagen des Sarek Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken – es gibt statt nahrhafter Blätter nur magere Zweige und Rinde für ihn. Faszinierendes Tierverhalten und brillante Flugaufnahmen machen diese Dokumentation zu einem Fernseherlebnis.

Freitag, 22. Dezember
arte, 8.40 Uhr
Italien, meine Liebe
Die Abruzzen
Italien hat nicht nur schöne Badestrände und ideale Wassersportmöglichkeiten. Das Landesinnere überrascht oft mit einer unberührten Natur, malerischen Dörfern und Städten. Die Dokumentationsreihe stellt die verschiedenen Regionen und ihre ganz besonderen Menschen vor. In dieser Folge: Die Abruzzen sind wild und rau. Dort leben Bären und Wölfe noch in freier Wildbahn. Die atemberaubende Landschaft bietet spektakuläre Bilder eines unbekannten Italiens, in dem Menschen mit ungewöhnlichen Berufen leben.
In den wilden und rauen Abruzzen leben Bären und Wölfe noch in freier Wildbahn. Die Bilder der atemberaubenden Landschaft zeigen ein eher unbekanntes Italien, in dem Menschen mit ungewöhnlichen Berufen leben. Die Zoologin Roberta Latini ist eine davon. Sie beobachtet im Nationalpark die Bären und erklärt deren Verhalten. Außerdem kümmert sie sich um eine Problembärin, die zu zutraulich geworden war und jetzt in einem Gehege leben muss.
Hoch oben in den Bergen des Nationalparks Gran Sasso, wo die Wölfe immer wieder Schafe reißen, leben Valeria und ihre Freundin. Sie färben die Wolle ihrer Schafe nur mit Naturprodukten, die sie selbst sammeln.

Freitag, 22. Dezember
National Geographic WILD, 16.05 Uhr
Wildtiere vor der Kamera
Im Angesicht des Tigers
Der Kampf ums Überleben ist eine der zentralen Antriebsfedern jedes Lebewesens. Je wehrhafter die Spezies ist, desto spektakulärer erscheint dieser Kampf im Objektiv eines Filmemachers. „Wildtiere vor der Kamera“ nimmt in der heutigen Ausgabe zwei Tiger ins Visier. Das Duell der majestätischen Katzen gehört zu den wirklich packenden Schauspielen der Natur. Dabei ist die Ursache meist simpel: Es geht in der Regel darum, das eigene Revier oder die gerade erlegte Beute gegen einen Konkurrenten zu verteidigen. Immer wieder kommt es zum Showdown in der Wildnis. Und „Wildtiere vor der Kamera“ ist hautnah dabei!

Samstag, 23. Dezember
arte, 15.40 Uhr
Big Five Asien
Der Amur-Tiger
Amur-Tiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine von zwei Tiger-Unterarten, die einst in Russland beziehungsweise der Sowjetunion lebten. Die Tiger im russischen Fernen Osten stehen beispielhaft für die Probleme und Rückschläge beim Kampf um ihre Erhaltung. Als einzige Tigerform haben sich Amur-Tiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen.
Über sechs Monate im Jahr friert es, und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad Celsius. Im kurzen ussurischen Sommer steigen sie regelmäßig bis auf über 30 Grad. Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. „Tiger-Mensch“-Kontaktzonen sind somit allgegenwärtig. Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga.
Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges. Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren „Produkten“.
Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger.
Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge bis tief in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers, dazu zählen Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine, bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amur-Tiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer hat sich ein Filmteam auf die Suche nach den letzten „Schneetigern“ gemacht.

Sonntag, 24. Dezember
N24, 9.15 Uhr
Die Waffen der Tiere – Zähne und Krallen
Scharf, lang und vor allen Dingen tödlich – Reißzähne und Klauen zählen zweifelsohne zu den gefährlichsten und effektivsten Waffen im Tierreich. Ob Wolf, Krokodil oder der König der Tiere: Sie alle sind mit ihrem natürlichen Killerinstinkt dafür prädestiniert, im Kampf um Territorium und Nahrung das Fortbestehen ihrer Art zu sichern. Von Jägern und Gejagten: Die Dokumentation zeigt, wem seine Waffen und Verteidigungsstrategien einen Platz an der Spitze der Nahrungskette verschafft haben.

Sonntag, 24. Dezember
N24, 10.10 Uhr
Animal Fight Club – Raubkatzen im Duell
Schmusekatze? Von wegen! In der sengenden Savanne Afrikas wie auch im indischen Dschungel kämpfen die wilden Verwandten unserer Stubentiger jeden Tag ums Überleben. Doch nicht nur der Mensch kommt den Großkatzen in die Quere – auch gegen die eigenen Artgenossen heißt es, sich zur Wehr zu setzen. Die Dokumentation geht auf eine atemberaubende Expedition ins Tierreich und hält in spektakulären Nahaufnahmen fest, wie es aussieht, wenn Löwe, Tiger, Puma und Co. im Zweikampf die Krallen ausfahren.

Sonntag, 24. Dezember
tagesschau24, 21.00 Uhr
Winter in Ostpreußens Zauberwald
Wiedersehen mit der Rominter Heide
Die Welt des kleinen Glücks liegt im Nordosten Polens, nicht weit von Russland und von Litauen entfernt. In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Auf seiner filmischen Reise hat Wolfgang Wegner Land und Leute wiederentdeckt und Tiere beobachten können, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen.

Montag, 25. Dezember
arte, 9.50 Uhr
Wilde Arktis
Die Taiga
Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien.
Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden.
In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält – in ihrem Bau vor der Kälte geschützt – mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.

Montag, 25. Dezember
Animal Planet, 19.45 Uhr
Die Welpendealer-Falle
Schon seit längerem sind die „Guardians of Rescue“ einem kriminellen Hundehändler auf der Spur. Rob Misseri und sein Ermittler-Team vermuten, dass sich hinter der vermeintlich sauberen Online-Plattform ein illegaler Massenzuchtbetrieb verbirgt, in dem die Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Um die Hunde aus den Fängen der skrupellosen Bande zu befreien, stellen die Tierschützer dem Verkäufer eine verhängnisvolle Falle!

Dienstag, 26. Dezember
Bayerisches Fernsehen, 12.15 Uhr
Welt der Tiere
Überwintern in den Alpen
Einblicke in die Tierwelt im Winter sind selten, vor allem in der freien Natur. Einmalig sind vor allem die Bilder von der winterlichen Unterwasser-Welt einer sonst völlig verschlossenen Welt. Zwei Winter lang begleitete Filmautor Christian Herrmann mit seinem Team die Tierwelt des Tannheimer Tals, um zu erfahren, wie Tiere in den Alpen den Winter erleben. Schlafen die in den Bergen heimischen Tiere alle, wenn es Winter wird? So wie Murmel oder Dachs, die in Höhlen den Winter verschlafen? Gibt es Tierarten, die genau so aktiv wie im Sommer sind? Wie erleben Fische unter Wasser den Winter?
Um dies herauszufinden, hat sich das Filmteam in das winterliche Tannheimer Tal begeben und dort die Tierwelt beobachtet. Es werden die Gämsenrudel und die Hirsche bei der Futtersuche und bei ihren beschwerlichen Wanderungen durch den tiefen Schnee begleitet. Christof Haller, der Jäger des Tales, bringt das Filmteam zu den Stellen, wo es diese Tiere beobachten kann, ohne sie zu stören. Außerdem wird dokumentiert, wie die Vogelwelt in den Alpen den Winter verbringt. Entstanden ist ein Film, der ungewohnte Einblicke in die winterliche Tierwelt bietet.

Dienstag, 26. Dezember
Animal Planet, 14.00 Uhr
Serienstart
Lone Star Law – Die Gesetzeshüter von Texas
Alles ist größer im „Lone Star State“: Für das Einsatzgebiet der „Texas Game Wardens“ trifft diese Redensart auf jeden Fall zu. Denn das Territorium, welches die Gesetzeshüter überwachen, umfasst knapp 650 000 Quadratkilometer. Dort gilt es, 27 Millionen Einwohner samt Tierwelt vor Wilderern, Schmugglern und Umweltkatastrophen zu schützen. Wilderei ist kein Kavaliersdelikt. Wer zudem im Internet mit seinen Straftaten prahlt, darf sich nicht wundern, wenn am nächsten Tag aufmerksame Gesetzeshüter mit einem Durchsuchungsbefehl an die Tür klopfen.

Mittwoch, 27. Dezember
3sat, 9.25 Uhr
Wildes Nairobi – Wo Leoparden durch Gärten schleichen
Nairobi, eine der größten Städte Afrikas, liegt mitten in der Savanne – und die Wildnis reicht weit in die bunte Hauptstadt Kenias hinein. – Eine Expedition in den Großstadtdschungel. Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras.

Mittwoch, 27. Dezember
Bayerisches Fernsehen, 20.15 Uhr
Auf Leben und Tod – Die große Jagd
In „Die große Jagd“ aus der Serie „Auf Leben und Tod“ enthüllt der Planet-Erde-Produzent Alastair Fothergill die spektakulären Strategien von Jägern und Gejagten.
Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide geht es dabei um Leben und Tod. „Die große Jagd“ aus der Serie „Auf Leben und Tod“ von Alastair Fothergill enthüllt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Jäger auf die Pirsch gehen.
Für einen Leoparden hängt der Jagderfolg davon ab, wie gut er jede Deckung zu nutzen weiß, um möglichst nah an seine Beute heranzukommen. Geduld ist dabei die oberste Prämisse. Wildhunde dagegen bringen ihre Beute in einem Gebiet zur Strecke, in dem es kaum Möglichkeiten gibt, sich zu verstecken: In der offenen Savanne Afrikas müssen sie Ausdauer zeigen – genug Ausdauer, um ihre Beute bis zur Erschöpfung über große Distanzen zu jagen. Orcas wiederum verlassen sich auf Teamwork und Intelligenz. Gemeinsam nehmen sie es sogar mit 40 Tonnen schweren Buckelwalen auf.
Jäger müssen sich vielen Herausforderungen stellen – wie der Amurfalke, der auf seiner Suche nach Nahrung über 22.000 Kilometer im Jahr zurücklegt. Doch welche Strategie auch immer verfolgt wird, die überraschende Wahrheit ist, dass Raubtiere in den meisten Fällen erfolglos sind. Selbst für den versiertesten Jäger ist der Ausgang stets offen. Für jede Mahlzeit müssen sie kämpfen, und oft setzen sie sogar ihr Leben aufs Spiel.

Mittwoch, 27. Dezember
Bayerisches Fernsehen, 21.00 Uhr
Auf Leben und Tod – Der Wald
In dieser Folge aus der Serie „Auf Leben und Tod“ dringt der Planet-Erde-Produzent Alastair Fothergill in den Wald vor und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten.
Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten. Alastair Fothergill zeigt Strategien zwischen Jägern und Gejagten.
Hautnah erleben die Zuschauer Raubtiere, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringt. Eine enge Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich Beute entdeckt hat, fangen die Probleme erst an: Ein freies Blickfeld gibt es nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden.
Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf, wo sich ein Labyrinth aus Tunneln gebildet hat. In den Laubwäldern Europas fangen Sperber im Flug kleinere Vögel.

Donnerstag, 28. Dezember
arte, 6.30 Uhr
Im Bann der Jahreszeiten: Winter
Winterhärte
Die Jahreszeiten sind das Uhrwerk der Erde. In jeweils fünf Folgen entdeckt die Dokumentationsreihe die Besonderheiten jeder Jahreszeit und begleitet außergewöhnliche Protagonisten, deren Leben vom Kreislauf der Jahreszeiten bestimmt wird. Die aktuelle Staffel rückt den Winter in den Mittelpunkt. Im anhaltenden Winter machen der Mangel an Licht, die eisige Kälte und die starken Schneefälle den Menschen in Mitteleuropa das Leben schwer. Sie sehnen sich nach der wärmenden Frühlingssonne.
Es ist Februar. Je länger der Winter in Mitteleuropa andauert, desto stärker bekommen die Menschen und Tiere seine unangenehmen Seiten zu spüren. Der Lichtmangel, die Kälte und die starken Schneefälle erschweren das Leben. Menschen und Tiere hoffen immer sehnsüchtiger auf die ersten Frühlingsboten und die wärmende Kraft der Sonne. Der ewige Frost frisst die letzten Reserven auf und zwingt die Tiere in einen Überlebenskampf. Entsprechend findet das Rotwild im österreichischen Kärnten immer weniger Nahrung. Der Jäger Sixtus Volpini begibt sich daher zur Fütterung der Tiere in den Wald und beobachtet dabei den Rotwildwechsel.

Donnerstag, 28. Dezember
Animal Planet, 17.10 Uhr
Das große Hunde-ABC
Schwarzer Russischer Terrier und Pointer
Vom australischen Hütehund bis zum Tibet-Mastiff, vom amerikanischen Pitbull-Terrier bis zum irischen Wasserspaniel: Beim großen „Hunde-ABC“ ist der Name Programm. Hier wird der beste Freund des Menschen in all seinen Facetten portraitiert. Wer hat die feinste Spürnase? Wer braucht den meisten Auslauf? Welche Rassen sind besonders familienfreundlich und wen sollte man besser an der kurzen Leine halten? Hunde-Experten, Tierfreunde sowie Veterinäre geben Antworten und berichten von ihren persönlichen Erlebnissen mit den Vierbeinern – eine umfassende und unterhaltsame Enzyklopädie aus der Welt der so genannten „Canidae“.

Freitag, 29. Dezember
arte, 17.10 Uhr
Sesshaftigkeit
Warum ließ sich der Mensch nieder?
Vor mehr als 11.000 Jahren, in der Jungsteinzeit, entschied sich der Mensch gegen das Dasein als Jäger und Sammler und wurde sesshaft. Doch warum tat er dies? Wo hatte das Sesshaftwerden des Menschen seinen Ursprung, und inwiefern profitieren wir noch heute von den damaligen Erfindungen?

Freitag, 29. Dezember
arte, 18.35 Uhr
Tiermythen
Das Licht des Nordens
Vor langer, langer Zeit … Naturvölker erzählen sich seit Jahrhunderten Märchen über ihre heimische Tierwelt – ob in langen Winternächten oder abends am Lagerfeuer. Sie verknüpfen die Vergangenheit mit der Gegenwart, bringen den Kindern die Schöpfung näher, dienen der Erziehung und nicht zuletzt der Unterhaltung. Die Tiermythen spiegeln das Weltbild dieser Völker wider und eine für die Menschen wichtige Thematik. Dieser Beitrag führt an die raue Ostküste Grönlands. Wie seine Vorfahren geht hier der neunjährige Dani mit seinem Vater und seinem Großonkel mit einem Hundeschlitten auf die Jagd nach Moschusochsen.
An der Ostküste Grönlands mit ihren 3.000 Kilometern Länge gibt es gerade einmal zwei Siedlungen. Eine davon ist das 500-Seelen-Dorf Ittoqqortoormiit. Zum nächstgelegenen Nachbarort sind es rund 800 Kilometer. Im Winter ist es eiskalt – minus 40 Grad sind ganz normal. Der neunjährige Dani lebt in diesem kleinen Dorf. Gemeinsam mit seinem Vater Age Hammeken und seinem Großonkel Yelmar Hammeken macht er sich auf die Reise, um Moschusochsen zu jagen.
Die beiden gehören zu den letzten Jägern in Grönland, die noch wie früher mit Hundeschlitten unterwegs sind. Ohne die Hunde hätten Menschen in dieser Eiswüste niemals überleben können. Vielleicht wird es auch Dani eines Tages gelingen, die Erzählungen seiner Ahnen, ihren Respekt vor den Seelen der Tiere und ihr Wissen um die Natur zu bewahren. Seine erste Jagd wird ihm ganz sicher im Gedächtnis bleiben.

Samstag, 30. Dezember
hr-fernsehen, 20.15 Uhr
Australiens Nationalparks
Der Gebirgszug der MacDonnells erstreckt sich einige Hundert Kilometer in west-östlicher Richtung durch das ansonsten vollkommen flache, wüstenartige Zentrum Australiens. 1992 wurde die Bergkette auf ihrer gesamten Länge zum Nationalpark West-MacDonnell-Ranges erklärt.

Samstag, 30. Dezember
Animal Planet, 21.45 Uhr
Invasion der Tiere
Im „Sunshine State“ Florida lässt es sich aushalten: Das feucht-warme Klima im Südosten der USA bietet ideale Lebensbedingungen – auch für Tierarten, die hier gar nicht vorkommen sollten. Wie zum Beispiel Wildschweine. Aber wie sind die exotischen Immigranten überhaupt eingewandert und welche Gefahren können sie mit sich bringen? Diese Dokumentation begleitet Biologen und Tierexperten bei ihrer Spurensuche in Florida.

Sonntag, 31. Dezember
Animal Planet, 9.00 Uhr
Der kleine Leopard
Riesige Giraffen, hungrige Hyänen, wilde Pavianherden und die allgegenwärtige Gefahr gefräßiger Löwen: Das Leben eines heranwachsenden Leoparden steckt voller Abenteuer – ganz besonders in der afrikanischen Serengeti. Tierfilmer Hugo van Lawick hat drei Jahre lang einen kleinen Leoparden auf seinem Weg durch die Wildnis begleitet und dabei beeindruckende Bilder eingefangen.

Sonntag, 31. Dezember
arte, 9.25 Uhr
Bärenhunde von Nevada
Online verfügbar von 31/12 bis 30/01
Wenn in der Natur das Futter knapp wird, finden die Schwarzbären in Siedlungen, Dörfern und Städten immer etwas zu essen. Vielerorts werden Bären einfach abgeschossen, wenn sie den Menschen zu nahe kommen. Nicht so im US-Bundesstaat Nevada. Der Bären-Biologe Carl Lackey fängt die Bären ein und lässt sie abseits der Siedlungen mit viel Krach wieder frei. Die wichtigsten Helfer dabei: seine Karelischen Bärenhunde Rooster und Dazzle. Sie jagen die Bären mit aggressivem Bellen zurück in den Wald.

Montag, 1. Januar
3sat, 6.45 Uhr
Wilde Inseln: Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7.000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch „Marderbären“ genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken.

Montag, 1. Januar
arte, 7.10 Uhr
Tiere im Fokus
Der Andenkondor in Peru
Online verfügbar von 01/01 bis 09/01
Kein Tier symbolisiert Peru stärker als der Andenkondor. Mit drei Metern Flügelspannweite sind der Kondor und der Albatros die größten Vögel der Welt. Die peruanische Illescas-Halbinsel, wo er vor nicht allzu langer Zeit Andenkondore entdeckt hat, wurde zum Schutzgebiet erklärt. Dort befindet sich die vermutlich größte Kondor-Population von ganz Peru. Wobei der nationale Bestand inzwischen nur noch auf maximal 500 geschätzt wird; auf Illescas leben geschätzt rund 30 Vögel.

Dienstag, 2. Januar
3sat, 6.45 Uhr
Wilde Inseln: Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75 000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß.

Dienstag, 2. Januar
3sat, 14.35 Uhr
Europa ungezähmt
Eisige Welten
Von den Eiswüsten Nordeuropas über die waldreichen Mittelgebirge, den Feuchtgebieten des Donaudeltas bis zu den Halbwüsten der Iberischen Halbinsel – Europas Landschaften sind einzigartig.
Der erste Teil der Reihe „Europa ungezähmt“ widmet sich „eisigen Welten“: Während auf dem Großteil des Kontinentes mildes Klima herrscht, müssen sich die nördlichen Regionen auf Temperaturen bis zu minus 40 Grad einstellen. Ein Härtetest für jede Form von Leben.
Trotzdem findet sich eine enorme Vielfalt: vom weltgrößten Landraubtier, dem Eisbären, der die eisigen Polarregionen durchstreift, bis hin zum kleinsten Wiesel, das in den tief verschneiten Wäldern auf die Jagd geht. In dieser lebensfeindlichen, weiß umhüllten Welt überleben nur die Stärksten. Wer hier nicht perfekt angepasst ist, hat keine Chance.

Mittwoch, 3. Januar
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
ABENTEUER WILDNIS
Alaskas Bären – Ein Sommer unter Grizzlys
Der Ökologe und Naturschützer Chris Morgan ist 5.000 Kilometer durch Alaska, den größten, nördlichsten und westlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten gereist, um Bären in freier Wildbahn zu beobachten.
Braun-, Schwarz- und Eisbären – Alaska hat sie alle zu bieten. Um sich ein unverfälschtes Bild von ihrem Leben machen zu können, reiste der Ökologe und Naturschützer Chris Morgan 5.000 Kilometer durch den größten Bundesstaat der Vereinigten Staaten.
In der nahezu unberührten Küstenlandschaft der Alaskahalbinsel trifft er auf eine außergewöhnliche Grizzlygesellschaft. Auf engem Raum leben hier so viele Braunbären zusammen wie nirgendwo sonst. Bärenmutter Nadie führt ihre beiden im Frühjahr geborenen Jungen durch die üppigen Seggenwiesen. Die Grizzlykinder sammeln dabei lauter neue Eindrücke. Während der Paarungszeit muss sich die Familie ihren Weg durch die gefährliche Kampfzone der Rivalen bahnen. Im Juli füllt sich der Strom langsam mit Lachsen, die zu ihren Laichgewässern landeinwärts streben. Für die Grizzlys eine Zeit des Überflusses, aber auch der Konflikte. Es gibt Streit um die besten Fangplätze. Nur resolute Tiere wie Nadie kommen voll auf ihre Kosten. Oft setzt sich die erfahrene Mutter gegen Männchen durch, die doppelt so groß sind wie sie. Die langen Wintermonate werden die drei Bären in ihrer Schlafhöhle gut überstehen.

Mittwoch, 3. Januar
3sat, 14.35 Uhr
Europa ungezähmt
Die Alpen
Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden bis heute einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum. Oberhalb der Baumgrenze sind die Reviere der Murmeltiere. Sie legen große unterirdische Höhlensysteme an, die zum Schutz und Überwintern dienen.
Dort können sie sich auch vor dem Steinadler in Sicherheit bringen, dessen Lieblingsspeise Murmeltiere sind. 1200 Adler-Paare haben sich in den Alpen wieder angesiedelt.

Zeitraum: 04.Jan bis 17. JAN 2018

Donnerstag, 4. Januar

Phoenix, 6.30 Uhr
Die Wölfe von Tschernobyl
Für Menschen ist das am 26. April 1986 verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Diese Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das gesperrte Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich die Umstände.
Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich unter anderem die Fragen: Wie viele Wölfe gibt es in dem Gebiet? Wie kommen die Tiere mit der Radioaktivität zurecht? Wiegt die Abwesenheit des Menschen schwerer als die immer noch vorhandene radioaktive Verseuchung? Welche Auswirkungen sind bei anderen Tierarten nachweisbar? Ist Tschernobyl ein Fenster in eine Vergangenheit, bevor es den Menschen gab? Oder in eine Zukunft nach dem Kollaps unserer Zivilisation?

Donnerstag, 4. Januar

WDR Fernsehen, 13.05 Uhr
Im Bann der Jahreszeiten – Winterhärte
Im österreichischen Kärnten findet das Rotwild immer weniger Nahrung. Der Jäger Sixtus Volpini begibt sich daher zur Fütterung der Tiere in den Wald und beobachtet dabei den Wildwechsel. Der ewige Frost frisst die letzten Reserven und zwingt die Tiere in einen Überlebenskampf. Mensch und Tier hoffen immer sehnsüchtiger auf die ersten Frühlingsboten und die wärmende Kraft der Sonne.

Donnerstag, 4. Januar

arte, 21.40 Uhr
Eine Welt aus Wäldern
In Zeiten des Eises
Erstausstrahlung
Die dreiteilige Dokumentation taucht in die Naturgeschichte Europas ein und zeigt, wie sich die Tierwelt von der letzten Eiszeit bis heute über den Kontinent ausbreiten konnte. Paris, Montmartre: Vor 20.000 Jahren erstreckte sich hier eine unendliche eisige Weite.
In dieser Folge geht es um Anpassungsfähigkeit: Wie konnten so kälteempfindliche Tierarten wie Eichhörnchen, Hirsch oder Igel der 80.000 Jahre dauernden letzten Kaltzeit standhalten? Vor 12.000 Jahren änderte sich das Klima abrupt und die Erde erwärmte sich. Rasch breiteten sich die Wälder auch jenseits ihres bisherigen Schutzraumes am Mittelmeer aus. Mit den Laubbäumen eroberten auch die Waldtiere den europäischen Kontinent.
Während der 80.000-jährigen letzten Kaltzeit ist der nördliche Teil des Kontinents unter einem riesigen Gletscher begraben, ganz Europa scheint vor Kälte wie gelähmt. Nur einige wenige Landstriche haben ein gemäßigtes Klima bewahrt. Sie liegen im Süden auf der Pyrenäen-, Apenninen- und Balkanhalbinsel, gegenüber von Afrika am Ufer des Mittelmeers. Hier gibt es die letzten Laubwälder Europas, hier konnten Eichen, Buchen und Linden der Eiskappe entgehen. Und hier schreitet die Evolution von Eichhörnchen, Igeln, Füchsen und Wildschweinen weiter voran. Vor 12.000 Jahren veränderte sich das Klima und die Erde erwärmte sich. Aus der Vogelperspektive wirkt die enorme Verwandlung des Kontinents besonders eindrucksvoll: Das Gletschereis zieht sich auf die Gipfel der Alpen und Pyrenäen sowie in die nördlichen Breiten Skandinaviens zurück. Das Schmelzwasser fließt in die Ozeane, wodurch der Meeresspiegel stark ansteigt und sich die gesamte europäische Küstenlandschaft verändert.
Für die Bewohner der Kälte beginnt der Exodus. Rentiere und Moschusochsen ziehen auf der Suche nach den letzten Eislandschaften nach Osten und Norden. Die Laubwälder hingegen breiten sich dank des milderen Klimas vom Mittelmeerraum nach Norden aus. Mit ihnen erobern auch die Waldtiere den vom Eis befreiten europäischen Kontinent.
Die Sendung ist auch online verfügbar von 04/01 bis 11/01 auf dem Internetportal von ARTE.

Donnerstag, 4. Januar

arte, 22.25 Uhr
Eine Welt aus Wäldern
Macht und Pracht des Waldes
Erstausstrahlung
In dieser Folge geht es um das goldene Zeitalter des Waldes. Als die Eismasse, die halb Europa bedeckte, wegen der Klimaerwärmung schmolz, verschwanden Millionen Kubikmeter Eis im Meer. Innerhalb weniger Jahrhunderte breiteten sich die Bäume über den ganzen Kontinent aus. Ungestört von den Menschen, die in kleinen Gruppen als Jäger und Sammler lebten, konnte sich die Natur über 6.000 Jahre lang im Rhythmus der Jahreszeiten entfalten.
Vor 20.000 Jahren erstreckte sich in Europa ein Reich aus Eis und große Wildtierherden kämpften mit dem eisigen Klima. Rentiere gehören zu den in großer Zahl vorkommenden Arten der letzten Kaltzeit. In riesigen Herden durchstreifen sie den europäischen Kontinent. An den Ufern des Mittelmeeres behaupten sich winzige Grünflächen.
Inmitten der Zeiten des Eises existiert eine andere Welt: die Welt der Wälder. Die Eismasse, die halb Europa bedeckt hatte, wird durch eine neue Klimaerwärmung dezimiert. Das Eis, das sich im Laufe von 80.000 Jahren angesammelt hat, stürzt in sich zusammen und verschwindet im Meer. Der europäische Kontinent ist nun von Bäumen übersät. Es ist das goldene Zeitalter des Waldes, der sich vom Atlantik bis zum Ural und vom Mittelmeer bis zum Baltikum erstreckt. Die üppige Natur ernährt Mensch und Tier im Rhythmus der Jahreszeiten.
Im Frühjahr beginnt für Wolfs- und Fuchswelpen, Rehkitze, Fohlen, Bären- und Bisonjunge die Zeit des Lernens. Im Herbst legen die Waldbewohner Vorräte an und bereiten sich auf den Winter vor. Die kalte Jahreszeit ist wie eine kleine Eiszeit: Tiere und Pflanzen harren aus, bis im nächsten Frühjahr das Leben neu beginnt. In heute unvorstellbarer Nähe bewohnen Mensch und Tier gemeinsam den Wald.
Die Jäger und Sammler leben im Einklang mit der Natur und den Ressourcen des Waldes: Der ökologische Fußabdruck, den sie hinterlassen, ist minimal. Jahrhunderte und Jahrtausende vergehen. Im Schatten der alten Baumkronen bildet sich im regengesättigten Boden fruchtbarer Humus. Insekten beginnen mit der Zersetzung umgestürzter Bäume, aus denen später neuer Erdboden entsteht. Doch die „goldene“ Zeit der Waldbewohner ist begrenzt: Bald werden die ersten Bäume unter den Schlägen von Steinäxten fallen, Vögel fortziehen und Hirsche verschwinden.
Die Sendung ist auch online verfügbar von 04/01 bis 11/01 auf dem Internetportal von ARTE.

Freitag, 5. Januar

arte, 10.35 Uhr
Eine Welt aus Wäldern
Der Wald im Wandel
Erstausstrahlung
Diese Folge widmet sich den letzten sechs Jahrtausenden in der Naturgeschichte Europas. An die Stelle des Waldes tritt vielerorts der ländliche Raum. Völlig neue Landschaften entstehen, in denen die Tiere sich neue Nischen suchen. Im 20. Jahrhundert beschleunigt sich der Lauf der Geschichte so sehr, dass die wildlebenden Tier- und Pflanzenarten mit den menschengemachten Veränderungen nicht mehr Schritt halten können. Das 21. Jahrhundert ist eine Zeit der Paradoxe: Während das Landleben nach und nach verschwindet, breiten sich neue Wälder aus.
Die Natur erobert die Seineufer zurück. In den Wäldern fallen reihenweise Bäume den Steinäxten zum Opfer. Die Wildtiere erleben die Ankunft merkwürdiger Wesen – Rinder, Ziegen, Schafe, Schweine – im Schlepptau der ersten Landwirte, die das Land roden und pflügen, Getreide säen und ihr Vieh weiden lassen. Neue Menschen aus dem Orient eignen sich das Land an und domestizieren die Tiere. Jäger und Sammler verschwinden, an ihre Stelle treten die ersten bäuerlichen Gemeinschaften. Viehzucht und Rodung drängen den Wald zurück, der ländliche Raum entsteht. Bison, Elch, Wildpferd und Schwarzstorch sterben aus oder werden an die Ränder des europäischen Kontinents gedrängt.
Andere Arten wie Bären, Wölfe und Luchse versuchen sich eine Zeit lang anzupassen und ziehen sich dann in die Höhenlagen zurück: Berge und Flüsse sind nun die letzten wilden Landschaften. Andere Tiere, darunter Wildschweine, Hirsche und Füchse, werden zu nachtaktiven Einzelgängern.
Nach der Französischen Revolution erreicht das Vorkommen wilder Arten seinen historischen Tiefstand, fast das gesamte Land ist bewirtschaftet. Der Wolf wird in Frankreich zum Volksfeind Nummer eins erklärt und im 19. Jahrhundert, der Blütezeit der Pferde, ausgerottet. Das Leben von Pferden und Hunden ist eng an das des Menschen gekoppelt: Sie begleiten ihn bei der Arbeit, beim Spiel und sogar im mörderischen Wahnsinn des Ersten Weltkriegs. Der Mensch unterwirft die Natur einem immer rascheren Wandel. Kaum sind die Wälder endlosen Feldern gewichen, kehrt er dem Land schon wieder den Rücken und zieht in die neu entstandenen Städte.
Im 20. Jahrhundert gestaltet der Mensch selbst Flüsse und Bergregionen um, der ländliche Raum verändert sich radikal. Derweil breitet sich die Natur still und leise in den Großstädten aus. Die Schleiereule fliegt auf ihren nächtlichen Streifzügen über die Dächer von Paris wie einst über hohe Baumwipfel. In vom Menschen verlassenen Gegenden breiten sich neue Wälder aus, und mit ihnen lange vergessene Tierarten: Adler und Geier, Hirsche, Steinböcke, Bären, Luchse, selbst einzelne Wölfe. Sie beweisen, dass wilde Arten überleben und zurückkehren, wenn der Mensch ihnen Zeit und Raum dafür lässt.
Die Sendung ist auch online verfügbar von 04/01 bis 11/01 auf dem Internetportal von ARTE.

Freitag, 5. Januar

3sat, 14.30 Uhr
Europa ungezähmt
Die großen Wälder
In Teil zwei geht es um die „großen Wälder“ Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses.
Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel.
Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

Freitag, 5. Januar

3sat, 18.15 Uhr
Reisen in ferne Welten: Kanada – Auf Eisstraßen zum Polarmeer
Im hohen Norden Kanadas werden jeden Winter Fahrbahnen auf gefrorenen Flüssen und Seen angelegt. Über Hunderte Kilometer verbinden diese Eis-Highways abgelegene Dörfer mit der Außenwelt. Familien und Trucker nutzen sie, aber auch Jäger und Rentierzüchter.

Samstag, 6. Januar

WDR Fernsehen, 11.00 Uhr
Quarks: Vierbeinige Verführer – Warum wir verrückt nach Katzen sind
Katzen sind überall. In sozialen Netzwerken und auf YouTube sind Katzenvideos echte Klickwunder. Auch im wahren Leben ist die Katze das beliebteste Haustier der Deutschen – noch vor dem Hund. Warum sind gerade Katzen so beliebt?
Dabei gelten Katzen eher als unangepasste Einzelgänger. Sind Katzen wirklich kleine Wildtiere, die ihre Menschen nur als Dosenöffner betrachten? Oder sind sie doch fähig zu wahrer Liebe? Quarks gibt Antworten.
Katzen verstehen es bestens, uns Menschen zu manipulieren. Sie haben dafür sogar eine eigene Sprache gelernt. Quarks zeigt, welche Tricks Katzen beherrschen, um bei uns ihren Willen durchzusetzen.
Unsere Obsession für Katzen führt auch zu Problemen: Streunende Katzen vermehren sich unkontrolliert und können auch Krankheiten übertragen. Darunter leiden nicht nur die Tiere selbst. Aber sollten Jäger die Katzen deswegen erschießen dürfen? Quarks begleitet Tierschützer und Jäger – und zeigt Alternativen im Kampf gegen das Katzenelend.

Samstag, 6. Januar

rbb Fernsehen, 12.55 Uhr
Die Bärenbande – In Skandinaviens Wäldern
Hoch im Norden Europas liegt das Reich der Braunbären. Verborgen in den Wäldern von Finnland, Schweden und Norwegen leben bis heute mehrere Tausend Bären. Mitten im Winter, wenn draußen meterdicker Schnee ihre Höhle bedeckt, bringen die Weibchen ihre Jungtiere zur Welt.
Monatelang bleiben die Bärenjungen dicht bei der Mutter, werden von ihr gewärmt und gesäugt, bevor die Drillinge im Frühjahr beginnen, ihre Welt außerhalb der Höhle zu erkunden.
Gemeinsam mit der „Bärenbande“ geht dieser außergewöhnliche Naturfilm auf Entdeckungsreise in Skandinaviens wilde Wälder, in die Heimat der mächtigen Elche und cleveren Wölfe, zu den seltenen Waldrentieren und segelnden Gleithörnchen. Eisiger Wind, kaum Tageslicht und immer wieder Schnee, der Winter in Skandinavien ist unerbittlich! Braunbären verkriechen sich monatelang, halten Winterruhe in ihrer Höhle. Dabei hat selbst die kalte Jahreszeit ihre Experten: Der Bartkauz ist auch im Winter ein extrem erfolgreicher Jäger, denn die große Eule fixiert ihre Beute nicht nur mit den Augen, sondern hört sogar Geräusche von Nagetieren unter dem Schnee!

Samstag, 6. Januar

arte, 14.25 Uhr
Bedrohte Wildnis
Tibets Antilopen, eine Tierart im roten Bereich
Die Tibetantilopen, die auch Tschiru genannt werden, leben in den tibetischen Hochebenen auf über 4.000 Meter Höhe. Im Winter wird es hier bis zu minus 30 Grad Celsius kalt; die Luft enthält dann 35 bis 40 Prozent weniger Sauerstoff als auf Höhe des Meeresspiegels. In diesem ungemütlichen Klima kämpfen die Tibetantilopen täglich ums Überleben. Zu ihren ärgsten Feinden gehören jedoch weder die extremen Wetterbedingungen noch natürliche Jäger – die Gefahr geht von einer Eisenbahnlinie aus.
2006 wurde in China die höchste Eisenbahnlinie der Welt eingeweiht: Die Qingzang-Bahn, die über Hunderte Kilometer von China nach Tibet führt. Majestätisch schlängeln sich die Schienen durch die tibetischen Hochebenen, wo die letzten Tibetantilopen leben. Dabei wurden viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen, damit die einheimische Fauna so wenig wie möglich unter der neuen Bahnlinie leidet. Durch Unterführungen sollen die Tiere von einer Seite der Gleise auf die andere gelangen.
Doch für die Tibetantilopen, auch Tschirus genannt, die zum Kalben in fruchtbare Weideflächen ziehen, stellen die oft über zehn Meter langen Bahntrassen ein unüberwindbares Hindernis dar. Sie legen seit Jahrtausenden den Weg in die sumpfigen und fruchtbaren Täler der südlichen Hochebenen zurück und brauchen oft mehrere Wochen, um die rettenden Durchgänge zu finden. Nur wenige Antilopen können ihre Wanderung fortsetzen. Die Herden, die sich an den Bahngleisen drängen, werden zur Zielscheibe für hungrige Wölfe. Die cleveren Raubtiere haben begriffen, dass die Antilopen in der Falle sitzen, und werden immer mutiger. Auch sind sie leichte Beute für Wilderer.
Der Bau der Eisenbahnlinie hat massiv in das natürliche Gleichgewicht der tibetischen Hochebene eingegriffen. Die Tibetantilopen sind seit 2006 besonders bedroht: Vorher gab es Millionen von ihnen, die hier auf über 4.000 Metern täglich ums Überleben kämpften. Doch erst der menschliche Eingriff in ihre Umwelt dezimierte ihre Population auf knapp 150.000.

Sonntag, 7. Januar

rbb Fernsehen, 14.00 Uhr
Wildes Deutschland
Vorpommerns Küste
Die Natur an Vorpommerns Küste ist außergewöhnlich. Die einzigartige Landschaft zwischen Ostsee und Bodden steht seit 1990 unter strengem Schutz. Der Nationalpark ist mit über 80.000 Hektar neben dem Nationalpark Wattenmeer an der Nordsee das größte Schutzgebiet Deutschlands.
Im Nordosten Deutschlands liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften des Landes. Die Kreidefelsen der Insel Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel und bieten den seltenen Wanderfalken Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden genannten Lagunen zählen zu den artenreichsten Regionen Vorpommerns. Sie sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. So rasten im Herbst bis zu 60.000 Kraniche in der Region, in der auch Seeadler auf die Jagd gehen.
Im Darßer Urwald kommen Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände. Dort liefern sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe; ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt. Im Schatten des Leuchtturms am Dornbusch auf der Insel Hiddensee liegt eine der wenigen Zwergseeschwalben-Kolonien der Ostsee. Die Küken dieser kleinsten Seeschwalbenart sind kaum größer als eine Streichholzschachtel. In nur drei Wochen werden sie flügge.
Ende September beginnt die Wanderung der Meerforellen. Sie ziehen in die Flüsse Mecklenburgs zu ihren Laichplätzen. Tierschützer fangen dann etwa 250 Weibchen und 50 Männchen, um die Tiere unter kontrollierten Bedingungen zu vermehren. Auf diese Weise hoffen sie, den Bestand der Art zu stabilisieren.
Die Natur an Vorpommerns Küste ist außergewöhnlich. Die einzigartige Landschaft zwischen Ostsee und Bodden steht seit 1990 unter strengem Schutz. Der Nationalpark ist mit über 80.000 Hektar neben dem Nationalpark Wattenmeer an der Nordsee das größte Schutzgebiet Deutschlands.

Sonntag, 7. Januar

3sat, 18.00 Uhr
Schneebabys – Der erste Winter
Was bedeuten Schnee, Eis und Minustemperaturen für Jungtiere in den Polarregionen? Der Film begleitet junge Füchse, Eisbären und Kaiserpinguine in ihrem ersten Winter.
Kleine Polarfüchse und Karibus kommen im kurzen Polarsommer in den Tundren der nördlichen Hemisphäre zur Welt. Die wichtigsten Fähigkeiten für das Überleben müssen rasch erworben werden, bevor der Winter die Natur am Ende der Welt grundlegend verändert.
Zu Winterbeginn sind die Jungfüchse in den arktischen Gebieten schon selbstständig und müssen nicht mehr von den Elterntieren mit Nahrung versorgt werden. Ihr braunes Sommerfell verwandelt sich nun rasch in ein schneeweißes Tarnkleid. Und die Geschicklichkeit, die sie im Sommer beim übermütigen Spiel mit ihren Geschwistern erworben haben, erweist sich jetzt als unverzichtbare Grundlage für das Überleben.
Wenn die Eisbärin das Kleine zum ersten Mal aus der winterlichen Höhle führt, in der sie es geboren hat, ist die Polarregion eine durch und durch gefrorene Welt. Für junge Eisbären beginnt das „Abenteuer Leben“ mit einer Rutschpartie den Hang hinunter. Die Bärenmutter hingegen ist nach der langen Winternacht völlig ausgehungert. Sie muss dringend wieder Nahrung finden, und der Nachwuchs folgt ihr bei der Robbenjagd auf Schritt und Tritt. Lässt aber die Sonne das Eis langsam schmelzen, zerrinnt dem kleinen Bären die Welt, wie er sie kennt, buchstäblich unter den Füßen.

Montag, 8. Januar

3sat, 9.30 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere durchhalten
Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen.
Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes „Frostschutzmittel“, das ihre Zellen intakt hält.
Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.

Montag, 8. Januar

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Ostpreußens Küste – Elche, Sand und Seeadler
Schon von der Memelmündung aus sind die gewaltigen Dünenberge auf der Kurischen Nehrung zu sehen. Im Wald mit seinen vom Wind bizarr verformten Kiefern leben Wildschweine, Füchse und sogar Elche.

Montag, 8. Januar

3sat, 16.55 Uhr
Der Bärenmann
Reno Sommerhalders Leben unter Bären
Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat.
Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst – gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland.
In all den Jahren hatte Reno Sommerhalder Tausende von Begegnungen mit Bären. Ganze fünf Mal musste er dabei sein Pfefferspray einsetzen, um eine potenziell gefährliche Situation abzuwenden. Doch eigentliche Ernstfälle waren auch das nicht. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt auch, dass die Schweiz – vor allem das Tessin – durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären.
Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf auch für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains – und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrößert werden. Dagegen kämpft der Kanadaschweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes.
Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder, die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als „Ersatzmutter“ für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der Ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären durch das Tigerland unterwegs.
Sommerhalder findet sein Auskommen als Vortragsreisender, als Buchautor – und auch als Bärenführer, vor allem in Alaska. Dort, in der bärenreichen Küstengegend, führt er seit Jahren Besucher in die Nähe der beeindruckenden Tiere. Viele der Bären kennt er von früheren Aufenthalten, gab ihnen sogar Namen – und die Tiere scheinen auch Sommerhalder zu kennen, ihm gar zu vertrauen. Ansonsten sehr misstrauische, vorsichtige Bärenmütter mit Jungen suchen die Nähe zu Sommerhalder. Womöglich gibt ihnen dies etwas Sicherheit vor aggressiven Bärenmännchen. Gewiss, Bären-Touren sind nicht unproblematisch, weshalb Sommerhalder nur kleine Gruppen in die Wildnis führt und darauf achtet, so wenig Störung wie möglich zu verursachen.

Dienstag, 9. Januar

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Ostpreußens Wälder
Land der Wisente, Wildpferde und Störche
Ostpreußen, ein Land der Seen und historischen Städte. Seine tiefen Wälder aber haben noch viel mehr zu bieten: eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt wie man sie nur noch in wenigen europäischen Gebieten findet.
Gedreht von dem renommierten Naturfilmer Thomas Willers wird diese abgelegene Region Osteuropas in diesem Film zu allen Jahreszeiten vorgestellt. Die weiten Wälder und angrenzenden Wiesen bieten Platz für große Herden von freilebenden Wisenten, Wildschweinen und Damwild. Auch Füchse gibt es hier, obwohl sie in der Vergangenheit von Jagdgesellschaften arg verfolgt wurden. Heute können sie in der von Menschen fast ungestörten Natur gut überleben. Auch der reichen Vogelwelt kommt die Ruhe dieser faszinierenden Naturlandschaft zugute: Störche und Kraniche sind hier beheimatet, Eisvögel und viele Arten von Singvögeln.
Ostpreußen ist ein melancholisches Land, von vielen Bewohnern ehemals verlassen. Geblieben ist die einmalige Natur: satte, grüne Wiesen, von kleinen Bächen durchzogen, tiefe Wälder. Eine unfassbare Idylle, von Förstern bewacht, von den wenigen hier lebenden Bauern und Fischern kaum gestört. Eine faszinierende Region im Osten Polens.

Dienstag, 9. Januar

3sat, 14.30 Uhr
Karpaten – Leben in Draculas Wäldern
Der Hirtenhund Hajduk hat viel zu lernen in diesem Jahr. Mit der erfolgreichen Abwehr eines Karpatenbären besteht er seine Feuertaufe. Der Karpatenbogen beherbergt die größte Bären- und Wolfspopulation Europas. Ohne wehrhafte, gut ausgebildete Hirtenhunde ist hier Weidewirtschaft unmöglich. Ein Karpatenwolf reißt durchschnittlich ein Schaf pro Jahr. Im internationalen Vergleich ist diese Quote sehr niedrig. Der Grund dafür: In Rumänien werden die Schafherden durchgehend von Schäfern bewacht und von intensiv trainierten Hunden gegen Angreifer geschützt.

Dienstag, 9. Januar

NDR Fernsehen, 15.00 Uhr
die nordstory – Grüne Großstadt
Natürlich Hannover
Heinz Pyka ist Hannovers Stadtjäger. Sein Jagdrevier umfasst fast 900 Hektar, von der Leinemasch bis mitten in die City. Tiere erobern zunehmend die Stadt. Vor allem Waschbären, Marder und Füchse haben sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt. So muss der Jäger auch manchmal mitten in der Stadt mit seinem Gewehr auf die Jagd gehen.

Dienstag, 9. Januar

3sat, 15.15 Uhr
Zauberberge – Die Wildnis der Hohen Tatra
Auch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen.
In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen.
Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.

Dienstag, 9. Januar

3sat, 16.50 Uhr
Der wilde Wald der Kaiserin
Der Film zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.
Der „wilde Wald der Kaiserin“ bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.

Mittwoch, 10. Januar

3sat, 17.45 Uhr
mare TV
Winterzauber
Alle drei bis vier Jahre friert der Greifswalder Bodden zu. Auf der kleinen Insel Koos leistet dann Jäger Ronald Abraham „Winterdienst“. Im Schnee sucht er nach frischen Spuren, denn jetzt kommen Füchse übers Eis – und die Vogelwelt von Koos ist in Gefahr. Abraham muss dann einschreiten.

Mittwoch, 10. Januar

Animal Planet, 17.10 Uhr
Vet School – Die jungen Tierärzte
Vierbeiner in akuter Lebensgefahr, Routineuntersuchung bei einem Zebra oder Stress pur in der Notaufnahme: Wer Tierarzt werden will, braucht nicht nur das entsprechende Know-how, sondern auch ein dickes Fell! Das erleben die Tiermedizin-Studenten an der Universität von Pennsylvania tagtäglich am eigenen Leib. Denn nur wer sich von Rückschlägen nicht entmutigen lässt und in kritischen Situationen einen kühlen Kopf behält, hat eine Chance auf den begehrten Doktortitel. Diese Dokumentarserie begleitet sechs leidenschaftliche Tiermediziner, die kurz vor dem Uni-Abschluss stehen, bei ihrer großen Bewährungsprobe: dem nervenaufreibenden Arbeitseinsatz in einer der modernsten Tierkliniken der Welt.

Mittwoch, 10. Januar

National Geographic WILD, 23.20 Uhr
Great Migrations – Das große Wunder der Tierwanderungen
Folge 1 – Zum Wandern geboren
Um eine große Armee sicher ans Ziel zu bringen, braucht man Generäle und Offiziere, Mannschaften aber auch Pioniere und Scouts. Das ist bei den großen Tierwanderungen nicht anders. Immer gibt es Leittiere, die dafür sorgen, dass die Herde, das Rudel oder der Schwarm auf Kurs bleibt. Wie Hirten halten sie ihre Artgenossen zusammen. Ihre inneren, instinktiven Navigationssysteme steuern die Tiere über Kontinente und durch Ozeane. Ob Reisende tatsächlich und in ausreichender Anzahl ihre Ziele erreichen? Diese Frage ist entscheidend für Triumph oder Untergang. Es ist eine Frage von Leben und Tod.

Donnerstag, 11. Januar

NDR Fernsehen, 11.30 Uhr
NaturNah: Der alte Förster und das wilde Borstenvieh
Ungewöhnliche, noch nie im Fernsehen gezeigte Bilder erzählen die Geschichte von Hans Jalaß , einem alten Förster und seiner Liebe zur Natur und zu den Tieren. Insbesondere ein Wildschweinrudel hat zu ihm Vertrauen gefasst, er kommuniziert mit den Tieren und darf sie sogar streicheln.
„In manchen Momenten meines Lebens waren die Wildschweine fast meine Familie“, sagt Hans Jalaß und lacht. Seit fast 20 Jahren besucht er „seine“ Wildschweinrotte im Wald. Mühselig gewöhnt er die Tiere an sich, dann wissen sie genau, wann er kommt und warten auf ihn, vertrauen ihm. An manchen Tagen, lassen sich die Tiere sogar kraulen. Der alte Förster ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich, durch seine jahrzehntelange Freundschaft mit den Wildschweinen, seine Liebe grundsätzlich zur Natur und auch sein Aussehen. Mit dem Filzhut auf dem Kopf erinnert er an einen Waldschrat.
Wenn sich Hans Jalaß heute seine unzähligen, einmaligen Aufnahmen anschaut, ist er erstaunt über sein inniges Verhältnis zu den Tieren und den vielen komischen Situationen. Insgesamt 40 Jahre lang hat er als Förster gearbeitet. Vor einigen Jahren siedelte sich auch der Wolf in seiner Gegend an. Immer wieder gelingt es ihm, sich leise anzupirschen und wundervolle Naturbilder einzufangen. Seine schönste Begegnung: ein Wolf zwischen zwei Hirschen. Dieser Moment hat ihn tief berührt.
Wenn er jetzt mit anderen Jägern zusammensitzt und sie über den Wolf diskutieren, ist er oft allein mit seiner Meinung. Jalaß begrüßt ausdrücklich die Rückkehr des Wolfes in Deutschland. Für ihn als Jäger sind die Tiere keine Konkurrenz, sondern Zeichen einer intakten Natur.
In Vorträgen versucht er die Dorfbevölkerung davon zu überzeugen, dass der Wolf keine Bestie ist. Bei einem Treffen mit der österreichischen Wolfsforscherin Gudrun Pflüger zeigt der 72-Jährige ihr seine ungewöhnlichsten Aufnahmen: Wölfe, die wie Hunde bellen. Auch die Forscherin ist beeindruckt. Doch für sie besteht keinerlei Grund zur Sorge, ein vollkommen normales Verhalten vom Wolf.
Nur noch selten geht Jalaß inzwischen auf die Jagd. Lieber zieht er mit der Kamera los und versucht schöne Tierfotos zu „schießen“, im Wald und in den Elbtalauen, die auch bei ihm in der Nähe liegen.

Freitag, 12. Januar

rbb Fernsehen, 15.15 Uhr
Im Bann der Jahreszeiten – Winter (5/5)
Frühlingsboten
Ende Februar befindet sich die Natur in einer Aufbruchsstimmung, die sich auf den Menschen überträgt. Passend dazu kündigt sich bei den Tieren der „Pferdeflüsterin“ Marlena Boron im Naturreservat Popielno im polnischen Masuren die Geburt der Konik-Fohlen an. In den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns geht Förster Jens Mielke derweil auf die Suche nach Geweihen, die die Hirsche in seinem Revier nach der Brunft abgeworfen haben und die er nun katalogisiert.

Freitag, 12. Januar

NDR Fernsehen, 21.15 Uhr
Singvögel als Delikatesse?
Der Kampf um die letzten Ortolane
Der Ortolan, auch Gartenammer genannt, wird in Deutschland für viel Geld geschützt, in Frankreich für teures Geld serviert. Nur noch ein paar wenige Brutreviere nennt er in Deutschland sein Eigen, die mit kostspieligen Schutzprogrammen und viel Herzblut erhalten werden sollen.
Doch immer weniger Vögel schaffen es aus ihren Winterquartieren zurück. Zu Tausenden wird der Ortolan auf dem Durchzug in Frankreich gefangen, um ihn zur „Fettammer“ zu mästen und für viel Geld an Gourmets unter der Hand zu verkaufen. Obwohl der Fang von Singvögeln laut EU-Vogelschutzrichtline auch in Frankreich illegal ist, servieren Spitzenköche ihn dort immer noch als teure Spezialität.
Besonders in der Gegend von Bordeaux werden jedes Jahr auf dem Herbstzug Schätzungen zufolge 30.000 bis 40.000 Ortolane von heimischen Bauern gefangen und gemästet, anschließend in Armagnac „ertränkt“ und als teure Delikatesse verkauft.
Die niedersächsische Ornithologin Petra Bernardy will nicht mehr hilflos zuschauen. Vor mehr als 20 Jahren ist sie ins Wendland gezogen, um sich mit ganzer Kraft dem Ackervogelschutz zu widmen. Der Ortolan liegt ihr dabei besonders am Herzen, dessen Lebensräume durch Monokulturen und die moderne Landwirtschaft immer weiter zerstört werden. Dabei gehörte die kleine Ammer über Jahrhunderte zur typischen deutschen Kulturlandschaft, ihr schmetternder Gesang soll sogar Ludwig van Beethoven inspiriert haben. Im Wendland konnte eines der letzten Brutgebiete des Ortolans in Deutschland erhalten werden, auch dank Petra Bernardys unermüdlichen Engagements. Doch auch der verbliebene Bestand ist in Gefahr.
Petra Bernardy macht sich auf die Reise nach Frankreich, um ihren Schützlingen vor Ort zu helfen. Zusammen mit dem „Komitee gegen den Vogelmord“ und dem erfahrenen Vogelschützer Willi Schuppert aus der Pfalz will sie möglichst vielen Wilderern das Handwerk legen. Willi Schuppert hat bei seinen Einsätzen schon viel erlebt, nicht nur Angenehmes. Aber für seine Berufung nimmt er das gerne in Kauf.
Am Fuße der Pyrenäen wird der kleine Vogel beim Flug vom niedersächsischen Brutgebiet ins westafrikanische Winterquartier von Wilderern abgefangen. In Frankreich gilt der Ortolan seit Jahrhunderten als Delikatesse. Und solange dort die Fangzahlen steigen, läuft der teure Artenschutz in Deutschland ins Leere. Jahrelanges Engagement wird somit zunichte gemacht.
Die Aktivisten sind seit vielen Jahren in mehreren Mittelmeerländern aktiv, um gegen die illegale Jagd auf Zugvögel zu kämpfen. Dabei kommt ihnen die Hilfe aus dem Wendland sehr gelegen.
Auf den Feldern suchen Petra Bernardy und Willi Schuppert die Fallen und Fanganlagen. Darin sitzen in Käfigen verängstigte Ortolane, die als Lockvögel die Neuankömmlinge anködern sollen. Wenn die Vogelschützer sie finden, befreien sie gefangene Vögel aus den Fallen und die Lockvögel.
Dabei müssen sie mit größter Vorsicht vorgehen; nicht selten sind die Bauern wütend und oft auch gewaltbereit. Das ist kein Wunder, denn es geht um viel Geld. Bis zu 150 Euro bekommen die Wilderer für einen lebend gefangenen Ortolan. Gemästet und zubereitet als „Fettammer“ verlangen Spitzenköche sogar bis zu 500 Euro für ein Menü.
Das alles ist verboten. Doch scheinen die EU-Gesetze die Delikatesse noch beliebter zu machen. Die französische Oberschicht liebt es exklusiv. Je seltener, desto attraktiver wird es, EU-Verbot hin oder her.

Samstag, 13. Januar

arte, 15.55 Uhr
Tiermythen
Im Auge des Löwen
Vor langer, langer Zeit … Naturvölker erzählen sich seit Jahrhunderten Märchen über ihre heimische Tierwelt – ob in langen Winternächten oder abends am Lagerfeuer. Sie verknüpfen die Vergangenheit mit der Gegenwart, bringen den Kindern die Schöpfung näher, dienen der Erziehung und nicht zuletzt der Unterhaltung. Die Tiermythen spiegeln das Weltbild dieser Völker wider und eine für die Menschen wichtige Thematik. Der aktuelle Beitrag der Dokumentationsreihe nimmt den Zuschauer mit zu den Buschmännern Namibias.
Jahrtausende lang haben die San, die Buschmänner Namibias, als Jäger und Sammler gelebt. Im Einklang mit einer atemberaubenden, aber oft lebensfeindlichen Natur. Viele ihrer alten Mythen und Legenden haben bis heute überlebt: Sie erzählen von einer Urzeit, in der die Seelen von Mensch und Tier noch nicht getrennt waren.
Löwen haben schon immer eine wichtige Rolle in den traditionellen Geschichten gespielt. Doch seit viele San in Dörfern leben und Vieh besitzen, nehmen die Konflikte mit den gefährlichen Raubkatzen zu. Denn Kühe sind eine leichte Beute für Löwen. Immer wieder kommt es zu Angriffen. Und auch wenn seit längerem keine der wilden Tiere mehr in der Nähe gesehen worden sind, leben im nur 40 Kilometer entfernten Botsuana noch etliche. Grenzzäune, die die Tiere aufhalten könnten, gibt es keine.
So auch in Doupost, einem kleinen Dorf im Nordosten Namibias. Die San leben hier heute zwischen Tradition und Moderne. Immer seltener gehen die Männer – so wie früher üblich – auf die Jagd. Als eines Tages wieder die großen Raubkatzen das Dorf bedrohen, begeben sich die Ältesten auf eine Reise in ihre Vergangenheit; auch die jungen Menschen in Doupost sollen sich über ihre tiefen Wurzeln wieder bewusster werden.
Mit jedem Tag wird für die San der Spagat zwischen ihrer jahrtausendealten Tradition und der Konfrontation mit einem bequemen Leben schwieriger. Am Ende werden vielleicht nur ihre Geschichten überleben …

Sonntag, 14. Januar

MDR Fernsehen, 14.00 Uhr
Sagenhaft – Thüringens Mitte
In Launewitz im Saale-Holzlandkreis heißt es früh aufstehen. Zum ersten Mal geht Axel Bulthaupt mit einer Jägerin auf die frühmorgendliche Pirsch.

Sonntag, 14. Januar

Das Erste (ARD), 16.30 Uhr
Erlebnis Erde
Bärenkinder
Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europas. Natürliche Feinde haben sie nicht, dennoch gibt es nur noch wenige Regionen, in denen Bären vorkommen: Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige Bären-Arten drehen den Spieß um. Sie passen sich ihrer neuen Umgebung an und profitieren sogar von der Nähe zum Menschen.
Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat versucht, mehr über die Anpassungsfähigkeit der Tiere zu erfahren – da wurde er ungewollt zur Ersatzmutter von zwei Bärenwaisen. Was er herausgefunden und erlebt hat, lässt diese Tiere und ihre Klugheit in neuem Licht erscheinen. Ein Jahr zieht Vaclav Chaloupek zwei europäische Braunbären groß. Er teilt mit ihnen sein Haus, spendet ihnen Körperwärme, füttert sie und erklärt ihnen die Welt – wie es eine Bärenmutter tun würde. Nur durch diese unmittelbare Nähe hat er die einmalige Chance, mehr und vor allem bisher Unbekanntes über Bären zu lernen.
Eins wird schnell klar: Bär ist nicht gleich Bär. Während das Weibchen als vorsichtige Entdeckerin die Welt erkundet, ist das Männchen ein ungestümer Rüpel, der Vaclav oft an seine Grenzen und nicht selten in brenzlige Situationen bringt. Je älter die Bären werden, umso schwieriger wird es, die beiden auf ihren abenteuerlichen Streifzügen durch den fast unberührten Böhmer Wald zu bändigen. Vor allem, wenn ihnen doch einmal fremde Menschen begegnen. Die Bärengeschwister sind nicht aggressiv, aber sie haben Menschen gegenüber keine Scheu. Das könnte ihnen irgendwann zum Verhängnis werden.
Weil Bären unglaublich klug sind, finden sie sich schnell in einer durch Menschen geprägten Umwelt zurecht. Mehr noch: Sie akzeptieren ihre besondere Situation nicht nur, sie fühlen sich offensichtlich auch noch sehr wohl: ein deutliches Zeichen, wie anpassungsfähig Bären sind. Doch wie viel Ursprung, wie viel „echter“ Bär steckt dann noch in ihnen? Haben die beiden nicht schon längst alles Wilde verloren? Sind sie überhaupt noch mit ihren wilden Verwandten zu vergleichen? Die beiden Bärenkinder sind der lebende Beweis dafür, dass sie durch ihre Cleverness über ihren angestammten Lebensraum hinauswachsen können, ohne ihre Identität zu verlieren. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.

Montag, 15. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Weiße Löwen – Afrikas seltene Jäger
Das Timbavati-Naturreservat in Südafrika birgt einen Schatz, der nirgendwo sonst in der Wildnis zu finden ist – Löwen mit einem Fell so weiß wie Schnee. Im Mai 2009 erblickten zwei dieser außergewöhnlich seltenen Tiere das Licht der Welt. Filmautor Joe Kennedy folgt den weißen Löwen Nkani und Shinga in der Wildnis Südafrikas und begleitet sie auf ihrem Weg.
Das Timbavati-Naturreservat ist Teil des weitläufigen Kruger-Nationalparks, und in dieser Wildnis haben es bereits normal farbige, braune Löwenbabys schwer, ihr erstes Lebensjahr zu überstehen. Umso härter ist es für Löwen, die durch ihre auffällige Fellfärbung weithin sichtbar sind. Im afrikanischen Busch ist Tarnung eine Lebensversicherung. Von Geburt an stehen die Überlebenschancen der weißen Löwenbabys nicht gut. Doch bereits in den ersten Monaten zeigt sich, dass die zwei kleinen Raubkatzen einen außergewöhnlich starken Kampfgeist besitzen. Nkani, kleiner Kämpfer, und Shinga, kleiner Jäger, werden sie deshalb von den Wildhütern des Parks genannt.
Aus Angst vor Konfrontationen mit anderen Raubtieren verlassen die Löwinnen ihr altes Revier. Das Rudel flieht vor drei herumstreifenden Männchen, die sowohl das Gebiet als auch die Löwinnen als Partnerinnen für sich beanspruchen. Nur wenn sie es schaffen, die Jungtiere zu töten, wären die Löwinnen wieder frei und zu einer Paarung bereit.
Doch die Löwinnen bringen ihren Jungen nicht nur bei, wie man Gefahren aus dem Weg geht. Sie müssen sie auch zu perfekten Jägern ausbilden. Neben der Verteidigung ihrer eigenen Beute lernen die Jungtiere von ihren Müttern auch, wie man mit diplomatischem Geschick an der Beute anderer Löwenrudel mitnaschen kann.

Montag, 15. Januar

Bayerisches Fernsehen, 11.10 Uhr
Wo Sibirien endet – Die Tschuktschen am Polarmeer
Die Tschuktschen in Sibirien führen heute (wieder) das traditionelle Leben der Eskimos. Nach Jahrzehnten der Zwangskollektivierung im Sozialismus hat sich das Volk der Tschuktschen zurückbesonnen auf die alten Werte, sie nähen ihre Kleidung selbst aus Walrosshaut und Robbenfell und ziehen mit Rentieren über die weiten Ebenen. Das Volk der Tschuktschen lebt in Sibirien, an der Beringstraße. Heute ziehen sie wieder mit ihren Herden im Sommer durch die Tundra.

Dienstag, 16. Januar

Bayerisches Fernsehen, 11.10 Uhr
Winterparadies Schweden
Am schönsten ist es, wenn man abends im exklusiven Baumhotel im nordschwedischen Luleå Station macht. Das hat auch im Winter geöffnet, selbst die Sauna hängt im Baumwipfel. Hier birgt der Wald noch Überraschungen, z. B. die Wolfssafari: Forscher und Touristen begeben sich auf die Pfade der Tiere in einem der aktivsten Wolfsreviere Schwedens. Früher war das eine nicht ganz ungefährliche Idee, heute ist es ein Kick für Touristen, wenn man dazu mit Schlafsack und Zelt bei Minustemperaturen im Schnee übernachtet.

Mittwoch, 17. Januar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Chinas letzte Elefanten
Einst zogen Tausende Elefanten durch die Weiten Chinas. Heute gibt es nur noch 250, die sich in den Bergtälern, Ebenen und Bambuswäldern des Xishuangbanna Naturreservats im äußersten Südosten Chinas in der Provinz Yunnan bewegen. Allen Widrigkeiten zum Trotz sind sie die Letzten ihrer Art.
Kameramann Richard Kirby macht sich auf die Suche nach Chinas rätselhaften Elefanten. Er beschließt, sie zu finden und zu filmen, bevor sie für immer verschwinden. Damit will er auch auf ihre Bedrohung aufmerksam machen und die Tiere vor der Ausrottung bewahren. Hilfe bekommt er von Grace Gabriel, einer Tierschützerin, die alles dafür tut, die Haltung der Menschen vor Ort den wilden Elefanten gegenüber zu verändern.

Mittwoch, 17. Januar

Animal Planet, 0.00 Uhr
Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben
Über 100.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Tierangriffen. Doch so sehr diese Zahl erschrecken mag: Es gibt auch Fälle, bei denen Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen mit gefährlichen Tieren mit knapper Not entkommen sind. Welche Umstände entscheiden im Extremfall über Leben und Tod? Welche Tiere sind besonders gefährlich und wie sollte man auf eine Attacke reagieren?
Die Dokumentar-Serie zeigt packende Bilder, analysiert reale Fälle, gibt wichtige Survival-Tipps und klärt über wissenschaftliche Hintergründe auf.

Der schwedische Bärenjäger Rasmus Boström präsentiert seine neue Bärenjagd-DVD
Unsere Wildnis – ab 10.03.2016 im Kino
Der Adlerflüsterer
Grenzbock – Dokumentarfilm mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel. Kinostart 2. Februar 2016
Wie Brüder im Wind – ab 28. Januar 2016 im Kino. Interview mit Tierfilmer Ottmar Penker in WILD UND HUND 2/2016!
Magie der Moore – ab 24. September 2015 im Kino
WILD UND HUND Exklusiv Nr. 46 mit DVD
Die WILD UND HUND-Redaktion geht zum Jahresanfang gemeinsam auf Drückjagd.
WILD UND HUND-Exklusiv Nr. 44 mit DVD

Kino und DVD

 

Grenzbock

Ein Dokumentarfilm von Hendrik Löbbert mit WILD UND HUND-Wildbiologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel.

Ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der in die Welt der deutschen Jäger eintaucht und zeigt, wie sie sich im Spannungsfeld zwischen Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und Effizienzdenken, zwischen Märchenwald und moderner Kulturlandschaft bewegen. Auf leisen Sohlen betritt der junge Filmemacher Hendrik Löbbert die Welt der Jäger im brandenburgischen Wald und beobachtet, nach welchen Maßstäben dieser Kosmos funktioniert und wie sich dessen Bewohner darin bewegen.

Ein letztes Mal lässt Hubertus Meckelmann zur großen Drückjagd in der Wildnis blasen. Im Kerngebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr vom Wolf nichts.
Grenzbock begleitet drei Jäger durch ihre Wälder und lässt in langen, ruhigen Einstellungen die Weltbilder durchschimmern, die sich hinter Jägerlatein und Lodenmantel verstecken. Kinostart: 04.02.2016
WILD UND HUND verloste 7 x 2 Kinokarten für den Film „Grenzbock“, der in ausgewählten Kinos laufen wird. Die ersten zwei Gewinner erhielten zudem ein Whitefox Jagdmesser „Dingo“ von Askari. Mehr zur Verlosung…
Lesen Sie hier ein Interview mit dem Regisseur Hendrik Löbbert…

Ab 28. Januar 2016 im Kino.

Wie Brüder im Wind

Mit „Wie Brüder im Wind“ kommt Ende Januar ein Film in die Kinos, dessen spektakuläre Wildaufnahmen und Besetzung mit Jean Reno und Tobias Moretti außergewöhnliche Unterhaltung versprechen. WILD UND HUND sprach mit Regisseur und Tierfilmer Otmar Penker…
Ab 10. März 2016 im Kino

Unsere Wildnis

Die Naturdokumentation von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud erzählt in atemberaubenden Bildern die Entfaltung der Flora und Fauna im Wandel der Jahreszeiten sowie die Einwirkung des Menschen auf die gesamte Umwelt.
Aus der Perspektive von Flora und Fauna wird uns die Schönheit und Harmonie der ursprünglichen Wildnis vor Augen geführt, die nach und nach unter der zunehmenden Einwirkung des Menschen schwindet. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich den ständig wechselnden Bedingungen anpassen, einheimische Tierarten wie Wildpferde, Wölfe und Bären werden verdrängt, aber die Natur findet immer wieder Wege, sich in dem neuen Lebensraum zu entfalten.UNSERE WILDNIS ist eine poetische Chronik unseres Lebensraums und eine Hymne auf die Mysterien der Natur. Vom Fuchsbau tief im Wald bis zu den im Laufe der Jahre immer größer werdenden Ansiedlungen der Menschen zeigt UNSERE WILDNIS den Zauber sowie die unglaubliche Vielfalt des Lebens und weckt Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Geschöpfe auf diesem Planeten. Kinostart: 10. März 2016
WILD UND HUND verloste 3 x 2 Freikarten. Gewonnen haben…
3D-Film: Halali: Waidwerk - Jäger - Wild

Halali: Waidwerk – Jäger – Wild

Ende 2016 kommt der 3D-Jagdfilm „Halali“ in die Kinos des deutschsprachigen Raums.
In der 90 Minuten soll der Film mit spektakulären Tier-, Natur- und Landschaftsaufnahmen in 3D mit vielen Missverständnissen rund um die Jagd aufräumen. Den Besuchern soll das wahre Bild der Jagd vermittelt werden. Filmstart ist November/Dezember 2016. Weiter wird es eine englischsprachige Version für den internationalen Kinoauftritt und ein eigenes Buch zum Kinostart geben.