Weniger Transparenz bei Hegeschauen

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Nach Konflikten im vergangenen Jahr über aufgenommene Daten an Gamstrophäen bei Hegeschauen (WuH berichtete) hat das Unternehmen Bayerische Staatsforsten (BaySF) seine Trophäenanhänger verändert.

Die Trophäenanhänger der Bayerischen Staatsforsten geben nur wenige Informationen Preis (Symbolbild).
Foto: vk

Es werden darauf jetzt keinerlei Informationen wie Art, Geschlecht und Alter des Stücks, Klassifizierung, Gewicht und Erleger genannt sondern nur noch der Forstbetrieb und das Revier sowie zwei Nummern. Anhand dieser Nummer lässt sich das Stück in der Streckenliste finden, die der Unteren Jagdbehörde vorliegt. Die Jagdausübungsberechtigten seien laut Gesetz lediglich verpflichtet, den Hauptschmuck vorzulegen, teilte ein Sprecher der BaySF mit. Zur Kennzeichnung gebe keinerlei Vorgaben. Eine Informationspflicht gegenüber der Öffentlichkeit bestehe nur für die Jagdbehörden. Die Jagdbehörde Garmisch-Partenkirchen, wo die Trophäenanhänger Anfang März eingesetzt wurden, teilte mit, dass sie die Öffentlichkeit durch ausgehängte Ergebnisse und Statistiken sowie Redebeiträge ausreichend informiert sehe. Anhand des aufgehängten Kopfschmuckes könne sich jeder Besucher einen Überblick über das erlegte Wild verschaffen. vk