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ASP bis zum NSG Kühkopf nachgewiesen

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Schlechte Nachrichten in Sachen ASP-Geschehen im Kreis Groß-Gerau (Hessen). Zwei weitere Stücke Schwarzwild wurden gefunden und positiv auf ASP getestet. Die Restriktionszone umfasst nun auch Teile von Darmstadt und der Bergstraße.

Nun wurde auch am Kühkopf im Hessischen Ried ein Frischling positiv beprobt (Symbolbild: Oksana /AdobeStock)

Ein Wildschweinkadaver sei bei Riedstadt-Leeheim, ein weiterer am Kühkopf im Hessischen Ried südlich der bisherigen Kernzone gefunden worden, wie das hessische Landwirtschaftsministerium gestern Abend bekannt gab. Somit breitet sich das Seuchengeschehen nach Süden aus. Daraus ergebe sich auch eine Vergrößerung der sogenannten Restriktionszone, die in einem 15-Kilometer-Radius um den Fundort gezogen wird. Die Zone umfasse nun auch Teile der Stadt Darmstadt und des Kreises Bergstraße. Nach dem neuen Fund seien damit auch die südlichen Teile des Kreises Groß-Gerau mit Gernsheim und Biebesheim sowie die komplette Fläche Stockstadts in dieser Zone. Der Kreis Groß-Gerau sei jetzt vollständig in der sogenannten Restriktionszone.

Aktuelle Fallzahlen

Von den insgesamt 75 beprobten Wildschweinen in der Restriktionszone (Stand: 2. Juli 2024, 18.30 Uhr) wurden nun insgesamt 9 Stücke positiv getestet.

Das Veterinäramt des Landkreises Groß-Gerau geht derzeit davon aus, dass der erste Viruseintrag schon vor 2-3 Monaten erfolgt ist. Damit würde das Geschehen bereits deutlicher länger laufen als zunächst vermutet.

fh

Mehr zur ASP haben wir euch auf PareyGo zusammengestellt:

https://www.pareygo.de/tag/wildundhund/asp

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