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Erste Abschüsse im Rotwild-Erweiterungsgebiet

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Im Erweiterungsteil des Rotwildgebietes Isarauen bei Freising wird es in diesem Jagdjahr erstmals Rotwildabschüsse geben. Das teilte der dortige Forstbetrieb mit.

Bei einem geschätzten Bestand von knapp 40 Stück Rotwild sollen fünf entnommen werden, um das weitere Wachstum der Population zu kontrollieren. Das Erweiterungsgebiet im Norden der Domstadt umfasst etwa 4 000 Hektar und wurde im Jahr 2000 per Landtagsbeschluss eingerichtet, um die bereits bestehenden 6 000 Hektar südlich von Freising zu entlasten. Damals wurden unter BJV-Kooperation vier Stück Rotwild aus dem alten in das neue Areal umgesiedelt.
 
Ein wildbiologisches Gutachten aus dem Jahr 2003 schlägt einen Zielbestand von 100 Stück für die neue Fläche vor. Der Forstbetrieb ist nach eigenen Angaben jedoch nicht an einem Anwachsen der Population im Erweiterungsgebiet auf mehr als 50 Stück interessiert, da bereits erste Schäl- und Verbissschäden auftreten. Das Betriebskonzept für die betroffenen Auwälder zielt allerdings nicht auf Holznutzung, sondern vor allem auf Hochwasserschutz und FFH-Management ab.   
 
 
vk

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