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Jagdhund erliegt Pseudowut

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Ein Pudelpointer musste eine Woche nach einer Drückjagd bei Urspringen (Bayern) auf Grund seines Gesundheitszustandes eingeschläfert werden. Das Landesgesundheitsamt in Erlangen bestätigte nun den Verdacht: Der Vierläufer hatte sich beim jagdlichen Einsatz, wo er eine angeschweißte Sau stellte, mit der Aujeszkyschen Krankheit (AK) angesteckt.

Laut dem Landesamt für Gesundheit ist es der erste Krankheitsfall dieser Art seit über 2 Jahren.
 
Die auch Pseudowut genannten Aujeszkysche Krankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Bereits bei Verdacht auf eine Infektion sollte der Tierarzt aufgesucht und das Veterinäramt informiert werden. Die Symptome ähneln denen der Tollwut: Wesensveränderungen, Juckreiz und Lähmungserscheinungen. Eine Impfung für Hunde gibt es nicht. Für Menschen ist der Virus ungefährlich. Auch starke Stücke Schwarzwild überleben die Infektion. Doch für Hunde (und Katzen) endet die Infektion nach 2 bis 3 Tagen stets tödlich.
 
Mehr zum Thema Aujeszkysche Krankheit erfahren Sie im WILD UND HUND-Exklusivheft „Der gesunde Hund“: www.exklusiv-dergesundehund.de
 
as

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