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Saarland: Zuschuss für neue Jagdhunde

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Jäger, deren Hunde sich im Saarland im Rahmen einer Drückjagd oder bei der Nachsuche auf Schwarzwild mit dem tödlichen Ausjeszky-Virus infizieren, erhalten ab sofort und vorerst begrenzt bis zum 31. Dezember 2018 auf Antrag einen Zuschuss für den Kauf eines neuen Vierläufers. Diesen Beschluss hat das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz auf Bitte der Vereinigung der Jäger des Saarlandes gefasst.

Jagdhunde
Beim Kontakt mit Schwarzwild besteht das Risiko einer Ansteckung mit dem tödlich verlaufenden Ausjeszky-Virus.
Foto: Christian Schaetze

Da eine intensivere Bejagung von Schwarz­wild aufgrund der sich weiter ausbreitenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) unumgänglich ist, steigt das Risiko für Hundeführer, ihre Jagdgefährten durch die tödlich verlaufende Aujeszkysche Krankheit zu verlieren.

Um den Pauschalbetrag in Höhe von 1 200 Euro geltend zu machen, müssen betroffene Waidmänner eine tierärztliche Bescheinigung sowie den Rechnungsbeleg über den Neukauf des Hundes vorlegen. Das Antragsformular kann in Kürze sowohl über die Homepage  ­saarjaeger.de heruntergeladen als auch per E-Mail oder postalisch bei der Vereinigung der Jäger des Saarlandes sowie beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz angefordert werden. Aber Achtung: Der Antrag muss bereits vor dem Kauf des neuen Jagdhundes eingegangen sein. lf

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