DER RICHTIGE STAND
Wer schon einmal eine Bewegungsjagd geplant hat, weiß, wie schwierig es sein kann, Schützen richtig anzustellen. Horst Reinecke von der Uni Göttingen hat über 100 Bewegungsjagden mitgeplant und ausgewertet. Er weiß, dass bei der richtigen Standwahl nicht nur das Schussfeld entscheidend ist. Der Artikel „Schussfeld ist nicht alles“ als .pdf Datei (1,4 MB)
Weitere Bilder und Erläuterungen
Gleichförmiges, unstrukturiertes Altholz ohne Geländestrukturen. Hier ist die Standauswahl ein Lotteriespiel.
Derartige Ansitzeinrichtungen sind für eine Bewegungsjagd unabhängig von ihrem Standort nicht geeignet. Von Leitern kann man nicht sauber auf bewegtes Wild schießen.
Von derartigen stabilen Ansitzböcken lässt es sich sowohl im Sitzen, als auch im Stehen sehr gut und vorallem sicher schießen.
Angehende Laubholzstangenhölzer bieten dem Rehwild gute Deckung. Wege werden beim Ausweichen vor dem Hundes in der Regel schnell überquert und können nicht zur Schussabgabe genutzt werden.
In diesem Bestand kann durch ein Stand ausgewählt werden. In der Regel wechselt das Rehwild langsam an. Bedingung: Absolute Standruhe des Schützen!
Bei der Bejagung des Schwarzwildes eignen sich Baumholzinseln in dichteren Bereichen zur Standauswahl. Hier kann auch auf zügig anwechselndes Schwarzwild geschossen werden.
Für Jagden auf Rot-, Dam- und Schwarzwild geeignet. Lichtes Baumholz und gut strukturiertes Gelände.
Große zusammenhängende Bestände einer Altersklasse bilden immer eine besondere Herausforderung bei Bewegungsjagden.
Aber auch in solchen Beständen lassen sich Hundeführerstände finden.