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BJV will raus aus Zwangsversicherung

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Der Bayerische Jagdverband (BJV) hat sich auf seinem Landesjägertag vom 10. bis 12. April in Weiden in der Oberpfalz deutlich gegen die Zwangsversicherung der Jäger in der Sozialversicherung für Landwirschaft, Forsten und Gartenbau ausgesprochen.

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Vocke sprach vor 400 Teilnehmern. (Foto: VK)
„Raus aus der Zwangsversicherung, das muss unser Ziel sein“, so BJV-Präsident Prof. Jürgen Vocke in seiner Rede vor der Landesversammlung mit weit über 400 Teilnehmern. Er verwahrte sich dagegen, dass die Jäger hier ungerechtfertigterweise zu Unternehmern erklärt würden und kündigte an: „Wir treiben das notfalls hoch bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.“
 
An die Staatsregierung appellierte Vocke, die Jagdabgabe in Jägerhand zu belassen, und sprach sich für eine Lockerung des Vegetationsgutachtens aus. „Zumindest in den ‚grünen‘ Bereichen könnte man auf verlängerte Untersuchungsabstände von fünf oder sechs Jahren gehen“, schlug er vor.
 
Nachdem Staatsminister Helmut Brunner die Jäger aufgefordert hatte, die Einführung von Nachtzielhilfen konstruktiv zu begleiten, stellte Vocke klar, dass er geklärt haben wolle, wer für Verbiss- und Schälschäden aufkomme, wenn diese durch die vermehrte Nachtjagd entstünden.
 
vk

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