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Bär M 13 wandert gen Bayern

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Die Wildhut des Schweizer Kantons Graubünden hat den jungen Braunbären M 13 mithilfe eines Senderhalsbands unter Beobachtung genommen.

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In Narkose erhielt M13 einen Sender. Foto: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
Das 120 Kilogramm schwere, männliche Stück wurde in der Nähe von Scuol narkotisiert, nachdem es eine Ziege in einem Gehege gerissen hatte. Bereits zuvor war er durch geringe Menschenscheue aufgefallen. Das „Konzept Bär Schweiz“ sieht vor, dass solche Exemplare per GPS beobachtet und gegebenenfalls vergrämt werden, sollten sie sich Menschen oder Siedlungen zu sehr nähern.
 
M13, der aus dem Trentino stammt und ein Verwandter von Bär Bruno ist, befindet sich seit einigen Wochen auf Wanderschaft in Richtung Norden. Der WWF teilte bereits mit, dass er und der ebenfalls wandernde Jungbär M 8 auch Bayern erreichen könnten. VK

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