Bayern: Goldschakal reißt Nutztiere

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4 Lämmer fielen dem Goldschakal zum Opfer. (Symbolbild: Martina Berg stock.adobe.com)

DNA nachgewiesen. Vermehrt Sichtungen.

Ende April riss im Kreis Weilheim-Schongau in Oberbayern ein Goldschakal zum ersten Mal mehrere Tiere. Dies bestätigte nun eine DNA-Analyse der 4 Lämmer, durchgeführt vom Landesamt für Umwelt (LfU) Bayern. Da es sich hierbei nicht um einen „großen Beutegreifer“ wie Wolf, Bär oder Luchs halte, hat der Besitzer kein Recht auf Schadensausgleich. Die Regelung für den Goldschakal mitsamt Aufnahme ins bayerische Jagdrecht müsse erst geprüft werden, so das LfU gegenüber dem BR.

Der Goldschakal ist eigentlich in Afrika und auf dem Balkan heimisch. Die wärmeren Sommer, und somit der Klimawandel, sorgen für vermehrte Migration bestimmter Arten in nördlichere Zonen oder Gebirge. So wurde auch dieser hundeartige Allesfresser vermehrt nahe der bayerischen Grenzen gesichtet. Zuletzt Ende 2021 im Fichtelgebirge wo es bislang für den Schakal zu kalt zum Streifen war. tjs


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