Brandenburg: Schärfere Bejagung des Schwarzwildes angemahnt

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„Keine Denkverbote“ bei Saufängen und Nachtzielgeräten forderte der Brandenburgische Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf dem Landesjägertag im Krongut Bornstedt in Potsdam am 4. Mai.

Minister Jörg Vogelsänger (SPD) plädoyierte für eine scharfe Schwarzwildbejagung.
Foto: Richard Günzel

Hintergrund ist die Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest, die eine Bestandsreduktion des Schwarzwildes erforderlich mache. Fallen für Schwarzkittel seien bereits in 37 privaten Brandenburger Revieren in Gebrauch, Tendenz steigend. Vogelsänger äußerte zudem Bedauern, dass die Innenministerien sowohl der Länder als auch des Bundes bislang eine ablehnende Position gegen die Legalisierung von Nachtzielgeräten eingenommen hätten. Im Landesforstbetrieb Brandenburg sind seit Anfang des Jahres 16 solcher Zielhilfen im Einsatz (WuH berichtete). rig

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