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Fischer kandidiert nicht mehr für Bundestag

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Hartwig Fischer wird sich 2013 nicht mehr um ein Bundestagsmandat bemühen. Der 63-jährige CDU-Parlamentarier aus Niedersachsen begründete den Verzicht unter anderem mit seinem Engagement für den DJV.

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Unterschätzte Zeitwaufwand für DJV: Hartwig Fischer (CDU). Foto: dpa
Beim Amtsantritt sei er mit dem Anspruch angetreten, für alle Mitglieder präsent zu sein. Inzwischen habe er mehr als 70 Veranstaltungen für den DJV absolviert, bis hinein in die Kreisjägerschaften. Er halte das Konzept, das direkte Gespräch mit der Basis zu suchen, weiterhin für richtig. „Ich habe aber den Zeitaufwand wohl etwas unterschätzt. Der lässt sich mit einem Bundestags- und einem niedersächsischen Landtagswahlkampf, der ja 2013 ebenfalls ansteht, nicht vereinbaren“, sagte Fischer auf Anfrage von WILD UND HUND.
Der Mandatsverzicht wird aus seiner Sicht keine negativen Auswirkungen auf die DJV-Arbeit haben. „Ich habe stets gesagt, dass ich als Jägerpräsident keine parteipolitische Linie vertrete, sondern das Optimale für die Jagd erreichen möchte. Diese Lobbyarbeit kann ich außerhalb des Bundestags ohne Einschränkungen fortsetzen. Und die politischen Verbindungen, die ich geknüpft habe, gehen ja nicht verloren“, bekräftigt Fischer.
Der gelernte Einzelhandelskaufmann war seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages.                                                         
 chb

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