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Die WILD UND HUND-Keilernadel

J.P. SAUER & SOHN ist Premium-Partner der WILD UND HUND-Keilernadel.

Die neuen Filme sind da!

Im vergangenen Jahr entwickelte die Redaktion mit Schießlehrer und WuH-Experte Andreas Bach den ersten Schießstandard für das Training im Kino. Jetzt geht es in die 2. Runde.

Bernd Helbach

Das Gute vorweg: An den Regeln hat sich nichts geändert. Um den Schießstandard zu absolvieren, müssen Sie aus den 3 ausgewählten Sequenzen jeweils 3 Sauen sauber erlegen. Die Videos laufen wieder in Dauerschleife, sodass Sie sich zum einen die für Sie einfachste Wutz heraussuchen und zum anderen die Sau auch mal pardonieren können, sollten Sie sich nicht sicher sein, richtig abzukommen. Auf der Leinwand kommen die Schwarzkittel so oft Sie wollen und bieten Ihnen damit unendliche Chancen. Also bloß keine Hektik! Und natürlich können Sie auch 3 Mal die gleiche Wutz erlegen. Denn auch unser Lernziel für den Schießstandard hat sich nicht geändert: Beschießen Sie nur die Sauen, die Sie sicher mit einem Schuss erlegen können. Genau so, wie Sie es auf der Drückjagd machen würden. Versuche auf den vorbeihuschenden, viel zu schnellen Frischling sollten nicht nur im Wald, sondern auch auf der Leinwand unterbleiben. Schauen Sie sich also die Sequenzen genau und auch gerne mehrfach an. Teilen Sie dabei die Leinwand in 3 Zonen ein, so wie Sie es direkt nach dem Aufbaumen eines Drückjagdstandes auch machen würden:

• Ansprechzone: Hier registrieren Sie die Wutz, gehen in Anschlag und fahren ruhig auf ihr mit.

• Schusszone: Ab hier erhöhen Sie den Druck aufs Züngel, bis der Schuss bricht.

• Nachschusszone: Darin tragen Sie, wenn nötig, einen 2. Schuss an.

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Unsere Filmauswahl folgt dabei einem Trainigsaufbau – vom leichten Aufwärmen bis hin zur schnell anwechselnden Rotte. Die Sequenzen hat wie auch im vergangenen Jahr der Filmemacher, Maler und Fotograf Gabriel Ozon (schiessfilme.de) zur Verfügung gestellt. Bei ihm können Sie auch für ihr privates Schießkino Filme erwerben.

Im ersten Film können Sie sich noch auf sich und die Waffenhandhabung konzentrieren. Es erwartet Sie ein starker Keiler, der sehr langsam an Ihnen vorbeiwechselt. Nutzen Sie diese Sequenz, um die Konzentration aufzubauen und sich auf das saubere Abziehen zu fokussieren. Nachdem Sie diesen Keiler 3 Mal erlegt haben, geht es zu Sequenz 2.

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Darin wird es etwas hektischer. Eine 10-köpfige Rotte wechselt von rechts nach links. Die Wutzen haben alle verschiedene Geschwindigkeiten, manche Sauen überlagern sich auch. Schauen Sie sich diese Sequenz gerne mehrfach an, und suchen Sie sich die passenden Wutzen heraus. Die Krux in dieser Sequenz: Sie haben kaum Platz für einen Nachschuss. Seien Sie sich also Ihres Schusses sicher, sonst kann es schon zum Neustart kommen.

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In der 3. Sequenz erwartet Sie eine weitere Rotte. 5 Wutzen wechseln Sie von links nach rechts an. Diese Sequenz ist ideal, um Sie in die 3 besagten Zonen einzuteilen. Die Ansprechzone ganz links wird etwas von einem belaubten Ast verdeckt. Sehen Sie hier die Wutz, gehen Sie schon in den Anschlag. In der Mitte – zwischen 2 Bäumen – fahren Sie mit und tragen den Schuss an. Rechts haben Sie noch ausreichend Platz für einen eventuellen Nachschuss. In der letzten Zone sollten Sie auf keinen Fall den ersten Schuss auf den Schwarzkittel antragen, sonst fehlt Ihnen der Platz für einen eventuellen 2. Schuss. Klappt es also in der Schusszone nicht, warten Sie lieber einfach auf die nächste Chance.

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Um zu wissen, ob der Treffer tödlich ist, hält der Film jeweils kurz an, und der Treffersitz wird angezeigt. Die Schießaufsicht trifft letztlich die Entscheidung: tödlich oder nicht. Wichtig ist, Kunstschüsse hinter den Teller etc. zählen nicht. Es geht um Treffer in der letalen Zone – der Kammer. Schließlich kann aus einem Tellerschuss in der Realität sehr schnell ein Krellschuss werden, der eine langwierige und nicht immer erfolgreiche Nachsuche nach sich zieht. Wenn Sie nicht sauber getroffen haben oder Zweifel bestehen, ruft die Aufsicht laut: „Nachschuss!“ Diskussionen sollten jetzt unterbleiben, denn es heißt für Sie, schnell im Anschlag zu repetieren und die Sau noch vor dem Verlassen der Leinwand mit dem 2. Schuss zu erlegen. Treffen Sie sie nämlich mit dem 2. Schuss nicht tödlich, beginnt der Schießstandard wieder ganz von vorn – mit Sequenz 1! Dabei ist es egal, ob Sie diese oder ggf. auch die 2. Sequenz schon erfolgreich gemeistert haben. 9 sauber und konzentriert abgegebene Schüsse sind das Optimum. Mit Nachschüssen können es auch maximal 18 werden.

Wenn Sie als Zeichen, dass Sie die WuH-Keilernadel gemeistert haben, die unten abgebildete Hutnadel erhalten wollen, tragen Sie sich in den ausliegenden Listen der teilnehmenden Schießkinos ein (s. Seite 60). Ihr Bestehen wird dann an die Redaktion weitergeleitet, und Sie erhalten nach Eingang umgehend Ihre WuH-Keilernadel. J.P. Sauer & Sohn sowie die Redaktion wünschen Ihnen viel Spaß und eine sichere Kugel!

Anforderung Keilernadel

1. Jeweils 3 Sauen in den 3 Sequenzen beschießen.

2. Alle 9 Schwarzkittel müssen tödlich getroffen sein.

3. Es darf pro Wutz nur 2 Mal geschossen werden.

4. Wenn eine Sau komplett gefehlt wurde, darf der Schütze pro Sequenz eine weitere mit maximal 2 Patronen beschießen.

5. Werden in einer Sequenz die 3 Wutzen nicht erlegt, gilt das „Teilziel“ als nicht bestanden. Alle 3 Sequenzen müssen dann wiederholt werden.

6. Die Sequenzen können beliebig oft wiederholt werden.

Die Keilernadel

Die WuH-Hutnadel wird von Oliver Kieser produziert. Der Chemikant und Informationselektroniker aus Frankfurt am Main stellte das kleine Schmuckstück im äußerst präzisen und ressourcenschonenden 3-D-Druckverfahren her. Auf der Rückseite ist eine Nadel mit Sicherheitsschließe, sodass sie weder im Hutinneren stört noch verloren geht.

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„Die Keilernadel ist ein Qualitätssiegel“

Interview mit dem J. P. SAUER & SOHN-Geschäftsführer Julian Wengenmayr

Das Traditionsunternehmen J. P. SAUER & SOHN unterstützt als Premium-Partner die WILD UND HUND-Keilernadel. Seit mehr als 270 Jahren begleitet das Unternehmen die Jagd mit Gewehren, die zu jeder Zeit durch kompromisslose Qualität, höchste Präzision und zeitlose Schönheit zu bestechen wussten. Geschäftsführer Julian Wengenmayr erläutert die Hintergründe der Partnerschaft.

1. Warum war es dem ältesten deutschen Jagdwaffenhersteller wichtig, bei der Kampagne dabei zu sein?

Neben Eleganz, Qualität und Präzision steht J.P. Sauer & Sohn auch für waidgerechte gute Jagd. Deshalb war es uns wichtig als ältester deutscher Jagdwaffenhersteller diese Kampagne des ältesten deutschen Jagdmagazins zu unterstützen.

2. Warum sollte jeder Jäger die Keilernadel schießen?

Jäger sollten nicht nur hochwertiges Handwerkszeug besitzen sondern dieses auch beherrschen. Der Schuss auf Wild in Bewegung stellt ganz besondere Anforderungen – sowohl an die Ausrüstung als auch an den Jägern. So wie wir stetig unsere Produkte optimieren, sollte wir auch als Jäger stetig bestrebt sein unsere Fertigkeiten zu verbessern. Das Keilernadelschießen ist nicht nur ein grundsolides Training, das auf den Erfahrungen professioneller und erfahrener Schießausbilder beruht, sondern auch ein Qualitätssiegel für seinen Träger. Denn nur durch intensives und regelmäßiges Training mit seiner Waffe lernt der Jäger diese quasi blind zu beherrschen. Und nur dann verschmelzen Jäger und Jagdgewehr zu einer Einheit.

3. Worin sehen Sie den Wert der WILD UND HUND-Kampagne?

Wie bereits erwähnt, ist die Keilernadel eine Auszeichnung, die jeder mit Stolz am Hut tragen kann. Aufgtrund des hohen Praxisbezuges, den die Anforderung der Keilernadel hat, könnte sie auch ein einheitlicher deutschlandweiter Standard für einen freiwilligen Schießnachweis sein. Somit kann sie künftig auch eine wichtige Rolle für Organisatoren einer Bewegungsjagd spielen. Bei Vorlage des Keilernadelschießheftes oder der Nadel selbst, erkennt der Organisator direkt, dass der Keilernadel-Träger grundsätzlich sein Handwerk beherrscht und tauglich für den Schuss auf bewegtes Wild ist.

4. Warum eignen sich besonders SAUER-Waffen für das Keilernadelschießen?

Weil wir bei unseren Modellen eben nicht nur auf äußere Eleganz Wert legen, sondern ganz bewusst auch das Thema „Schießergonomie“ im Fokus haben. Die Kombination aus Lauflängen, Laufkontur, ergonomischen Schäften mit Lochschaft, höhenverstellbaren Schaftrücken und vielem mehr bieten zahlreiche Individualiserungsmöglichkeiten. Das bedeutet, jeder kann sich im Grunde die Waffe konfigiurieren, die ihm am besten passt. Darüber hinaus ist SAUER gerade für die ausgezeichnete Balance seiner Jagdgewehre berühmt.

Das Interview führte Tobias Thimm.

Mehr Informationen zu den SAUER-Jagdwaffen erhalten Sie hier.

Die Keilernadel