Mecklenburg-Vorpommern: WWF fordert Runden Tisch zu ASP-Zaun

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ASP-Schilder weisen auf die Gefahr des Virus hin (Symbolbild: blende11.photo adobe stock photos)

Die ASP-Zäune in MV sind nach Ansicht verschiedener Naturschutzverbände eine Gefahr für das Wild. Sie fordern einen runden Tisch

Die Zäune zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) an der Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen stellen laut einer Pressemitteilung des WWF ein massives und teils tödliches Hindernis dar. Viele Wildtiere, wie Rehe, Hirsche oder auch Wölfe, könnten sich darin verfangen. Ein Bündnis aus Naturschutzorganisationen fordert nun einen Runden Tisch zum Thema „Schweinezaun„.

Zweifelhaft sei zudem auch, ob der Zaun rechtmäßig gebaut wurde. Nötige Verfahrensschritte wären nicht eingehalten worden. Eine FFH-Verträglichkeitsprüfung hätte das Ministerium beispielsweise nicht vorgelegt.

Ein Monitoring zu den Auswirkungen des ASP-Zaunes auf die heimischen Wildtiere und Lebensräume halten die Naturschutzorganisationen deswegen für dringend notwendig. Sie bieten ihre Hilfe bei der Konzeption eines solchen Monitorings an.

Darüber, inwieweit die örtliche Jägerschaft und der Landesjagdverband eingebunden werden oder überhaupt sollen, ist bislang nichts bekannt.

PM/AL

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