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Mehrheit lehnt Gesetzentwurf ab

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06.10.2014

Der Entwurf für ein neues NRW-Landesjagdgesetz soll Inhalte umfassen, die zuvor mit dem Landesjagdverband (LJV) nicht abgestimmt waren.

Das hat Präsident Ralph Müller-Schallenberg nach Informationen von WILD UND HUND während eines Treffens mit der CDU-Landtagsfraktion betont.
Für die FDP-Landtagsfraktion ist der grüne Umweltminister Johannes Remmel mit seinem Gesetzentwurf „auf der falschen Fährte“, weil die Novelle nicht sachlich, sondern rein ideologisch und politisch motiviert ist. Die Liberalen stützen ihre Einschätzung auch auf eine nach eigenen Angaben repräsentative Befragung von 500 Bürgern. Sie ist als Basis für eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Jagdgesetz in Auftrag gegeben worden. Den Ergebnissen zufolge kennen 24 Prozent die aktuelle Diskussion über die geplanten Einschränkungen für Jäger in NRW.
Die meisten Interviewten lehnen die beabsichtigten vielen Verbote ab. Nur 28 Prozent der Befragten, die über die Jagdreform informiert sind, befürworteten die Veränderungen. 31 Prozent sind dagegen. Für Jüngere ist das Thema nicht von größerer Bedeutung (9 Prozent), aber ab 40-jährige Befragte (28 Prozent) und Bürger ab 60 (32 Prozent) verfolgen die kontrovers geführte Diskussion. Die FDP will ihre Positionen nun in einer „Dialog-Initiative“ bis auf die lokale und regionale Ebene tragen.
chb
 

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