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Mindestens zwei Wölfe in Bayern unterwegs

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Der Wolf, der Ende Mai im Oberallgäu gespürt wurde, war männlich und in der Woche zuvor in Lech im österreichischen Vorarlberg unterwegs. Das haben genetische Studien und Abgleiche des Landesamts für Umwelt Bayern ergeben.

Das Tier stammt aus der Population in den Südwestalpen, also aus der Schweiz, Italien oder Frankreich. Es ist aber nicht identisch mit jenem Wolf, der Ende März zwischen Oberaudorf und Brannenburg im Landkreis Rosenheim ein Stück Rotwild gerissen hat. Auch dort handelte es sich um einen Rüden aus dem Rudel aus den Südwestalpen. Er war 2013 im Kanton Uri in der Schweiz gespürt worden und könnte möglicherweise jenes Tier sein, das dann im April bei Erding gesichtet wurde. Von dort liegen aber weder genetische Nachweise vor noch wurde der Wolf erneut gespürt.
vk

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