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Niedersachsen: Keine Jagdreisen in ASP-Gebiete!

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Um die Gefahr der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verringern, appelliert Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast an alle Jäger/-innen, nach Möglichkeit auf Jagdreisen in die betroffenen ASP-Gebiete zu verzichten.

Hygienemaßnahmen sind dringend einzuhalten (Foto: Richard Günzel)

Mit dem Ausbruch der ASP in einem Wildschweinbestand im Kreis Ludwigslust-Parchim sei die Seuche auf etwa 50 Kilometer an die Landesgrenze herangerückt. „Das sprunghafte Seuchengeschehen, ca. 160 km vom nächsten ASP-Geschehen in Brandenburg entfernt, zeigt deutlich, dass der Mensch ein entscheidender Faktor bei der Verbreitung der Seuche sein kann und das Virus damit – im Gegensatz zur Ausbreitung in der Wildschweinpopulation – weite Strecken in kurzer Zeit überspringen kann“, heißt es in einem Brief des Ministeriums.

Auch beim Kauf bzw. der Mitnahme von Schwarzwild sollten Jäger Vorsicht walten lassen: „Wenn Sie Wildbret nach Niedersachsen mitbringen möchten, gehen Sie sicher, dass das Stück ASP-frei ist. Lassen Sie die Stücke bitte vorher vor Ort auf ASP untersuchen!“ Fahrzeuge, Gerätschaften und Kleidung sollten immer sorgfältig gereinigt werden“, heißt es in der Mitteilung abschließend.

fh

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