Petition jetzt: Freiheit für den Rothirsch

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Die Deutsche Wildtierstiftung hat am 16. September eine Kampagne gestartet, mit der auf die viel zu kleinen Rotwildbewirtschaftungsbezirke in Baden-Württemberg hingewiesen werden soll.

Foto: Deutsche Wildtier Stiftung

Nur auf vier Prozent der Landesfläche darf nach dem Gesetz derzeit Rotwild stehen. Außerhalb der fünf Bewirtschaftungsgebiete besteht im Ländle seit 1958 ein Abschussgebot. Die Rotwildrichtlinie, in der dieser Umgang mit dem Edelwild festgeschrieben ist, läuft 2020 aus. Ziel der Stiftung ist es, dass das Rotwild, wie der Wolf, seinen Lebensraum in Baden-Württemberg vom Schwarzwald bis zur Schwäbischen Alb selbst suchen darf. Dazu gibt es im Netz unter HilfdemHirsch.org eine Petition mit der dieser Forderung Nachdruck verliehen werden soll. In einer Pressemitteilung schreibt der DeWiSt-Geschäftsführer Hilmar von Münchhausen: „96 Prozent von Baden-Württemberg zum No-Go-Area für den Rothirsch zu erklären, ist ein Kniefall vor den wirtschaftlichen Interessen der Waldbesitzer. Doch Wälder sind nicht nur Holzlieferanten, sondern auch Lebensräume für Wildtiere.“ Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen hätten gezeigt, dass eine erfolgreiche Land- und Forstwirtschaft bei der Existenz von Rotwild möglich sei, so die DeWiSt. hho

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