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Übungsgatterdiskussion und Verhältnis zum JGHV befriedet

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LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg hat allen Spekulationen eine Absage erteilt, es könne absehbar mehrere Schwarzwildübungsgatter in Nordrhein-Westfalen (NRW) geben. „Wir errichten ein Gatter, und zwar am ursprünglich geplanten Standort in Lippstadt“, so Müller-Schallenberg während des Öffnungstages von Europas größter Jagdmesse „Jagd & Hund“ in Dortmund.

Übungsgatter
Im Frühsommer soll das neue Übungsgatter in Lippstadt eröffnet werden. Foto: Thore Wolf

Inzwischen stehe definitiv fest, dass die Finanzierung aus der Jagdabgabe erfolge. Betreiben wird die Einrichtung ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Kreisjägerschaft Soest in der Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der LJV-Präsident erwartet, dass der Gatterbetrieb nach Erledigung der notwendigen Bauarbeiten im Frühsommer aufgenommen werden kann.
Das Thema Übungsgatter sowie die Bewertung der kurzfristig flugunfähigen Ente für die Ausbildung und Prüfung der Jagdhunde hatte im vergangenen Jahr für erhebliche Diskussionen zwischen den Rüdemännern, besonders dem Jagdgebrauchshundverband (JGHV) mit der Jagdkynologischen Vereinigung NRW, und dem LJV gesorgt. Müller-Schallenberg räumte ein, das Verhältnis sei „etwas angespannt“, aber nie ernsthaft gefährdet gewesen. Inzwischen sei geklärt, dass der Gesetzgeber ausschließlich dem LJV die Abnahme der Brauchbarkeitsprüfung (BP) übertragen habe. Das heiße aber nicht, der LJV wolle dabei auf die JGHV-Mitgliedsvereine verzichten. „Wir wollen die Kooperation, nicht die Konfrontation“, betonte Müller-Schallenberg. chb

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