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Verirrtes Jagdprojektil trifft Zug

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In Niederbayern hat ein verirrtes Jagdprojektil einen Zug getroffen (Symbolbild: Petair stock.adobe.com)

Jäger als mutmaßlicher Schütze ermittelt. Waffen und Munition ans LKA übergeben

Ein verirrtes Projektil aus einem Jagdgewehr hat am Freitag einen fahrenden Zug bei Straubing/Niederbayern getroffen. Dabei durchschlug es eine Fensterscheibe und blieb in der Wand eines Abteils stecken, wie es in einer Meldung des BR heißt. Verletzte gab es keine. Aus dem Zug ging ein Notruf bei der Polizei ein, die den Zug am Bahnhof Straßkirchen schließlich erwartete. Die Beamten konnten den im Laufe ihrer Ermittlungen einen Jäger ermitteln, der sich mutmaßlich für den Schuss verantwortlich zeichnet. Die Waffe und die Munition des Mannes wurden beschlagnahmt und werden beim Landeskriminalamt in München untersucht. Ob dem mutmaßlichen Schützen nach der Schussabgabe überhaupt bewusst war, dass sein Projektil den Reisezug getroffen hat, dazu machte die Polizei zunächst keine Angaben. Auswirkungen auf den Reiseverkehr gab es kaum. Es kam nur zu geringfügigen Verspätungen. BR/al

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