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Niedersachsen: Wolf ist Wahlkampfthema

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Der Wolf ist Thema im Landtagswahlkampf der Parteien. So fordert Barbara Otte-Kinast, die CDU-Kandidatin für das Landwirtschaftsministerium, in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 12. September einen „Kurswechsel“ in Sachen Wolf, plädiert für seine Aufnahme ins Jagdrecht und will die Bewegungen der Rudel über eine Besenderung verfolgbar machen.

Wolf ist Wahlkampfthema
Wahlkampfthema Wolf: Der niedersächsischen CDU ist das sogar ein eigenes Plakatmotiv wert.
Foto: CDU Niedersachsen/mh

Auch von Kindergärten und Nutztieren solle der Wolf ferngehalten werden, notfalls auch durch Abschuss. Bei der Entschädigung der Nutztierhalter plädiert sie für eine Beweislastumkehr. Ähnlich steht es auch im Programm der CDU, für die Landtagswahl am 15. Oktober.

Den Wolf ins Jagdrecht aufnehmen will auch die FDP. Sie kündigt eine „Freistellung der Jagdpächter und Jagdbesitzer von Haftungsansprüchen“ an. Die SPD, die das Thema Wolf während der gemeinsamen Regierungszeit nahezu komplett den Grünen überlassen hat, will den „Konflikt umgehend entschärfen“. Man werde „alle Möglichkeiten nutzen, um Wölfe von menschlichen Siedlungen fernzuhalten“. Die Grünen haben stets Schutz und Verbreitung des Wolfes nach vorn gestellt, auch wenn Umweltminister Stefan Wenzel mit „MT6“ bundesweit erstmals einen besonders aufdringlichen Isegrim letal entnehmen ließ. mh

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