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Mensch schränkt Tiere ein

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Säugetiere bewegen sich in von Menschen kultivierten Landschaften deutlich weniger weit als in freier Wildbahn. Das fanden Biologen mithilfe von GPS-Bewegungsdaten von mehr als 800 Tieren heraus.

In der Nähe von Siedlungen zieht sich das Rehwild in relativ kleine Refugien zurück.
Foto: Silvio Heidler

Danach nimmt mit zunehmender Nähe zu Siedlungen und Infrastruktur die Raumnutzung durch Wildtiere ab. Reh- oder Schwarzwild zum Beispiel zieht sich in von Menschen geprägten Landschaften in relativ kleine Refugien zurück. Eine weitere Ursache für geringere Raumnutzung kann aber auch ein verändertes Nahrungsangebot sein: So würden beispielsweise Stadtfüchse schneller Nahrung finden und müssten daher nur kürzere Strecken zurücklegen. Auch die Jagd oder Freizeitaktivitäten haben deutliche Auswirkungen auf Verhaltensmuster der Tiere: Wildtiere würden ihre Aktivitätszeiten und Territorien ändern, um Menschen auszuweichen. mh

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