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Russland: 5,8 Tonnen Wildererbeute sichergestellt

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Geweihe und Kadaver von mehr als 1 000 gewilderten Rentieren wurden am 30. Januar in der Republik Sacha (Jakutien) im äußersten Nordosten der Russischen Föderation durch eine Anti-Wilderer Einheit sichergestellt. 

Den russischen Behörden gelang ein Schlag gegen die gewerbliche Wilderei.
Foto: WWF

Das geht aus einer Meldung des „World Wide Fund for Nature“ (WWF) vom 23. Februar hervor. Vermutlich wurden die Stücke auf der Taymir-Halbinsel in der westlichen Nachbarregion Krasnojarsk geschossen. Dort sind die größten Rentierbestände in Russland beheimatet. Eine Nachfrage von WILD UND HUND beim WWF ergab, dass es sich bei den Tätern um eine einheimische professionelle Wildererbande handelt, die ihre Beute in einem Lastwagenkonvoi transportierten. Ob die gesamte Organisation zerschlagen wurde, ist noch unklar. Der Hauptabsatzmarkt für die Geweihe ist China. Dort finden sie in Pulverform Anwendung in der traditionellen Medizin und erbringen hohe Gewinnmargen. rig

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