Sachsen-Anhalt: Schwarzwildfänge in der Erprobung

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Das Fangen von Schwarzwild gewinnt mit dem Näherrücken der Afrikanischen Schweinepest zunehmend an Bedeutung. Das Landwirtschaftsministerium hat dazu ein Pilotprojekt gestartet, in dem die Effektivität verschiedener Methoden anhand von einer stationären und drei mobilen Anlagen untersucht werden soll.

In Sachsen-Anhalt sollen im Rahmen eines Pilotprojekts Saufänge getestet werden.
Foto: Egbert Gleich

Derzeit laufen die Genehmigungsverfahren bei den zuständigen Landkreisen. In Kürze soll der Einsatz der Fallen starten. Der Fang von Schwarzwild sei als flankierende Maßnahme zur Bejagung mit der Büchse gedacht, so Jagdreferent Arno Heilemann gegenüber WuH. „Wir versprechen uns höhere Schwarzwildstrecken dort, wo eine Bejagung problematisch ist“, sagte Heilemann. Dies sei vor allem in Ortslagen oder auch Schutzgebieten der Fall. Auch die Landesjägerschaft sei an dem Projekt interessiert. Mittlerweile wird in allen Bundesländern an Fangjagdmethoden zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gearbeitet. mh

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