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Tierschutzpreis für Falkner

1928

Ferdinand Baer erhielt den Tierschutzpreis der Bayerischen Staatsregierung. Staatsministerin Ulrike Scharf übergab den mit 10 000 Euro dotierten Preis, der in diesem Jahr auf drei Preisträger aufgeteilt wurde.

(Foto: privat)
Staatsministerin Ulrike Scharf zeichnete Ferdinand Baer für sein Fachwissen aus. (Foto: privat)
Baer ist seit seinem 14. Lebensjahr Falkner, leitet ehrenamtlich die Pflegestation des Landesbundes für Vogelschutz in Regenstauf und ist stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Falkenorden. „Tierschutz hat viele Facetten. Und gerade der Tierschutz im Bereich Wildtiere und insbesondere Greifvögel und Eulen setzt ein hohes Maß an Wissen über die Lebensweise und den Umgang und die Haltung dieser Tiere voraus, weshalb gerade Falkner sich gut in diesem Bereich einbringen können“, so der Preisträger.
 
Eine Vorbereitung zur Auswilderung in der Natur ist nur dann erfolgversprechend, wenn Arten wie Habicht, Wanderfalke oder Sperber mit falknerischen Methoden auf ihr Leben in Freiheit vorbereitet werden. Die auf die Aufnahme von verletzten Greifvögeln spezialisierten Auffangstationen, die oft im Ehrenamt von Falknern und Jägern betrieben werden, pflegen mehrere Hundert Patienten pro Jahr und leisten mit ihrer professionellen Arbeit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in Deutschland.
 
„Der Preis erkennt den hohen Grad an Professionalität im Bereich des Tier- und Artenschutzes durch Falkner an“, sagt Dr. Gert Dittrich, Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbandes und zuständig für Falknerei.
 
DJV/as
 

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