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Orthopädische Schäftung 2

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Der orthopädische Schaft ist kein „Krüppelschaft“.
Deshalb mehr Mut zur orthopädischen Schäftung

 

Passgenaue Handanlage

Von Heinz Oppermann

Eine besondere Abneigung gegen einen orthopädischen Schaft haben Schützen, die mit der falschen Anschlagseite „sehr gut zurecht“ kommen und relativ hohe Ergebnisse schießen. Folglich sind sie auch nur sehr schwer oder überhaupt nicht von dieser Alternative zu überzeugen. Junge Menschen sollten erst gar nicht versuchen, die Anschlagseite zu wechseln. Schützen, die aber bereits Jahre mit dem „falschen“ Anschlag schießen, haben Recht, wenn sie sich nicht mehr umstellen wollen. Ganz besonders gilt das für diejenigen, die als Leistungsschützen tätig waren oder noch sind. Weniger geübte und unsichere Schützen hingegen sollten sich unbedingt einen orthopädischen Schaft anpassen lassen und dann einen Schießlehrer aufsuchen, der ihnen den Umgang mit dieser Flinte beibringt.

Im gewohnten Rechtsanschlag zielt das linke Auge. Selbst aus dieser Perspektive ist die Kröpfung des Schaftes nicht zu erkennen. Obwohl diese Schäftung für den betroffenen Schützen mehr oder weniger gewöhnungsbedürftig ist, wird er sich damit schneller und auf Dauer erfolgreicher vertraut machen, als wenn er die Anschlagseite wechseln müsste. Das aber würde dem genabhängigen Bewegungsmuster eines Rechtshänders extrem zuwiderlaufen und den motorischen Ablauf beim Anschlagen der Flinte erheblich beeinträchtigen.

 

 

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