Bayern: Thomas Schreder verlässt den BJV

1995

Der bisherige Pressesprecher und Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV), Thomas Schreder, verlässt den Verband. Das gab die Kommunikationsabteilung des Hauses am 22. Februar bekannt.

Nach verlorener Präsidiumswahl verlässt Thomas Schreder den BJV.
Foto: privat/vk

Schreder war seit 2002 als Pressesprecher und später auch Geschäftsführer der BJV Service GmbH für den BJV tätig. Parallel dazu ist er auf der ehrenamtlichen Schiene Vorsitzender des Kreisjagdverbands Erding und des BJV-Regierungsbezirks Oberbayern. Ab 2018 war er auch BJV-Vizepräsident und übernahm die Interims-Leitung des Verbandes gemeinsam mit Schatzmeisterin Mechtild Michaela Maurer, nachdem BJV-Präsident Prof. Jürgen Vocke sein Amt im Herbst 2019 ruhen ließ (WuH berichtete). Im Dezember 2020 stellte sich Schreder der Wahl zum BJV-Präsidenten, unterlag aber seinem Widersacher, dem Rechtsanwalt und Landtagsabgeordneten Ernst Weidenbusch (WuH berichtete). Dieser teilte gegenüber WuH bereits kurz nach der Wahl mit, er könne sich Thomas Schreder nicht weiterhin als Pressesprecher des BJV vorstellen. Laut Pressemitteilung wurde nun eine Aufhebungsvereinbarung getroffen, und Schreder nimmt am 1. März eine Tätigkeit als Geschäftsführer des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes auf. Im BJV wird er ersetzt durch Isabel Koch, Vorsitzende der BJV-Kreisgruppe Füssen. Sie leitet ein neues Kommunikationsteam, zu dem neben der „Jagd in Bayern“-Redakteurin Stephanie Schlicht und Umweltbildungsreferent Dirk Waltmann auch die bisherige DLV-Verlags-Redakteurin Hannah Reutter gehört. WILD UND HUND-Südkorrespondentin Vivienne Klimke hat ihre redaktionelle Mitarbeit an der „Jagd in Bayern“ beendet.

vk

ANZEIGEAboangebot