Der Maulwurf-Detektor

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Maulwurfdetektor

Ihr braucht dazu eine Wiese mit mehreren frischen Maulwurfshügeln und lange, steife Grashalme (oder glatte Ästchen). Stecht einen Halm schräg nach unten durch einen Maulwurfshügel hindurch. Wenn es plötzlich leicht geht, habt ihr einen Gang gefunden. Lasst den Halm so stecken. Präpariert die anderen Maulwurfshügel auf die gleiche Weise und wartet still an einer Stelle, von der ihr alle „Detektoren“ im Blick habt. Mit etwas Glück seht ihr bald, wie sich ein Grashalm bewegt.

Schon gewusst?

Maulwurfdetektor

Maulwürfe bauen unterirdisch große Gangsysteme, in denen sie ständig auf der Jagd nach Würmern und Insekten sind. Dabei schieben sie die überschüssige Erde an die Oberfläche. So entstehen die Hügel. Im Winter kann man besonders große Maulwurfshügel finden. Darunter haben die blinden Tiere meist ihre Schlafkammern und ihre Vorratskammern. Das Maulwurfsfell ist besonders dicht, flauschig und hat keinen Strich. Das heißt, die Haare legen sich in alle Richtungen gleich gut. So können sich die Tiere auch in engen Gängen rückwärts bewegen, ohne stecken zu bleiben.

Bratapfel-Rezept

Maulwurfdetektor

Ihr benötigt:
• säuerliche Äpfel
• Füllmasse zum Beispiel aus Rosinen, Mandeln, Müsli, Haferflocken, Honig, Marzipan, Marmelade, Schokolade und Wintergewürzen, wie Zimt, Anis, Vanille
• etwas Apfelsaft
• Butterflöckchen
• Vanillesoße/Vanilleeis Mischt die Zutaten für die Füllung mit etwas Apfelsaft, damit die Bratäpfel beim Backen nicht austrocknen. Entfernt das Kerngehäuse der Äpfel und füllt sie mit der angerührten Mischung. Über alles noch ein Löffelchen Apfelsaft und, wer mag, ein Butterflöckchen geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 30 Minuten backen, mit Vanillesoße oder -eis anrichten – fertig!

Buchtipp

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Maulwurfsdetektor

Warum werden blaue Blütenblätter plötzlich rot? Kennt ihr einen Käfer, der quietscht? Schon mal eine Schneckenfußmassage gemacht? Da hat sich der BUND Naturschutz in Bayern echt was Tolles einfallen lassen. 40 Experimente, die ihr ohne großen Aufwand in der Natur machen könnt. Jedes ist anschaulich mit Zeichnungen erklärt. Außerdem gibts Zusatzinformationen zu den jeweiligen Tieren und Pflanzen. Im Inhaltsverzeichnis stehen neun Kategorien – von Kräutern, Bäumen und Sträuchern über Insekten bis hin zu Vögeln und Säugetieren. Praktisch ist, dass hinter jedem Experiment auch gleich die Monate angegeben sind, in denen ihr es durchführen könnt. Der Maulwurf-Detektor ist übrigens eines davon. Durch die Ringbindung verheddert sich nichts. Das leichte Handbuch passt in jede Tasche.

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Fotos: aus „Trickkiste Natur“, Claudia Westermann, pixelio, dpa Picture-Alliance, Patrick Pieul