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WILD UND HUND führt keinen Krähen-Krieg

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Das Jagdmagazin WILD UND HUND führt keinen Krieg gegen Krähen, auch wenn es die aktuelle Ausgabe des SPIEGEL anders suggeriert. WILD UND HUND plädiert seit jeher für die waidgerechte Jagd. Das erklärt der Chefredakteur der Jagdzeitschrift Heiko Hornung.

Was der SPIEGEL als Ausrüstung „wie militärische Spezialkommandos“ bezeichnet, ist übliche Tarnkleidung. Diese ist bei der modernen Krähenjagd notwendig und wird weltweit eingesetzt. Sowohl die Ausrüstung mit Lockvögeln und Flinten, als auch die Jagdmethode sind in Deutschland grundsätzlich legal und notwendig. Per se ist das Tragen von Tarnkleidung jedenfalls Mittel zum Zweck und nicht ein Ausdruck der Haltung zum Wildtier. Krähen besitzen einen exzellenten Gesichtsinn. Durch die Verwendung von Lockvögeln und Tarnkleidung kommt der Jäger gerade nahe genug an die Vögel heran, um sie sicher und tierschutzgerecht zu erlegen. Krähen sind ein sehr intelligentes Flugwild. Sie verdienen unseren Respekt, wie alle anderen Wildtiere auch. Ihre Reduktion ist in der ausgeräumten Kulturlandschaft zum Erhalt der Biodiversität von großer Bedeutung. Leider sind die vielen Studien, die dies belegen, vom SPIEGEL scheinbar ignoriert worden.
 
Die WILD UND HUND-Beiträge finden Sie hier:
 
red.

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