ASP in Deutschland – Update

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In Brandenburg wurden aktuell 2.367 ASP-Fälle amtlich festgestellt, in Sachsen sind es 855. Aus Mecklenburg-Vorpommern gelten jetzt 7 ASP-Fälle als nachgewiesen.

Die Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die aktuellen Seuchenzahlen.

Brandenburg

Fundort/Landkreis/Stadt

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 25. Januar 2022)

Spree-Neiße

326 (+2)

Oder-Spree

935 (+3)

Märkisch-Oderland

333

Dahme-Spreewald

82

Frankfurt (Oder)

604 (+3)

Barnim

60

Uckermark

27 (+2)

Summe

2.367 (+10) ggü. Stand 21. Januar 2022

Sachsen

Fundort/Landkreis

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 23. Januar 2022)

Bautzen

19

Görlitz

808 (+1)

Meißen

28

Summe

855 (+1) ggü. Stand 18. Januar 2022

Mecklenburg-Vorpommern

Fundort/Landkreis

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 3. Dezember 2021)

Ludwigslust-Parchim

7 (+1)

Summe

7 (+1) ggü. Stand vom 2. Dezember 2021

Der erste ASP-Ausbruch beim Schwarzwild wurde am 10. September 2020 in Brandenburg amtlich festgestellt. Der Seucheneinschleppungszeitpunkt wird auf die erste Juli-Hälfte taxiert.

Meldungen zum ASP-Seuchengeschehen in Deutschland finden Sie hier:

Afrikanische Schweinepest (ASP)

  • Seuche

Die Afrikanischen Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese tödlich ist. Sie ist anzeigepflichtig.

  • Übertragung

In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der ASP. Diese spielen in Mitteleuropa keine Rolle. In unseren Breiten erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände, wie die Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte sowie Kleidung). Der Kontakt mit Blut ist der effizienteste Übertragungsweg.

  • Symptome

Infizierte Stücke entwickeln sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome, wie z. B. Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemprobleme.

  • ASP und Mensch

Für den Menschen stellt die ASP keine Gefahr dar. Auch vom Verzehr gegebenenfalls kontaminierten Wildbrets geht keine Gefahr für die Gesundheit aus.

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