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ASP in Deutschland – Update

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40 ASP-Fälle auf Oderinsel

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat bei 42 weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt.

40 Fälle stammen von der Oderinsel bei Küstrin-Kietz im Kerngebiet des Landkreises Märkisch-Oderland, 2 aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree.

Damit gibt es jetzt insgesamt 225 bestätigte ASP-Fälle in Brandenburg. Deutschlandweit wurden 240 ASP-Fälle erfasst.

Die Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die aktuellen Seuchenzahlen.

Brandenburg

Fundort/Landkreis

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 3. Dezember 2020)

Spree-Neiße

14

Oder-Spree

149

Märkisch-Oderland

62

Summe

225

Sachsen

Fundort/Landkreis

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 2. Dezember 2020)

Görlitz

15

Summe

15

Der erste ASP-Ausbruch beim Schwarzwild wurde am 10. September 2020 in Brandenburg amtlich festgestellt. Der Seucheneinschleppungszeitpunkt wird auf die erste Juli-Hälfte taxiert.

Meldungen zum ASP-Seuchengeschehen in Deutschland finden Sie hier:

Afrikanische Schweinepest (ASP)

  • Seuche

Die Afrikanischen Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese tödlich ist. Sie ist anzeigepflichtig.

  • Übertragung

In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der ASP. Diese spielen in Mitteleuropa keine Rolle. In unseren Breiten erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände, wie die Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte sowie Kleidung). Der Kontakt mit Blut ist der effizienteste Übertragungsweg.

  • Symptome

Infizierte Stücke entwickeln sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome, wie z. B. Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemprobleme.

  • ASP und Mensch

Für den Menschen stellt die ASP keine Gefahr dar. Auch vom Verzehr gegebenenfalls kontaminierten Wildbrets geht keine Gefahr für die Gesundheit aus.

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