ASP in Deutschland – Update

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In Brandenburg wurden aktuell 2.561 ASP-Fälle amtlich festgestellt, in Sachsen sind es 1.448. Aus Mecklenburg-Vorpommern gelten 21 ASP-Fälle als nachgewiesen.

Die Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die aktuellen Seuchenzahlen.

Brandenburg

Fundort/Landkreis/Stadt

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 28. Juni 2022)

Spree-Neiße

388 (+6)

Oder-Spree

953

Märkisch-Oderland

356 (+1)

Dahme-Spreewald

82

Frankfurt (Oder)

638

Barnim

63

Uckermark

81 (+2)

Summe

2.561 (+9) ggü. Stand 20. Juni 2022

Sachsen

Fundort/Landkreis

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 29. Juni 2022)

Bautzen

187 (+22)

Görlitz

1.199 (+25)

Meißen

62 (+3)

Summe

1.448 (+50) ggü. Stand 23. Juni 2022

Mecklenburg-Vorpommern

Fundort/Landkreis

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 12. Juni 2022)

Ludwigslust-Parchim

35

Summe

35

Der erste ASP-Ausbruch beim Schwarzwild wurde am 10. September 2020 in Brandenburg amtlich festgestellt. Der Seucheneinschleppungszeitpunkt wird auf die erste Juli-Hälfte taxiert.

Meldungen zum ASP-Seuchengeschehen in Deutschland finden Sie hier:

Afrikanische Schweinepest (ASP)

  • Seuche

Die Afrikanischen Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese tödlich ist. Sie ist anzeigepflichtig.

  • Übertragung

In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der ASP. Diese spielen in Mitteleuropa keine Rolle. In unseren Breiten erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände, wie die Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte sowie Kleidung). Der Kontakt mit Blut ist der effizienteste Übertragungsweg.

  • Symptome

Infizierte Stücke entwickeln sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome, wie z. B. Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemprobleme.

  • ASP und Mensch

Für den Menschen stellt die ASP keine Gefahr dar. Auch vom Verzehr gegebenenfalls kontaminierten Wildbrets geht keine Gefahr für die Gesundheit aus.

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