Thüringen zahlt weiter

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Um den Einfall und die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, will das Land Thüringen an den Prämien für die Jagd auf Schwarzwild auch im laufenden Jahr festhalten.

Bewegungsjagd auf Schwarzwild
Auch der Jagdhundeeinsatz wird mit einem pauschalen Festbetrag bezuschusst (Foto: Moritz Englert)

„Wir wollen eine Einschleppung der Seuche aus Brandenburg und Sachsen unbedingt verzögern und am Besten verhindern“, so Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft in Thüringen. Der Zuschuss solle nicht nur ein Ausgleich, sondern Jägern vor allem Anreiz sein, an der Vermeidung der Einschleppung der Tierseuche aktiv mitzuwirken.

Die „Förderrichtlinie zur Unterstützung der Jagdausübungsberechtigten und Jagdhundeführer bei der Durchführung vorbeugender Jagdmaßnahmen gegen den Eintrag der Afrikanischen Schweinepest nach Thüringen (FR-ASP-Jagd)“ sieht eine Aufwandspauschale in Höhe von 25 Euro vor. Den Zuschuss gibt es sowohl für die Erlegung von Schwarzwild als auch für den Einsatz von Jagdhunden. Rund eine Million Euro stehen dafür ab sofort bereit.

Die entsprechenden Antragsformulare und weitergehende Hinweise stehen auf den Seiten des TMIL und auf der Homepage von ThüringenForst zum Download zur Verfügung.

fh

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