Unruhe um Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern

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31.07.2014

Jungwölfe konnten jetzt in Mecklenburg-Vorpommern bei den bisher schon bestätigten Wolfspaaren in der Lübtheener und Ueckermünder Heide bestätigt werden. Fünf Jungwölfe wurden per Fotofalle in Lubtheen gesichtet, in Ueckermünde war das Gesäuge der Wolfsfähe eindeutig.

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Verfügt die Natur beim Wolf über ausreichend Selbstregulierungskraft? (Foto: Silvio Heidler)
Der zuständige Minister Dr. Till Backhaus zeigte sich erfreut und rechnet das der erfolgreichen Arbeit des Wolfmanagements des Landes zu.
Etwas hektisch reagierte das Ministerium auf den Vorstoß der CDU Abgeordneten Beate Schlupp, die die Aufnahme des Wolfes in das Jagdgesetz gefordert hatte und veröffentlichte eine sehr lange, ungewöhnlich umfangreiche Pressemitteilung zu den gesetzlichen Grundlagen. Schlupp: „Ich bin der Ansicht, dass für Wolfspopulationen Bestandsgrößen definiert werden müssen. Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass die Natur an dieser Stelle über ausreichend Selbstregulierungskraft verfügt. Im Übrigen scheinen mir einige Haftungsfragen, die infolge von Schäden entstehen, die der Wolf verursacht hat, noch lange nicht abschließend geklärt“.
uao

 

 

 

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