Waffenrecht soll geändert werden

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Der Bundesrat hat eine Initiative zum Waffenrecht gestartet. Er erkennt an, dass illegale Waffen für die öffentliche Sicherheit das Hauptproblem darstellen, und nicht die legalen Waffen von Sportschützen und Jägern.

Das Verbot militärisch aussehender Halbautomaten lehnte der Bundesrat ab (Symbolbild).
Foto: Bildagentur Schilling

Allerdings werden erneut die Sicherheitsstufen von Waffenschränken infrage gestellt. Die Klassen „A“ und „B“ sollen entfallen und in Zukunft nur noch Schränke der Klasse „0“ zugelassen werden. Es gibt allerdings einen Bestandsschutz, sodass ein neuer Waffenschrank für den Jäger nicht nötig ist. Außerdem fordert der Bundesrat eine Regelüberprüfung von jedem ­legalen Waffenbesitzer durch den Verfassungsschutz. Der DJV und die Verbände des Forum Waffenrechts haben sich entschieden gegen weitere Verschärfungen ausgesprochen. „Legale Waffenbesitzer mit immer neuen Auflagen zu überziehen ist natürlich einfacher, als illegalen Waffenhandel einzudämmen“, sagte Helmut Dammann-Tamke, DJV-Präsidiumsmitglied, in einer Pressemitteilung. fa