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Oppermanns Flintenschule – Augentest 1

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Überprüfung der TPL von Schrotläufen.
Nicht zu empfehlende Zielweise beim Kontrollschuss

 

Der Test:Der rechtsanschlagende Schütze streckt seinen rechten Arm und blickt mit beiden geöffneten Augen über den Daumen auf einen markanten Punkt (roter Punkt). Dann schließt er sein linkes Auge, ohne den Daumen von dem Punkt zu bewegen. Bleibt der Punkt in unveränderter Position auf der Daumenspitze, so ist gewährleistet, dass das rechte Auge auch sein Führungs- oder Zielauge ist. Mithin kann er es sich leisten, immer mit beiden geöffneten Augen zu schießen (der Linkshänder macht seinen Versuch mit dem linken Daumen).

Von Heinz Oppermann

Es gibt viele Schützen, die nur auf Grund einer Fehlsichtigkeit mit dem Flintenschießen erhebliche Schwierigkeiten haben. Sie schießen schlecht, ohne zu wissen, dass das eigentliche Problem das „verkehrte“ Zielauge ist. Wenn sie keiner auf dieses Problem aufmerksam macht, werden sie nicht nur weiterhin schlecht schießen, sondern sogar davon überzeugt sein, dass sie schlechte Schützen sind. Um diese Fehlerquelle von Anfang an auszuschließen, sollte daher jeder Schütze einmal den Augentest machen. Wird dabei die Fehlsichtigkeit erkannt (beim rechts anschlagendem Schützen dominiert das linke Auge, beim links anschlagendem Schützen das rechte Auge), so kann er sich für eine der möglichen Korrekturmaßnahmen entscheiden.

Springt aber beim Schließen des linken Auges der Daumen nach rechts (zum roten Punkt), so weiß der Schütze verbindlich, dass das linke Auge zielt. Um Zielfehler zu vermeiden, muss er unter der Voraussetzung, dass sein rechtes Auge gesund und in keiner Weise beeinträchtigt ist, beim Flintenschießen künftig das linke Auge schließen. Nur so zwingt er das rechte Auge, die Führungs- und Zielaufgaben zu übernehmen.

 

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