Auslandsjagd: Afrikaner heben Wert der Jagd hervor

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Vertreter afrikanischer Regierungen aus Namibia, Südafrika und Simbabwe haben auf einer Tagung im Europaparlament Anfang März darauf hingewiesen, wie wichtig die legale Jagd und zahlende Jagdgäste für die Volkswirtschaften ihrer Länder sind. Die südafrikanische Umweltministerin, Dr. Edna Molewa, bezifferte den Beitrag der Jagd zur Volkswirtschaft ihres Landes allein auf 584 Millionen Euro.

Edna Molewa
Dr. Edna Molewa bezifferte den Beitrag der Jagd zur Volkswirtschaft ihres Landes auf 584 Millionen Euro.
Foto: dpa

Durch diesen Wert stelle die Jagd einen wichtigen Beitrag zur Wildereibekämpfung und zum Erhalt intakter Naturräume dar. Selbst Vertreter des Tierschutzes wie der Europaabgeordnete Stefan Eck, der die Trophäenjagd ablehnte, räumte ein, dass eine einprozentige Entnahme durch die Trophäenjagd eine akzeptable Bewirtschaftungsmaßnahme darstellen könnte, um gesunde Wildtierbestände zu sichern. Der Euopäische Jagdverband FACE hofft auf dieser Grundlage mit dem Tierschutz in Dialog treten zu können, denn pünktlich zur Tagung äußerte sich das Bundesumweltministerium (BMU), das den Weltartenschutztag zum Anlass nahm, sich gegen Trophäenjagd auszusprechen. Brisant daran ist, dass diese Position des BMU in der Zeit des Regierungswechsels herauskam und die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) erst sechs Tage später vereidigt wurde. hho

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