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NABU greift Jäger an

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Der NABU nimmt das mit Blei vergiftete Seeadler-Weibchen, das am 26. Februar in Berlin verendet ist zum Anlass, um Jäger als „Ignoranten“ zu beschimpfen und eine neue Anti-Blei-Kampagne zu starten.

In den vergangenen Wochen hielt der NABU täglich Journalisten über den Gesundheitszustand des Seeadler-Weibchens in Berlin auf dem Laufenden. Die per Newsletter versandten „Meldungen“ waren immer mit einem ordentlichen Seitenhieb gegen die deutschen Jäger gewürzt. „Es ist ein Skandal, dass diese Tiere an der puren Ignoranz der Jägerschaft zu Grunde gehen müssen. Die Verursacher (Jäger) sollten sich schämen, dass das deutsche Wappentier sogar auf dem Boden der Bundeshauptstadt nicht überleben kann“, wettert Olaf Tschimpke, Präsident des NABU gegen die Jäger.
 
Das Seeadler-Weibchen sei an einer Vergiftung durch bleihaltige Munition verendet, hieß es in der Presse. Die Überlegung, dass bleifreie Munition durch ihr Abprall-Verhalten stärker Menschenleben gefährden kann als bleihaltige Munition, spielt für den NABU keine Rolle. Er fordert das sofortige Verbot von bleihaltiger Munition.
 
 
-hei/pm-

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