Bayern: Schwarzwildjagd beschäftigt Landtag

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Angesichts der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) beschäftigt sich der Landtag erneut mit den Methoden zur Schwarzwildbejagung. Dabei fanden zwei Anträge der Oppositionsfraktion SPD die Zustimmung in allen beteiligten Ausschüssen. Der erste fordert die Staatsregierung auf, über aktuell notwendige Hilfsmittel zur Schwarzwildbejagung zu berichten.

Schwarzwildjagd beschäftigt Landtag
Die Methoden zur effektiven Schwarzwildbejagung werden vom bayerischen Landtag erneut überdacht.
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In der Begründung werden Saufänge, Nachtzielgeräte und künstliche Lichtquellen thematisiert. Der Antrag fordert unter anderem eine Einordnung der Maßnahmen im Hinblick auf Effizienz und tierschutzrechtliche Belange durch die Regierung (Ds. 17/18272).

Der zweite Antrag greift einige Forderungen auf, die der Bayerische Jagdverband schon lange verfolgt. Er fordert die Regierung auf, zu prüfen, ob die Trichinenuntersuchung für einen Zeitraum vom Staat bezahlt werden könnte, ob flächendeckend „biosichere“ Entsorgungsstellen für den Aufbruch bereitgestellt werden können, und wie die Straßenverkehrssicherung bei Bewegungsjagden unterstützt werden kann. Auch die Landwirte sollen informiert werden, wie sie die Schwarzwildbejagung unterstützen können (Ds. 17/18273). Das Votum des Plenums steht aktuell noch aus (Stand 5.12.2017). vk