64-Jährige tötete Luchs

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Der erlegte Luchskuder, der im April 2015 in der Kühltruhe eines oberösterreichischen Präparators entdeckt wurde, wurde von einer 64-jährigen Jägerin geschossen. Das bestätigte das Landesgericht Steyr (Österreich) am 9. Oktober auf Anfrage von WILD UND HUND.

Die geständige Schützin ist die Ehefrau des ursprünglich in Verdacht geratenen Unternehmers aus Linz. In seinem Revier war der vermisste Luchskuder über ein Sendehalsband häufig gespürt worden und seit etwa März 2013 vermisst. Die Frau gab an, das Pinselohr mit einem Fuchs verwechselt zu haben.
Gegen die Jägerin läuft ein Strafantrag, unter anderem wegen Vorsätzlicher Schädigung des Tier- oder Pflanzenbestandes, aber auch wegen Tierquälerei. Die Verhandlung findet laut Landesgericht Steyr am 5. November statt. Es drohen bis zu zwei Jahre Haft oder 360 Tagessätze als Strafe.
vk

 

 

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